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Die einheimischen Mitglieder zahlten ihre
Beiträge regelmässig und beläuft sich die Zahl derselben z. Z. auf 27, d.
i. über ein Viertel der Seelenzahl unsrer Gemeinde.
Laut Kassenbuch belief sich der Bestand unsrer Kasse nebst den Einkünften
im Jahre 1890 auf:
701.38 M
Ausgaben 516.15 „
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Blieben 184.93 M
Bestand und Einnahmen im Jahre 1891:
219.78 M
Ausgaben 36,17 „
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Blieben 183.61 M.
Die grossen Ausgaben im Jahre 1890 entstanden durch Ratenzahlungen an die
Herren Simmler und Venator für gelieferte Fenster. Ihre Rechnung belief
sich insgesammt auf 410 Mark.
Wenn wir nun an unsere verehrl.
Mitglieder mit der Bitte herantreten, auch fernerhin unsere Sache zu
unter- stützen, so bedarf es wohl einer kurzen Begründung dieser Bitte: In
den letzten Jahren ist es uns gelungen, unser kleines Gotteshaus im Innern
einfach aber würdig auszuschmücken, der Chor konnte ausgemalt, drei
gemalte Glasfenster im Schiff eingesetzt werden.
Was wir noch für erstrebenswert halten ist folgendes: Die Wände des
Schiffes sind in sehr verwittertem Zustan- de, ein, wenn auch einfacher
Oelanstrich würde nicht nur zur Verschönerung beitragen, sondern wird mit
der Zeit auch notwendig werden. Ein rechtes Schmerzenskind ist unsere
Orgel, eine Reparatur derselben (von einer Neuan-schaffung ganz zu
schweigen) wird bald unumgänglich sein, wenn nicht der Gottesdienst leiden
soll. Sollten dann die Mittel es gestatten, so dürften wir daran denken,
die letzten Fenster in Uebereinstimmung mit den übrigen zu bringen.
Das sind viele Wünsche in Hinsicht auf die geringen Mittel, die uns
augenblicklich zu Gebote stehen. Aber wir hoffen zuversichtlich, dass uns
durch die Hülfe der Glau-bensgenossen von nah und fern auch das jetzt
Unmögliche möglich gemacht wird.
Es ist ja nichts unberechtigtes, was wir erstreben. Gilt doch unser
Bemühen der Stätte, wo uns allsonntaglich das Evangelium erschallt, dem
Kirchlein, das als ein Wahr-zeichen evang. Glaubens von der Höhe
hineinschaut ins katholische Land.
Für dieses treten wir denn wiederum vor unsre Freunde und bitten sie:
Helfet uns!
PREUSS.-MORESNET, im Januar 1892.
Mit frdl. Gruss
Hermann List.
Pfarrer. |