13. Jahrgang                                            Oktober/November 1970                                               Nr. 10/11

Evangelisches Monatsblatt in den belgischen Ostkantonen

Inhalt:

Eupener Wahl 1970...

Haben Sie sich, lieber Leser, von dem Titel, den Sie soeben gelesen haben, einfangen lassen? Das freut mich sehr und ich bitte Sie den Artikel diesmal fertig zu lesen, denn es geht um eine WICHTIGE WAHL, die Sie 1970 treffen müssen.

Verzeihen Sie mir bitte, wenn ich wie eine Reklameagentur, die das Bild eines schönen Mädchens benutzt, um Reklame für Staubsauger, Bier oder Autos zu machen, den Trick mit dem Titel gebraucht habe. Man muss sich heute schon etwas einfallen lassen, damit das Kirchenblättchen überhaupt noch gelesen wird und nicht direkt in den Papierkorb wandert.

Die Leser, die nicht an Gott glauben, möchte ich nun nicht mehr länger hinhalten; sie brauchen nicht mehr weiter zu lesen, es kommt nichts mehr was für sie Interessant wäre; schon gar nicht über Stadtratswahlen oder was sie sich auch bei der Überschrift gedacht haben mögen.

Zu irgend einem Zeitpunkt ist bei uns, die wir an Gott glauben, die Frage aufgetaucht: Wie stehe Ich zu diesem Gott? Den »lieben« Gott, von dem man in der Schule erzählt, meine ich nicht, sondern den Gott, zu dem man in der Not betet, wenn es einem mal nicht so gut geht wie man es sich wünscht. Oder den Gott, den man verantwortlich machen will, weil es in der Welt so traurig aussieht. Vor allem aber meine ich den Gott, der alles erschaffen hat, der uns als »höheres« Wesen gegenübersteht und dessen Handeln wir nicht immer verstehen, weil dieser Gott einen ganz anderen Maßstab hat als wir Menschen.

Gott hat sich uns in der Bibel und in seinem Sohne Jesus Christus offenbart und wir haben zwei Möglichkeiten, diesbezüglich Stellung zu nehmen.

Dies ist die wichtige Wahl, welche wir HIER und HEUTE, In Eupen 1970, treffen müssen. Wir können diese Wahl hinausschieben, für Wochen - Monate - Jahre; aber wir riskieren in der Zwischenzeit vom Tode überrascht zu werden. Und dann ist es leider zu spät.

Die erste Möglichkeit besteht nun darin, wie die modernen Theologen, etwa Bultman oder Käsemann oder bereits deren Jünger (sie selbst sind schon wieder überholt) an die historische Existenz des Menschen Jesus von Nazareth zu glauben. Dieser Jesus ist dann auch ein absolut vorbildlicher Mensch gewesen, der in Ehren gehalten wird wie ein Albert Schweitzer oder Mahatma Ghandi. Und dieser Jesus Ist dann auch ein Revolutionär in der Art eines Che Guevara, den »Imperialisten - Revanchisten - Faschisten« ermordet haben, nur muss es dort »Schriftgelehrte - Pharisäer - Römische Besatzungsmacht« heißen. Die Wunder, die der Mensch Jesus von Nazareth gewirkt hat, sind dann auch nur in der Einbildung der Jünger geschehen und die Bibel ist ein Sammelsurium von historischen Halbwahrheiten, frommen Legenden und geschichtlichen Erzählungen. Was man nicht hundertprozentig beweisen kann, wird gestrichen, und darunter fallen größte Teile des Alten Testamentes und der 4 Evangelien...

Wer diese Möglichkeit erwählt hat, kann auf jeden Fall wegen seiner Ehrlichkeit bewundert werden und ist den vielen braven und bürgerlichen Namenchristen, die weder Fisch noch Fleisch sind und alles beim Alten lassen wollen, um ja kein Aufsehen zu erregen, um einiges voraus.

Aber etwas Entscheidendes geht ihm verloren, nämlich das EWIGE LEBEN. Zweifelt er an den Wundern Jesu, dann ist auch die Auferstehung nicht zu beweisen und fällt unter die »Entmythologisierung«.

»Ist Christus aber nicht auferstanden, so ist all unsere Predigt vergebens«, sagt der Apostel Paulus. Auch das »ewige Leben« ist dann ein Mythos.

Die meisten »modernen« Theologen können Ihre Thesen ebenso wenig beweisen wie die streng bibelgläubigen Christen und bekämpfen sich untereinander.

Die zweite Möglichkeit Ist ganz einfach: Zurück zur Bibel... Zurück zu Christus... Zurück zum Glauben!

Die Bibel behauptet von sich selbst, sie sei von Gott durch den Heiligen Geist inspiriert. »Alle Schrift von Gott eingegeben...« 2. Tim 3, 16a; oder »Es ist noch keine Weissagung aus menschlichem Willen hervorgebracht, sondern die heiligen Menschen Gottes haben geredet, getrieben vom hl. Geist« 2. Petr. 1, 21.

Ich für mich nehme dies als wahr an, solange mir nicht hundertprozentig das Gegenteil bewiesen werden kann; und sollte Ich mich nun wider erwarten geirrt haben, so kann Ich allenfalls von einigen Theologen als dumm und unwissend verschlissen werden. Dieses Risiko nehme ich gerne In Kauf - was ist das im Vergleich zur Krone des ewigen Lebens, die uns Christus selbst verheißen hat?

Lieber Leser aus Eupen und Umgebung: WÄHLE auch Du noch heute die bessere Möglichkeit und werde hier In Eupen ein aktives und frohes Mitglied einer lebendigen Gemeinschaft.

Rolf Lander

MONATSSPRUCH OKTOBER:

HERR, UNSER GOTT, DU HAST ALLE DINGE GESCHAFFEN, UND DURCH DEINEN WILLEN HABEN SIE DAS WESEN.

OFFB. 4,11

MONATSSPRUCH NOVEMBER:

WEN DÜRSTET DER KOMME; UND WER DA WILL, NEHME DAS WASSER DES LEBENS UMSONST.

OFFB. 22,17

Gemeindeglieder protestieren gegen Mietwucher

Eine Protestaktion gegen Mietwucher in ihrer Gemeinde unternehmen in diesen Tagen Glieder der Evangelischen Kirchengemeinde Düsseldorf-Wersten zusammen mit Vertretern der »Mietersolidarität« im Düsseldorfer Süden. Mit einem Demonstrationszug vor die von einem Geschäftsmann betriebene Gastarbeiterunterkunft sowie mit einer Flugblattaktion wollen die Teilnehmer »gegen den Mietwucher und die Ausbeutung ausländischer Arbeitnehmer« zweier in der Gemeinde ansässiger Unternehmer protestieren. Initiator der Aktion ist der 26jährige Vikar Michael Höhn. Höhn fand die Unterstützung eines großen Teils der Gemeindeglieder als auch die Billigung seiner Aktion durch die drei Pfarrer der Kirchengemeinde Wersten.

Ausgelöst wurde durch die Protestaktion durch eine Predigt im Gottesdienst seiner Gemeinde, die Vikar Höhn nach Gesprächen mit Mietern und Gastarbeitern unter das Thema »Mietwucher« gestellt hatte und in der er auf Grund eines Zeitungsartikels einer Reihe von Unternehmern unter Nennung ihres Namens Mietwucher und Ausbeutung vorwarf. Ein Protestbrief an die Genannten wurde von mehr als der Hälfte der Gottesdienstbesucher unterschrieben. Als Reaktion auf Predigt und Protestbrief kam zwar ein Gespräch mit den betreffenden Geschäftsleuten zustande, verlief jedoch nach Auskunft Höhns unbefriedigend und ließ keine Änderung der ungerechten Behandlung deutscher und ausländischer Mieter erwarten. Der junge, verheiratete Geistliche - er wohnt in der Schwesternstation der Gemeinde - und die Schwestern werden seitdem von nächtlichen Telefonanrufen belästigt. Auch Höhns Vorsprache bei den zuständigen Behörden zwecks Abänderung der Missstände in den betreffenden Mietsbaracken hatte bisher keinen Erfolg, da sich die Eigentümer offiziell hart am Rande der Legalität bewegen.

Im Rahmen der Aktion gegen Mietwucher begibt sich Vikar Höhn für die Gastarbeiter seiner Gemeinde auch auf Zimmersuche. Um die Probleme der Mieter und Gastarbeiter besser kennen zu lernen, beabsichtigt er nach seinen Worten ferner, »selbst einmal in solchen menschenunwürdigen Unterkünften zu leben«. Zusammen mit dem Volksmissionarischen Amt der rheinischen Kirche bereitet Höhn außerdem einen »Gottesdienst für junge Leute« vor, der am 3. Oktober in der Neanderkirche stattfinden soll und der sich unter dem Arbeitsthema »Gastarbeiter -Kulis - Kellerwanzen« ebenfalls dem Problem Mietwucher stellen wird.

(epd)

Evangeliums-Rundfunk - Aufgabe

»Gottes gute Nachricht« weitersagen

Für die Übermittlung von Nachrichten in Wort, Schrift und Bild ergeben sich heute durch den Einsatz moderner technischer Hilfsmittel großartige Möglichkeiten. Kabelnetze, Richtfunkstrecken, Sendeanlagen und Fernmeldesatelliten sorgen dafür, dass wichtige Ereignisse in kürzester Zeit auf der ganzen Erde bekannt gemacht werden.

Auch für die Ausbreitung des Evangeliums, dieser wichtigsten Nachricht aller Zeiten, bietet die Technik sehr gute Voraussetzungen. Radiowellen überwinden natürliche und von Menschen aufgerichtete Grenzen. Sie dringen sogar in Gebiete vor, zu denen Missionaren der Zutritt verwehrt wird. Sie erreichen Hörer in ihren Wohnungen und unterwegs. Durch die starke Verbreitung von Transistorgeräten in allen Ländern der Erde ist es einem ständig wachsenden Kreis von Menschen möglich, Rundfunksendungen zu hören.

Es gibt gegenwärtig etwa 70 evangelische Radiomissionssender, deren Aufgabe es ist, in ein Durcheinander von Unterhaltung, Propaganda und Information Gottes Wort mit seinem klaren Anspruch zu tragen. Unter diesen Missionssendern nimmt - gemessen an Sendeleistung und Wirksamkeit - die internationale Radiomissionsgesellschaft Trans World Radio (TWR) eine führende Stellung ein.

Deutschsprachiger Zweig dieses Missionswerkes ist der Evangeliums-Rundfunk in Wetzlar. Seine abwechslungsreichen Programme sind für unzählige Menschen eine entscheidende Lebenshilfe geworden, die sie nicht mehr missen möchten. Täglich treffen in den Wetzlarer Büros des Evangeliums-Rundfunks etwa 250 Zuschriften ein. Darunter zahlreiche Dankschreiben und vor allem auch viele Bitten um seelsorgerischen Rat. Mehr und mehr machen die Hörer auch von einem angebotenen schriftlichen Bibelkurs Gebrauch.

Der Evangeliums-Rundfunk arbeitet im Geiste der Evangelischen Allianz, d. h. er strebt eine brüderliche Zusammenarbeit mit lebendigen Christen aus verschiedenen Denominationen an. Ebenso wie die Verkündiger kommen auch die Männer, die für die Arbeit verantwortlich sind, aus verschiedenen Gemeinden und Kirchen. Das gleiche gilt für die fest angestellten Mitarbeiter. Geleitet wird der Evangeliums-Rundfunk von einem Vorstand. Diesem stehen als beratende Gremien ein Programm- und ein Wirtschaftsausschuss zur Seite. Mit der Erledigung laufender Geschäfte ist die Missionsleitung beauftragt.

KERNSÄTZE aus Ansprachen der Festkonferenz anläßlich des 10jährlgen Bestehens des Evangeliums-Rundfunks (Oktober 1969, Frankfurt)

Dr. Paul E. Freed, Präsident der Missionsgesellschaft TWR:

Was Gott während dieser vergangenen 10 Jahre durch den Evangeliums-Rundfunk getan hat, ist ein modernes Wunder. Es überschreitet alles, was je ein Mensch ausrichten könnte.

Dr. Ralph Freed, Generaldirektor:

Ich habe etwas auf dem Herzen, das ich an Sie weitergeben möchte: Wir müssen die Tatsachen des Evangeliums vor uns haben, wir müssen unsere Verantwortung für die Seelen der Mitmenschen erkennen, aber nur ein brennendes Herz für Jesus wird uns zum Ziel bringen.

Hermann Schulte, Vorsitzender d. Evangeliums-Rundfunks:

Unser Weg war in diesen 10 Jahren kein Spaziergang. Gott hat uns oft in Nöte kommen lassen, aber wir dürfen und wollen bezeugen: Überall hat er Großes getan. Er hat uns nie verlassen.

Wilfried Mann, Verwaltungsdirektor des Evangeliums-Rundfunks:

In den vergangenen 10 Jahren war es möglich, allen finanziellen Verpflichtungen durch freiwillige Spenden vieler Hörer nachzukommen. Hinter jeder Gabe, die wir von Freunden bisher erhielten, sehen wir die liebende Hand Gottes.

Rudolf Loh, Vorstandsmitglied des Evangeliums-Rundfunk:

Bei einer Reise durch Siebenbürgen erfuhr ich, dass dort Zehntausende täglich den Evangeliums-Rundfunk hören. Man sagte mir, dass vor Jahren noch wenige Menschen einen Radioapparat besaßen und dass die Leute abends mit Stalllaternen durch das Dorf zogen, um zum dem einen Haus zu kommen, in dem unsere Sendungen empfangen wurden.

Horst Marquardt, Programmdirektor des Evangeliums-Rundfunks:

Wir müssen unseren Glauben aussagbar machen: Worte finden, Begriffe prägen und benutzen. Die Botschaft vom Heil in Christus muss zeitnah ausgesprochen werden, ohne dass man sie mit der jeweils modischen Zeitgemäßheit verwechseln könnte.

Bischof Dr. C. E. Sommer, Präsident der Vereinigung Evangelischer Freikirchen:

Die Allianzarbeit des Evangeliums-Rundfunks hat in vielen Gemeinden und Gemeinschaften Eingang gefunden und wird darin noch weiter fortschreiten. Der Dienst des Evangeliums-Rundfunks ist ein legitimer Beitrag zu der Arbeit der Kirchen, Verbände und Gemeindebünde. Das hat sich in den vergangenen 10 Jahren erwiesen.

Heinrich Uloth, Missionsinspektor des Gnadauer Verbandes:

Wenn der Evangeliums-Rundfunk noch nicht bestünde, dann müsste er jetzt, heute, gegründet werden. Am Evangeliums-Rundfunk wird das Gesetz des geistlichen Wachstums im Reiche Gottes sichtbar. Er ist bis heute seiner Berufung treu geblieben und ist das Opfer an Zeit und Geld und Mitarbeit wert.

Wilhelm Gilbert, DD, Vorsitzender der Deutschen Evangelischen Allianz:

Was der Evangeliums-Rundfunk will, das will auch die Allianz, und was die Allianz will, was die Gemeinde Jesu will, das will auch der Evangeliums-Rundfunk. Wir gehen von der geistlichen Gemeinschaft aus, die uns durch die Bindung an Jesus Christus gegeben ist. Beim Evangeliums-Rundfunk wird echte Allianz praktiziert. Man fragt nicht, zu welcher Benennung, zu welcher Kirche oder Freikirche gehörst du, sondern fragt: Hast du den Herrn Jesus lieb? Wir sind durch den Dienst im Rundfunk, wie in der Allianz, Wegbereiter für die immer stärker in Erscheinung tretende Einheit des Volkes Gottes, der Gemeinde Jesu Christi.

DER EVANGELIUMS-RUNDFUNK BEKENNT SICH ZU FOLGENDER GLAUBENSGRUNDLAGE:

Wir glauben an den dreieinigen Gott, Vater, Sohn und Heiliger Geist. Wir glauben, dass die Bibel in allen ihren Aussagen vom Heiligen Geist inspiriert ist.

Darum bekennen wir:

  1. Gott der Vater hat alles erschaffen und erhält alles.

  2. die Gottheit und Menschheit Jesu, seine Geburt von der Jungfrau Maria, seinen Opfertod am Kreuz, seine leibhaftige Auferstehung, seine Himmelfahrt, seine gegenwärtige Erhöhung zur Rechten Gottes und seine Wiederkunft in Herrlichkeit. Jesus Christus, unser Herr und Heiland, hat sein Blut stellvertretend für die Sünden der ganzen Welt hingegeben.

  3. Gott hat seinen Heiligen Geist in die Welt gesandt, damit er den Menschen die Augen darüber öffne, was Sünde, Gerechtigkeit und Gericht ist und damit er den Erlösten die ganze göttliche Wahrheit offenbare.

  4. Die menschliche Natur ist durch und durch sündhaft. Nur durch Bekehrung und Wiedergeburt, die Erlösung durch das Blut Jesu, können Menschen vor Gott gerechtfertigt werden. Alle, die nicht von neuem geboren werden, sind ewig verloren.

  5. Die Erlösten werden zum ewigen Leben in Herrlichkeit, die Nicht-Erlösten zum Gericht und zur ewigen Verdammnis auferstehen.

  6. Alle Wiedergeborenen bilden die Gemeinde, den »Leib Jesu Christi«.

  7. Für die Gemeinde ist der Missionsbefehl Jesu gültig und verbindlich: »Geht zu allen Völkern und macht sie zu Jüngern, tauft sie auf den Namen des Vaters, des Sohnes und des Heiligen Geistes; lehrt sie halten alles, was ich euch befohlen habe« (Matth. 28, 19-20)

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

Gottesdienstordnung

Sonntag, den 4. Oktober 1970, Erntedankfest

  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Abendmahlsgottesdienst
  Malmedy

10.00 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Abendmahlsgottesdienst

Samstag, den 10. Oktober 1970

  Eupen

18.45 Uhr

Abendgottesdienst

Sonntag, den 11. Oktober 1970, 20. Sonntag nach Trinitatis

  Malmedy

10.00 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Kindergottesdienst

Sonntag, den 18. Oktober 1970, 21. Sonntag nach Trinitatis

  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Hauptgottesdienst
  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Kindergottesdienst
  Malmedy

10.00 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Kindergottesdienst

Sonntag, den 25. Oktober 1970, 22. Sonntag nach Trinitatis

  Eupen

 

Gemeindefest (kein Gottesdienst)
  Malmedy

10.00 Uhr

Hauptgottesdienst

Samstag, den 31. Oktober 1970, Reformationstag

  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Hauptgottesdienst
  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Kindergottesdienst
  Malmedy

10.00 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Kindergottesdienst

Samstag, den 7. November 1970

  Eupen

18.45 Uhr

Abendgottesdienst

Sonntag, den 8. November 1970, Drittletzter Sonntag des Kirchenjahres

  Malmedy

10.00 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Kindergottesdienst

Sonntag, den 15. November 1970, Vorletzter Sonntag des Kirchenjahres

  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Hauptgottesdienst
  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Kindergottesdienst
  Malmedy

10.00 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Kindergottesdienst

Sonntag, den 22. November 1970, Ewigkeitssonntag

  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Hauptgottesdienst
  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Kindergottesdienst
  Malmedy

10.00 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Kindergottesdienst

Sonntag, den 29. November 1970, 1. Advent

  Malmedy

10.00 Uhr

Hauptgottesdienst
  Eupen

10.30 Uhr

Hauptgottesdienst

Auf vielseitigen Wunsch wird, wie aus obiger Gottesdienstordnung zu ersehen ist, an jedem zweiten Samstag des Monats ein Abendgottesdienst, der jeweils um 18.45 Uhr beginnt stattfinden.

Da sich die neuen Anfangszeiten sehr positiv ausgewirkt haben, werden diese in Zukunft beibehalten.

Die Reparaturen an unserem Kirchturm beginnen!

Reparaturen an der Friedenskirche im September 1970

Das Foto wurde Ende September beim Aufbauen des Gerüstes aufgenommen. Pfarrer Amann und Kirchmeister Willems haben es mit Hilfe von Bezirkskommissar Hoen, Herrn Bürgermeister Pankert und Herrn Rosskamp von der Stadtverwaltung endlich soweit gebracht, dass die Arbeiten beginnen konnten. Voraussichtlich werden diese Anfang April nächsten Jahres beendet sein.

Gemeindefest 1970

Beginn am Samstag, dem 24. Oktober, um 16 Uhr im Pfarrhaus EUPEN: Wohltätigkeitsbazar mit Verkaufsständen verschiedener Art. Eröffnung des Jugendkellers.

Um 20 Uhr: Große Jugendparty.

Sonntag, den 25. Oktober, 11 bis 13 Uhr: Wohltätigkeitsbazar mit Frühschoppen. 15.30 Uhr: Kaffee und Kuchen mit verschiedenen Verlosungen und zum Abschluss RIESENTOMBOLA.

Wir möchten in diesem Jahr das Gemeindefest etwas erweitern und die Jugend interessieren. Ferner wollen wir versuchen die Finanzen der Gemeinde durch Verkauf von diversen Waren etwas zu verbessern.

Programme werden an alle Bezieher der »Brücke« gehen und wir hoffen auf wohlwollende Unterstützung aller Gemeindeglieder und Freunde aus nah und fern.

Sprechstunden des Gemeindepfarrers

Montags von 18 bis 20 Uhr und donnerstags von 18 bis 20 Uhr. Bei Krankheitsfällen oder anderen dringlichen Lagen bitten wir um telephonischen Bericht im Pfarramt, damit der Pfarrer sie aufsuchen kann.

Besuch aus Seraing

Am Sonntag, dem 20. September, besuchte uns am Spätnachmittag die Gemeinde aus Seraing auf der Rückfahrt ihres Gemeindeausfluges. Von unserer Gemeinde hatten sich einige Mitglieder eingefunden, um sich mit den Gästen zu unterhalten. Nachdem Pfr. Haan und Pfr. Amann einige Worte an die Anwesenden gerichtet hatten, wurden bei gemütlichem Beisammensein Getränke gereicht. Vor der Heimfahrt besichtigte man gemeinsam die Friedenskirche, die durch ihre Schönheit und Größe bei den Besuchern einen starken Eindruck hinterließ.

Frauenhilfe

Die nächste Versammlung findet statt am Dienstag, dem 6. Oktober, um 20 Uhr im Pfarrhaus, Eupen, Hookstraße 40. Die Versammlung im Monat November wird durch persönliche Einladungen bekannt gegeben.

Evangelium in unserer Zeit - UKW Kanal 5 - Sendung in deutscher Sprache

Sendezeiten:

Im Oktober: am Mittwoch, dem 14., von 19 bis 19.30 Uhr.

Im November: am Mittwoch, dem 18., von 19 bis 19.30 Uhr.

Wir gratulieren zum Geburtstag

Hedwig Kremerskoten aus Eupen - am 5.10.: 84 Jahre

Hermine Hoffmann aus Eupen - am 22.10.: 79 Jahre

Amalie Pelzer aus Welkenraedt - am 27.10.: 83 Jahre

Alfred Lippert aus Eupen - am 2. 11.: 72 Jahre
Hedwig Schuh aus Eupen - am 12. 11.: 86 Jahre

Wilhelm Baake aus Kelmis - am 18.11.: 76 Jahre

Dorothe Wenzel aus Eupen - am 22. 11.: 82 Jahre

 

»Herr, Gott, du bist unsere Zuflucht für und für.« Ps. 90,1
 

Getraut wurden

Wilma Eigner und Freddy Lecoq aus Weismes am 26. September in der Friedenskirche Eupen.

»Darum hofft unsere Seele auf den Herrn, er ist unsere Hilfe und Schutz.« Psalm 33, 20

Aus dem irdischen Leben abgeschieden sind

Frau Louise Delhougne geb. Machus aus Eupen im Alter von 76 Jahren.
Herr Wilhelm Fürsattel aus Eupen im Alter von 81 Jahren.

»Unser Glaube ist der Sieg, der die Welt überwunden hat.« 1. Joh. 5,4

Herausgeber: Evang.Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet. - Redaktion: Rolf Lander, Eupen, Olengraben 35 - Redaktioneller Mitarbeiter: Willy Flückiger, Neu-Moresnet, Lütticher Str. 177, Tel. 087/599 28 - Gemeindepfarrer: Hans- Ruedi Amann, Eupen, Hookstr. 40, Tel. 087/521 95 - Abonnemente und Adressenänderungen  Heinz Kemper, Eupen, Bergstraße 85 - Konten: Banque de Bruxelles Eupen Nr. 12271 - PSK. Nr. 886488 Evang. Kirchengemeinde, Eupen - Druck H. Braun, Eupen.

 

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Stand: 07. Mai 2010