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15. Jahrgang
Dezember 1972
Nr. 12 |
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Evangelisches Monatsblatt in den
belgischen Ostkantonen |
Inhalt:
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Sollte man aus der Kirche austreten?
Diese Frage wird ernsthaft erwogen - und zwar nicht nur von denen, die
sich innerlich längst vom Glauben gelöst haben, sondern auch von Christen,
die Gottes Wort lieb haben und aus dem Evangelium leben. - Sie sind
traurig darüber, dass das Evangelium oft nicht mehr der Mittelpunkt der
Kirche ist. Anstelle der Erlösung durch Christus ist "Erlösung" durch
Mitmenschlichkeit, politisches und soziales Engagement getreten, Es muss
aber in der Kirche um mehr gehen als um die Veränderung ungerechter
politischer und sozialer Strukturen, um mehr als nur Lebenshilfe und ein
menschenwürdiges Dasein. Es muss der Kirche in erster Linie um die "Herzens"-Veränderung
des Menschen gehen, denn das größte Problem ist der Mensch selbst in
seiner Blindheit gegenüber Gott und seiner Abkehr von ihm. Alle anderen
Probleme haben darin ihren Ursprung.
Diese Veränderung des einzelnen Menschen kann echte Mitmenschlichkeit
schaffen und damit Strukturen wandeln. Wenn nun aber etwas anderes in das
Zentrum der Verkündigung tritt, wenn Moral, Ideologie und Menschenmeinung
zu hören sind, wenn die Realität Gottes bestritten wird, wenn die Aussagen
der Bibel verändert oder gar beiseite geschoben werden. - was soll man als
Gemeindeglied dann tun? Kann man in einer solchen Kirche bleiben, ohne
schuldig zu werden?
Es ist gut zu verstehen, wenn Menschen, die Christen im biblischen Sinn
sein wollen, so fragen. Doch müssen wir nicht auch fragen: Würde mit einem
Austritt aus Protest und Resignation die Kirche - und die Kirche sind wir
- verändert und erneuert werden? Auch Luther ist nicht aus seiner Kirche
ausgetreten, er wurde ausgeschlossen. Nicht Austritt aus der Kirche,
sondern neue Sammlung in der Kirche und für die Kirche sind geboten.
Wir sollten jetzt in der Krisis unserer Kirche neue Formen des
Gemeindelebens entwickeln und praktizieren. Nur so können wir ein Leben im
Glauben behalten und bewahren.
Diese Sammlung ist aber nicht nur Selbstzweck, sie soll helfen zur
Zurüstung zum Dienst in der Welt und der Kirche. Aus dieser Verantwortung
für alle Menschen um uns herum werden wir von Gott nie entlassen.
Jesus sagte seinen Jüngern und uns: "Ihr seid das Salz der Erde und das
Licht der Welt." Auch in einer irrenden und kraftlos gewordenen
Gesamtkirche soll die Gemeinde Jesu ihre Aufgaben wahrnehmen. Wo das Wort
Gottes verkürzt und verändert wird, soll sie bei der vollen Wahrheit
bleiben. Sie hat die Zusage ihres Herren: "Ich bin bei Euch!" darum kann
sie seine Sache getrost vorantreiben. Sie ist gesandt in die Welt. Die
Christenheit in den Katakomben Roms war Öffentlichkeitswirksam. Diese neue
Sammlung der Christen, möge es auch nur eine kleine Schar sein, ist ein
Licht in der Finsternis, selbst da, wo man sich Mühe gibt, es zu
übersehen.
Lasst uns Gott bitten, dass er unter uns ein Versprechen wahr macht. "Ich
will mich meiner Herde selbst annehmen" (Hesekiel 34,11). Er kann sich
Arbeiter zurüsten. Er kann Erweckung und Leben schenken. Wir können es
ohnehin nicht. Aber er will es durch sein Wort auf das Gebet der Christen
hin tun. Darum lasst uns an beidem festhalten, seinem Wort und dem Gebet,
auch dem Gebet für unsere Kirche.
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Monatsspruch
Dezember:
»Unser Erlöser von Urzeit an, das ist dein
Name.«
Jesaja 63,16
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Was ich meiner
Gemeinde sagen möchte
Schwimmen kann man nur im Wasser lernen, und Gotteserkenntnis bekommt nur
der, der das Wagnis des Glaubens eingeht.
Der Berliner Theologe Professor Helmut Gollwitzer formuliert das so: dass
"Gott gegenüber Erkenntnis und Anerkenntnis ein und derselbe Akt ist". Das
heißt mit anderen Worten, dass es Gewissheit über Gott und über Jesus nur
um den Preis der Anerkennung Jesu als Herrn gibt. Wer Gewissheit haben
will, muss sich engagieren.
Doch der gute Wille allein genügt nicht. Es kann sein, dass Sie bereit
sind, Gott anzuerkennen, aber irgendwie haben Sie so etwas wie ein "Brett
vorm Kopf", das Sie hindert, Gott zu erkennen. Jesus sagt in seiner
Bergpredigt: "Selig, die reines Herzens sind, denn sie werden Gott sehen."
Wer Gott erforschen will und nicht sein eigenes Herz ergründen lässt, wird
niemals zum Glauben kommen können. Glaube und Sünde sind Feinde. Wer nicht
bereit ist, seine Sünde vor Gott und Menschen zu bekennen, wird weiterhin
in der Finsternis herumtappen müssen. Wer sagt, er liebe Jesus und
paktiert mit dem Bösen, ist niemals aufrichtig, und Gott lässt es nur dem
Aufrichtigen gelingen.
Nur solche Menschen können zum echten Glauben durchdringen, die den
biblischen Weg gehen und sich von allem trennen, was der Botschaft Gottes
widerspricht. So wie bei der Saat der Same der Pflanze in das Erdreich
gelegt wird, so will Gott durch sein Wort Samen säen in die Herzen der
Menschen. Willige Menschen bieten einen fruchtbaren Boden, auf dem die
Saat aufgeht. Solche aber, die von sich sehr eingenommen sind und mit
einer verkehrten Selbstsicherheit auftreten, werden sein wie festgetretene
Wege, an denen die Vögel den Samen auffressen. Ich würde mich freuen, wenn
Sie ein aufrichtiger Gottessucher sind. Jesus Christus wird Ihr Gebet
erhören. Rufen Sie ihn an, denn er hat gesagt: "Wer zu mir kommt, den
werde ich nicht hinaus stoßen."
Auch als Gemeinde dürfen wir dies erleben. Die Adventszeit ist in ganz
besonderer Weise dazu da, unser Glaubensleben zu überprüfen. Wo stehe ich
- wo steht Jesus in meinem Leben? Jesus hat gesagt: Ohne mich könnt ihr
nichts tun! - Gerade dies konnten wir erfahren, als ich zusammen mit Herrn
W. Peters über das Wochenende 11./12. November nach Kassel fuhr. Wir waren
vom Gustav Adolf Werk zur Einweihung der neuen Zentrale eingeladen worden.
Zu den Festlichkeiten gaben Vertreter der Diasporagemeinden in Ost und
West kurze Überblicke über ihre Gemeindesituationen. Sie alle wiesen mit
Eindringlichkeit auf die unbedingte Notwendigkeit des Glaubens an den
lebendigen Sohn Gottes hin. Aus der Praxis heraus betonten sie in ihren
Vorträgen, dass Jesus Christus das Fundament der Kirche bleiben müsse.
Während unseres Besuches hatten wir auch die Gelegenheit, uns persönlich
für die finanzielle Hilfe für unser Projekt Johanneskirche zu bedanken,
worauf der Präsident und der Sekretär des Gustav Adolf Werks die wärmsten
Grüße und Wünsche für die Evangelische Kirchengemeinde Eupen -
Neu-Moresnet mitgaben.
Zum Schluss möchte ich Ihnen allen eine gesegnete Advents- und
Weihnachtszeit wünschen - eine Weihnachtszeit, in der Sie erfahren, dass
Jesus lebt und siegt.
Euer Gemeindepfarrer, H. Amann
SOS Johanneskirche in Neu-Moresnet
! NICHT VERGESSEN !
Im vergangenen Monat durften wir wieder hohe Spenden entgegennehmen, und
wir danken an dieser Stelle sehr herzlich für jede Gabe. Ein besonderer
Dank gilt unseren katholischen Geschwistern in Kelmis, die am Sonntag, dem
12. November in der Kirche ein Opfer von 18.000 Frs zusammenlegten.
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Spenden
November |
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Aus
Moresnet |
1.363,-
Frs |
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Aus
Uster (Schweiz) |
928,- Frs |
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Aus Eupen |
5.000,-
Frs |
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Aus Welkenraedt |
300,- Frs |
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Aus Kelmis |
18.000,-
Frs |
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Aus Ondenval/Weimes |
1.363,-
Frs |
Total
Eingänge: 85.284 Frs.
Herzlichen Dank allen Spendern!
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Ein Brief für alle!
"Dieser Mann hat gesagt: Ihr sollt mein Angesicht nicht sehen, es sei
denn euer Bruder mit euch"-1. Mose 43, 3b.
Diese Dezembernummer der "Brücke" führt uns zu gleicher Zeit in das neue
Kirchenjahr hinein, das, wie sie wissen, mit der Adventszeit anfängt. Der
Text, den ich Euch mitgeben will, ist der Geschichte Josephs in Ägypten
entnommen. Kurz zusammengefasst geht es darum: Pharao hatte einen Traum.
Sieben schöne, fette Kühe; sieben hässliche, magere Kühe. Sieben Jahren
reiche Ernte und Überfluss; und danach sieben dürre Jahre, teure Zeiten,
Hungersnot! Als nun die schweren Zeiten kamen, geschah es eines Tages,
dass auch die Brüder von Joseph nach Ägypten zogen. Joseph machte sich
seinen Brüdern gar nicht bekannt, behandelte sie als wären sie Betrüger.
Vergebens versuchten die Brüder sich zu verteidigen. Joseph aber glaubte
ihnen nicht und unterzog sie einer Prüfung: Bringt her euren jüngsten
Bruder. Zurück daheim hatten die Brüder sehr viel Mühe ihren Vater, Jakob,
zu überreden. Er wagte es nicht, den Benjamin mitziehen zu lassen. Joseph
kam nie zurück, jetzt will er auch nicht noch den Benjamin verlieren. Juda
aber antwortete seinem Vater: Dieser Mann band uns hart ein - ihr sollt
mein Angesicht nicht sehen, es sei denn euer Bruder mit euch.
Am Anfang dieses neuen Kirchenjahres mag es gut sein, einen Augenblick
stehen zu bleiben bei diesem Wort: Ihr werdet mich nicht sehen, es sei
denn euer Bruder mit euch.
Es ist als hören wir die Worte Jesu in seiner Rede vom jüngsten Gericht:
was ihr nicht getan habt einem unter diesen meinen geringsten Brüdern, das
habt ihr mir auch nicht getan. Gehet hin von mir, denn ich war hungrig und
ihr habt mich nicht gespeist. Ihr seid gekommen, ihr habt mich gesucht,
anscheinend in guter Treue, aber euer Bruder, dieser Geringste war nicht
mit euch. Ihr habt ihn verlassen, den Rücken gekehrt, verraten, verkauft!
Sehr aktuell! Wir finden immer weniger Zeit für den Anderen, haben ja
unsere eigenen Sorgen, unseren Lebenskampf, unsere anstrengende Arbeit.
Wir leben in einer Zeit des großen Überflusses, nicht nur aber auf
sozialer, ökonomischer Ebene: täglich begegnen wir Menschen, Männern,
Frauen und Kindern, die in tiefer Einsamkeit schreien um einen Menschen,
um einen Nächsten. Das Problem der menschlichen Vereinsamung; das Problem
der geistlichen Leere; das Problem des sinnlosen Lebens; das Problem der
Gottlosigkeit. Man hat Gott aus der Sicht verloren. Gott ist tot! Man
könnte aber auch fragen: wo ist dein Bruder? Ihr werdet mich nicht
sehen... Gott verbirgt sich, Gott zieht sich zurück, weil Er keinen Raum
mehr findet im Menschen, wodurch Er sich offenbar machen kann. Gott ist
tot, d.h. man hat Ihn ausgestoßen, oder auch: man hat seinen Bruder nicht
mehr mit sich.
Wenn wir von der Liebe, Gerechtigkeit, Barmherzigkeit Gottes zeugen, tun
wir das, weil wir von seiner Liebe, Gerechtigkeit und Barmherzigkeit
überzeugt sind. Woher aber haben wir diese Überzeugung? Ist es eben nicht
dadurch, weil Seine Liebe sich im Bruder an uns offenbart hat?
Wir sind erlöst durch den Glauben an Jesus Christus. Wir sind seine
Diener, seine Zeugen. Es ist unsere Aufgabe den Menschen zu dienen und die
Liebe, Gerechtigkeit, Gnade und Güte Gottes zu bezeugen durch unsere
Liebe, Gerechtigkeit und Güte für die Brüder.
Wir erleben es alle, dass der Herr weit von uns entfernt sein kann. Wir
fühlen uns mutlos, unfähig, leer. Vielleicht liegt es eben daran, dass
unser Bruder nicht mit uns ist, unser Bruder, der da hungert, der es kalt
hat, der krank niederliegt, der im Gefängnis eingesperrt sitzt ohne
Aussicht, hilflos, einsam.
Wir haben ein neues Kirchenjahr vor uns. War unser Bruder mit uns im
vergangenen Jahr? "Ihr werdet mich ganz bestimmt nicht sehen, es sei denn
euer Bruder mit euch".
D. van Maelsaeke, Pfr.
Gottesdienstordnung Dezember 1972:
Gottesdienste in Malmédy
Sonntag, den 3. Dez.: Pfr. D. van
Maelsaeke
Sonntag, den 10. Dez.: Hr. W.
Flückiger
Sonntag, den 17. Dez.: Pfr. M.
Bünger
Sonntag, den 24. Dez.: Pfr. D. van Maelsaeke
Sonntag, den 31. Dez.: Hr. W.
Flückiger
Konfirmandenunterricht:
Samstag, den 2. und 23. Dezember um 16.30 Uhr
Gottesdienste in Sankt Vith
Samstag, den
23. Dezember um 20 Uhr: Pfr. H. R. Amann und Pfr. D. van Maelsaeke.
Ab Januar 1973
wird es möglich sein, zwei Gottesdienste zu halten.
Seit dem 7. August 1972 ist Herr Synodepräsident Dr. A. Pieters
Konsulenzpfarrer der Gemeinden Malmédy - St. Vith. Er ist erreichbar unter
Fernruf 02 - 1144.71 - 5 rue du Champs de Mars, 1050 Brüssel.
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Gottesdienstordnung
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Sonntag, den 3. Dezember 1972, 1. Advent |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Hauptgottesdienst |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Hauptgottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Samstag, den 9. Dezember 1972 |
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Eupen |
19.45 Uhr |
Abendandacht |
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Sonntag, den 10. Dezember 1972, 2. Advent |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Samstag, den 16. Dezember 1972 |
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Eupen |
17.00 Uhr |
Kinderweihnachtsfeier |
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Sonntag, den 17. Dezember 1972, 3. Advent |
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Neu-Moresnet |
10.00 Uhr |
Kinderweihnachtsfeier |
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Samstag, den 24. Dezember 1972 |
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Eupen |
23.00 Uhr |
Christvesper |
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Montag, den 25. Dezember 1972, Weihnachten |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Abendmahlsgottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Abendmahlsgottesdienst |
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Sonntag, den 31. Dezember 1972, Silvester |
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Gottesdienste
fallen aus! |
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Sonntag, den 7. Januar 1973, 1. Sonntag nach
Epiphanias |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Hauptgottesdienst |
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Neu-Moresnet |
10.00 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Hauptgottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
Weihnachten in der Stadt - Samstag, 2. Dezember 20 Uhr
Es ist uns eine
Ehre, auch in diesem Jahr unsere Friedenskirche für ein Konzert der Reihe
"Weihnachten in der Stadt" zur Verfügung zu stellen, und wir geben Ihnen
nachstehend das Programm für diesen Abend bekannt.
| A. |
Sonate in Re mineur
Auszug aus den 12 Sonaten
für 2 Flöten und Basso continuo. |
J. C. Pepusch |
| B. |
Gloria
Auszug aus der "Missa Pax
Christo in regno Christo"
Adoramus te
Ave Maria |
H. Lemacher
W. Mommer
A. Bruckner |
| C. |
Sonate und Trio in Sol mineur |
G. F. Händel |
| D. |
Reges tharsis
Sanctus
Salve Regina |
A. Wiltberger
F. Silcher
B. Roeder |
| E. |
Trietto in Re majeur
Auszug der "Trietti
metodichi - scherzi" |
G. Ph. Telemann |
| F. |
Swing Low Chariot (Negro Spiritual)
Ich bete an die Macht der
Liebe
Frieden |
D. Bortnianski W. Fischer |
Mitwirkende:
Der Kirchenchor St. Cäcilia an St. Joseph, Eupen - Ltg. J. Van den Hove
Anne Froidebise, Orgel
Jean-Paul Pirard, Flöte
Emmanuel Pirard, Flöte
Gemeindefest
\m Sonntag, dem 19. November feierten wir in Eupen unser Gemeindefest.
Rückblickend dürfen wir feststellen, dass es ein heiteres und frohes
Beisammensein gewesen ist. Zahlreiche Gemeindeglieder fanden trotz dem
kalten Wetter den Weg zum Gemeindesaal, es besuchten uns aber auch Gäste
von Moresnet bis nach Sankt - Vith und Verviers. Manche haben sich sehr
herzlich bedankt für die schönen Stunden. Andere fanden vielleicht das
eine oder andere nicht so gut? Berechtigte Kritik, wenn wir darüber
miteinander reden, könnte im kommenden Jahr zur noch besseren Gestaltung
unseres Festes führen. Und bei dieser Gelegenheit möchte ich nun auch ganz
herzlich danken für alle, überaus fleißigen Mitarbeiter. Viele haben
mitgeholfen beim Handarbeiten, Basteln, in der Küche, im Saal, für die
Kinder, für die Verlosung, im Jugendkeller! So dürfen wir uns auch
gemeinsam freuen über das Ergebnis, das nachstehend aufgeführt wird.
Vorläufige Abrechnung des Gemeindefestes
| Einnahmen: |
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| Verkauf von Hand- und Bastelarbeiten |
10.525,00 |
| Verkauf von Streichholzdosen |
1.341.50 |
| Verkauf von Losen (Kinder und Erw.) |
6.286,25 |
| Verkauf von Essbons |
4.950,00 |
| Gabe |
100,00 |
| |
23.202,75 |
| Ausgaben: |
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| Material für Hand- und Bastelarbeiten |
2.311,00 |
| Getränke, Würstchen, Kinderimbiss |
3.676,00 |
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5.987.00 |
| Reinerlös |
17.215,75 |
| im Vergleich zu 1971 |
14.132 Frs |
Aktivitäten-Kalender
Frauenhilfe
Eupen : Dienstag, 5. Dezember um 20 Uhr im Pfarrhaus
Neu-Moresnet : Mittwoch, 6. Dezember um 20 Uhr im Pfarrhaus.
Gebetstunde
Neu-Moresnet : Mittwoch, 13. Dezember um 20.15 Uhr
Jugend
Eupen : Mittwoch, 6. Dezember, 19.00 Uhr im Pfarrhaus.
Adventsfeier
Neu-Moresnet: Samstag 9. Dezember, 20 Uhr
Eupen: Sonntag 10. Dezember, 14.30 Uhr
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Die kirchlichen Mitarbeiter
und Familie Amann wünschen allen Lesern ein gesegnetes
Weihnachtsfest und einen guten Start ins neue Jahr! |
Evangelium in unserer Zeit - UKW Kanal 5 - Sendung in deutscher Sprache
Sendezeit:
Mittwoch, 13. Dezember um 7.15 -
7.45 Uhr Thema der Sendung: Lieder, die wir gerne hören.
Wir gratulieren zum Geburtstag
Helene Waidhase geb. Gentsch aus Eupen - 7.12. : 90
Jahre
Martha Kropenberg geb. Kreitow aus Eupen - 24.12:
80 Jahre
Emilie Groth aus Neu-Moresnet - 24.12 : 86 Jahre
Eugenie Schönfeldt geb. Reinartz, aus Eupen -
25.12. : 80 Jahre
Der Herr hat Großes an uns getan, des sind wir fröhlich. Psalm 126,3
Getauft wurde
Am 3. November in Eupen Chantal, Rose-Marie, Cornelia, Irmine Thieffry,
Tochter der Eheleute Hartur Thieffry und Ilona, geb, Audenaerd aus
Welkenraedt.
Zu Grabe getragen wurde
Frau Ida
Ernestine Lander geb. Herld aus Eupen im Alter von 62 Jahren
Frau Wwe Elisabeth Kaiser geb. Bröder aus Eupen im Alter von 73 Jahren.
Ich habe dich je und je geliebt, spricht der Herr, und ich habe dich zu
mir gezogen aus lauter Güte.
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Herausgeber:
Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet. - Redaktion: Pfarrer
Hans-Ruedi Amann, Eupen, Hookstraße 40, Tel. 087/521 95 - Redaktioneller Mitarbeiter: Willy
Flückiger, Neu-Moresnet, Lütticher Str. 177, Tel. 087/599 28 - Abonnemente und Adressenänderungen:
Eupen, Hookstraße 40 - Konten: Banque de Bruxelles Eupen Nr.
12271 - PSK Nr. 836488 Evangelische Kirchengemeinde, Eupen - Druck: J. Aldenhoff, Gemmenich. |
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