
GEMEINDEBRIEF
DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE
EUPEN -
NEU-MORESNET
Vereinigte Protestantische Kirche in Belgien |
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48. Jahrgang November
2005
Nr. 11 |
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Verantwortlicher Herausgeber: Pfr.
Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet |
Inhalt:
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Monatsspruch November

Der Gott des Friedens heilige euch durch und durch und bewahre euren
Geist samt Seele und Leib unversehrt, untadelig für die Ankunft unseres
Herrn Jesus Christus.
1. Thessalonicher 5,23

Liebe Gemeinde, auch wenn in der Bibel verschiedene Aspekte des
Menschseins betont, ja sogar gegenübergestellt werden (in unserem
Monatsspruch handelt es sich um Geist, Seele und Leib), darf dies nie so
verstanden werden, als wäre der Mensch keine Einheit. Der Mensch ist nicht
zerlegbar. Die israelitische Anthropologie ist monistisch. Der Mensch wird
immer in seiner Ganzheit gesehen, die von einem schöpferischen Leben
belebt wird. Darum ist es nicht die Seele, sondern der Mensch, der
sündigt; es ist nicht der Leib, sondern der Mensch, der stirbt; und es ist
nicht nur die Seele, sondern der Mensch, Leib und Seele, der in Christus
erlöst wird.
In 1. Thess 5,23 geht es Paulus um die völlige Heiligung der Christen
durch Gott - darum benutzt er diese quantitative Vielzahl seiner Teile, um
die völlige Durchdringung eines Menschen zu beschreiben. Die Gläubigen in
Thessalonich haben viel Trübsal und Verfolgung erlitten (1. Thess 1,6;
2,14; 3,4), aber dadurch sind sie ein leuchtendes Vorbild (1,2f.6-10;
2,19f) geworden durch ihre klare Bekehrung und Hingabe an den Herrn Jesus
Christus. Doch auch bei solchen Vorbildern stellt Paulus noch einige
Mängel im Glauben fest (3,10), darum ermahnt er sie, weiterhin, keusch zu
bleiben (4,3ff), mit eigenen Händen zu arbeiten (4,11f) und die
Verantwortlichen der Gemeinde zu achten (5,12f). Paulus geht auch auf die
große Sorge der Leser bezüglich der gläubig gestorbenen Gemeindeglieder
ein und er schreibt:
»Wir wollen euch aber, liebe Brüder, nicht im Ungewissen lassen über
die, die entschlafen sind, damit ihr nicht traurig seid wie die andern,
die keine Hoffnung haben. Denn wenn wir glauben, dass Jesus gestorben und
auferstanden ist, so wird Gott auch die, die entschlafen sind, durch Jesus
mit ihm einherführen. Denn das sagen wir auch mit einem Wort des Herrn,
dass wir, die leben und übrig bleiben bis zur Ankunft des Herrn, denen
nicht zuvorkommen werden, die entschlafen sind. Denn er selbst, der Herr,
wird, wenn der Befehl ertönt, wenn die Stimme des Erzengels und die
Posaune Gottes erschallen, herabkommen vom Himmel, und zuerst werden die
Toten, die in Christus gestorben sind, auferstehen. Danach werden wir, die
wir leben und übrig bleiben, zugleich mit ihnen entrückt werden auf den
Wolken in die Luft, dem Herrn entgegen; und so werden wir bei dem Herrn
sein allezeit. So tröstet euch mit diesen Worten untereinander.«
(4,13-18).
In diesem Zusammenhang gibt er uns einen Hinweis auf die Entrückung und
lässt einen Aufruf zur Wachsamkeit ergehen (4,14-5,10). Denn treu ist der
HERR, der Sie ruft, und ER wird es auch bei Ihnen tun. Lassen Sie mich
diese Andacht mit den Worten des Reformators Martin Luther schließen:
»Wenn du gewiss sein kannst, dass Gott Gott ist, dann zweifle auch nicht
daran, dass du, nachdem du gestorben bist, auferweckt wirst aus den Toten.
Denn Gott müsste eher zum Lügner werden und nicht Gott sein, als dass du
in der Erde bleiben würdest. – Und wie Gott gar nicht das äußere Wesen
ansieht – wie einer 10 Klafter tief unter der Erde liegt, der andere zu
Asche verbrannt und in alle vier Winde zerstreut oder von Tieren, Vögeln
und Würmern gefressen wurde - , sondern vor seinen Augen nur Leben ist, so
müssen wir es auch mit den Augen des Glaubens fassen und gegen unsere
Empfindung richten nach dem, was Gott sagt. Und das ist so gewiss, als
wäre es schon geschehen. – So bin ich mit dem linken Fuß schon aus dem
Grab; Christus hat mich schon an der Hand gefasst, weil die Sünde schon
vergeben ist. Es ist noch um das Fleisch zu tun, um den alten Sack.
Überhaupt ist mehr als die Hälfte schon geschehen, am Jüngsten Tag wird es
ganz sein. – So erwarte ich den Schall der Posaune.« Amen, ja, komm,
Herr Jesus! dt
Was ich der Gemeinde sagen möchte
Unser
150-jähriges Jubiläum empfand ich als ein sehr gelungenes Fest, und ich
möchte allen noch einmal herzlich danken, die sichtbar oder auch im
Verborgenen mitgewirkt haben. Alle Helfer haben dazu beigetragen, dass
alles so schön wurde. Von mehreren Würdenträgern, die bei uns zu Gast
waren, habe ich ehrliche und lobende Anerkennung bekommen. Dies möchte ich
an dieser Stelle weiterleiten.
Die nun eingeweihte und restaurierte Orgel verlangt von uns in Zukunft
etwas Verständnis und Rücksichtnahme. Guido Schumacher, der Orgelbauer,
schrieb uns folgendes: »Jede Pfeifenorgel und besonders Instrumente mit
pneumatischer Traktur reagieren höchst sensibel auf alle Temperatur und
Feuchtigkeitsschwankungen. Das größte Risiko ist zweifellos zu große
Trockenheit, wenn eine Warmluftheizung installiert ist und die Temperatur
sich schnell ändert. Deshalb sind folgende Richtwerte unbedingt zu
respektieren: die absolute Temperatur auf der Orgelbühne soll auf Höhe der
obersten Windladen eine Temperatur von 23 Grad Celsius nicht
überschreiten. […] Die Heizung muss also in ganz kleinen Stufen reguliert
werden, und das Aufheizen des Kirchenraumes muss sich über einen langen
Zeitraum erstrecken statt eines kurzen intensiven Aufheizens.«
Wir sind in Zukunft bemüht, eine konstante Temperatur in der Kirche zu
halten. Besonders bei kaltem Wetter müssen Sie sich wahrscheinlich im
Kirchenschiff auf einen etwas kühleren Gottesdienstraum einstellen. Für
Sie heißt das: ziehen Sie sich möglichst warm an, damit Sie nicht frieren
müssen. ms
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In eigener
Sache |
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Wir suchen Interessierte,
die an dem Gemeindebrief mitarbeiten möchten. Wir suchen Leute, die
mit dem PC umgehen können, die den Gemeindebrief mit ihren Beiträgen
mitgestalten wollen, ihn zur Druckerei bringen, von dort abholen,
den Brief falten und auch zur Post bringen. Bitte melden Sie sich
bei einem der beiden Pfarrern. Vielen Dank! |
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Das Lied des Monats
... November
heißt: »Aus tiefer Not lasst uns zu Gott« (EKG 118)

Die weiteren 8 Strophen entnehmen Sie bitte dem Gesangbuch. Danke!
Der Text der 1. Strophe ist Luthers Übersetzung vom Psalm 130. Die übrigen
Strophen stammen von Michael Weiße. Die Melodie schrieb Wolfgang
Dachstein. Sie steht in G-Dur und ist nicht so bekannt wie Luthers Melodie
in e-phrygisch (alte Kirchentonart), dafür aber einfacher zu singen. Der
Text ist der so genannte 6. Bußpsalm. Hier fleht der Mensch um Gottes
Verzeihung für seine Sünden, er appelliert an Gottes Gnaden.
W. Dachstein war Organist am Straßburger Münster und Mitverfasser der
Straßburger Gottesdienstordnung von 1524, die heute noch in vielen
Evangelischen Kirchen in Deutschland in Gebrauch ist.
M. Weiße war Vorsteher der Böhmischen Brüder und Herausgeber des 1.
deutschen Gesangbuches der Böhmischen Brüder. jf
Unsere Orgel
erklingt wieder
Nachdem wir
schon zum letzten Weihnachtsfest erstmals nach rund 30 Jahren die Stimme
unserer Walker-Orgel wieder hören konnten (für die meisten
Gemeindemitglieder war es das erste Mal, denn 30 Jahre sind eine lange
Zeit!) wurde die neue Orgel nun am Freitag den 16. September in einem
Konzert mit all ihren Stimmen vorgestellt.
Die acht
Komponisten, deren Stücke bei diesem Konzert zu hören waren, lebten zu der
Zeit, als solche Orgeln gebaut wurden. Dies zeigen die Lebensdaten der
Komponisten, die auf dem Programmzettel angeführt wurden. Das Konzert
begann und schloss mit Werken von Theodor Dubois. Während die Mehrzahl der
Stücke wohl den meisten Zuhörern unbekannt waren, erklangen auch
Choralvorspiele bzw. Choralbearbeitungen von so bekannten Liedern wie ,Ein
feste Burg ist unser Gott’ (Albrecht Hänlein) und ,Es kommt ein Schiff
geladen’ (Jörg Baur). Die Stücke waren mit großer Sorgfalt so ausgewählt,
dass zum einen alle Register vorgestellt werden konnten, einschließlich
der tiefsten Bässe und der leisesten Streicherstimmen und zum anderen die
Vielseitigkeit der neuen Orgel deutlich wurde.
Manche Zuhörer
haben sich vielleicht gefragt, warum keine Werke des großen J. S. Bach im
Programm enthalten waren. Das lag daran, dass die Orgel keine
entsprechenden Register enthält. Unsere Orgel ist ein romantisches
Instrument, welches sehr grundtönig ist und charakteristischerweise viele
Streicherstimmen enthält. Die Zeit der deutschen Orgelromantik ging etwa
von 1820 bis 1920. Die bekanntesten Komponisten der Romantik waren F.
Mendelson, A. Ritter und F. A. Guilmant.
Dem Organisten, Johannes Fleu, konnten wir zu diesem Konzert mit
herzlichem Applaus nur gratulieren, wobei die wenigsten Zuhörer wussten,
dass die letzten Orgelpfeifen erst kurz vorher eingebaut worden waren,
d.h. es gab kaum Zeit für Proben. Was ebenfalls nur wenige wissen ist,
dass Stefan Pitz Herrn Fleu tatkräftig bei der Registrierung der Stücke
half.
Ulrich Knittel
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Vorankündigung:
Weihnachtskonzert
Am Sonntag, den 18. Dezember
2005 um 16.00 Uhr findet in der evangelischen Friedenskirche Eupen
ein großes Mozart-Konzert statt.
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Sonate für 2 Klaviere (solo)
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Serenade »Eine kleine Nachtmusik«
(komplett)
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Konzertarie
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Konzert Es-Dur für 2 Klaviere und
Orchester
Ausführende: »Musica Sacra« Solisten: Stephan
Pitz und Johannes Fleu, Klavier |
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Erlebnisse aus dem Bundescamp
... von Christiane Maassen
Die Fahrt nach Thüringen war sehr lang und anstrengend. Wir standen 2
Stunden im Stau, und im Bus war es sehr, sehr heiß und schwül.
Am 2. Abend waren wir im Neufrankenroder Kolosseum. Dort fanden wir einen
tollen Sitzplatz. Es wurden viele Lieder gesungen und ein Theaterstück
über mehrere Abende aufgeführt.
An einem Abend fanden wir unter unseren Sitzen Knicklichter. Es wurden
alle Lichter ausgemacht und wir durften diese Knicklichter über unserem
Kopf bewegen. Nach dem dies das ganze Stadion tat, erschien auf den großen
Leinwänden auf der Bühne der Schriftzug: Jesus ist der Herr. Das war toll.
An einem Abend durften alle Kundschafter und müden Ranger nach der
Aufführung in ihre Zelte gehen. Pfadranger und Pfadfinder durften noch
bleiben. Ich war ganz gespannt, was da noch kommt.
Wir haben gebetet und gesungen und es war eine Stimmung, als wenn Jesus
selbst neben uns stehen würde. Es war unbeschreiblich. Um dies zu
verstehen, muss man es selbst erleben.
Es war für mich supertoll, die Liebe und Güte Gottes so nah zu erleben.
Für mein geistliches Leben war diese Erfahrung ein riesiger Schritt nach
vorne. Ich habe gelernt, im ganz normalen Leben mich noch mehr auf Jesus
zu verlassen.
Der Abschied vom Camp ist uns allen schwer gefallen. Die Jugendlichen, die
sich unter den Stämmen angefreundet haben, mussten sich wieder voneinander
verabschieden. Deshalb freue ich mich jetzt schon auf das Eurocamp. Ich
wünsche jedem Jugendlichen solch ein Erlebnis und möchte jeden zum
nächsten Camp einladen.
... von Melanie Recker
Was mich auf dem Bundescamp am meisten beeindruckt hat, waren die Bauten
und die Organisation.
Es gab wunderschöne Bauten wie z.B. die Towerbridge und natürlich Notre
Dame, daran haben die Falken größtenteils gearbeitet. Natürlich war da
nicht zu übersehen das Kolosseum. Da hat der Bibelrekord stattgefunden. Es
ging darum, die Bibel so schnell wie möglich abzuschreiben. Der aktuelle
Rekord lag bei 50 Minuten. Jeder Ranger sollte 4 Verse abschreiben oder
ein Bild zu einer Geschichte malen. Sobald man fertig war, sollte man
seinen Papyrusstreifen den Ordnungskräften an der Seite geben. Leider
waren wir ein bisschen zu spät, wir hatten uns 15 Min. als Ziel gesetzt
und im Endeffekt haben wir ca. 17 Min. gebraucht. Wir haben den Rekord
trotzdem gebrochen. Die Bibel wiegt 38 kg und vorn ist das Royal
Ranger-Siegel drauf.
Dann gab es noch die Basare. Das Camp war in vier Teile geteilt: Europa,
Kleinasien, Afrika und Judäa. Jeder Teil hatte einen großen Basarplatz. Da
gab es z.B. die Workshops: Kerzen ziehen, afrikanische Zöpfe flechten,
Schminken, Wellness-Oase u.a..
Einladung zum
R OYAL
RANGERS Stammtreff
12.11.2005
- 14:00 bis 18:00 im Pfarrhaus Kelmis
Hallo Rangers, hallo Eltern,
liebe Freunde,
wir, die
Mitarbeiter des Stammes 197 B, Eupen – Neu-Moresnet, laden alle
Rangers, Eltern, Verwandten und Freunde herzlich zum zweiten
belgischen Stammtreff ein.
Gemeinsam
möchten wir an diesem Nachmittag im Lobpreis Gott ehren, in Erinnerungen
an das Bundescamp schwelgen, Pläne schmieden, Kaffee und Kuchen genießen
und mit euch eine gute Zeit erleben, in der wir uns und euch besser kennen
lernen wollen.
Programmpunkte
im Überblick:
Lobpreis
Rückblick auf das Bundescamp (Film)
Rückblick 2005
Vorstellung der einzelnen Teams
Ausblick 2006 und weiter?
Spiele
gemütliches Beisammensein bei Kaffee
und Kuchen, oder auch am Lagerfeuer
Damit die Vorbereitungen reibungslos klappen bitten wir euch den folgenden
Abschnitt bis spätestens zum 06. November 2005 ausgefüllt euren
Teamleitern oder der Stammleitung zukommen zu lassen. Für diejenigen, die
die Adresse gerade nicht greifbar haben:
Alexander Kever und Dania Neff,
Kelmiser Heide 25, 4721 Neu-Moresnet, Tel. 0032 / (0)87 / 78 72 65
Wir würden uns sehr freuen alle
Rangers, Eltern, Verwandten und Freunde begrüßen zu dürfen.
Die Teamleiter.
Anmeldung zum Stammtreff der
Royal Rangers 197B am 12.11.2005
Name................. Wir kommen mit insgesamt.......Personen.
Bei Fragen erreichbar unter (Tel. und/oder eMail)...............................................................
Wir bringen Kuchen, Gebäck oder
Sonstiges
mit:................................................................
(bitte kurz
beschreiben oder streichen)
Datum:.......................Unterschrift:............................................................................
(bei
Minderjährigen bitte durch einen Erziehungsberechtigten)
Wichtig: Bitte bis spätestens
06.11.2005 bei den Teamleitern oder der Stammleitung abgeben.
Alexander
Kever und Dania Neff, Kelmiser Heide 25, 4721 Neu-Moresnet, Tel. 0032 /
(0)87 / 78 72 65 |
Auf ein Wort

Seid voller Güte und Freundlichkeit gegeneinander, vergebt euch
gegenseitig, wie ja Gott in Christus auch euch vergeben hat! (Epheser
4,32)
Ich weiß, dass viele Christen Probleme mit dem Vergeben haben. Da gibt es
Dinge, die vor einem halben Jahrhundert geschehen sind, und man erinnert
sich immer noch daran, dass wir von dem verletzt wurden. Wunden heilen –
na, wie heilen sie? – in dem man sie in Ruhe lässt und nicht daran rührt.
Ich weiß, dass ich mich als Kind sehr oft verletzt habe. Doch ich könnte
mich beim besten Willen nicht mehr an alle erinnern. Warum sollte ich? Es
würde doch nur mein Leben zusätzlich erschweren, und ich lebe ja noch. Der
Ausspruch: »Das kann ich ihm/ihr nicht verzeihen,« ist doch ein Beweis,
wie schwer ich es selbst habe, mein weiteres Leben zu gestalten. Stellen
Sie sich einmal vor, Sie haben einen Eimer mit Wasser vor sich und Sie
tauchen eine Hand in diesen Eimer, was geschieht? (Ich müsste jetzt Sie
antworten lassen; doch das tue ich nun an Ihrer Stelle) Es geschieht
nichts. – Jetzt ist aber in diesem Wasser noch ein Zusatz, sagen wir:
Essig zum Reinigen. Was geschieht nun?
Sehen Sie, es geschieht ebenso wenig wie zuvor. Wenn Sie an ihrer Hand
keine Verletzung haben, dann werden Sie es nicht einmal spüren, dass in
dem Eimer eine andere Flüssigkeit als Wasser ist. Ihre eigene Verletzung
macht sich doch bemerkbar! Nicht der Inhalt des Eimers verletzt Sie,
sondern Sie sind schon einmal verletzt worden. Das Essigwasser (der
Andere) ist nicht auf der Welt, um uns zu verletzen. Es liegt jedem von
uns fern, irgend jemanden zu verletzen. Da hätten wir was zu tun – oder
kennen Sie jemanden, der absichtlich umhergeht und Menschen verletzt? Ich
nicht! Ich wünsche Ihnen, dass Sie mit ihrer Verletzung umgehen lernen und
mir verzeihen, wenn ich an Ihrer unausgeheilten Wunde gerührt haben
sollte. hs
Leserbrief
Liebes Brücketeam, ich war etwas schockiert über den Artikel »Auf ein
Wort« (September-BRÜCKE 2005). Im ersten Satz steht, dass »Klatsch und
Tratsch« ein Dämon sei! Wenn dem so wäre, dann könnte jeder sich diesen
austreiben lassen und würde nicht mehr in die Falle Klatsch und Tratsch
fallen. Aber es ist doch eine menschliche Schwäche und kein Dämon!!!! Es
stimmt, bei uns wird viel geklatscht und getratscht. Wichtig ist, dass
jeder an sich selbst arbeitet und auch bereit ist, Korrektur von anderen
anzunehmen. Wenn wir uns gegenseitig ermahnen, helfen wir einander und
können so vorwärts kommen. Elisabeth Recker, Kelmis
Die Bibel das meistübersetzte Buch der Welt
Die Bibel bleibt das meist übersetzte Buch der Welt. Wie der Weltbund der
Bibelgesellschaften in Reading (England) mitteilte (Stichtag 31. Dezember
2004), liegt die Heilige Schrift oder zumindest Teile davon in 2377
Sprachen vor. Die Zahl der Bibelsprachen stieg gegenüber dem Vorjahr um
insgesamt 22; davon sind acht vollständige Bibelübersetzungen. Die gesamte
Bibel liegt nun in 422 Sprachen vor, das Neue Testament in 1079; einzelne
biblische Bücher gibt es mittlerweile in 876 Sprachen. |
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Die Feierlichkeiten zur 150-Jahrfeier unserer Friedenskirche und der
Einweihung der renovierten Orgel wurden am Sonntagmorgen fortgesetzt mit
einem Vortrag des Präsidenten der Evangelischen Kirche in Belgien (E.P.U.B.),
Herrn Dr. Guy Liagre. Dieser Vortrag war dem Thema „Aktualität und
Relevanz des Protestantismus“ gewidmet.
Zur Bedeutung des Protestantismus zitierte Dr. Liagre eingangs Thomas
Carlyle (1795-1881) mit den Worten: „Die drei großen Elemente der modernen
Zivilisation sind das Pulver, der Buchdruck und die protestantische
Religion“, hat letztgenannte doch mit ihrer Grundauffassung keine
sichtbare Autorität anzuerkennen, als die Schrift allein, auch die
katholische Kirche verändert.
Die unmittelbare Konsequenz dieser grundsätzlichen und von allen
protestantischen Kirchen übernommenen Überzeugungen ist die Lehre von der
allgemeinen Priesterschaft der Gläubigen, die nach Luther „alle zum
Priester weiht durch die Taufe“. Demnach ist ein evangelischer Pfarrer
lediglich mit der Predigt und der religiösen Unterweisung beauftragt, das
Monopol der Bibelinterpretation kann er jedoch nicht beanspruchen.
Diese Überzeugung birgt allerdings auch die Gefahr, dass jeder die Bibel
nach eigenem Dafürhalten interpretieren kann. Und natürlich können sich
auch alle Sekten demnach auf die Reformation berufen, sofern sie deren
Grundprinzipien akzeptieren. Daher liegt in der Grundidee der Reformation
auch gleich eine Quelle für Kirchenspaltungen.
Ein Ziel der protestantischen Kirchen ist es daher, jedem Gläubigen die
Bildung zu vermitteln, welche die Voraussetzung dafür ist, dass er Gott in
allen Dingen selbst erkennen kann. Das evangelische Bildungssystem zielt
darauf ab, dem Einzelnen bei seiner persönlichen Entwicklung beizustehen,
ihm zu seiner Identität zu verhelfen, so, wie Gott ihn erschaffen hat. Das
geht so weit, wie Dr. Liagre ausführte, dass jeder Protestant es sich
schuldig ist, zu lernen und so zu leben, als müsse er eines Tages Pfarrer
werden.
In Bezug auf ihren Einfluss auf die Gesellschaft im allgemeinen, so führte
unser Präsident aus, hat der Protestantismus seit frühester Zeit eine
demokratische Form der Organisation gewählt und damit dazu
beigetragen, dass die Demokratie sich in unseren westlichen Gesellschaften
entfalten konnte.
Zusammenfassend versuchte der Vortragende schließlich die Aktualität und
Relevanz des Protestantismus in fünf Punkten zusammenzufassen:
Erstens: „Gott allein die Herrlichkeit“
Die Protestanten bekennen, dass außerhalb Gottes nichts heilig, göttlich
oder absolut ist. Aus diesem Grund sind sie Parteien, Werten, Ideologien
gegenüber wachsam, vor allem wenn sie Absolutheit, Unantastbarkeit oder
Universalität beanspruchen. Da Gott ein Gott der Freiheit ist, der vom
Menschen eine freie Antwort fordert, eifern die Protestanten für ein
Sozialsystem, das die Pluralität und Freiheit des Gewissens respektiert.
Zweitens: „Allein die Gnade“
Die Protestanten bejahen, dass der Wert eines Menschen weder von seinen
Eigenheiten, seinen Verdiensten, noch von seinem Sozialstatus abhängt,
sondern von der Liebe Gottes, die jedem Menschen einen unschätzbaren Preis
verleiht. Der Mensch braucht sich sein Heil also nicht zu verdienen, indem
er versucht, Gott zu gefallen. Gott schenkt ihm Gnade - bedingungslos.
Drittens: „Allein die Bibel“
Protestantische Christen erkennen die Bibel als einzige Autorität an. Sie
allein kann ihren Glauben nähren; sie ist die entscheidende Referenz in
theologischen, ethischen und institutionellen Fragen. Durch die
menschlichen Zeugnisse, die sie uns vermittelt, ist die Bibel das Wort
Gottes.
Viertens: „Sich unaufhaltsam reformieren“
Die Kirchen vereinigen in einem Glauben und Hoffen all jene Männer Frauen
und Kinder, die ausdrücklich den Gott Jesu Christi als denjenigen
bekennen, der ihrem Leben Sinn gibt. Die kirchlichen Instanzen entsprechen
der Wirklichkeit des Menschen. „Sie können sich irren“, sagte Luther.
Und schließlich: „Das allgemeine Priesteramt“
Eines der erneuernden Prinzipien der Reform ist das allgemeine Priesteramt
der Gläubigen, das jedem Getauften eine individuelle Stellung im Bereich
der Kirche einräumt. Nach dieser Überzeugung kann es unter Christen keine
Unterschiede geben. Die Heilige Schrift ist jedem Gläubigen verständlich,
und die direkten Verbindungen mit Gott durch Gebet und Wortmeditation
machen die Existenz von Heilsvermittlern oder Priestern überflüssig.
Die geistlichen Führer haben ihre Aufgabe in der religiösen Erziehung zur
Wahrheit und können keinen Anspruch auf sakrale Überlegenheit erheben.
Dieses Bekenntnis einer religiösen Gleichheit hat zur Ablehnung einer
ordinierten Kirche geführt, das heißt, eines Klerus, der beansprucht,
durch das Sakrament der Ordinierung eine göttliche Gnade empfangen zu
haben, die ihm das Privileg verleihe, gewisse Riten wie die Feier der
Messe oder die Vergebung der Sünden zu verwalten.
Diese Ansprache machte wohl vielen Zuhörern erst klar, was der Kern
unserer protestantischen Überzeugungen ist. Und leider zeigte sie auch,
wie tiefe Gräben uns wirklich vom Katholizismus trennen; geht es hier doch
nicht nur um die Interpretation des Abendmahls, die Anrufung der Heiligen
oder die Priesterweihe, nein, der Protestantismus stellt die Autorität
einer Kirchenleitung (und die des Papstes im Besonderen) als Ganzes
grundsätzlich in Frage und lehnt alle nicht in der Bibel begründeten
Traditionen ab.
Ulrich Knittel
Anmerkung des Webmasters: Den gesamten Vortrag finden Sie im Archiv unter
dem Link Der Protestantismus |
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Ich saß Herrn Pfarrer Jürgen Baumgart bei einem Kaffee, den er selbst
zubereitet hatte, gegenüber. Dann sagte er: »Es tut mir leid, dass Sie
jetzt mitschreiben müssen, aber uns ist einiger Inhalt der Homepage
verloren gegangen.«
Ich
fragte ihn nach der Geschichte seiner Gemeinde. Die Wurzeln der
Doppelgemeinde Malmedy-St. Vith reichen bis in die Reformationszeit. Aber
wirklich durchgesetzt hat sich reformatorisches Gedankengut bis zum Beginn
des 19. Jahrhunderts in dieser Region nicht. Erst nach Napoleons
Niederlagen, als Eupen, Malmedy, St. Vith unter preußische Herrschaft kam,
begannen sich die Dinge langsam zu ändern. Malmedy hatte eine preußische
Garnison, und aus deren evangelischen Gottesdiensten entstand die
evangelische Doppelgemeinde Malmedy-St. Vith. 1846/47 wurde in St. Vith
eine evangelische Kirche gebaut. Die Evangelischen aus der Region,
vornehmlich Beamte von Zoll, Militär und später Eisenbahn, konnten nun
regelmäßige Gottesdienste in einer eigenen Kirche besuchen.
1894 wurde in Malmedy mit Hilfe der Rheinischen Synode ein Pfarrhaus
gebaut. Von 1920 an war das Haus dann in anderen Händen und wurde zu
verschiedenen Zwecken genutzt, z.B. als Kindergarten. Die Gemeinde war
verwaist und wurde über Jahrzehnte von Eupen mitverwaltet.
Nach Ende des zweiten Weltkrieges, in dessen Verlauf die evangelische
Kirche in St. Vith zerstört worden war,

Die zerstörte Kirche in St. Vith
unternahm man einiges, um die Gemeinde wieder zu beleben. In dieser Zeit
wurden sporadisch Gottesdienste in Wohnungen, Schulen und schließlich im
Gemeinderaum des Malmedyer Pfarrhauses gehalten, das war inzwischen wieder
seinem eigentlichen Zweck zugeführt worden. Wichtigste Bemerkung: »Die
Gottesdienste in Malmedy – St. Vith wurden immer in deutscher Sprache
abgehalten!«
1960 war es dem damaligen Presbyterium gelungen, die staatliche
Anerkennung der Doppelgemeinde Malmedy - St. Vith zu erwirken. Von da an
dauerte es weitere 23 Jahre bis der Grundstein für eine neue evangelische
Kirche gelegt werden konnte, nun in Malmedy, im Garten des Pfarrhauses.
Das Gebäude wurde nach zweijähriger Bauzeit fertig gestellt und seiner
Bestimmung übergeben, die neue Kirche wurde zum gottesdienstlichen Zentrum
der Gemeinde. Vor ihrem Eingang steht eine der Glocken, die man aus der
alten Kirche in St. Vith retten konnte.

Die neue Kirche in Malmedy und eine der Glocken aus der
zerstörten Kirche St. Vith
1990 kam dann Herr Pfarrer Baumgart in die Gemeinde. Er betont, dass die
Arbeit in einer ausgesprochenen Diasporagemeinde ein schwieriges Feld sei.
Über 600 km2 erstreckt sich das Gemeindegebiet. Er muss immer sehr weite
Strecken zurücklegen, um seine »Schäfchen« zu besuchen. »Wenn man die
Bezeichnung »Hirte« für einen Pfarrer benutzen will, so muss man sich ihn
immer auch als »Hirtenhund« vorstellen, bemerkte Herr Baumgart. »Die
vielen Einzelnen sind inzwischen zu einer wirklichen Gemeinde
zusammengewachsen. Ein Problem, das sich manchmal auch schmerzlich
bemerkbar macht, ist die Fluktuation, das Kommen und Gehen der
Gemeindeglieder. Die Jugend bleibt nicht hier. Jugendarbeit im klassischen
Sinn ist also kaum möglich.«
Ich fragte ihn, wie es mit Bibelarbeit, mit Hauskreisen u.s.w. aussehe?
»Bibelarbeit – geschieht im Gottesdienst«, sagte er, »in unserer
Gemeindezeitung, dem »CREDO«, werden die Gottesdienste bekannt gegeben mit
der Lesung und dem Predigttext. Jeder der in den Gottesdienst kommt, oft
über Entfernungen von 30, 40 oder 50 Kilometern, kann schon zu Hause in
der Bibel die Stellen lesen. Keiner braucht unvorbereitet eine Predigt zu
hören.« In dieser Region ist es so gut wie unmöglich, dass die
Gemeindeglieder sich zu Gemeinschaftsarbeiten treffen. Auch von daher ist
der Gottesdienst am Sonntag das Zentrum der Gemeinde. Natürlich gibt es
sporadisch auch andere Veranstaltungen geistlicher Art. Darüber hinaus
werden ein oder zwei Mal im Jahr Ausstellungen mit Werken von Malern aus
der Region organisiert. »Kirche, die am kulturellen Leben teilnimmt«,
nennt er es.
»Konfirmandenarbeit ist sehr wichtig. Die Konfirmanden treffen sich einmal
im Monat. Im 2. Jahr ihrer Konfirmandenzeit werden sie auch als Lektoren
eingesetzt. Kirchenbesuch ist Pflicht, jeden Monat einmal«, betont Herr
Baumgart ausdrücklich. »Jeden Sonntag um 10.00 Uhr ist Gottesdienst!

Der Altarraum in der neuen Kirche
Wir sind auch Touristengemeinde. In den Ferienzeiten kommen 50 – 60
Niederländer in die Gottesdienste, jeden Sonntag. Die Niederländer wollen
an ihrem Urlaubsort in eine evangelische Kirche zum Gottesdienst gehen«,
bemerkt er. Dass seine Kirche in Malmedy einen wesentlichen Beitrag zum
Fremdenverkehr bietet, ist längst eine bekannte Selbstverständlichkeit.
Ich fragte ihn nach seinen Visionen. Herr Baumgart antwortete: »Die Dinge
unterliegen ohnehin ständigen Veränderungen. Ich wünsche mir, dass die
Gemeinde weiter wächst. In den letzten 10 Jahren ist sie, im Vergleich zu
den Zeiten davor, um die Hälfte größer geworden.«
Ich bedanke mich, auch im Namen unserer Kirchengemeinde, für das überaus
nette Gespräch bei Herrn Pfarrer Baumgart. Mehr Informationen über die
Gemeinde finden Sie im Internet unter:
www.protestantischekirchemalmedy.com. hs |
Gottesdienstordnung
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Sonntag, den 6. November 2005 |
| Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Gottesdienst
(Pfarrer Martin Schuler) + Kindergottesdienst im Pfarrhaus |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Musik-Plus
Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler) |
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Sonntag, den 13. November 2005 |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Lobpreisgottesdienst (Pfarrer Martin Schuler) |
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Samstag,
den 19. November 2005 |
| Neu-Moresnet |
11.30 Uhr |
Musik-Plus
Gottesdienst mit Mouvement Dynastique |
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Sonntag,
den 20. November 2005 |
| Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Ewigkeitssonntag mit Abendmahl (Vikar Darius Tomczak) +
Kindergottesdienst im Pfarrhaus |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Ewigkeitssonntag mit Abendmahl (Vikar Darius Tomczak) |
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Sonntag,
den 27. November 2005 |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
kleine Andacht
zum Advent (Pfarrer Martin Schuler) |
| Eupen |
14.30 Uhr |
Adventsfeier |
| Eupen |
17.00 Uhr |
Familiengottesdienst mit WEP-Team |
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Sonntag,
den 4. Dezember 2005
|
| Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Gottesdienst
(Pfarrer Martin Schuler) + Kindergottesdienst im Pfarrhaus |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Großbesetzter
Musik-Plus Gottesdienst |
Kindergottesdienst in Eupen
Zukünftig
können die Kinder, die in Eupen mit zum Gottesdienst kommen, während der
Predigt in die Sakristei gehen, um dort ihren eigenen Gottesdienst mit
Frau Tomczak weiterzufeiern.
Gottesdienst
anlässlich des Tages der Dynastie
Inzwischen ist
es fast schon eine kleine Tradition geworden, dass wir zusammen mit der
dynastischen Bewegung Kelmis einen kleinen musikalischen Gottesdienst
anlässlich des Tages der Dynastie feiern. Neben einer kurzen Predigt, dem
Gebet für das Land Belgien und deren Repräsentanten, bereichert Johannes
Fleu mit seinem Instrumentalensemble den Gottesdienst.
Die neuen Konfirmanden

v. links n. rechts: Egerding Adrian; Fowler Magdalena; _; Maassen
Christiane; Ullmann Nathanael; vorne: Recker Melanie; hinten: Clooth
Alexander; Röschmann Marion; vorne: Conrath Max; hinten: Szeczyk Fabian;
Braxein Luca; _; Schneider Jens; Kersten Friederike; Aman Kevin;
Weihnachtssammlung
Wie jedes Jahr bitten wir sie, alle Freunde der Evangelischen
Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet, um eine Spende. Dank dieser Spenden
können viele Aktivitäten unserer Gemeinde finanziert und getragen werden.
Manchem helfen sie aus einer Notsituation und manches Projekt kann
verwirklicht werden.
Falls sie das Beiblatt verlegt haben hier noch einmal die Kontonummer:
Ekklesia: Freunde der evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet
VoE: 741-1187531-16
(IBAN: BE72.7411.1875. 3116 BIC: KREDBEBB)
Musik Plus-Gottesdienst
Sonntag, 6.11.05 um 10.40 Uhr in Eupen
Im Programm: Rostocker Suite für Trompete und Orgel, sowie Werke für
Trompete und Orgel von G.F. Händel, J. Clarke und J.B. Mouret; und von
Händel: das Violinkonzert in B-Dur;
Ausführende:
-
Ulrich Koch (Trompete),
-
Martin Gotzen (Solo-Violine),
-
Johannes Fleu (Orgel und Cembalo),
-
Orchester Musica Sacra.
Kirchenkonzert:
Mit dem Sinfonieorchester der Musikakademie Bukarest (Rumänien)
Unter Leitung von Dorel Pascu-Radulescu und Michael Beck
Am Samstag, den 19. November 2005 19.30 Uhr Friedenskirche Eupen
Im Programm:
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L. van Beethoven: 4. Sinfonie
-
W.A. Mozart: Oboenkonzert
-
G. Enescu: Rumänische Rhapsodie
Vespermusik
Samstag, 26.11.05 um 17.00 Uhr in Eupen
100 Minuten für den Herrn
ab 01. Oktober findet die »Stille Zeit« immer freitags in der
Friedenskirche/Eupen von 19.30 - 21.40 Uhr statt!
Ich lade Sie dazu recht herzlich ein!
Ihr Pfarrvikar Dariusz Tomczak
Französisch-Unterricht von Vikar Dariusz Tomczak
Zu den Aufgaben von Vikar Tomczak gehört auch das Erlernen der
französischen Sprache. Mit diesem Schuljahr nimmt er nun an einem Kurs
teil. Jeweils Dienstags und Donnerstag von 17.45 Uhr bis 20.15 Uhr.
Bitte beachten!
Dariusz Tomczak verreist mit seiner Frau vom 01. - 16. November 2005 in
das Heilige Land (Israel). In wichtigen Angelegenheiten steht Ihnen in
dieser Zeit Pfr. M. Schuler zur Verfügung! Tel.: 087/63 04 85
Royal Ranger, Pfadfinder, Jugendgruppen
Starter (Mäuschen): jeweils von 14.30 - 16.30 im Pfarrhaus in
Kelmis
nach Absprache
Kundschafter Mädchen (Delphine): jeweils von 14.30 - 16.30
im Pfarrhaus in Kelmis
am 12.11. von 14.00 - 18.00 Uhr: Stammtreffen für alle
am 26.11.: Basteln für den Basar
am 03.12.: Winterfest Stamm 197 in Aachen
Kundschafter Jungen (Polarwölfe): jeweils von 14.30 - 16.30 im
Pfarrhaus in Kelmis
nach Absprache
Pfadfinder Mädchen (Hühner): treffen sich jeden Donnerstag von
17.00 - 19.00 Uhr im Eupener Pfarrhaus
Falken (Pfadranger): nach Absprache
Ansprechpartner
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Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087/31.66.15
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Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087/65.26.49
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Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Christian Neff Tel.: 087/65.64.05
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Pfadfinder Mädchen (Hühner): Dania Neff Tel.: 087/78.72.65, Miriam
Manderfeld Tel.: 0049/170/ 202.10.92
-
Pfadranger (Falken): Stefanie Plumanns Tel.: 087/31.66.15
Grundstücksverkauf am Kaperberg
Da unsere Kirchengemeinde nicht über die nötigen Finanzmittel verfügte, um
die vielen Renovierungskosten zu bezahlen, entschlossen wir uns dazu ein
Grundstück zu verkaufen.
Das Grundstück liegt am ›Kaperberg‹ in Eupen, und hatte ursprünglich eine
Größe von 4.000 m2. Bereits in den 90er Jahren wurde ein Abspliss von ca
350 m2 der Stadt Eupen abgetreten (Fluchtlinienplan).
Für den öffentlichen Verkauf des Grundstückes wurde Notar Lilien
beauftragt. Die spannende Versteigerung fand im Pfarrhaus statt. Der
erzielte Preis von 200.000,00 € wurde von den Firmen Convenz und Steffens
geboten. Bis Ende des Jahres sollten wir das Geld erhalten.In der
Zwischenzeit erhielten wir von der Gemeinde einen zinslosen Kredit von
80.000,00 €, um die Pfarrhäuser in Eupen
und Neu-Moresnet (Badezimmer) zu renovieren.
Für den Verwaltungsrat – Dieter Plumanns
Radioandacht
Sonntag, 20.
November um 7.30 Uhr und 18.15 Uhr - BRF 2 UKW 93,2 und 98,4
MHz
Atempause
Montag, 14.
November 20.00 Uhr Neu-Moresnet (im Pfarrhaus)
Montag, 28. November 20.00 Uhr Neu-Moresnet (im Pfarrhaus)
Hauskreise
Hergenrath (bei Familie Rollfs) - Tel. 087/65.78.59
Dienstags, 9.15 Uhr Bertholfstr. 19, Matthäusevangelium
Raeren (bei Fam. Schumacher) - Tel. 087/85.37.45
Dienstag, 15. November, 20.15 Uhr, Neustr. 1, Lk 12,42-48
Bibelstunde - jeweils im Pfarrhaus
Dienstag, 1. November keine Bibelstunde!
Dienstag, 8. November, 19.30 Uhr, Eupen, Apostelgeschichte, Pfarrer Martin
Schuler
Dienstag, 15. November, 19.30 Uhr, Neu-Moresnet, Jesus Sirach, Pfarrer
Rolffs
Dienstag, 22. November, 19.30 Uhr, Eupen, Abraham, Pfarrer Willy Flückiger
Dienstag, 29. November, 19.30 Uhr, Eupen, Apostelgeschichte, Pfarrer
Martin Schuler
Frauenkreis
Mittwoch, 9. November, 9.30 Uhr, Eupen, CD + Film: »Weihnachten im
Schuhkarton«
Mittwoch, 16. November, 9.15 Uhr, Neu-Moresnet, »Gebet«
Mittwoch, 7. Dezember, 9.15 Uhr, Neu-Moresnet, Thema: ?
Senioren
Mittwoch, 30. November 14.30 Uhr, Eupen, Adventfeier (Es werden wieder
separate Einladungen versandt!)
Presbyterium
Donnerstag, 10. November, 20.00 Uhr in Eupen - gemeinsame Sitzung mit
Verwaltungsrat
Chor
Freitags 18.45 Uhr in Neu-Moresnet
4. November: kein Chor, da Herbstferien
11. November: Frauenprobe
18. November: Männerprobe
25. November: gemeinsame Probe
Konfirmandenunterricht
1. Jahrgangsstufe (Die neuen Konfirmanden):
Samstag, 26. November, 9.00 Uhr, Neu-Moresnet, Die Gebote 1-5, Pfarrer
Martin Schuler
2. Jahrgangsstufe:
Samstag, 26. November, 9.00 Uhr, Eupen, Fahrt zum Aachener Dom, Vikar Darius
Tomczak
Redaktionsschluss
Redaktionsschluss für die Dezember/Januarausgabe: Sonntag, 6. November
Geburtstage
Wir
gratulieren ...
Frau Ingeborg Lowitzki in Hauset am 03.11. zu 72 Jahren
Herrn Rudolf Nyssen in Kettenis am 09.11. zu 82 Jahren
Herrn Horst Handschur in Eynatten am 12.11. zu 75 Jahren
Frau Marianne Kohl-Bischoff in Hergenrath am 12.11. zu 75 Jahren
Frau Lieselotte Klemm in Lontzen am 14.11. zu 81 Jahren
Frau Sonja Roels in Membach am 20.11. zu 76 Jahren
Frau Ingrid Goss in Eynatten am 21.11. zu 70 Jahren
Frau Hildegard Jahn in Eynatten am 24.11. zu 72 Jahren
Frau Erika Dethier in Hauset am 25.11. zu 75 Jahren
Frau Irene Lorenz in Eupen am 28.11. zu 82 Jahren
Herrn Joachim Kniewasser in Herbesthal am 29.11. zu 72 Jahren
Frau Susanne Ramirez in Hauset am 01.12. zu 70 Jahren
Frau Irene Pauly in Astenet am 02.12. zu 92 Jahren |
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Herausgeber:
Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet, Hasardstraße. 8,
B-4721 Neu-Moresnet - Redaktion: Verantwortlich: Pfr.
Martin Schuler( ms), Vikar Darius Tomczak (dt), Layout Heribert Schmidbauer (hs);
Redaktionelle Beratung: Rosi Nyssen (rn);
Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu (jf); Abonnemente und
Adressänderungen: B-4721 Neu-Moresnet, Hasardstraße 8 - Konten:
741-1187531-16; IBAN BE72.7411.1875.3116; BIC: KREDBEBB Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Telefon: Pfr. M. Schuler,
4721 Neu-Moresnet, Hasardstr. 8: 087/63.04.85; Vikar Darius Tomczak,
4700 Eupen, Hookstr. 40:: 087/74.21.95 - Druck: Aldenhoff -
Gemmenich.
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