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ältere
Ausgaben der Brücke finden Sie im Archiv |
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52. Jahrgang |
Oktober 2009 |
Nr. 10 |
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Verantwortlicher Herausgeber:
Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet |
Inhalt:
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Monatsspruch Oktober 2009

Gott spricht:
Ich schenke ihnen ein anderes Herz und schenke ihnen einen neuen Geist.
Ich nehme das Herz von Stein aus ihrer Brust und gebe ihnen ein Herz von
Fleisch.
Hesekiel 11,19
ANDACHT ZUM MONATSSPRUCH
Kürzlich
erhielt ich einen Brief, in dem es um Glauben und Nicht- Glauben ging.
Darin standen folgende Worte: „-Nicht - Glauben- heißt vielleicht auch:
Neugier bewahren, nie fertig sein, das Leben annehmen, Hoffnung behalten,
das Zweifeln aushalten, geschenkte Fähigkeiten ausbilden und im Sinne der
Gemeinschaft einsetzen, Ehrfurcht und Respekt der Erde zollen, Demut ob
der eigenen Unwissenheit entwickeln, den Mitmenschen als ganzen Menschen
wahrnehmen“.
Ich erschrak bei diesen Worten, denn ich fragte
mich umgekehrt: Welch einen Eindruck hinterlassen „gläubige Christen“ auf
andere Menschen? Wirken sie interesselos, abgestumpft, das Leben
verneinend, ohne lebendige Hoffnung, über jeden Zweifel erhaben? Wirken
sie wie Menschen, die ihre Fähigkeiten selbstgefällig verkommen lassen,
weil sie meinen, schon alles zu haben? Setzen sie sich nicht mehr für die
Gemeinschaft ein, weil sie sich mit ihrem Kreis von „Rechtgläubigen“
abgefunden haben? Sind Ehrfurcht und Respekt vor der Erde verschwunden,
weil man weiß, dass sie vergänglich ist? Sind „Gläubige“ der Meinung,
alles bereits zu wissen, und stecken sie darum ihre Mitmenschen nur noch
in bestimmte Schubladen, anstelle, sie als ganze Menschen wahrzunehmen?
Haben viele Christen solch ein hartes Herz?
Wenn das der Eindruck ist, den wir als
„Glaubende“ auf andere Menschen machen, dann fehlt uns das Wesentliche:
ein weiches Herz.
Im Alten Testament hört man immer wieder Gottes
Klage, dass sein Volk ein hartes Herz habe. Nämlich ein Herz, das nicht
bereit ist auf sein Wort zu hören, ein Herz, das verstockt - also völlig
unbeweglich ist. An anderer Stelle, ist von einem murrenden Herzen, also
einem unzufriedenem, die Rede und unser Monatsspruch fasst es zusammen,
indem er von einem steinernen Herzen, also einem völlig kalten und
gefühllosen Herzen gegenüber seiner Liebe spricht. Das stolze und kalte
Herz schmerzt Gott. Ja, im Grunde waren es die harten, selbstgefälligen
und abgestumpften Herzen der Menschen, die Jesus ans Kreuz geschlagen
haben. Ein Herz kühlt ab, wenn die innere Verbindung zu Gott gekappt ist.
Gottes Herz ist nämlich voller Güte, Freundlichkeit, Großzügigkeit, Demut,
Barmherzigkeit, Milde, Langmut, Geduld, Treue, Offenheit und Freude. Sein
Herz müsste der Taktgeber für unser Herz sein.
Solange jemand ein Glaubensbekenntnis aufsagt,
oder in irgendeine christliche Konfession hineingetauft ist, oder gar
großes Bibelwissen und Erkenntnis besitzt ändert dies kein Herz. Nicht ein
Theologiestudium noch ein kirchliches Amt können ein Herz verwandeln. Nur
Gott kann es tun, wenn ein Mensch bereit ist das „harte Herz“
transplantieren zu lassen. Ähnlich wie bei einer Herzoperation kein
einfacher Vorgang! Es erscheint wie ein großes Risiko, man fürchtet, das
Leben zu verlieren. Und dennoch ist es notwendig, um die Not eines kalten
Herzens zu wenden. Wie sieht es bei Ihnen aus? Durfte Gott schon mit der
Operation beginnen?
Ihr Pfr. M. Schuler
Was ich der Gemeinde sagen möchte
Liebe
Leser,
Ende August besuchte ich eine Tagung vom deutsch-belgischen Bruderrat über
die Person von Johannes Calvin – über sein Leben, sein Werk und seine
Wirkung. Dort sollte sich bei der Vorstellungsrunde jede Person mit dem
Namen auf der Brust zeigen und das Gespräch mit einer anderen unbekannten
Person suchen. Da ich einen spezifischen Nachnamen habe, der auch nicht
typisch belgisch klingt, bin ich von unzähligen Teilnehmern angesprochen
worden. Da wurde mir bewusst, wie viel die Namen mit unserer Identität zu
tun haben und überhaupt wie wichtig die Namen sind. Was daraus
resultierte, ist, dass ich sehr viele neue Kontakte mit den Pfarrern aus
verschiedenen Teilen Deutschlands knüpfte und viele von ihnen in unsere
Gegend einlud. Es ist mein Wunsch und unser Gemeindeanliegen, dass wir als
Christen regelmäßige Kontakte mit unseren Brüdern und Schwestern im
Glauben aus anderen Städten und Ländern vertiefen.
Die erste Möglichkeit bietet sich, dank der Vermittlung vom Pfr. Schuler,
schon am 25. Oktober, da bekommen wir einen Besuch aus Eschweiler mit dem
Gospelchor und Pfr. Schippers. Kommen Sie bitte an diesem Sonntag
zahlreich in unsere Friedenskirche und feiern Sie mit uns den
Reformationstag, aber auch das 500-jährige Jubiläum der Geburt vom
Reformator Johannes Calvin.
Es grüßt Sie herzlich mit dem Segen vom Herrn Jesus Christus,
Ihr Pfr. D. Tomczak
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Musik
Lied des Monats: EG 432: Gott gab uns
Atem..
 Das
Lied ist ein Lob auf Gottes Schöpfung und besonders auf die Fähigkeiten
des Menschen. Alle Menschen haben verschiedene Fähigkeiten, die wir zum
Wohl der Anderen verwenden sollen. Unsere Fähigkeiten sollen aber nicht
dazu dienen die Erde zu zerstören. Gerade das wird heutzutage bewusst von
skrupellosen Leuten betrieben; alles um des Geldes willen. Gott möchte,
dass wir seine Schöpfung pflegen und erhalten, sowohl die Natur, als auch
den Mitmenschen.
Die Melodie ist leicht fasslich und bewegt sich im Umfang einer Oktave.
Beim Singen ist es wichtig, dass als Grundschlag halbe Noten gezählt
werden.
Der Text stammt von Eckart Bücken. Er ist Jugendreferent der Evangelischen
Kirche im Rheinland und Vorsitzender der Arbeitsgemeinschaft Musik der
evangelischen Jugend. Die Melodie ist von Fritz Baltruweit. Er ist Pfarrer
in Garben bei Hannover und Studienleiter am Predigerseminar in Loccum. Der
Text dieses Liedes bezieht sich auf Psalm 9, 2+3. Besonders Heinrich
Schütz, der Vater der Evangelischen Kirchenmusik, hat diese Psalmen in
großer Besetzung vertont. Als Vorlage dienten ihm die groß besetzten, bis
hin zu den 16-chörigen Vertonungen von Giovanni Gabrieli, den Heinrich
Schütz in Venedig, an „San Marco“, kennen gelernt hat.
JF

Musik Plus Gottesdienst am
4. Oktober um 10.40 Uhr in der Friedenskirche Eupen
Werke für Trompete, Streicher, Orgel und Cembalo, mit dem Ensemble für
alte Musik aus Lüttich. Johannes Fleu spielt in diesem Ensemble Orgel und
Cembalo.

Einladung
an alle Interessierten
Hallo liebe Freunde und Mitglieder!
Am 31.10.2009 findet im Pfarrhaus Kelmis unser diesjähriges
Stammtreffen statt. Ab 14.30 Uhr erwarten wir euch mit allerlei Eindrücken
aus den verschiedenen Teams und den Erlebnisberichten aus dem vergangenen
Jahr. Wie immer werden bei dieser Gelegenheit, auch die Topranger gekürt.
Dies wird ein erhebender Augenblick für alle Kinder werden, den Ihr, mit
eurer Anwesenheit, umso bedeutsamer machen könnt. Gegen 17.30 Uhr möchten
wir gemeinsam mit euch zu Abend essen.
Um die bestmögliche Planung vorzusehen, bitten wir, um eine
Anmeldung bei unserer Stammleiterin, Elisabeth Recker, bis spätestens zum
25.10.2009. (087 652 649) Auch bitten wir, zur Deckung der Kosten, um eine
Spende in Höhe von 2 € pro Person.
Zum Abschluss, ab 19.00 Uhr, freuen wir uns auf einen WEP (Worship-Evening-with-Prayer)
mit der Band „Alles klar!?“. Wir freuen uns, euch zu treffen und gemeinsam
eine gesegnete Zeit zu verbringen.
Eure Royal Rangers i.V. Miriam Manderfeld
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Rita Stumpp 31.03.1983 - 12.06.2009
Anita Grünwald 04.10.1984 - 12.06.2009 |
Die ihr Herz verschenken
... Fatima und
Ayshe wurden brutal ermordet. Sie kamen für ein Praktikum nach Berlin,
arbeiteten als Krankenschwestern in der brandenburgischen Provinz und
halfen den Schwachen und wenig Beachteten.
Die beiden
jungen Frauen trugen kein Kopftuch, waren aber als bekennende Muslimas
bekannt. Bei Ihrer Arbeit, beim Wechseln von Verbänden, beim Auftragen von
Salbe oder beim Aufziehen von Spritzen ergaben sich Gespräche mit den
einheimischen Christen wie von selbst, auch über Allah und die
Einzigartigkeit des Koran.
Die Frauen
wurden gewarnt: Hört auf mit der unerträglichen Missionierung, macht eure
Arbeit, aber haltet den Mund. Das taten sie wohl nicht. Denn Mitte Juni
wurden Ayshe und Fatima von Unbekannten entführt. Wenige Tage später fand
man ihre übel zugerichteten Leichen in einem Waldstück nahe Berlin. ...
Richtig. Diese
Geschichte ist erfunden. Sie muss es sein. Wäre das wirklich geschehen,
wären Deutschlands Zeitungen noch immer voller Berichte. Die Straßen wären
überfüllt von Trauermärschen, auf Schulhöfen würden sich Schweigeminuten
und Schweigekreise ablösen. Was tatsächlich geschah war Folgendes: Rita
Stumpp (26 Jahre) und Anita Grünwald (24 Jahre) absolvierten ihr Praktikum
im Jemen. Eine humanitäre Aktion, kein „Missionseinsatz.“ Am 15. Juni 2009
wurden sie zusammen mit sieben anderen Ausländern entführt. Kurz darauf
fand man ihre Leichen zusammen mit einer Koreanerin, die auch zu den
Verschleppten gehörte.
Rita und Anita
waren Frauen und Bibelschülerinnen und evangelikale Christinnen. Das
letztere wurde ihnen bei vielen Nachrufen zum Verhängnis. Natürlich
bedauerte man den gewaltsamen Tod der beiden Frauen. Aber – waren sie
nicht selber schuld? Wurden da nicht einfach nur christliche Fanatiker zu
Opfern muslimischer Fanatiker?
Ja, so zynisch
wurde gedacht – und geschrieben, mal mehr, mal weniger offen. In den
Kommentarseiten der Zeitungen war eine Flut an antichristlicher Häme zu
lesen. Kein Mitleid und kein Bedauern, dass zwei junge Frauen, die helfen
wollten, ermordet wurden.
Man fragt sich
angesichts mancher Presseveröffentlichungen zunächst: Wer ist hier
eigentlich der Schuldige? Die Mörder, die Hilfskräfte entführen und brutal
töten, oder Krankenschwestern, die aus christlicher Motivation humanitäre
Hilfe leisten?
Die
Bibelschülerinnen werden „verdächtigt“ missioniert zu haben. Noch einmal:
Der Verdacht ist nicht, die Frauen hätten Drogen geschmuggelt, Kinder
entführt oder Organhandel betrieben. Sondern, sie hätten missioniert.
Davon abgesehen, dass sie in einer rein humanitären „Mission“ im Jemen
arbeiteten, übernehmen wir unbewusst die Sprachregelung
antimissionarischer muslimischer Regime, die das Evangelisieren
kriminalisieren.
Um es
festzuhalten: Rita Stumpp und Anita Grünwald haben nicht missioniert, sie
arbeiteten als Pflegekräfte, wirkten medizinisch-humanitär. Sie hatten ihr
Herz an die Ärmsten der Welt verschenkt.
Dass sie nicht
krampfhaft versuchten, ihren Glauben zu verstecken, könnte ihnen zum
Verhängnis geworden sein. Und beschert ihnen im Nachhinein noch Häme und
Verständnislosigkeit einer religiös gleichgültigen deutschen
Öffentlichkeit.
Im Jemen selbst
gab es große Demonstrationen für die christlichen Opfer und gegen die
muslimischen Täter. Sollten jemenitische Muslime mehr Mitleid und Empörung
zeigen als die Christen in Deutschland?
HT frei nach
STIMME DER MÄRTYRER
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Jeder Mensch hat Anspruch auf
Gedanken-, Gewissens- und Religionsfreiheit; dieses Recht umfasst
die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung zu wechseln,
sowie die Freiheit, seine Religion oder seine Überzeugung allein
oder in Gemeinschaft mit anderen, in der Öffentlichkeit oder privat,
durch Lehre, Ausübung, Gottesdienst und Vollziehung von Riten zu
bekunden.
Art. 18, Allg. Erklärung der
Menschenrechte, 1948 |
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Rückblick Außerordentliche
Gemeindeversammlung
Außerordentliche
Gemeindeversammlung am 13. September in Eupen
Geistliche Ordnung verabschiedet und M. Schuler im Ekklesia Vorstand
bestätigt
Ein Kapitel der Gemeindeordnung,
die im vergangenen Jahr am 1. Juni 08 verabschiedet wurde, war noch offen
geblieben: Das Kapitel „geistliches Leben in der Kirchengemeinde“. In
diesem Kapitel geht es um Fragen, die Gottesdienst, Taufe, Abendmahl,
Hauskreise, Gebet, Konfirmation, Brücke, kirchliche Trauung, Beerdigung
und verantwortliche Mitarbeit betreffen.
18 Gemeindemitglieder diskutierten
den vom Presbyterium vorgelegten sieben Seiten zählenden Entwurf, machten
Korrekturvorschläge und stimmten gegen 17.30 Uhr einstimmig der Ordnung
zu. Inhaltlich gibt es nur wenig Neues, sondern das „Altbewährte“ wurde
festgelegt. Für unsere Gemeinde
neu wird beispielsweise die Möglichkeit sein, dass beim Abendmahl auch ein
Gemeinschaftskelch angeboten wird. Den Inhalt kann man auf der Homepage
der Kirchengemeinde nachlesen. Außerdem
werden Exemplare gedruckt und in den Kirchen und Pfarrhäusern ausliegen.
Die Gemeindeversammlung wählte außerdem noch einstimmig Pfr. M. Schuler
für weitere sechs Jahre in den Ekklesiavorstand. Sein bisheriges Mandat
endet in diesem Jahr.
Unser Presbyterium
Das Presbyterium ist das leitende
Gremium der Gemeinde. Wichtige Entscheidungen für das Leben in der
Kirchengemeinde müssen vom Presbyterium getroffen werden.
Die Zusammensetzung hat sich mit der Wahl in diesem Jahr nicht groß
verändert. Rolf Lander erhielt erneut ein Mandat für vier Jahre.
Für Frau Dania Kever-Neff, die sich nicht erneut aufstellen ließ, fand
sich kein Nachfolger, bzw. keine Nachfolgerin.

Hier die Zusammensetzung von links nach rechts:
Untere Reihe: Annette Ochs aus Kelmis, Ulrike Maassen aus Walhorn, Gisela
Plumanns aus Neu-Moresnet, Thomas Spaniol aus Kelmis und Rosmarie
Flückiger aus Kelmis.
Obere Reihe: Pfr. Martin Schuler aus Neu-Moresnet, Rolf Lander aus Eupen
und Pfr. Darius Tomczak aus Eupen.
Unser Verwaltungsrat
Die evangelische Kirchengemeinde
muss sich nicht nur um geistliche Güter kümmern, sondern auch um
„irdische“. Dazu gehören zwei Kirchen, zwei Pfarrhäuser, eine Küster- und
Organistenwohnung sowie ein Bauernhof. Stets fallen Reparaturen an. Immer
wieder gilt es neue Projekte zu verwirklichen. Der Verwaltungsrat
verwaltet als Team diese Dinge.

Hier die Zusammensetzung von links
nach rechts:
Obere Reihe: Dr. Ulrich Knittel aus Walhorn, Patrick Clooth aus Eupen,
Alfred Niessen aus Neu-Moresnet.
Untere Reihe: Pfr. Darius Tomczak aus Eupen, Regine Noethlichs und
Paul-Gerhard Schippers, beide aus Hergenrath, Wilfried Kemper aus Eupen
sowie Dieter Plumanns aus Neu-Moresnet und Pfr. Martin Schuler aus
Neu-Moresnet.
Nicht im Bild: Frau Ilßgen
Kaub-Krietenstein.
Präsident des Verwaltungsrates ist
Herr Dieter Plumanns, Rendanten, Regine Noethlichs im Wechsel mit Dr.
Ulrich Knittel, Sekretär, Wilfried Kemper. |
Größen der Reformation
KATHARINA VON BORA
Tochter aus verarmtem Landadel, kam durch den frühen Tod der Mutter im
Alter von sechs Jahren in eine Klosterschule, dann 1508 ins
Zisterzienserinnenkloster, wo sie 1515 ihr Gelübde ablegte.
Hier
las Katharina mit ihren Ordensschwestern die ersten Schriften des
Reformators Martin Luther, worauf bei ihr und anderen Nonnen der Gedanke
zur Flucht reifte. In einem Versorgungswagen mit leeren Heringsfässern
gelang die Flucht am Karsamstag 1523. Katharina konnte nicht nach Hause,
weil dort auf die Rebellion und das Brechen des Gelübdes die Todesstrafe
stand; sie zog mit neun ihrer Ordensschwestern nach Wittenberg, wo Luther
sie alle aufnahm und in den Häusern seiner Freunde versorgte.
Martin Luther musste nun für die Nonnen sorgen und ihnen Ernährer, d. h.
Ehemänner, vermitteln. Luther war recht erfolgreich, aber Katharina blieb
übrig. Sie war zwar einem Theologiestudenten aus begütertem Nürnberger
Patriziergeschlecht verlobt, doch als dessen Vater von der anstehenden
Heirat mit einer entlaufenen Nonne erfuhr, rief er seinen Sohn nach Hause
zurück. Als Luther darüber klagte, erwiderte Katharina ihm, dass sie -
wenn überhaupt - sich nur vorstellen könne, seine Frau zu werden. Luther
nahm den Vorschlag an - verblüfft, wie er später gestand. Die beiden
heirateten am 13. Juni 1525, in dem Jahr, in dem der Bauernkrieg tobte.
Luthers engster Vertrauter Melanchthon war entsetzt: wegen der als
unschicklich empfundenen Zeit - immerhin wurden die Bauern zu Tausenden
getötet, aber auch wegen der Wahl Luthers - Katharina war ihm zu stolz und
zu eigensinnig.
Die katholischen Gegner Luthers verfassten zotige Flugblätter über den
Mönch und die „entlaufene“ Nonne. Erasmus von Rotterdam dagegen lobte:
„Luther fängt jetzt an, milder zu werden, und wütet nicht mehr so mit der
Schreibfeder; nichts ist so wild, dass es nicht beim Weibchen zahm würde.“
Katharina übernahm das Regiment über Haus und Hof, Ställe und Zimmer,
Bankkonten und Schuldentilgung. Da auf dem alten Kloster ein Braurecht
lag, begann Katharina Bier zu brauen. Luther liebte es als Nachttrunk so
sehr, dass er - als er einmal monatelang in der Coburg weilte - schrieb,
sie möge ihm doch ein Fässchen davon zukommen lassen.
Luther kaufte auf ihre Veranlassung weitere Gärten und Güter, auf denen
sie Viehzucht und Obstanbau betrieb. 1544 auch einen Weinberg, schließlich
einen Hopfengarten. Scherzhaft nannte er seine Frau ob ihrer Begabung zur
Verwalterin „Herr Käthe“.
Ohne Katharina von Bora wäre der Reformator wohl im Chaos des Alltags
versunken und die lutherische Reformation nicht vorangekommen.
Für manche Zeitgenossen war Katharina die „Xanthippe der Reformation“, für
andere die Lichtgestalt im Hause Luthers, Vorbild für Generationen von
evangelischen Pfarrfrauen.
HT
Neues aus dem Distrikt
Auf der letzten Distriktratssitzung in Lüttich vom 3. September haben
wir einige wichtige Probleme erörtert, die für die Zukunft unseres Rates
von großer Bedeutung sind.
Pfr. Georges Quenon hat uns am 1. September verlassen, um seine neue
Arbeit in Dinant und Neulöwen zu beginnen. Mit ihm verlieren wir einen
unseren besten Leute, der sowohl theologisch, als auch menschlich, als
Vorbild galt. Auf dieser Versammlung hat auch Jacques Hostetter sein Amt
als Vertreter des Distrikts im Synodalrat und zugleich sein Amt als
Distriktsrat niedergelegt. Obwohl wir etwas betroffen waren, konnten wir
seinen Entschluss in etwa verstehen. Dies führt nun dazu, dass unser
jetziger Distriktpräsident, Simon Paradowski, als Ersatzkandidat in den
Synodalrat nachrückt und sein Amt im Distrikt nicht mehr wahrnehmen kann.
Wir müssen also dringend einen neuen Distriktpräsidenten finden. Dazu
kommt noch, dass wir nun keinen einzigen Pfarrer mehr im Rat haben. Dies
ist eine unmögliche Situation, die schleunigst bereinigt werden muss.
Daneben gibt es einige lokale und interne Schwierigkeiten in der
Annexgemeinde Spa und Herstal, um die wir uns kümmern müssen. Ferner
werden in der nächsten Distriktversammlung die vorgeschlagenen Korrekturen
unserer Verfassung erörtert und abgestimmt werden. Was die Selbständigkeit
der Gemeinde Blegny (Pfr. Florent Spitz) betrifft, so steht diese kurz vor
ihrem Abschluss und soll auf der Synodalversammlung endgültig beschlossen
werden.
Auf Landesebene wird am 30. und 31. Oktober offiziell das neue
Zentralgebäude eingeweiht und es finden auch die Feiern zum
dreißigjährigen Bestehen der VPKB statt.
R.L.
Aus dem Zitaten-Handbuch
Ehe man anfängt, seine Feinde zu lieben,
sollte man seine Freunde besser lieben.
Mark Twain |
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GOTTESDIENSTE |
|
So
04.10. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Familiengottesdienst zum Erntedankfest [S] |
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|
10.40 Uhr |
Eupen |
Musik-Plus
Gottesdienst zum Erntedankfest [T] |
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So
11.10. |
10.40 Uhr |
Eupen |
Lobpreisgottesdienst [T] |
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Sa
17.10. |
19.00 Uhr |
Kelmis |
Jugendgottesdienst mit der Band "Alles klar?!" |
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So
18.10. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 19. Sonntag nach Trinitatis mit Kigo und Abendmahl [S] |
|
|
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 19. Sonntag nach Trinitatis [S] |
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So
25.10. |
10.00 Uhr |
Eupen |
Reformationsgottesdienst mit Rundfunkübertragung. Gospelchor und Pfr.
Schippers aus Eschweiler zu Gast |
|
Sa
31.10. |
19.00 Uhr |
Kelmis |
Jugendgottesdienst mit der Band "Alles klar?!" |
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So
01.11. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 21. Sonntag nach Trinitatis (kein Kigo) [S] |
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|
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 21. Sonntag nach Trinitatis [S] |
|
RADIOANDACHT -
Evangelium in unserer Zeit -
UKW 93,2 MHz |
|
So 18.10. |
07.30 Uhr |
BRF2 |
Pfarrer Martin Schuler |
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18.15 Uhr |
BRF2 |
Wiederholung der Sendung vom Vormittag |
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HAUSKREISE |
|
Hauskreis Wellach Pützhaag 10, Raeren |
|
Mo 05.10. |
19.30 Uhr |
Raeren |
[T] |
|
Mo 09.11. |
19.30 Uhr |
Raeren |
[T] |
|
Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustraße 1, Raeren |
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Di 20.10. |
20.15 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch [S] |
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Hauskreis Hergenrath Pfarrhaus Neu-Moresnet |
|
jeden Di. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Offenbarung des Johannes [R] |
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BIBELSTUNDE |
|
Di
06.10. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Das Buch Esther [S] |
|
Di
13.10. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Matthäusevangelium [T] |
|
Di
20.10. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Johannesevangelium [R] |
|
Di
27.10. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Matthäusevangelium [T] |
|
Di
03.11. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Das Buch Esther [S] |
|
FRAUENFRÜHSTÜCK
(Pfarrhaus) |
|
Mi
07.10. |
09.15 Uhr |
Kelmis |
Abraham |
|
Mi
14.10. |
09.30 Uhr |
Eupen |
giftige Gedanken ... |
|
Mi
21.10. |
09.15 Uhr |
Kelmis |
Phil. 1-11 |
|
Mi
04.11. |
09.15 Uhr |
Kelmis |
Isaak |
|
PRESBYTERIUM |
|
Mi
30.09. |
20.00 Uhr |
Kelmis |
Verwaltungsrat und Presbyterium |
|
Do
15.10. |
20.00 Uhr |
Eupen |
Distriktversammlung in Eupen |
|
Do
22.10. |
20.00 Uhr |
Kelmis |
Hauskreis |
|
CHOR (Pfarrhaus) |
|
Freitags |
19.15 Uhr |
Kelmis |
Chorproben |
|
KONFIRMANDEN |
|
Konfirmanden
1.Jahrgang: |
|
Sa
24.10. |
09.00 Uhr |
Kelmis |
Unterricht |
|
Konfirmanden 2.Jahrgang: |
|
Sa
24.10. |
11.00 Uhr |
Eupen |
Unterricht mit gemeinsamen Mittagessen. Ende gegen 14.00 Uhr. |
|
ROYAL RANGER
(Pfadfindergruppen) |
|
Mäuschen
(Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren) |
|
Sa 03.10. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreffen |
|
Sa 24.10. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreffen |
|
Sa 31.10. |
14.30 Uhr |
Kelmis |
Stammtreffen |
|
Delphine
(Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren) |
|
Sa 03.10. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreffen Obstnachmittag |
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Sa 24.10. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Vorbereitung Stammtreffen und Weihnachten im Schuhkarton |
|
Sa 31.10. |
14.30 Uhr |
Kelmis |
Stammtreffen |
|
Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren) |
|
Sa 03.10. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreffen |
|
Sa 24.10. |
15.00 Uhr |
Kelmis |
Teamtreffen |
|
Sa 31.10. |
14.30 Uhr |
Kelmis |
Stammtreffen |
|
Hühner
(Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre) |
|
Sa 03.10. |
18.00 Uhr |
Eupen |
Geocachen |
|
Sa 24.10. |
18.00 Uhr |
Eupen |
Kochduell |
|
Sa 31.10. |
14.30 Uhr |
Kelmis |
Stammtreffen |
|
Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren) |
|
Fr 02.10. |
18.30 Uhr |
Walhorn |
Kinobesuch, Treffen bei St. Plumanns |
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Do 15.10. |
18.30 Uhr |
Membach |
Fotosession und Theaterstück |
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Sa 31.10. |
14.30 Uhr |
Kelmis |
Stammtreffen |
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Weitere Veranstaltungen der Royal Ranger |
|
Mi 14.10. |
19.00 Uhr |
Eupen |
Mitarbeitertreffen |
|
Sa 31.10. |
14.30 Uhr |
Kelmis |
Stammtreffen |
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GEBET |
|
jeden Mi. |
19.00 Uhr |
Kelmis |
Gebet in der Kirche |
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FREUDE
&
LEID |
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Taufen:
Am 6. September wurden Tom und Ben Kleine, Kinder der Eheleute Stefan
und Andrea Kleine aus Hergenrath in der Johanneskirche zu Neu-Moresnet
getauft.
Trauungen:
Am 01.08. heirateten in der Eupener Friedenskirche Stephan Plazinski
und Manuela Hoffmann.
Am 08.08. heirateten ebenfalls in der Eupener Friedenskirche Natascha
Pitz und Sascha Hermann.
Am 05.09. wurden Martin Steger und Natalie Möllhof in Kortenaken
kirchlich getraut.
Am 12.09. wurden Carlo Schings und Nicole Meyhack in der
Maria-Himmelfahrtskirche zu Kelmis ökumenisch getraut.
Ebenfalls am 12.09. heirateten in der Eupener Friedenskirche Martin
Funk und Julia Schnurr.
Am 19.09. wurden Yves Klinkenberg und Denise Blees in der
Maria-Himmelfahrtskirche zu Kelmis ökumenisch getraut.
Beerdigungen:
Am 09.08. starb Frau Carine Deutz aus Hergenrath im Alter von 59
Jahren.
Frau Deutz war treues Mitglied der Frauengruppe unserer Gemeinde und
nahm als ökumenisch gesinnte Christin rege am Leben unserer
Kirchengemeinde teil.
Am 20.08. starb Frau Helga Biergans, geborene Schreiber im Alter von
48 Jahren und wurde am 26.08. in Raeren kirchlich beerdigt.
Am 11.09. starb Frau Luise Peissen im Alter von 83 Jahren und wurde am
15.09. auf dem Eupener Friedhof kirchlich beerdigt. |
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REDAKTIONSSCHLUSS
FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 16. OKTOBER 2009 |
|
ANSPRECHPARTNER |
|
Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721
Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85
Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700
Eupen, Tel.: 087 74.21.95
Teamleiter ROYAL RANGER:
Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15
Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49
Kundschafter Jungen (Polarwölfe):
Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59
Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.:
0475 86.22.92
Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15
+
Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65 |
Erntedank und Reformationsgottesdienst
Erntedankgottesdienst
Herzliche Einladung zum Erntedankgottesdienst. In Kelmis gibt es einen
Familiengottesdienst mit dem Handpuppenteam musikalisch umrahmt von der
Band Family. Außerdem können die Kinder Körbchen, gefüllt mit Erntegaben
mitbringen, die zum Altar nach vorne gebracht werden.
In
Eupen wird ebenfalls ein Erntedankgottesdienst stattfinden. Auch in der
Friedenskirche können Kinder mit ihren Körbchen den Altar schmücken.
Während der Predigt jedoch werden die Kinder in der Sakristei betreut. Der
Eupener Erntedankgottesdienst wird ein Musikplusgottesdienst sein –
musikalisch umrahmt von einem Lütticher Instrumentalensemble.
Reformationsgottesdienst
und
Wechsel von Sommer- auf Winterzeit.
mit einem Gospelchor aus Eschweiler.
Wie
jedes Jahr wird auch 2009 der Gottesdienst am Sonntag vor dem
Reformationsfest (25.Oktober) im Belgischen Rundfunk übertragen. Doch in
diesem Jahr wird der Gottesdienst von einem Gospelchor aus Eschweiler
mitgestaltet und Pfr. Schippers wird die Predigt halten.

Bitte
beachten Sie, dass der Gottesdienst bereits um 10.00 Uhr beginnt.
Vergessen Sie für diesen Sonntag nicht, die Uhr um eine Stunde
zurückzustellen.
Es
ist wieder soweit! Am 25.10.2009 endet die Sommerzeit und die Uhr muss
eine Stunde zurück gestellt werden.
Einladung zur Taizé Fahrt
Taizé
ist ein kleiner Ort in Frankreich, im schönen Burgund, der durch die dort
lebende Brüderschaft weltweit bekannt wurde. Der Begründer ist ein
evangelischer Christ mit dem Namen Roger Schütz gewesen. Jedes Jahr kommen
Tausende Jugendliche aus allen Ländern der Erde, aber auch Erwachsene,
nach Taizé, um ihr geistliches Leben mit anderen Menschen bei den
Tagzeitengebeten, dem Singen einfacher vielsprachiger Lieder, einer
längeren Stille und ausführlichen Bibelgesprächen, zu teilen. Die
Taizéfahrt lädt ein, zu sich, zu Gott, und zueinander zu finden.
Wir
wollen ab Donnerstag, 5. November, bis Sonntag, 8. November 2009,
verreisen. Der Preis beläuft sich auf 89,00 € pro Person.
Er
enthält die Fahrt mit dem Reisebus, die Unterhaltskosten vor Ort, und die
Reiseversicherung.
Bist
du zwischen 16 und 30 Jahre alt, so komm mit uns nach Taizé! Du kannst
dich anmelden und weitere Informationen erhalten bei Pfr. Dariusz Tomczak.
(087 74 21 95)
Zum Schmunzeln
Gottlieb, ein kleiner Junge, hatte einen treuen Taufpaten. Leider wohnte
der zu weit weg für regelmäßige Besuche. So gingen Briefe hin und her. Zum
Erntedankfest schrieb der Pate wieder einen Brief. Darin lag das
monatliche Taschengeld. Es war fast wichtiger als der Brief selbst. Im
Brief versuchte der Pate zu erklären, dass man auch schon als Kind aus
Dankbarkeit vom Taschengeld etwas spenden könnte. Gottlieb war hocherfreut
und bedankte sich in seinem nächsten Brief bei seinem Paten, weil der so
ein fröhlicher Geber sei.
Was war
geschehen? Der Pate hatte geschrieben: „Einen fröhlichen Geber hat Gott
lieb.“ Und der Junge hatte gelesen: „Einen fröhlichen Geber hat Gottlieb.“
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wir gratulieren
herzlich: |
Geburtstage |
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Ruth Scholz |
in Hergenrath |
am 08.10. zu 80 Jahren |
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Hildegard Verheyen |
in Baelen |
am 10.10. zu 72 Jahren |
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Christel Kaiser |
in Membach |
am 11.10. zu 80 Jahren |
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Helmut Linde |
in Neu-Moresnet |
am 12.10. zu 75 Jahren |
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Elfriede Bührlen |
in Eynatten |
am 12.10. zu 74 Jahren |
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Ruth Close-Schröder |
in Kelmis |
am 13.10. zu 74 Jahren |
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Hans-Gottfried Pruy |
in Kelmis |
am 15.10. zu 70 Jahren |
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Hans Duddeck |
in Membach |
am 16.10. zu 75 Jahren |
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Gertrud Hartmann |
in Eupen |
am 19.10. zu 89 Jahren |
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Helmut Bitter |
in Neu-Moresnet |
am 21.10. zu 82 Jahren |
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Maria Binger |
in Eupen |
am 22.10. zu 71 Jahren |
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André Wintgens |
in Kettenis |
am 01.11. zu 89 Jahren |
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Ingeborg Lowitzki |
in Hauset |
am 03.11. zu 76 Jahren |
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Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander -
Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen
- Neu-Moresnet -
Redaktionelle Leitung: Hans Thom,
Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721
Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -
Korrektorin: Rosi Nyssen;
Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print &
mail factory - Aachen - Auflage: 650 Stück
Brückekonto:
741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.
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