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ältere
Ausgaben der Brücke finden Sie im Archiv |
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52. Jahrgang |
Juli/August 2009 |
Nr. 7/8 |
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Verantwortlicher Herausgeber:
Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet |
Inhalt:
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Monatsspruch Juli
Freut euch in dem Herrn!
Philipper 3,1

Monatsspruch August
Der HERR segne dich und behüte dich; der HERR
lasse sein Angesicht leuchten über dir und sei dir gnädig; der HERR hebe
sein Angesicht über dich und gebe dir Frieden.
4.Mose 6,24-26
ZUM MONATSSPRUCH JULI - Freut euch in dem Herrn!
Die
kleine Linda strahlt vor Freude. Voller Stolz kommt sie mit einem Kuchen
in den Kindergarten und erzählt allen: „Ich hatte am Wochenende
Geburtstag.“ Die Kindergärtnerin gratuliert ihr, die anderen schütteln ihr
die Hand, und damit alle sehen, dass sie heute etwas Besonderes ist, darf
sie sich eine selbst gebastelte Krone aufsetzen. Heute ist sie Königin und
sie strahlt vor Freude über das ganze Gesicht.
Freude ist ein Gefühl. Darum kann man sich nur
freuen, wenn man wirklich angenehme und schöne und gute Dinge erlebt hat.
Ein Geburtstag oder so etwas Ähnliches. Aber Paulus hat nichts Schönes
erlebt. Eigentlich hätte der Apostel allen Grund zum Jammern gehabt, statt
zur Freude. Während er den Brief an seine Freunde in Nordgriechenland
schreibt, sitzt er im Gefängnis. Probleme in den Kirchengemeinden belasten
ihn. Die einen scheinen in eine neue Gesetzlichkeit zu geraten und die
anderen folgen falschen Gemeindeleitern, die die Gemeinde finanziell
ausbeuten, und außerdem ist er äußerst besorgt um die Gesundheit eines
Mitarbeiters.
Trotzdem schwingt viel Freude im Philipperbrief
mit. Warum ruft Paulus zur Freude auf, wenn er doch keinen Grund dazu hat?
Paulus freut sich, weil er sich im Herrn freut. Und das ist immer ein
Anlass zur Freude. Inwiefern?
1. Man kann sich im Herrn aus Vorfreude freuen:
Wenn man etwas Schönes erwartet – z.B. endlich Ferien zu haben – dann
freut man sich einfach, denn etwas Schönes und Angenehmes steht bevor.
Ebenfalls können wir Christen uns vorfreuen, weil wir etwas Schönes
erwarten. Wir erwarten, dass die Verheißungen Gottes, ein Leben in
Herrlichkeit, Wirklichkeit werden. An anderer Stelle sagt es Paulus so:
„Freut euch, denn der Herr ist nahe!“
2. Man kann sich im Herrn freuen, weil Jesus der
Sieger ist: Immer wieder übertragen die Medien gerne Siegesfeiern von
großen sportlichen Ereignissen. Dabei taumeln die Fans vor Freude und
jubeln lauthals, Autos hupen und selbst Politiker hüpfen. Sieg ist eines
der größten Anlässe zur Freude, weil die Bedrohung des Gegners
verschwunden ist. Ähnlich können auch wir uns am größten Sieg aller Zeiten
freuen. Jesus hat die schlimmsten Feinde der Menschheit besiegt: Den Tod
und den Teufel. Je mehr man begreift, wie sehr diese Gegner uns Menschen
im Griff haben, umso mehr kann man sich über Jesu Auferstehungssieg
freuen.
3. Man kann sich im Herrn freuen, weil Jesus uns
liebt: Beobachten Sie mal in der Fußgängerzone die Menschen. Schauen Sie
in deren Gesichter, und fragen sie: Welche Gesichter sind die
fröhlichsten? In der Regel sind das die Gesichter von frischverliebten
Pärchen. Ein Mensch, der bedingungslos geliebt wird und sich geliebt fühlt
und Grund zum Lieben hat, freut sich. In Jesus sind wir geliebt. Ja, durch
Jesus wurde die Liebe Gottes über uns ausgeschüttet (Röm. 5, 5). Da
tröpfelt es nicht ein bisschen Gottes Liebe, sondern sie fließt über. Wer
Gott liebt, kann sich über solch‘ ein Liebeswunder nur freuen.
Darum: Freut euch im Herrn!
Ihr Pfr. M. Schuler
Was ich der Gemeinde sagen möchte

Liebe Empfänger unseres Gemeindebriefes!
Nach
unserer friedlichen Gemeindeversammlung schauen wir zuversichtlich in die
kommende Sommerzeit. Wir starten am 5. Juli mit einem bunten
fröhlichen Gemeindefest.
Wir
wollen diese schöne Jahresperiode nicht nur zum Erholen nutzen, sondern
auch, um uns eine Meinung über die geistliche Orientierung unserer
Gemeinde zu bilden. Gerne wollen wir Ihre Lehrmeinungen hinzuziehen und
miteinander vergleichen. Deshalb laden wir Sie ein, am Sonntag den 13.
September über die geistliche Ordnung abzustimmen.
Wie
viele von Ihnen schon wissen, unterstützt die evangelische Kirche Belgiens
ein Projekt „J`aide un enfant“. Dieses Projekt wurde nach dem Völkermord
im afrikanischen Ruanda ins Leben gerufen und ermöglicht Waisenkindern,
eine Schulbildung zu erlangen. Pro Schüler und Jahr sind dafür nur 200
Euro nötig. Kürzlich ist eine größere Spende für dieses Projekt anlässlich
einer Haustaufe zusammen gekommen, wofür wir sehr dankbar sind.
Wir
freuen uns, wenn Sie weiterhin den afrikanischen Waisenkindern eine
Zukunft ermöglichen wollen.
In
diesem Sommer werde ich Ende August beim Bruderrat der Gemeinschaft
evangelischer Pfarrer aus
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Auflösung
des Rätsels
aus der Juni-Brücke:
Hals, Eisen, Rede, Regen, Essig,
Netz, Halb, Ersatz, Mittel,
Dauer = Herrenhemd |
Belgien
und Deutschland im Domkonvikt Brandenburg a. d. Havel teilnehmen. Das
Thema der Rüstzeit lautet in diesem Jahr: „Johannes Calvin – Person, Werk
und Wirkung.“ Einen kurzen Rückblick auf diese Tagung werde ich Ihnen im
Herbst präsentieren.
Einen
schönen erholsamen Sommer und viel Zeit für Jesus und sein Wort wünscht
Ihnen
Ihr Pfr. D. Tomczak
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Lied des Monats: EG 174: „Es segne und
behüte uns.“

Das Stück ist
diesmal ein Kanon, den man aber auch als vierstimmigen homophonen Satz
singen kann. Der Text stammt aus der Liturgie. Der Komponist ist Hermann
Stern. Er war Kirchenmusiker in Ebingen (Baden Württemberg) und Obmann der
Ev. Kirchenchöre des Landes. Er war auch Herausgeber praxisorientierter
Bläser-, Chor- und Singbücher.
JF

Musik Plus Gottesdienst am 30. August, 10.40 Uhr - Eupen
Zu Gast ist der Chor der Ev. Kirchengemeinde Monschau.
Musik Plus Gottesdienst am 06. September, 10.40 Uhr - Eupen
Werke für Trompete und Orgel.
Orgelkonzert am 04. August in Eupen im Rahmen des Ostbelgischen
Orgelsommers.
Zu Gast ist der Organist Franticek Vanicek aus Prag, sowie Hans Georg
Reinertz, Flöte.
Werke von J.S. Bach, Tramitz, Eben, Hiller, Mendelssohn, Dubois, Guilmant,
Salome und Lemmens.
Konzert am 26. August in Eupen:
zu Gast ist das Duo Dimitri Scharkow (Bariton), und Helena Fartowskaje
(Klavier). Sie gestalten ein Programm mit populären russischen Liedern.
Vorankündigungen Advent
In der Reihe
Musikalischer Advent in der Friedenskirche sind folgende Konzerte geplant:
Orgelkonzert mit Johannes Fleu:
Am 06.12.:
Kammermusik mit Werken für Horn, Trompete, Flöte, Violine, Klavier und
Cembalo.
Am 20.12.: Barocke Chor und Orchestermusik.
Am 29.12.: Werke von Guilmant, Twillart, Boelee, Karg-Elert, Krebs
und Reger.
Projektkonzert
in Zusammenarbeit mit der Musikakademie Eupen.
Alle Konzerte
im Advent beginnen um 16.00 Uhr in der Friedenskirche Eupen.
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Konfirmation 2009
Die Konfirmanden:
vordere Reihe von links nach rechts:
Susanne Emmerich, Jessica Jakobides, Anna
Spaniol, Jeanette Dobe, Saskia Van Herbruggen
hintere Reihe von links nach rechts:
Lukas Hendges, Sebastian Clooth, Marcel Schippers, Christian
Chao, Felix Stockhausen, Nils Nitsch.

Während
des Gottesdienstes wurde auch eine kleine Präsentation über die zwei
vergangenen Jahre gezeigt. Sie finden diese Präsentation im Internet
unter:
http://www.youtube.com/watch?v=FsxANTh0vTw
Der
neue Kurs für die Konfirmation beginnt wie jedes Jahr im September.
Ein Einführungsabend für Eltern und Jugendliche findet am Mittwoch,
den 09. September, um 19.30 im Pfarrhaus von Neu-Moresnet statt. An
diesem Abend besteht die Möglichkeit, sich zum
Konfirmandenunterricht anzumelden. Jugendliche sollten möglichst 13
Jahre alt sein oder in diesem Jahr noch werden (Jahrgang 95/96).
Ältere Jugendliche können gerne auch noch mitmachen. Dieser
Konfirmandenkurs endet mit der Konfirmation an Pfingsten 2011 (12.
Juni). Bitte beachten Sie, dass dieses Jahr die Konfirmandenfreizeit
bereits Ende September stattfinden wird.
Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Pfr. M. Schuler (087/ 63 04 85)
MS |
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Wie schneiden Christen ab?
Um eine Antwort darauf zu bekommen, fange ich manchmal eine zwanglose
Unterhaltung mit Leuten an, die gar nicht wissen, dass ich von Beruf
Pfarrer bin. Und so frage ich oft fremde Menschen: „Kennen Sie jemand, der
Christ ist? Welchen Eindruck haben Sie von ihm oder von ihr?
Manchmal bekomme ich dann einen wahren Wortschwall als Antwort. Probieren
Sie es einmal selbst aus. Viel häufiger als mir lieb ist, bekomme ich eine
unerfreuliche Antwort.
Die Befragten sagen in etwa: „Ja, ich kenne da ein paar Christen und die
muss ich leider als engstirnig und kleinkariert bezeichnen. Sie wissen
schon – die ganz sturen Typen!“ Oder jemand antwortet: „Die Christen sind
so abgekapselt, so ganz für sich. Ich kenne sie nicht näher, weil sie in
einer anderen Welt leben.“ Manchmal kommt es noch schlimmer. Jemand sagt:
„Ich kenne ein paar „Wiedergeborene“. Ich muss Ihnen sagen: Diese Leute
gehen mir echt auf die Nerven. Ich habe das Gefühl, dass ich jedes Mal,
wenn ich an ihnen vorbei gehe, von ihnen in Grund und Boden verurteilt
werde. Sie sind so selbstgerecht.“
Wieder ein anderer sagte: „Sie sind so entsetzlich naiv. Sie haben für
jedes komplexe Problem immer gleich eine Pauschalantwort aus der Bibel und
einen Bibelvers zur Hand.“ Und hin und wieder sagt man mir: „Ich halte sie
durch die Bank für einen Verein von Heuchlern.“
Ich finde es sowohl interessant als auch enttäuschend, wie wenige positive
Beurteilungen von Christen ich von außen bekomme.
Ich wünschte, dass ich auf meine Frage als erstes hören würde: „Christen,
das sind verlässliche, couragierte Leute.“ Oder: „Christen haben ein Herz
für andere Menschen, sie sind immer hilfsbereit – besonders denen
gegenüber, die es nicht so gut, wie sie selbst haben.“ Oder: „Christen
sagen immer die Wahrheit. Man kann sich darauf verlassen, dass sie mit
offenen Karten spielen.“
Wünschen Sie sich nicht auch, dass das Image der Christen positiver wäre.
Denn der Eindruck, den Christen auf andere Menschen haben, hat große
Bedeutung für das Bild, das die Menschen sich von Gott machen.
Was können wir daran tun?
Nach Bill Hybels - Bekehre nicht, lebe.
Eingereicht von MS
Lucy...
..... plötzlich kommen Lucy,
Norbert, Mathilde und Klara (mit K) in die Johanneskirche Neu-Moresnet.
Sicherlich, lieber Leser, fragen Sie sich jetzt,
wer ist das denn?
Diese Puppen haben uns schon in vielen
Gottesdiensten, in sehr anschaulicher Art, biblische Kost nahe gebracht.
Eigentlich sollen wohl die Kinder und die Jugendlichen angesprochen
werden. Aber für die „großen“ Gottesdienstbesucher sind Lucy und ihr Team
mindestens genauso hilfreich und anschaulich.
Ach ja, die Puppen stehen nicht allein auf der
Bühne. Ruth Flückiger, Nathanael Ullmann, Sabine Plumanns, Manuela Wegener
leihen dazu ihre Stimmen. Jenny Benoit ist sonst mit der Puppe Jenny auch
dabei.
Ich spürte wieder einmal tiefe Dankbarkeit
darüber, dass wir so viele unterschiedliche Talente in unserer Gemeinde
haben und so zahlreiche Mitarbeiter Bereitschaft zeigen, diese Gaben zur
Verbreitung der Guten Nachricht einzusetzen.
In den Familiengottesdiensten kann man Lucy
erleben. Die Termine sind in der Brücke verzeichnet und auch jetzt am 5.
Juli im Gottesdienst beim Gemeindefest zu sehen.
Bleibt die Frage offen, warum Lucy und ihre
Mitstreiter am 26. April im Lobpreisgottesdienst dabei waren. Sie wurden
in ihrer Eigenart vorgestellt und danach, wie alle anderen Mitarbeiter
auch, für ihren Gemeindedienst eingesegnet. Mögen uns noch viele Episoden
des Puppenteams erfreuen und die Arbeit unter dem Schutz des Höchsten
stehen.
Der Artikel konnte wegen den Wahlen im Mai,
erst in dieser Ausgabe erscheinen.
G. Schmidbauer |
Zum 460. Todestag von Idelette
Calvin

Reformator sucht Frau - zum
460. Todestag von Idelette Calvin
Wir schreiben das Jahr 1538. Die
Reformatoren Jean Calvin (Anm. Thom: bekannt auch als Johannes Calvin) und
Guillaume Farel verlassen Genf nach einem längeren Streit mit dem Rat der
Stadt. Calvin zieht nach Straßburg. Er betreut als Pfarrer die dortige
französische Flüchtlingsgemeinde. Außerdem unterrichtet er Theologie an
der Universität.
Calvin ist mittlerweile fast 30
Jahre alt und immer noch Junggeselle. Seine Freunde empfehlen ihm zu
heiraten. In einem Brief an seinen Freund Farel beschreibt Jean Calvin,
wie er sich seine zukünftige Frau vorstellt: „Das ist die einzige
Schönheit, die mich anlockt, wenn sie züchtig ist, gehorsam, nicht
hochmütig, sparsam, geduldig, wenn ich auch hoffen darf, dass sie zu
meiner Gesundheit Sorge trägt.“
Calvin bittet seine Freunde, ihm
bei der Suche nach einer geeigneten Frau behilflich zu sein. Solch ein
Vorgehen ist zur damaligen Zeit durchaus üblich. Es gibt mehrere
Kandidatinnen: Eine der Frauen ist für Calvins Geschmack zu reich. Eine
andere Kandidatin ist fünfzehn Jahre älter als Calvin und sagt ihm nicht
zu. Calvin ist hin- und hergerissen. Er ringt um den Willen Gottes für
sein Leben, legt sogar schon einen Hochzeitstermin fest, bläst aber kurz
darauf das Ganze wieder ab.
Schließlich fällt Calvins Wahl auf
eine Frau, die er bereits kennt: Idelette de Bure ist verwitwet. Sie
stammt aus Lüttich, wurde aber mit ihrem Mann von dort vertrieben, weil
sie Wiedertäufer waren. Calvin gelingt es, sie vom Täufertum abzubringen,
das Ehepaar schließt sich der Flüchtlingsgemeinde in Straßburg an. Dort
stirbt der Ehemann an der Pest, Idelette bleibt mit zwei Kindern zurück.
1540 traut Farel Idelette und Jean
Calvin. Über das Eheleben der Calvins wissen wir wenig. Zwei Jahre nach
der Hochzeit kommt ihr gemeinsamer Sohn zur Welt, der aber schon im
Säuglingsalter stirbt. Von dieser Geburt erholt sich Idelette nie mehr
völlig und bleibt, wie auch Calvin, zeitlebens kränklich.
Idelette Calvin stirbt am 29. März
1549, nach nur knapp neun Jahren Ehe mit Calvin. Nach ihrem Tod schreibt
Calvin an einen Freund: „Gewiss nicht klein ist die Ursache meines
Schmerzes. Genommen ist mir die beste Lebensgefährtin. Wäre mir etwas
Schlimmes widerfahren, sie hätte nicht nur willig Verbannung und Armut mit
mir geteilt, sondern auch den Tod. Solange sie lebte, war sie mir eine
treue Helferin in meinem Amt. Von ihr ist mir nie auch nur das geringste
Hindernis in den Weg gelegt worden.“
Bis zu seinem eigenen Tod im Jahr
1564 bleibt Jean Calvin allein.
Von Gunhild Franz
Kirchentag 2009 in Bremen
Unaufgeregt und beharrlich

Konzentriertes Zuhören, engagierte
Debatten und eine fröhliche Atmosphäre haben den 32. Deutschen
Evangelischen Kirchentag geprägt. Der Aufruf zur Beteiligung an den
gesellschaftlichen Aufgaben sei ebenso angenommen worden wie der
Kirchentag geprägt gewesen sei vom „Anspruch der Teilnehmer, sich den
Fragen zu Ursachen und Folgen der Weltwirtschaftskrise zu stellen“.
„Noch am Anfang“ stünden die
Versuche, sich mit den anderen Glaubensgemeinschaften auf gemeinsame Werte
zu verständigen und Abgrenzungen zu überwinden, räumte
Kirchentagspräsidentin Karin von Welck ein. Viele Teilnehmer habe die
Suche nach mehr Bildungsgerechtigkeit bewegt. Weiter zu verfolgen bleibe
auch das Ziel, die wichtige Rolle der Kirchen für das Kulturleben noch
sichtbarer zu machen. In alledem könne sich der Kirchentag auf den Aufruf
seines Gründers stützen, sich durchaus als „Störenfried“ zu Wort zu
melden.
MS |
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Es ist eine Szene wie bei einer Erweckung in vergangenen Tagen: Pastor
Andre Assis, der seine Hände auf Alessandro gelegt hat und betet:
«Verbrenne all das Schlechte, all das Teuflische, alle Dämonen die sich in
diesem Körper befinden, im Namen von Jesus!».
Der junge Mann schwankt, die Augen geschlossen, die Knie weich, gefangen
in Glückseligkeit. Doch trotz allem lässt er sein Zwölfkaliber-Gewehr
nicht los, das er vor einer Stunde noch benutzt hat, um die Polizei davon
abzuhalten in die Slums einzudringen. Er ist ein Infanterist für eine der
Drogen Gangs, die die meisten der 900 Slums in Rio unter ihrer Kontrolle
haben. «In den gefährlichsten Slums, wo jedes Jahr Tausende in Gangkriegen
sterben, leben Menschen, die es wert sind, gerettet zu werden»
«Ich bin hin und her gerissen, ich möchte das Wort Gottes empfangen und
zur gleichen Zeit tue ich etwas Böses, das Leben zerstört», erzählt uns
Alessandro, 24 Jahre alt. Er steht inmitten eines halben Duzend schwer
bewaffneter Jugendlicher im «boca de fuma» (Mund des Feuers), der Platz
eines Slums, an dem in Windeseile Koks, Marihuana und Crack verkauft wird.
«Würde ich mir wünschen ein anderes Leben zu haben? Natürlich. Doch jeder
muss seine Familie ernähren und es gibt keine andere Arbeit hier.»
Dies ist die Herausforderung, der Pastor Assis (36 Jahre alt)
gegenübersteht. Er und die zahllosen anderen evangelikalen Priester, deren
ständig wachsende Präsenz in Rios gewalttätigen Slums das einzige
organisierte Unternehmen zwischen den Drogengangs bildet. Assis versucht
durch Gott das zu tun, was die brasilianische Polizei mit Waffengewalt
versucht hat: Frieden zu bringen in die riesigen Slums, in denen etwa 30%
der sechs Millionen Bevölkerung Brasiliens lebt. Tausende davon sterben in
den Gangkriegen jedes Jahr. Priester wie Assis gehen in die gefährlichsten
Slums und werben täglich in den Gefängnissen. Sie wollen jedem Teil der
Gesellschaft nachgehen, im Glauben das jede Seele es wert ist gerettet zu
werden.
Ein Tribunal unter Kriminellen: wer etwas verbockt, wird bestraft, indem
ihm durch beide Hände geschossen wird. Während der Reise in die
Slumkommandozentrale der Red Command (Drogengang) fuhren verkokste Jungs
auf röhrenden Motorrädern vorbei und barfüßige Kinder warfen träge
Kieselsteine auf eine Sau und deren Junge. Junge Drogendealer sitzen in
Liegestühlen, Plastiktüten, gefüllt mit Kokain Kokain, Marihuana und Cash
zu Ihren Füssen, Zwölf-Kaliber-Gewehre und Neunmillimeter-Pistolen in
ihrem Hosenbund. Jedes Mal, wenn ein Drogendealer seine Hand in eine
Plastiktüte steckt, um ein 1 Gramm Päckchen mit Kokain für einen Käufer
hervor zu holen, erhebt sich ein Hauch von Kokain in die Luft und glitzert
in der Sonne. Ein Junge, nicht älter als 16, des Diebstahls in einem
Slum-Laden beschuldigt, wird mit einem Stock verprügelt, 60 Fuß entfernt
sitzt der Drogenboss und gibt ein Interview. Nach den ersten Schlägen wird
der Junge hinter eine Wand gezerrt. Brutale Geräusche von Holz, das auf
Knochen trifft sind zu hören. Assis springt auf die Beine, kämpft sich
vorbei, schaut hinter die Wand, zuckt zusammen und schaut zurück zum
Drogenboss, eine Botschaft in seinem Gesichtsausdruck. Er schaut nochmals
zu dem, der den Jungen verprügelt und kehrt langsam zurück an die Seite
des Drogenbosses, ohne sich einzumischen.
«Es ist ein Tribunal unter Kriminellen, es funktioniert auf diese Weise»,
erklärt uns später Assis. Beim ersten Verstoß werden sie geschlagen, aber
nicht getötet. Beim zweiten Mal wird ihnen durch beide Hände geschossen.
Wenn jemand zum dritten Mal Mist baut, wird er exekutiert.» Dies ist der
schmale Grat, auf dem sich der Pastor bewegt. Er weiß, wo er einschreiten
kann und wo nicht. Wo er ein Leben retten kann und wo nicht. Assis sagt,
er habe in der Vergangenheit Hinrichtungen verhindern und manche Leben
retten können.
Carlos, ein junger Mann, 20 Jahre alt, durch Assis gerettet, will nun das
Wort Gottes den Menschenhändlern bringen. Das Retten von Seelen hat eine
besondere Bedeutung. Nimm Carlos Augusto, 19 Jahre alt, „Fuß-Soldat“ für
Red Command im Slum. Ihm wurde während einem Gefecht mit der Polizei durch
seine rechte Hand geschossen. Ein Menschenhändler schoss ihm in seine
linke Hand, nachdem ihn das Slum-Gericht verurteilt hatte, weil er beim
Kokainverkauf Geld unterschlagen haben soll. Einer von Carlos Verwandten
kontaktierte Assis und er fand ihn während seiner üblichen Besuche in
einem nahe gelegenen Krankenhaus.
«Ich war fast schon tot, als ich ihn sah«, erzählt Carlos vom Pastor.
«Aber das erste, was er zu mir sagte war, dass ich leben würde und dass
ich das Hospital als ein geretteter Mann verlassen würde.»
Carlos, der nun ein evangelikaler Pastor sein möchte, war einer von 20
jungen Männern, die von Assis in den letzen zwei Jahren aufgenommen
wurden. Er findet eine Unterkunft für sie oder sie leben in seiner Kirche.
Carlos rollt seinen Ärmel hoch, um uns ein grobes Tattoo von Jesus zu
zeigen. Seine Schusswunden erinnern schwach an Jesus Male. Als wir
nachfragen, starrt Carlos auf seine Narben, schüttelt seinen Kopf und
sagt: «Das sind nicht Zeichen der Bekehrung, sondern die Flecken eines
kriminellen Lebens.»
Während er im Slum herumreist, erzählt Assis, warum er an Plätze geht, von
denen andere Prediger nicht einmal denken würden, sie zu besuchen: «Wir
versuchen das Wort Gottes zu den Menschenhändlern zu bringen, weil hier
die Gewalt beginnt. Wenn wir die hier beruhigen können, können wir langsam
das Blutvergießen beenden.» Er fährt fort, jedermann zu grüßen, Einwohner
und Drogendealer, mit Händeschütteln, mit einem Schlag auf die Schulter,
Lächeln und Fragen über ihre Kinder und Familien. Sie versprechen ihm,
dass sie nächsten Sonntag in die Kirche kommen werden.
Quelle: Bradly Brooks, AP
Joel-News |
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GOTTESDIENSTE |
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So
05.07. |
10.00 Uhr |
Kelmis |
Bunter traditioneller, Familienlobpreisgottesdienst zum Gemeindefest [S] |
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So
12.07. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 5. Sonntag nach Trinitatis [S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 5. Sonntag nach Trinitatis [S] |
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So
19.07. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 6. Sonntag nach Trinitatis [T] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 6. Sonntag nach Trinitatis [T] |
|
So
26.07. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 7. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl [T] |
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|
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 7. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl [T] |
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So
02.08. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 8. Sonntag nach Trinitatis [T] |
|
|
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 8. Sonntag nach Trinitatis [T] |
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So
09.08. |
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 9. Sonntag nach Trinitatis [T] |
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So
16.08. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 10. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl [S] |
|
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 10. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl [S] |
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So
23.08. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 11. Sonntag nach Trinitatis [S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum 11. Sonntag nach Trinitatis [S] |
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So
30.08. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 12. Sonntag nach Trinitatis [S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Musik-Plus
Gottesdienst zum 12. Sonntag nach Trinitatis [S] |
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So
06.09. |
09.30 Uhr |
Kelmis |
Gottesdienst zum 13. Sonntag nach Trinitatis [S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Musik-Plus
Gottesdienst zum 13. Sonntag nach Trinitatis [S] |
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RADIOANDACHT -
Evangelium in unserer Zeit -
UKW 93,2 MHz |
|
So 19.07. |
07.30 Uhr |
BRF2 |
Pfarrer Martin Schuler |
|
|
18.15 Uhr |
BRF2 |
Wiederholung der Sendung vom Vormittag |
|
So 16.08. |
07.30 Uhr |
BRF2 |
Pfarrer Martin Schuler |
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18.15 Uhr |
BRF2 |
Wiederholung der Sendung vom Vormittag |
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HAUSKREISE |
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Hauskreis Wellach Pützhaag 10, Raeren |
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Mo 06.07. |
19.30 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch
[S] |
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Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustraße 1, Raeren |
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Di 18.08. |
20.15 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch [S] |
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Hauskreis Hergenrath Pfarrhaus Neu-Moresnet |
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Juli/August |
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es findet kein Hauskreis statt [R] |
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BIBELSTUNDE |
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Di
14.07. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Das Buch
Esther [S] |
|
Di
25.08. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Das Buch Esther [S] |
|
Di
01.09. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Das Buch Esther [S] |
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FRAUENFRÜHSTÜCK
(Pfarrhaus) |
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Juli/August |
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|
Treffen nach Absprache |
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Mi
02.09. |
09.15 Uhr |
Kelmis |
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CHOR (Pfarrhaus) |
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Juli/August |
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Sommerpause |
|
KONFIRMANDEN |
|
1.
Jahrgang: |
|
Mi
09.09. |
19.30 Uhr |
Kelmis |
Informationsabend für den neuen Jahrgang (2009-2011) mit Möglichkeit
zur Anmeldung [S] |
|
2.
Jahrgang: |
|
Mi
16.09. |
20.00 Uhr |
Eupen |
Informationsabend für das Programm des 2. Jahres [T] |
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EX - Konfirmanden 2009: |
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- |
- |
- |
- |
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GEBET |
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jeden Mi. |
19.00 Uhr |
Kelmis |
Gebet in der Kirche |
|
FÜR ALLE PFADFINDER |
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Juli/August |
- |
- |
Sommerpause |
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BESONDERE
VERANSTALTUNGEN |
|
Mi
22.07. |
14.30 Uhr |
Kelmis |
Seniorentreff |
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REDAKTIONSSCHLUSS
FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 10. August 2009 |
|
ANSPRECHPARTNER |
|
Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721
Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85
Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700
Eupen, Tel.: 087 74.21.95
Teamleiter ROYAL RANGER:
Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15
Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49
Kundschafter Jungen (Polarwölfe):
Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59
Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.:
0475 86.22.92
Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15,
Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65 |
Langfristiger Terminkalender
Oben stehen jeweils die
Termine für einen Monat. Manchmal möchte man aber mal auch etwas
langfristiger planen. Darum liegen jeweils in den Kirchen auf einem
Kalender die wichtigsten Gemeindetermine für ein ganzes Jahr aus. (Juli
2009 bis Juni 2010) Nehmen Sie sich einfach einen mit!
Brückeabonnement vergessen?
Nach
dem letzten Stand der Abrechnung haben 167 Brückebezieher ihr Abonnement
bezahlt. Herzlichen Dank allen die daran gedacht haben. Besonderen Dank
gilt auch all denen, die zusätzlich noch eine Spende entrichtet haben.
Dies macht uns als Brückeredaktion Mut. Ihre Spende zeigt, dass Ihnen
unser Gemeindebrief wichtig ist.
Es
gibt außerdem verschiedene Abonnenten, die ein Gratisabonnement erhalten.
Dennoch fehlen von den 575 Abonnenten immerhin noch 379 Einzahlungen.
Sollten Sie sich nun fragen, ob Sie Ihr Abonnement beglichen haben oder
nicht, dann erkennen Sie dies an ihrer Adressetikette. Diese ist mit dem
Vermerk versehen: Abonnement vergessen?!
Ein
Brückeabonnement kostet 10 Euro pro Jahr und ist auf das Konto
741-1187533-18 mit dem Vermerk: „Abonnement Brücke“ zu überweisen. (Iban:
BE50 7411 1875 3318; BIC: KREDBEBB).
Gemeinde-Sommerfest 2009 findet statt am 05.07.2009
Lassen Sie sich nochmals an das Sommerfest in Neu - Moresnet erinnern, das
die Royal Rangers initiiert und vorbereitet haben. Wir beginnen 10.00 Uhr
mit einem Gottesdienst und werden gemeinsam sicherlich einen schönen Tag
erleben können.
HT
INNERE ORDNUNG / GEISTLICHE ORDNUNG
Was
sind die Aufgaben des Presbyteriums? Welche Mitglieder sind
wahlberechtigt? Was sind die Rechte und Pflichten eines Pfarrers in der
Kirchengemeinde – all diese äußeren Fragen wurden im vergangenen Jahr
geklärt, in einer Gemeindeordnung zusammengefasst und am 01. Juni 2008 in
der Gemeindeversammlung verabschiedet. Ein großes Kapitel blieb jedoch
noch offen: Kapitel V: Ordnung des geistlichen Lebens.
Inzwischen wurde dieses Kapitel nach einer Vorlage einer reformierten
Kirche in Bremen für unsere Kirchengemeinde ausgearbeitet. Es geht darin
um Fragen wie Taufe, Konfirmation, Hochzeit, Beerdigungen, Mitarbeiter und
Gemeindekreise. Das Papier liegt in den Kirchen aus. Sie können es aber
auch auf unserer Homepage
http://www.ev-kirche-eupen-neumoresnet.org abrufen.
Wer
sich dafür interessiert kann es durchstudieren, Anmerkungen und
Verbesserungsvorschläge machen und diese dann in einer außerordentlichen
Gemeindeversammlung am 13. September vorbringen. In dieser
Gemeindeversammlung soll dieses noch offene Kapitel möglichst auch
verabschiedet werden.
Somit
wäre das Thema Gemeindeordnung, das uns über zwei Jahre beschäftigt hat,
vorläufig abgeschlossen.
MS

Pfarrer Tomczak:
30. Juni bis 18. Juli 2009 und 14.-19. August 2009
Pfarrer Tomzcak wird außerdem noch vom 26. bis 29. August zu einer
Begegnungstagung des deutsch-belgischen Bruderrates fahren.
Pfarrer Schuler:
19. Juli bis 15. August 2009
Ein Witz
Ein
Ehepaar beschließt dem Winter in Deutschland zu entfliehen und bucht eine
Woche Südsee. Leider kann die Frau aus beruflichen Gründen erst einen Tag
später als ihr Mann fliegen. Der Ehemann fährt wie geplant. Dort
angekommen bezieht er sein Hotelzimmer und schickt seiner Frau per Laptop
sogleich eine Mail. Blöderweise hat er sich beim Eingeben der
E-Mail-Adresse vertippt und einen Buchstaben vertauscht.
So
landet die E-Mail bei einer Witwe, die gerade von der Beerdigung ihres
Mannes kommt und gerade die Beileidsbekundungen per E-Mail abruft. Als ihr
Sohn das Zimmer betritt, sieht er seine Mutter bewusstlos zusammensinken.
Sein
Blick fällt auf den Bildschirm, wo steht:
AN:
meine zurückgebliebene Frau
VON: Deinem vorgereisten Gatten
BETREFF: Bin gut angekommen.
Liebste, bin soeben angekommen. Habe mich hier bereits eingelebt und sehe,
dass für Deine Ankunft alles schon vorbereitet ist. Wünsche Dir eine gute
Reise und erwarte Dich morgen. In Liebe, Dein Mann.
PS:
Verdammt heiß hier unten!
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wir gratulieren
herzlich: |
Geburtstage |
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Gideon Van der Veer |
in Eupen |
am 01.07. zu 90 Jahren |
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Matthias Völl |
in Montzen |
am 02.07. zu 79 Jahren |
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Heinz Verheyen |
in Baelen |
am 05.07. zu 72 Jahren |
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Inge Lorenz |
in Eupen |
am 06.07. zu 77 Jahren |
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Rosemarie Elfrath |
in Eynatten |
am 08.07. zu 71 Jahren |
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Edith Janssen |
in Eupen |
am 11.07. zu 78 Jahren |
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Hans Fritsch |
in Eupen |
am 13.07. zu 84 Jahren |
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Christa Mader |
in Raeren |
am 17.07. zu 73 Jahren |
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Dora Heydasch |
in Raeren |
am 20.07. zu 85 Jahren |
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Siegfried Ulrich |
in Hergenrath |
am 21.07. zu 72 Jahren |
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Marcel Heuschen |
in Eupen |
am 22.07. zu 87 Jahren |
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Eberhard Ujma |
in Hauset |
am 24.07. zu 73 Jahren |
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Lajos Bacsi |
in Eupen |
am 25.07. zu 70 Jahren |
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Günther Hasse |
in Eupen |
am 26.07. zu 83 Jahren |
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Ellengart Parplies |
in Baelen |
am 27.07. zu 74 Jahren |
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Elfriede Rolffs |
in Hergenrath |
am 27.07. zu 83 Jahren |
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Brunhilde Thomas |
in Neu-Moresnet |
am 30.07. zu 71 Jahren |
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Erhard Rössler |
in Raeren |
am 05.08. zu 81 Jahren |
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Josef Jahn |
in Eynatten |
am 07.08. zu 77 Jahren |
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Annedoris Konopka |
in Baelen |
am 09.08. zu 75 Jahren |
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Verena von Asten |
in Eupen |
am 10.08. zu 77 Jahren |
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Rosemarie Nyssen |
in Kettenis |
am 13.08. zu 79 Jahren |
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Horst Witzler |
in Raeren |
am 18.08. zu 77 Jahren |
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Rolf Lander |
in Eupen |
am 22.08. zu 74 Jahren |
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Elfriede Vanderheiden |
in Eupen |
am 25.08. zu 85 Jahren |
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Wilhelm Flückiger |
in Kelmis |
am 27.08. zu 76 Jahren |
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Peter Westphal |
in Raeren |
am 06.09. zu 75 Jahren |
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Erika Essl |
in Eupen |
am 07.09. zu 72 Jahren |
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Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander -
Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen
- Neu-Moresnet -
Redaktionelle Leitung: Hans Thom,
Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721
Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -
Korrektorin: Rosi Nyssen;
Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print &
mail factory - Aachen - Auflage: 650 Stück
Brückekonto:
741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.
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