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49. Jahrgang

Oktober 2006 

Nr. 10

Verantwortlicher Herausgeber: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet

Inhalt:

Monatsspruch Oktober / Was ich der Gemeinde sagen möchte / Diospi-Suyana

Monatsspruch Oktober:

Du sorgst für das Land und tränkst es; Du überschüttest es mit Reichtum.

(Psalm 65,10a)


Im Pfarrgarten stehen einige kleine Apfelbäume, die vor ca. 40 Jahren von Familie Flückiger gepflanzt wurden und heute noch betreut werden. Wenn nach einem langen, dunklen und nasskalten Winter diese Bäume anfangen zu blühen, dann kann allein der Anblick dieser Blütenpracht das Herz erfreuen und froh machen.

Manchmal, wenn ein Frost, ein Hagelschauer, Stürme, eine Regen- oder Trockenperiode der Natur zusetzen, dann denke ich: Oh weh, ob dieses Jahr wohl Äpfel kommen? Und tatsächlich scheint nach der Blüte alles vorbei zu sein. Der Baum bekommt seine Blätter und von Frucht sieht man so gut wie gar nichts. Doch ab August staune ich jedes Jahr aufs Neue: Die Bäume sind geschmückt mit erst grünen, dann schönen roten und gelben Äpfeln. Und sie sind oft voller als ein Weihnachtsbaum in einem amerikanischen Hollywoodfilm, so dass Herr Flückiger Stützen anbringen muss. Und jedes Jahr erfreuen diese Äpfel viele Menschen mit ihrem leckeren Geschmack bis in den Frühsommer des kommenden Jahres hinein.

Ähnlich staunt auch der Psalmbeter über die Fülle der Früchte, die jedes Jahr das Land trägt. Durch alle Krisen und Unwetter hindurch schenkt Gott dem Land jedes Jahr immer wieder – vielleicht mal mehr, vielleicht mal weniger eine Ernte. In einer anderen Übersetzung steht: „Gott sucht das Land heim.“ Das heißt, Gott selber kommt durch die Gärten, Felder und Wälder mit seinem Segen, um sie mit seiner Lebensfülle zu berühren und zu beschenken.

Drei Dinge fallen mir dazu ein:

1. Eine Ernte ist ein Zeichen dafür, dass Gott unendliche Geduld mit uns hat. In Vers 4 des Psalmes wird deutlich, dass wir diese Freundlichkeit Gottes eigentlich gar nicht verdient haben. „Schwere Schuld drückt uns zu Boden; doch trotz unserer Untreue wirst du uns vergeben.“ Gott beschenkt uns, auch wenn wir oft gar nicht dankbar für seine Gaben sind, auch wenn wir vor ihm davon laufen und nichts mit ihm zu tun haben wollen. Mit jeder guten Ernte will er uns dagegen sagen: Fürchte dich doch nicht vor mir, ich meine es gut mit dir. Komm zu mir ins Vaterhaus, dort wirst du das Leben in Fülle finden.“

2. Gott hat auch unendliche Geduld mit den anderen. Schnell sind wir Menschen dabei, uns von anderen Menschen abzugrenzen, sie moralisch abzuqualifizieren. Ganz besonders, wenn sie nach unseren Maßstäben „schlecht“ sind. Wenn Gott es aber über gute und schlechte Menschen regnen lässt, dann heißt dies, dass auch wir, wenn wir unserem himmlischen Vater ähnlich sein wollen, gütig zu Menschen sind, die nicht gerade zu den „guten“ Menschen gehören. Zwar dürfen wir nicht das böse Tun gutheißen, aber man kann mit einer gewissen Strenge eine Person gütig und freundlich behandeln. Jesus selbst fordert seine Jünger dazu auf, besonders den Menschen Gutes zu tun, die sich nicht dafür revanchieren können.

3. Wenn Gott es gut mit mir meint und er mit jeder Ernte zeigt, dass er für das Land sorgt, dann brauche auch ich mir keine Sorgen um mein Leben und um die notwendigen Lebensmittel zu machen. Die Nachrichten überhäufen uns fast täglich mit negativen Meldungen wie Fleisch- und Lebensmittelskandalen, Klimawandel, und Seuchenwarnungen, so dass es einem Angst und Bange werden kann. Diese Meldungen sollten uns aber daran erinnern, dass auch wir Menschen Verantwortung für die Erde tragen, die uns Gott anvertraut hat. Doch die letzte Sorge um unser Leben sollten wir Gott überlassen. Denn er sorgt für uns.

Pfr. Martin Schuler


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Liebe Leser, ein herzliches „Dankeschön“ an alle, die uns in den letzten Wochen mit Helfen und Beten unterstützt, begleitet und ermutigt haben.

Wir haben die Hilfe Gottes erfahren: Pfr. M. Schuler kann wieder arbeiten und ich spüre wie Gottes Kraft uns verändert. Besonders danke ich den ehrenamtlichen Mitarbeitern aus der ev. Gemeinde wie aus den anderen Denominationen (Katholiken, Pfingstler, Baptisten, Orthodoxen), die ihre Zeit, Kraft und Geld eingesetzt haben, um einige Projekte, wie das interkulturelle christliche Sport- und Familienfest, den Bosnienabend oder das Diospi-Suyana Projekt, bei uns durchführten. Dies ist wirklich ein Reichtum, den Gott uns mit den vielen Mitarbeitern schenkt, die sich voller Leidenschaft und Begeisterung für die Sache Jesu Christi sich engagieren. Ich freue mich über das hervorragende Miteinander im Presbyterium und Verwaltungsrat. Wir haben viele Dinge miteinander angesprochen. Wir haben miteinander um den richtigen Weg gerungen und wir haben viele gute und auch einmütige Entscheidungen getroffen. Ich hoffe, dass es alle spüren: Jesus zu dienen macht wirklich Freude und bringt viel geistlichen Gewinn ins Leben. Dabei denke ich ganz besonders an eine Familie in Eupen, die bald nach Aachen umziehen wird. Diese Familie ermöglichte uns im Monat August einen Aufenthalt am Meer. Wir konnten während
dieser Zeit relaxen und auftanken. Unser Dank gilt vor allem deshalb dem lebendigen Gott gegenüber, der uns durch seine Kinder auch in Sache Urlaub hilft. Es ist nicht selbstverständlich, dass Gott durch seinen Heiligen Geist in unserer Zeit so viel Liebe bewirkt, dass wir Wunder seiner Barmherzigkeit erfahren und dass wir erleben können, wie die christliche Gemeinschaft in unserer Gegend wächst. Deshalb gehört alle Ehre unserem Herrn Jesus Christus. Dies alles gibt unserem Leben und unserem Dienst in Ostbelgien viel Kraft und Dynamik.

D. Tomczak


DIOSPI-SUYANA

WIR VERTRAUEN AUF GOTT

Dr. John im Gespräch mit Ilßgen Kaub-Krietenstein

Wer am Abend des 11. September ins Eupener Pfarrhaus gekommen war, ist ganz sicher nicht unbeeindruckt nach Hause gegangen! Ein Begeisterter erzählte begeisternd von einem Projekt, für das zu leben und zu arbeiten er und seine Frau sich entschieden haben und wofür sie sich von Gott gerufen fühlen. Im wahrsten Sinne »im Vertrauen auf Gott« sind sie hinausgegangen, um in diesem fernen Land Peru eine Arbeit zu beginnen, die im ersten Moment wie Größenwahn anmutet. Sie machen einen vollen, selbstlosen Einsatz, arbeiten und »rühren die Trommel« unermüdlich und dürfen erleben, wie Gott segnet und immer wieder Wunder tut!!!

»Wenn ich jung wäre, ginge ich sofort mit«, sagt eine ältere Dame leise, und so ist wohl jeder Zuhörer angerührt und nachdenklich, aber auch glücklich, dass es »so was in der heutigen Zeit noch gibt«. Dr. John gibt ein überzeugendes, glaubwürdiges Zeugnis seiner Arbeit und seines Glaubens und erreicht die Herzen der Zuhörer.

Nicht zuletzt wirkt sich dies in deren großzügiger Freigiebigkeit aus. Die Kollekte des Abends erbringt 2.500,– Euro!! Willy Flückiger hat »Vorarbeit« geleistet, und so kann er – zusammen mit der Sonntagskollekte und einem Beitrag aus der Bibelkreiskasse noch 2.800,– Euro drauflegen, so dass Dr. John am Ende des Abends 5.300,– Euro mitnehmen kann. Er sagt, dass er solch eine Summe noch nach keinem Vortrag bekommen hat, und wir freuen uns so, als ob wir selbst die Beschenkten wären.

Wer an diesem Abend verhindert war, kann trotzdem noch jederzeit diese einmalige, vorbildliche Arbeit unterstützen.

Infos bei Willy Flückiger sowie unter www.diospi-suyana.org.

Gott segne Geber und Gaben!

D. Vogel

Gedanken zu dem Lied 247 / Leserbrief / Chorkonzert

Das Lied des Monats Oktober ist:

EKG NR. 247: „HERZLICH LIEB’ HAB ICH DICH, O HERR.“

Dieses Lied spricht in seinem Text von der Sehnsucht zu Jesus. Gleichzeitig vermittelt er auch ein grenzenloses Vertrauen zu ihm und die Bitte, die Versuchungen der Welt und des Teufels vom Menschen abzuwenden. Die letzte Strophe bittet um einen sanften Tod und die Vorfreude, Jesus von Angesicht zu Angesicht zu sehen.

Die Melodie ist relativ lang, durch den Text bedingt, und umfasst die ganze Oktave. Sie gliedert sich in drei Teile und hat die bei Chorälen seltene ABC Form. J. S. Bach schätzte dieses Lied sehr, er komponierte 5 verschiedene Sätze zu dieser Melodie.

Die 3. Strophe bildet den Schlusschoral der Johannes Passion. Der gesamte Text ist eng an Psalm 73,23-26 angelehnt.

Der Textdichter ist Martin Schalling, geboren 1523 in Straßburg, er war Schüler von Melanchthon, später Generalsuperintendent der lutherischen Oberpfalz, dann Pfarrer in Nürnberg, wo er 1608 starb.

Johannes Fleu


Leserbrief , Chorkonzert

zum Monatsspruch im September 2006:

Bei den Gedanken zum Monatsspruch kommt es mir - und sicher nicht nur mir - etwas merkwürdig vor, zu lesen, dass wir zur Kenntnis nehmen sollen, dass er „nicht zum Wort Gottes“ gehört, da er den alttestamentarischen Apokryphen entnommen ist. Da muss man sich doch fragen, ob es den Theologen, die die Monatssprüche aussuchen, an theologischer Weitsicht fehlt!

U. Knittel

Aus dem Bibelgesprächskreis / Die neue Wasserstele in Neu-Moresnet

»Ja, ein gutes Wort ist wertvoller als ein reiches Geschenk. Und wer wirklich helfen will, gibt beides!« (Jesus Sirach)

Menschliche Weisheit und göttliche Weisheit

1. Fortsetzung

Pfarrer i. R. Bernhard Rolffs

Jesus Sirach geht es in allem, was er mit großem Engagement zu sagen hat, um das eine große Anliegen und Ziel: wie kann und soll unser menschliches Leben im Miteinander gelingen? – Er sieht das Leben in all seinen alltäglichen
Facetten immer als Ganzes, aus der Perspektive des Gesetzes Gottes und im
Blick auf die Einmaligkeit bzw. das Ende des Lebens.

Mit großer Menschenkenntnis nennt er die Schwachheiten und Torheiten der Menschen, die sich gedankenlos und verantwortungslos in ihrem Lebensdrang treiben lassen. Menschen ohne Selbsterkenntnis und Selbstbeherrschung werden in einer kritikfreudigen Gesellschaft bald zum Gespött, – ihre Kurzsichtigkeit und Dummheit im Umgang mit Geld und Worten, – ihre Taktlosigkeit und Rücksichtslosigkeit in der Begegnung mit anderen bringen ihnen unweigerlich Geringschätzung und Verachtung ein.

Dem gegenüber preist Jesus Sirach mit immer neuen Worten und Bildern die Klugheit der denkenden Menschen und die Weisheit der gesetzestreuen Frommen! Kluge Weitsicht gepaart mit Wissen und Verstand führt sicher zu Ansehen und Wohlstand, – macht das Leben erfolgreich und schön. Jedoch die Schwierigkeiten des Alltagslebens, die Probleme des menschlichen Mit-, Neben- und Gegeneinanders lassen sich nur durch die tiefgründige Weisheit bewältigen.

Die Losungen sind eine sehr nützliche Hilfe zum Bibelstudium

Das ist die feste Überzeugung von Jesus Sirach.

Im Gespräch über seine Lebenserkenntnisse und seine belehrenden Ratschläge haben wir erkannt, dass solche alten Lebensweisheiten für uns ihre Gültigkeit im Ganzen nicht verloren haben. So wenig hat sich das Wesen der Menschen über Jahrtausende verändert, dass wir unsere eigenen Wesenszüge im Spiegel dieser Lebensbetrachtung weithin wieder erkennen!

Bernhard Rolffs

Fortsetzung folgt!


Die neue Wasserstele in Neu-Moresnet

Die Stele verdanken wir der Weitsicht des verstorbenen Herrn Emil Schöbel aus Eupen, der Geld für seine zukünftige Grabpflege anlegte. Da sich diese Anlage besser entwickelte als erwartet, während die Kosten für die Grabpflege nur wenig stiegen, blieb ein Überschuss, der den Kauf der Stele ermöglichte.

U. Knittel

Damit ein jeder Wasser wähle, steht sie hier die neue Stele, sie streckt sich hoch, oh, voller Wonne; gab’s früher grad die blaue Tonne, in die per Schlauch und ferngelenkt, ein kleiner Hahn hat Wasser g’schenkt:

So läuft nun heut’ wie nie zuvor, ein voller Strahl aus blankem Rohr und bietet so, mit voller Wucht, demjen’gen, der die Gräber sucht, das Wasser – Elixier zum Gießen, damit die Pflanzen kräftig sprießen, als Gruß in alle Ewigkeit, voll Liebe und voll, Dankbarkeit...

(Stele = griech. Säule, Grabstein, Pfeiler).

Lange hat es gedauert, bis sie im Frühjahr dieses Jahres im Friedhof Neu-Moresnet in Betrieb genommen werden konnte. Nach einigen Mühen und einer kleinen »Volksabstimmung« hatten wir seinerzeit das gute Stück ausgewählt, bestellt und gelagert. Viele Monate hat es gedauert, bis die Kelmiser Gemeindearbeiter das passende Rohrmaterial zur Hand hatten und ihre Zeit opfern konnten. Erst nach dem letzten Winter klappte es dann aber plötzlich ganz schnell, wie am Schnürchen, und die Stele kam zu stehen; sie wurde sogar noch von der Gemeinde mit einer Art Tablett versehen, um die Kannen besser handhaben zu können; Dank sei ihnen.

Seien wir zufrieden, dass dieses Schmuckstück jetzt benutzt werden kann. Möge das Wasser mit Gottes Hilfe nie versiegen.

G. Martinius

Jahreszeiten / Euregio-Pfarrstelle Aachen

Jahreszeiten

Wenn man im nördlichen Elbegebiet öfter die Ferien verbringt, manchmal im Frühling, dann wieder im Spätsommer, erwarten den Gast zwei unterschiedlich spannende Schauspiele: die Ankunft der Störche im Frühling und ihren Abflug Ende August. Im Frühjahr kommen sie in ihre Nester auf den Kaminen und Dächern der Ortschaften zurück. Ein emsiges Leben und Klappern und Werben um den Partner beginnt.

Man trifft sie überall. Auf den Feldern stolzieren sie den Landwirten vor den Pflügen und Traktoren herum auf Suche nach Nahrung. Sie verbreiten unter den Menschen Hoffnung auf eine schöne Zeit, auf den ersehnten Sommer. Man atmet nach dem langen Winter befreit auf: Sommer, Sonne, Ferien.

Ende August ein ganz anderes Bild. Wieder ist ein aufgeregtes Klappern und Flügelschlagen zu hören und zu sehen. Es kommt einem so vor, als seien sie über Nacht schon weniger geworden. Sie bereiten sich auf ihren langen Flug in wärmere Gefilde vor.

Ganz plötzlich sind sie weg, ihre Nester sind verwaist. Schwermut will sich auf den Feriengast senken, Ferienende, die kalten dunklen Tage und Wochen kündigen sich an. Noch ist es sommerlich warm und hell, doch die Tage werden schon kürzer, und die täglichen Pflichten erscheinen am Ferienhorizont. Doch der Herbst hat auch seine Reize. Man dankt dem Herrn für schöne Ferientage und weiß, er begleitet uns immer, auch im dunklen Winter. Gerade dann ist man dankbar für seine ewig währende Gnade.

Rosi Nyssen


Grenzen überwinden - Miteinander leben und glauben lernen - Gemeinsam Verantwortung übernehmen: Grundlagen, Ziele und Aufgaben der kirchlichen Euregio

„Es sind verschiedene Gaben; aber es ist ein Geist.“ „Ihr aber seid der Leib Christi und jeder von euch ein Glied“ (1. Kor 12, 4.27)

Euregiopfarrer Dr. Markus Coeleveld

Fortsetzung: Ziele und Aufgaben

Was aber geht Europa bzw. der europäische Einigungsprozess, was geht die Euregio die Kirchen und Gemeinden an?

Sehr viel, so meine ich. Christinnen und Christen sollten eigentlich ganz vorne dabei sein, wenn es darum geht, Grenzen zu überwinden und neue Wege der Begegnung und Zusammenarbeit zu suchen.

Grenzüberschreitung und Ökumene gehören zur christlichen Gemeinde wie das Salz in die Suppe. Und das heißt auch umgekehrt: ohne diese Perspektiven, „Grenzüberschreitungen“ und ökumenischen Kontakte fehlt der Gemeinde etwas - auch wenn sie es vielleicht nicht direkt bemerkt und „sich selber genug ist“. Und so ergeben sich beinahe wie von selbst die wesentlichen Ziele der kirchlichen Euregioarbeit: Das gegenseitige Kennen lernen und den Austausch zwischen den Kirchenkreisen, Gemeinden und Gemeindegliedern zu fördern; gemeinsame Initiativen und Kooperationen anzuregen, aufzunehmen und zu begleiten; Ansprech- und Kooperationspartner zu sein für politische und andere gesellschaftliche Organisationen und Initiativen in der Euregio; den europäischen Einigungsprozess und deren Umsetzung auf euregionaler Ebene kritisch zu begleiten und mit zu gestalten.

Und was bedeutet das konkret?

Miteinander leben und glauben lernen und gemeinsam Verantwortung übernehmen setzt konkrete Begegnungen und ein Kennen lernen voraus. Die „Euregio-Pfarrstelle“ stellt daher Informationen über die Nachbarkirchen und -gemeinden bereit und vermittelt Kontakte - für punktuelle Begegnungen, für Gemeindeausflüge oder aber auch kontinuierliche Gemeindepartnerschaften. Treffen für einzelne Gemeindegruppen wie z.B. das in diesem Jahr zum ersten Mal durchgeführte „Euregionale Chortreffen“ in Geleen/NL können das Bewusstsein der Verbundenheit über bestehende Grenzen hinweg stärken. Regelmäßig in Kooperation mit anderen Institutionen und Organisationen durchgeführte Veranstaltungen wie z.B. die Euregionalen Ökumenischen Konferenzen (in diesem Jahr zum Thema „Jugend und Kirche“), Gedenkveranstaltungen zum 27. Januar (Gedenken an die Opfer des
Nationalsozialismus) oder Lehrerfortbildungen sind Elemente der Übernahme der durch das Evangelium gebotenen gesellschaftlichen Verantwortung. So weit wie das Aufgabenfeld sind auch die Möglichkeiten. Und so lebt die kirchliche Euregioarbeit wesentlich auch von den Wünschen, Inspirationen und Überlegungen der beteiligten Kirchenkreise und Gemeinden selbst. Schon zeichnet sich auch der Deutsche Evangelische Kirchentag im Juni 2007 ab, bei dem die Beteiligung der Gemeinden aus Belgien und den Niederlanden nicht nur wünschenswert, sondern für das Gelingen notwendig ist.

Euregio-Pfarrstelle Aachen - Haus der evangelischen Kirche

Auch hierzu werden in Kürze Informationen vonseiten der „Euregio-Pfarrstelle“ an alle Gemeinden erfolgen - es sind aber auch jetzt schon Anregungen und Ideen erwünscht - damit das „miteinander glauben und leben lernen“ auch hierin nicht nur eine leere Formel bleibt, sondern konkrete Gestalt gewinnt.

Pastor Dr. Markus Coeleveld
Euregio-Pfarrstelle
Frère-Roger-Straße 8-10
D-52062 Aachen
Tel.: 0049/(0)241-453-128/125
Euregio-pfarrstelle@ekir.de
www.euregio-pfarrstelle.de

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 01.10.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Familiengottesdienst zu Erntedank [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Erntedankgottesdienst [S]

So 08.10.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst [T]

So 15.10.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst mit Abendmahl [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst mit Abendmahl [S]

So 22.10.

10.40 Uhr

Neu-Moresnet

Lobpreisgottesdienst zum 19. Sonntag nach Trinitatis

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik-Plus-Gottesdienst [T]

Fr 27.10.

19.00 Uhr

Eupen

musikalischer Vespergottesdienst [T]

Sa 28.10. 

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

WEP

So 29.10.

10.00 Uhr

Eupen

Reformationsgottesdienst [S] + Übertragung durch den BRF
ENDE DER SOMMERZEIT BEACHTEN

So 05.11.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 21. Sonntag nach Trinitatis [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik-Plus-Gottesdienst [S]

KINDERGOTTESDIENST

So 15.10.

09.30 Uhr
10.40 Uhr

Neu-Moresnet
Eupen

im Pfarrhaus
im Pfarrhaus

So 22.10.

09.30 Uhr
10.40 Uhr

Neu-Moresnet
Eupen

im Pfarrhaus
im Pfarrhaus

RADIOANDACHT

So 15.10.

07.30 Uhr
18.15 Uhr

BRF2

UKW 93,2 und 98,4 MHz
Wiederholung der Sendung vom Vormittag

ATEMPAUSE

Mo 09.10.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

im Pfarrhaus

Mo 23.10.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

im Pfarrhaus

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossente Str. 4, Raeren

Mo 02.10.

20.00 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 17.10.

20.15 Uhr

Raeren

Bibelgespräch über die Reformation [S]

Hauskreis Hergenrath

dienstags

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Matthäus Evangelium [E. Rolffs]

BIBELSTUNDE

Di 03.10.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

Di 10.10.

19.30 Uhr

Eupen

Abraham [Flückiger]

Di 17.10.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Bergpredigt [Rolffs]

Di 24.10.

19.30 Uhr

Eupen

Abraham [Flückiger]

FRAUENFRÜHSTÜCK

Mi 04.10.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Austausch

Mi 11.10.

09.30 Uhr

Eupen

Psalm

Mi 18.10.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Bibellese

PRESBYTERIUM

Do 05.10.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet

 

20.00 Uhr

 

Sitzung

CHOR

Fr 06.10.

18.45

 Eupen

Chorprobe in der Friedenskirche

Freitags

18.45

 Neu-Moresnet

Chorprobe

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Fr 20.10. - So 22.10.

17.00 Uhr

Bhf Eupen

Abfahrt zum Konfiwochenende nach Nessonvaux

2. Jahrgangsstufe:

Sa 28.10.

18.00 Uhr

Neu-Moresnet

Thema: Warum bin ich Christ? [T] 

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter): St. Plumanns

14.10.

15-17 Uhr

Neu-Moresnet 

Ausflug zu den Tieren

Delphine (Kundschafter Mädchen): E. Recker

14.10.

15-17 Uhr

Neu-Moresnet 

Erste Hilfe + Sicherheit

Polarwölfe (Kundschafter Jungen): Jens Stiedenroth

14.10.

15-17 Uhr

Neu-Moresnet 

 

Hühner (Pfadfinder Mädchen 12 - 14 Jahre): Miriam Manderfeld

  14.10.

 

Eupen 

Vorbereitung zum Stammtreff - Wir brauchen Ideen, Ideen, Ideen ...
Was möchtet ihr zum Stammtreff beitragen?

Stammtreff für alle Gruppen

 28.10.

ab 16.00 Uhr

Neu-Moresnet

mit anschl. WEP bis ca. 21.00 Uhr

FREUD UND LEID ...

Getauft wurde ...
... am 3. September in der Friedenskirche in Eupen Wim, Sohn von John und Franziska Van Craenenbroeck aus Eupen.

Gesegnet wurde ...
... am 3. September in der Friedenskirche in Eupen Leon, Sohn von Sascha und Ursula Horster-Bongartz aus Eynatten.

Aufgenommen wurde ...
... am 19. August Guy Groteclaes aus Limburg.

Geheiratet haben ...
... am 19. August Guy Groteclaes aus Limburg und Cindy Groteclaes-Fatzaun.

Verstorben sind ...
... am 20. August Lisbeth Gerson aus Membach im Alter von 84 Jahren.
... am 14. September Anne Lavalle aus Lüttich im Alter von 95 Jahren.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR NOVEMBER-AUSGABE: Di. 03.10.06

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Vikar Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95 , Sprechzeiten: Di 10-12 Uhr und Fr 16-18 Uhr

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0049 170 202.10.92

Falken (Pfadranger): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

KONZERT »a Due« der Romantik

Sonntag, den 1. Oktober 2006; 16.00 Uhr in der Johanneskirche in Neu-Moresnet

Duette von Schumann und Mendelssohn
4-händige Klaviermusik von Schubert und Pillney

Parwin Jusofie – Sopran, Peter Pangh – Tenor, Stefan Pitz und Johannes Fleu – Klavier

Herzliche Einladung an alle!

CHORKONZERT NOTA BENE zum Thema Zeit

Samstag, den 7. Oktober 2006; 20.00 Uhr in der Friedenskirche Eupen

Der Eintritt ist frei.

MUSIK-PLUS-GOTTESDIENST

Sonntag, den 22. Oktober um 10.40 Uhr in Eupen

NEU - VESPERGOTTESDIENST

Freitag, den 27. Oktober 2006; 19.00 Uhr in Eupen

Musikalische Vesper - nicht länger als 45 Minuten.

Einzelheiten in der November-Brücke.

WORSHIP EVENING WITH PRAYER WEP

Samstag, 28. Oktober 2006; 19.00 Uhr in Neu-Moresnet

STAMMTREFF DER ROYAL RANGERS

EINLADUNG AN ALLE INTERESSIERTEN!

Hallo liebe Freunde und Mitglieder! Seit dem 16. Mai 2006 existiert unser Stamm der Royal Rangers eigenständig unter belgischer Flagge als STAMM 1. Aus diesem Anlass möchten wir alle Interessierten herzlich zu unserem ersten Stammtreff unter neuer Flagge einladen.

Der Stammtreff findet statt am 28.10.2006 von 16.00 Uhr bis ca. 21.00. Damit wir auch ausreichend für Euer leibliches Wohl sorgen können, bitten wir um Anmeldung bis zum 20.10.2006 bei unserer Stammleiterin Elisabeth Recker ( Tel. 087/65.26.49 oder elisabeth_recker@hotmail.com ).

Im Programm erwarten Euch Erlebnisse aus dem vergangenen Jahr, Beiträge unserer Teams, ein WEP (Worship Evening with Prayer) und natürlich Geselligkeit bei Essen und Trinken.

Wir freuen uns, Euch zu treffen und gemeinsam eine gesegnete Zeit zu verbringen.

Eure Royal Rangers
(i.V. Miriam Manderfeld)

GEBURTSTAGE OKTOBER 2006, wir gratulieren:

Ruth Scholz

in Hergenrath

am 08. Oktober zu 77 Jahren

Christel Kaiser

in Membach

am 11. Oktober zu 77 Jahren

Helmut Linde

in Neu-Moresnet

am 12. Oktober zu 72 Jahren

Bernd Brün

in Hergenrath

am 17. Oktober zu 72 Jahren

Gertrud Hartmann

in Eupen

am 19. Oktober zu 86 Jahren

Helmut Bitter

in Neu-Moresnet

am 21. Oktober zu 79 Jahren

Mechthild Amplatz

in Eupen

am 22. Oktober zu 90 Jahren

Ingeborg Lowitzki

in Hauset

am 03. November zu 73 Jahren

Impressum - Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet,  Hasardstraße. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Verantwortung: Klaus Wolf - Redaktion: Redaktionelle Leitung: Gertie Schmidbauer, Layout: Heribert Schmidbauer, Sabine Plumanns; Redaktionelle Beratung: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: Aldenhoff - Gemmenich; Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: webmaster@ev-Kirche-Eupen-NeuMoresnet.org 
Stand: 07. Mai 2010