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"Es hat den Anschein, dass unsere Verkehrsprobleme vorübergehend auf eine
Art und Weise gelöst werden könnten, wie wir sie uns noch vor kurzem nicht
hätten träumen lassen. Auf arabische Art sozusagen..."
So las ich vor kurzem in einer Tageszeitung. Nun, für unsere kleine
Gemeinde soll diese Lösung aber leider zu ganz großen Problemen führen.
Für den Sonntag, 18. November war ja unser Gemeindefest in Neu-Moresnet
geplant. Das bevorstehende Sonntagsfahrverbot hat nun unsere ganzen Pläne
durcheinander geworfen. Das Presbyterium und die Verantwortlichen für die
Organisation des Festes diskutierten eingehend über alle möglichen
Lösungen. Die uns am besten erscheinende wollen wir Ihnen nun bekannt
geben, wohl wissend, dass jede Lösung für Gäste und Veranstalter neue
Probleme und Schwierigkeiten mit sich bringt. Ich appelliere deshalb mit
diesem Brief an alle Gemeindeglieder: helft mit an Euren Kräften mit, dass
unser Fest in Neu-Moresnet zu einem richtigen Freudentag wird, trotz
Verschiebungen und daraus entstehende Unannehmlichkeiten! Es kann nur mit
Eurer Hilfe gelingen! Ihr sollt aber nicht nur kommen, um uns, als
Veranstalter eine Freude zu machen, sondern zu Eurer Freude und froher
Geselligkeit! Ihr werdet es nicht bereuen.
Unsern Gemeindemitgliedern in Eupen möchte ich sagen: auch Ihr seid alle
herzlich eingeladen. Seit Jahren sind die Neu-Moresneter zum Gemeindefest
nach Eupen gefahren. Es ist nun an Euch, Eure Bereitschaft zu zeigen. Und
den Neu-Moresnetern sage ich: Eure Kirche steht in neuem Glanz da - viele
haben sich dafür eingesetzt (auch viele Eupener) - für Euch!! Ich weiß
aber, dass viele von Euch noch nicht den Weg dahin gefunden haben. Warum
eigentlich nicht?
Mit diesem Schreiben gebe ich gleichzeitig die neue Gottesdienstordnung
bekannt. Sie gilt so lange, bis wir am Sonntag wieder Autofahren können.
Nun freue ich mich, Euch am 17. November in Neu-Moresnet begrüßen zu
können.
Euer Gemeindepfarrer, H. Amann
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