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51. Jahrgang

September 2008

Nr. 9

Verantwortlicher Herausgeber: Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

 

Monatsspruch September
Was ich der Gemeinde sagen möchte 

Monatsspruch September

Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.

Jer 31,3


Es ist ein Wort, das Gott durch den Propheten Jeremia im Alten Testament zu seinem Volk Israel sprach. Heute gilt dieses Wort nicht nur seinem Volk Israel, sondern wir dürfen dieses Wort auch auf uns persönlich beziehen, weil sich Gott in Jesus Christus allen Menschen barmherzig zugewendet hat.

Das Zeichen von Gottes Liebe ist das Kreuz von Golgatha. Ein Zeichen dafür, dass Liebe stärker ist als das Leiden, sogar stärker als der Tod. Die wahre Liebe gibt alles. Jesus gab sein Leben, damit wir vor der ewigen Verdammnis gerettet werden und die ewige Gemeinschaft mit Gott haben. Das Kreuz ist also das höchste Ausmaß an Liebe Gottes zu uns Menschen. Gott hat uns zu sich gezogen aus lauter Güte. Das heißt, zu Ihm können wir kommen, so wie wir sind, mit all unseren Fehlern, Schwächen und Schattenseiten. Wir können uns eben nichts bei ihm verdienen. Alles ist geschenkt, eben Güte, freiwillige Gnade. Denn wie sollte etwas ein Verdienst sein, wenn doch alles von Gott herkommt? Wie kann ich für die Stärke meines Armes oder meine Klugheit von Gott einen Lohn erwarten?

Als der so genannte Verlorene Sohn von Lukas 15 sich endlich entschließt, wieder nach Hause zu gehen, kommt ihm der Vater durch die offene Tür seines Hauses entgegen gelaufen, nimmt ihn in die Arme und küsst ihn. Und der Junge riecht nicht gut, sondern eher schlecht. Er war ja zuletzt bei den Schweinen gelandet, nachdem er alles in den Bars und Bordells seiner Zeit durchgebracht hatte.

Diese Beispielgeschichte hat Jesus erzählt, um Mut zur Rückkehr zu Gott zu machen. Gott hat Sehnsucht nach uns. Er ist der suchende Gott und hört nicht auf zu suchen, bis er uns gefunden hat. Darum konnte der Apostel Paulus über die Liebe Gottes zu seinen verlaufenen und verlorenen Töchtern und Söhnen auf dieser Erde in seinem Brief an die Römer schreiben: „Christus starb für uns, als wir noch Gottes Feinde waren. Damit hat Gott uns gezeigt, wie sehr er uns liebt.“

Gott spricht: Ich habe dich je und je geliebt, darum habe ich dich zu mir gezogen aus lauter Güte.

Der Triumph des Gekreuzigten muss also in dieser Welt ausgerufen werden. Denn nur seine Liebe macht es uns möglich, uns wirklich zu verändern. Gott vergibt uns und so können wir einander vergeben. Auf diese Weise ist die Versöhnung unterwegs zu allen Menschen. Dass wir das immer tiefer erkennen und erfahren können, dies wünsche ich Ihnen und mir selbst.

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Pfarrer D. Tomczak


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Vor einigen Jahren wurde ich auf ein christliches Musikerehepaar aufmerksam:

Andrea und Albert Frey-Adams.

Einerseits erzählen ihre Texte von dem, was uns Christen heute so bewegt und andererseits haben sie sehr schöne Lieder, mit denen man Gott loben kann. In einem, das wir auch schon hin und wieder in den Lobpreisgottesdiensten singen, heißt es:

„Zwischen Himmel und Erde ist ein Riss
Und ein Kampf zwischen Licht und Finsternis
In dieser Zwischenzeit.

Zwischen Himmel und Erde sind wir noch
Und das, was wir nicht wollen, tun wir doch
In dieser Zwischenzeit.

Mitten in dieser Welt, doch nicht von dieser Welt,
Wir gehören zu dir und doch sind wir noch hier.

Zwischen Himmel und Erde hängst du dort
Ganz allein und verlassen von Mensch und Gott
Zwischen Himmel und Erde ausgestreckt,
Dort am Kreuz“

(zum Anhören zum Beispiel unter: http://www.youtube.com/watch?v=KTeNb7DLGyE)

Als ich erfuhr, dass bei unserem geplanten Gemeindeausflug am 20. September zum Evangeliumsrundfunk nach Wetzlar auch die beiden einen Auftritt haben, freute ich mich besonders. Damit bietet der Ausflug nicht nur die Pflege unserer Gemeinschaft als Kirchengemeinde, es ist auch noch ein besonderes Extra dabei.

In diesem Sinne herzliche Einladung an Fans wie Neugierige. Ich würde mich freuen, wenn wir den bestellten Bus bis auf den letzten Platz voll bekommen. 

Ihr Pfr. M. Schuler

Musik / Besuchertag im Royal Ranger Camp

Musik

DAS LIED DES MONATS: EG 303

Das Lied für den Monat September ist EG303.

„Lobe den Herrn o meine Seele“

Grundlage des Textes ist Psalm 146, der zu den so genannten Halleluja- Psalmen zählt. Er ist ein großer Lobgesang auf Gott als Herr und König.

Der Pfarrer und Superintendent, Johann Daniel Herrenschmidt, richtete
den Text in Verse ein, so dass er dann auch als Choral vertont werden konnte.

Der Komponist der Melodie ist unbekannt, das Lied steht in strahlendem G Dur und ist sehr hymnisch angelegt. Das Lied erschien erstmals in Geistreiches Gesangbuch, die einflussreichste Liedersammlung des deutschen Pietismusses, herausgegeben von Johann Anastasius Freylinghausen.

Musik-Plus-Gottesdienst in Eupen am 28.9. Felix Mendelssohn: Violinsonate f Moll op.4, Arvo Pärt: Spiegel im Spiegel Martin Gotzen, Violine, Johannes Fleu, Klavier.

JF


Der Sommer machte gerade eine kleine Pause als das Ferienlager der Pfadfindergruppen der Kirchengemeinde begann.

Am Montag, dem 4. Camptag, regnete es in Strömen und die Temperaturen sanken bereits auf herbstliche Grade.

Ebenso sank auch die Stimmung unter den Kindern. Doch beim Besuchertag blinzelte die Sonne wieder hervor und die Besucher, das waren Eltern, Großeltern und Freunde der Royal Ranger, erlebten eine bunte und fröhliche Schar von Kindern und Mitarbeitern.

Der Platz liegt idyllisch an der Ruhr. Doch der Boden war durch die starken Regenfälle der vergangenen Tage aufgeweicht. So verwandelten sich die Wege in Schlammbahnen. Das konnte die Stimmung aber nicht trüben.

Nach einem leckeren Mittagessen bekamen Besucher und Kinder zunächst einmal für eine Stunde einen „Erste Hilfe“ Kurs. Sachkundig lernten die Kinder wie man einen Druckverband anlegt.

Anschließend gab es verschiedene Arbeitsgruppen.

Kleine Boote wurden gebastelt, die sogleich in der Ruhr ihre Schiffstaufe erhielten. Die Pfadranger lernten Messer schleifen.

Mit viel Mühe und Geduld versuchten ganz erfahrene Pfadfinder ein Feuer ohne Streichholz bzw. Feuerzeug zu machen.

Mit Abendessen und einem Film wurde der Tag abgerundet. An dieser Stelle einen Dank an alle, die dieses Lager vorbereitet und durchgeführt haben!!!

MS

Stein des Anstoßes

ATHEISMUS, OPIUM FÜR‘S VOLK?

Nach Gesprächen mit Atheisten und wechselseitigen Leserzuschriften in einer hiesigen Tageszeitung, ...

... stellt sich bei mir obige Frage. Zuerst muss festgestellt werden: Es gibt verschiedene Sorten von Atheisten.

Zum einen sind da die absoluten Gottesverneiner, die ihre Ideen unters Volk bringen und alle Welt von ihrer Weisheit überzeugen wollen. Sie meinen allen Ernstes, den Menschen würde es besser gehen, wenn sie nicht an einen Gott glauben. Sie geben sogar neuerdings Kindercomics heraus, um die lieben Kleinen schon im Kindergartenalter von der abwegigen Idee - es gäbe einen Gott - abzubringen. Diese Art von Gottesleugnern sind meist regelrechte Fanatiker, und nur was wissenschaftlich bewiesen werden kann, darf auch wahr sein. Sie vergessen dabei nur, was vor hundert Jahren wissenschaftliches „Evangelium“ war, stellt sich heute vielfach als völliger Irrtum heraus und wird durch selbige Wissenschaft als solcher belegt. Zu dieser Art gehören auch oft Menschen, die von einer „Religion“ oder einem ihrer Vertreter mal sehr enttäuscht worden sind und ihren Glauben an Gott deswegen über Bord geworfen haben.

Zum anderen gibt es eine Reihe von Zeitgenossen, die oft Gehörtes einfach nur nachplappern, um „In“ und „vernünftig“ zu erscheinen. Im Gegensatz zu ersteren, die sehr wohl eine intelligente Debatte führen können, ist bei ihnen eine logische und ernste Auseinandersetzung kaum möglich.

Nun gibt es noch eine dritte Sorte von Menschen, die an keinen Gott glaubt, weil sie viel zu beschäftigt mit anderen Dingen und sich selbst ist. Sie sehen es als eine Zumutung an, am Sonntagmorgen in eine Kirche zu gehen. - Da schläft man aus, treibt Sport oder fährt ins Grüne. - Für sie gibt es ja so viele kluge Leute, die genauestens erklären, dass es keinen Gott gibt: Also wer sich mit Gott und Religion befasst hat nur Ärger, Verpflichtungen und soll auch noch was spenden? Nein danke, dann lieber Kopf in den Sand stecken, wie der Vogel Strauss. Mit dem Tod ist ja sowieso alles
aus….

Atheisten werfen auch gerne alle Gottesgläubigen und Religionsanhänger in einen „Pott“. Religionsanhänger haben im Lauf der Geschichte immer wieder Menschen im Namen ihrer Religion umgebracht und tun dies heute noch (siehe Islam).

Man muss nun einen Unterschied zwischen Glauben an Gott und Religion machen. Religion ist eine von Menschen geschaffene Institution, die wie alles Menschliche fehlbar ist und oft in Extremismus und Fanatismus ausartet. Von alters her, ist es für den normalen Menschen eher logisch, an ein höheres Wesen zu glauben, denn so viele Zufälle kann es gar nicht geben, um alle zusammenpassenden Dinge vom Weltall bis zum Atomteilchen und den menschlichen und tierischen Chromosomen zu erklären.

Nun gibt es einige Fragen an die Sorte von Atheisten, die unbedingt die Menschen von einem Glauben an Gott abbringen wollen und meinen, die Welt würde dadurch schöner, besser und lebenswerter. Haben Atheisten z.B. weniger Menschen umgebracht als Christen? Was ist mit Hitler, Mao, Stalin und Konsorten, um nur einige zu nennen? Interessant wäre es auch mal statistisch zu erfahren, ob mehr Männer, die Frauen vergewaltigt haben, Atheisten oder Christen sind? Ob Menschen, die im Spital liegen und von einem Seelsorger betreut werden, schneller genesen als andere? Sind die 10 Gebote der Juden und Christen eine Hilfe, um das Zusammenleben der Menschen erträglicher zu machen oder sind sie eine Behinderung? So gäbe es noch viele Fragen….

Glauben ist, eine Sache für wahr zu halten, die man nicht beweisen kann. So ist im Grunde der Atheismus auch nur ein Glaube und zwar der, dass es keinen Gott gibt. Viele Menschen lassen sich nun leider durch diesen Glauben oder Aberglauben betäuben, beruhigen und in die Irre leiten. Ihr Motto ist: Der moderne Mensch glaubt nicht an unsichtbare Wesen oder, es ist noch keiner aus dem Jenseits zurückgekommen usw..

Im Psalm 14.1 lesen wir: Die Toren sprechen in ihrem Herzen „Es ist kein Gott“. Dies muss für Atheisten ja dummes Zeug sein. Was wäre nun, wenn sie sich irren?

Ich glaube, schlussendlich ist Atheismus auch nur eine Art „Opium für‘s Volk“.

Rolf Lander

Aus unserer Geschichte / Rückblick auf die Gemeindeversammlung

Pfarrer Urs Höner

Aus unserer Geschichte

Fortsetzung Ende

Als Vertreter der Synode verabschiedete der damalige Inspektor für protestantisches Unterrichtswesen Pfarrer Urs Höner und seine Ehefrau:

„Es ist für mich ein großes Vorrecht und eine Ehre, heute hier in Ihrer Mitte verweilen zu dürfen, und zwar als Vertreter unserer belgischen Synode. Es ist das große Verlangen der Synodalen Direktion nach jeder Gelegenheit zu suchen, die sich ergibt, um näheren Kontakt mit unseren protestantischen Brüdern und Schwestern zu nehmen. Wir wissen, dass dasselbe Verlangen auch bei Ihnen besteht. Das haben Sie wahrlich auf greifbare Weise gezeigt und bewiesen, als Sie vor zweieinhalb Jahren hier innerhalb Ihrer Mauern unsere vollzählige Synode empfangen haben. In früheren Jahren wäre so etwas nicht möglich gewesen, aber im Jahre 1951 haben Sie in glänzender Weise diesen Empfang organisiert und alle Mitglieder unserer Synode haben die prächtigsten Erinnerungen über ihren Verbleib in Eupen bewahrt. Diese Festlichkeit mag wahrlich als Höhepunkt der Laufbahn Ihres Pfarrers, Herr Höner, betrachtet werden. Wir in Brüssel aber wissen allzu gut, mit wie viel Hingabe und Energie Sie hier gearbeitet haben und ich kann Ihnen versichern, dass überall in Belgien die Neuigkeit von Ihrem Wegzug mit sehr großem Leidwesen vernommen wurde. Wer soll es nicht betrauern, dass ein Mensch mit so vielen Gaben und Kräften durch Gott gesegnet und der auch noch so viele Dienste für unseren Belgischen Protestantismus beweisen konnte, in sein Vaterland zurückkehrt. Aber wie groß unsere Enttäuschung auch sei, sollen wir auch nicht undankbar sein und nicht vergessen, was Pfarrer Höner alles für den Aufbau und das Gedeihen von unserer protestantischen Gemeinde hier geleistet hat. Sein Wirken war nicht so leicht. Wir freuten uns dann auch, als wir feststellen konnten, dass hier segensreich gearbeitet wurde.

Neben seiner ausgebreiteten Gemeindearbeit, hat Pfarrer Höner den protestantischen Unterricht an den Mittelschulen organisiert. Als Inspektor dieses Unterrichts, möchte ich ihm ganz besonders herzlich gratulieren und für alles danken, was er auf dem Gebiet des Unterrichts geleistet hat. Das ist überraschend viel gewesen. Vor keinerlei Schwierigkeiten hat er jemals zurückgeschreckt und obwohl das Stundengeben sehr zeitraubend ist, hat er sich dieser Arbeit mit Herz und Seele ergeben.
Dies war die Folge der Tatsache, dass er die Jugend lieb hat. Die Früchte dieser Arbeit wird er nicht selbst pflücken; aber die Zukunft wird beweisen, wie sehr dieser Unterricht der protestantischen Gemeinde in Eupen zugute kommen wird.

Was die Arbeit innerhalb der Gemeinde betrifft, stand Pfarrer Höner vor der undankbaren Aufgabe, um nach dem Weltkrieg alle Protestanten aufzuspüren, um sie in einem kirchlichen Verband zu vereinigen. Außerdem war es seine Berufung, um das Evangelium an eine steuerlose und geschwächte Bevölkerung zu verkünden. Viel Vorsicht und Wagemut hat er bei dem allem an den Tag gelegt. Es fehlte ihm nicht an Unternehmungsgeist. Glückte es ihm nicht bei dem einen, dann unternahm er wieder etwas anderes. Er tat alles, was in seinen Kräften lag, um unsere Flagge hochzuhalten und die Ehre Gottes zu verteidigen. Ich erachte es daher als meine Pflicht, hier in aller Öffentlichkeit Pfarrer
Höner für seine Treue und Liebe, mit welcher er der Gemeinde von Eupen diente, zu huldigen, begeistert beigestanden von seiner Gattin, Frau Höner, welche leider nicht in unserer Mitte weilt, da sie bereits nach der Schweiz abgereist ist. Auch ihrer Arbeit in Eupen möchte ich ein Wort des Lobes widmen, und ich ersuche Pfr. Höner, ihr unsere Gefühle von Dank und Hochachtung zu überbringen.

Kurzum, es tut uns leid, es tut uns viel mehr leid als wir es mit Worten auszudrücken vermögen, dass dieser heutige Abschiedsgottesdienst stattfinden muss. Wir vermuten jedoch, dass es Ihnen, der Gemeinde von Eupen, noch mehr Leid tut. Mein letztes Wort ist dann auch an Sie gerichtet. Wir Menschen sind zeitlich, aber Gottes Wort ist ewig. Für die Sache Gottes müssen wir alle stets bereit stehen, um zu streiten, sowohl in guten als auch in schlechten Zeiten. Mit anderen Worten: Gott rechnet auf Eure Treue, damit ihr auf Gottes Treue aufbauen könnt. Die beste Manier Euren Dank an Euren scheidenden Prediger zu beweisen für alles, was er in Eurer Mitte geleistet hat, möge hierin bestehen: Sein Werk hier unvermindert fortzusetzen, denn er war hier nicht, um sein Werk zu tun, aber er war hier im Dienste seines Herrn Jesu Christi. Und wir alle stehen in diesem Dienst. Auch unsere Synode rechnet auf Euch alle, Brüder und Schwestern von Eupen, Stand zu halten, damit der Tag bald komme, an dem ein Nachfolger die Arbeit von Pfarrer Höner übernehmen soll, damit er hier eine Gruppe entschlossener Menschen finde, die feststehen im Glauben und bereit sind, um mit allen ihren Kräften an dem Aufbau von Gottes Reich hier in dem Teil unseres geliebten Belgiens mitzuwirken. Das sind, um es kurz zu sagen, die Wünsche, die ich im Namen unserer belgischen Synode an Sie alle richten möchte. Und Sie, sehr geehrter Herr Kollege Höner, möge es Ihnen in Ihrer ferneren Laufbahn gut gehen. Gott vervielfältige seinen Segen über Sie, über Ihre Familie und über ihre Arbeit. IHM sei  Lob und Ehre jetzt und in aller Ewigkeit!“

Klaus Wolf


Brüsseler Christen zu Besuch!

An einem Sonntag im Monat Juni wurde unsere Gemeinde von den polnischsprachigen Christen und Christinnen aus der evangelischen Gemeinde „Eglise de Dieu“ in Brüssel besucht. Die Gruppe von ca. 35 jungen und alten Männern, Frauen und Kindern begleitet von Missionarin und Prädikantin Janina Goryczka, nahm am Gottesdienst in der Friedenskirche teil. Die Gäste wurden zuerst von Pfr. Tomczak herzlich begrüßt, danach hörten sie die Predigt über den Glauben als Gabe Gottes in polnischer Sprache dank der simultanen Übersetzung von Frau Goryczka. Nach der Predigt sangen unsere Gäste zwei christliche Lieder zur Ehre Gottes, wofür sie einen großen Applaus von unseren Gemeindemitgliedern bekamen. Nachdem der Gottesdienst zu Ende war, lud Pfr. Tomczak alle Anwesenden in den Eupener Pfarrgarten ein. Bei herrlichem Wetter wurde gegrillt und gefeiert, wobei die Gruppe aus Brüssel unserer Gemeinde einen nagelneuen Grill schenkte. Dieser kam schon am nächsten Dienstag zum Einsatz, als unsere Bibelgruppe vor der Sommerpause ihr kleines Abschiedsfest feierte.

Warum nicht mal wieder ins Kino gehen

Teil 2:

Die Chroniken

von Narnia

Prinz Kaspian von Narnia

Schon der erste Film aus der siebenteiligen Reihe der „Narnia-Chroniken“, „Der König von Narnia“, war an den Kinokassen erfolgreich. Jetzt schieben die Disney-Studios den zweiten Teil „Prinz Kaspian von Narnia“ hinterher und haben ein Epos geschaffen, das großen Fantasy-Vorbildern wie Harry Potter und Herr der Ringe in nichts nachsteht.

Dieser Film für Kinder ab 14 und Erwachsene ist eine Mischung zwischen leichter Familienunterhaltung und düsteren Kampfszenen. Das macht es nicht leicht, die eigentlichen Inhalte im Film zu entdecken.
Nämlich die Parallelen zu biblischen Inhalten. So stellt der freundliche Löwe Gottes souveräne Macht dar, die den Menschen überlegen aber von Herzen zugetan ist. Ein Film voller witziger Szenen mit Fabelwesen, diskutierenden sprechenden Tieren und einer Horde süßer Kampfmäuse, die trefflich mit dem Degen umzugehen verstehen – nebst der dazugehörigen Portion Ironie - ist eine gelungene Kinoproduktion.

Eine Reflexion nach dem Kinobesuch mit Kindern sollte Kampf und Krieg als Entsprechung des geistigen Kampfes der unsichtbaren Mächte klarstellen. Alles in allem eine Empfehlung der Redaktion.

HT


Wahl des Präsidenten

Bei der letzten Synodalversammlung ist der ausscheidende Präsident des Synodalrates, Dr. Guy Liagre, mit einer knappen Mehrheit für weitere vier Jahre in dieses Amt gewählt worden.

Wir gratulieren und wünschen Gottes reichen Segen für seine kommende Amtszeit.

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 07.09.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 16. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl und Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 16. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl [S]

So 14.09.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst zum Schulanfang [T]

So 21.09.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 18. Sonntag nach Trinitatis (+ Kigo) [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 18. Sonntag nach Trinitatis [S]

So 28.09.

10.40 Uhr

Neu-Moresnet

Lobpreisgottesdienst (+ Kigo) [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 19. Sonntag nach Trinitatis [T]

So 05.10.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Familiengottesdienst zum Erntedankfest [F]

 

10.40 Uhr

Eupen

Familiengottesdienst zum Erntedankfest [T]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 21.09.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Darius Tomczak

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 01.09.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 16.09.

20.00 Uhr 

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath im Pfarrhaus Neu-Moresnet

jeden Di.
ab 09. 09.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Hebräerbrief [R]

BIBELSTUNDE

Di 02.09.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

Di 09.09.

19.30 Uhr

Eupen

Thema noch offen [T]

Di 16.09.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Bergpredigt [R]

Di 23.09.

19.30 Uhr

Eupen

Thema noch offen [T]

Di 30.09.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 03.09.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Thema: „Ich und meine große Klappe“ von Joyce Meyer [S]

Mi 10.09.

09.15 Uhr

Eupen

Thema: Freiheit und Freude

Mi 17.09.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Thema: Jakobus Brief

Mi 01.10.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Thema

ELTERN / KIND SPIELGRUPPE (Pfarrhaus)

Dienstags

15.30 Uhr

Neu-Moresnet

Spielen und Basteln mit Kindern

Senioren

Mi 24.09.

14.00 Uhr

Neu-Moresnet

Kleiner Ausflug zum Drehturm in Aachen

 

14.00 Uhr

Eupen, Pfarrhaus

>> Eine persönliche Einladung erfolgt!

Presbyterium

Do 04.09.

19.30 Uhr
20.00 Uhr

Eupen

Gebet

Sitzung

Do 25.09.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Hauskreis

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr

Neu-Moresnet

Chorproben ab dem 12. September

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Mi 17.09.

19.30 Uhr

Eupen

Vorstellung des Programms und Möglichkeit zur Anmeldung [T]

Sa 27.09.

09.00 Uhr

Eupen

Erste Unterrichtseinheit [T]

2. Jahrgangsstufe (Konfirmation 2009):

Mi 17.09.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Elternabend [S]

Sa 20.09.

07.00 Uhr

Neu-Moresnet

 

 

07.30 Uhr

Eynatten Raststätte

Teilnahme am Gemeindeausflug [S]

EX-Konfirmanden (Konfirmation 2008):

Sa 06.09.

16.00 Uhr

Eupen

Nachtreff, Austausch von Bildern… [T]

Ende Okt.

 

 

Fahrt nach Taizé

Pfadfinder-Stammtreff (alle Gruppen mit Eltern)

Sa 27.09.

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

Stammtreff

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 13.09.

10 - 18 Uhr

Tierpark AC

Tag im Tierpark

Delphine (Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 13.09.

10 - 18 Uhr

Tierpark AC

Tag im Tierpark

Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 13.09.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Hühner (Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 13.09.

10 - 18 Uhr

Tierpark AC

Tag im Tierpark

Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

Sa 13.09.

10 - 18 Uhr

Tierpark AC

Tag im Tierpark

06.-07.09.

 

 

Wochenende mit dem WEP-Team

GEBET

jeden Do

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet in der Kirche

KONZERTE

So 21.09.

16.00 Uhr

Neu-Moresnet

Orgelkonzert zur Einführung der neuen Orgel

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

Sa 20.09.

07.30 Uhr

Eynatten Raststätte

Abfahrt zum Ausflug nach Wetzlar - Unkostenbeitrag 17 €; Kinder und Jugendliche 5,- € [S]

FREUD UND LEID

Am 24.06. starb in Astenet Frau Elli Mecklenbrauck geb. Lappe im Alter von 89 Jahren. Sie wurde am 30.06. in Eupen beigesetzt.

Am 2. August wurden Marion Röschmann und Frederic Schauergans in der Johanneskirche zu Neu-Moresnet kirchlich getraut.

Am 15. August wurden Pia Häfner und Tom Puscher in der Joh. d. Täuferkirche zu Eynatten kirchlich getraut.

Am 14. August trat Frau Solange Krissu geb. Fozen der evangelischen Kirchengemeinde bei.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 12. September 2008

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0475 86.22.92

Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65

Küster gesucht!

Nach wie vor gibt es für die Kirche in Neu-Moresnet keinen neuen Küster oder Küsterin.

Wichtigste Aufgabe einer Küsterin bzw. eines Küsters ist es, dafür zu sorgen, dass die Kirche für den Gottesdienst vorbereitet ist: sorgen, dass es warm ist, die Glocken läuten, die Kerzen und Lichter anzünden, Blumenschmuck bereitstellen, Mikrofon einschalten, Liednummern anschlagen, usw. Während des Gottesdienstes muss ein Küster die Anwesenden zählen und die Kollekte einsammeln und hier und da mal für Ruhe sorgen. Nach dem Gottesdienst gilt es, die Kollekte zu zählen und zu verbuchen sowie alles wieder in Ordnung zu bringen.

Küster(in) sein, ist eine verantwortungsvolle, aber auch sehr schöne Aufgabe. Küster(in) sein, bedeutet mehr als viele andere Aufgaben in der Gemeinde: DIENEN. Wer lässt sich finden?

Seniorenausflug zum Dreh Cafe im alten Wasserturm

Unsere Gemeinde lädt alle Seniorinnen und Senioren der Gemeinde zu einem Seniorenausflug herzlichst ein. Am 24. September wollen wir zum Drehturm auf dem Lousberg in Aachen (Aufzug vorhanden!) fahren. Ganz oben neben dem Genießen vom Kaffee und Kuchen wird uns eine sehr schöne Aussicht auf Aachen und die gesamte Region präsentiert. In einer knappen Stunde dreht sich das Cafe einmal um 360° und von jedem Platz kann man die schöne Aussicht in jede Richtung bewundern. Wir werden mit den Privatautos nach Aachen fahren, wer mitfahren will, bitte Ihre Platzreservierung im Auto bei einem der beiden Pfarrer melden.

Wir fahren von den Pfarrhäusern in Kelmis und in Eupen um 14.00 Uhr ab. Ihre Teilnahme können Sie ab sofort in einem der beiden Pfarrhäuser in Kelmis unter Tel. 087 63 04 85 oder in Eupen unter Tel. 087 74 21 95 bis zum 17. September anmelden.

Wir freuen uns auf Ihren Besuch!

Pfr. M. Schuler, Pfr. D. Tomczak, R. Flückiger


Einladung zum Royal Rangers Stammtreffen

am 27.09.2008 von 14.30 bis 18.30 Uhr im Pfarrhaus Kelmis

Liebe Ranger, Eltern, Freunde, Interessierte und Neugierige

Herzliche Einladung zu unserem Stammtreffen.

Wir möchten mit Euch/Ihnen gemeinsam an diesem Nachmittag im Lobpreis Gott ehren, einen Rückblick über die letzte Zeit geben, miteinander Zeit bei Kaffee und Kuchen verbringen und Lagerfeueratmosphäre genießen.

Um uns die Vorbereitung zu erleichtern, bitten wir, um Anmeldung bei Elisabeth Recker (087 652 649 oder elisabeth_recker@yahoo.de) bis zum 20. September 2008.

Über Kuchenspenden würden wir uns sehr freuen. Bitte teilen Sie uns dies rechtzeitig mit. Wir freuen uns jetzt schon auf einen schönen Nachmittag!

Die Teamleiter.


Zu Gast bei Freunden

Gemeindeausflug nach Wetzlar zum Evangeliumsrundfunk

Der ERF lädt ein zum Besuchertag

Am Samstag, dem 20. September lädt der ERF wieder ein zum Besuchertag. Das ist ein Tag der offenen Tür, aber auch ein Tag mit besonderen Höhepunkten.

Von 10 bis 17 Uhr bietet der ERF ein vielfältiges Programm mit Einblicken in die Arbeit bei Radio, Fernsehen und Internet.

Für Musik sorgen Albert Adam-Frey und Andrea Frey sowie ERF Direktor Jürgen Werth.

Im Fernsehstudio können die Gäste die beliebte Kinderquizshow „JoeMax.TV“ live erleben. Das Team informiert darüber hinaus über die gesamte Fernseharbeit. Auch für das leibliche Wohl ist gesorgt.

Treffpunkt zum Einstieg in den Reisebus ist um 7.30 Uhr in Eynatten an der Totaltankstelle / Raststätte. (Rückkehr gegen 20.00 Uhr).

Der Unkostenbeitrag für die Fahrt beträgt für Erwachsene 17,- Euro für Kinder und Jugendliche 5,- Euro.

Anmeldungen bei Pfr. M. Schuler (Tel 087/ 63 04 85)


Voranzeige

In der Friedenskirche zu Eupen findet am 07. September um 18.00 Uhr ein Konzert für sinfonisches Blasorchester und Orgel statt.

Die Orgel spielt L. Cremer in Zusammenwirken mit der Musikalakademie Welkenraedt.

Der Eintritt ist frei. Alle sind herzlich eingeladen.

Nächster Musik-Plus-Gottesdienst ist am 19.10.08. Werke für Violine und Orgel von Hermann Schröder, Romantische Stücke für Violine und Klavier von Dvorak.

Konzert: 21.9. -16.00- Johanniskirche Kelmis ORGELKONZERT.

Werke von Buxtehude, Bruhns, Anonym, Valentini, Pachelbel, Scheidemann, Bellini.

Herzliche Einladung zu den Gottesdiensten und zum Konzert


Ein Witz

Treffen sich zwei Frauen in Leipzig.

Fragt die eine: „Was macht denn ihr Mann beruflich?“

Antwort: „Brädschjen“.

Die andere: „Dann isser wie der meene och Begger?“

„Nee“, ist die Antwort: „Er isch Paschtor bei den Lutherschen“.


Aktuelle Geburtstage, wir gratulieren herzlich:

Peter Westhal

in Raeren am 06.09. zu 74 Jahren
Erika Essl in Eupen am 07.09. zu 71 Jahren
Rolf Benzin in Montzen am 07.09. zu 71 Jahren
Rudy Lau in Eupen am 08.09. zu 75 Jahren
Hans Beller in Astenet am 09.09. zu 78 Jahren
Gerda Schmidt in Hergenrath am 10.09. zu 81 Jahren
Sigrid Lau in Eupen am 11.09. zu 73 Jahren
Ursula Hunger in Herbesthal am 11.09. zu 70 Jahren
Willy Van Schingen in Eupen am 23.09. zu 87 Jahren
Kläre Vurgun-Kern in Astenet am 25.09. zu 72 Jahren
Ruth Scholz in Hergenrath am 08.10. zu 79 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom thom@cecete.de, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -  Korrektorin: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print & mail factory - Aachen - Auflage: 650 Stück - Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 07. Mai 2010