Was ich dazu sagen möchteChristiane Kirst zur Jahreslosung 2010: „Jesus Christus spricht: Euer Herz erschrecke nicht. Glaubt an Gott und glaubt an mich“. Johannes 14,1
Dann aber geschah etwas Seltsames. Zugegeben – ich bete nicht – nicht im Sinne von „Hilfe für mich erbitten“. Stattdessen haderte ich vielmehr des öfteren mit Gott in lebhaften Zwiegesprächen, denn ich arbeitete seit vielen Monate über ein Thema, dass IHN ziemlich viel angeht. Manchmal hoffte ich deshalb auf ein Zeichen von IHM, dass mir sagte, dass ich mit meinen Überlegungen nicht ganz falsch lag. Ich denke in solchen Situationen dann etwas naiv, ER würde sein Missfallen vielleicht dadurch zum Ausdruck bringen, indem er meine Arbeit nicht fertig werden lässt, oder indem ER den PC plötzlich schlapp machen lässt. Aber nichts dergleichen geschah. Jetzt ergab sich für meinen Sohn und mich vor Wochen ein ganz anderes, viel größeres Problem und je näher der Tag, der eine definitive Entscheidung forderte, rückte, umso größer wurden meine Sorgen – es zeichnete sich einfach keine Lösung für uns ab. Doch dann lag plötzlich dieser Brief in unserem Briefkasten, der uns dieses Problem auf völlig unerwartete Weise abnahm. Gleichzeitig, wie ich umgehend Erleichterung verspürte, die Sorge los zu sein, erschrak ich aber. Und prompt fiel mir der Satz von Johannes ein. Euer Herz erschrecke nicht! Aber ich bin erschrocken, und zwar gerade deshalb, weil ich, kaum dass ich den Brief zu Ende gelesen hatte, meinte, plötzlich Gottes Anwesenheit, seinen Einfluss zu spüren. War ER es, der mithilfe des unerwarteten Briefes unser Problem und damit die Sorge von uns genommen hatte? Aber warum erschrecke ich dann? Erschrecke ich, weil mich seine spürbare Nähe erschreckt? Weil ich nicht so fest an IHN glaube, dass ich tatsächlich auch mit seiner praktischen Hilfe rechne? Aber sagt Jesus uns nicht vielleicht auch gerade deshalb diesen Satz? Weil er darum weiß! So etwas, wie mir da passiert ist, habe ich schon öfters in meinem Leben erfahren und ich kenne einige Menschen, denen es ebenso ergangen ist. Wir alle haben immer wieder einmal „erschreckend“ deutlich seine Nähe wahrgenommen. So denke ich einmal mehr, dass man sich den Satz von Johannes natürlich ruhig auch in umgekehrter Reihenfolge zu Herzen nehmen kann, indem man die kleinen Beweise seiner Nähe als Ermutigung und Beruhigung ansieht. Denn Jesus will uns damit sagen, wenn ihr nur an Gott und an mich glaubt, braucht ihr nicht zu erschrecken. In diesem Sinne wünsche ich allen Brücke-Lesern eine schöne und besinnliche Zeit der Ankunft. Christiane Kirst über sich: Ich bin Geografin und wohne mit meinem Sohn in Eupen. Was ich dazu sagen möchteTilman Ruess zu 5. Mose 6, 5: Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben von ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft. Als Beamter weiß ich wie sehr sich jedermann nach einfachen und verständlichen Gesetzestexten sehnt, die es ihm ermöglichen, den Anforderungen zu genügen, ohne Unruhe und Unrast, um sich so vor Ärger, ja Bestrafung sicher zu wissen. Die vorliegende Stelle aus dem 5. Moses 6.5 bringt das Gesetz Gottes auf eine kurze und prägnante Formel. Er ist der Herr, und infolgedessen sind wir seine Knechte. Aber keine solchen, die ihren Herrn fürchten und hassen (wie z.B. dem römischen Kaiser Caligula nachgesagt wird, dass es ihm gleichgültig war, wenn ihn seine Untertanen hassten, wenn sie ihn nur fürchteten), sondern solche, die ihm ihre ganze Persönlichkeit bereit halten, sich aus der Freiheit des Herzens Ihm zur Verfügung stellen. Gott möchte, dass wir in einer vertrauten und innigen Hingabe zu Ihm leben. Jedes unserer persönlichen Vermögen ist Gott wichtig, vom Personzentrum, in welchem wir unsere Pläne, Einstellungen und Werte festlegen, bis zum Gemüt, also auch unsere Launen, Gefühle, Emotionen, Empfindungen, ja sogar unsere Triebe und Antriebe. Und er möchte, dass wir unsere ganze Kraft der Liebe zu Gott widmen. Doch, immer wieder werde mir bewusst, dass ich dieses Gebot nicht erfülle, dass ich mehr meinen Sorgen, Lüsten, Nöten, Träumen und Projekten, meinem Selbst oder anderen Menschen und Ideologien nachgehe, als dem Herrn. Und so vergeude ich Kraft. Wie sagte einmal sinngemäß mein Religionslehrer in der Schule: „Knapp am Ziel vorbei ist auch ganz daneben“. Da kann ich den Herrn nur noch um die Vergebung meiner Sünde, sowie um Führung und Leitung bitten, deshalb sind das Gebet und die Gemeinschaft mit anderen Christen so wichtig. T. Ruess Was ich der Gemeinde sagen möchte
Das Gerüst wurde auf Anfrage des Architektenbüros Grandmaison aufgestellt. Der Zuschlag erhielt die Firma Michel Radermeker aus Eupen. Jetzt kann endlich das Mauerwerk vom Architekturbüro detailliert überprüft werden und eventuell weitere Schäden an der Turmkonstruktion genauer ins Auge gefasst werden. Geplant ist, dass das Gerüst nur circa einen Monat dort am Glockenturm stehen bleibt und sollte dann wieder abgebrochen werden. Die Sanierung des Kirchturms könnte im nächsten Jahr begonnen werden und würde dann theoretisch 18 Monate dauern. Aufgrund der vielen Tauben, die sich auf dem Turm aufhielten (obwohl ein Taubenschutz vom Steinmetz angebracht wurde, der leider an einigen Stellen bereits zerrissen war) entschlossen sich kurzerhand vier freiwillige Personen aus unserer Gemeinde, die dort lebenden Tauben und viel Mist (etwa zehn Zentimeter hohe Schicht) aus dem Turm zu entfernen. Doch während dieser Arbeit kam mir der Gedanke, dass eine Taube wohl in unsere Friedenskirche hineingehört. Und hier meine ich die Taube nicht nur als Symbol des Friedens, als Erkennungszeichen der belgischen Protestanten (das Hugenottenkreuz), sondern vor allem als Verkörperung für den Heiligen Geist.
„Der Geist wirkt, wo er will“, steht in der Bibel. Überall wo wir in unseren menschlichen Strukturen noch gefangen sind, eröffnet der Geist Gottes ganz neue Möglichkeiten. Und wo unsere Gedanken in unseren eigenen Kreisen eingeschlossen sind, eröffnet ER neue Dimensionen und Räume: „Wo der Geist ist, da ist Freiheit“, sagt ein anderes Bibelzitat. Das Kreuz bringt zusammen, was getrennt ist. Der Geist macht es lebendig. Paulus zählt in seinem Brief an die Gemeinde in Galatien die Früchte des Geistes auf - was der Geist in uns bewirkt: „Liebe, Freude, Friede, Langmut, Freundlichkeit, Güte, Treue, Sanftmut und Selbstbeherrschung.“ Und diese Frucht des Geistes wünsche ich Ihnen, liebe Leser, in der Advents- und Weihnachtszeit wie auch im Jahr 2010, dass wir wie die Tauben über alle Grenzen hinweg eine Bewegung der Versöhnung in Richtung Erweckung ansteuern... Ihr Darius Tomczak
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MusikDas Lied für den Monat Dezember - Freuet Euch Ihr Christen alle
Dies ist ein klassisches Weihnachtslied. Hier wird die Freude über die Geburt Jesu ausgedrückt, aber auch die Bitte um ein gutes neues Jahr. Der Textdichter ist Christian Keimann. Er war Rektor des Gymnasiums in Zittau (Lausitz). Der Komponist der Melodie ist Andreas Hammerschmidt. Er war Organist an St. Johannis Kirche in Zittau. Er begann seine kompositorische Laufbahn mit Instrumentalwerken, wandte sich aber dann der Vokalkomposition zu und schrieb ganze Jahrgänge an geistlichen Konzerten, meistens in kleinerer Besetzung. Die Texte entnahm er der Bibel und den Kirchenliedern. Sein Stil ist, im Vergleich mit seinen Zeitgenossen, schlicht. Dies führte zu einer weiten Verbreitung seiner Werke, während seine Kollegen ihm eine Verflachung des Ausdrucks vorwarfen. Die Melodie des vorliegenden Liedes beginnt in D-Moll, drängt aber im Verlaufe zu Dur hin. Jede Strophe endet mit einem Halleluja im 6/4 Takt (auch als punktierte Halbe zu zählen, was dann den tänzerischen Ausdruck verstärkt.). JF
Konzert am Sonntag, 6. Dezember um 16.00 Uhr in der Friedenskirche Eupen: Kammermusik für Violine und Klavier mit Stefan Mommer, Violine und Johannes Fleu, Klavier. Werke von Haydn, Prokoffiew, Clementi und J. S. Bach Orgelkonzert am Sonntag, 6.Dezember um 18.00 Uhr in der St. Nikolaus Kirche, Raeren. Wolfgang Karius, langjähriger Organist und Kantor an der Annakirche in Aachen und Dirigent des Oratorienchores „Aachener Bachverein“, spielt an der Weimbs- Orgel in der katholischen Kirche St. Nikolaus in Raeren adventliche und weihnachtliche Orgelmusik aus Barock und Romantik. So erklingen das „Concerto“ in F-Dur aus dem Oratorium „Judas Maccabaeus“ von Georg Friedrich Händel, dessen 250. Todestag in diesem Jahr begangen wird. Choralbearbeitungen von Johann Sebastian Bach, ein „Magnifikat“ von Jean-Adam Guilain, „Noels“ - französische Weihnachtslied-Bearbeitungen von Jean-Francois Dandrieu und Louis-Claude Daquin sowie von Alexandre Guilmant eine romantische Bearbeitung über „Tochter Zion, freue dich“. Der Eintritt zu diesem Konzert ist frei! Konzert am Sonntag, 20.Dezember um 16.00 Uhr in der Friedenskirche Eupen. Festliche Weihnachtsmusik für Soli, Chor und Orchester. Projektkonzert von Musica Sacra und der Musikakademie Eupen. Werke von Rein, Zipp, Festing, Prätorius und Brunckhorst (Weihnachtsgeschichte). Musikalische Gesamtleitung, Hans Georg Reinertz. „Ost und West begegnen sich in einer Kirche. Posaunenchor Gängelt arbeitet mit Musikern aus dem Spreewald zusammen. Abendmusik in St. Nikokolaus Waldenrath.“So heißt eine Überschrift am 2.11.2009 im Heinsberger Tageblatt. Was hat das mit der evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet zu tun? Nun – als Gast wirkte dabei unser Organist J. Fleu mit. In dem Zeitungsabschnitt steht unter anderem folgendes: Die Abendmusik in St. Nikolaus war in mehrfacher Hinsicht bemerkenswert. Nicht zuletzt begegneten sich hierbei Ost und West. Der Posaunenchor aus Gängelt arbeitet intensiv mit Posaunisten, Trompetern und Flügelhornspielern aus dem Spreewald zusammen: Man besucht sich regelmäßig und konzertiert miteinander. Aus Eupen stieß ein erstklassiger Organist dazu, so dass die Besucher gleichzeitig in den Genuss eines versteckten Orgelkonzertes kamen. Johannes Fleu, Kantor aus Ostbelgien, trumpfte solistisch auf und ergänzte das Ensemblespiel mit den Musikern aus Gängelt, Neu Zauche, Straupitz und Werben unter der Leitung von Hans Stenzel. In dem Konzert wechselten Vergangenheit (16. - 17. Jahrhundert) und Gegenwart mit klingenden Namen. Rendant Heinz Cleef war froh, dass dieses ungewöhnliche, mit Zugabe versehene Kirchenkonzert so gut angekommen war, und Günter Schmitz vom Kirchenvorstand hob in seinem Dankeswort hervor, dass die Musikanten gern gesehene und noch lieber gern gehörte Gäste gewesen seien. Wir freuen uns mit Herrn Fleu für die gute Kritik. MS
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Stein des Anstoßes / Stein der Erbauung / Luther und WeihnachtenStein des AnstoßesEKD Ratsvorsitzende Margot Käßmann
Wir sitzen da im Seminarraum, die Tür geht auf, eine junge Frau tritt ein – ich schätze Sie auf Anfang 30 Jahre. Sie geht zum Pult und stellt sich vor – ich heiße Margot Käßmann und bin ihre Dozentin für das Fach Ökumene. Das war der Hammer, eine Frau Professor, sie war voller frischer Ideen, aufgeschlossen, zudem absolut kompetent und scharfsinnig. Das war 1990 – doch selbst heute erinnere ich mich noch gerne an das von ihr Gelernte und trage das Wissen und die Bilder von einst in mir. Seither war Frau Käßmann u.a. Generalsekretärin des Deutschen Evangelischen Kirchentages (ab 1994), Bischöfin der Landeskirche Hannover (ab 1999). Sie erkrankte 2006 an Brustkrebs, im Jahr 2007 wurde ihre Ehe nach 26 Jahren geschieden, was zu heftigen Diskussionen führte (auch in unserer Gemeinde). Am 28.10.2009 wurde Sie mit überdeutlicher Mehrheit der abgegebenen Stimmen zur Ratsvorsitzenden der Evangelischen Kirche in Deutschland (EKD) gewählt. Ja aber geht denn das, werden Sie vielleicht fragen? Warum darf eine Frau dieses Amt bekleiden, noch dazu eine geschiedene Frau? Ist womöglich die evangelische Kirche Deutschlands auf dem Irrweg? Das sind Fragen, die diskutiert werden können! Ich begrüße die Wahl von Frau Dr. Käßmann. Ich beglückwünsche die Protestanten/innen in Deutschland zu dieser mutigen Entscheidung. Ich finde es super, dass die Kirche mit der Wahl von Frau Dr. Käßmann klar macht, Frauen sind gleichberechtigte Gemeindeglieder, sie sind auch für leitende Funktionen den männlichen Amtskollegen gleichgestellt, sie stehen ihnen intellektuell mindestens gleichauf, sie sind keine schlechteren oder untergeordneten Christen. Das so deutlich zu signalisieren, haben die Deutschen vorgemacht – dafür Respekt! Unserer Kirche wünsche ich eine weitere Vertiefung des ökumenischen Gedankens und die vollumfängliche Anerkennung der frohen Botschaft des Neuen Testaments – für Frau und Mann, Tier und Pflanze, den Erdkreis. Und so wünsche ich auch unserer Gemeinde ein Vorankommen in Bezug auf die Gleichstellung der Frau und den ökumenischen Gedanken. Wie gar unbegreiflich ist sein Gericht und wie unerforschlich seine Wege (Röm. 11, 33). Irgendwann muss sich jeder fragen, woher er kommt und wohin er geht (Dr. M. Käßmann). HT Stein der ErbauungRettendes Licht In einer Weihnachtsgeschichte wird erzählt, dass der Arzt eines Dorfes an der Nordseeküste in der Nachmittagsstunde des Heiligen Abends zum Leuchtturm hinaus musste, weil das Söhnlein des Wärters verunglückt war und wegen eines Knochenbruches der Hilfe bedurfte. Der Leuchtturm stand kilometerweit draußen im Meer, war aber mit der Küste durch einen Damm verbunden. Zu jener Weihnacht war ein strenger Winter. Das Meer war in Küstennähe zugefroren. Der Arzt brauchte längere Zeit als vorgesehen zu seinem Dienst und konnte erst in der Dunkelheit zum Heimweg aufbrechen. Dieser Heimweg über den Damm war äußerst gefährlich, da die Eisschollen, die das Meer bedeckten, mit dem Damm eine Ebene bildeten und ein dichter Nebel die Orientierung unmöglich machte. Auch die alle hundert Meter in dem Damm gerammten Stangen nutzten unter diesen Umständen wenig. Dennoch wollte der Arzt nicht über Nacht im Leuchtturm bleiben, weil er den Heiligen Abend mit seiner Familie verleben wollte. Der Leuchtturmwärter schlang einen Strick um den Arzt und sich selbst. So aneinander geseilt, stapften sie durch den Schnee. Es kam wie zu befürchten war. Die beiden Männer kamen vom Damm ab und gerieten auf die Schollen. Sie verloren jede Richtung. Während sie meinten zum Damm zurückzufinden, entfernten sie sich in Wirklichkeit nur noch immer mehr. Schließlich brach der Leuchtturmwärter gar ein und konnte vom Arzt mit letzter Kraft unter den Schollen hervorgezogen werden. Nun waren beide verloren. Sie mussten erfrieren, denn sie hatten weder die Kraft die Küste zu erreichen, noch wussten sie die Richtung. Sie wurden aber wunderbarerweise gerettet. Was in den nördlichen Breiten als herrliche Naturerscheinung zuweilen vorkommt, geschah zur jener Stunde am Heiligen Abend. Ein Nordlicht flammte am Himmel auf. In seinem hellen Schein erkannte der Arzt, wo die Stangen des Dammes verliefen, wo die Küste lag, und er rüttelte den ohnmächtigen Begleiter wach. In eben diesem Licht wurden die längst Überfälligen auch von der Küste her gesichtet. Es wurde ihnen Hilfe entgegengeschickt, und es gab im Hause des Arztes noch eine glückselige Weihnachtsfeier. Den beiden Männern in unserer Weihnachtsgeschichte, ist rettendes Licht aufgestrahlt. Damit hatte niemand gerechnet. Das hätte auch kein menschlicher Rettungswille bewirken können. Nicht einmal die Scheinwerfer des Leuchtturms kamen gegen die Nebelmassen auf. Aber am Himmel wurde es hell. Ein Nordlicht leuchtete. Das erschien dem Arzt als eine wahrhaft weihnachtliche Rettung, als eine Rettung durch den, dessen Gebot die Christenheit in der Heiligen Nacht begeht. Er stammelte die Worte, die ihm gerade an diesem Tage schon einmal begegnet waren: Das ewig Licht geht da herein, gib der Welt einen neuen Schein, es leuchtet wohl mitten in der Nacht, und uns des Lichtes Kinder macht. Kyrieleis!
(Frei nach D. Langewiesche) Luther und Weihnachten- Bescherung an Weihnachten - Katharina von Bora war die Frau des berühmtesten Mannes in Deutschland. Von Nord nach Süd, von Ost nach West, überall hatte man von ihm gehört. Nur der Kaiser war bekannter als Martin Luther. Die einen sprachen seinen Namen ehrfürchtig aus, die anderen hassten ihn, weil er so vieles durcheinander brachte. Für Katharina war es sehr aufregend mit solch einem berühmten Mann verheiratet zu sein, aber manchmal war es auch anstrengend. Oft kam hoher Besuch. Alle mussten gut bewirtet werden. Außerdem hatten sie fünf Kinder. Besonders gern ging Katharina zum Gottesdienst in die Stadtkirche zu Wittenberg. So auch in der ersten Dezemberwoche im Jahre 1535. Die Kirche war wie immer überfüllt, wenn ihr Mann Martin die Predigt hielt. Katharina liebte es, wenn viele hundert Menschen Lieder sangen. Manche von diesen Liedern hatte Luther selbst geschrieben. Ihr Mann hatte nun die Kanzel betreten und begann seine Predigt. „Wie lang war sein Haar wieder geworden. Dringend müsste er es sich wieder schneiden lassen, “ so schoss es Katharina durch den Kopf. „Nein, wohin ihre Gedanken aber auch wanderten. Sie wollte doch aufmerksam der Predigt lauschen. Katharina schämte sich ein wenig. Doch schon wieder gingen ihre Gedanken auf Wanderschaft. In wenigen Tagen war Nikolaus. Die Kinder waren schon ganz aufgeregt. Immerhin war der sechste Dezember der große Beschertag im Jahr. Katharina ging alle ihre Kinder durch. Hatte sie auch für alle ein Geschenk? Jedes Kind will einen Teller mit zwei Äpfeln und einer Hand voll Nüsse und ein kleines Geschenk bekommen. Plötzlich wurde Katharina wieder auf die Worte des Predigers aufmerksam. „Ihr Bürger von Wittenberg“ – Luthers Stimme hallte durch die ganze Kirche. „Nun möchte ich euch noch ein besonderes Wort zum Nikolaustag sagen. Zu Weihnachten hat uns der gütige Gott ein großes Geschenk gemacht. Seinen Sohn hat er in eine armselige Krippe gelegt, so dass wir uns heute noch daran freuen. Nikolaus war ein guter Mann, aber helfen kann er uns nicht mehr. Aber Jesus Christus bleibt in Ewigkeit. Darum ihr Bürger von Wittenberg haben wir beschlossen, dass nicht mehr der Nikolaus, sondern der heilige Christ unsere Kinder beschert. Dies soll am 25. Dezember geschehen. Der Beschertag am 6. Dezember ist abgeschafft. Amen.“ Ein Raunen ging durch die Reihen. Was würden die Kinder für enttäuschte Gesichter machen, wenn die Geschenke am sechsten Dezember ausblieben? Frauen sprachen aufgeregt mit ihren Nachbarinnen, auch die Männer steckten die Köpfe zusammen. Als das nächste Lied angestimmt wurde, war der Gesang recht kläglich. Katharina eilte nach dem Gottesdienst zu ihrem Mann. Er zog sich in einem kleinen Nebenraum der Kirche gerade um, als seine Frau heftig an die Tür klopfte und schon herein trat. „Martin, wie kannst du nur!“ Katharina stürmte durch den Raum und stellte sich vor ihren Mann hin. „Immerzu hast du neue Ideen!“ – „Psst, liebe Käthe, der Kirchendiener muss nicht hören, dass meine Frau mit mir schimpft.“ – „Du hättest es doch vorher mit mir besprechen können, dass du die Bescherung der Kinder vom Nikolaustag auf das Christfest verlegen willst.“ Katharina stemmte ihre Hände in die Hüften. „Und was hättest du mir geraten?“ Katharina seufzte. Sie wusste ja, dass Martin in der Predigt einen guten Grund genannt hatte. Die Geburt Jesu ist Gottes größtes Geschenk für die Menschen. Aus Freude darüber beschenken sie ihre Kinder. „Gut, Martin, dann wirst du es aber unseren Kindern selbst erklären. Direkt heute nach dem Mittagessen!“ Luther atmete erleichtert auf: „Du wirst sehen, Käthe, dann werden sich alle Kinder daran gewöhnt haben, dass die Bescherung am Christfest ist, glaub mir. Und, Käthe, für die Kinder habe ich am Weihnachtstag eine besondere Überraschung. Ich habe ein Weihnachtslied gedichtet. Hör mal zu!“ Luther stellte sich in die Mitte des Raumes und sang mit kräftiger Stimme: „Vom Himmel hoch, da komm ich her, ich bring euch gute neue Mär, der guten Mär bring ich so viel, davon ich singen und sagen will.“ Ob Martin Luther an diesem Tag wohl alle 15 Strophen vorgesungen hat? Vielleicht – aber ganz bestimmt haben beide nicht gewusst, dass sich viele hundert Jahre später die Kinder in aller Welt am Weihnachtsfest über die Geschenke freuen. Martin Luther verlegte 1535 das Beschenken der Kinder vom Nikolaustag auf das Weihnachtsfest. Im gleichen Jahr textete er das bekannte Weihnachtslied: Vom Himmel hoch, da komm ich her. Aus: Claudia Filker, Wir reisen hin zum Weihnachtsfest, 24 Adventsgeschichten aus zwei Jahrtausenden. ERF Verlag
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Grußworte aus aller Welt / Gute Vorsätze 2010Grußworte aus aller WeltLiebe Geschwister, gerne denken wir an unseren Besuch bei euch im letzten Frühling zurück. Inzwischen sind wir seit mehr als einem Monat wieder in Peru. Manfred war schon in einem Stammesgebiet und hat zwei Brunnen revidiert. Betty hat an der Bibelschule im Unterricht bei den Frauen mitgeholfen. Wir danken für alle Unterstützung und vor allem für eure Gebete.
Für die Advents- und Weihnachtszeit wünschen wir euch eine tiefe Dankbarkeit über die Bereitschaft des Gottessohnes, auf die Erde zu kommen, um seinen Erlösungsweg, der ja dann am Kreuz endete, anzutreten. Wir haben hier keinen Schnee und auch keine Tannenbäume. Die Kerzen krümmen sich manchmal im heißen Tropenklima, so dass all die vielen Dinge, die in Europa eben Weihnachten ausmachen, wegfallen. Da kann das wirkliche Weihnachtsgeschehen wieder mehr in den Mittelpunkt rücken. In lieber
Verbundenheit grüssen
Mit dem Bild unseres neuen Gebetskärtchens grüßen wir Sie recht herzlich. Bald können wir Ihnen dieses Kärtchen persönlich in die Hand drücken. Wir sind seit Sommer im Heimatjahr und damit Reisedienst. Für Mai ist der Besuch bei Ihnen ausgemacht und wir freuen uns schon sehr auf das Wiedersehen und Erzählen. Wissen wir doch, dass Sie ganz arg treu für uns und die Canelas die ganzen letzten 4 Jahre über gebetet und gegeben haben. Vielen Dank dafür! Sehr froh sind wir, dass unsere ehemaligen amerikanischen Canela-Missionare uns nun im Canela-Dorf vertreten. Sie sind gut angekommen und aufgenommen worden. Beten Sie mit, dass die „große Weihnachtsfreude“ die Herzen der Canelas ergreift, etliche zum Glauben kommen und eine Gemeinde zum Lobe Gottes entsteht. Até logo,
bis bald,
Seit meiner Rückkehr nach Kenia sind viele aber kleine Sachen passiert. Ein Visum und eine Arbeitsbewilligung wurde beantragt. Das Auto, das in meiner Abwesenheit von meiner Partnermission gekauft wurde, ist auf meinen Namen angemeldet worden. Das Geld fürs Auto wurde von meiner Gemeinde und der DMG gespendet. Jetzt warte ich noch auf die Klärung der Autoversicherung. Der Gedanke, dass ich bald mit dem Auto fahren darf, macht mir Angst, denn ich bin noch nie in Kenia Auto gefahren und schon gar nicht einen großen Toyota-Land-Cruiser. Für den 2. Dezember 2009 plane ich, für 5 bis 6 Wochen nach Tansania zur Sprachschule zu gehen, um Kiswahili zu lernen, die Sprache die auch in Kenia gesprochen wird. Mein Einsatzgebiet ist der Norden Kenias. Der Ort, in dem ich wohnen werde, heißt Marsabit. Ich freue mich schon auf meinen Dienst unter Kindern. Die genauen Aufgaben sind, Schulungen für Sonntagschulmitarbeiter, so auch Planung und Durchführung von Kinderbibelwochen. Danke für
all Ihre Gebete und Unterstützung. GUTE VORSÄTZE 2010Pfarrfamilie Tomczak
Liebe Gemeindeglieder, zum Jahreswechsel möchten wir Ihnen mit den Worten des ehemaligen christlichen UNO-Generalsekretär Dag Hammerskjöld von sich weitergeben "Dem Vergangenen: Dank, dem Kommenden: Ja!". Seit Advent 2008 haben sich allerlei Menschen mit viel Liebe bei uns in der Gemeinde engagiert. Wir danken allen, die mit ihren Gaben und ihrem Gebet die Atmosphäre der selbstvergessenen Mitmenschlichkeit hier entstehen lassen. Diese Vitalität wünschen wir uns auch im kommenden Jahr, dass Jesus uns im Mitmenschen begegnet und wir in seiner Berufung allen Menschen hier dienen. Das Brücke Team Wie wir alle wissen, ist das mit den Vorsätzen und Erwartungen für das kommende Jahr so eine Sache. Wir vom Brücketeam setzen uns dennoch wieder Ziele, auf die wir unser Tun ausrichten und die uns als Orientierung dienen. Was soll die Brücke in 2010 bringen? Wir werden eine neue Titelreihe bringen: Fotos von unseren Rangern. Dann möchten wir durch die Rubrik "was ich dazu sagen möchte" den Stimmen aus der Gemeinde mehr Ausdruck geben. Außerdem möchten wir unser Gemeindeblatt in 2010 erstmals auch alternativ per E-Mailbotschaft an die Leserschaft bringen. Schließlich ist es für uns ein wichtiges Ziel, die Brücke immer pünktlich fertig zu stellen. Das Brücketeam wünscht Ihnen ein frohes und gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes und friedvolles neues Jahr. Schalom HT Unser Chor Als Chor möchten wir auf einfache Art und Weise von Gott singen und vertrauen darauf, dass Gott durch die Worte Herzen berührt und verändert; bei uns, aber auch bei den Zuhörern. E. Recker, Chorleiterin Das Kigo-Team Von Herzen wünschen wir uns ein frohes und gutes Zusammensein mit den Kindern. Dies könnte geschehen, wenn uns Eltern ihre Kinder anvertrauen, während sie ungestört den Gottesdienst besuchen könnten. Wir haben drei Gruppen: - bis 4 Jahre Im Kindergottesdienst singen wir, beten, hören Geschichten, spielen, malen und basteln. Gerne würden wir auch einen Abholdienst organisieren. Denn die Kinder sind die Zukunft unserer Gemeinde. Rosmarie Flückiger
Meine Erwartungen und Wünsche für 2010 sind nicht nur auf 2010 beschränkt, sondern gelten für mein ganzes Leben: Gottes Willen erkennen und ihn auch tun. Für die Rangerarbeit erwarte ich, dass wir als Mitarbeiter im Glauben wachsen, neue Mitarbeiter finden, sowie den Kids und Teens helfen, den Weg zu Gott zu finden und zu gehen. E. Recker Senioren Wenn ich mich mit älteren Menschen zusammenfinde, stellt sich die Frage, was wir mit unseren Seniorennachmittagen erreichen wollen. Wir möchten, dass die Senioren beim Gesang, im Loben und Danken eine gute Gemeinschaft mit Gott erleben und beim "Essen und Trinken" einander näher kommen. Pfr. D. Tomczak Unser Organist Ich wünsche mir für das kommende Jahr weiterhin eine so gute Zusammenkunft mit meinen Freunden von Musica Sacra wie bisher, ebenso mit den zahlreichen Kollegen und Freunden in Belgien, Deutschland, Frankreich, der Schweiz und Großbritannien und Polen. Das Zwischenmenschliche ist mindestens so wichtig wie die fachliche Arbeit. Dazu helfe uns Gott. JF Das Lobpreisteam
Wir wünschen uns, dass die Gemeinde durch den gemeinsamen Lobpreis noch mehr zusammenwächst und dass neue Menschen aus allen Altersklassen durch den Lobpreis berührt werden und die Liebe Gottes erfahren. Logoband Das Presbyterium
Als Presbyter wünschen wir uns für die Gemeinde vor allem, dass echte, geschwisterliche, ungeheuchelte, liebevolle Gemeinschaft wächst. Das ist nach Jesu Worten das Kennzeichen für echte Jüngerschaft. Daran kann die Welt erkennen, ob wir es ernst mit dem Glauben an Jesu meinen oder nicht. Wir wollen nicht irgendein religiöser Verein sein, sondern Jesu Gemeinde. Frauenfrühstück Dreimal im Monat treffen sich die Frauen zum Frühstück und anschließendem Austausch. Wir beschäftigen uns mit aktuellen Themen oder Bibeltexten. Wir wünschen uns ein verständnisvolles Miteinander in froher Gemeinschaft, wo jeder ein offenes Ohr für den Nächsten hat. Wir möchten im Glauben wachsen und das, was wir verstanden haben, in die „Tat“ umsetzen, um den Anforderungen des Alltags gerecht zu werden. Rosemarie Flückiger Die Alles Klar?! Band Wünsche für das Jahr 2010 haben wir Jungen Leute ganz ganz viele... Aber es gibt einen Wunsch, der ganz oben auf der Liste steht: Wir wünschen uns, immer mehr und immer öfters die Liebe des himmlische Vaters für uns, zu erleben. Wir hoffen, dass die Liebe Gottes ein neues Feuer in unsere Herzen und in unsere Gemeinde entfacht! Die ALLES KLAR?! Band
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Jahresrückblick 2009• Januar
Wie immer wurde auch in diesem Januar eine ökumenische Woche durchgeführt. Mit ökumenischen Gottesdiensten in Kelmis, Hergenrath, Nispert und Eupen und einer Bibelstunde mit römisch-katholischen Pastoren und Gästen. Die Distriktsversammlung wählte unseren dienstältester Presbyter R. Lander in die Leitung des Distriktes – den so genannten Distriktsrat. In einer außerordentlichen Gemeindeversammlung musste noch vor den Wahlen ein strittiger Punkt geklärt werden: Soll es für Kandidaten des Presbyteriums eine Altersbeschränkung nach oben geben oder nicht – Die Gemeinde entschied sich gegen eine Beschränkung. Bereits über ein Jahr ist der Kirchturm der Friedenskirche von einem Sicherheitsgurt umspannt, damit er nicht zusammenfällt. Im Januar konnte endlich ein Architekt für das große Projekt der Sanierung bestimmt werden. Das war ein kleiner Schritt, doch wenigstens ein Schritt nach vorn. Mehr Glück hatte die Johanneskirche.
Sie erstrahlte nach zweimonatiger Renovierung wieder in neuem Glanz. Nicht nur weil der Anstreicher erstklassige Arbeit geleistet hatte, sondern auch, weil für eine neue Beleuchtung gesorgt wurde. Ende des Monats war die Missionarin Anna Cloninger in der Gemeinde zu Gast. Sie erzählte uns von ihrer Missionstätigkeit in Kenia. Dort organisiert sie Kinderbibelwochen mit den Gemeinden vor Ort. •
Februar •
März
Um ihre technische Ausrüstung zu verbessern, veranstalteten sie einen Jugendgottesdienst mit einem anschließenden Spagetti essen. Sie konnten sich sehr über zahlreiche Spenden des Abends freuen. Besonders hervorgehoben seien 500,- Euro, die aus Erlösen des Büchertisches gestiftet wurden. Ebenfalls mit vielen Jugendlichen, vor allem Konfirmanden und Exkonfirmanden fuhr die Gemeinde nach Köln zur Missionale, einem überregionalen Treffen von Christen, die sich Gedanken machen, wie Gemeindeleben missionarischer gestaltet werden kann. • April
Der Chor reiste für ein Wochenende in das Centre Protestant de Nessonvaux - der Jugendherberge unserer Kirche - und übte intensiv neue Lieder ein. Wie immer wurden sie dabei von Hobbykoch A. Kever kulinarisch verwöhnt.
Kurz vor Ostern wurde das Puppenteam Lucy und Co eingesegnet. Drei bis vier Mal im Jahr bereichern die Puppen die Familiengottesdienste. • Mai
Gleich am ersten Wochenende des Monats, begleitet von strahlendem Sonnenschein, fuhren die Pfadfindergruppen in die Nähe von Echternach zu einem Minicamp. Sie erkundeten mit GPS-Geräten die herrliche Gegend dort und widmeten sich typisch pfadfinderischen Tätigkeiten wie Zelte aufbauen, Messer schleifen, Feuer machen …
In der jährlichen Gemeindeversammlung wurden neu in den Verwaltungsrat gewählt: Alfred Niessen und P. Clooth. Im Amt für weitere sechs Jahre bestätigt: Frau Regine Noethlichs und Herr Ulrich Knittel. Für das Presbyterium fand sich nur ein Bewerber: Herr Rolf Lander, dessen Mandat für weitere vier Jahre verlängert wurde. Ende des Monats wurden am Pfingstsonntag 11 Konfirmandinnen und Konfirmanden eingesegnet. •
Juni •
Juli
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August •
September Nach einem Infoabend startete der neue Konfirmandenkurs mit einem Wochenende in Nessonvaux. Aber auch die Konfirmanden des 2. Jahrgangs waren mit dabei. Mit 20 Konfirmanden haben wir in diesem Jahr einen neuen Konfirmandenrekord. • Oktober Der Chor Nota bene beschenkte in diesem Monat die Gemeinde mit einen sehr gelungenen Chorkonzert. Verwöhnt wurden die Zuhörer nicht nur mit zeitgenössischer Chormusik, sondern erlebten ein multimediales Konzert mit Texten und Bildern. Ende des Monats bekam die Kirchengemeinde Gegenbesuch aus Eschweiler. Im Reformationsgottesdienst, der traditionell vom BRF übertragen wird, predigte Pfr. F. Schippers über die reformatorische Sicht von Ehe. Begleitet wurde er von dem Eschweiler Kirchengospelchor, zahlreichen Konfirmanden und Gemeindegliedern aus Eschweiler. •
November In der Tradition des Buß- und Bettages beteten einige Mitglieder der Gemeinde eine Nacht lang durch. Nicht nur mit frei formulierten Gebeten, sondern auch mit Psalmen und Liedern.
Obwohl die Kirchengemeinde wieder über 100 Schuhkartons mit Weihnachtsgeschenken für Kinder in Not gepackt hatte, verlief diese Aktion dieses Jahr eher im Stillen. Mit dem Kirchturm der Friedenskirche geht es weiter. Der ganze Turm wurde eingerüstet. Der Gerüstbauer attestierte dem Turm einen sehr bedenklichen Zustand. •
Dezember Dafür kann man noch kurz einen Blick auf das Vorjahr werfen: Darum an dieser Stelle ein Artikel von Pfr. D. Tomczak, der vergangenen Februar keinen Platz in der Brücke fand: Seit 1907 besitzt die evangelische Kirchengemeinde Eupen Neu-Moresnet in ihrer Friedenskirche eine Walker-Orgel, die vor zwei Jahren in einer fachmännischen Ausführung vom belgisch-polnischen Arbeiteinsatz restauriert wurde. Das mit 21 eigenständigen Registern, vier Transmissionen und drei Teiltransmissionen große und qualitätsvolle Instrument dient heute neben der Nutzung für Gottesdienste, auch für Konzerte (Hauptorganist Johannes Fleu). Im Rahmen der Ergänzung zum „Europäischen Weihnachtsdorf“ mit dem Gastland Polen, fand am dritten Adventssonntag in unserer Kirche das große Orgelkonzert mit dem Gewinner des ersten Preises des polnischen nationalen Orgelwettbewerbs, Jakub Chachulski, statt. Der aus Warschau stammende Organist gehört zu den jungen und meist talentierten Organisten Polens. Er begann sein Kirchenmusikstudium an der „Frédéric Chopin“ Musikakademie Warschau in der Orgelklasse bei Prof. Magdalena Czajka und macht seitdem die Fortsetzung des Orgelstudiums bei derselben Professorin. Das Konzert bot ein anspruchsvolles Programm, welches vom 17. Jahrhundert bis ins 20. Jahrhundert reichte. Die erste Darbietung war eine Fantasie und Fuge G-Moll BWV 542 von J. S. Bach, die durch ihre musikalische Vielfalt und reizvoll kontrastierten Registrierungen das Publikum sehr überraschte. Vom gleichen Komponisten stammte das zweite Stück - Allein Gott in der Höh‘ sei Ehr (BWV 662) -, das die Anwesenden ebenfalls sehr beeindruckte. Danach folgten die Stücke von Louis Vierne - Pièces de fantaisie – (Suite Nr. 3, Op. 54: - Nr. 2) Impromptu – (Nr. 5) Sur le Rhin und von Johannes Brahms - O Gott du frommer Gott (Op.122). Zwei vorletzte Stücke für diesen Nachmittag waren von August-Gottfried Ritter - II Sonata - (E-Moll Op.19) - Rasch und entschlossen - Ruhige Bewegung. Das Publikum war meditativ hochgestimmt über eine gloriose Darbietung von „Rach und feurig“ von Ritter, die den Abschluss des Konzertes bildete. Nach dem Konzert gab es eine Möglichkeit, einige Worte mit Jakub Chachulski zu wechseln, bevor man ins „polnische Weihnachtsdorf“ ging, um weiter zu feiern. Die Schirmherrschaft für dieses Konzert trug im Namen der Stadt Eupen Bürgermeister, Dr. Elmar Keutgen, der zu Beginn des Konzertes in seinem Grußwort die belgisch-polnischen Beziehungen als lobenswert hervorhob. Das Konzert wurde mitgesponsert durch den Honorarkonsul der Republik Mazedonien, der Mitglied unserer Gemeinde ist. Der Eintritt war frei, doch die Spenden, die die Besucher am Ausgang hinterlegten, kommen der Unterstützung dieses Konzertes sowie der Ekklesia VoE zugute, wie Pfr. Darius Tomczak in seiner Dankesrede verriet. All die Aktivitäten und besonderen Veranstaltungen wären nicht möglich gewesen, wenn Gott uns nicht die nötige Gesundheit geschenkt hätte, wenn nicht zahlreiche Mitarbeiter sich eingesetzt hätten und wenn die Kirche nicht auch die Unterstützung der öffentlichen Hand bekäme. Darum sei an dieser Stelle allen herzlich gedankt.
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Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde
Weihnachtsgottesdienste mit FriedenslichtGottesdienste an Weihnachten: Wie bereits zur Tradition geworden, finden an Heilig Abend vier Gottesdienste statt. In der Johanneskirche in Kelmis ein Familiengottesdienst mit dem Lucyteam und der Familyband bereits um 16.00 Uhr. Hier sind besonders Familien mit Kindern angesprochen. Sowie ein Heiligabendgottesdienst im traditionellen Sinn. In der Eupener Friedenskirche findet um 16.30 Uhr der Gottesdienst für groß und klein statt sowie um 23.00 Uhr die Christmette. Am Christfest morgens finden jeweils Gottesdienste mit Abendmahl zu den gewohnten Uhrzeiten statt: 09.30 Uhr in Kelmis und 10.40 Uhr in Eupen. Im Anschluss an die Weihnachtsgottesdienste können Gottesdienstbesucher mit einer Kerze das Bethlehemer Friedenslicht mit nach Hause nehmen. Das Feuer des Friedenslichtes wurde von Pfadfindern in der Bethlehemer Geburtskirche angezündet, über Flugzeug nach Österreich gebracht und von dort wird es in ganz Europa verteilt. So kommt es auch in unsere Gemeinde. Ein Jahresabschlussgottesdienst wird ein Lobpreisgottesdienst in Kelmis am 27.12. sein. Das eher traditionelle Pendant wird in Eupen am Anfang des neuen Jahres um 19.00 Uhr gefeiert. Seien Sie herzlich willkommen! WeihnachtssammlungWie jedes Jahr bitten wir am Ende des Jahres um eine Spende zur Finanzierung des Gemeindelebens. Hier nochmals die Bankdaten, falls Sie sie verlegt haben sollten und noch spenden möchten.
Ekklesia VoE: Freunde der evangelischen Kirchengemeinde
Eupen/Neu-Moresnet:
Thematisiert werden die Aufnahme von besonders schutzbedürftigen Flüchtlingen aus dem Irak und die schwierigen Lebensumstände von Mädchen und Frauen im Irakischen Kurdistan. Unsere Bitte: Unterstützen Sie die Anliegen durch Unterschreiben der Petitionslisten.
Rückfragen an: Heck-Böckler Ökumenische Woche zur Einheit der Christen
Neben diesen wichtigen Leistungen nahm die Frage der Mission eine besondere Stellung ein. Heute betrachtet man die Missionskonferenz, die 1910 in Edinburgh stattfand, als den Beginn der modernen ökumenischen Bewegung. Man kann praktisch von einem 100. Geburtstag sprechen. Das biblische Thema: „… und ihr seid Zeugen!“ In diesem Jahr laden uns die Kirchen von Schottland dazu ein, auf die letzten Worte Jesu vor seiner Himmelfahrt zu hören: „Der Messias wird leiden und am dritten Tag von den Toten auferstehen, und in seinem Namen wird man allen Völkern, angefangen in Jerusalem, verkünden, sie sollen umkehren, damit ihre Sünden vergeben werden. Ihr seid Zeugen dafür.“ (Lk 24, 46-48) Über diese letzen Worte Christi werden wir also an jedem Tag der Gebetswoche nachdenken. Wie der Zufall so spieltDAS FUNDSTÜCK An einem gewöhnlichen Arbeitstag, so wie viele andere, führte mich mein morgendlicher Rundgang auch zum Büro der lokalen Polizeidienststelle. Hier wurde mir eine Brieftasche übergeben, die vor dem Krankenhaus gefunden worden war. Man bat mich, wie üblich, hier den Besitzer ausfindig zu machen, um den Fundus, entsprechend Vorschrift, zurückzuerstatten. Während der Nachforschungen, stieß ich, neben verschiedenen Identitätsnachweisen, auch auf einen kleinen plastifizierten Papierfetzen. Auf diesem gepflegten und säuberlich ausgeschnittenen Zeitungsausschnitt war ein Gebet abgedruckt. Dieses habe ich mit großem Interesse gelesen und gleich darauf nochmals; jedoch jetzt habe ich nicht nur gelesen, sondern auch gebetet. Obwohl das Gebet wahrscheinlich an anderer Literaturstelle verzeichnet ist, war es mir nicht bekannt. Ich dachte sogleich daran, anderen dieses Gebet zu übermitteln, um sie daran teilhaben zu lassen. Später erfuhr ich, dass der Krankenhausaufenthalt problemlos war. PN
TaufseminarAm Samstag 30. Januar 2009 laden wir zu einem gemütlichen Nachmittag ein, bei dem wir uns mit dem Thema »Taufe« befassen wollen.
Wir beginnen um 15.00 Uhr im Pfarrhaus Neu-Moresnet. Der Abschluss ist für etwa 18.00 Uhr vorgesehen. Ihre Babys und Kleinkinder dürfen Sie gerne mitbringen. Größere Kinder können von unseren Mitarbeitern betreut werden. Dafür benötigen wir aber eine Anmeldung bei Pfr. Schuler, um dies organisieren zu können. Weihnachten im SchuhkartonEine gute Aktion auch in diesem Jahr
„Weihnachten im Schuhkarton“ ist eine Aktion der evangelischen Christen und ihrer Freunde für arme Kinder in den Ländern Europas und auf anderen Kontinenten. Auch dieses Jahr spendeten viele Kinder der ostbelgischen Schulen Spielsachen, Pflegemittel, Süßigkeiten, aber auch allerlei andere Sachen. Diese Sachen packten sie in Schuhkartons und beklebten diese mit Geschenkpapier. Am Ende der zweiten Woche im Monat November haben wir im Eupener Pfarrhaus 79 solcher Kartons gesammelt, und noch weitere Kartons befinden sich im Neu-Moresneter Pfarrhaus. Wir hoffen alle, dass sich die Kinder in armen Ländern darüber freuen und so das Weihnachtsfest wenigstens mit ein bisschen Freude feiern können. Ein besonderer Dank gilt unserer evangelischen Religionslehrerin, Martina Piper, sowie auch den ehemaligen Religionslehrerinnen, Rosmarie Flückiger und Christa Schneider, die uns dabei sehr unterstützt und geholfen haben. Pfr. D. Tomczak Botschaft an die SynodeLiebe Brüder und Schwestern, Mitglieder der Synodalversammlung! Die Distriktversammlung Lüttich hat uns beauftragt Ihnen eine kurze Mitteilung zu machen: Zu dem Zeitpunkt wo die Lütticher Delegation mit der Synodalversammlung zusammen kommt, nachdem sie diese im letzten Jahr unter schmerzlichen Umständen verlassen hat, möchte sie ihre Betroffenheit zum Ausdruck bringen mit welcher sie diese Entfremdung durchlebt hat, ohne dass eine Initiative um den Kontakt wieder herzustellen, ergriffen wurde. Im Geiste von Phil. 2,1-4: „Ist nun bei euch Ermahnung in Christus, ist Trost der Liebe, ist Gemeinschaft des Geistes, ist herzliche Liebe und Barmherzigkeit, so machet meine Freude völlig und seid eines Sinnes, habt gleiche Liebe, seid einmütig und einhellig. Tut nichts aus Zank oder um eitler Ehre willen, sondern in Demut achte einer den anderen höher als sich selbst, und ein jeglicher sehe nicht auf das Seine, sondern auch auf das, was des anderen ist.“ Die Distriktversammlung will einer Kirche glauben schenken, die wie eine geeinte Familie ist, in welcher einer des anderen Last und Sorgen trägt. Unter diesem Gesichtspunkt kommt der Distrikt Lüttich heute mit der Synodalversammlung zusammen, vertrauend auf den Geist Christi, der es ermöglicht, gemeinsam diesem Ideal zu folgen. So wie an eine normale Familie, wollen wir an die Familie im Herrn glauben, die uns die Kraft zur Versöhnung gibt. RL Irischer Segenswunsch zum JahreswechselMöge
Gott Dir immer geben, was Du brauchst: GedichtVom
Himmel in die tiefsten Klüfte ein milder Stern herniederlacht. Das
ist die liebe Weihnachtszeit! Es
sinkt auf meine Augenlider Theodor Storm Rezept für das neue JahrMan nehme 12 Monate, putze sie ganz sauber von Bitterkeit, Geiz, Pedanterie und Angst und zerlege jeden in 30 oder 31 Teile, so dass der Vorrat für 1 Jahr reicht! Es wird jeder Tag einzeln angerichtet aus: • 1 Teil Arbeit und 2 Teilen Frohsinn und Humor Man füge • 1
gerüttelt Maß Optimismus hinzu, Dann
wird die Masse reichlich mit Liebe übergossen. Katharina Elisabeth Goethe (1731-1808), Mutter v. Johann Wolfgang von Goethe Wie kann ich mein Französisch verbessernWie kannst du deinen Wortschatz in Französisch verbessern? Ich habe folgende Tipps schon mehrmals gehört: französische Hörbücher hören, französische Bücher lesen oder französische Filme schauen. Bestimmt hast auch du schon andere Tipps gehört. Mein Tipp ist folgender: gemeinsam mit den frankophonen Belgiern nach Taizé fahren. Ich merke es bei mir, jedes Mal wenn ich nach Taizé fahre, lerne ich die Melodie und den Satzbau von den Muttersprachlern ganz natürlich. Auch dieses Jahr bin ich in den Herbstferien mit dem katholischen Dechanten und den belgischen Jugendlichen dorthin gefahren und ich habe viel profitiert. Du fragst, was ist Taizé? Taizé ist nicht nur ein kleines Dorf in den Hügeln Burgunds, sondern eine Gemeinschaft von Brüdern, (Communauté des Frères) verschiedener Länder und Konfessionen. Sie haben sich zur Aufgabe gemacht, sich für die Versöhnung der gespaltenen Christen und der getrennten Menschen aller Völker einzusetzen. Seit 1960 treffen sich dort jedes Jahr Tausende Jugendliche aus der ganzen Welt, um dort am Leben der „Frères“ teilzunehmen. Das Zentrum des Lebens in Taizé sind die Gottesdienste. Dreimal am Tag trifft man sich zum gemeinsamen Gebet mit den Brüdern. Dazwischen gibt es viele Möglichkeiten, in kleinen Bibelgesprächsgruppen, beim praktischen Arbeiten oder einfach beim Relaxen Jugendliche aus aller Welt kennen zu lernen.
Joyeux Noël et bonne chance pour la nouvelle année! Ein Witz
Wer
hat den ältesten Beruf?
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Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom thom@cecete.de, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns - Korrektorin: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: ENSE Consulting GmbH - Auflage: 700 Stück - Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB. | ||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||||
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