Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu Moresnet 

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Sommercamp 2007                                    

   

Sommercamp vom 8. Juli bis 15. Juli 2007

Vorhut - Samstag, 7. Juli 2007

Noch schmoren keine Karnickel im Kochtopf.

Die Vorhut ist Samstag vorgefahren und hat mit den Vorbereitungen begonnen. Gott hat uns das perfekte Wetter zum trockenen Aufbau des großen Zeltes geschickt.

Sonntag - 8. Juli 2007

8 Uhr das große Treffen vor dem Pfarrhaus. Der große Lieferwagen muss mit Brennholz gefüllt werden, bevor die Rangers ihr Gepäck in den Anhänger laden dürfen, zum Glück waren noch die Eltern zum Helfen da. In 8 Autos ging es in Richtung Overpelt.

Nach gut einer Stunde erreichten die ersten schon das Campgelände. Die Arbeit ging los, Gepäck rausholen, sich in den Teams finden, Teamplatz inspizieren und weitere Schritte planen.

Die Zelte wurden aufgebaut und die meisten Teams haben heute Abend schon ihren Feuertisch und den Essbereich aufgebaut.

   

Für die Feinheiten werden die Teams noch bis Sonntag morgen Zeit haben, denn bei uns wird gebaut, bis das Signal zum Abbruch über den Platz verkündet wird.

Heute Abend gibt es für die fleißigen Arbeiter ein gemeinsames Abendessen, das sie sich in der Küche der Leiter abholen können. Ab morgen heißt es selbst sind wir ein Team!

Ein besseres kennen lernen wird es dann noch heute Abend geben, das sich die Teams zum Teil gar nicht untereinander kennen.

Vor drei Tagen hat sich noch der letzte Teilnehmer angemeldet, so dass es insgesamt 36 Rangers vor Ort sind.

Wir danken auch schon unseren Juniorhelfern, die auch mit in der Vorhut waren und unseren Helfern aus Aachen, die uns zur Seite stehen.

Montag - 9. Juli 2007

Alles ist soweit aufgebaut. Heute haben alle die konnten mitgeholfen das Camptor aufzubauen. Dies ist zu besichtigen am Samstag, beim Besuchertag. Ansonsten stand ein Geländespiel auf dem Programm und das erste Mal wurde auf den selbstgebauten Feuertischen im eigenen Team gekocht.

Das Wetter war super, so das alles nach Plan durchgeführt werden konnte. Nur leider mussten die Leiter eine Krisensitzung einberufen, da das Wetter für den morgigen Tagesausflug ins Freibad doch nicht warm genug ist.

Leider wurde ein Kind heute von den Eltern abgeholt, das es Heimweh hatte. Trotzdem alle Achtung das es mitgefahren ist, hoffentlich waren die eineinhalb Tage trotzdem eine unvergessliche Erinnerung.

Die Rangerleiter senden Dir liebe Grüsse aus Overpelt, dein Team wird dich vermissen!

Dienstag - 10. Juli 2007

Dienstag wurden spontan die Workshops vorgezogen, die Kinder konnten Taschen bemalen, schleifen, gravieren, Lederbeutel herstellen usw..

Abends gab es ein Geländespiel, bei dem es darum ging, Baumaterial zu bekommen um dann schneller entsprechende Gebäude zu erbauen. Doch nicht immer ist schnell sinnvoll, wer vorher gut geplant hat, hat am Ende doch gewonnen.

Die heutige Andacht baute auf die vorhergehenden auf und wird dann immer noch in den Teams besprochen und vertieft. Montag hörten wir etwas über Gemeinschaft und heute war das Thema Ausrüstung für die Gemeinde Gottes.

Mittwoch - 11. Juli 2007

Die Kinder hatten Lust auf ein weiteres Geländespiel. In der Andacht sprachen wir über Verleumdung. Das Wetter ist kühl und es hat in den letzten Tagen immer mal kurz geregnet.

Leider musste eine Teilnehmerin wegen Fieber nach Hause gebracht werden. Doch es geht ihr am Donnerstag, nach einem Tag im Bett schon etwas besser, ihr Fieber ist gesunken und ihr Husten wird behandelt. Wir vermissen dich
alle auf dem Camp. Wir beten für Dich und wünschen Dir eine gute Besserung.

Donnerstag - 12. Juli 2007

Heute Nachmittag hatten die Teams Zeit sich auf den Bunten Abend vorzubereiten. Es wurde gebastelt und fleißig geprobt. Alles möglichst so, dass es die anderen Teams nicht mitbekommen.

Nach dem Abendessen und spülen geht es dann endlich los. Das Lagerfeuer wurde von den Leitern schon im Laufe des Nachmittags gesägt und aufgestapelt. Für uns Leiter ist es eine besondere Freude, wenn das Feuer dann schnell angeht. Funktioniert das nicht, ist unser Aachener Feuermeister mit vor Ort und muss im Notfall in seine Trickkiste greifen. Da wir jetzt nicht dabei sein können, hoffen wir das sich jemand erbarmt und uns eine Erzählung nachliefert.

Das heute Andachtsthema war Freundschaft.

An dieser Stelle möchte ich etwas dringendes nachholen. Der Vormittag auf dem Camp sieht wie folgt aus: Die Kinder werde mit einem Hornruf geweckt. Die Leiter hatten schon eine gemeinsame Besprechung und Gebet. Die Kinder machen Feuer, für warmes Wasser (für Tee und zum spülen). Dann geht es zum waschen und kämmen. Einer geht das Essen in der Essensausgabe holen, während die anderen den Tisch decken. Vor dem Essen wird Gott mit einem Gebet, Spruch, Lied oder Rapp gedankt. Danach wird gemeinsam gespült, Zähne geputzt und das Zelt aufgeräumt. Während des folgenden Appells werden die Zelte und der Teambereich auf Ordnung vom Campwart kontrolliert und bewertet. Das kann im schlimmsten Fall den "Knotti" bedeuten. Der dann einen Tag am Teambanner hängt und so für alle sichtbar macht, das das Team nicht ordentlich gearbeitet hat. Natürlich gibt es auch eine tägliche Auszeichnung für besondere Ordnung, Kreativität, Hilfsbereitschaft usw.. Beim Appell wird die Vollzähligkeit geprüft und das tragen der Kluft erwünscht. Es werden Lieder gesungen, gebetet und eine Andacht gehalten. Dann wird in den Teams die Andacht vertieft und diskutiert.

Freitag - 13. Juli 2007

heute steht die Campolympiade auf dem Programm, als Andacht wird davor über den Kampf gesprochen. Der Kampf: Mit dem Teufel, mit sich selber "Gott treu zu bleiben", evtl. auch der Kampf mit Gott.

Abend ist dann das Ratslagerfeuer. Hierfür wird ein Pagodenfeuer errichtet und es wird hoffentlich für jeden ein unvergessliches Erlebnis mit Gott.

Samstag - 14. Juli 2007

Besuchertag

Wer schon zum Mittagessen anreisen möchte bitte vorher noch kurz Bescheid geben, so das genügend gekocht werden kann. Danach werden uns die Kinder ihre Bauten präsentieren und eine Überraschung. Hier wird nicht alles verraten erlebt es selbst vor Ort.

Bis dann........

Sonntag - 15. Juli 2007

Nach dem Frühstück fand der Rangergottesdienst statt und dann heißt es Abschied  nehmen von all dem was man zusammen erlebt hat. Wie vielen Schweißperlen doch im Sägen und Schnüren getropft sind:

    

Alles ist viel zu schnell abgebaut und verschwunden und wird in den Autos verladen.

Der Rangerstaubsauger ist das letzte gemeinsame was wir auf dem Camp tun.

Wir Leiter wünschen allen schöne Ferien und ein erinnerungsreiches Wiedersehen in den Teams. Auf das Eure Freundschaften lange wären und ihr das Feuer für Gott in die Welt hinaustragt.

Liebe Eltern,

wir danken für ihr Vertrauen, dass sie das ganze Jahr in uns Leiter stecken. Wir danken für ihre Unterstützung und die vielen Gebete. Als Dank können sie hier die Gerichte lesen die ihre Kinder auf dem Camp kochen mussten, natürlich alles mit frischen Zutaten. Vielleicht möchte sich der eine oder andere von ihnen auch mal zu Hause von seinen Kindern verwöhnen lassen. Wir übernehmen aber keine Garantie zum Gelingen auf ihrem neuen Ceranfeld (besser sie errichten zuerst einen Feuertisch unter der Leitung ihres persönlichen Rangers). Damit beugen sie auch gleich die eventuellen Fettspritzer auf ihrer Tapete vor. Achtung, schauen sie nicht über die Schulter (versuchen sie es gar nicht!), das Essen wird dann nicht schmecken. Die Rezepte sind individuelle Rangergeheimnisse und schmecken bestimmt nicht so wie es in ihrem Kochbuch unter selbigen Namen steht, es ist einfach immer besser. Lassen sie sich verwöhnen!

Es gab im Dschungel,

  • gebratene und zwischen Brötchen gelegte heiße Hunde

  • Regenwürmer, Blindschleichen, darauf rote Sauce (was man gerade findet)

  • Wurzel, wilde Früchte mit Wildfleisch auf und zwischen dem Brot (wir nehmen das was uns vors Blasrohr läuft)

  • Fleischreste vom Vortag in Darm gepresst, mit wildem Gemüse als Gulasch

  • Darmentlüftungskapseln, mit asiatischer Würze in roter Sauce

  • alles was man findet, fischt und jagt auf Brot

Bericht vom 14. Juli - Besuchertag

von Rosmarie Flückiger

Nach einer längeren Irrfahrt durch Eksel haben wir nach einigem Fragen den Campplatz gefunden. Verfehlen konnte man den Eingang durch das gemalte Camptor nicht.

Dort war ein imposanter vier Meter hoher Kontrollturm aus Rundhölzer aufgebaut. Die weißen Zelte strahlten aus dem grünen Wald. Elisabeth machte für die Besucher eine Führung durch das Camp. Die einzelnen Gruppen hatten ihre Reviere mit im Wald gesammeltem Holz eingezäumt und mit Sisalschnur umbunden. Dies war eine hervorragende Arbeit. Bei verschiedenen Gruppen wurden Workshops gezeigt. Besonders fleißig war eine Gruppe Mädchen die Freundschaftsbändchen knüpften. Es wurde auch gezeichnet und gemalt. Ganz eifrig war auch der Messerschleifer. Es war schön zu sehen, wie froh und glücklich die Teilnehmer waren. Ein ganz besonderer Dank gilt den Leitern, welche eine Woche Ferien (Urlaub) genommen haben um sich für die Kinder und Jugendlichen der Gemeinde einzusetzen.

zu allen Fotos

 

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Stand: 04. Juni 2010