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"DENN DER TOD IST DER SÜNDE SOLD; ABER DIE GABE GOTTES IST DAS EWIGE
LEBEN IN CHRISTO JESU UNSEREM HERRN."
Röm. 6, 23
Liebe Eltern und Gemeindeglieder!
"Weihnachtsbazar" ist diesmal unsere Parole. Leider ist das Wort an und
für sich nicht schön. "Bazar" tönt etwas gewöhnlich in Verbindung mit
Weihnachten. Nun, wir wollen ja keine Worte zur Diskussion stellen,
sondern den Sinn der Sache kennen lernen.
Was will der Weihnachtsbazar?
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Er will vor allem Kontakt
zwischen den einzelnen Gemeindegliedern schaffen.
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Er will etwas einnehmen, um es
dort wo es sehr nötig ist, wieder ausgeben zu können.
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Er tritt dieses Jahr an die
Stelle des Gemeindeabends. Nächstes Jahr sollen dann beide: Bazar und
Gemeindeabend stattfinden.
Was bietet
der Weihnachtsbazar?
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Er bietet
mannigfache Unterhaltung für Jung und Alt: Schießbuden - Glücksspiele -
Silhouettenmalerei usw.
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Er bietet
Allen zu niedrigen Preisen einen Berg selbst gebastelter Geschenke an.
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Er gibt jedem
die Möglichkeit an der Verlosung einen schönen Preis zu gewinnen. Der
Frauenverein hat in liebenswürdiger Weise seine sämtlichen Arbeiten zu
Verkauf und Verlosung bereit gestellt.
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Er bietet
jedem Kaffee und Kuchen, Brötchen und heiße Würstchen in einem extra
eingerichteten Restaurant im Pfarrhaus an.
Was braucht
der Weihnachtsbazar noch?
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Er braucht
noch Spender für Tombola-Preise. (Am Mittwoch Nachmittag werden die
Jugendgruppenmitglieder bei Ihnen sammeln kommen. Empfangt sie bitte mit
einer kleinen Gabe. Vielleicht habt ihr sogar das Glück diese Gabe an
der Verlosung wieder zu gewinnen.
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Er braucht
noch Kuchen; liebe Hausfrauen und Mütter: Ein kleiner trockener Kuchen
in der Art wie am Jugendtreffen würde uns riesig freuen. Der beste
Kuchen wird prämiert.
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Er braucht
noch und dass vor allem, viele fröhliche Besucher!
Wichtig!
Der
Weihnachtsbazar findet im Pfarrhaus statt.
Am Samstag, dem
4. Dezember 1954 von 17.30 bis 19.30 Uhr.
Am Sonntag, dem 5. Dezember 1954 von 14.30 bis 20.00 Uhr.
Beginn der
Verlosung: Sonntag ca. 19.00 Uhr.
Lose werden in
Büchlein zu 20.- Fr. (5 Lose) durch die Jugendgruppe verkauft.
So einiges
über Weihnachten...
Das wichtigste
an diesem Fest ist doch sicher der schöne, grüne, mit Kerzen besteckte und
mit bunten Kugeln behangene Weihnachtsbaum. Wir singen ja alle "Oh
Tannenbaum" dieses wohlbekannte Weihnachtslied. Und die berühmte
Weihnachtsgans darf auch nicht vergessen werden, auch sie ist ein alter
Brauch und gehört deshalb zum Feste.
Wer könnte sich
ferner Weihnachten ohne einen Berg Süßigkeiten, Spielsachen für die Kinder
und Gaben für die Erwachsenen vorstellen? Und die Ferien - die Ruhe - das
fröhliche Beisammensein mit den brennenden Kerzen!
Und dann feiert
man ja schließlich auch das Fest der Kinder wegen, man will ihnen doch die
Freude nicht nehmen. Ja, ja, eine Krippe steht auch unter dem Baum - wir
sind doch gute Christen...
Wer so, und mit
diesen Gedanken das Weihnachtsfest feiert, der lässt es eigentlich gleich
bleiben. In der Tat, das Nebensächliche hat auch bei uns das
Hauptsächliche schon sehr verdrängt.
Die Tradition
ist der Haupteffekt geworden. Man hört so oft: "Ja wissen Sie, die Eltern
und die Großeltern haben es doch auch so gemacht. Warum sollen gerade wir
etwas daran ändern?"
Ich meine, die
Großeltern haben eine Petroleumlampe angezündet und sind mit der
Pferdebahn gefahren; das müssten wir ja dann auch noch.
Ins Pfefferland
mit Weihnachtsbaum (übrigens ein heidnischer Brauch aus Skandinavien),
Martini-Gans und Geschenken, wenn uns nicht klar ist, dass in diesem Tage
für alle Menschen ein neues Leben begonnen hat.
Mit der Geburt unseres Herrn Jesus
Christus haben wir sündige Menschen, die glückliche Möglichkeit erhalten
uns zu Ihm und somit zum ewigen Leben zu bekennen. Gott hat uns an diesem
Tage das größte und beste Geschenk gemacht: Seinen eigenen Sohn, der mit
Seinem Opfer am Kreuze all unsere Schuld auf sich nahm.
Für uns. Ohne
dass es uns etwas kostet - und trotzdem gibt es noch viele tausend
"Christen" die dieses Geschenk noch nicht erfasst haben.
Vielleicht sage
ich es zu nüchtern - aber wollen wir nicht hinter all den weltlichen
Nebensächlichkeiten die frohe Botschaft hervorziehen und in unser, oft
ungläubiges Herz dringen lassen - und wollen wir uns nicht lieber zu
Christus bekennen und so den Sinn des Weihnachtsfestes wieder finden?
Gesegnete
Weihnachtszeit und ein glückliches neues Jahr wünscht Euch allen Euer
ergebener Jugendleiter!
Sämtliche Fragen, Spenden und Anregungen sind an unten stehende Adresse zu
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