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ältere
Ausgaben der Brücke finden Sie im Archiv |
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51./52. Jahrgang |
Dezember 2008 / Januar 2009 |
Nr. 12/1 |
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Verantwortlicher Herausgeber:
Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet |
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Einen herzlichen Dank...
richten wir an alle diejenigen, die dieses Jahr
einen Beitrag zum Aufbau der Gemeinde geleistet haben. Allen unseren
Lesern und Gemeindegliedern wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und
ein gesundes, friedvolles und wertvolles Jahr 2009! |
Inhalt:
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Monatsspruch Dezember
Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.
Jesaja 66,13
Monatsspruch Januar
Ich habe den Herrn allezeit vor Augen, steht er mir zur Rechten so werde
ich fest bleiben.
Psalm 16,8
Jahreslosung 2009

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.
Lukas 18,27
Liebe
Leser,
Wenn ich als Junge in den Ferien bei
einer meiner Großmütter zu Besuch war, musste ich für sie auf Vorrat Fäden
in verschiedenen Farben durch das Nadelöhr von Stopfnadeln ziehen. Meine
jugendliche Sehkraft reichte damals noch gut aus, so dass ich den leicht
angefeuchteten dünnen Faden durch das kleine Loch schieben konnte. Dennoch
fiel es auch mir nicht immer leicht, da hier und da der Faden dicker war
als das Nadelöhr. Aber etwas, das nie und nimmer durch eine kleine
Nadelöffnung passt, das ist ein Kamel.
Jesus hatte zu seinen Jüngern gesagt: „Es ist
leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in
das Reich Gottes hinein kommt.“ (Lk 18,25) Was ging wohl in den Köpfen der
Jünger vor, als Jesus diesen Satz sagte? Dachten sie: „Ist ja für mich
kein Problem. Ich bin ein armer Fischer, also kein dickes Kamel und hab eh
nicht viel an Hab und Gut. Diese Aussage gilt nur für die Reichen und
nicht für mich.“ Nein. Die Jünger Jesu erschraken und mussten sich
Folgendes gefragt haben: „Wenn jemand mit allen Möglichkeiten einer
geordneten bürgerlichen Welt bedacht ist, wenn jemand genug Geld hat, dass
er nicht stehlen muss, wenn jemand genug Zeit und Wissen hat in der Bibel
zu lesen, zum Gottesdienst zu gehen, zu beten, zu spenden und Gutes zu
tun, wenn jemand wirklich alle Voraussetzungen hat, ein anständiges,
„frommes“ Leben zu führen, wenn so jemand, wie der so genannte „reiche
Jüngling“, nicht in Gottes Reich kommen kann, wer kann es dann schaffen?
Wer kann dann noch durch diese kleine, enge Öffnung hindurch, die nicht
größer als ein Nadelöhr ist?
Die unausgesprochene Antwort heißt: „Niemand!
Bei Menschen ist es unmöglich. Doch Jesus fügt einen herrlichen,
hoffnungsvollen Satz hinzu, der uns für das Jahr 2009 als Jahreslosung
begleiten wird: „Was bei Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott
möglich!“ Jesus selbst, der bei Gott alles hatte und dem es an nichts
fehlte, entleerte sich freiwillig von aller Fülle. Er wurde so arm, so
erbärmlich, so hilfsbedürftig als Kind in der Krippe und so elend, so
durstig, so verlassen als der sterbende Mann am Kreuz, er wurde quasi so
klein, wie ein hauchdünner Faden, der durch ein Nadelöhr passt. Bei Jesus
wurde das Unmögliche möglich. Er betrat als erster, als ein Mensch aus
Fleisch und Blut das Reich Gottes. Und damit machte es Jesus möglich, dass
die Menschen, die ihm nachfolgen das Reich Gottes ebenfalls betreten
können, weil er für sie arm geworden ist. Der Weg wird zwar dem Weg Jesu
gleichen. Es ist möglich, dass wir auf vieles verzichten, dass wir
loslassen lernen, von vielem Abstand nehmen müssen – aber das Armwerden
wird uns nicht töten, sondern reich machen, weil wir mit Jesus das Reich
Gottes betreten.
„Was bei Menschen unmöglich ist, das ist bei
Gott möglich!“ Die Jahreslosung kann uns Mut machen, wenn wir denken: Ich
schaffe es nicht, das eine oder andere zu glauben, was ich nicht verstehe.
Die Losung soll uns Hoffnung geben, wenn wir an uns selbst zweifeln und
verzweifeln, indem wir denken: „Wie kann Gott jemanden wie mich oder meine
Gemeinde überhaupt mögen.“ Blicken wir auf uns, ist es unmöglich, aber bei
Gott ist alles möglich. Und wenn es Gott möglich ist, jemanden wie mich in
sein Reich zu bringen, dann sind alle Probleme in meinem Leben, sei es
meine Armut, mein Scheitern, meine Zwänge oder sei es mein Stolz, meine
Fähigkeiten, mein Reichtum bei IHM wirklich kein Problem mehr.
Ihr Pfr. Schuler
Was ich der Gemeinde sagen möchte
Was
wünschen sich die Menschen zu Weihnachten?
Laut
Umfragen wünscht sich jede zweite Frau Schmuck, Männer wünschen sich
hauptsächlich Elektronikgüter, Jugendliche ebenfalls Technik oder Kleidung
und Kinder meist typisches Spielzeug oder eine neue Spielkonsole.
Natürlich haben viele von uns keine materiellen Wünsche, so wünschen sich
zum Bespiel viele Menschen Frieden für die ganze Welt oder Gesundheit für
ihre Familie.
Und
was wünscht sich eine Pfarrfamilie?
Einerseits wünschen wir uns, dass die Menschen beginnen darüber
nachzudenken, was wir als Christen um diese Jahreszeit wirklich feiern.
Dass die Welt durch die Medien hört und erfährt, dass die Christen die
Geburt eines Retters feiern, der sein Leben gab, um ein universales
Problem zu lösen: Das Problem, dass wir alle Sünder sind. Jesus, der
Messias, starb für die Sünden der Welt. Er stand von den Toten auf, so
dass jeder, der umkehrt und seinen oder ihren Glauben in ihn setzt, das
größte Weihnachtsgeschenk überhaupt erhält - eine ewige Beziehung zu Gott.
Andererseits
wünschen wir uns, dass alle Schuhkarton-Geschenke unbeanstandet durch den
Zoll in ihre Bestimmungsländer gelangen und den Kindern dort eine große
Freude bereiten.
Unsere Familie ist überwältigt von der regen Teilnahme vieler hiesiger
Kinder und Eltern, die es möglich gemacht haben, dass über zweihundert
Schuhkartongeschenke in unserem Pfarrhaus zusammen gekommen sind.
Wir
hofften und beteten, dass Gott den Segen zu dieser Aktion schenken könnte,
und das Unvorstellbare geschah. Langsam aber deutlich bekamen wir Gottes
Antwort zu spüren, denn nach und nach trafen immer mehr Weihnachtspakete
bei uns ein. Entscheidend dabei war, dass sich auch viele katholische
Lehrerinnen angesprochen gefühlt haben bei dieser Aktion mitzumachen, dank
dem
persönlichen Engagement unserer evangelischen Religionslehrerin und
Küsterin an der Friedenskirche.
An dieser Stelle möchte wir Euch Danke sagen für Eure mit Liebe gepackten
Weihnachts-Schuhkartons. Möge eure gute Tat vielen Kindern weltweit zur
Freude und zum Segen werden.
Eine
gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein gutes Neues Jahr wünscht
Euch
Pfarrfamilie Tomczak |
Musik
Das Lied für den Monat Dezember ist EG 23 - Als die Welt verloren...

Dies ist ein Weihnachtslied aus Polen, welches in den letzten Jahren auch
viel in Westeuropa gesungen wird. Sehr markant ist der Anfang der Melodie
mit der großen Sexte. Wie ein Akkusativobjekt weist dieser Sprung darauf
hin, was verloren war.
Der zweite Teil der Melodie ist ein Rundgesang, der sich zum Schluss in
Terzen zum höchsten Ton schraubt, ein Hinweis: Gott in der Höhe (wie der
lateinische Originaltext im Lied).
Die beiden ersten Strophen stammen von Gustav Kucz nach dem polnischen
Text: Tecit gedy sie Christus rodzi. Strophe drei entstand
1988, der Dichter ist unbekannt.
JF
Sonntag 7.12. um 10.40 Uhr MUSIK- PLUS GOTTESDIENST EUPEN:
Werke aus dem Bereich der alten Musik.

Alle Konzerte finden in der Friedenskirche statt!
Sonntag
07.12. (2. Advent)
Konzert - 16.00 Uhr
Kammermusik für Horn, Flöte, Violine und Klavier. Studierende der
Musikakademie Eupen und Johannes Fleu am Klavier. Werke von Hüttel, Kauky,
Saint Säens, Beethoven.
Konzert - 19.00 Uhr
Konzert im Rahmen: Weihnachten in der Stadt, mit dem Männerquartett
Eupen.
Samstag
13.12. - Konzert - 17.00 Uhr
Weihnachtliche Chor- und Orgelmusik mit dem Marienchor Eupen und
Johannes Fleu an der Orgel.
Sonntag
14.12. (3. Advent)
Konzert - 16.00 Uhr
Orgelkonzert mit dem Preisträger des nationalen polnischen
Orgelwettbewerbs.
Sonntag
21.12. (4. Advent)
Konzert - 16.00 Uhr (5.- € Eintritt)
Weihnachtliche Chor- und Orchestermusik mit Musica Viva - Eupen,
Musica Sacra, Mitglieder der Musikakademie Eupen. Musikalische
Gesamtleitung: der Direktor der Musikakademie Eupen: Hans Georg Reinertz.
Werke von Bach, Heinichen, Schmelzer, Briegel, Telemann und Buxtehude.
Das war ein
erhebendes Fest am 15. November 2008
Der ökumenische Gottesdienst, der in der Johanneskirche stattfand wurde
von der Dynastischen Bewegung, Sektion Kelmis in ihrem Journal wie folgt
bekannt gegeben:
FETE DU ROI
FEST DES KÖNIGS
„Am Samstag, dem 15. November 2008 begehen wir das Fest des Königs.
Gleichzeitig finden an diesem Tag die offiziellen Feierlichkeiten zum 15.
Thronjubiläum S.M. König Albert II statt. Die Sektion Kelmis nimmt dies
zum Anlass, ihre Verbundenheit mit der Monarchie und der königlichen
Familie zu bekunden.“
Diese Einleitung gibt auch gleich jedem weniger Beteiligten zu kund und
wissen, welche Zeremonie wir in unserer Kirche begehen durften. Der Ablauf
dieser Festlichkeit war in Zusammenarbeit mit dem Präsidenten dieser
Bewegung, Herrn Ph. Hilligsmann, mit Pfr. M. Schuler und J. Fleu, dem
Organisten ausgearbeitet worden und erbrachte auch eine hervorragende
Komposition von beiderseitigen feierlichen Reden, Gebeten und Gesängen,
wie auch eine musikalische Untermalung, die neben der Orgel eine
faszinierende Note durch die Posaune des Herrn Johann Labs erhielt.

Die Gegenwart der katholischen Pfarrer E. Altdorf, J. Pirson und W.
Lenssen in ihren feierlichen Gewändern, wie natürlich auch das schlichte
Gewand des evangelischen Geistlichen, waren als Blickfang unübersehbar,
wie auch die zehn Fahnenträger der Bewegung, die sich um den Altar
reihten. Als nun Pfarrer Altdorf den 33. Psalm in französisch deklamierte,
Pastor J. Pirson bei seinen 91 Jahren mit seiner sonoren, aber klaren
Stimme, wohl irgendwie wie seinerzeit Moses vom Berge Sinai, fürbittend
für den König und die Oberen eintrat und endlich W. Lenssen klar und hell
aller Beamten und Mitarbeitern bei den öffentlichen Organisationen
gedachte, das war schon ergreifend.
Es war also eine hervorragende Feier, zu der vielleicht noch einige mehr
Besucher unserer Gemeinde hätten kommen können, wenn sie auch einen
Stehplatz in Kauf hätten nehmen müssen, da die Sitzplätze auf den Bänken
fast alle belegt waren. Ein Umtrunk, bei dem auch der Herr Bürgermeister
und Europaabgeordneter M. Grosch, zwei Schöffen der Gemeinde Kelmis, wie
auch schon in der Kirche, anwesend waren, und andere Mandatsträger der
Öffentlichkeit, füllte die Räumlichkeiten des gegenüberliegenden Cafés
Ratskeller. Bei noch herumgereichten Häppchen, ging
das Gespräch bald ins Tagesgeschäft über, obwohl es am Zuprosten und
freundlichen Umarmungen nicht fehlte. Alles in allem nicht nur ökumenisch,
sondern freundschaftlich.
G. Martinius |
Stein des Anstoßes
Einsam am Heiligen Abend
Jedes Mal wenn Weihnachten kommt, muss ich an Herrn Sörensen denken. Er
war der erste Mensch in meinem Leben, der ein einsames Weihnachtsfest
feierte, und das habe ich nie vergessen können.
Herr Sörensen war mein Lehrer in der ersten Klasse. Er war gut, im Winter
bröselte er sein ganzes Frühstücksbrot für die hungrigen Spatzen vor dem
Fenster zusammen. Und wenn im Sommer die Schwalben ihre Nester unter den
Dachvorsprung klebten, zeigte er uns die Vögel, wie sie mit hellen
Schreien hin und her flogen. Aber seine Augen blieben immer betrübt. Im
Städtchen sagten sie, Herr Sörensen sei ein wohlhabender Mann. „Nicht
wahr, Herr Sörensen hat Geld?“ fragte ich einmal meine Mutter. „Ja, man
sagt‘s.“ - „Ja ... ich hab‘ ihn einmal weinen sehen, in der Pause, als ich
mein Butterbrot holen wollte ...“
Herr Sörensen ist vielleicht so betrübt, weil er so allein ist“, sagte
meine Mutter. „Hat er denn keine Geschwister?“ fragte ich. „Nein - er ist
ganz allein auf der Welt...“ Als dann Weihnachten da war, sandte mich
meine Mutter mit Weihnachtsbäckereien zu Herrn Sörensen. Wie gut ich mich
daran erinnere. Unser Stubenmädchen ging mit, und wir trugen ein großes
Paket, mit rosa Band gebunden, wie die Mutter stets ihre
Weihnachtspäckchen schmückte.
Die Treppe von Herrn Sörensen war schneeweiß gefegt. Ich getraute mich
kaum einzutreten, so rein war der weiße Boden. Das Stubenmädchen
überbrachte die Grüße meiner Mutter. Ich sah mich um. Ein schmaler hoher
Spiegel war da, und rings um ihn, in schmalen Rahmen, lauter
schwarzgeschnittene Profile, wie ich sie nie vorher gesehen hatte.
Herr Sörensen zog mich ins Zimmer hinein und fragte mich, ob ich mich auf
Weihnachten freue. Ich nickte. „Und wo wird Ihr Weihnachtsbaum stehen,
Herr Sörensen?“ - „Ich? Ich habe keinen, ich bleibe zu Hause.“
Und da schlug mir etwas aufs Herz beim Gedanken an Weihnachten in diesem
„Zuhause“. - In dieser Stube mit den schwarzen kleinen Bildern, den
schweigenden Büchern und dem alten Sofa, auf dem nie ein Mensch saß - ich
fühlte das Trostlose, das Verlassene in dieser einsamen Stube, und ich
schlug den Arm vors Gesicht und weinte.
Herr Sörensen zog mich auf seine Knie und drückte sein Gesicht an meines.
Er sagte leise: „Du bist ein guter, kleiner Bub.“ Und ich drückte mich
noch fester an ihn und weinte herzzerbrechend.
Als wir heimkamen, erzählte das Stubenmädchen meiner Mutter, ich hätte
„gebrüllt“. Aber ich schüttelte den Kopf und sagte: „Nein, ich habe nicht
gebrüllt. Ich habe geweint. Und weißt du, ich habe deshalb geweint, weil
nie jemand zu Herrn Sörensen kommt. Nicht einmal am Heiligen Abend...“
Später, als wir in eine andere Stadt zogen, verschwand Herr Sörensen aus
meinem Leben. Ich hörte nie mehr etwas von ihm. Aber an jenem Tag, als ich
an seiner Schulter weinte, fühlte ich, ohne es zu verstehen, zum ersten
Male, dass es Menschen gibt, die einsam sind. Und dass es besonders schwer
ist, allein und einsam zu sein an Weihnachten.
Herman Bang
Stein der Erbauung
Anregung für einen guten Vorsatz zum neuen Jahr. Die hier gekürzt
veröffentlichte Geschichte - die Nacht im Hotel - stammt von Siegfried
Lenz, der diese kurz nach dem zweiten Weltkrieg verfasste.
Liebe
Leserinnen und Leser der Brücke, liebe Kinder.
Ganz sicher bin ich nicht der Einzige, der auch in diesem Jahr wieder zum
Jahreswechsel erleben wird, dass sich eine Unzahl von Menschen große Dinge
für das neue Jahr vornehmen werden. Das sind meistens Dinge, die Besserung
bedeuten sollen. Da denke ich an den Vorsatz, das Rauchen aufzugeben, oder
auch mehr Sport zu treiben, oder in der Schule bessere Ergebnisse zu
erzielen.
Doch mal ganz ehrlich, meistens wissen wir schon bei einem kritischen
Blick auf diesen Vorsatz, dass er wohl scheitern wird. Denn der Geist ist
willig und das Fleisch schwach.
In der Brücke zum Jahreswechsel 2007 zu 2008 konnten wir in den Gedanken
zur Silvesternacht lesen, man solle das Jahr nicht mit Programmen beladen
wie ein krankes Pferd. „Lasst das Programm! Und bessert euch drauflos!“,
schrieb Erich Kästner.
Vor vielen Jahren fand ich die nachfolgende Geschichte. Sie ist für mich
ein Wegweiser geworden.
Ihnen / Euch ein gesegnetes Christfest und ein gutes und gesundes Jahr
2009. Lasst uns dabei bleiben, Gelegenheiten zu finden, um uns positiv
einzubringen. Möge der Segen Gottes über uns wachen und uns behüten.
HT
Der Nachtportier strich mit seinen Händen über ein Heft und hob bedauernd
die Schultern. “Das ist die einzige Möglichkeit”, sagte er. “So spät
werden Sie nirgendwo ein Einzelzimmer bekommen.” “Gut”, sagte Schwamm,
“ich werde das Bett nehmen.” Nach einigem Suchen fand Schwamm das ihm
zugewiesene Zimmer. Er drückte die Türklinke herab, schloss die Tür hinter
sich und tastete mit flacher Hand nach dem Lichtschalter. Da stockte er
plötzlich. Neben ihm sagte jemand mit einer dunklen, energischen Stimme:
“Halt! Bitte machen Sie kein Licht. Sie würden mir einen Gefallen tun,
wenn sie das Zimmer dunkel ließen.”
“Haben Sie auf mich gewartet ?” fragte Schwamm erschrocken. Statt zu
antworten, sagte der Fremde ”Stolpern Sie nicht über meine Krücken, und
seien Sie vorsichtig, dass Sie nicht über meinen Koffer fallen, der
ungefähr in der Mitte des Zimmers steht. Ich werde Sie sicher zu Ihrem
Bett dirigieren: Gehen Sie drei Schritte an der Wand entlang, und dann
wenden Sie sich nach links, und wenn Sie wiederum drei Schritte getan
haben, werden Sie das Bett berühren können.”
Schwamm gehorchte. Er erreichte sein Bett, entkleidete sich und legte sich
nieder. Er hörte die Atemzüge des anderen und spürte, dass er vorerst
nicht würde einschlafen können.
“Übrigens”, sagte er zögernd nach einer Weile, “mein Name ist Schwamm.”
“So”, sagte der andere.
“Ja.” “Sind Sie zu einem Kongress hier hergekommen?” “Nein. Und Sie?”
“Nein.” “Geschäftlich?” “Nein, das kann man nicht sagen.” “Wahrscheinlich
habe ich den merkwürdigsten Grund, den je ein Mensch hatte, um in die
Stadt zu fahren”, sagte Schwamm. Mein Sohn ist nämlich gefährdet, dieser
kleine Bengel hat eine Glasseele, und darum ist er bedroht.”
“Jeden Morgen, wenn er zur Schule geht - er geht übrigens immer allein
dorthin -, jeden Morgen muss er vor einer Schranke stehen bleiben und
warten, bis der Frühzug vorbei ist. Er steht dann da, der kleine Kerl, und
winkt, winkt heftig und freundlich und verzweifelt.” “Ja und ?” “Dann”,
sagte Schwamm, “dann geht er in die Schule, und wenn er nach Hause kommt,
ist er still und traurig, und manchmal heult er auch. Er kann seine
Schularbeiten nicht machen, er mag nicht spielen und nicht sprechen. Das
geht nun schon seit Monaten so, jeden Tag. Der Junge geht mir kaputt
dabei!”
“Was veranlasst ihn denn zu solchem Verhalten?” “Sehen Sie”, sagte
Schwamm, “das ist merkwürdig: Der Junge winkt, und - wie er traurig
bemerkt - es winkt ihm keiner der Reisenden zurück. Und das nimmt er sich
so zu Herzen, dass wir - meine Frau und ich - die größten Befürchtungen
haben. Er winkt, und keiner winkt zurück; man kann die Reisenden natürlich
nicht dazu zwingen, und es wäre absurd und lächerlich, eine entsprechende
Vorschrift zu erlassen, aber ...”
“Und Sie, Herr Schwamm, wollen nun das Elend Ihres Jungen beenden, indem
Sie morgen den Frühzug nehmen, um dem Kleinen zu winken ?” “Ja”, sagte
Schwamm, “ja.”
“Sie fahren nach Kurzbach, nicht wahr?” “Ja.” “Und Sie haben keine
Bedenken bei Ihrem Plan? Offener gesagt: Sie schämen sich nicht, Sie
müssen es zugeben, ist doch ein glatter Betrug.” Schwamm sagte erregt:
“Was erlauben Sie sich, ich bitte Sie, wie kommen Sie dazu!” Er zog die
Decke über den Kopf, lag eine Weile überlegend da und schlief dann ein.
Als er am nächsten Morgen aufwachte, stellte er fest, dass er allein im
Zimmer war. Er blickte auf die Uhr und erschrak: Bis zum Morgenzug blieben
ihm noch fünf Minuten, es war ausgeschlossen, dass er ihn noch erreichte.
Am Nachmittag kam er niedergeschlagen und enttäuscht zu Hause an. Sein
Junge öffnete ihm die Tür, glücklich, außer sich vor Freude. Er warf sich
ihm entgegen und hämmerte mit den Fäusten gegen seine Beine und rief:
“Einer hat gewinkt, einer hat ganz lange gewinkt.” “Mit einer Krücke?”
fragte Schwamm. “Ja, mit einem Stock. Und zuletzt hat er sein Taschentuch
an den Stock gebunden und es so lange aus dem Fenster gehalten, bis ich es
nicht mehr sehen konnte.” |
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Ihr
Lieben in Belgien.
Wir freuen uns, immer in Verbindung mit Euch stehen zu dürfen - weil wir
wissen, wir können einander im Gebet tragen. Wir freuen uns immer wieder,
eine „Brücke“ im Briefkasten zu finden, und darüber zu erfahren, was bei
Euch so passiert und wie der HERR wirkt. Vielen Dank dafür. Brücken dienen
dazu, Verbindungen herzustellen - Jesus ist gekommen um uns mit dem Vater
zu verbinden und versöhnen. Wir grüssen Euch alle ganz herzlich und
wünschen eine gesegnete Weihnachtszeit, dass die Versöhnung mit Gott
Realität im Leben von uns allen wird.
Ganz herzliche Grüsse Almut & Erwin Büschlen
Herzliche
Grüße aus Khartum!
Umzug ist
angesagt. Vor sechs Jahren sind wir in unser Haus in Khartum gezogen. Für
Johann-Amos, unseren Elfjährigen, ist es die siebte Wohnung und mehr als
die Hälfte seines Lebens. Die Bäume, die wir
im ersten Jahr gepflanzt haben, sind schon 9 Meter hoch und wir fühlten
uns wohl in diesem Haus. Doch die Mieten in der Stadt sind sehr gestiegen
und nun suchen wir in einem Dorf bei Khartum ein neues Zuhause. Eigentlich
freuen wir uns, etwas aufs Land zu ziehen, da wir keine Stadtmenschen
sind. Ein ganz anderer Umzug geschah an Weihnachten! Keine hohen Mieten
bewogen Jesus dazu, seine Wohnung im Himmel aufzugeben. Er suchte sich die
ärmlichste Wohnung im Stall, damit wir einmal in den Himmel umziehen
können. Wir wissen nicht, wann für uns dieser letzte Umzug kommt, doch für
den letzten Umzug ist seit Weihnachten – Gott sei Dank – gesorgt!
Gottes Segen zu
Weihnachten!
Ihr Christoph und
Tiina mit Nathanael, Mirjam und Johann-Amos
Liebe
Geschwister der evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet,
seit dem
letzten September sind wir im Heimataufenthalt in der Schweiz. Im
Vergleich zum Klima des Urwaldtieflandes von Peru kommt uns das
Herbstwetter hier in Europa oft recht kühl vor. Trotzdem genießen wir es,
diese Jahreszeit, die es dort auf dem Missionsfeld nicht gibt, zu erleben
und nehmen die farbigen Blätter der Herbstbäume ganz besonders
bewusst wahr. Wir möchten Ihnen für die treue Unterstützung im Gebet und
mit Gaben herzlich danken und hoffen, einige von Ihnen vielleicht im
nächsten Frühling bei einem Besuch persönlich sehen zu können. Für die
bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit wünschen wir Ihnen ein neues
Bewusstsein über die Bedeutung von Jesu Geburt, des Erretters für unser
persönliches Leben.
Mit herzlichen
Grüßen aus der Schweiz
von Manfred und Betty Kämpf
Liebe
Gemeinde,
ich grüße Sie mit
der kürzesten Weihnachtsgeschichte, die in der Bibel steht (Johannes
1,11.12):
„Jesus kam in
sein Eigentum. Doch die Menschen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber
aufnahmen,
denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen
glauben.“
Es ist toll, dass
Jesus bereit war, vor 2000 Jahren in unsere schmutzige, kalte, oft
lieblose Welt hinabzusteigen, um für unsere Sünden am Kreuz zu sterben.
Ich wünsche Ihnen
eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, in der Sie immer wieder neu
über
dieses große Wunder staunen können.
Beat Abry
Liebe Freunde,
es gibt nicht
mehr viele Kirchengemeinden, denen Mission noch ein ernsthaftes Anliegen
ist und die sich treu und verbindlich mit Gebet und finanzieller
Unterstützung hinter ein Missionswerk stellen. Sie gehören zu diesen
Perlen!

Das
Indianerkrankenhaus Diospi Suyana in der Andenstadt Perus Curahuasi hat im
Oktober letzten Jahres die Pforten seiner Ambulanz eröffnet. Während
anfangs täglich bis zu 50 Patienten gezählt wurden, warten jetzt morgens
bis zu 200 Hilfesuchende vor dem Eingang des Hospitals, die teilweise
schon um Mitternacht anreisen.
Die anfängliche
Skepsis, ob das Spital denn wirklich die arme Andenbevölkerung behandelt -
die in weit entfernten Krankenhäusern meist gar nicht oder nur
herablassend aufgenommen wurde - ist großem Vertrauen in das deutsche
Krankenhaus gewichen. Aus einem kleinen Team von 20 Ärzten,
Krankenschwestern und Angestellten für Technik und Verwaltung sind heute
rund 90 Mitarbeiter geworden, über die Hälfte davon sind Quechuas. Immer
noch zu wenig, um dem Ansturm gerecht zu werden. Wir sind zuversichtlich,
dass Gott längst weitere Menschen auf einen Dienst bei uns vorbereitet -
auch wenn das nicht in dem Tempo geht, wie wir uns das wünschen. Diospi
Suyana sucht vor allem Radiologen, Anästhesisten, Schwestern/Pfleger für
den OP, einen operationstechnischen Assistenten und Kaufleute für die
Verwaltung, die bereit sind, für mindestens drei Jahre als Missionare
mitzuarbeiten.
Diospi Suyana
ist erste Anlaufstelle bei schweren Verkehrsunfällen – und Hoffnung für
Patienten, die längst aufgegeben waren. So etwa für den 19-jährigen
Roland, der als Kind in den Slums von Lima ausgesetzt wurde. Im Alter von
fünf Jahren hatte er sich einen Topf mit kochendem Wasser über den
gesamten Körper geschüttet. Sein Leidensweg war lang, angefangen vom Spott
seiner Gleichaltrigen bis hin zu tiefen Vernarbungen seiner Haut. Sie
waren so verwachsen, dass sein linker Arm komplett gebrauchsunfähig war.
Nach Entlastungsschnitten und Transplantaten im Hospital haben zumindest
die körperlichen Wunden begonnen zu heilen, sein Arm ist zwischenzeitlich
wieder voll funktionstüchtig. Eine unserer Krankenschwestern, Marit
Weilbach, teilt mit: „Ihm allein das Gefühl zu geben, nicht abstoßend zu
sein, hat diesem Jungen wieder neuen Mut geschenkt.“
Nur ein
Schicksal von vielen. Durch Ihre Hilfe ist es uns möglich, Menschen wie
Roland zur Seite zu stehen. Herzlichen Dank! Für die Adventszeit und das
Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen, dass Sie Oasen finden, um Alltägliches
zurückzulassen und sich neu zu freuen über das wertvollste Geschenk, das
Gott uns gemacht hat: Jesus.
Ihre Annette
Bauscher
Liebe
Gemeinde in Kelmis und Eupen,
jeden Monat
flattert treu die „Brücke“ in unseren Briefkasten und hält uns auf dem
Laufenden.
Bei den Rangern
ist ja immer viel los und bestimmt wärt Ihr gerne einmal hier zum Pfeil
und Bogen-Schießen, stimmt´s? Also, liebe Ranger, im nächsten
Heimataufenthalt machen wir das dann mit Euch! Bis dahin betet für die
Canela-Kinder. Viele kommen treu zu unserer „Ranger-Stunde“ und hören
aufmerksam Geschichten von Jesus, bevor diese in Spiel und Spaß erlebt
werden.
Über die Brücke
merken wir, dass Sie treu Jesus nachfolgen und mit Freude den
Missionsauftrag vor Ort und in der weiten Welt erfüllen. Das stärkt uns
hier in der Missionsarbeit unter den Canelas.

Zurzeit
erzählen wir dort die fundamentalen Geschichten der Schöpfung und des
Sündenfalls und beten, dass sie damit ganz klar das helle Licht, Jesus, an
Weihnachten in ihr Leben lassen. Bisher reden zwar viele von Gott und
Jesus, für sie dem Retter und Beschützer vor äußerer Not und Gefahr, aber
noch fehlt der persönliche Glaube, dass Jesus gekommen ist, weil die Welt
verloren ging und man Sünder ist. Wenn Sie also „O du fröhliche“ singen,
dann beten Sie bitte für uns und die Canelas. In der Fürbitte miteinander
verbunden danken wir für Ihre Gebete, Unterstützung, die Brücke und alle
liebe Post, was uns alles sehr freut.
Herzlichst,
Ihr Bernhard
und Elke Grupp mit Tim, Sarah und Rahel
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Liebe Gemeinde in Eupen / Neu-Moresnet,
wir
leben in spannenden Zeiten. Mitten in der Mediengesellschaft mit
Fernsehen, Radio, Internet, Telefon usw. Dort müssen die Guten
Nachrichten von Gott hin. Dort muss die einladende Stimme von Jesus
Christus zu hören sein. Dafür arbeiten Sie! Zusammen mit uns setzen
Sie sich dafür ein! Sie tun das mit Ihren Gebeten und Gaben. Mit
Ihrer konstruktiven Begleitung unserer Arbeit vor und hinter
Mikrofon, Kamera und Computer. Vielen herzlichen Dank dafür! Und
danke dafür, wenn Sie uns auch in unserem Jubiläumsjahr 2009
begleiten.
Michael vom Ende, Leiter Kommunikation ERF
Medien |
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Das kostenaufwändige Gerüst an der Eupener Friedenskirche begleitet uns
ins neue Jahr.
FEBRUAR:
In diesem Monat startete die Brücke mit der Jubiläumsausgabe: 50 Jahre
Gemeindeblatt. Die Gottesdienste werden, der Heizkosten wegen, im
Pfarrhaus abgehalten.
MÄRZ:
Der Weltgebetstag der Frauen fand mit der Beteiligung der evangelischen
Frauen- in der Unterstadt statt. Die Karfreitag- und Ostergottesdienste
konnte die Gemeinde wieder in der Friedenskirche feiern, die zwar immer
noch kalt, jedoch nicht mehr frostig war. In Neu-Moresnet waren zum
Auftakt des Jahres wieder Lucy und ihre Mitspieler dabei.
APRIL:
Unser Chor, der uns im Laufe des Jahres immer wieder mit seinen
Darbietungen erfreut, verbringt ein erstes Chor-Wochenende in Nessonvaux
und übt neue Lieder ein. Eine außergewöhnliche Gemeindeversammlung berät
die zukünftige Gemeinde-Verordnung. Eine zweite Sitzung wird später in
Neu-Moresnet abgehalten. Der Chor Nota-Bene fährt mit Pfarrer
Schuler nach Eschweiler, um im Gottesdienst aufzutreten. Pfarrer Schuler
hält die Predigt.
Zum Kirchentag in Malle sind auch Glieder unserer Gemeinde dabei. Thomas
Spaniol nimmt als Delegierter des Distrikts an der Synodalversammlung
teil. Die Neuwahl eines Präsidenten ist ein wichtiger Punkt in dieser
Versammlung.
MAI:
Wir
trauern um Küster Walter Schütt, der plötzlich und unerwartet aus dem
Leben schied. Jeder ist, ob dieses Trauerfalles, erschüttert.
In Eupen begrüßt Frau Pieper als neue Küsterin die Gottesdienst-Besucher.
Willy Jansen bleibt uns als „graue Eminenz“ erhalten.
Die Johannes-Kirche bekommt eine neue Orgel.
Eine stattliche Gruppe Jugendlicher feierte die Konfirmation mit dem
ersten Abendmahl in der gut besetzten Friedenskirche.
Der Kindergottesdienst in Moresnet erfährt einen Zusatz mit der dritten
Gruppe, für die sich neue Mitarbeiter gefunden haben.
Am ersten Mai begrüßen wir die „Brassband FEG Wilchingen“ aus der Schweiz
zu einem geistlichen Konzert in der Kirche.
JUNI:
Durch den frühen Tod des Küsters in Neu-Moresnet ist eine große Lücke in
der Gemeinde entstanden: Ein neuer Küster wird gesucht.
Zur jährlichen Gemeindeversammlung wird zum 1. Juni eingeladen. Wie immer
bei solchen Anlässen ist Frau Vogel mit ihrem gut sortierten Büchertisch
dabei.
Der Ausflug der Frauen findet am 11. Juni statt. Eine große Gruppe Frauen
lässt es sich nicht nehmen dabei zu sein.
Da großes Interesse für einen Computerkurs vorhanden ist, erklärt Hans
Thom sich bereit, die Leitung zu übernehmen.
Heribert Schmidbauer stellt sich als Fotoarchivar zur Verfügung.
JULI/AUGUST:
Das „Web-Team“ stellt sich als Gruppe vor. Später wird es heitere
Leserbriefe zu diesem Thema geben.
Reger Besuch in der Gemeinde: Herr Weber, hauptamtlicher Leiter der
„Gideons“ für Deutschland, hält ein Referat über seine Organisation.
Der Kirchenchor aus Monschau ist bei uns zu Gast.
Die Pfadfindergruppen (Ranger) werden leider nicht vom Wetter verwöhnt bei
ihrem Freienlager an der Ruhr.
SEPTEMBER:
Gemeindeausflug nach Wetzlar zum Evangeliumsrundfunk.
Die Senioren fahren zu ihrem jährlichen Ausflug nach Aachen zum Dreh-Turm.
OKTOBER:
Die
Konfirmanden verbringen ein „erstaunlich ruhiges Wochenende“ in
Nessonvaux.
Das Erntedankfest wird in eindrucksvoller Weise in der Johanneskirche
gefeiert.
Zur Reformation überträgt der Belgische Rundfunk (BRF) wieder den
Gottesdienst.
Die Euskirchener machen einen Gegenbesuch und beeindrucken mit ihrem
Handglockenchor in der Friedenskirche.
Eine Gruppe Frauen fährt nach Marienheide.
NOVEMBER:
Die Adventsfeier der Gemeinde beginnt mit einem Gottesdienst in der
Friedenskirche und klingt mit einem gemütlichen Nachmittag im Pfarrhaus
aus.
DEZEMBER:
Die Mahnwache in der Adventszeit wird an der Kirche in Eupen abgehalten.
Im Januar können wir eine Praktikantin begrüßen. Sie wird an allen
kirchlichen Zusammenkünften teilnehmen.
Im letzten Monat des Jahres wird die Johanneskirche renoviert, der letzte
Anstrich war in den siebziger Jahren. Bis Weihnachten finden die
Gottesdienste im Pfarrsaal Neu-Moresnet statt.
Mit den verschiedenen Feiern im Advent und den Festgottesdiensten geht das
Jahr zu Ende.
So rundet sich wieder einmal das Jahr. Ein Rückblick bringt manches
Ereignis nahe: Man erinnert sich. Natürlich wäre noch manches zu erwähnen,
zu beleuchten: die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, das Presbyterium mit
seinen die vielen Sitzungen zum Wohle der Pfarre und seiner Glieder, der
Verwaltungsrat, er arbeitet fast im Verborgenen. Und natürlich nicht zu
vergessen unser Organist, der uns immer wieder mit seiner Musik erhebt und
erfreut.
In der Hoffnung, niemanden vergessen zu haben, endet der Rückblick für das
Jahr 2008.
RN
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GOTTESDIENSTE |
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So
07.12. |
09.30 Uhr |
Kelmis, Pfarrhaus |
Gottesdienst zum 2. Advent + Kigo [S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Musik-Plus
Gottesdienst zum 2. Advent [S] |
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Sa
13.12. |
18.00 Uhr |
Eupen, Bergkapelle |
Ökumenischer Gottesdienst mit Mitgliedern und Freunden des Schachclubs
Rochade [T] |
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So
14.12. |
10.40 Uhr |
Eupen |
Lobpreisgottesdienst zum 3. Advent [T] |
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So
21.12. |
09.30 Uhr |
Kelmis, Pfarrhaus |
Gottesdienst zum 4. Advent + Kigo [S] |
|
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 4. Advent [S] |
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WEIHNACHTS- UND JAHRESABSCHLUSSGOTTESDIENSTE |
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Mi
24.12. |
16.00 Uhr |
Kelmis |
Familiengottesdienst zu Heilig Abend [S] |
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17.00 Uhr |
Eupen |
Familiengottesdienst zu Heilig Abend [T] |
|
|
19.00 Uhr |
Kelmis |
Christvesper [S] |
|
|
23.00 Uhr |
Eupen |
Christmette [T] |
|
Do
25.12. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum Christfest mit Abendmahl [T] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum Christfest mit Abendmahl [S] |
|
So
28.12. |
10.40 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst (+ Kigo) zum Jahresabschluss [S] |
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Mi
31.12. |
|
Abfahrt Eupen Pfrh |
Fahrt zum internationalen Taizétreffen in Brüssel [T] |
|
Do
01.01. |
19.00 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum Jahreswechsel [T] |
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JANUAR |
|
So
04.01. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 2. Sonntag nach dem Christfest + Kigo [S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 2. Sonntag nach dem Christfest [S] |
|
So
11.01. |
10.40 Uhr |
Eupen |
Lobpreisgottesdienst [T] |
|
VERANSTALTUNGEN UND GOTTESDIENSTE DER ÖKUMENISCHEN
GEBETSWOCHE |
|
Do
15.01. |
19.15 Uhr |
Eupen - Nispert |
Ökumenischer Gottesdienst in der Nisperter Kapelle [T] |
|
Fr
16.01. |
19.30 Uhr |
Kelmis kath. Kirche |
Ökumenischer Gottesdienst mit Pastor Erich Altdorf [S] |
|
So
18.01. |
10.00 Uhr |
Hergenrath |
Martinskirche: Ökumenischer Gottesdienst mit Pastor W. Lenssen [S] |
|
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19.00 Uhr |
Eupen, Unterstadt |
Ökumenischer Gottesdienst mit Pastor J. Evers [T] |
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Di
20.01. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Ökumenische Bibelstunde [T] |
|
WEITERE GOTTESDIENSTE IN DER EPIPHANIASZEIT |
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So
25.01. |
10.40 Uhr |
Kelmis |
Lobpreisgottesdienst + Kigo |
|
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst am 3. Sonntag nach Epiphanias [T] |
|
So
25.01. |
Nach den Gottesdiensten in Kelmis und Eupen:
Abstimmung über Altersgrenze bei Presbyterkandidaten |
|
So
01.02. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum letzten Sonntag nach Epiphanias + Kigo [S] |
|
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum letzten Sonntag nach Epiphanias [S] |
|
RADIOANDACHT -
Evangelium in unserer Zeit -
UKW 93,2 MHz |
|
So 21.12. |
07.30 Uhr |
BRF2 |
Pfarrer Martin Schuler |
|
|
18.15 Uhr |
BRF2 |
Wiederholung der Sendung vom Vormittag |
|
So 18.01. |
07.30 Uhr |
BRF2 |
Pfarrer Martin Schuler |
|
|
18.15 Uhr |
BRF2 |
Wiederholung der Sendung vom Vormittag |
|
HAUSKREISE |
|
Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren |
|
Mo 01.12. |
19.30 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch [T] |
|
Mo 05.01. |
19.30 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch [T] |
|
Mo 02.02. |
19.30 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch [T] |
|
Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren |
|
Di 13.01. |
20.00 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch |
|
Hauskreis Hergenrath |
|
jeden Di. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Hebräerbrief |
|
Weihnachtspause vom 23.12. – 30.12.08 |
|
BIBELSTUNDE |
|
Di
02.12. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Apostelgeschichte [S] |
|
Di
09.12. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Besinnliche Weichnachtsfeier [T] |
|
Di
06.01. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Apostelgeschichte [S] |
|
Di
13.01. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Bergpredigt [R] |
|
Di
20.01. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Ökumenische Bibelstunde [T] |
|
Di
27.01. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Matthäusevangelium [T] |
|
Di
03.02. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Apostelgeschichte [S] |
|
FRAUENFRÜHSTÜCK
(Pfarrhaus) |
|
Mi
03.12. |
09.15 Uhr |
Kelmis |
Disziplin für den Mund |
|
Mi
10.12. |
09.30 Uhr |
Eupen |
Adventsfeier |
|
Mi
07.01. |
09.15 Uhr |
Kelmis |
Heilung für den Mund |
|
Mi
14.01. |
09.30 Uhr |
Eupen |
Gedanken zur Jahreslosung |
|
Mi
21.01. |
09.15 Uhr |
Kelmis |
Jakobusbrief |
|
Mi
04.02. |
09.15 Uhr |
Kelmis |
Verleumdung |
|
Presbyterium |
|
Do
04.12. |
20.00 Uhr |
Kelmis |
Gebet Sitzung |
|
Do
08.01. |
20.00 Uhr |
Eupen |
Sitzung |
|
Sa
24.01. |
09.00 Uhr |
Eupen |
Presbyterium mit Konfirmanden |
|
Do
29.01. |
20.00 Uhr |
Kelmis |
Hauskreis mit Supervision |
|
Do
05.02. |
20.00 Uhr |
Kelmis |
Sitzung |
|
ELTERN / KIND
SPIELGRUPPE (Pfarrhaus) |
|
jeden Di. |
15.30 Uhr |
Kelmis |
Spielen und
Basteln mit Kindern |
|
Weihnachtspause vom 23.12. – 30.12.08 |
|
CHOR (Pfarrhaus) |
|
Freitags |
19.15 Uhr |
|
Chorproben |
|
Sa
13.12. |
19.30 Uhr |
kath. Kirche Kelmis |
Konzert mit allen Kelmiser Chören (Beginn der Messe: 18.30 Uhr) |
|
So
14.12. |
19.00 Uhr |
Eupen Nikolauskirche |
Chorkonzert im Rahmen von „Weihnachten in der Stadt“ |
|
KONFIRMANDEN |
|
1.
Jahrgangsstufe: |
|
Sa 13.12. |
09.00 Uhr |
Eupen |
Unterricht
[T] |
|
Sa
24.01. |
09.00 Uhr |
Kelmis |
Unterricht
[T] |
|
2. Jahrgangsstufe: |
|
Sa
24.01. |
09.00 Uhr |
Eupen |
Wer ist und was macht das Presbyterium? [S] |
|
GEBET |
|
jeden Mi |
19.00 Uhr |
Kelmis |
Gebet in der
Kirche |
|
Weihnachtspause vom 23.12. – 30.12.08 |
|
ROYAL RANGER
(Pfadfindergruppen) |
|
Mäuschen
(Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren) |
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Sa 06.12. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Nikolausrallye |
|
Sa 20.12. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Weihnachtsallerlei |
|
Sa 10.01. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreff |
|
Sa 24.01. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreff |
|
Delphine
(Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren) |
|
Sa 06.12. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Nikolausrallye |
|
Sa 20.12. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Weihnachtsallerlei |
|
Sa 10.01. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreff |
|
Sa 24.01. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreff |
|
Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren) |
|
Sa 06.12. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Wichteln und Plätzchen backen |
|
Sa 20.12. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Überraschungsteamtreff |
|
Sa 10.01. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreff |
|
Sa 24.01. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreff |
|
Hühner
(Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre) |
|
Sa 06.12. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Nikolaus-Rallye |
|
Sa 20.12. |
18.00 Uhr |
Eupen |
Teamtreff |
|
Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren) |
|
Do 04.12. |
18.00 Uhr |
Kelmis |
Vorbereitung der Nikolausrallye |
|
Sa 06.12. |
14.00 Uhr |
Kelmis |
Nikolaus-Rallye |
|
Do 18.12. |
18.00 Uhr |
Walhorn |
Weihnachtswichteln |
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29.12.2008 - 01.01.2009
Silvesterfreizeit Infos bei Alex und Stefanie |
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KONZERTE |
|
siehe weiter
oben |
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BESONDERE
VERANSTALTUNGEN |
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So 07.12. ab 10.00 Uhr in Kelmis -
Weihnachtsbude auf dem Weihnachtsmarkt in Kelmis
Di 09.12. um 17.00 Uhr in Eupen (Kirche) - Mahnwache mit
Amnesty International vor der Kirche anlässlich des Tages der
Menschenrechte. Anschließend kleine Andacht in der Kirche
Sa 31.01. um 15.00 Uhr in Kelmis - Taufseminar |
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REDAKTIONSSCHLUSS
FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 09. JANUAR 2009 |
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ANSPRECHPARTNER |
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Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721
Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85
Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700
Eupen, Tel.: 087 74.21.95
Teamleiter ROYAL RANGER:
Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15
Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49
Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59
Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.:
0475 86.22.92
Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever
Tel.: 087 78.72.65 |
Anstehende Renovierungsarbeiten in der evangelischen Johanneskirche
(Neu-Moresnet / Kelmis)
Wegen
anstehender Malerarbeiten können in der Zeit vom 23. November bis
voraussichtlich 21. Dezember keine Gottesdienste in der Kirche
stattfinden.
Aus
diesen Gründen trifft sich die Gemeinde zum Gottesdienst im nebenstehenden
Pfarrhaus.
MS
Weihnachten in einer renovierten Kirche?
Malerarbeiten in der Johanneskirche Dank der Unterstützung der
Deutschsprachigen Gemeinschaft wird es in diesem Jahr kurzfristig noch
möglich, den Innenraum der Kirche neu zu streichen. Die Firma Camille
Ritzen, die das günstigste Angebot für diese Arbeiten einreichte, erhielt
den Auftrag.
Zuvor
legten Willy Flückiger und Helmut Bitter noch die Lautsprecher- und
Stromleitungen für eine neue Beleuchtung unter Putz. Als nächstes wurde in
der Kirche ein Gerüst aufgestellt. Dann wurden die Wände abgewaschen,
schadhafte Stellen am Putz ausgebessert, grundiert und zuletzt noch mit
einer warmen, hellen Farbe überstrichen. Neu für den Gottesdienstraum wird
eine andere Beleuchtung sein. Damit jeder an dunklen und trüben Tagen
sowie abends, noch das Lied im Gesangbuch lesen kann, wird in Zukunft
indirektes Licht von der Decke strahlen. Um den schönen Chorraum der
Kirche hervorzuheben, wird dort die Deckenkuppel sowie der Altar
angestrahlt werden.
Die
Gottesdienste finden während der Renovierungszeit im Kelmiser Pfarrhaus
nebenan statt. Die Gruppen des Kindergottesdienstes verteilen sich auf den
Bauwagen und verschiedene andere Räumlichkeiten im Pfarrhaus. Hoffentlich
ist bis Weihnachten alles fertig… Die veränderte Beleuchtung ist nicht in
der staatlichen Unterstützung vorgesehen. Das heißt, die Gemeinde muss
selbst für diese Ausgaben aufkommen. Ein „asymmetrischer Rinnenwerfer“
(wie es im Angebot heißt) kostet 595,50 Euro. Zwei davon benötigen wir.
Vielleicht fühlt sich jemand angesprochen, gezielt hierfür zu spenden. Wir
freuen uns auf den renovierten Kirchenraum und danken für Ihre
Unterstützung.

Die
Bibelschülerin Kerstin Schumacher bat die evangelische Kirchengemeinde
Eupen - Neu-Moresnet, im Rahmen ihrer Ausbildung in Ostbelgien ein
Gemeindepraktikum absolvieren zu dürfen.
Die
junge Frau stammt aus Baden-Württemberg und ist 22 Jahre alt. Sie
interessiert sich für Geologie und Computer. Außerdem schwimmt sie gerne.
Vor zwei Jahren begann sie eine Ausbildung bei der Bibelschule in
Kirchberg - Jagst. In einem dreijährigen Programm bildet diese Schule
Christen für den hauptamtlichen Dienst in Gemeinde und Mission aus. Mit
der Ausbildung können Absolventen Jugenddiakon, Jugendreferent,
Mitarbeiter in Seelsorgeeinrichtungen oder Lebenshilfen, Gemeindegründer,
Missionar oder Evangelist werden.
Frau
Schumacher schreibt: „Ich habe dann im September 2006 an der Bibelschule
Kirchberg angefangen. Die Zeit ist echt lehrreich für mich, nicht nur im
theologischen Sinn, sondern Gott zeigt mir immer wieder, welche Grenzen
ich nicht überschreiten soll und bei welchen ich mich weiter vorwagen
soll.“
Möge
das Überschreiten der belgischen Grenze für sie zu einer geistlichen
Bereicherung werden. In der nächsten Brückeausgabe wird über ihr Praktikum
und über sie persönlich näher berichtet.
MS
Diakonie im Aufwind
Auf
der letzten Sitzung des Presbyteriums hat Herr Michel Letocart, Mitglied
des Leitungsgremiums des Vinzenzvereins, über diese Organisation
berichtet. Dieser Verein ist in der direkten diakonalen Hilfe tätig, und
wir wurden über dessen Arbeitsweise informiert.
Zum
Beispiel verteilt der Vinzenzverein Gutscheine an Bedürftige, die diese
gegen Esswaren in einem Warenhaus eintauschen können. Ferner werden auch
in besonderen Notfällen Rechnungen beglichen, jedoch es wird kein Bargeld
gegeben. Neben moralischem Beistand wird auch Hilfestellung bei
Verhandlungen mit Behörden und Ämtern geleistet. Da dieser Verein seit
längerer Zeit besteht und sehr positive Arbeit leistet, haben wir uns
überlegt, eventuell auf irgendeine Weise zusammen zu arbeiten, um so
unsere Kräfte zu bündeln. Wir entsenden nun Pfr. Tomczak zur nächsten
Versammlung des Vinzenzvereins, um Kontakt aufzunehmen. Das Presbyterium
wird dann auf einer der nächsten Sitzungen beraten, wie eine gemeinsame
diakonale Arbeit verwirklicht werden könnte.
R.L.
Evangelische Kirchengemeinde bei den Weihnachtsmärkten
Zum
ersten Mal wird beim Kelmiser Weihnachtsmarkt die Kirchengemeinde
auch mit einem Stand in einem kleinen Häuschen in der Thimmstraße
vertreten sein.
Am
Sonntag, dem 07. Dezember bieten die freiwilligen Mitarbeiter von
10.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr am Abend Informationen über das
Gemeindeleben, die Brücke, einen Teepunsch und selbst gebastelte kleine
Geschenke, sowie eine kleine Auswahl von Büchern an.
Ebenso wird eine Woche später, am Sonntag, dem 13.12., beim
Eupener Weihnachtsmarkt die Friedenskirche offen sein. In der
Friedenskirche gibt um 16.00 Uhr ein polnischer Organist ein Orgelkonzert.
Vielleicht sieht man sich.
Silvester in der Gemeinde
Liebe
Gemeinde,
nach
den guten Erfahrungen der letzten Jahre, möchten wir Ihnen wieder die
Gelegenheit bieten, gemeinsam den Jahreswechsel zu feiern. Wir beginnen
den Abend in geselliger Runde um 20.00 Uhr im Pfarrhaus Kelmis.
Gemeinsames Essen, Austauschen und ein paar Spiele sind nur ein kleiner
Einblick auf das, was wir vorhaben! Alle, die wollen, dürfen sich außerdem
auf das mittlerweile traditionelle Glockenleuten und die kurze Andacht um
Mitternacht freuen!
Kosten:
18,00 EUR pro Erwachsener,
8,00 EUR für Kinder & Jugendliche, Kinder unter
6 Jahren sind kostenfrei.
Für
weitere Informationen und die Anmeldung steht Ihnen Gisela Plumanns
(087/35 34 48) gerne zur Verfügung.
Ihre Anmeldung sollte bis spätestens 20. Dezember 2008 vorliegen, da die
Teilnehmerzahl begrenzt ist.
WAHLEN im Jahr 2009
Im
kommenden Jahr stehen wieder Sitze im Presbyterium, dem Leitungsorgan der
Gemeinde, zur Wahl. Mitglieder der Kirchengemeinde können eine
Wahlberechtigung erhalten, wenn sie sich in eine der Listen eintragen, die
in den Kirchen ausliegen werden. Bitte tragen Sie sich rechtzeitig ein.
Da
in der letzten Gemeindeversammlung nicht mit einer eindeutigen Zwei -
Drittel - Mehrheit geklärt werden konnte, ob es eine
Eintrittsaltersbegrenzung für Kandidaten gibt, soll am 25. Januar im
Anschluss an die Gottesdienste die Gemeinde in einer Wahl zwischen zwei
Möglichkeiten wählen können:
a)
keine Altersbegrenzung
b) Altersbegrenzung ab 75 Jahre
TAUFSEMINAR
SAMSTAG, 31. Januar 2009 im Pfarrhaus Neu-Moresnet von 15.00 Uhr -
18.00 Uhr
Seminar über Taufe, Kindersegnung und christliche Erziehung mit Pfr.
Martin Schuler.
Am
31. Januar 2009 laden wir zu einem gemütlichen Nachmittag ein, bei dem wir
uns mit dem Thema „Taufe, beziehungsweise Kindersegnung“ befassen. Mit
Gesprächen, Erfahrungsberichten und einem Referat wollen wir uns diesem
Thema nähern.
Wir
zeigen Ihnen, welche Bücher Ihnen helfen können, den christlichen Glauben
kindgerecht weiter zu geben. Ganz besonders sind zu dem Taufgespräch
Eltern eingeladen, die in nächster Zeit ein Kind taufen lassen wollen oder
deren Kind im vergangenen Jahr getauft worden ist.
Selbstverständlich ist auch jede(r) andere herzlich willkommen, der sich
mit dem Thema »Taufe« beschäftigen möchte. Wir beginnen um 15.00 Uhr im
Pfarrhaus Neu-Moresnet. Der Abschluss wird gegen 18.00 Uhr sein. Ihre
Babys und Kleinkinder dürfen Sie gerne mitbringen. Größere Kinder können
von unseren Mitarbeitern betreut werden, wenn Sie sich mit den Kindern bei
einem der Pfarrer angemeldet haben.
MS
WEIHNACHTSAMMLUNG
Wie
jedes Jahr bitten wir am Ende des Jahres um eine Spende zur Finanzierung
des Gemeindelebens.
Hier
nochmals die Bankdaten, falls Sie sie verlegt haben sollten und noch
spenden möchten.
Ekklesia VoE: Freunde der evangelischen Kirchengemeinde
Eupen/Neu-Moresnet: KBC 741-1187531-16; IBAN: BE72.7411.1875.3116; BIC:
KREDBEBB
Ein Witz
Auf
dem Standesamt taucht ein Alternativer auf. „Ich möchte die Geburt meines
Kindes melden.“ „Männlich oder weiblich?“ „Das soll es später mal selbst
entscheiden!“
|
Aktuelle
Geburtstage, wir gratulieren
herzlich: |
|
Gertrud Hasse |
in Eupen |
am 08.12. zu 81 Jahren |
|
Irma Schmetz |
in Kettenis |
am 13.12. zu 89 Jahren |
|
Janna Te Strake |
in Neu-Moresnet |
am 11.12. zu 93 Jahren |
|
Karlheinz Schäfer |
in Neu-Moresnet |
am 14.12. zu 85 Jahren |
|
Sandor Finta |
in Eupen |
am 17.12. zu 73 Jahren |
|
Lieselotte Seifert |
in Hauset |
am 19.12. zu 70 Jahren |
|
Margret Schellscheidt |
in Eupen |
am 27.12. zu 90 Jahren |
|
Joachim Croe |
in Kelmis |
am 27.12. zu 73 Jahren |
|
Liselotte Scheller |
in Astenet |
am 29.12. zu 92 Jahren |
|
Louise Peissen |
in Raeren |
am 29.12. zu 83 Jahren |
|
Hanna Aussems |
in Eupen |
am 29.12. zu 90 Jahren |
|
Werner Deleroi |
in Hergenrath |
am 30.12. zu 75 Jahren |
|
Karl Schrymecker |
in Kelmis |
am 30.12. zu 80 Jahren |
|
Kurt Biegmann |
in Kettenis |
am 01.01. zu 84 Jahren |
|
Ingrid Prinz |
in Hergenrath |
am 08.01. zu 81 Jahren |
|
Dorothea Dressen |
in Hergenrath |
am 09.01. zu 70 Jahren |
|
Lucia Abele |
in Kelmis |
am 10.01. zu 79 Jahren |
|
Erika Ossemann |
in Eupen |
am 22.01. zu 86 Jahren |
|
Irmgard Wirtz |
in Hauset |
am 24.01. zu 74 Jahren |
|
Dorothea Doum |
in Membach |
am 24.01. zu 72 Jahren |
|
Heinz Scholz |
in Hergenrath |
am 28.01. zu 79 Jahren |
|
Jutta Wellach |
in Raeren |
am 31.01 zu 71 Jahren |
|
Brigitta Schmits |
in Hauset |
am 01.02. zu 70 Jahren |
|
Inge Welschhoff |
in Hergenrath |
am 02.02. zu 73 Jahren |

|
|
Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander -
Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen
- Neu-Moresnet -
Redaktionelle Leitung: Hans Thom thom@cecete.de,
Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721
Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -
Korrektorin: Rosi Nyssen;
Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print &
mail factory - Aachen - Auflage: 650 Stück - Brückekonto:
741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.
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