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Das erste NRW Camp der Regionen West 01, West 02 und West 03 mit 29 Royal Ranger Stämmen fand in Rhens am Rhein statt.
Der Jugendzeltplatz, umgeben von Wald und Feldern lag auf einer Anhöhe und bot Platz genug für die ca. 580 Ranger aus NRW.

Bereits einen Tag vor Campbeginn reiste eine Delegation an, um das Gelände abzustecken,
die ersten Zelte aufzubauen und alles vorzubereiten. Am Samstag reisten dann die anderen Ranger, zusammen mit
dem Stamm 197 aus Aachen an. Nun hieß es Zelte aufbauen, auch die Großjurte mit einem Durchmesser von 8 Metern.
Der Stamm 1 aus Belgien war mit 20 Rangern vertreten.
Der Tagesablauf war gut durchorganisiert. Nach dem Frühstück trafen sich die Ranger in den Regionen zum "Treffen am Mast".
Hier wurden Lieder gesungen, gebetet und es gab eine kurze Andacht von unserem Camppastor Markus Pfitzer. Der Campwart kontrollierte
die Zelte und Plätze auf Sauberkeit und Ordnung. Tagesinformationen wurden weitergegeben und einzelne Dienste verteilt.
Danach gingen die Teams in ihre Zelte und hatten dort die Möglichkeit, in ihrer Teamzeit die Gedanken der Andacht zu vertiefen.
An verschiedenen Nachmittagen wurden Workshops angeboten. Jeder Stamm hatte etwas vorbereitet, um den anderen Rangern etwas
Handwerkliches und Kreatives beizubringen. Vom Kerzen ziehen über Seile drehen, Schwerter basteln, Schilder sägen und bemalen,
Kräuterkissen nähen, Pizza backen, Lederhalstuchhalter schneiden, Messer schleifen, Schmuck herstellen u.v.a., für jeden war etwas dabei.
Bei der Lagerolympiade mit Tauziehen, Sackhüpfen, Hufeisen werfen und vielen anderen ausgefallenen Spielen,
wie Wasser- transport in löchrigen Eimern oder Baumstammkatapultweitwurf konnten die Stämme ihre Kräfte und ihr Talent unter Beweis stellen.
Jeden Abend gab es ein Treffen aller Ranger in der Arena. Es gab ein mehrteiliges Theaterstück vom Knappen Arne,
Sohn des "Arne dem Tapferen", der gerne Ritter werden wollte. Arne durchlebte mit seinem Gefährten Merten gefährliche Situationen,
weil er sein gegebenes Ehrenwort nicht brechen wollte! Er musste dem König Amatan ein wichtiges Schriftstück des Ritters mit dem weißen Schild überbringen.
Durch sein tapferes und vorbildliches Verhalten wurde er nach vielen Umwegen vom König Amatan zum Ritter "Arne der Treue" geschlagen.
Aber auch Lobpreis und eine Andacht hatten ihren festen Platz im Abendprogramm. Es wurde darauf hingewiesen, den Weg nicht alleine zu gehen,
sondern Jesus als Wegbegleiter zu wählen. Einige Kinder und auch Leiter haben hier Schritte im Glauben gemacht.
Im Anschluss an das Abendprogramm gab es noch ein extra Programm für die Pfadranger (15-18 Jahre). So sind viele neue Freundschaften entstanden.
Der Nachthajk war für sie ein besonderes Erlebnis, mit Frühstück bei Sonnenaufgang.
Das Wetter war überwiegend gut bis auf ein paar Schauer. Nur am letzten Tag, als wir die Zelte abbauen mussten, regnete es in Strömen.
Das war nochmals eine große Herausforderung, die aber alle gut gemeistert haben.
Es war alles in allem ein gelungenes Camp. Wir danken Gott von ganzem Herzen für diese schöne Zeit.
 | Morgenstimmung auf dem Campplatz. |
| Teilnehmer vom Stamm1 Belgien |  |
 | Abendessen, es war fast immer ausreichend...........
Die Küchenfeen haben sich wacker geschlagen. |
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