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51./52. Jahrgang

Dezember 2008 / Januar 2009

Nr. 12/1

Verantwortlicher Herausgeber: Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Einen herzlichen Dank...

richten wir an alle diejenigen, die dieses Jahr einen Beitrag zum Aufbau der Gemeinde geleistet haben. Allen unseren Lesern und Gemeindegliedern wünschen wir ein gesegnetes Weihnachtsfest und ein gesundes, friedvolles und wertvolles Jahr 2009!

Inhalt:

 

Monatsspruch Dezember und Januar, Jahreslosung 2009
Was ich der Gemeinde sagen möchte

Monatsspruch Dezember

Gott spricht: Ich will euch trösten, wie einen seine Mutter tröstet.

Jesaja 66,13

Monatsspruch Januar

Ich habe den Herrn allezeit vor Augen, steht er mir zur Rechten so werde ich fest bleiben.

Psalm 16,8

Jahreslosung 2009

Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich.

Lukas 18,27


Liebe Leser,

Wenn ich als Junge in den Ferien bei einer meiner Großmütter zu Besuch war, musste ich für sie auf Vorrat Fäden in verschiedenen Farben durch das Nadelöhr von Stopfnadeln ziehen. Meine jugendliche Sehkraft reichte damals noch gut aus, so dass ich den leicht angefeuchteten dünnen Faden durch das kleine Loch schieben konnte. Dennoch fiel es auch mir nicht immer leicht, da hier und da der Faden dicker war als das Nadelöhr. Aber etwas, das nie und nimmer durch eine kleine Nadelöffnung passt, das ist ein Kamel.

Jesus hatte zu seinen Jüngern gesagt: „Es ist leichter, dass ein Kamel durch ein Nadelöhr geht, als dass ein Reicher in das Reich Gottes hinein kommt.“ (Lk 18,25) Was ging wohl in den Köpfen der Jünger vor, als Jesus diesen Satz sagte? Dachten sie: „Ist ja für mich kein Problem. Ich bin ein armer Fischer, also kein dickes Kamel und hab eh nicht viel an Hab und Gut. Diese Aussage gilt nur für die Reichen und nicht für mich.“ Nein. Die Jünger Jesu erschraken und mussten sich Folgendes gefragt haben: „Wenn jemand mit allen Möglichkeiten einer geordneten bürgerlichen Welt bedacht ist, wenn jemand genug Geld hat, dass er nicht stehlen muss, wenn jemand genug Zeit und Wissen hat in der Bibel zu lesen, zum Gottesdienst zu gehen, zu beten, zu spenden und Gutes zu tun, wenn jemand wirklich alle Voraussetzungen hat, ein anständiges, „frommes“ Leben zu führen, wenn so jemand, wie der so genannte „reiche Jüngling“, nicht in Gottes Reich kommen kann, wer kann es dann schaffen? Wer kann dann noch durch diese kleine, enge Öffnung hindurch, die nicht größer als ein Nadelöhr ist?

Die unausgesprochene Antwort heißt: „Niemand! Bei Menschen ist es unmöglich. Doch Jesus fügt einen herrlichen, hoffnungsvollen Satz hinzu, der uns für das Jahr 2009 als Jahreslosung begleiten wird: „Was bei Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich!“ Jesus selbst, der bei Gott alles hatte und dem es an nichts fehlte, entleerte sich freiwillig von aller Fülle. Er wurde so arm, so erbärmlich, so hilfsbedürftig als Kind in der Krippe und so elend, so durstig, so verlassen als der sterbende Mann am Kreuz, er wurde quasi so klein, wie ein hauchdünner Faden, der durch ein Nadelöhr passt. Bei Jesus wurde das Unmögliche möglich. Er betrat als erster, als ein Mensch aus Fleisch und Blut das Reich Gottes. Und damit machte es Jesus möglich, dass die Menschen, die ihm nachfolgen das Reich Gottes ebenfalls betreten können, weil er für sie arm geworden ist. Der Weg wird zwar dem Weg Jesu gleichen. Es ist möglich, dass wir auf vieles verzichten, dass wir loslassen lernen, von vielem Abstand nehmen müssen – aber das Armwerden wird uns nicht töten, sondern reich machen, weil wir mit Jesus das Reich Gottes betreten.

„Was bei Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich!“ Die Jahreslosung kann uns Mut machen, wenn wir denken: Ich schaffe es nicht, das eine oder andere zu glauben, was ich nicht verstehe. Die Losung soll uns Hoffnung geben, wenn wir an uns selbst zweifeln und verzweifeln, indem wir denken: „Wie kann Gott jemanden wie mich oder meine Gemeinde überhaupt mögen.“ Blicken wir auf uns, ist es unmöglich, aber bei Gott ist alles möglich. Und wenn es Gott möglich ist, jemanden wie mich in sein Reich zu bringen, dann sind alle Probleme in meinem Leben, sei es meine Armut, mein Scheitern, meine Zwänge oder sei es mein Stolz, meine Fähigkeiten, mein Reichtum bei IHM wirklich kein Problem mehr.

Ihr Pfr. Schuler


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Was wünschen sich die Menschen zu Weihnachten?

Laut Umfragen wünscht sich jede zweite Frau Schmuck, Männer wünschen sich hauptsächlich Elektronikgüter, Jugendliche ebenfalls Technik oder Kleidung und Kinder meist typisches Spielzeug oder eine neue Spielkonsole.

Natürlich haben viele von uns keine materiellen Wünsche, so wünschen sich zum Bespiel viele Menschen Frieden für die ganze Welt oder Gesundheit für ihre Familie.

Und was wünscht sich eine Pfarrfamilie?

Einerseits wünschen wir uns, dass die Menschen beginnen darüber nachzudenken, was wir als Christen um diese Jahreszeit wirklich feiern. Dass die Welt durch die Medien hört und erfährt, dass die Christen die Geburt eines Retters feiern, der sein Leben gab, um ein universales Problem zu lösen: Das Problem, dass wir alle Sünder sind. Jesus, der Messias, starb für die Sünden der Welt. Er stand von den Toten auf, so dass jeder, der umkehrt und seinen oder ihren Glauben in ihn setzt, das größte Weihnachtsgeschenk überhaupt erhält - eine ewige Beziehung zu Gott.

Andererseits wünschen wir uns, dass alle Schuhkarton-Geschenke unbeanstandet durch den Zoll in ihre Bestimmungsländer gelangen und den Kindern dort eine große Freude bereiten.

Unsere Familie ist überwältigt von der regen Teilnahme vieler hiesiger Kinder und Eltern, die es möglich gemacht haben, dass über zweihundert Schuhkartongeschenke in unserem Pfarrhaus zusammen gekommen sind.

Wir hofften und beteten, dass Gott den Segen zu dieser Aktion schenken könnte, und das Unvorstellbare geschah. Langsam aber deutlich bekamen wir Gottes Antwort zu spüren, denn nach und nach trafen immer mehr Weihnachtspakete bei uns ein. Entscheidend dabei war, dass sich auch viele katholische Lehrerinnen angesprochen gefühlt haben bei dieser Aktion mitzumachen, dank dem
persönlichen Engagement unserer evangelischen Religionslehrerin und Küsterin an der Friedenskirche.
An dieser Stelle möchte wir Euch Danke sagen für Eure mit Liebe gepackten Weihnachts-Schuhkartons. Möge eure gute Tat vielen Kindern weltweit zur Freude und zum Segen werden.

Eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit und ein gutes Neues Jahr wünscht Euch

Pfarrfamilie Tomczak

Musik / Das war ein erhebendes Fest am 15. November 2008

Musik

Das Lied für den Monat Dezember ist EG 23 - Als die Welt verloren...

Dies ist ein Weihnachtslied aus Polen, welches in den letzten Jahren auch viel in Westeuropa gesungen wird. Sehr markant ist der Anfang der Melodie mit der großen Sexte. Wie ein Akkusativobjekt weist dieser Sprung darauf hin, was verloren war.

Der zweite Teil der Melodie ist ein Rundgesang, der sich zum Schluss in Terzen zum höchsten Ton schraubt, ein Hinweis: Gott in der Höhe (wie der lateinische Originaltext im Lied).

Die beiden ersten Strophen stammen von Gustav Kucz nach dem polnischen Text: Tecit gedy sie Christus rodzi. Strophe drei entstand
1988, der Dichter ist unbekannt. JF

Sonntag 7.12. um 10.40 Uhr MUSIK- PLUS GOTTESDIENST EUPEN:

Werke aus dem Bereich der alten Musik.


Alle Konzerte finden in der Friedenskirche statt!

Sonntag 07.12. (2. Advent)
Konzert - 16.00 Uhr
Kammermusik für Horn, Flöte, Violine und Klavier. Studierende der Musikakademie Eupen und Johannes Fleu am Klavier. Werke von Hüttel, Kauky, Saint Säens, Beethoven.
Konzert - 19.00 Uhr
Konzert im Rahmen: Weihnachten in der Stadt, mit dem Männerquartett Eupen.

Samstag 13.12. - Konzert - 17.00 Uhr
Weihnachtliche Chor- und Orgelmusik mit dem Marienchor Eupen und Johannes Fleu an der Orgel.

Sonntag 14.12. (3. Advent)
Konzert - 16.00 Uhr
Orgelkonzert mit dem Preisträger des nationalen polnischen Orgelwettbewerbs.

Sonntag 21.12. (4. Advent)
Konzert - 16.00 Uhr (5.- € Eintritt)
Weihnachtliche Chor- und Orchestermusik mit Musica Viva - Eupen, Musica Sacra, Mitglieder der Musikakademie Eupen. Musikalische Gesamtleitung: der Direktor der Musikakademie Eupen: Hans Georg Reinertz. Werke von Bach, Heinichen, Schmelzer, Briegel, Telemann und Buxtehude.


Das war ein erhebendes Fest am 15. November 2008

Der ökumenische Gottesdienst, der in der Johanneskirche stattfand wurde von der Dynastischen Bewegung, Sektion Kelmis in ihrem Journal wie folgt bekannt gegeben:

FETE DU ROI
FEST DES KÖNIGS

„Am Samstag, dem 15. November 2008 begehen wir das Fest des Königs. Gleichzeitig finden an diesem Tag die offiziellen Feierlichkeiten zum 15. Thronjubiläum S.M. König Albert II statt. Die Sektion Kelmis nimmt dies zum Anlass, ihre Verbundenheit mit der Monarchie und der königlichen Familie zu bekunden.“

Diese Einleitung gibt auch gleich jedem weniger Beteiligten zu kund und wissen, welche Zeremonie wir in unserer Kirche begehen durften. Der Ablauf dieser Festlichkeit war in Zusammenarbeit mit dem Präsidenten dieser Bewegung, Herrn Ph. Hilligsmann, mit Pfr. M. Schuler und J. Fleu, dem Organisten ausgearbeitet worden und erbrachte auch eine hervorragende Komposition von beiderseitigen feierlichen Reden, Gebeten und Gesängen, wie auch eine musikalische Untermalung, die neben der Orgel eine faszinierende Note durch die Posaune des Herrn Johann Labs erhielt.

Die Gegenwart der katholischen Pfarrer E. Altdorf, J. Pirson und W. Lenssen in ihren feierlichen Gewändern, wie natürlich auch das schlichte Gewand des evangelischen Geistlichen, waren als Blickfang unübersehbar, wie auch die zehn Fahnenträger der Bewegung, die sich um den Altar reihten. Als nun Pfarrer Altdorf den 33. Psalm in französisch deklamierte, Pastor J. Pirson bei seinen 91 Jahren mit seiner sonoren, aber klaren Stimme, wohl irgendwie wie seinerzeit Moses vom Berge Sinai, fürbittend für den König und die Oberen eintrat und endlich W. Lenssen klar und hell aller Beamten und Mitarbeitern bei den öffentlichen Organisationen gedachte, das war schon ergreifend.

Es war also eine hervorragende Feier, zu der vielleicht noch einige mehr Besucher unserer Gemeinde hätten kommen können, wenn sie auch einen Stehplatz in Kauf hätten nehmen müssen, da die Sitzplätze auf den Bänken fast alle belegt waren. Ein Umtrunk, bei dem auch der Herr Bürgermeister und Europaabgeordneter M. Grosch, zwei Schöffen der Gemeinde Kelmis, wie auch schon in der Kirche, anwesend waren, und andere Mandatsträger der Öffentlichkeit, füllte die Räumlichkeiten des gegenüberliegenden Cafés Ratskeller. Bei noch herumgereichten Häppchen, ging
das Gespräch bald ins Tagesgeschäft über, obwohl es am Zuprosten und freundlichen Umarmungen nicht fehlte. Alles in allem nicht nur ökumenisch, sondern freundschaftlich.

G. Martinius

Stein des Anstoßes / Stein der Erbauung

Stein des Anstoßes

Einsam am Heiligen Abend

Jedes Mal wenn Weihnachten kommt, muss ich an Herrn Sörensen denken. Er war der erste Mensch in meinem Leben, der ein einsames Weihnachtsfest feierte, und das habe ich nie vergessen können.

Herr Sörensen war mein Lehrer in der ersten Klasse. Er war gut, im Winter bröselte er sein ganzes Frühstücksbrot für die hungrigen Spatzen vor dem Fenster zusammen. Und wenn im Sommer die Schwalben ihre Nester unter den Dachvorsprung klebten, zeigte er uns die Vögel, wie sie mit hellen Schreien hin und her flogen. Aber seine Augen blieben immer betrübt. Im Städtchen sagten sie, Herr Sörensen sei ein wohlhabender Mann. „Nicht wahr, Herr Sörensen hat Geld?“ fragte ich einmal meine Mutter. „Ja, man sagt‘s.“ - „Ja ... ich hab‘ ihn einmal weinen sehen, in der Pause, als ich mein Butterbrot holen wollte ...“

Herr Sörensen ist vielleicht so betrübt, weil er so allein ist“, sagte meine Mutter. „Hat er denn keine Geschwister?“ fragte ich. „Nein - er ist ganz allein auf der Welt...“ Als dann Weihnachten da war, sandte mich meine Mutter mit Weihnachtsbäckereien zu Herrn Sörensen. Wie gut ich mich daran erinnere. Unser Stubenmädchen ging mit, und wir trugen ein großes Paket, mit rosa Band gebunden, wie die Mutter stets ihre Weihnachtspäckchen schmückte.

Die Treppe von Herrn Sörensen war schneeweiß gefegt. Ich getraute mich kaum einzutreten, so rein war der weiße Boden. Das Stubenmädchen überbrachte die Grüße meiner Mutter. Ich sah mich um. Ein schmaler hoher Spiegel war da, und rings um ihn, in schmalen Rahmen, lauter schwarzgeschnittene Profile, wie ich sie nie vorher gesehen hatte.

Herr Sörensen zog mich ins Zimmer hinein und fragte mich, ob ich mich auf Weihnachten freue. Ich nickte. „Und wo wird Ihr Weihnachtsbaum stehen, Herr Sörensen?“ - „Ich? Ich habe keinen, ich bleibe zu Hause.“

Und da schlug mir etwas aufs Herz beim Gedanken an Weihnachten in diesem „Zuhause“. - In dieser Stube mit den schwarzen kleinen Bildern, den schweigenden Büchern und dem alten Sofa, auf dem nie ein Mensch saß - ich fühlte das Trostlose, das Verlassene in dieser einsamen Stube, und ich schlug den Arm vors Gesicht und weinte.

Herr Sörensen zog mich auf seine Knie und drückte sein Gesicht an meines. Er sagte leise: „Du bist ein guter, kleiner Bub.“ Und ich drückte mich noch fester an ihn und weinte herzzerbrechend.

Als wir heimkamen, erzählte das Stubenmädchen meiner Mutter, ich hätte „gebrüllt“. Aber ich schüttelte den Kopf und sagte: „Nein, ich habe nicht gebrüllt. Ich habe geweint. Und weißt du, ich habe deshalb geweint, weil nie jemand zu Herrn Sörensen kommt. Nicht einmal am Heiligen Abend...“

Später, als wir in eine andere Stadt zogen, verschwand Herr Sörensen aus meinem Leben. Ich hörte nie mehr etwas von ihm. Aber an jenem Tag, als ich an seiner Schulter weinte, fühlte ich, ohne es zu verstehen, zum ersten Male, dass es Menschen gibt, die einsam sind. Und dass es besonders schwer ist, allein und einsam zu sein an Weihnachten.

Herman Bang


Stein der Erbauung

Anregung für einen guten Vorsatz zum neuen Jahr. Die hier gekürzt veröffentlichte Geschichte - die Nacht im Hotel - stammt von Siegfried Lenz, der diese kurz nach dem zweiten Weltkrieg verfasste.

Liebe Leserinnen und Leser der Brücke, liebe Kinder.

Ganz sicher bin ich nicht der Einzige, der auch in diesem Jahr wieder zum Jahreswechsel erleben wird, dass sich eine Unzahl von Menschen große Dinge für das neue Jahr vornehmen werden. Das sind meistens Dinge, die Besserung bedeuten sollen. Da denke ich an den Vorsatz, das Rauchen aufzugeben, oder auch mehr Sport zu treiben, oder in der Schule bessere Ergebnisse zu erzielen.

Doch mal ganz ehrlich, meistens wissen wir schon bei einem kritischen Blick auf diesen Vorsatz, dass er wohl scheitern wird. Denn der Geist ist willig und das Fleisch schwach.

In der Brücke zum Jahreswechsel 2007 zu 2008 konnten wir in den Gedanken zur Silvesternacht lesen, man solle das Jahr nicht mit Programmen beladen wie ein krankes Pferd. „Lasst das Programm! Und bessert euch drauflos!“, schrieb Erich Kästner.

Vor vielen Jahren fand ich die nachfolgende Geschichte. Sie ist für mich ein Wegweiser geworden.

Ihnen / Euch ein gesegnetes Christfest und ein gutes und gesundes Jahr 2009. Lasst uns dabei bleiben, Gelegenheiten zu finden, um uns positiv einzubringen. Möge der Segen Gottes über uns wachen und uns behüten.  HT

Der Nachtportier strich mit seinen Händen über ein Heft und hob bedauernd die Schultern. “Das ist die einzige Möglichkeit”, sagte er. “So spät werden Sie nirgendwo ein Einzelzimmer bekommen.” “Gut”, sagte Schwamm, “ich werde das Bett nehmen.” Nach einigem Suchen fand Schwamm das ihm zugewiesene Zimmer. Er drückte die Türklinke herab, schloss die Tür hinter sich und tastete mit flacher Hand nach dem Lichtschalter. Da stockte er plötzlich. Neben ihm sagte jemand mit einer dunklen, energischen Stimme: “Halt! Bitte machen Sie kein Licht. Sie würden mir einen Gefallen tun, wenn sie das Zimmer dunkel ließen.”

“Haben Sie auf mich gewartet ?” fragte Schwamm erschrocken. Statt zu antworten, sagte der Fremde ”Stolpern Sie nicht über meine Krücken, und seien Sie vorsichtig, dass Sie nicht über meinen Koffer fallen, der ungefähr in der Mitte des Zimmers steht. Ich werde Sie sicher zu Ihrem Bett dirigieren: Gehen Sie drei Schritte an der Wand entlang, und dann wenden Sie sich nach links, und wenn Sie wiederum drei Schritte getan haben, werden Sie das Bett berühren können.”

Schwamm gehorchte. Er erreichte sein Bett, entkleidete sich und legte sich nieder. Er hörte die Atemzüge des anderen und spürte, dass er vorerst nicht würde einschlafen können.

“Übrigens”, sagte er zögernd nach einer Weile, “mein Name ist Schwamm.” “So”, sagte der andere.
“Ja.” “Sind Sie zu einem Kongress hier hergekommen?” “Nein. Und Sie?” “Nein.” “Geschäftlich?” “Nein, das kann man nicht sagen.” “Wahrscheinlich habe ich den merkwürdigsten Grund, den je ein Mensch hatte, um in die Stadt zu fahren”, sagte Schwamm. Mein Sohn ist nämlich gefährdet, dieser kleine Bengel hat eine Glasseele, und darum ist er bedroht.”

“Jeden Morgen, wenn er zur Schule geht - er geht übrigens immer allein dorthin -, jeden Morgen muss er vor einer Schranke stehen bleiben und warten, bis der Frühzug vorbei ist. Er steht dann da, der kleine Kerl, und winkt, winkt heftig und freundlich und verzweifelt.” “Ja und ?” “Dann”, sagte Schwamm, “dann geht er in die Schule, und wenn er nach Hause kommt, ist er still und traurig, und manchmal heult er auch. Er kann seine Schularbeiten nicht machen, er mag nicht spielen und nicht sprechen. Das geht nun schon seit Monaten so, jeden Tag. Der Junge geht mir kaputt dabei!”

“Was veranlasst ihn denn zu solchem Verhalten?” “Sehen Sie”, sagte Schwamm, “das ist merkwürdig: Der Junge winkt, und - wie er traurig bemerkt - es winkt ihm keiner der Reisenden zurück. Und das nimmt er sich so zu Herzen, dass wir - meine Frau und ich - die größten Befürchtungen haben. Er winkt, und keiner winkt zurück; man kann die Reisenden natürlich nicht dazu zwingen, und es wäre absurd und lächerlich, eine entsprechende Vorschrift zu erlassen, aber ...”

“Und Sie, Herr Schwamm, wollen nun das Elend Ihres Jungen beenden, indem Sie morgen den Frühzug nehmen, um dem Kleinen zu winken ?” “Ja”, sagte Schwamm, “ja.”

“Sie fahren nach Kurzbach, nicht wahr?” “Ja.” “Und Sie haben keine Bedenken bei Ihrem Plan? Offener gesagt: Sie schämen sich nicht, Sie müssen es zugeben, ist doch ein glatter Betrug.” Schwamm sagte erregt: “Was erlauben Sie sich, ich bitte Sie, wie kommen Sie dazu!” Er zog die Decke über den Kopf, lag eine Weile überlegend da und schlief dann ein.

Als er am nächsten Morgen aufwachte, stellte er fest, dass er allein im Zimmer war. Er blickte auf die Uhr und erschrak: Bis zum Morgenzug blieben ihm noch fünf Minuten, es war ausgeschlossen, dass er ihn noch erreichte.

Am Nachmittag kam er niedergeschlagen und enttäuscht zu Hause an. Sein Junge öffnete ihm die Tür, glücklich, außer sich vor Freude. Er warf sich ihm entgegen und hämmerte mit den Fäusten gegen seine Beine und rief: “Einer hat gewinkt, einer hat ganz lange gewinkt.” “Mit einer Krücke?” fragte Schwamm. “Ja, mit einem Stock. Und zuletzt hat er sein Taschentuch an den Stock gebunden und es so lange aus dem Fenster gehalten, bis ich es nicht mehr sehen konnte.”

Blick über den Zaun

Ihr Lieben in Belgien.

Wir freuen uns, immer in Verbindung mit Euch stehen zu dürfen - weil wir wissen, wir können einander im Gebet tragen. Wir freuen uns immer wieder, eine „Brücke“ im Briefkasten zu finden, und darüber zu erfahren, was bei Euch so passiert und wie der HERR wirkt. Vielen Dank dafür. Brücken dienen dazu, Verbindungen herzustellen - Jesus ist gekommen um uns mit dem Vater zu verbinden und versöhnen. Wir grüssen Euch alle ganz herzlich und wünschen eine gesegnete Weihnachtszeit, dass die Versöhnung mit Gott Realität im Leben von uns allen wird. 


Ganz herzliche Grüsse Almut & Erwin Büschlen


Herzliche Grüße aus Khartum!

Umzug ist angesagt. Vor sechs Jahren sind wir in unser Haus in Khartum gezogen. Für Johann-Amos, unseren Elfjährigen, ist es die siebte Wohnung und mehr als die Hälfte seines Lebens. Die Bäume, die wir
im ersten Jahr gepflanzt haben, sind schon 9 Meter hoch und wir fühlten uns wohl in diesem Haus. Doch die Mieten in der Stadt sind sehr gestiegen und nun suchen wir in einem Dorf bei Khartum ein neues Zuhause. Eigentlich freuen wir uns, etwas aufs Land zu ziehen, da wir keine Stadtmenschen sind. Ein ganz anderer Umzug geschah an Weihnachten! Keine hohen Mieten bewogen Jesus dazu, seine Wohnung im Himmel aufzugeben. Er suchte sich die ärmlichste Wohnung im Stall, damit wir einmal in den Himmel umziehen können. Wir wissen nicht, wann für uns dieser letzte Umzug kommt, doch für den letzten Umzug ist seit Weihnachten – Gott sei Dank – gesorgt!

Gottes Segen zu Weihnachten!

Ihr Christoph und Tiina mit Nathanael, Mirjam und Johann-Amos


Liebe Geschwister der evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet,

seit dem letzten September sind wir im Heimataufenthalt in der Schweiz. Im Vergleich zum Klima des Urwaldtieflandes von Peru kommt uns das Herbstwetter hier in Europa oft recht kühl vor. Trotzdem genießen wir es, diese Jahreszeit, die es dort auf dem Missionsfeld nicht gibt, zu erleben und nehmen die  farbigen Blätter der Herbstbäume ganz besonders bewusst wahr. Wir möchten Ihnen für die treue Unterstützung im Gebet und mit Gaben herzlich danken und hoffen, einige von Ihnen vielleicht im nächsten Frühling bei einem Besuch persönlich sehen zu können. Für die bevorstehende Advents- und Weihnachtszeit wünschen wir Ihnen ein neues Bewusstsein über die Bedeutung von Jesu Geburt, des Erretters für unser persönliches Leben.

Mit herzlichen Grüßen aus der Schweiz
von Manfred und Betty Kämpf


Liebe Gemeinde,

ich grüße Sie mit der kürzesten Weihnachtsgeschichte, die in der Bibel steht (Johannes 1,11.12):

„Jesus kam in sein Eigentum. Doch die Menschen nahmen ihn nicht auf. Wie viele ihn aber aufnahmen,
denen gab er Macht, Gottes Kinder zu werden, denen, die an seinen Namen glauben.“

Es ist toll, dass Jesus bereit war, vor 2000 Jahren in unsere schmutzige, kalte, oft lieblose Welt hinabzusteigen, um für unsere Sünden am Kreuz zu sterben.

Ich wünsche Ihnen eine gesegnete Advents- und Weihnachtszeit, in der Sie immer wieder neu über
dieses große Wunder staunen können.

Beat Abry


Liebe Freunde,

es gibt nicht mehr viele Kirchengemeinden, denen Mission noch ein ernsthaftes Anliegen ist und die sich treu und verbindlich mit Gebet und finanzieller Unterstützung hinter ein Missionswerk stellen. Sie gehören zu diesen Perlen!

Das Indianerkrankenhaus Diospi Suyana in der Andenstadt Perus Curahuasi hat im Oktober letzten Jahres die Pforten seiner Ambulanz eröffnet. Während anfangs täglich bis zu 50 Patienten gezählt wurden, warten jetzt morgens bis zu 200 Hilfesuchende vor dem Eingang des Hospitals, die teilweise schon um Mitternacht anreisen.

Die anfängliche Skepsis, ob das Spital denn wirklich die arme Andenbevölkerung behandelt - die in weit entfernten Krankenhäusern meist gar nicht oder nur herablassend aufgenommen wurde - ist großem Vertrauen in das deutsche Krankenhaus gewichen. Aus einem kleinen Team von 20 Ärzten, Krankenschwestern und Angestellten für Technik und Verwaltung sind heute rund 90 Mitarbeiter geworden, über die Hälfte davon sind Quechuas. Immer noch zu wenig, um dem Ansturm gerecht zu werden. Wir sind zuversichtlich, dass Gott längst weitere Menschen auf einen Dienst bei uns vorbereitet - auch wenn das nicht in dem Tempo geht, wie wir uns das wünschen. Diospi Suyana sucht vor allem Radiologen, Anästhesisten, Schwestern/Pfleger für den OP, einen operationstechnischen Assistenten und Kaufleute für die Verwaltung, die bereit sind, für mindestens drei Jahre als Missionare mitzuarbeiten.

Diospi Suyana ist erste Anlaufstelle bei schweren Verkehrsunfällen – und Hoffnung für Patienten, die längst aufgegeben waren. So etwa für den 19-jährigen Roland, der als Kind in den Slums von Lima ausgesetzt wurde. Im Alter von fünf Jahren hatte er sich einen Topf mit kochendem Wasser über den gesamten Körper geschüttet. Sein Leidensweg war lang, angefangen vom Spott seiner Gleichaltrigen bis hin zu tiefen Vernarbungen seiner Haut. Sie waren so verwachsen, dass sein linker Arm komplett gebrauchsunfähig war. Nach Entlastungsschnitten und Transplantaten im Hospital haben zumindest die körperlichen Wunden begonnen zu heilen, sein Arm ist zwischenzeitlich wieder voll funktionstüchtig. Eine unserer Krankenschwestern, Marit Weilbach, teilt mit: „Ihm allein das Gefühl zu geben, nicht abstoßend zu sein, hat diesem Jungen wieder neuen Mut geschenkt.“

Nur ein Schicksal von vielen. Durch Ihre Hilfe ist es uns möglich, Menschen wie Roland zur Seite zu stehen. Herzlichen Dank! Für die Adventszeit und das Weihnachtsfest wünschen wir Ihnen, dass Sie Oasen finden, um Alltägliches zurückzulassen und sich neu zu freuen über das wertvollste Geschenk, das Gott uns gemacht hat: Jesus.

Ihre Annette Bauscher


Liebe Gemeinde in Kelmis und Eupen,

jeden Monat flattert treu die „Brücke“ in unseren Briefkasten und hält uns auf dem Laufenden.

Bei den Rangern ist ja immer viel los und bestimmt wärt Ihr gerne einmal hier zum Pfeil und Bogen-Schießen, stimmt´s? Also, liebe Ranger, im nächsten Heimataufenthalt machen wir das dann mit Euch! Bis dahin betet für die Canela-Kinder. Viele kommen treu zu unserer „Ranger-Stunde“ und hören aufmerksam Geschichten von Jesus, bevor diese in Spiel und Spaß erlebt werden.

Über die Brücke merken wir, dass Sie treu Jesus nachfolgen und mit Freude den Missionsauftrag vor Ort und in der weiten Welt erfüllen. Das stärkt uns hier in der Missionsarbeit unter den Canelas.

Zurzeit erzählen wir dort die fundamentalen Geschichten der Schöpfung und des Sündenfalls und beten, dass sie damit ganz klar das helle Licht, Jesus, an Weihnachten in ihr Leben lassen. Bisher reden zwar viele von Gott und Jesus, für sie dem Retter und Beschützer vor äußerer Not und Gefahr, aber noch fehlt der persönliche Glaube, dass Jesus gekommen ist, weil die Welt verloren ging und man Sünder ist. Wenn Sie also „O du fröhliche“ singen, dann beten Sie bitte für uns und die Canelas. In der Fürbitte miteinander verbunden danken wir für Ihre Gebete, Unterstützung, die Brücke und alle liebe Post, was uns alles sehr freut.

Herzlichst,

Ihr Bernhard und Elke Grupp mit Tim, Sarah und Rahel


Liebe Gemeinde in Eupen / Neu-Moresnet,

wir leben in spannenden Zeiten. Mitten in der Mediengesellschaft mit Fernsehen, Radio, Internet, Telefon usw. Dort müssen die Guten Nachrichten von Gott hin. Dort muss die einladende Stimme von Jesus Christus zu hören sein. Dafür arbeiten Sie! Zusammen mit uns setzen Sie sich dafür ein! Sie tun das mit Ihren Gebeten und Gaben. Mit Ihrer konstruktiven Begleitung unserer Arbeit vor und hinter Mikrofon, Kamera und Computer. Vielen herzlichen Dank dafür! Und danke dafür, wenn Sie uns auch in unserem Jubiläumsjahr 2009 begleiten.

Michael vom Ende, Leiter Kommunikation ERF Medien

Jahresrückblick 2008

Das kostenaufwändige Gerüst an der Eupener Friedenskirche begleitet uns ins neue Jahr.

FEBRUAR:

In diesem Monat startete die Brücke mit der Jubiläumsausgabe: 50 Jahre Gemeindeblatt. Die Gottesdienste werden, der Heizkosten wegen, im Pfarrhaus abgehalten.

MÄRZ:

Der Weltgebetstag der Frauen fand mit der Beteiligung der evangelischen Frauen- in der Unterstadt statt. Die Karfreitag- und Ostergottesdienste konnte die Gemeinde wieder in der Friedenskirche feiern, die zwar immer noch kalt, jedoch nicht mehr frostig war. In Neu-Moresnet waren zum Auftakt des Jahres wieder Lucy und ihre Mitspieler dabei.

APRIL:

Unser Chor, der uns im Laufe des Jahres immer wieder mit seinen Darbietungen erfreut, verbringt ein erstes Chor-Wochenende in Nessonvaux und übt neue Lieder ein. Eine außergewöhnliche Gemeindeversammlung berät die zukünftige Gemeinde-Verordnung. Eine zweite Sitzung wird später in Neu-Moresnet abgehalten. Der Chor Nota-Bene fährt mit Pfarrer Schuler nach Eschweiler, um im Gottesdienst aufzutreten. Pfarrer Schuler hält die Predigt.

Zum Kirchentag in Malle sind auch Glieder unserer Gemeinde dabei. Thomas Spaniol nimmt als Delegierter des Distrikts an der Synodalversammlung teil. Die Neuwahl eines Präsidenten ist ein wichtiger Punkt in dieser Versammlung.

MAI:

Küster Walter SchüttWir trauern um Küster Walter Schütt, der plötzlich und unerwartet aus dem Leben schied. Jeder ist, ob dieses Trauerfalles, erschüttert.

In Eupen begrüßt Frau Pieper als neue Küsterin die Gottesdienst-Besucher. Willy Jansen bleibt uns als „graue Eminenz“ erhalten.

Die Johannes-Kirche bekommt eine neue Orgel.

Eine stattliche Gruppe Jugendlicher feierte die Konfirmation mit dem ersten Abendmahl in der gut besetzten Friedenskirche.

Der Kindergottesdienst in Moresnet erfährt einen Zusatz mit der dritten Gruppe, für die sich neue Mitarbeiter gefunden haben.

Am ersten Mai begrüßen wir die „Brassband FEG Wilchingen“ aus der Schweiz zu einem geistlichen Konzert in der Kirche.

JUNI:

Durch den frühen Tod des Küsters in Neu-Moresnet ist eine große Lücke in der Gemeinde entstanden: Ein neuer Küster wird gesucht.

Zur jährlichen Gemeindeversammlung wird zum 1. Juni eingeladen. Wie immer bei solchen Anlässen ist Frau Vogel mit ihrem gut sortierten Büchertisch dabei.

Der Ausflug der Frauen findet am 11. Juni statt. Eine große Gruppe Frauen lässt es sich nicht nehmen dabei zu sein.

Da großes Interesse für einen Computerkurs vorhanden ist, erklärt Hans Thom sich bereit, die Leitung zu übernehmen.

Heribert Schmidbauer stellt sich als Fotoarchivar zur Verfügung.

JULI/AUGUST:

Das „Web-Team“ stellt sich als Gruppe vor. Später wird es heitere Leserbriefe zu diesem Thema geben.

Reger Besuch in der Gemeinde: Herr Weber, hauptamtlicher Leiter der „Gideons“ für Deutschland, hält ein Referat über seine Organisation.

Der Kirchenchor aus Monschau ist bei uns zu Gast.

Die Pfadfindergruppen (Ranger) werden leider nicht vom Wetter verwöhnt bei ihrem Freienlager an der Ruhr.

SEPTEMBER:

Gemeindeausflug nach Wetzlar zum Evangeliumsrundfunk.

Die Senioren fahren zu ihrem jährlichen Ausflug nach Aachen zum Dreh-Turm.

OKTOBER:

Konfirmandenwochenende in NessonvauxDie Konfirmanden verbringen ein „erstaunlich ruhiges Wochenende“ in Nessonvaux.

Das Erntedankfest wird in eindrucksvoller Weise in der Johanneskirche gefeiert.

Zur Reformation überträgt der Belgische Rundfunk (BRF) wieder den Gottesdienst.

Die Euskirchener machen einen Gegenbesuch und beeindrucken mit ihrem Handglockenchor in der Friedenskirche.

Eine Gruppe Frauen fährt nach Marienheide.

NOVEMBER:

Die Adventsfeier der Gemeinde beginnt mit einem Gottesdienst in der Friedenskirche und klingt mit einem gemütlichen Nachmittag im Pfarrhaus aus.

DEZEMBER:

Die Mahnwache in der Adventszeit wird an der Kirche in Eupen abgehalten.

Im Januar können wir eine Praktikantin begrüßen. Sie wird an allen kirchlichen Zusammenkünften teilnehmen.

Im letzten Monat des Jahres wird die Johanneskirche renoviert, der letzte Anstrich war in den siebziger Jahren. Bis Weihnachten finden die Gottesdienste im Pfarrsaal Neu-Moresnet statt.

Mit den verschiedenen Feiern im Advent und den Festgottesdiensten geht das Jahr zu Ende.


So rundet sich wieder einmal das Jahr. Ein Rückblick bringt manches Ereignis nahe: Man erinnert sich. Natürlich wäre noch manches zu erwähnen, zu beleuchten: die vielen ehrenamtlichen Tätigkeiten, das Presbyterium mit seinen die vielen Sitzungen zum Wohle der Pfarre und seiner Glieder, der Verwaltungsrat, er arbeitet fast im Verborgenen. Und natürlich nicht zu vergessen unser Organist, der uns immer wieder mit seiner Musik erhebt und erfreut.

In der Hoffnung, niemanden vergessen zu haben, endet der Rückblick für das Jahr 2008.

RN

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 07.12.

09.30 Uhr

Kelmis, Pfarrhaus

Gottesdienst zum 2. Advent + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik-Plus Gottesdienst zum 2. Advent [S]

Sa 13.12.

18.00 Uhr

Eupen, Bergkapelle

Ökumenischer Gottesdienst mit Mitgliedern und Freunden des Schachclubs Rochade [T]

So 14.12.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst zum 3. Advent [T]

So 21.12.

09.30 Uhr

Kelmis, Pfarrhaus

Gottesdienst zum 4. Advent + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 4. Advent [S]

WEIHNACHTS- UND JAHRESABSCHLUSSGOTTESDIENSTE

Mi 24.12.

16.00 Uhr

Kelmis

Familiengottesdienst zu Heilig Abend [S]

 

17.00 Uhr

Eupen

Familiengottesdienst zu Heilig Abend [T]

 

19.00 Uhr

Kelmis

Christvesper [S]

 

23.00 Uhr

Eupen

Christmette [T]

Do 25.12.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Christfest mit Abendmahl [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Christfest mit Abendmahl [S]

So 28.12.

10.40 Uhr

Kelmis

Gottesdienst (+ Kigo) zum Jahresabschluss [S]

Mi 31.12.

 

Abfahrt Eupen Pfrh

Fahrt zum internationalen Taizétreffen in Brüssel [T]

Do 01.01.

19.00 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Jahreswechsel [T]

JANUAR

So 04.01.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum 2. Sonntag nach dem Christfest + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 2. Sonntag nach dem Christfest [S]

So 11.01.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst [T]

VERANSTALTUNGEN UND GOTTESDIENSTE DER ÖKUMENISCHEN GEBETSWOCHE

Do 15.01.

19.15 Uhr

Eupen - Nispert

Ökumenischer Gottesdienst in der Nisperter Kapelle [T]

Fr 16.01.

19.30 Uhr

Kelmis kath. Kirche

Ökumenischer Gottesdienst mit Pastor Erich Altdorf [S]

So 18.01.

10.00 Uhr

Hergenrath

Martinskirche: Ökumenischer Gottesdienst mit Pastor W. Lenssen [S]

 

19.00 Uhr

Eupen, Unterstadt

Ökumenischer Gottesdienst mit Pastor J. Evers [T]

Di 20.01. 

19.30 Uhr

Eupen

Ökumenische Bibelstunde [T]

WEITERE GOTTESDIENSTE IN DER EPIPHANIASZEIT

So 25.01.

10.40 Uhr

Kelmis

Lobpreisgottesdienst + Kigo

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst am 3. Sonntag nach Epiphanias [T]

 So 25.01.

Nach den Gottesdiensten in Kelmis und Eupen: Abstimmung über Altersgrenze bei Presbyterkandidaten

So 01.02.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum letzten Sonntag nach Epiphanias + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum letzten Sonntag nach Epiphanias [S]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 21.12.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

So 18.01.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 01.12.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Mo 05.01.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Mo 02.02.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 13.01.

20.00 Uhr 

Raeren

Bibelgespräch

Hauskreis Hergenrath

jeden Di.

09.30 Uhr

Kelmis

Hebräerbrief

Weihnachtspause vom 23.12. – 30.12.08

BIBELSTUNDE

Di 02.12.

19.30 Uhr

Kelmis

Apostelgeschichte [S]

Di 09.12.

19.30 Uhr

Eupen

Besinnliche Weichnachtsfeier [T]

Di 06.01.

19.30 Uhr

Kelmis

Apostelgeschichte [S]

Di 13.01.

19.30 Uhr

Eupen

Bergpredigt [R]

Di 20.01.

19.30 Uhr

Kelmis

Ökumenische Bibelstunde [T]

Di 27.01.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 03.02.

19.30 Uhr

Kelmis

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 03.12.

09.15 Uhr

Kelmis

Disziplin für den Mund

Mi 10.12.

09.30 Uhr

Eupen

Adventsfeier

Mi 07.01.

09.15 Uhr

Kelmis

Heilung für den Mund

Mi 14.01.

09.30 Uhr

Eupen

Gedanken zur Jahreslosung

Mi 21.01.

09.15 Uhr

Kelmis

Jakobusbrief

Mi 04.02.

09.15 Uhr

Kelmis

Verleumdung

Presbyterium

Do 04.12.

20.00 Uhr

Kelmis

Gebet Sitzung

Do 08.01.

20.00 Uhr

Eupen

Sitzung

Sa 24.01.

09.00 Uhr

Eupen

Presbyterium mit Konfirmanden

Do 29.01.

20.00 Uhr

Kelmis

Hauskreis mit Supervision

Do 05.02.

20.00 Uhr

Kelmis

Sitzung

ELTERN / KIND SPIELGRUPPE (Pfarrhaus)

jeden Di.

15.30 Uhr

Kelmis

Spielen und Basteln mit Kindern

Weihnachtspause vom 23.12. – 30.12.08

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr

 

Chorproben

Sa 13.12.

19.30 Uhr

kath. Kirche Kelmis

Konzert mit allen Kelmiser Chören (Beginn der Messe: 18.30 Uhr)

So 14.12.

19.00 Uhr

Eupen Nikolauskirche

Chorkonzert im Rahmen von „Weihnachten in der Stadt“

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Sa 13.12.

09.00 Uhr

Eupen

Unterricht [T]

Sa 24.01.

09.00 Uhr

Kelmis

Unterricht [T]

2. Jahrgangsstufe:

Sa 24.01.

09.00 Uhr

Eupen

Wer ist und was macht das Presbyterium? [S]

GEBET

jeden Mi

19.00 Uhr

Kelmis

Gebet in der Kirche

Weihnachtspause vom 23.12. – 30.12.08

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 06.12.

15.00 Uhr

Kelmis

Nikolausrallye

Sa 20.12.

15.00 Uhr

Kelmis

Weihnachtsallerlei

Sa 10.01.

15.00 Uhr

Kelmis

Teamtreff

Sa 24.01.

15.00 Uhr

Kelmis

Teamtreff

Delphine (Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 06.12.

15.00 Uhr

Kelmis

Nikolausrallye

Sa 20.12.

15.00 Uhr

Kelmis

Weihnachtsallerlei

Sa 10.01.

15.00 Uhr

Kelmis

Teamtreff

Sa 24.01.

15.00 Uhr

Kelmis

Teamtreff

Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 06.12.

15.00 Uhr

Kelmis

Wichteln und Plätzchen backen

Sa 20.12.

15.00 Uhr

Kelmis

Überraschungsteamtreff

Sa 10.01.

15.00 Uhr

Kelmis

Teamtreff

Sa 24.01.

15.00 Uhr

Kelmis

Teamtreff

Hühner (Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 06.12.

15.00 Uhr

Kelmis

Nikolaus-Rallye

Sa 20.12.

18.00 Uhr

Eupen

Teamtreff

Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

Do 04.12.

18.00 Uhr 

Kelmis

Vorbereitung der Nikolausrallye

Sa 06.12.

14.00 Uhr

Kelmis

Nikolaus-Rallye

Do 18.12.

18.00 Uhr 

Walhorn

Weihnachtswichteln

29.12.2008 - 01.01.2009 Silvesterfreizeit Infos bei Alex und Stefanie

KONZERTE

siehe weiter oben

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

So 07.12. ab 10.00 Uhr in Kelmis - Weihnachtsbude auf dem Weihnachtsmarkt in Kelmis
Di 09.12. um 17.00 Uhr in Eupen (Kirche) - Mahnwache mit Amnesty International vor der Kirche anlässlich des Tages der Menschenrechte. Anschließend kleine Andacht in der Kirche
Sa 31.01. um 15.00 Uhr in Kelmis - Taufseminar

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 09. JANUAR 2009

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0475 86.22.92

Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65


Anstehende Renovierungsarbeiten in der evangelischen Johanneskirche (Neu-Moresnet / Kelmis)

Wegen anstehender Malerarbeiten können in der Zeit vom 23. November bis voraussichtlich 21. Dezember keine Gottesdienste in der Kirche stattfinden.

Aus diesen Gründen trifft sich die Gemeinde zum Gottesdienst im nebenstehenden Pfarrhaus.

MS


Weihnachten in einer renovierten Kirche?

Malerarbeiten in der Johanneskirche Dank der Unterstützung der Deutschsprachigen Gemeinschaft wird es in diesem Jahr kurzfristig noch möglich, den Innenraum der Kirche neu zu streichen. Die Firma Camille Ritzen, die das günstigste Angebot für diese Arbeiten einreichte, erhielt den Auftrag.

Zuvor legten Willy Flückiger und Helmut Bitter noch die Lautsprecher- und Stromleitungen für eine neue Beleuchtung unter Putz. Als nächstes wurde in der Kirche ein Gerüst aufgestellt. Dann wurden die Wände abgewaschen, schadhafte Stellen am Putz ausgebessert, grundiert und zuletzt noch mit einer warmen, hellen Farbe überstrichen. Neu für den Gottesdienstraum wird eine andere Beleuchtung sein. Damit jeder an dunklen und trüben Tagen sowie abends, noch das Lied im Gesangbuch lesen kann, wird in Zukunft indirektes Licht von der Decke strahlen. Um den schönen Chorraum der Kirche hervorzuheben, wird dort die Deckenkuppel sowie der Altar angestrahlt werden.

Die Gottesdienste finden während der Renovierungszeit im Kelmiser Pfarrhaus nebenan statt. Die Gruppen des Kindergottesdienstes verteilen sich auf den Bauwagen und verschiedene andere Räumlichkeiten im Pfarrhaus. Hoffentlich ist bis Weihnachten alles fertig… Die veränderte Beleuchtung ist nicht in der staatlichen Unterstützung vorgesehen. Das heißt, die Gemeinde muss selbst für diese Ausgaben aufkommen. Ein „asymmetrischer Rinnenwerfer“ (wie es im Angebot heißt) kostet 595,50 Euro. Zwei davon benötigen wir. Vielleicht fühlt sich jemand angesprochen, gezielt hierfür zu spenden. Wir freuen uns auf den renovierten Kirchenraum und danken für Ihre Unterstützung.


Die Bibelschülerin Kerstin Schumacher bat die evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet, im Rahmen ihrer Ausbildung in Ostbelgien ein Gemeindepraktikum absolvieren zu dürfen.

Die junge Frau stammt aus Baden-Württemberg und ist 22 Jahre alt. Sie interessiert sich für Geologie und Computer. Außerdem schwimmt sie gerne. Vor zwei Jahren begann sie eine Ausbildung bei der Bibelschule in Kirchberg - Jagst. In einem dreijährigen Programm bildet diese Schule Christen für den hauptamtlichen Dienst in Gemeinde und Mission aus. Mit der Ausbildung können Absolventen Jugenddiakon, Jugendreferent, Mitarbeiter in Seelsorgeeinrichtungen oder Lebenshilfen, Gemeindegründer, Missionar oder Evangelist werden.

Frau Schumacher schreibt: „Ich habe dann im September 2006 an der Bibelschule Kirchberg angefangen. Die Zeit ist echt lehrreich für mich, nicht nur im theologischen Sinn, sondern Gott zeigt mir immer wieder, welche Grenzen ich nicht überschreiten soll und bei welchen ich mich weiter vorwagen soll.“

Möge das Überschreiten der belgischen Grenze für sie zu einer geistlichen Bereicherung werden. In der nächsten Brückeausgabe wird über ihr Praktikum und über sie persönlich näher berichtet.

MS


Diakonie im Aufwind

Auf der letzten Sitzung des Presbyteriums hat Herr Michel Letocart, Mitglied des Leitungsgremiums des Vinzenzvereins, über diese Organisation berichtet. Dieser Verein ist in der direkten diakonalen Hilfe tätig, und wir wurden über dessen Arbeitsweise informiert.

Zum Beispiel verteilt der Vinzenzverein Gutscheine an Bedürftige, die diese gegen Esswaren in einem Warenhaus eintauschen können. Ferner werden auch in besonderen Notfällen Rechnungen beglichen, jedoch es wird kein Bargeld gegeben. Neben moralischem Beistand wird auch Hilfestellung bei Verhandlungen mit Behörden und Ämtern geleistet. Da dieser Verein seit längerer Zeit besteht und sehr positive Arbeit leistet, haben wir uns überlegt, eventuell auf irgendeine Weise zusammen zu arbeiten, um so unsere Kräfte zu bündeln. Wir entsenden nun Pfr. Tomczak zur nächsten Versammlung des Vinzenzvereins, um Kontakt aufzunehmen. Das Presbyterium wird dann auf einer der nächsten Sitzungen beraten, wie eine gemeinsame diakonale Arbeit verwirklicht werden könnte.

R.L.


Evangelische Kirchengemeinde bei den Weihnachtsmärkten

Zum ersten Mal wird beim Kelmiser Weihnachtsmarkt die Kirchengemeinde auch mit einem Stand in einem kleinen Häuschen in der Thimmstraße vertreten sein.

Am Sonntag, dem 07. Dezember bieten die freiwilligen Mitarbeiter von 10.00 Uhr morgens bis 20.00 Uhr am Abend Informationen über das Gemeindeleben, die Brücke, einen Teepunsch und selbst gebastelte kleine Geschenke, sowie eine kleine Auswahl von Büchern an.

Ebenso wird eine Woche später, am Sonntag, dem 13.12., beim Eupener Weihnachtsmarkt die Friedenskirche offen sein. In der Friedenskirche gibt um 16.00 Uhr ein polnischer Organist ein Orgelkonzert. Vielleicht sieht man sich.


Silvester in der Gemeinde

Liebe Gemeinde,

nach den guten Erfahrungen der letzten Jahre, möchten wir Ihnen wieder die Gelegenheit bieten, gemeinsam den Jahreswechsel zu feiern. Wir beginnen den Abend in geselliger Runde um 20.00 Uhr im Pfarrhaus Kelmis. Gemeinsames Essen, Austauschen und ein paar Spiele sind nur ein kleiner Einblick auf das, was wir vorhaben! Alle, die wollen, dürfen sich außerdem
auf das mittlerweile traditionelle Glockenleuten und die kurze Andacht um Mitternacht freuen!

Kosten:
18,00 EUR pro Erwachsener,
8,00 EUR für Kinder & Jugendliche, Kinder unter 6 Jahren sind kostenfrei.

Für weitere Informationen und die Anmeldung steht Ihnen Gisela Plumanns (087/35 34 48) gerne zur Verfügung.

Ihre Anmeldung sollte bis spätestens 20. Dezember 2008 vorliegen, da die Teilnehmerzahl begrenzt ist.


WAHLEN im Jahr 2009

Im kommenden Jahr stehen wieder Sitze im Presbyterium, dem Leitungsorgan der Gemeinde, zur Wahl. Mitglieder der Kirchengemeinde können eine Wahlberechtigung erhalten, wenn sie sich in eine der Listen eintragen, die in den Kirchen ausliegen werden. Bitte tragen Sie sich rechtzeitig ein.

Da in der letzten Gemeindeversammlung nicht mit einer eindeutigen Zwei - Drittel - Mehrheit geklärt werden konnte, ob es eine Eintrittsaltersbegrenzung für Kandidaten gibt, soll am 25. Januar im Anschluss an die Gottesdienste die Gemeinde in einer Wahl zwischen zwei Möglichkeiten wählen können:

a) keine Altersbegrenzung
b) Altersbegrenzung ab 75 Jahre


TAUFSEMINAR

SAMSTAG, 31. Januar 2009 im Pfarrhaus Neu-Moresnet von 15.00 Uhr - 18.00 Uhr

Seminar über Taufe, Kindersegnung und christliche Erziehung mit Pfr. Martin Schuler.

Am 31. Januar 2009 laden wir zu einem gemütlichen Nachmittag ein, bei dem wir uns mit dem Thema „Taufe, beziehungsweise Kindersegnung“ befassen. Mit Gesprächen, Erfahrungsberichten und einem Referat wollen wir uns diesem Thema nähern.

Wir zeigen Ihnen, welche Bücher Ihnen helfen können, den christlichen Glauben kindgerecht weiter zu geben. Ganz besonders sind zu dem Taufgespräch Eltern eingeladen, die in nächster Zeit ein Kind taufen lassen wollen oder deren Kind im vergangenen Jahr getauft worden ist.

Selbstverständlich ist auch jede(r) andere herzlich willkommen, der sich mit dem Thema »Taufe« beschäftigen möchte. Wir beginnen um 15.00 Uhr im Pfarrhaus Neu-Moresnet. Der Abschluss wird gegen 18.00 Uhr sein. Ihre Babys und Kleinkinder dürfen Sie gerne mitbringen. Größere Kinder können von unseren Mitarbeitern betreut werden, wenn Sie sich mit den Kindern bei einem der Pfarrer angemeldet haben.

MS


WEIHNACHTSAMMLUNG

Wie jedes Jahr bitten wir am Ende des Jahres um eine Spende zur Finanzierung des Gemeindelebens.

Hier nochmals die Bankdaten, falls Sie sie verlegt haben sollten und noch spenden möchten.

Ekklesia VoE: Freunde der evangelischen Kirchengemeinde Eupen/Neu-Moresnet: KBC 741-1187531-16; IBAN: BE72.7411.1875.3116; BIC: KREDBEBB

Ein Witz

Auf dem Standesamt taucht ein Alternativer auf. „Ich möchte die Geburt meines Kindes melden.“ „Männlich oder weiblich?“ „Das soll es später mal selbst entscheiden!“


Aktuelle Geburtstage, wir gratulieren herzlich:

Gertrud Hasse

in Eupen am 08.12. zu 81 Jahren
Irma Schmetz in Kettenis am 13.12. zu 89 Jahren
Janna Te Strake in Neu-Moresnet am 11.12. zu 93 Jahren
Karlheinz Schäfer in Neu-Moresnet am 14.12. zu 85 Jahren
Sandor Finta in Eupen am 17.12. zu 73 Jahren
Lieselotte Seifert in Hauset am 19.12. zu 70 Jahren
Margret Schellscheidt in Eupen am 27.12. zu 90 Jahren
Joachim Croe in Kelmis am 27.12. zu 73 Jahren
Liselotte Scheller in Astenet am 29.12. zu 92 Jahren
Louise Peissen in Raeren am 29.12. zu 83 Jahren
Hanna Aussems in Eupen am 29.12. zu 90 Jahren
Werner Deleroi in Hergenrath am 30.12. zu 75 Jahren
Karl Schrymecker in Kelmis am 30.12. zu 80 Jahren
Kurt Biegmann in Kettenis am 01.01. zu 84 Jahren
Ingrid Prinz in Hergenrath am 08.01. zu 81 Jahren
Dorothea Dressen in Hergenrath am 09.01. zu 70 Jahren
Lucia Abele in Kelmis am 10.01. zu 79 Jahren
Erika Ossemann in Eupen am 22.01. zu 86 Jahren
Irmgard Wirtz in Hauset am 24.01. zu 74 Jahren
Dorothea Doum in Membach am 24.01. zu 72 Jahren
Heinz Scholz in Hergenrath am 28.01. zu 79 Jahren
Jutta Wellach in Raeren am 31.01 zu 71 Jahren
Brigitta Schmits in Hauset am 01.02. zu 70 Jahren
Inge Welschhoff in Hergenrath am 02.02. zu 73 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom thom@cecete.de, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -  Korrektorin: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print & mail factory - Aachen - Auflage: 650 Stück - Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: webmaster@ev-Kirche-Eupen-NeuMoresnet.org 
Stand: 07. Mai 2010