Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu Moresnet 

Home Nach oben Gebet Gemeindebrief Mission Predigt Rundfunk Termine Archiv Inhalt Links

Sommercamp 2003                                    

   

Sommercamp 2003 in Dänemark vom 04. August bis 14. August

Bericht von Elisabeth Recker

02. August

Am Samstag, den 02. August fuhren einige Mitarbeiter Richtung Stevninghus (bei Abenraa), um Vorbereitungen zu treffen. Das Küchenzelt musste aufgebaut, die Teambereiche abgesteckt, Essen eingekauft werden ... . Natürlich wurde in dieser Zeit auch Lobpreis gemacht und für das Camp gebetet.

04. August

Am 04. August trafen sich dann um 06.30 Uhr in Aachen (Vineyard-Gemeinde) die restlichen Mitarbeiter mit ca. 80 Kindern aus den verschiedenen Gemeinden. Zusätzlich kam der Stamm Kall mit uns aufs Camp. Das waren ca. 8 Kinder und 2 Leiter. So gegen 07.30 Uhr war das Gepäck in den 2 Bussen verstaut und die Fahrt konnte losgehen. Wir brauchten etwa 11 Stunden, da ein Bus einen Anhänger dabei hatte und daher nicht so schnell fahren durfte. Öfters wurde auch mal Pause gemacht, denn irgendein Kind musste immer mal auf Toilette. Als wir dann gegen Abend ankamen, mussten wir sofort unsere Zelte aufbauen. Danach gab es Hotdogs für alle, zentral von der Küche (4 Personen) vorbereitet, die uns übrigens die ganze Zeit super versorgt haben!

Der Tagesablauf

Jeden Morgen trafen sich die Mitarbeiter um 08.00 Uhr, um den Tagesablauf und evtl. Probleme zu besprechen. Es wurde gesungene und für den Tag gebetet.

Um 09.00 Uhr standen dann die Kids auf, und um 9.30 Uhr war die Essensausgabe. 2 Kids pro Team mussten das Essen fürs Frühstück abholen. Gegessen wurde immer in den Teams. Nach dem Frühstück mussten die Kids spülen und den Rest des Essens wieder in die Küche zurückbringen.

Um 10.45 Uhr hieß es dann Antreten in Kluft, denn der Tagesablauf wurde bekannt gegeben. Auch auf Verstöße wurde hingewiesen, z.B. wurden welche beim Rauchen erwischt und dass war auf dem Camp für Leiter und Kids verboten. Verstöße (Rauchen, Alkohol, Drogen ...) konnten schlimmstenfalls den Ausschluss vom Camp zur Folge haben. Ebenso wurde auch auf Zecken hingewiesen; das die Sonnencreme nicht vergessen wurde; das viel getrunken werden musste ... halt alles was so anstand. Danach musste das Team als Ganzes einen Schritt vortreten und einer aus dem Team machte Meldung. Zum Beispiel: "Das Team der Delfine meldet sich mit 4 Rangern und einem Leiter vollzählig zur Stelle." oder: "Das Team der Delfine meldet sich mit 3 Rangern und einem Leiter unvollzählig zur Stelle. Ein Ranger liegt im Zelt, weil er starke Kopfschmerzen hat.". So wusste die Campleitung immer über alles genau Bescheid.

Danach war dann eine Lobpreiszeit mit anschließender Andacht. Zu jeder Andacht gab es einige Fragen und Anregungen, die dann anschließend in den Teams besprochen wurden. Über Erkanntes wurde anschließend gebetet.

Um 13.00 Uhr war die Essensausgabe. Es gab Brote und ab und zu einen Salat, den die Küche vorbereitet hatte. Hier galt anschließend dasselbe wie beim Frühstück. Nach dem Essen musste aufgeräumt, die Essensreste zurückgebracht und gespült werden.

Das Abendessen gab es um 18.00 Uhr.  Am besten fing man bereits um 17.30 Uhr an Holz zu holen und zu hacken und Feuer zu machen, damit man um 18.00 Uhr direkt anfangen konnte zu kochen. Das dauerte immer ziemlich lange, bis man essen konnte und anschließend alles gespült hatte.

Um 20.30 Uhr trafen sich die Mitarbeiter nochmals zu einem Gespräch und zum Gebet. Um 21.00 Uhr ging das Abendprogramm los und um 23.30 Uhr war dann die Nachtruhe angesagt.

05. August

Nachdem wir den ganzen Tag Tische und Bänke, den Feuertisch und den Hackbereich sowie die Wäscheleine gebaut hatten, war am ersten Abend die Lagereröffnung mit Lagerfeuer, Lobpreis und einer Andacht.

06. August

Am 06. August hatten wir den Nachmittag zur freien Verfügung, mussten aber noch das Eingangstor zum Teambereich bauen. Danach sind wir an den See gegangen, der direkt am Campgelände lag. Leider war der See recht schmutzig und schlammig. Obwohl der See sehr groß war, war er nicht sehr tief. Man konnte überall stehen. Die Kids machten dann eine Schlammschlacht.

Auf dem Campgelände hatten wir auch eine Dusche gebaut, d.h. ein Gerüst mit einem Gartenschlauch. Auch waren 3 Toiletten mit 3 Waschbecken für die Mädels da, ebenso nochmals für die Jungs. Richtige Duschen waren etwa 10 Minuten Fußmarsch entfernt, welche wir dann auch ab und zu besucht haben.

Am Abend standen dann die Wikingermannschaftsspiele auf dem Programm. Dabei mussten die Gruppen z.B. ihre Geschicklichkeit, ihre Kraft und ihr Wissen unter Beweis stellen.

07. August

Am 07. August brachen alle ab 12 Jahren zu einem Hajk auf, d.h. sie waren mit Rucksack, Verpflegung und Isomatte bis zum nächsten Abend unterwegs. Dabei mussten sie ca. 12 km pro Tag laufen und in der freien Natur (am Meer) übernachten.

Die Kundschafter (9-12 Jahre) wurden ans Meer gebracht und haben dort einen schönen Tag erlebt. Abends sind sie dann mal was früher ins Bett gegangen.

08. August

Am 8. August haben die Kundschafter (9-12 Jahre) nachmittags ein Spiel gespielt und viel Spaß dabei gehabt. Am Abend kamen dann die anderen vom Hajk zurück, manche ziemlich erschöpft, aber um eine Erfahrung reicher.

09. August

Der Nachmittag des 9. August war mit anderen Pfadfindergruppen zusammen dem Sport gewidmet. Wer nicht mitmachen wollte hatte frei und konnte spielen, faulenzen oder ... .

10. August

Am 10. August standen nachmittags verschiedene Workshops auf dem Programm, zum Beispiel knüpfen von Freundschaftsbändern, Perlenbasteln, T-Shirt bemalen, 1.Hilfe-Kurs, Beauty... .

Abends war dann das Ratslagerfeuer. Es wurde eine Andacht gehalten und anschließend konnten sich die Kids, die sich noch nicht für Jesus entschieden hatten, zu ihm bekennen. Einige haben dieses Angebot auch angenommen, sind aufgestanden und haben ein Gebet, das die Camppastorin vorgesprochen hat, nachgebetet. Anschließend konnten die Kids noch für sich beten lassen, was von vielen in Anspruch genommen wurde. So konnte manches im Gebet vor Gott gebracht und bereinigt werden.

11. August

Am 11. August war der Ausflug nach Legoland. Dort haben wir ganz tolle Legobauten gesehen, wobei die Kids überwiegend nur die Achterbahnen im Kopf hatten und sich dort vergnügten.

Abends hatten die Kids Zeit etwas für den bunten Abend am 13. August vorzubereiten.

12. August

Am 12. August standen nachmittags nochmals die Workshops auf dem Programm. Abends hatten wir dann  entweder frei oder Zeit noch etwas für den bunten Abend am 13. August vorzubereiten.

13. August

Am Nachmittag des 13. August begannen wir wieder alles abzubauen und brachten die Holzstämme  zurück, damit die nächste Gruppe diese wieder brauchen konnte. Abends war dann der bunte Abend. Jede Gruppe hat etwas dargebracht. An diesem Abend haben wir sehr viel gelacht und Spaß zusammen gehabt. Dieser Abend war wieder mit Lagerfeuer.

14. August

Am Donnerstag bauten wir die Zelte ab. Nachts hatte es leider geregnet, und so mussten wir das Zelt nass zusammenlegen. Als wir unser Gepäck gerade abgegeben hatten, kam nochmals ein kräftiger Regenschauer, so dass wir alle sehr nass in den Bus gestiegen sind.
Die Rückfahrt dauerte recht lang, da wir zweimal in einen Stau kamen und die Kids wie auf der Hinfahrt jede Stunde auf die Toilette mussten. Um 22.45 Uhr kamen wir glücklich und k.o. an der Vineyard-Gemeinde in Aachen an.

 

Aus unserer Gemeinde sind mitgefahren:

Aus dem Team der Falken die Leiter Alexander Kever, Miriam Manderfeld und Stefanie Plumanns sowie die Kids Janina Kemper, Christine Colyer, Christian Neff, Markus Schenk und Jens Stiedenroth.

Aus dem Team der Delfine die Leiterin Elisabeth Recker mit ihren Kids Melanie Recker, Damaris Greule, Christiane Maassen und Jennifer Colyer.

zu den Bildern

 

Home ] Nach oben ]

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: webmaster@ev-Kirche-Eupen-NeuMoresnet.org 
Stand: 02. Oktober 2008