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16. Jahrgang November
1973
Nr. 11a |
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Evangelisches Monatsblatt in den
belgischen Ostkantonen |
Sondernummer
Inhalt:
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Die
Renovierungsarbeiten an der Kirche Neu-Moresnet sind abgeschlossen, und
mit Stolz kann die Gemeinde auf ihr Gotteshaus im neuen Glanz blicken.
Einige aktive
Helfer haben sich mit wahrem Idealismus und großer Tatkraft bei den
verschiedenen Arbeiten eingesetzt.
Wir informieren
uns anlässlich einer Zusammenkunft nach dem Gottesdienst und später im
Gemeindehaus Neu-Moresnet und Eupen bei einigen Gemeindemitgliedern über
die durchgeführten Arbeiten an der Kirche. Ein Gemeindemitglied berichtet
über die ausgeführten Arbeiten:
"Zuerst wurde
das Dach durch Fachleute repariert und die vordere Fassade durch
Spezialisten aus Holland verfugt. Dann wurde oben der Kranz aus Sandstein
von uns abgewaschen, geflickt und gestrichen sowie die ganze linke
Seitenmauer. Innen wurde die Sakristei, die schon länger als Abstellkammer
diente, entfernt, die Kanzel, deren Boden morsch war, abmontiert und durch
den Schreiner wieder hergestellt, die Bänke herausgenommen, vom Fachmann
geflickt und gebeizt und die rechte Seitenmauer von Gipsern verputzt. Das
Mittelfenster im Chor, das man 1941 bei der letzten Renovierung zugemauert
hatte, wurde von uns herausgeschlagen, an den Wänden die faulen Stellen
abgeklopft, die ganze Kirche abgewaschen, ausgespachtelt und neu
gestrichen und die Eichentüre abgelaugt, gebeizt und mit einem neuen
Schloss versehen."
"Wir arbeiteten
nur für die Renovierung der Wände im August 3 Wochen lang von morgens bis
abends ununterbrochen. Damit wir an alle Stellen kamen, errichteten wir
ein provisorisches Gerüst, das bei den verschiedenen Arbeitsgängen viele
Male hin- und hergeschoben wurde.
Die Kirche hat
immerhin eine Höhe von ca. 10m. Wir verkleideten den Balken auf der
Empore, besserten deren Decke aus, legten einen neuen Bodenbelag und
richteten Geländer und Treppe. Den Holzboden unter den Bänken behandelten
wir mit einem Mittel gegen Holzwürmer. Darüber legte der Schreiner einen
zweiten Boden. Der alte dient als Schutz gegen aufsteigende Feuchtigkeit.
Nach langem Warten legte der Bauunternehmer den Fußboden im Mittelgang und
im Chor mit neuen Steinplatten aus."
Eine
Frauengruppe hat mit fleißigem Putzen zwischen den verschiedenen
Arbeitsgängen ihren Beitrag geleistet. Eine neue Luftheizung wird im Laufe
des Oktobers noch eingebaut werden."
"Unsere größte
Schwierigkeit war" - meinte unser Gesprächspartner - "dass wir als Laien
keinen Überblick hatten, dass uns Erfahrung fehlte. Umso glücklicher sind
wir, dass alles ein positives Ende genommen hat. Wichtig ist, dass die
Kirche nun soweit fertig ist, und wir sind froh, dass wir alles hinter uns
haben. Wir hoffen, dass es in der Kirche einen neuen Anfang gibt, neues
Leben, dass sich eine echte Gemeinschaft bildet."
Ein neuer
Gesichtspunkt kommt zur Sprache: wie empfanden die verschiedenen Ehefrauen
die häufige Abwesenheit ihrer fleißigen Männer, die neben ihrem Beruf
aktiv bei den Renovierungsarbeiten mitgeholfen haben? Es muss immerhin
erwähnt werden, dass sie sehr unregelmäßig und oft spät nach Hause zu den
Mahlzeiten kamen; sie hatten von Farbspritzern verfleckte Kleidung.
Sie waren mit
freudigem Herzen dabei und haben den Einsatz ihrer Männer bewusst und
willig akzeptiert. Alle Mitarbeiter wollten sich im aktiven Einsatz vor
Gott bewähren. Viele der Gemeindemitglieder haben durch finanzielle Hilfe
oder durch das Gebet - also auch durch positive gedankliche Mithilfe - zur
Vollendung des Werkes beigetragen.

Auf das
Interesse der Gemeinde angesprochen, antwortete ein anderes
Gemeindemitglied "die Bevölkerung ist es natürlich nicht gewohnt, dass
Laien selbst in der Kirche auf dem Gerüst stehen, anstreichen und
praktische Arbeiten dort verrichten. Sie waren davon sehr beeindruckt, und
es war geradezu umwerfend für die Beobachter, wie freudig gearbeitet
wurde. Mit der Zeit kamen viele Menschen und interessierten sich für die
Fortschritte, und man kann sagen, nach etwas abwartender Haltung war die
Beurteilung der Gemeinde äußerst positiv."
Leider hatten
wir auch traurige Erlebnisse gehabt. Zerstörungswütige Roadies waren in
die Kirche eingedrungen, hatten einen Farbkübel umgeworfen und die
Teerfarbe verschmiert, sodass eine gute Seele anschließend in
stundenlanger Arbeit die gut haftende Farbe mühselig wieder entfernen
musste. Die Getränke, die für die durstigen Mitarbeiter dort gestanden
hatten, wurden getrunken, Flaschen zerschlagen und Scheiben der Kirche
zertrümmert."
Wir fragen
einen weiteren Helfer, was ihn dazu gebracht hätte, so viel seiner Zeit
für die Arbeit der Kirche einzusetzen. "Wenn man den Zustand der Kirche
gesehen hat" - antwortete er - "zerbröckelt von außen und von innen,
könnte man, wenn man nicht gläubig wäre, verzweifeln. Wenn ich aber vom
Worte Gottes ausgehe und weiß, dass der Herr auch in den Schwachen mächtig
ist, bin ich überzeugt, dass der Herr mir die Kraft gegeben hat, diesen
Einsatz zu wagen - und es hat sich gelohnt!"
Die Frau des
tatkräftigen Mitarbeiters meint "mein Mann hat diese Arbeit von ganzem
Herzen getan, und ich habe ihn im Gebet unterstützt und getragen, damit
der Herr ihn beschützen möge bei seiner nicht ungefährlichen Arbeit" - ein
Sturz vom Gerüst hätte schlimme Folgen gehabt -. "Und er hat ihn wunderbar
bewahrt, dafür bin ich ihm dankbar!"
Einweihung
der renovierten Johannes-Kirche in Neu-Moresnet am Samstag, 17. November
1973 um 15.30 Uhr
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EINWEIHUNG
DER
RENOVIERTEN |
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JOHANNES-KIRCHE
IN NEU-MORESNET
AM SAMSTAG, |
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17. November 1973
um 15.30 Uhr |
Ein weiteres
Gemeindemitglied äußert seine Gedanken zu der Mitarbeit an der Kirche:
"Warum habe ich
die Arbeit an der Kirche und auch am Friedhof gemacht? Ich habe es getan
als Antwort auf den großen Dienst, den Jesus an mir getan hat, aus Dank
und aus einer großen Freude heraus für Christus. Dieses Grundstück, dieses
Haus und diese Kirche sollen ein Zeugnis sein für Jesus, und ich möchte,
dass die Gemeindemitglieder Freude an ihrer Kirche und Freude an der
Ordnung haben sollen!"
Ein anderer
Mitarbeiter, der sich mit seiner ganzen Kraft für die Renovierung und
Aufräumung des Neu-Moresneter Friedhofes eingesetzt hat, begründet diesen
Einsatz: "ich habe mich für den Zustand des Friedhofes ganz einfach
geschämt und deshalb wollte ich etwas dafür tun, und da nur einer öfter
mitgeholfen hat, tat ich es eben im übrigen alleine. Ich wollte ein gutes
Werk tun, - das ist alles!"
Ist das nicht
viel?
Als die ersten Kostenvoranschläge für die Renovierungsarbeiten
hereinkamen, war es Pfarrer Amann klar, dass das bewilligte und gespendete
Geld niemals ausreichen würde. Darum war die Laienarbeit unbedingt
notwendig. Aber trotz allem Einsatz wird nochmals eine Sammlung nötig
sein. Wir hoffen, dass sie so erfolgreich sein wird, wie die Arbeit
unserer aktiven Helfer!
A.A.
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Monatsspruch
November:
»Jesus ist derselbe gestern, heute und in
Ewigkeit.«
Hebr. 13,8
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Hallo Kinder!
Es hat geschneit! Am 18. Oktober, als die Mutter Euch für die Schule
weckte, war für Euch die ganze Welt mit einer schneeweißen Decke
überzogen. So schnell seid Ihr wohl selten aus Euren Betten gehüpft! Aber
nun regnet's schon wieder, alles ist grau und trüb. Der Sturm fegt die
bunten Blätter von den Bäumen. Wir sitzen in der warmen Stube und finden
diese Herbstwochen doch ziemlich langweilig. Aber gerade in diesen trüben,
nassen Tagen haben wir nun eine Überraschung für Euch bereit.
Wer erinnert sich noch an die letzten Kinderfeste in Eupen? Wir kamen im
College in der Turnhalle zusammen. Wir spielten und lachten und vergnügten
uns einen ganzen Nachmittag lang. Manche von uns kamen mit den schönsten
Verlosungsgegenständen nach Hause. Unsere Eltern saßen unterdessen
gemütlich im Gemeindesaal bei Kaffee und Kuchen.
Auch dieser November soll durch das Gemeindefest einen fröhlichen Sonntag
enthalten. Diesmal feiern wir aber nicht in Eupen, sondern in
Neu-Moresnet. Ihr habt sicher schon gehört, dass dort in der kleinen
evangelischen Kirche während den letzten Monaten viel gearbeitet worden
ist. Schaut Euch nur einmal die Bilder in dieser Brücke an! Alle zusammen
wollen wir uns nun an dem schmucken Kirchlein freuen und am 18. November
in Neu-Moresnet unser Gemeindefest feiern. Lest die Einladung auf dieser
Seite und fragt Eure Mutter, ob Ihr mitkommen dürft. Und vielleicht
begleiten Euch auch Eure Eltern. Auch für Sie haben wir ja eine Einladung
geschrieben!
RÄTSEL-ECKE ZUR KURZWEIL...
Fragen für helle Köpfe:
-
Zwei Väter und zwei Söhne gingen miteinander auf die Jagd. Sie schossen
drei Hasen und trotzdem brachte jeder von ihnen einen ganzen Hasen mit
nach Hause. Wie ist das zu erklären?
-
Von Perlen baut sich eine Brücke
Hoch über einen grauen See,
Sie baut sich auf im Augenblicke
und schwindelnd steigt sie in die Hö',
Der höchsten Schiffe höchste Masten
ziehen unter ihrem Bogen hin.
Sie selber trug noch keine Lasten
und scheint, wie du ihr nahst, zu fliehen.
Sie wird erst mit dem Strom und schwindet.
So wie des Wassers Flut versiegt.
So sprich, wo sich die Brücke findet
und wer sie künstlich hat gefügt?
-
Tiere gesucht.
a) Mit den ...................... muss man heulen.
b) ...................... nach Athen tragen.
c) Ich dachte, mir laust der ......................
d) Das ...................... beim Schwanz aufzäumen.
e) Ein blindes ...................... findet auch mal ein Korn.
f) Sein ...................... ins Trockene bringen.
g) Die ...................... im Sack kaufen.
h) Da liegt der ...................... im Pfeffer.
i) Er hört die ...................... Husten
j) Er hat den ...................... abgeschossen.
k) Besser ein Spatz in der Hand als ein ............ auf dem Dach.
l) Mit Speck fängt man ......................
m) Da liegt der ...................... begraben.
n) Wenn es dem ...................... zu wohl wird, geht er aufs Eis
tanzen.
Die Auflösungen findet Ihr in der nächsten "Brücke":
Lösung der Scherzfragen der Oktober-"Brücke":
1) Ausgaben, 2) Uhr, 3) Tonleiter, 4) Brennessei, 5) Köln.
Hat das Spaß gemacht? Wollen wir weiter machen?
KINDERFEST 1973
Sonntag, den 18. November
von 15 - 18 Uhr in NEU-MORESNET
Spielen -
Imbiss -
Tombola
Hier bitte abtrennen.
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ANMELDUNG FÜR DEN KINDERGOTTESDIENST
Name und Vorname: ...............................................................................................
Nr. Straße und Ortschaft: .........................................................................................
möchte gerne abgeholt werden................................. Ja - Nein.
möchte gerne zurück gebracht werden........................ Ja - Nein.
Unzutreffendes bitte streichen
Senden an Pfr. Amann, Hookstraße 40. Eupen |
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Gemeindefest 1973
Sonntag, 18. November ab 14.30 Uhr
in den Gemeinderäumen bei der
Johannes-Kirche in Neu-Moresnet.
PROGRAMM:
-
Besichtigung der renovierten Kirche
-
Spiele - Verlosung - Handarbeitsverkauf
-
Kaffe - Kuchen - Kühlende Getränke und heiße Würstchen!
* ALLES ZU GÜNSTIGEN PREISEN *
Der Reingewinn des Gemeindefestes ist bestimmt für:
Mission - Kinderarbeit - Kirche Neu-Moresnet
Kuchenspenden und Geschenke für die Verlosung werden im Pfarrhaus Eupen
und Neu-Moresnet entgegengenommen.
Und wie finde ich die Evangelische Kirche in Neu-Moresnet?
Auf der Lütticher Straße Kelmis/Neu-Moresnet gegenüber der Gendarmerie
einbiegen.
Schilder beachten!
Wie komme ich nach Neu-Moresnet?
Mit dem eigenen Auto - mit dem
Autobus - oder im Auto eines anderen Gemeindegliedes.
Wer irgendwo mitfahren will, soll
sich bitte umgehend im Pfarrhaus melden.
Und wer könnte jemanden mitnehmen?
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Gottesdienstordnung
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Sonntag, den 4. November 1973, 20. Sonntag nach
Dreieinigkeit |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Hauptgottesdienst |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Hauptgottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Samstag, den 10. November 1973 |
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Eupen |
18.45 Uhr |
Abendandacht |
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Sonntag, den 18. November 1973 |
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Neu-Moresnet |
14.30 Uhr |
Gemeindefest
(siehe Einladung) |
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Sonntag, den 25. November 1973,
Ewigkeitssonntag |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Abendmahlsgottesdienst |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Abendmahlsgottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Sonntag, den 2. Dezember 1973, 1. Advent |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Hauptgottesdienst |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Hauptgottesdienst |
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Eupen |
10.30 Uhr |
Kindergottesdienst |
Gemeindefeiern
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Samstag, 17. November -
Einweihung der renovierten Kirche in Neu-Moresnet
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Sonntag, 18. November -
Gemeindefest in Neu-Moresnet
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Sonntag, 9. Dezember -
Adventfeier in Eupen für unsere betagten Gemeindeglieder
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Sonntag, 23. Dezember -
Kinderweihnachtsfeier
Gemeindefest
Unser
Gemeindefest werden wir in diesem Jahr am Sonntag, den 18. November in
Neu-Moresnet feiern. Mit dieser "Brücke" erhalten Sie eine Einladung mit
allen notwendigen Angaben. Bitte notieren Sie sich das Datum schon heute.
Wir bitten Sie auch freundlich, uns beim Sammeln von
Verlosungsgegenständen zu helfen!
Weihnachtssammlung 1973
Am 10. November beginnt die Frauenhilfe mit der diesjährigen
WEIHNACHTSSAMMLUNG zu Gunsten der Betagten und Bedürftigen unserer
Gemeinde, sowie für die Weihnachtsbescherung der Kinder. Wir bitten die
Gemeindeglieder, den Dienst der Sammlerinnen und Sammer durch freundliches
Entgegenkommen zu erleichtern und danken im voraus für ihre Spende.
Unsere Konfirmanden
Folgende Konfirmanden haben sich in diesem Jahr zum Unterricht angemeldet:
Amann Daniel, Eupen - v. Below NicoIa, Düren - von der Behrens Birgit,
Hauset - von der Behrens Ralph, Hauset - Blohm Jürgen, Hauset - Hartkopf
Kurt, Eupen - Kunisch Andreas, Neu-Moresnet - Lander Patricia, Eupen -
Lorange Christine, Lüttich - Peuser Antje, Jülich - Taylor Jens, Eupen -
Verbare Cornelia, Neu-Moresnet - Warbeck Detlef, Eupen - Wasmund Bernd,
Fleron - Zimmermann Sabine, Aachen.
Der Leserbrief
UNSER GEMEINDEAUSFLUG, miterlebt und beobachtet von einem Fahrgast:
Am 21. September haben wir einen Ausflug gemacht. Nach einer kurzen
Andacht sind wir um 8 Uhr von Eupen abgefahren. Sicher haben wir uns
besseres Wetter gewünscht. aber der Regen gehört auch zu Gottes Natur.
Zuerst ein Besuch der Grotten von Hotton: nächste Abfahrt zur Hölle. Habt
ihr auch den Führer nicht vergessen? Selbst in der Unterwelt lebt der
Materialismus.
Ein fabelhaftes Mittagessen gab es in Marche en Famenne. Sicher hat der
Eine oder Andere die Diät eines Doktors sowieso in den Wind geschlagen.
Das Schönste war sicher die Löwensafari. Wir hatten Glück und kamen gerade
zur Fütterung der Raubtiere. Natürlich haben wir aus unseren Käfig heraus
beobachtet - wenn zwei sich streiten lacht der Dritte.
Der Besuch im Weinkeller von Dochamps hat sicher auch seine Opfer
gefordert. Der Wein, der als reiner gegorener Traubensaft angepriesen
ward, hat bestimmt mehr als eine Magenkolik ausgelöst. Schön war es auch
in dem kleinsten Städtchen von Belgien. Wir hätten zufrieden sein können.
Leider habe ich auch manch schwarzes Wort vernommen.
Wir wollen Herrn Pfarrer Amann und seiner Frau für die gute Organisation
danken und nicht vergessen, dass man es nicht allen recht machen kann.
Wir wollen auch Gott danken, dass er uns an diesem Tag seine schöne Welt
hat entdecken lassen, und wir wollen ihn bitten, dass er uns für den
nächsten Ausflug ein wenig mehr Verständnis und Zufriedenheit mitgibt.
H. N.
Aktivitäten-Kalender
Frauenhilfe Eupen: Dienstag, den 6. November um 20.00 Uhr
Neu-Moresnet: Mittwoch, den 14. November um 19.00 Uhr
Basteln
Eupen: jeden Dienstag um 19.30 Uhr, ausgenommen 6. November
Gebetsstunde Eupen:
Mittwoch, den 28. November um 20.30 Uhr
Gebetsstunde Neu-Moresnet:
Mittwoch, den 14. November um 20.15 Uhr
Evangelium in unserer Zeit - UKW Kanal 5 - Sendung in deutscher Sprache
Sendezeit:
Mittwoch 14. November 1973 um 7.15 - 7.45 Uhr.
Wir gratulieren zum Geburtstag
Martha Thiemann, aus Eupen - am 29.10.: 70 Jahre
Alfred Lippert, aus Eupen - am 2.11. : 75 Jahre
Hedwig Schuh, aus Eupen - am 12. 11. : 89 Jahre
Friedrich Baake, aus Kelmis - am 18. 11. : 79 Jahre
Dorothe Wenzel, aus Eupen - am 22. 11. : 85 Jahre
Georg Schwemmer, aus Kettenis - am 25.11. : 75
Jahre
Wer beharret bis ans Ende, der wird selig. Mt.
24,13
Getauft wurde
Anabell, Tochter der Eheleute Klaus Eckstein und Gisela geb. Hülsmann aus
Hauset am 30. September in der Friedenskirche zu Eupen.
"Gott kennt eure Herzen." Lk. 16,15
Zu Grabe getragen wurden
Frau Berta Fey Kregenow aus Eupen im Alter von 88 Jahren
Herr Alexander Bonas aus Kettenis im Alter von 50 Jahren |
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Herausgeber:
Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet. - Redaktion: Pfarrer
Hans-Ruedi Amann, Eupen, Hookstraße 40, Tel. 087/521 95 - Redaktioneller Mitarbeiter:
Pfarrer Daniel van Maelsaeke, Malmédy, Rue Abbé Petres 42, Tel. 080/783 57
und Willy
Flückiger, Neu-Moresnet, Rue Hasard 3, Tel. 087/599 28 - Abonnemente und Adressenänderungen:
Eupen, Hookstraße 40 - Konten: Banque de Bruxelles Eupen Nr.
348.0312271.92 - PSK Nr. 83 64 88 Evangelische Kirchengemeinde, Eupen - Druck: J. Aldenhoff, Gemmenich. |
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