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Predigt von Vikar Darius Tomczak am 21. Mai 2005 im Jugendgottesdienst (WEP)Das ist schon das zweite Mal, das ich im Jugendgottesdienst "WEP" dem Herrn Gott diene darf. Viele junge Menschen haben für diesen Abend gebetet. Dafür bin ich Euch allen sehr dankbar. Heute möchte ich über ein ganz ungewöhnliches Thema predigen. Das Thema heißt "satt werden". Jesus sagt: Selig sind, die da hungert und dürstet nach
der Gerechtigkeit, denn sie sollen satt werden. (Mt. 5,6) Der Zöllner getraute sich nicht einmal, hinauf in den Himmel zu schauen, sondern schlug sich an die Brust und sagte: Gott sei mir Sünder gnädig! Jesus schloss sein Gleichnis mit der Bemerkung, dass Gott den
Sünder rechtfertigte den Pharisäer nicht. (Lk. 18,9-14) Er hungerte nach Gottes Gerechtigkeit. Aber Jesus sagte weiter: Wenn eure Gerechtigkeit nicht
besser ist als der Schriftgelehrten und Pharisäer, so werdet ihr nicht in das
Himmelreich kommen. (Mt 5,20) Liebe Freunde, nur Jesus Christus kann die tiefsten
Bedürfnisse eines Menschen befriedigen. Es ist so einfach, Gott zu bitten, dass Er uns satt macht. Stimmt das? Wir beten manchmal "Herr, erfülle uns mit deinem Wort". Doch wenn wir uns mit dem Wort Gott ernähren und wenn der Heilige Geist in uns die Sünde aufdeckt erschrecken viele von uns. Denn "satt werden" mit Gottes Wort heißt Leben nach Gottes Geboten. Und wer kann heute noch nach Gottes Geboten leben? Darum ist es nicht einfach mit Gottes Wort satt zu werden. Ich möchte jetzt eine Geschichte, aus dem Buch Richter lesen. Kapitel 7, Verse 1-9. Gideons Sieg über Midian 1 Da machte sich Jerubbaal - das ist Gideon - früh auf und das ganze Kriegsvolk, das mit ihm war, und sie lagerten sich an der Quelle Harod, sodass er das Heerlager der Midianiter nördlich von dem Hügel More im Tal hatte. 2 Der HERR aber sprach zu Gideon: Zu zahlreich ist das Volk, das bei dir ist, als dass ich Midian in seine Hände geben sollte; Israel könnte sich rühmen wider mich und sagen: Meine Hand hat mich errettet. 3 So lass nun ausrufen vor den Ohren des Volks: Wer ängstlich und verzagt ist, der kehre um. So sichtete sie Gideon. Da kehrten vom Kriegsvolk zweiundzwanzigtausend um, sodass nur zehntausend übrig blieben. 4 Und der HERR sprach zu Gideon: Das Volk ist noch zu zahlreich. Führe sie hinab ans Wasser; dort will ich sie dir sichten. Und von wem ich dir sagen werde, dass er mit dir ziehen soll, der soll mit dir ziehen; von wem ich aber sagen werde, dass er nicht mit dir ziehen soll, der soll nicht mitziehen. 5 Und er führte das Volk hinab ans Wasser. Und der HERR sprach zu Gideon: Wer mit seiner Zunge Wasser leckt, wie ein Hund leckt, den stelle besonders; ebenso, wer niederkniet, um zu trinken. 6 Da war die Zahl derer, die geleckt hatten, dreihundert Mann. Alles übrige Volk hatte kniend getrunken aus der Hand zum Mund. 7 Und der HERR sprach zu Gideon: Durch die dreihundert Mann, die geleckt haben, will ich euch erretten und die Midianiter in deine Hände geben; aber alles übrige Volk lass gehen an seinen Ort. 8 Und sie nahmen die Verpflegung des Volks und ihre Posaunen an sich. Aber die übrigen Israeliten ließ er alle gehen, jeden in sein Zelt; die dreihundert Mann aber behielt er bei sich. Und das Heer der Midianiter lag unten vor ihm in der Ebene. 9 Und der HERR sprach in derselben Nacht zu Gideon: Steh auf und geh hinab zum Lager; denn ich habe es in deine Hände gegeben. Ihr wisst, Gott hat sich niemals geändert. Er ist der gleiche Gott wie zur Zeit Gideons. Gestern, heute, und morgen ist Er derselbe Gott. Seit der Zeit Gideons hat er sich mehr geoffenbart, aber er hat sich nicht geändert. Darum ist dieses Wort für uns so wichtig. Gott braucht nicht viele Menschen, damit die Welt seine Herrlichkeit schaut. Wenn ich aber heute unsere christlichen Gemeinden betrachte, dann sehe ich wie viele Menschen Gott ein Privileg machen wollen. Sie denken, wenn sie zur Kirche kommen, wenn sie religiös leben, dann sollte Gott mit ihnen zufrieden sein. Viele Menschen denken, dass sie Gott Gnade tun. Sie schenken ihm das Leben, und sagen: Wir haben dir Gott das Leben gegeben, jetzt reicht es schon. Jetzt bin ich gerettet, jetzt kann ich tun, was ich will. Wir wissen aus dem Predigttext, dass nur 300 Menschen Gott gereicht haben. Gott braucht keine große Masse an Menschen. Er wird satt auch mit einer kleiner Menge. So ist Gott. Diese 300 Krieger, das war keine spezielle Einheit der Israelischen Armee. Sie waren keine Kommandos, keine Rangers. Diese 300 Krieger, das waren ganz einfache Menschen. Auch heute sendet Gott sein Wort zu den einfachen Menschen. Alles was diese 300 Krieger hatten, das war Gottes Führung. Gottes Führung und Gottes Wort. Das gleiche können wir heute haben: Gottes Führung und Gottes Wort. Die meisten von diesen Kriegern haben sich vielleicht gefragt: Warum hat Gott mich ausgewählt? Was liegt besonderes an mir, dass Gott mich genommen hat? Warum hat Gott mich gewählt und nicht meinen Nachbarn? Genauso wie heute. Viele von uns verstehen nicht, warum sich Gott für sie entschieden hat. Nicht ich habe mich für Gott entschieden, sondern Gott hat sich für mich entschieden. Wenn ich über mich nachdenke, dann denke ich, dass ich nicht besser bin als mein Nachbar. Bestimmt macht mein Nachbar viele Dinge besser als ich. Aber Gott hat mich ausgesondert, damit ich IHM diene. Heute versucht der Gegner die Kirche zu zerstören. Unsere Kirche steht vor einem großen Kampf. Wir stehen kurz vor einer Schlacht, und in dieser Schlacht geht es ums nackte Überleben. Denn immer mehr Menschen kehren Gott den Rücken. Immer weniger Menschen kommen in die Gottesdienste. Immer weniger zählen sich zum Volk Gottes. Und immer weniger wollen gegen den Feind kämpfen. Deswegen, Christ zu sein heute, ist schwieriger als früher. Durch den Materialismus hat der Feind viel Schaden am Volk Gottes angerichtet. Der Gegner, der Götze dieser Welt freut sich darüber sehr. Doch das einzige was er noch fürchtet, das sind - gläubige Christen. Die Menschen, die Gott auserwählt hat. Menschen, die ein heiliges Leben führen. Menschen, die Er fürchten muss. In der Zeit Gideons kam der Feind von außen. Heute kommt der Feind von innen. Damals wurde das Volk Gottes an ihren Feldern und Häusern beraubt. Heute beraubt der Feind unsere Familie. Jede zweite Ehe in den belgischen Städten wird geschieden. Es gibt so viele Weisen und Witwen. Weisen die ohne Vater in einer kaputten Familie aufwachsen müssen. Witwen, denen die Männer weggelaufen sind. Es gibt Hunderttausenden, die vom Alkohol und Tabletten abhängig sind. Hunderttausenden, die Spiel- und Drogensüchtig sind. Hunderttausenden, die in ihren Familien vom Teufel beraubt worden sind. Und der Feind hält sie immer noch fest in seiner Hand. Doch auch in unseren christlichen Gemeinden, gibt es Menschen, die vor dem Feind kapituliert haben. Als die Midianiter kamen, mussten die Israeliten sich in Höhlen verstecken. Der Glaube der Israeliten wurde dadurch sehr schwach. Wenn wir heute auf das Leben vieler Christen schauen, sieht die Situation ähnlich aus. Der Glaube vieler Christen hat sich geschwächt. Obwohl sie glauben, halten sie ihren Glauben nicht. Das ist ein wichtiger Unterschied. Glauben zu haben, und den Glauben zu halten. Viele Menschen nennen sich Christen. Sie sind getauft, sie sind konfirmiert und sie haben den Religionsunterricht besucht. Doch wenn sie hinter sich schauen, sehen sie nur eine trockene Wüste. Sie geben sich als Christen aus, doch keiner hat das bis jetzt gemerkt. Sie leben so, wie ihre Nachbarn leben. Und sie lieben die Welt so, wie ihre Nachbarn die Welt lieben. Und wenn der Satan sie angreift, haben sie keine Kraft um gegen ihn zu kämpfen. Was sie tun, ist genau das gleiche, was die Israeliten taten, als die Midianiter kamen. Sie verstecken sich in ihren kleinen Höhlen und warten ab. Der Feind greift unsere Arbeit, unsere Häuser, unsere Familie, unsere Kinder, unsere Gedanken, unsere Gesundheit, er greift das alles an. Doch wenn wir nicht gegen ihn kämpfen, wenn wir vor ihm kapitulieren, dann sind wir verloren. Kommen wir zurück zur unseren Geschichte. Als die 32.000 Krieger neben Gideon standen, da fühlte sich Gideon bestimmt sehr wichtig. Die Israeliten glaubten, dass sie gegen den Feind leicht siegen könnten. Auch Gideon glaubte, jetzt werden wir den Feind besiegen. Und tatsächlich Gott offenbarte sich Gideon und sprach zu ihm: Du streitbarer Held! Ich denke, Gideon hat nicht über sich selbst so gedacht. Auch wir denken nicht so über uns. Es ist nicht einfach ein Held zu sein. In der Bibel steht geschrieben, dass Gideon in seinem Herz zweifelte, ob er der richtige Mann sei. Ich denke, die Schwäche der Gemeinde Jesu liegt darin, dass wir denken, dass wir vieles alleine bewirken können. Das wir vieles können, denn wir sind so zahlreich. Gideon wollte Gott sagen, er sei nicht der richtige Mann. Doch Gott nahm ihn so wie er war an. Und Gott sprach zu Gideon: Es sind zu viele! Darüber kann heute kein evangelischer Pfarrer klagen. Aber Gott sagte, es sind zu viele. Zu viele Leute hast du. Warum? Weil Gott die Zukunft kennt. Wie sah Gott die Sache? Die Israeliten werden sich rühmen, wenn sie den Kampf gewinnen. Sie werden sich rühmen vor Gott, und dann werden sie zu Fall kommen. Hochmut kommt direkt vor dem Fall. Darum gab Gott Gideon dieses Wort: Es sind zu viele. Eine Nation muss zu Fall kommen, wenn sie glaubt, sich selbst satt zu machen. Eine Kirche muss zu Fall kommen, wenn sie denkt, sich selbst satt zu machen. Gott gefällt nicht, wenn wir uns selbst rühmen und uns selbst satt machen wollen. Gideon hatte 32.000 Menschen und Gott sagte, es sind zu viele! Heute sind wir in der Gemeinde Jesu auch zu viele. Einige von Euch werden bestimmt denken, was soll das heißen, wir sind zu viele? Wir sind doch zu wenige, schaut diese leere Bänke an, und du sagst, wir sind zu viele... Ich will das Euch, liebe Geschwister, gleich erklären. Im Vers 3 sagte Gott zu Gideon: So lass nun ausrufen vor den Ohren des Volkes : Wer ängstlich und verzagt ist, der kehre um. So sichtete sie Gideon. Da kehrten vom Kriegsvolk 22.000 um, so dass nur 10.000 übrig blieben. Heute kommen viele Menschen in die Kirche und sie wollen nur hören, wie lieb und gut sie sind. Sie wollen, dass der Pfarrer Ihnen ein Erfolgsevangelium predigt: Ihr werdet reich und ihr bekommt alles von Gott, was ihr Euch nur wünscht. Manche Christen beten sogar, dass Gott ihnen auf eine wunderbare Weise ein Auto kostengünstig verschafft oder so etwas ähnliches. Ihre Einkaufsliste bei Gott ist ohne Ende. Sie wollen nur etwas von Gott haben. Doch Gott sagt durch Gideon zu den Menschen: Vor Euch steht ein schwieriger Kampf. Darum wer nicht mit mir gehen will, kehre um. Am liebsten nehmt was euch gehört mit und geht nach Hause. Als Jesus immer mehr Brot verteilt hatte, da waren immer mehr Menschen um ihn versammelt. Als er aber immer näher dem Kreuz kam, da waren immer weniger Menschen um ihn versammelt. Und Gideon sagte, wer nicht hier bleiben will, sollte nach Hause gehen. Denn vor uns steht ein schwieriger Kampf. Und wer nicht die Strapazen auf sich nehmen will, sollte lieber gehen. 22.000 gingen nach Hause. Und dann sind nur noch 10.000 geblieben. Und Gideon stand vor den 10 000, von welcher jeder bestimmt sagte: Wir sind das wahre Volk Gottes. Wir sind die wahre Christen, wir sind die, die in die Gottesdienst gehen. Wir sind die, die vor dir Gott jetzt stehen. Wir kehren nicht um. Und Gott schaute wie Gideon das Volk sichtete. Und er sagte: Jetzt zeige ich dir, wie ich sehe, und wie Ich auswählen werde. Gideon musste nochmals viele nach Hause schicken. Gott gab ihm eine klare Anweisung dazu. Nach einem Marsch in der brennenden Sonne führt Gideon seine Männer an eine Quelle. Er beobachtet, wie die Männer ihren Durst stillen. 9700 von ihnen vergaßen jede Vorsicht dabei und knieten am Wasser nieder. So stillten sie ihren Durst. Wäre an dieser Quelle ein Hinterhalt des Feindes, die israelitische Armee wäre leicht besiegt worden. Nur 300 Mann hatten die Disziplin, sich nicht ihren Bedürfnissen einfach hinzugeben. Mit der nötigen Wachsamkeit haben sie den Durst gestillt. Sie standen, und mit ihrer Zunge leckten sie das Wasser aus
ihrer Hand. Diese wurden separat von Gideon beiseite gestellt. 10.000 Menschen sind zum Ufer gegangen, doch nur 300 Menschen wussten, wie man sich in solcher Situation benimmt. Liebe Freunde, der Feind hat schon so viel zerstört bei uns ohne Kampf hat es begonnen. Was ist die Gemeinde heute? Sind das die 32.000 ? Sind das die 10.000? Von diesen 10.000 marschieren 9.700 mit gesenktem Kopf nach Hause, es bleiben nur 300. Und erst diese 300 sind bereit für alles. Jetzt wissen wir was die Gemeinde Jesu ist. Aus der militärischen Sicht waren diese 300 Krieger keine Armee mehr. Das war vielleicht eine Einheit, die noch das Zelt des Königs bewachen konnte. Aber das war keine Armee mehr. Doch gerade heute entdecken die Strategen, dass eine gut ausgebildete Einheit viel besser ist als eine schlecht ausgebildete Armee. Im letzen Irak Krieg haben vier Nationen gegen Armee Saddams Hussein gekämpft. USA, Großbritannien, Australien und Polen. Nur die Soldaten von dieser vier Nationen haben sich am Kämpfen beteiligt. Polen hat dabei nur 200 Soldaten ausgeschickt. Das war alles. 200 Soldaten und keinen einzigen mehr. Warum waren diese 200 Soldaten den Amerikaner so wichtig? Sie waren ihnen so wichtig, weil Polen die beste Einheit ausgesandt hatte, die sie momentan besitzt. In wenigen Stunden haben diese 200 Soldaten die Hafenstadt Basra erobert. Keiner ist dabei gefallen. Erst nach der Eroberung Bagdads schickte Polen noch 2500 gewöhnliche Soldaten nach Irak. Von diesen wurden einige getötet. Die anderen starben in selbstverschuldeten Unfällen. Aus diesem ergibt sich folgendes: Eine gut ausgebildete Einheit ist besser als eine schlecht ausgebildete Armee. Die 300 Krieger des Gideon waren deshalb mehr wert als eine Armee von 32.000 Krieger. Und mit diesen 300 Kriegern stand Gideon in einer besseren Situation als mit einer Armee schlechten Männer. Welche Ausrüstung hatte nun Gideon und seine Männer? Mit welchen Waffen kämpften sie? Sie hatten eine Fackel bei sich. Die Fackel bringt Licht in die Nacht und Licht ist ein Symbol der Wahrheit. Ihr seid das Licht der Welt! hat uns Jesus in der Bergpredigt zugesagt. Auch ein Schwert trugen die Streiter Gideons bei sich. Auch die Gemeinde des Neuen Testamentes hat ein Schwert bei sich. Paulus sagt das so: Eph 6,17 und nehmt den Helm des Heils und das Schwert des Geistes, welches ist das Wort Gottes. Als drittes hatten sie die Posaunen bei sich. Aus 1. Korinther 4,18 hören wir, dass die Posaune ein Symbol ist für das Zeugnis der Gemeinde. Das Zeugnis der Gemeinde gehört zu ihrer Ausrüstung. Die Gemeinde Jesu hat nicht den Auftrag, mit der Welt zu diskutieren. Sie hat vielmehr den Auftrag, das Heil Gottes mit klarem Posaunenton zu bezeugen. Die Christen sind die Zeugen in dieser Welt. Sie haben nichts anderes zu tun, als zu bezeugen, dass Jesus Christus der Herr und König ist. Das ist die primäre Aufgabe aller Christen. Die 32.000 betrachteten sich selbstverständlich als gläubig. Doch dann mussten von ihnen 22.000 nach Hause gehen. Auch heute gehen die Menschen nach Hause. Denn jeden Tag treten die Leute aus der Kirche aus. Die, die geblieben sind, die 10.000 haben vielleicht gesagt: Wir sind die wahre Gemeinde. Doch sie haben sich geirrt. 9.700 mussten von ihnen Adieu sagen. Auch heute können wir nicht einschätzen, wer zur Gemeinde Jesu gehört. Gott interessiert nicht zur welchen Denomination du gehörst. Gott interessiert, was in deinem Herzen ist. Und er schaut, ob du die Strapazen auf dich nehmen willst. Er schaut, ob du bereit bist, keine Angst zu haben um Jesus in dieser Welt als Messias zu bezeugen. Liebe Geschwister, wir müssen wählen. Entweder gehen wir mit dem gesenkten Kopf wie diese 9.700 nach Hause, oder wir bleiben und legen Zeugnis für Gott ab. In Richter 7,22 heißt es nämlich: Und während die dreihundert Mann die Posaunen bliesen, schaffte der HERR, dass im ganzen Heerlager eines jeden Schwert gegen den andern war. Und so siegte Israel über die Midianiter. Wir siegen, wenn wir Zeugnis für Jesus ablegen. Lasst uns darum von Jesus die gute Botschaft zu allen Menschen bringen. Lasst uns diese entscheidende Schlacht gewinnen. Lasst uns Gideons Leute sein. Der Herr segne Euch alle. Amen. |
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