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53. Jahrgang

Juli/August 2010

Nr. 7/8

Verantwortlicher Herausgeber: Pfarrer Martin Schuler
Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

Monatssprüche Juli und August / Zum Monatsspruch August / Was ich dazu sagen möchte

Monatsspruch Juli:

So bekehre dich nun zu deinem Gott, halte
fest an Barmherzigkeit
und Recht und hoffe stets auf deinen Gott!
Hosea 12,7

 

 

Monatsspruch August:
Jesus Christus spricht: Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich
urteile über keinen.
Johannes 8,15


ZUM MONATSSPRUCH AUGUST

Sind Sie der Meinung, sich ein gutes Urteil über andere Menschen bilden zu können? Zu wissen, ob man „die Hand für den anderen ins Feuer legen kann“? Mir fällt das schwer. Ich täuschte mich schon so oft in Menschen. Es gibt Menschen, denen ich voll vertraut habe, für die ich „meine Hand ins Feuer“ gelegt hätte, aber bitter enttäuscht wurde. Andererseits gab es Menschen, denen ich überhaupt nichts zugetraut hatte, aber sie überraschten mich mit ihrer Güte, Treue und Menschlichkeit.

Wenn es auch lebenswichtig ist, zu überlegen, wie viel Vertrauen man einem anderen Menschen entgegenbringt, so sollte man auf ein letztgültiges Urteil bewusst verzichten. Denn menschliches Urteil ist meistens falsch.

Für mich ist der kostbarste, freundlichste, ehrlichste, treueste und edelste Mensch, der jemals je gelebt hat, Jesus Christus. Und wie haben seine Zeitgenossen über ihn geurteilt?

Er sei Alkoholiker (Mt 11,3); er sei durchgeknallt (Mk 3,21); er sei besessen (Joh 7,20), er sei ein Gotteslästerer (Mt 9,3), er sei ein Rebell und Vaterlandsverräter (Joh 19,12), er sei ein Verführer (Joh 7,12). Menschliche Urteile können einfach falsch sein, weil man als Mensch nur die Oberfläche sieht, nicht das Herz und meist auch nicht die Hintergründe.

Einmal kam eine Frau zu Jesus. Die ganze Stadt, in der sie lebte, hatte ein festes Urteil über sie gefasst: „Diese Frau ist eine Sünderin!“ Das stand fest. Diese Frau ist also jemand, der von Herzen gern Gottes Gebote übertritt.

Aber Jesus sah in ihr eine kostbare Seele, er sah ihre tiefe Liebe zu Gott, die sie sich trotz ihrer tausend Fehler, die sie gemacht hatte, sehnsüchtig erhalten hatte und Jesus beleuchtete diesen Wesenszug ihres Herzens mit den Worten: „Sie hat viel Liebe!“

Sofort urteilten die anderen Menschen: Jesus kann kein Prophet sein, sonst wüsste er, wer die Frau ist – sie akzeptierten Jesu Wort über sie nicht (Lk 7,36ff).

Auf der anderen Seite begegnete Jesus sehr einflussreichen, gebildeten, ehrenwerten Menschen, die von aller Welt geachtet wurden. Über sie sagte er: „Ihr Heuchler, die ihr seid wie die übertünchten Gräber, die von außen hübsch aussehen, aber innen sind sie voller Totengebeine und lauter Unrat!“ (siehe Mt 23,27). Menschliches Urteil ist gemessen an göttlichem Urteil in der Regel falsch. Es ist meist ein Projektionsurteil über das eigene Ich im Sinne von: „Was siehst du aber den Splitter in deines Bruders Auge und nimmst nicht wahr den Balken in deinem Auge?“ (Mt 7,3).

Wenn Jesus sagte: „Ich urteile nicht“ – dann heißt das, dass er die Menschen nicht mit menschlichem Schubladendenken richtet und abschreibt. Er lässt jedem Menschen Freiraum sich zu entwickeln und sein eigenes Wesen zu Tage zu fördern. Am Ende wird alles offenbar sein und jeder wird erkennen, dass Gottes Urteil über einen Menschen gerecht ist.

Bis dahin sollten auch wir jedem Menschen den Freiraum lassen, sein eigenes Wesen zu Tage zu entfalten und auf Urteile möglichst verzichten. Denn besser kein Urteil fällen, als ein falsches.

Ihr Pfr. Martin Schuler


Was ich dazu sagen möchte

„Da, schon wieder, eine Frechheit, dieser Jesus. Erst legt er Zeugnis über sich selber ab und dann sagt er auch noch, dass es gültig sei, obwohl das Gesetz etwas anderes sagt.“, dachten die Pharisäer wohl, als Jesus ihnen sagte, er sei das Licht der Welt. (Vers 13).

Die Pharisäer machten Jesus auf seinen offensichtlichen Fehler aufmerksam und er sagt: „Ihr urteilt, wie Menschen urteilen, ich urteile über keinen“. Da geschieht etwas, was die Pharisäer nicht begriffen, etwas, das auch wir nie ganz begreifen. Es geht noch weiter. Auf die Frage der Pharisäer wie das denn mit seinem Vater genau funktioniere, antwortet er nur: „Ihr kennt weder mich noch meinen Vater; würdet ihr mich kennen, dann würdet ihr auch meinen Vater kennen.“ (Vers 19). -Thema gegessen-.

Dieser Jesus ist schon ein komischer Spinner, er macht Stunts, wie übers Wasser laufen und Pyrotechnik, -Knall- und er steht als Auferstandener plötzlich in einem verschlossenem Raum, vor seinen völlig verblüfften Jüngern. Außerdem hat er die Chuzpe, auf die ihm, von der geistigen Elite gestellten Fragen, auch immer noch ausweichend und in Rätseln zu antworten.

Oder ist es doch so, dass er der Messias ist, und dass das, was er sagt, das ist, was die Pharisäer hören
sollen, und nicht das, was sie erwarteten zu hören? Die Pharisäer sind sehr gottesfürchtige Leute, sie wissen um das Gesetz und die Gerechtigkeit, es ist einer ihrer höchsten Werte. Vom Menschlichem her vorbildlich. Dann kommt Jesus und sagt, euer Urteil, euer Sinn für Gesetz und Gerechtigkeit findet bei Gott keine Anwendung, denn ich bin da, und wenn ihr das erkennen würdet, fändet ihr zur Gott. Es ist die Abschaffung des Alten. Es ist der Sieg der Gnade, Liebe und Vergebung über die Gottesfurcht, das Gesetz und die (selbst) Gerechtigkeit. Da wo früher der Geheimdienstchef, Satan die Menschen anschwärzte, ist jetzt Jesus, Oberster Strafverteidiger aus Leidenschaft. (Interessante Stelle dazu: Lukas 10 besonders Vers 18, mit Pyroeffekt!)

Manches mal bin ich ein Pharisäer, ich will das, was ich für gerecht halte, durchsetzen, und versperre
mich vor dir, Jesus. Herr ich danke dir, dass an die Stelle des Urteils Jesus getreten ist.

Markus Schenck

Markus Schenck ist 22 Jahre alt und wohnt in Kelmis, er studiert an der RWTH in Aachen Biologie und Chemie mit dem Ziel Lehramt. Bei den Pfadfindern leitet er die Gruppe der Polarwölfe (Jungs im Alter von 9-12 Jahren) und in der„Alles Klar!?“ Band, der Jugendband der Kirchengemeinde spielt er Bassgitarre.

Musik / Sommercamp der Royal Ranger

Musik

Lied des Monats: EG 503, „Geh aus mein Herz ...“

Dieses Lied ist in neuerer Zeit das populärste Lied von Paul Gerhard geworden.

Damalige Zeugnisse berichten, geistliche Lieder seien auch in Gärten und freier Natur gesungen worden; für dieses Lied sehr nahe liegend. Das Lied setzt mit elementaren Sommererfahrungen ein. Der Mensch soll seine Sinne öffnen, er soll schauen, hören, tasten, riechen, schmecken, wie gut Gott es mit ihm meint.

Die Sommerwelt ist Zier und Nutzgarten zugleich, während die Menschen noch in Sorgen versunken sind, ist in der Frühlings- und Sommernatur neues leben entstanden. Von den Gärten heißt es hier: „und siehe, wie sie mir und dir sich ausgeschücket haben.“ Erdreich und Staub in der 2. Strophe spielen auf die Vergänglichkeit an. Doch nun lässt das grüne Kleid der sommerlichen Erde daran denken, das Gott dem Menschen grün ist, und auf einer grünen Aue weidet, (Psalm 23). Das die Blumen schöner sind als Salomonis Seide spielt auf die Bergpredigt an, die von Gottes Fürsorge für den Menschen handelt. Blumen, Täublein, schneller Hirsch, nehmen Bezug auf das hohe Lied. Glucke, Bächlein, Hirten und Schafe nehmen Bezug auf antike Idyllentradition (Arkadien) und die Bibel .Der süße Weinstock und vom Wachsen des Weizens (Strophe 6+7) sind Hinweise auf das Abendmahl.

Die Metaphern aus der Bibel und aus seiner Umwelt, mit denen Gerhard die ewige Welt besungen hat (Strophe 9-11), müssen heute auf das in ihnen Gemeinte hin interpretiert werden. In den Strophen 12-15 redet er von Früchten. Hier weist er auf den Galaterbrief hin, wo es heißt: „Die Frucht aber des Geistes ist Liebe, Freude, Friede, Geduld und Freundlichkeit, Güte, Treue und Sanftmut.“ Hier folgt er streng Paulus und Luther, wenn er sie begeistert als Früchte bezeichnet. Die Melodie ist von August Harder, einem Komponisten und Theologen des 18. Jhd. Die ältere Melodie des Liedes wird heute noch viel in Norddeutschland gesungen. JF


Vorankündigung

Am Samstag, 10.07.2010 um 18.00 Uhr in der Friedenskirche Eupen:
Konzert des Ensembles Gospel und Bibel.

Am Sonntag, 26.09. Musik Plus Gottesdienst in Eupen:
Werke von Fasch und Hess.

Am Sonntag, 03.10. Musik Plus Gottesdienst in Eupen:
Werke von Händel und Mancini. Ausführende sind Mitglieder des Ensemle Musica Sacra.

Am Sonntag, 24.10. Musik Plus Gottesdienst in Eupen:
Kammermusik für Violine und Klavier, mit Stefan Mommer, Violine und Johannes Fleu, Klavier.

Am Sonntag, 31.10. um 16.00 Uhr in der Friedenskirche:
Konzert mit klassischer Gitarrenmusik mit dem Duo Arabeske Guitare aus Detmold.


Sommercamp der Royal Ranger

Vom 7. bis 15. August 2010 ist es wieder soweit!

Das Sommercamp steht an. In diesem Jahr fahren wir zusammen mit vielen anderen Stämmen aus NRW nach Rhens am Rhein. Das Thema des Camps lautet "EHRENWORT - Mut zum nächsten Schritt". In der Rahmengeschichte geht es um Arne, einen Schildknappen.

Wird er Ritter des Königs werden?
Warum gibt Arne sein Ehrenwort und trifft damit eine wichtige Entscheidung für sein Leben?
Was können wir daraus lernen für unser Leben als Christen?

In Bibelarbeiten, Gesprächen, Spielen, Workshops und dem Abendprogramm in großer Runde wird die Geschichte von Arne und deren Bedeutung lebendig.

Ich bitte Sie, für uns zu beten und die Rangerarbeit auf diese wichtige Art und Weise zu unterstützen. Gott segne Sie! PN

Der Kapitän verlässt die Brücke / Neues vom Kirchturm der Friedenskirche

Der Kapitän verlässt die Brücke

Vor drei Jahren übernahm Hans Thom die redaktionelle Leitung der Brücke von Gertie Schmidbauer. Der gelernte Theologe und Baufachmann lenkte mit viel Elan und Sachkenntnis die Geschicke des Gemeindebriefes. Nun gibt er aus zeitlichen Gründen die Aufgabe der Leitung weiter.

Gleich zu Beginn seiner Tätigkeit richtete Hans Thom ein Forum im Internet für die Redakteure und das Presbyterium ein. Mit diesem Hilfsmittel konnte und kann nun jeder berechtigte Mitarbeiter und Mitglied des Presbyteriums mit einem Computer und Internetanschluss Einblick in die Artikel und den derzeitigen Stand der Dinge haben. Außerdem ist es leicht möglich, die Beiträge zu korrigieren und für das Layout herauszunehmen. Es war nicht ganz einfach für alle, sich an diese Form der virtuellen Zusammenarbeit zu gewöhnen. Doch erleichterte dies die Zusammenarbeit ohne räumliche und zeitliche Begrenzung.

Hans Thom selbst nutzte das Forum sehr rege. Mit 358 Beiträgen hält er den Rekord. H. Thom ist als Selbständiger sehr gefordert, und so war es keine Seltenheit, dass er seine Aufgaben am Brückeforum in tiefster Nacht erledigt hat. Zeiten wie 23.48 Uhr; 0.11 Uhr; 1.32 Uhr waren keine Seltenheit. Einmal protokollierte das Forum seinen Beitrag mit 3.17 Uhr. Diese Uhrzeiten sprechen für sich. Außerdem entwickelte Hans Thom eigens für den Versand der Brücke ein Mitgliederverwaltungsprogramm. Die Verwaltung der Gemeindedaten, sowie die des Brückeversandes sind nun miteinander verbunden und stellen wiederum eine große Erleichterung in der Verwaltungsarbeit der Gemeinde dar. Nicht zuletzt können nun säumige Zahler eines Brückeabonnements über das Adressschild an ihren Bezugsbeitrag erinnert werden.

Mit viel Engagement trieb Herr Thom vor allem die Februarausgabe 2008 voran. Das Besondere dieser Ausgabe war das 50-jährige Bestehen der Brücke gewesen. Diese Ausgabe wurde eine Sondernummer mit 16 Seiten.

Nicht zuletzt arbeitete sich Hans Thom in das Layoutprogramm ein, so dass er bei terminlichen Engpässen die Brücke auch selbst fertig stellen konnte.

Im Kreis der Redakteure sorgte der Kapitän auf der „Brücke“ für eine gute Atmosphäre. Mit seinem ihm eigenen Magdeburger Humor nahm er manchen Spannungen den Wind aus den Segeln und die Fahrt der Redaktionsarbeit ging wieder ruhig voran. Im Sommer lud er seine Mitarbeiter zu einer Grillparty ein, und im Winter tischte er vor Weihnachten leckeren Dresdener Stollen auf. All dies trug
zum guten Klima in der Brücke bei.

Die Verantwortung für die Brücke zu tragen war nicht immer leicht. Manchmal waren Entscheidungen für oder gegen den Abdruck eines eingesandten Artikels nicht einfach. Hans Thom wollte nicht, dass „die Brücke“ sich zu einem „stromlinienförmigen“ Blättchen entwickle. Sie sollte immer noch etwas „Biss“ behalten. Und so entstand auch auf seine Initiative hin die Rubrik: „Stein des Anstoßes.“

Seine Frau, Dr. Felicitas Thom, regte ihn vor drei Jahren an, sich beim Brücketeam zu melden. Sie unterstützte ihn in dieser Zeit tatkräftig. Das hieß für die Familie oft auch Verzicht auf die wenige Freizeit, die sie hat.

Darum sei den beiden im Namen der ganzen Kirchengemeinde und Brückebezieher herzlich für ihr Engagement gedankt. Die Mannschaft der Brücke würde sich jederzeit freuen, wenn der alte Kapitän mal wieder an Bord käme. MS


Neues vom Kirchturm der Friedenskirche

Notizen aus dem Verwaltungsrat

Liebe Gemeinde,
wie ist der Stand der Dinge bei unserem Kirchturm?

1. Sichtbare Veränderungen:

Das um den Turm gespannte Netz verhindert Steinschlag.

Rein äußerlich ist das große Gerüst verschwunden, der Kirchturm ist nun vernetzt und mit einem kleinen Sicherungsgerüst versehen. Mit Spannbändern wird alles gehalten.

2. Bisher angefallene Kosten:
Bislang sind ca. 155.000,00 € für den Kirchturm ausgegeben worden. Davon entfielen ca. 140.000,00 € nur auf Notsicherungsmaßnahmen.

3. Fortgang durch den Bürokratie-Dschungel:
In meinem letzten Bericht über den Kirchturm (in einer früheren Brückeausgabe habe ich darüber berichtet), was alles noch im Jahr 2010 geschehen muss, damit wir im Frühjahr 2011 mit der Renovierung des Kirchturms beginnen können.

Was ist bisher geschehen? Nicht viel!! Aber:
- Die Sicherungsmaßnahmen wurden erneuert.
- Der Denkmalschutz wurde eingeschaltet.

Leider haben die Denkmalschutzbehörde und anschließend die DG verspätet (26.05.2010) und unpräzise ihre Anforderungen für das Bauvorhaben Kirchturm gestellt, dass wir insgesamt fünf Monate Zeitverzug haben werden und es immer noch offene Fragen zum Kirchturm gibt.

Die Einschätzung der Denkmalschutzbehörde muss aber nicht zwangsläufig zu einer Genehmigung durch die Denkmalschutzbehörde führen.

Hier ein Zitat aus dem Brief der Ministerin:

„… die vorliegende Einschätzung für das spätere rechtliche Genehmigungsverfahren ist nicht bindend.”

Was soll man dazu sagen? - Bürokratie!

4. Wie geht es weiter?

Ein Schutzgerüst vor dem Eingang der Kirche sichert die Fußgänger und Kirchgänger

Durch die Anforderungen der Denkmalschutzbehörde werden sich die Kosten für die Bauarbeiten zwischen ca. 145.000,00 € und 282.000,00 € bewegen.

Der Zeitverzug bedeutet vermutlich, dass mit den Renovierungsarbeiten erst im Jahr 2012 begonnen werden kann.

Auch dazu müssen nun wieder Anträge zur Finanzierung an die DG gestellt werden.

Auf unserer Verwaltungsratsitzung am 21.06.2010 wurde beschlossen, dem Architekten den definitiven Auftrag zur Erstellung des Lastenheftes und eines ausschreibungsfähigen Dossiers zu erteilen. Die noch offenen Punkte werden wir dann dem Architekten nachreichen.

5. Fazit:
Der Renovierungsbeginn wird vermutlich erst im Jahr 2012 liegen, mit viel Glück können die Arbeiten Ende 2011 beginnen. Durch die Erhöhung der Kosten ergibt sich eine erneute Finanzierungsproblematik.

Für den Verwaltungsrat
Paul-Gerhard Schippers

SPENDENKONTO

FÜR DEN TURM:

Ekklesia VoE

741-0034499-23

IBAN: BE92 7410 0344 9923

Bic: KREDBEBB

 


RAUMPFLEGER/IN GESUCHT

Der Verwaltungsrat der Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet sucht für die Friedenskirche in Eupen eine Raumpflegerin beziehungsweise einen Raumpfleger.

Bei Interesse wenden Sie sich bitte an: Herrn Pfr. Tomczak. Tel: 087/ 74 21 95

Hätten Sie gewusst, dass...? / Philosophie-Studientagung 2010

Hätten Sie gewusst, dass...?

Codex Vaticanus B: 2.Thess 3 & Hebr 1 aus dem Jahr 1209

Als kurz vor Weihnachten unser Sohn Sebastian meinte, er wolle vom Weihnachtsmann einen Bukalon haben, mussten wir erst nachfragen, was das denn sein solle. Die wahre Bedeutung haben wir dann in unserem kleinen Erinnerungsbüchlein notiert, damit uns auch in vielen Jahren noch diese kindliche Wortschöpfung erhalten bleibt, Bukalon = Luftballon.

Ist es nicht häufig so, dass einstige Ereignisse im Laufe der Zeit entweder verblassen, oder aufgehellt, ausgeschmückt, optimiert, verfeinert und damit abgeändert werden? Bestimmt haben Sie auch schon verblüffend festgestellt, wie subjektiv die Wahrnehmung von Ereignissen und deren Bewertung sein kann.

Zu Zeiten der ersten Gemeinden stellten die Christen schnell fest, wie wichtig es ist, verlässliche Quellen über das Leben Jesu und seine Lehre zu kennen und zu bewahren. Was ist wahr, was falsch, was hinzugedichtet, was echt, das waren Fragen, denen sich die Gemeinden stellen mussten. Dafür gab es mehrere Gründe. Die Anfechtung der Christen von außen nahm zu, das Christentum entwickelte sich zu einer ernst zu nehmenden Bewegung, die sowohl politisch, wie auch religiös angefochten worden ist. Außerdem gab es keine Zeitzeugen Jesu mehr, die man hätte befragen können. Es wurde außerdem klar, dass philosophisches
Gedankengut Einfluss auf das christliche Denken zu nehmen drohte und sich bei der Tradierung der christlichen Botschaft verstärkt Unschärfen einschlichen.

Es war an der Zeit, sich über christliche Normen zu verständigen, die fortan entscheiden sollten, wer als Christ anzuerkennen und wer als „Häretiker“ aus der Gemeinde / Kirche auszuschließen sei. So wurde um 160 – 180 neben dem Taufbekenntnis erstmals eine Sammlung neutestamentlicher Schriften, der sogenannte Kanon, zu einem Kernstück der entstehenden katholischen Kirche. Vor der Aufnahme in den Schriftenkanon wurden vor allem die als Evangelien bekannten Schriften geprüft. Dabei gab es ein entscheidendes Prüfkriterium, nämlich die Frage, ob die Schrift von einem der Apostel bzw. Apostelschüler oder stammte. Wo das nicht einwandfrei geklärt werden konnte, prüfte man den Inhalt der Schrift mit bereits anerkannten Schriften des Kanons. Wurden Widersprüche oder Abweichungen deutlich, war die Schrift zu jung oder ihre Herkunft umstritten, ließ man das Schriftstück nicht für den Kanon zu. Die Schriften außerhalb des Kanons sollten den christlichen Gemeinden verborgen bleiben und als geheim gelten, woher auch der Name Apokryphen (die Geheimen) stammt. Zu den neutestamentlichen Apokryphen zählen u.a. das Petrusevangelium, das Thomasevangelium, das Barnabasevangelium, der Papyrus Egerton und die Offenbarungen des Jakobus.

Die 27 in griechischer Sprache verfassten Schriften des Neuen Testamentes wurden spätestens mit dem 39. Osterfestbrief des Bischofs von Alexandria, Athanasius, im Jahr 367 von fast allen damaligen Christen als gültiger Teil des Bibelkanons anerkannt. Sie gehören heute in fast allen christlichen Konfessionen unumstritten dazu, nur ihre Reihenfolge variiert etwas.

Übrigens, eine endgültige Festlegung des Umfanges der jüdischen Bibel (Tanach) erfolgte um ca. 100, das Alte Testament (Septuaginta) fand seine Festschreibung wie das Neue Testament ebenfalls im vierten Jahrhundert (um ca. 350) nach Christus.

Hans Thom


Philosophie-Studientagung 2010

Möglichkeit und Aufgabe christlichen Philosophierens

Einführende Überlegungen zu der Gesamtthematik der Tagung: Fides quaerens intellectum
– dieser Satz lässt sich nach zwei Richtungen hin verstehen. Zunächst selbstreflexiv im Sinne einer rationalen Erhellung und Verantwortung des Glaubens. Darüber hinaus sucht der Glaube aber auch die Welt, in der er lebt, in ihrem Facettenreichtum zu verstehen und aus seiner Sicht zu deuten. Wer von christlicher Philosophie spricht, bezieht sich in der Regel auf diesen zweiten Aspekt, den Weltaspekt. Damit ist die christliche Philosophie jedoch einer der mannigfachen Spieler auf dem Feld philosophischen Denkens. Sie unterscheidet sich hinsichtlich ihres Ausgangspunktes im Glauben. Im Hinblick auf die gemeinsame menschliche Erfahrungswirklichkeit sucht sie aber das Gespräch mit konkurrierenden Interpretationen. Da philosophisches Denken immer unter dem Vorzeichen der Vorläufigkeit steht, kann man, streng genommen, auch nicht von der (wahren) christlichen Philosophie sprechen, sondern besser von einer Berufung zum christlichen Philosophieren. Die Tagung unternimmt es, die Möglichkeiten und Aufgabenstellungen solchen christlichen Philosophierens in der Auseinandersetzung mit Klassikern des philosophischen und theologischen Denkens und mit Denkern des 20. Jahrhunderts zu durchmessen.

Tagungsort: STH Basel, Hörsäle I und II, Mühlestiegrain 50, CH-–4125 Riehen / Basel

Freitag, 17. September 2010
14:00 Uhr
Empfang
14:30 Uhr Eröffnungsvortrag: Prof. Dr. Gianfranco Schultz
15:00 Uhr Referat Zur Begründung des metaphysischen Denkens bei Platon: Prof. Dr. Emil Angehrn. Koreferat: Prof. Dr. Sven Grosse
16:00–16:30 Uhr Pause
16:30 Uhr Referat Wein und Wasser. Des Thomas von Aquin Verhältnisbestimmung von Theologie und Philosophie: Prof. Dr. Hans-Christian Schmidbaur; Koreferat: Prof. Dr. Sven Grosse
17:30 Uhr Referat: „Wer ohne Gefahr philosophieren will, muss zuvor in Christus zum Toren werden“. Zu Luthers Umgang mit der Philosophie: Prof. Dr. Theodor Dieter; Koreferat: Prof. Dr. Werner Neuer
18:15 Uhr voraussichtliches Ende

Samstag, 18. September 2010
09:30 Uhr Referat: „Reformed Epistemology“ (Reformierte Erkenntnistheorie – Dooyeweerd, Plantinga, Woltersdorf): Prof. Dr. Gianfranco Schultz; Koreferat: Dr. Johannes Corrodi
10:30 Uhr Referat: Der gefragte Mensch – Bemerkungen zur philosophischen und theologischen Anthropologie im Anschluss an Herman Dooyeweerd und Karl Heim: Dr. Johannes Schick. Koreferat: Prof. Dr. Theodor Dieter
11:15–14:00 Uhr Mittagspause
14:00 Uhr Referat Was kann christliche Theologie mit Wittgenstein anfangen? Dr. Andreas Hunziker; Koreferat: Prof. Dr. Gianfranco Schultz
15:00 Uhr Referat: Adolf Schlatter als Philosoph: Prof. Dr. Werner Neuer; Koreferat: Prof. Dr. Gianfranco Schultz
16:00 Uhr Abschlussüberlegungen: Prof. Dr. Sven Grosse
16:30 Uhr voraussichtliches Ende

DT


Sommer

Singe, meine liebe Seele, denn der Sommer lacht.
Alle Farben sind voll Feuer, alle Welt ist eine Scheuer, alle Frucht ist aufgewacht.

Singe, meine liebe Seele, denn das Glück ist da.
Zwischen Ähren, welch ein Schreiten! Flimmernd tanzen alle Weiten, Gott singt selbst Halleluja.

Otto Julius Bierbaum geb. 1865 in Grünberg/Schlesien, gest. 1910 in Dresden, war Lyriker und Schriftsteller.
Seine Gedichte wurden u. a. auch von Richard Strauß vertont.

Israel 2010 - Ein Reisebericht Teil 2/2 / Neues aus dem Kirchendistrikt Lüttich

Israel 2010 - Ein Reisebericht Teil 2/2

Auch bei den messianischen Juden in der Redaktion von „Israel heute“ schauen wir vorbei. Dort erfahren wir bei leckerem Kaffe etwas zur politischen Lage, Vorbereitungen zum Pessachfest (Erinnerungsfest zum Auszug aus Ägypten), dem gerade passierten Bombenanschlag, von dem wir nichts mitbekommen hatten. Zwei Stunden Stadtrundfahrt vom zentralen Bushof, vorbei am Yehuda Markt, Hadassah Hospital, Scopus-Berg, Löwentor, Biblischer Zoo, Hertzel Museum, Yad Vashem, Knesset (israelisches Parlament) runden den Eindruck ab.

Um ca. 18.00 Uhr geht der Linienbus zurück, von der Altstadt zum zentralen Bushof, Kontrolle, das geht sehr locker, aber gewissenhaft ab. Meine Tochter witzelt, Mutti du wirst kaum kontrolliert, mit dem Obstmesser in der Tasche, habe ich für Notfälle immer dabei. – 2 Stunden später sind wir in Tel Aviv.

Abends können wir in dem kleinen Bistro Kovshim lecker essen, man legt uns heute die hebräische Speisekarte vor. Schmunzelnd erklären wir, die können wir nicht lesen. Antwort: „Ihr seht aus wie Tel Avivniks“, ein schönes Kompliment.

Am Shabat laufen wir nach Jaffa, „nebenan“ von Tel Aviv. Heute fahren keine Busse, in 40 Minuten stehen wir in Jaffas Altstadt, dort weht der Geschichtshauch, dieser Alte Hafen, Angler stehen dort und viele Jogger sind unterwegs. Außerdem haben wir noch Haifa mit seinem Technikpark – Google und Microsoft sind dort angesiedelt – besucht, viele palmenreich bestandene Straßen.

Da wir Briefmarken brauchen, gehen wir in ein Postamt, Kontrolle –klar und dann eine Nummer ziehen. Getrennt wird nach Einkauf und Geldabheben, ach ja Briefmarken fallen unter Einkauf, glücklich ziehen wir mit unseren Marken davon. Ein Eis wäre jetzt recht. Wir landen in einem Eiscafe, bestellen – und bekommen Eiswürfel – hier spricht man russisch und hebräisch. Aber das Eis kam dann auch.

Satt von Eindrücken steigen wir abends in den Bus. Unser letzter Ausflug bringt uns nach Ein Gedi, die schon in der Bibel erwähnte Oase. Hier erleben wir dann, auf der Nationalstraße 90 nach Süden, vorbei an landwirtschaftlichen Plantagen, Wüste pur. Zur linken Seite das Tote Meer, jordanische Grenze, dunstige, salzgeschwängerte Luft. Vorbei an ausgetrockneten Flussbetten, majestätische Felsmassive, endlich Ein Gedi.

Meine Tochter schaut mich zweifelnd an, wir stehen mitten in der Wüste.

Gegenüber der Nationalpark, dort finden wir Toilette, Sandwichbude, Getränke. Im Nationalpark können wir unsere müden Füße in klarem Wasser baden, ein Wasserfall macht das möglich, Wüstenböcke bekommen wir zu sehen. Viele Schulklassen sind mit uns unterwegs, junge Israelis fragen
uns, woher wir kommen, hebräisch/englisch reden wir.

Die alte Synagoge lockt uns noch, ein längerer Weg in heißer Mittagssonne – dann auf die andere Straßenseite, hinunter zum Toten Meer, wir sind zu müde, um Badezeug anzuziehen, so baden nur unsere Füße. An der Bushaltestelle treffen wir einige Studenten, voll von Eindrücken steigen wir in den Bus.

Am letzten Tag nehmen wir noch ein israelisches Frühstück – sehr lecker. Wir werden zögernd gefragt, ob es uns denn gefallen hätte. Die Antwort: natürlich kommen wir wieder, löst mehr als Freude aus.

Israel ist eine Erfahrung der ganz besonderen Art. Betet für dieses Land: denn es ist der Augapfel Gottes.

Schalom Eure Gertie Schmidbauer


NEUES AUS DEM KIRCHENDISTRIKT LÜTTICH

Am Donnerstag, den 17. Juni wurden auf der Distriktversammlung ein neuer Distriktpräsident und ein neues Ratsmitglied gewählt. Es handelt sich um Pfr. Vincent Thonon, der nun das Amt des Präsidenten für vier Jahre bekleiden wird und um Pfr. Florent Spitz, unseren früheren Vakanzverwalter, der nun ebenfalls für vier Jahre dem Rat angehören wird.

Nach einigen Problemen die im Distrikt aufgetreten waren, hatte man beschlossen für eine Übergangszeit von ungefähr einem halben Jahr, das Präsidentenamt kollegial auszuüben. Diese Zeit konnte nun erfolgreich beendet werden und der Rat ist wieder in die von der Kirchenordnung verlangte Normalität zurückgekehrt. Ferner wurde Pfr. Jürgen Baumgart als Vertreter des Distrikts Lüttich in die Pfarramtskommission gewählt.

Wir wünschen diesen neuen Amtsträgern Gottes reichen Segen für ihre zukünftige Arbeit in der VPKB.

R.L.

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 04.07.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 5. So. nach Trinitatis [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 5. So. nach Trinitatis [S]

So 11.07.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 6. So. nach Trinitatis [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 6. So. nach Trinitatis [S]

So 18.07.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 7. So. nach Trinitatis mit Abendmahl [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 7. So. nach Trinitatis mit Abendmahl [S]

So 25.07.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 8. So. nach Trinitatis [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 8. So. nach Trinitatis [T]

So 01.08.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 9. So. nach Trinitatis [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 9. So. nach Trinitatis [T]

So 08.08.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 10. So. nach Trinitatis [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 10. So. nach Trinitatis [T]

So 15.08.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 11. So. nach Trinitatis mit Abendmahl [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 11. So. nach Trinitatis mit Abendmahl [T]

So 22.08.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 12. So. nach Trinitatis

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 12. So. nach Trinitatis

So 29.08.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst für Klein und Groß: Thema: Verfolgte Christen [T]

So 05.09.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst mit Segnung der Schulkinder anschließend Kigo. [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst mit Segnung der Schulkinder [S]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 18.07.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

So 15.08.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Pützhaag 10, Raeren

Mo 05.07.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [S]

Mo 02.08.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Mo 13.09.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustraße 1, Raeren

keine Hauskreise in den Sommerferien

Hauskreis Hergenrath Pfarrhaus Neu-Moresnet

keine Hauskreise in den Sommerferien

Di 07.09.

09.30 Uhr 

Neu-Moresnet

Bibelgespräch [R]

BIBELSTUNDE

keine Bibelstunde in den Sommerferien

Di 07.09.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Bibelauslegung [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Treffen nur bei interner Absprache

Mi 01.09.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Vätergeschichten

PRESBYTERIUM

Mi 01.09.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Sitzung

CHOR (Pfarrhaus)

Sommerpause

KONFIRMANDEN

Konfirmanden 1.Jahrgang:

Mi 08.09.

19.30 Uhr

Eupen

Infoabend für den neuen Konfirmandenjahrgang mit Möglichkeit zur Anmeldung. [T]

Konfirmanden 2.Jahrgang:

Mi 08.09.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Elternabend [S]

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

PFADFINDER MÄUSCHEN (Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

07.08. bis 15.08.

 

 

Sommerlager. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Recker, Tel: +32 (0) 87 - 65 26 49

PFADFINDER DELPHINE (Kundschafter Mädchen von 9-12 Jahren)

07.08. bis 15.08.

 

 

Sommerlager. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Recker, Tel: +32 (0) 87 - 65 26 49

PFADFINDER POLARWÖLFE (Kundschafter Jungen von 9-12 Jahren)

07.08. bis 15.08.

 

 

Sommerlager. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Recker, Tel: +32 (0) 87 - 65 26 49

PFADFINDER HÜHNER (Mädchen 12 - 14 Jahre)

07.08. bis 15.08.

 

 

Sommerlager. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Recker, Tel: +32 (0) 87 - 65 26 49

PFADRANGER OPOSSUMS (Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

07.08. bis 15.08.

 

 

Sommerlager. Bei Interesse wenden Sie sich bitte an Frau Recker, Tel: +32 (0) 87 - 65 26 49

SENIOREN

Mi 22.09.

14.30 Uhr

Eupen

gemütliches Beisammensein

GEBET

jeden Mi.

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet in der Kirche

FREUDE & LEID

Am 20. Juni 2010 trat in der Johanneskirche von Neu-Moresnet Frau Angelika Einmal zur evangelischen Konfession über.

Am 14. Mai 2010 starb Frau Elfriede Bohnes-Federau geb. Pohle im Alter von 77 Jahren. Ihre Urne wurde nach einer Trauerfeier am 10.06. auf dem Raerener Friedhof beigesetzt.
Am 17. Mai 2010 starb Herr Jürgen Wolf im Alter von 63 Jahren. Die Trauerfeier fand auf dem Eupener Friedhof am 25. Mai statt.
Am 11. Juni 2010 starb Herr Gerd Elberding, zuletzt wohnhaft in Eupen, im Alter von 63 Jahren. Er wurde nach einer Trauerfeier am 15. Juni auf dem Eupener Friedhof beigesetzt.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 10. August 2010

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Brücke - Redaktionsteam, H. Thom

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Miriam Manderfeld Tel.: 0475 - 86.22.92

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Markus Schenk

Pfadfinder Mädchen (Hühner): Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Ruth Haselbach Tel.: 087 55.26.23

Pfadfinder Mädchen (Opossums): Joelle Sparla


Presbyterium bis Mai 2011

Von links nach rechts: Rolf Lander, Rosmarie Flückiger, Gisela Plumanns, Thomas Spaniol, Pfr. Dariusz
Tomczak, Pfr. Martin Schuler.

Nach der Gemeindeversammlung am 6.6.2010 hat sich die Anzahl der Presbyter verringert. Ulrike Maassen und Annette Ochs teilten der Gemeindeversammlung schriftlich mit, dass sie ihre Ämter im Presbyterium niedergelegt haben. Da derzeit keine Kandidaten vorhanden sind, die nachrücken könnten, beschloss man im Plenum, dass bis zur nächsten Versammlung 2011 die derzeitigen vier Mitglieder und zwei Pfarrer als vollständiges Gremium die Verantwortung für die Gemeinde tragen.

Das Presbyterium dankt beiden für ihre geleistete Arbeit und wünscht ihnen Gottes reichen Segen für ihren weiteren Weg. Das Presbyterium dankt auch der Gemeindeversammlung für die Bestätigung, mit der jetzt geringeren Zahl an Mitgliedern weiterarbeiten zu können. MS


Gottesdienst für Groß und Klein

Unter dem Motto "Verfolgte Christen - Kinder helfen Kindern" findet am 29. August um 10.40 Uhr ein Gottesdienst für Groß und Klein im Eupener Pfarrhaus, Hookstraße 40, anlässlich der Aktion der Christen für die Abschaffung der Folter statt.

Bei diesem Gottesdienst werden Zeugen vor Ort berichten sowie wird der 15-jährige Pascal Hammerschmidt aus Hassfurt (Bayern) zusammen mit Johannes Fleu ein Werk für Klavier vierhändig spielen. Anschließend laden wir alle Mütter und Väter mit ihren Kindern sowie unsere Gemeindemitglieder und Gäste zu einem Picknick mit Spielen im Eupener Pfarrgarten ein. (Jeder bringt etwas zu essen und zu trinken mit). Fakultativ am Nachmittag um 15.00 Uhr gibt es dann noch die Möglichkeit für die Kinder und ihre Begleiter auf der Orgelempore in der Friedenskirche ein kleines Konzert für vier Hände und vier Füße von den beiden Musikausführenden mitzuhören.


Taizéfahrt

Taizé ist ein kleiner Ort in Frankreich, im schönen Burgund, der
durch die dort lebende Brüderschaft weltweit bekannt wurde. Der Begründer ist ein evangelischer Christ mit dem Namen Roger Schütz gewesen. Jedes Jahr kommen Tausende Jugendliche aus allen Ländern der Erde, aber auch Erwachsene, nach Taizé, um ihr geistliches Leben mit anderen Menschen bei den Tagzeitengebeten, dem Singen einfacher vielsprachiger Lieder, einer längeren Stille und ausführlichen Bibelgesprächen zu teilen. Die Taizéfahrt lädt ein, zu sich, zu Gott, und zu einander zu finden.

Wir wollen ab Donnerstag, vom 4. November bis Sonntag, 7. November 2010, verreisen. Der Preis beläuft sich auf etwa 89,00 € pro Person. Er enthält die Fahrt mit dem Reisebus, die Unterhaltskosten vor Ort, und die Reiseversicherung. (Änderungen vorbehalten)

Bist du zwischen 16 und 30 Jahre alt, so komm mit uns nach Taizé! Du kannst dich anmelden und weitere Informationen erhalten bei Pfr. Dariusz Tomczak Tel. 087 74 21 95. Die Zahl der Teilnehmer ist begrenzt. Es entscheidet die Reihenfolge der Anmeldung.


Ein Dankeschön an den Webmaster

Sieben Jahre lang betreute Klaus Wolf die Homepage der evangelischen Kirchengemeinde Eupen Neu-Moresnet. Im Computerjargon nennt man denjenigen, der für diese Aufgabe zuständig ist: „Webmaster“. Die Homepage, man kann auch „Website“ dazu sagen, ist so etwas wie der virtuelle Schaukasten der Gemeinde.

Darin findet man viele wichtige Informationen über die Gemeinde mit einem einfachen Klick: Zum Beispiel: wann die Gottesdienste stattfinden, welche Aktivitäten wann und wo durchgeführt werden, wo die Kirchen zu finden sind, die Adressen der Pfarrer...

Klaus Wolf „postete“ (auf Deutsch = etwas anschlagen, anheften) regelmäßig die neueste Ausgabe des
Gemeindebriefes in den virtuellen Schaukasten. Aber er setzte auch fast alle Ausgaben der letzten 50 Jahre in ein Archiv, auf das nun jeder zugreifen kann. Ebenfalls kann man auf der Homepage manch „alte“ Predigt der Pfarrer finden.

Herr Wolf investierte viel Zeit in diese Aufgabe. Um zum Beispiel eine Ausgabe der Brücke „internetfähig“ zu machen, benötigte er zwei bis drei Stunden. Bei über 500 Ausgaben kommt da ganz schön etwas an Zeitaufwand zusammen.

Darum sei ihm an dieser Stelle im Namen der ganzen Gemeinde und vieler Interessierter, die im Internet auf unsere Seite gestoßen sind, gedankt!!! Seine Aufgabe wird nun Christian Pickl aus Moresnet Chapelle übernehmen. Aber darüber berichten wir in einer späteren Ausgabe mehr.

MS


Neuer Konfirmandenjahrgang

Der neue Kurs für die Konfirmation 2012 beginnt wie jedes Jahr im September. Ein Einführungsabend für Eltern und Jugendliche findet am Mittwoch, den 8. September um 19.30 Uhr im Pfarrhaus von Eupen (Hookstr. 40) statt. An diesem Abend besteht die Möglichkeit, sich zum Konfirmandenunterricht anzumelden.

Jugendliche sollten möglichst 13 Jahre alt sein oder in diesem Jahr noch werden (Jahrgang 1996/97).
Ältere Jugendliche können gerne auch noch mitmachen. Dieser Konfirmandenkurs endet mit der Konfirmation an Pfingsten 2012 (27. Mai).

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Pfr. D. Tomczak (Tel. 087/ 74 21 95).


Urlaub der Pfarrer

Pfarrer Tomczak wird sich von 06. bis 20. Juli 2010 im Urlaub aufhalten und Pfarrer Schuler von 27. Juli bis 24. August.

Einer der beiden Pfarrer wird also in den beiden Ferienmonaten immer ansprechbar sein.


Ferien und Gemeinde

In den beiden Sommermonaten Juli / August ruhen viele Bereiche des Lebens in der Gemeinde, da viele Gemeindeglieder sich im Urlaub befinden. So findet unter anderem in den Sommerferien kein Kindergottesdienst zeitgleich mit den anderen Gottesdiensten statt, Bibelstunde und manche Hauskreise fallen aus, das Frauenfrühstück trifft sich eventuell nur nach Absprache.

Die Gottesdienste finden aber durchgehend auch in Neu-Moresnet statt.

Sommer ist die Zeit, in der es zu heiß ist, um das zu tun, wozu es im Winter zu kalt war.
Twain, Mark (30.11.1835-21.4.1910)


Ein Witz

Ein Beamter sitzt so im Büro. Da kommt eine gute Fee und sagt ihm, dass er drei Wünsche frei hat. Da wünscht sich der Beamte, auf einer Insel mit Palmen und Sonnenschein zu liegen.

...Päng..., da liegt der Beamte am schönsten Strand der Welt mit Palmen und Sonnenschein.

Als er seinen zweiten Wunsch äußert, am Strand verwöhnt zu werden,

...Päng..., geht auch dieser Wunsch in Erfüllung.

Als letztes wünscht er sich, nie wieder zu arbeiten, kein Stress mehr, nur noch erholsame Ruhe.

...Päng..., schon sitzt er wieder im Büro.......

wir gratulieren herzlich:

Geburtstage

Gideon Van der Veer in Eupen am 01.07. zu 91 Jahren
Matthias Völl in Montzen am 02.07. zu 80 Jahren
Heinz Verheyen in Baelen am 05.07. zu 73 Jahren
Inge Lorenz in Eupen am 06.07. zu 78 Jahren
Rosemarie Elfrath in Eynatten am 08.07. zu 72 Jahren
Edith Janssen in Eupen am 11.07. zu 79 Jahren
Hans Fritsch in Astenet am 13.07. zu 85 Jahren
Christa Mader in Raeren am 17.07. zu 74 Jahren
Dora Heydasch in Raeren am 20.07. zu 86 Jahren
Siegfried Ulrich in Hergenrath am 21.07. zu 73 Jahren
Marcel Heuschen in Eupen am 22.07. zu 88 Jahren
Eberhard Ujma in Hauset am 24.07. zu 74 Jahren
Lajos Bacsi in Eupen am 25.07. zu 71 Jahren
Günther Hasse in Eupen am 26.07. zu 84 Jahren
Ellengart Parplies in Baelen am 27.07. zu 75 Jahren
Elfriede Rolffs in Hergenrath am 27.07. zu 84 Jahren
Brunhilde Thomas in Neu-Moresnet am 30.07. zu 72 Jahren
Erhard Rössler in Raeren am 05.08. zu 82 Jahren
Josef Jahn in Eynatten am 07.08. zu 78 Jahren
Annedoris Konopka in Baelen am 09.08. zu 76 Jahren
Verena von Asten in Eupen am 10.08. zu 78 Jahren
Rosemarie Nyssen in Kettenis am 13.08. zu 80 Jahren
Horst Witzler in Raeren am 18.08. zu 78 Jahren
Rolf Lander in Eupen am 22.08. zu 75 Jahren
Elfriede Vanderheiden in Eupen am 25.08. zu 86 Jahren
Wilhelm Flückiger in Kelmis am 27.08. zu 77 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: Presbyter Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung & Kontakt: i.V. Martin Schuler, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: S. Plumanns, G. Schröder -  Korrektoren: Rosi & Peter Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: ENSE GmbH - Aachen - Auflage: 650 Stück
 Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 05. Juli 2010