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Predigt von Vikar Darius Tomczak am 26. Juni 2005Liebe Gemeinde, Am Freitag war eine Frau bei mir zu Besuch. Diese Frau ist schon zum dritten Mal ins Pfarrhaus gekommen. Sie ist eine Eupenerin und sie ist mit einem Muslim verheiratet. Diese Frau ist in ihrer Ehe unglücklich, denn ihr Mann geht ihr fremd. Jedes Mal wenn sie zu mir kam, erzählte sie mir von ihrem großen Star. Sie machte sich große Sorgen, als sie hörte, ihr Star Michael Jackson, wird beschuldigt ein Kind missbraucht zu haben. Als es zur Verhandlung kam, setze sie sich 3 Stunden vor den Fernsehapparat und sie verfolgte das ganze Geschehen mit großer Spannung. Ich weiß nicht, ob Michael Jackson ein Kind missbraucht hat oder nicht. Ich weiß nur, dass viele Menschen ihre Stars verehren wie diese Frau. Praktisch das ganze Leben dieser Frau ist abhängig von diesem Star. Auf der ganzen Welt hängen in vielen Häuser an den Wänden die Posters dieser Stars. Dazu möchte ich folgendes sagen. Die Stars, die lachenden Menschen aus den farbigen Zeitschriften, sie führen selten ein hoch moralisches Leben. Im Gegenteil, die meisten von diesen Stars führen ein sündvolles Leben. Sie kleiden sich oft sehr provokativ. Unsere Teeneger sind von diesen Stars infiziert und eifern ihnen nach. Sie wollen so sein wie ihre Stars. Sie kleben ihre Stars in Hefte. Aber wenn sie im Leben einmal Schwierigkeiten haben, nur selten können sie ihre Stars in Beverly Hills anrufen und nur selten passiert es, dass ein Star einem Teenager hilft. Denn selten ist der Lebensstil, den die Stars oft führen, nicht besser als das Leben eines gewöhnlichen Alkoholikers. Heute will ich das Zeugnis von dem lebendigen Jesus ablegen. Heute will ich von einem Star erzählen, der alle andere Stars weit hinter sich liegen lässt. Ich will euch Jesus Christus verkündigen. Ich möchte, dass wir auf unseren Glauben zurückschauen. Auf den Glauben, der uns retten wird. Unser Glaube wird uns retten – aber unser Glaube sollte uns auch heiligen. Das Wort "heilig" "kadosch" heißt vom Hebräischen her "abgesondert". Im Leben eines Christen bedeutet das praktisch: den Christus immer mehr annehmen und das weltliche immer mehr ablegen. Darum ist mein einziger Star, den ich habe: Jesus Christus. Mein Stern zu dem ich schaue, das ist der HERR. Und ich muss auch kein Poster von Jesus an die Wand kleben, damit ich zu IHM beten kann. Denn mein HERR wohnt nicht in Beverly Hills. Mein HERR muss mit niemanden bei der Hitparade um den ersten Platz rivalisieren. Denn mein HERR ist immer näher bei mir und er wird bald wiederkommen. Und bald wird sich jedes Knie vor IHM beugen. Ich will, das wir heute auf Jesus schauen. Jesus, der gewirkt hat, dass wir glauben. Und das wir auf Jesus schauen, der wegen unserer Unvollkommenheit - das vollbringen wird, was wir glauben. Ich will zur heutigen Predigt aus Hebr 11,5-6 vorlesen. 5 Durch den Glauben wurde "Henoch" entrückt, damit er den Tod nicht sehe, und wurde nicht mehr gefunden, weil Gott ihn entrückt hatte; denn vor seiner Entrückung ist ihm bezeugt worden, dass er Gott gefallen habe. 6 Aber ohne Glauben ist's unmöglich, Gott zu gefallen; denn wer zu Gott kommen will, der muss glauben, dass er ist und dass er denen, die ihn suchen, ihren Lohn gibt. Ich will Ihnen heute den Glauben predigen, den Glauben, der uns heiligen wird. Den Glauben, der uns in diesen schwierigen Tagen helfen wird, so zu leben, wie es Gott gefällt. Die Bibel spricht von Henoch, der Gott gefallen hat. Die Bibel sagt, dass Henoch das Zeugnis von Gott bekommen hat. Und die Bibel sagt, dass Henoch aus der gottloser Welt genommen wurde. Es steht nirgendwo in der Bibel geschrieben, dass wir den Menschen gefallen sollen. Wir wurden berufen um mit Gott zu wandeln und in diesem Wandeln Gott zu gefallen. Das Resultat dieses Wandeln wird die Entrückung sein. Die Entrückung zu Jesus. Viele sind schon diesen Weg gegangen. Sie sind gegangen durch die Gefängnisse, durchs Feuer, durch die Verfolgung. Die anderen sind im Frieden zu Jesus gegangen. Aber alle die, die zu Jesus gekommen sind, können bezeugen, dass sie Gott mit ihrem Leben gefallen haben. Ich kann mir gut vorstellen, wer Henoch damals war. Er war sicher kein Einsiedler und er lebte nicht in der Wüste. Die Bibel sagt uns, dass er geheiratet und Kinder gezeugt hat. Also musste er bestimmt zum Marktplatz gehen. Er musste einkaufen gehen. Er musste arbeiten gehen. Er musste am Leben damaligen Menschen teilnehmen. Ich bin überzeugt, dass die Menschen damals über Henoch gelacht haben. Sie haben vielleicht sogar über ihn gesagt: "Da geht ein Verrückter, einer der an Gott glaubt , den es nicht gibt". Henoch lebte in einer gottlosen Welt. Er war anders als die Menschen in seiner Zeit. Ich glaube, dass viele Menschen damals gesagt haben: "Was für ein Verrückter, der mit sich selbst redet". Henoch redete jedoch nicht zu sich selbst. Denn die Bibel sagt, Henoch wandelte nicht alleine. Die Bibel sagt, dass Henoch mit Gott wandelte. Und wenn er mit Gott wandelte, dann sprach er zu Gott. Ich erinnere mich, wie ich früher in den Bergen laut redend mit Gott wanderte. Manchmal traf ich jemanden auf dem Weg und die Leute schauten mich komisch an. In unserer Gemeinde, gibt es eine gläubige Presbyterin, die im Auto unterwegs zur Arbeit mit Gott redet. Manchmal schauen die Leute auch sie komisch an. Eine andere gläubige Frau aus der Gemeinde, die mit Gott wandelt, sagte zu mir: Der HERR weckt sie morgens pünktlich, damit sie die Stille Zeit in der Friedenskirche mit IHM verbringen kann. Viele Menschen aus unserer Mitte wandeln mit Gott. Sie wandeln mit Gott, denn sie pflegen ihre Beziehung zu Gott im Gebet. Aber viele Menschen in der Welt glauben, dass Gott irgendwo abstrakt in Kosmos weit weg von ihnen ist. Wir als Christen wissen, dass Jesus nicht so weit von uns ist. Und wir wissen, dass Jesus zu uns schaut, dass er uns liebt und dass er zu uns spricht. In Russland gab es einmal einen Mann Gottes. Und weil er das Wort Gottes bei allen Menschen predigte, haben ihn die Kommunisten ins Gefängnis geworfen. Aber auch dort verkündigte er das Wort Gottes. Und dann rief ihn der Hauptmann dieses Gefängnisses uns er sagte zu ihm: "Du wirst hier nicht mehr das Wort Gottes predigen. Wir haben dich wegen dem Predigen ins Gefängnis gesteckt und du predigt auch hier das Wort Gottes". Der Mann Gottes sagte: "Das ist mein einziges Leben, das ich habe. Denn mein Gott ist ein realer Gott, er heißt Jesus". Als das der Hauptmann hörte, sagte er zu ihm: "Ich werde dein Gott sein und du wirst bald nur zu mir beten. Ich sorge schon dafür. Wenn du noch einmal predigst, stecke ich dir für zwei Monaten in den Bunker." Dieser Mann predigte aber weiter, und eines Tages haben alle Gefangenen gesehen, wie diesem Mann alle Kleider ausgezogen wurden und wie man ihn in den Bunker geführt hat. Dort war nur eine kleine Tür, wo ihm ein bisschen Brot und ein bisschen Wasser gereicht wurde. Keine Toilette gab es dort. Zwei Monaten sah der Mann Gottes kein Licht. Nach zwei Monaten kamen sie zu ihm und sie sagten: "Komm heraus. Bist du jetzt bereit zu unserem Hauptmann zu beten?" Und dann sagte er zu ihnen: "Lasst mich hier, sagt eurem Hauptmann, dass ich ihm danke. Denn früher war ich ungläubig, jetzt bin ich gläubig. Mein Jesus kommt zu mir abends und morgens. Mein Jesus kommt zu mir und wir sind zusammen und niemals war mir so gut wie jetzt." Die Gefängnispsychologie sagt, dass ein Mensch nicht länger als zwei Monaten in Dunkelheit leben kann ohne psychisch krank zu werden. Doch dieser Mann kam später aus dem Gefängnis heraus, er ist nicht verrückt geworden und er predigt das Wort Gottes bis heute. Dieser Mann fand den Frieden Gottes im Gefängnis. Er wandelte mit Gott auch als er alleine war. Gott ist keine Ideologie. In vielen Kirchen wird nur noch gestritten um die Ideologie Gottes. Diese Kirchen existieren nur darum, weil sie andere Dogmen haben. Doch wir leben nicht wegen der Dogmen, wegen einer bestimmten Konfession, sondern wegen dem lebendigen Gott. Das ist der einzige Gott, den ich kennen lernen möchte. Lebendiger Gott, realer Gott. Gott der kommt, der spricht. Die Welt lacht heute über Gott und wiederholt immer wieder diese pseudowissenschaftliche Theorien. Es gibt viele Pfarrer, die versuchen die Bibel mit ihren Verstand zu erklären. Da gab es vor kurzem einen Pastor in einer amerikanischen Kirche, der sagte: "Jesus hat die 5.000 Menschen nicht mit zwei Fischen gespeist sondern mit 2 großen Walfischen hat er sie satt gemacht". Er sagte, dass es ein Fehler in der Übersetzung geben muss. Was für eine Dummheit. Aber die Menschen glauben diesem Pastor, sie glauben dass ein zwölfjähriger Junge zwei Wahlfische getragen hat. Die Menschen glauben das. Die Menschen glauben heute viele Dummheiten. Doch wir sollen an den lebendigen Gott glauben. Das Wort Gottes sagt uns, dass wir zuerst an Gott glauben und
dann mit Gott wandeln sollen. In der Zeit der Korruption und der Gottlosigkeit
wandelte Henoch mit Gott. Henoch lebte in einer Zeit, wo Fortschritt und Lust
auf Genuss bestimmend waren. Sein Zeitgenosse Lamech führte die Polygamie ein
und machte sein Schwert zu seinem Gott. Henoch jedoch fand den Mut, als
Einzelner auf Gottes Seite zu treten. Weil er das tat, wurde er dem
bevorstehenden Gericht entnommen. Wir sollen alle wie Henoch mit Gott wandeln. Wissen Sie was unseren Kindern am meistens fehlt? Unseren Kinder fehlen die Eltern, die mit Gott wandeln. Wir haben immer mehr gut ausgebildete Menschen in den Gemeinden, aber es fehlen uns die Menschen, die beten können: Komm HERR, Berühre mich HERR, Führe mich HERR. Vor einiger Zeit starb ein amerikanischer Pastor. Dieser Pastor diente im 2. Weltkrieg in Europa. Und nach dem Krieg als Tausende amerikanische Soldaten nach Hause kehrten, fuhren sie alle auf großen Schiffen über das Atlantik. Und eines Tages gab es einen megagroßen Sturm. Das Schiff verlor den Kontakt mit Europa und mit New York und immer mehr Wasser strömte in das Schiff ein. Ein Schiff, auf dem ein paar tausend Menschen waren. Und dieser Mann begann zu weinen. Viele Menschen weinten auch. Als sie schon alle die Hoffnung verloren hatten, kam der Sturm zum Stillstand. Wie ein Wunder erreichte das Schiff den Hafen von New York. Dieser Mann ging dann noch den langen Weg nach Hause, nach Kansas. Und als er nicht mehr weit von seinem kleinen Haus war, das mitten in den Feldern stand, sah er seine Mutter. Und als sie sich begrüßt hatten, sagte er zu seiner Mutter: "Mama weist du was, es ist ein Wunder dass ich hier bin. Ich sollte nicht leben. Den Krieg habe ich überlebt, aber ich habe gedacht, dass ich den Weg nach Hause nicht überlebe. Und diese Frau sagte: "Sohn, an welchen Tag passierte dieser Sturm? Denn es geschah etwas ganz ungewöhnliches in meinem Leben". Und er sagte:" Dieser und dieser Tag". Sie ging zum Schrank, sie nahm ihre Agenda und sie sagte zu ihrem Sohn: "Lies mal. An diesem Tag weckte mich der HERR Jesus und ich betete ohne Unterlass für dich. Eine halbe Nacht verbrachte ich im Gebet". Ich glaube, dass unsere Kinder auf Eltern warten, welche mit Gott jeden Tag wandeln. Eltern, die viel Zeit im Gebet mit Gott verbringen. Die von Gott das Zeugnis bei allen Menschen ablegen. Eltern die Wunder mit Gott erleben. Denn die Eltern müssen selbst entscheiden, ob sie den Menschen gefallen wollen, oder Gott. Fast 50 Jahre später als dieser Pastor schon ein alter Mann war, predigte er in einer kleinen Kirche in Kentucky. Und während der Predigt fing ein Mann an zu weinen. Der Pastor fragte: "Was ist los?". Denn es ist schon sehr ungewöhnlich, wenn jemand Mitte in der Predigt einen Pastor mit Tränen unterbricht. Und der Mann sagte: Ich kann dir Herr Pastor, die Nummer von diesem Schiff sagen, die Nummer von unserer Einheit, und den Tag als Gott diesen Schiff durch das Gebet deiner Mutter rettete. Der Pastor fragte: Woher kannst du das wissen? Und dieser Mann sagte: "Ich war ein junger betrunkener Mann. Meinen ganzen Sold wollte ich zu Hause bei den Prostituierten ausgeben und mir ein bisschen Spaß dabei machen. Danach wollte ich mir in den Kopf mit dem Revolver schießen. Denn das Leben hatte für mich damals keinen Sinn mehr. Doch an diesem Tag, als ich sah, dass ich im Meer ertrinke werde, begann ich zu weinen. Und ich sagte, ich weiß Gott, dass ich ein Sünder bin, und du wirst sowieso mein Gebet nicht hören. Aber wenn du jemanden hast, den du hören kannst, so bitte sage diesem Mensch, dass er für uns beten soll". Und er sagte: "Vor 50 Jahren habe ich mein Leben Gott anvertraut, aber erst jetzt weiß ich, durch welches Gebet mein Leben von Gott verschont wurde". Dank seiner Barmherzigkeit rettet Gott das Leben von vielen unter uns. Viele von uns haben bestimmt keine Ahnung, wie viele Menschen für uns schon gebetet haben. Vielleicht machen sich einige unter uns Gedanken, warum sie bestimmten Situation überlebt haben. Sie haben überlebt, weil jemand irgendwo und irgendwann für Sie und mich gebetet hat. Ehre sei Gott dafür. Denn Gott erhört die Gebete. Und Gott gibt das Zeugnis denen, die ihm gefallen. Glaube der da rettet, das ist echter Glaube. Glaube der da heiligt, das ist der echte Glaube. Dieser Glaube trennt uns von dieser gefallen Welt. In dieser Welt gibt es viel Korruption, in Politik und in Wirtschaft hört man immer wieder von neuen Affären. Vor drei Wochen war im Pfarrhaus ein Mann aus der Gemeinde. Er wunderte sich warum ich keine Fernsehprogramme empfange. Ich sagte ihm, es sind schon viele Jahre dass ich keine Fernsehprogramme mich anschaue. Wissen Sie warum? Denn im Fernsehen wird die Sünde als etwas ganz normales gezeigt. Innerhalb von 20 Min. wird jedes von den Zehn Gebote im Fernseher gebrochen. Wenn du sehr nah mit Gott wandelst, dann werden die Wunder, die geschehen sollen, durch dich geschehen. Bist du der Mann Gottes, der den Frieden Gottes in sich trägt? Ich habe nicht alle Antworten auf jede mögliche Frage. Aber heute verkündige ich euch Jesus. Dass Jesus Christus Antworten hat auf alle unsere Fragen und Jesus kann dir helfen, wenn du mit ihm wandelst. Viele Leute sagen, der Glaube, das ist was ich bekenne. Ich sage euch aber, dass der Glaube ein Wandeln mit Gott ist. Gott ist ein lebendiger Gott und er ist Gott für die Lebenden. Die Lebenden wandeln mit Gott. Denn er selbst kam aus dem Grab heraus und sagte zu uns: "Ich lebe, ich lebe bis an das Ende dieser Welt." Und was später? Später werden auch wir mit Gott leben. Ehre sei Gott in der Höhe dafür. Das ist Jesus, den ich euch verkündigen wollte, für einige ist er zum ganzen Leben geworden, für die anderen ist er zum Feind geworden. Wir sollen nicht nur an einem kleinen Teil der Woche, am Sonntag Zeit für Jesus haben. Unsere ganze Woche soll durch Jesus geprägt sein. Das Leben in der Gemeinde, das private Leben in Familie, das öffentliche Leben im Beruf muss erfahren, dass wir mit Gott wandeln. Das wünsche ich Ihnen von ganzen Herzen. Gott segnet Sie. Amen. |
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