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ältere
Ausgaben der Brücke finden Sie im Archiv |
| 50. Jahrgang |
Juli / August 2007 |
Nr. 7/8 |
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Verantwortlicher Herausgeber:
Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen/Neu-Moresnet |
Inhalt:
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Die Monatssprüche für Juli und August:
Juli:
Jesus Christus spricht: Lasst euer
Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren
Vater im Himmel preisen.
Matthäus 5,6

August:
Vom Aufgang der Sonne bis zu ihrem
Niedergang sei gelobet der Name des Herrn!
Psalm 113,3
Kurz
vor dem Morgengrauen erscheint die Nacht am dunkelsten. Dann beginnen die
Vögel zu singen und nur noch der helle Morgenstern ist je
nach Jahreszeit zu sehen – es dämmert.
Frühaufsteher genießen diese Momente, wenn noch alles still ist und das
Leben langsam erwacht. Schließlich kündet ein roter Himmel die aufgehende
Sonne an. Selbst wenn man schon oft beobachtet hat, wie die Sonne aufgeht
– immer und immer wieder ergreift einen ein überwältigendes Gefühl und
intuitiv möchte man Gott danken und loben, dass es wieder hell geworden
ist.
Aber auch diejenigen, die den Sonnenaufgang verschlafen, lieben dann
Abends besonders in den Urlaubstagen den Untergang der Sonne. Wie sie wie
ein riesiger roter Ball im Meer zu versinken scheint. Auch dann soll Gott
gelobt werden.
Psalm 113 geht aber nicht nur von diesen Eckpunkten des Tages aus. Gott
soll rund um die Uhr gelobt werden. Jederzeit soll das Volk Gottes ihren
Herrn preisen.

Ich wünsche Ihnen für die Urlaubsmonate, dass sie Zeit für solche
Augenblicke zu finden, um Gott in der Natur zu loben.
Lob fällt leicht, wenn man Gottes Güte und Wohltaten erfahren hat. Wenn
man die Schönheit der Natur erlebt, oder die Treue Gottes, dass Tag und
Nacht, Sommer und Winter, Saat und Ernte nicht aufhören – dass man sich
auf ihn verlassen kann.
Jesus weist aber noch auf einen anderen Grund hin, womit Menschen
veranlasst werden, Gott zu loben. „Lasst euer Licht leuchten vor den
Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel
preisen.“
Hier ist es nicht der große Sonnenball, der einen Menschen zum Lob
veranlasst, auch nicht die Schönheit der Natur. Es sind Menschen, die so
erfüllt von der Liebe Christi sind, so dass sie in einer dunklen und
egoistischen Welt leuchten. Ab und zu notiere ich mir die Dinge, wofür ich
Gott dankbar bin. Ich danke für materielles, für geistlichen Segen und
neue Erkenntnisse im Glauben und für Gebetserhörungen. Dann gibt es noch
die Rubrik: Schöne Erlebnisse und Begegnungen. Diese Spalte ist voll
davon, wie Menschen mir geholfen haben, wenn ich in Not war, wie sie ein
gutes, aufmunterndes
Wort für mich hatten, wie sie für mich da waren, als ich sie brauchte.
Durch diese Menschen, meist sind es Christen, danke ich Gott und immer
wieder lese ich diese Spalten durch.
Übrigens sind diese Menschen, ähnlich wie in einer Morgendämmerung die
Anzeichen dafür, dass nach der Nacht dieser Weltzeit der Tag kommen wird.
Der Tag, wenn Jesus wiederkommt und sein Reich aufrichtet, wenn dann
Wahrheit, Gerechtigkeit und Friede regieren werden. Aber auch dann wird
man Gott immer noch danken für die Menschen, die ein Licht waren in
dunkler Zeit.
Darum – lassen Sie uns nicht müde werden, Gutes zu tun und Liebe zu üben.
Euer, Martin Schuler

Liebe Brüder
und Schwester in Jesus Christus
Die
dringendsten Sicherheitsarbeiten am Turm der Friedenskirche wurden vom
Steinmetzbetrieb von Schwartzenberg bereits durchgeführt: die baufälligen
Teile wurden mittels zweier Kränen entfernt und zum Bauhof der Stadt Eupen
gebracht, wo sie gelagert werden.
Dem
Bürgermeister- und Schöffenkollegium der Stadt Eupen sei an dieser Stelle
gedankt für die Unterstützung im Hinblick auf die Wahrung der öffentlichen
Sicherheit sowie allen Handwerkern, dass bei den Sicherheitsarbeiten
niemand zu Schaden gekommen ist.
Hierfür sei
Gott gedankt. Der Verwaltungsrat unserer Gemeinde setzt alles daran, dass
die Durchführung des Sanierungsprojekts des Turms den administrativen Weg
möglichst schnell durchlaufen kann, damit die verbleibenden
Sanierungsarbeiten bald begonnen werden könnten. (Dauer ca. 18 Monate,
Kosten ca. 1 Million €). Bis zum Abschluss dieser Arbeiten müssen die
großen Glocken aus Gründen der Stabilität ruhen. Alle Arbeiten werden vom
technischen Dienst der Stadt Eupen begleitet, denn die Kirche steht unter
Denkmalschutz und wirkt stadtprägend.
Während des Sommers bittet sich die Möglichkeit den Pilgerweg des
Lächelnden Christus von Eupen nach Luxemburg (aufgeteilt in sieben
Stationen) zu beschreiten.
Mehr
Informationen dazu unter:
www.pilgerwanderweg.org oder im Eupener Pfarrhaus.
Die vor kurzem
gestartete Kampagne zur Anwerbung neuer Pflegeeltern der DG sucht Familien
auch in unserer Gemeinde, die bereit wären Pflegekinder bei sich
unterzubringen (kurzeitig und langfristig). Mehr Infos dazu unter Tel.
087/596 402 oder im Eupener Pfarrhaus.
Wir alle
wissen, wie es in unserer Gesellschaft um die Ehe bestellt ist. Immer mehr
Ehen scheitern, immer mehr Kinder werden von einem Elternteil allein
aufgezogen und immer mehr Kinder haben Geschwister von verschiedenen
Elternteilen (Patchwork-Familien). Die niedrigen Heiratsziffern und die
steigenden Scheidungsraten führen zu einem Rückgang bestehender Ehen.
Heinrich Heine
meinte einmal, die Ehe sei eine stürmische See, wofür es noch keinen
Kompass gäbe. Doch es gibt den Kompass: Gottes Wort. Darum ist es mein
Gebet und Wunsch, dass wir sowohl individuell, als auch in der Familie ein
Zeugnis für unsere Mitmenschen sein möchten und bleiben (Epheser 5,21-33).
In diesem Sinne wünsche ich Ihnen erholsame Sommermonate und Ferien.
Ihr Darius Tomczak |
Das Lied des
Monats ist EKG 218: "Sonne der Gerechtigkeit"

Strophen 1
bis 5 zum Lied des Monats
Die Strophen 6 und 7 können im Liederbuch nachgeschlagen werden.
2. Weck die tote Christenheit aus dem Schlaf
der Sicherheit; mache deinen Ruhm bekannt überall im ganzen Land.
Erbarm Dich, Herr!
3. Schaue die Zertrennung an, der kein Mensch sonst wehren kann; sammle
großer Menschenhirt, alles was sich hat verirrt. Erbarm Dich, Herr!
4. Tu der Völker Türen auf, deines Himmelreiches Lauf hemme keine List
noch Macht. Schaffe Licht in dunkler Nacht!
Erbarm Dich, Herr!
5. Gib den Boten Kraft und Mut, Glaubenshoffnung, Liebesglut, lass viel
Früchte deiner Gnad folgen ihrer Tränensaat. Erbarm Dich, Herr!
Das Lied für Juli und August ist EKG 218 „Sonne der Gerechtigkeit“.
Der Text zum
diesen Lied stammt aus der Feder dreier Autoren.
Strophe 1 von
Christian David, 2, 4 und 5 von Christian Gottlob Barth und Strophe 6 von
Johann Christian Nehring. Der Text dieser drei Autoren spielt mit dem
Symbol der Sonne, als Versinnbildlichung der Gerechtigkeit, aber auch der
Güte und Herrlichkeit Gottes. Wie der Prophet Maleachi schon verkündete:
„Euch aber die ihr meinen Namen fürchtet, soll aufgehen die Sonne der
Gerechtigkeit“ (Mal 3,20).
So knüpft auch
das Lied an die Vorstellung von Gott als Sonne an, der auf die Welt seine
strahlende Gerechtigkeit wirft. Nicht ohne Grund findet sich auch heute
noch die Bezeichnung „Sonn-Tag“ für den Tag der Woche, der dem Glauben und
Gott gewidmet ist. Hoch für die Sonne steigt auch die Melodie um zwei
Schritte zum höchsten Ton der Melodie auf, um dann schrittweise zum untern
Grundton zurückzukehren. Die melodische Vorlage stammt aus dem 15. Jh. Die
meisten Orgelbearbeitungen stammen von den Komponisten des 20. Jh. z.B.
Zipp, Wenzel, Koch. JF
Konzerte, Musik-Plus
Gottesdienst
Folgende Konzerte sind in der 2. Jahreshälfte in der Eupener
Friedenskirche geplant, alle Konzerte beginnen um 16.00 Uhr:

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Am 07.10. Vokal und Instrumental Musik aus Spätbarock, Wilhelm Friedemann
Bach, Konzert für Flöte und Orchestre D-dur. Pergolesi, Stabat Mater für
Sopran, Alt, Streicher und B.C.
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Am 11.11. Konzert mit Werken für Orgel und Cembalo, Orgel und Klavier,
Stefan Pitz - Klavier und Cembalo, Johannes Fleu - Orgel.
-
Am 02.12. Orgelkonzert mit Werken der Romantik und einer Uraufführung,
Johannes Fleu - Orgel.
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Am 09.12. Kammermusik: Werke von Chlara Schumman, Milhaud und Mozart.
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Und am 16.12. festliches Weihnachtskonzert mit Werken von Händel,
Foundling House Anthem, Orgelkonzert Op. 7,1 Concerto-grosso Op. 6,3
Concerto a quatro, Suite für Blechbläser und Orgel.
Ausführende:
Erweitertes Ensemble Musica Sacra, Ensemble Quattro Lomiere, Musica Viva,
Johannes Fleu - Orgel und Cembalo, Stefan Pitz - Cembalo, Leitung Hans
Georg Reinarzt. |
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Ein Artikel von Rolf Lander
Am Sonntag, den 12. August feiert oder begeht man in Deutschland den so
genannten „Israelsonntag“ - in Belgien geschieht dies im September.
Da wir sprachlich eher zum deutschsprachigen Raum hin orientiert sind und
einige Gemeindeglieder es so wünschen, gedenken wir Israel halt im August.

Mit der Feier des Gottesdienstes am Israelsonntag wollen wir Christen
gegen die „Israelvergessenheit“
Zeichen setzen. Wir wollen unserer jüdischen Wurzeln gewahr werden und uns
im Lobpreis Gottes mit dem Lobpreis Gottes durch Israel verbinden.
Als langjähriges Mitglied der nationalen Kommission „Judentum im
Christentum“ und Freund des Volkes
Israel, nachfolgend einige persönliche Gedanken zu diesem Thema.
Was bedeutet eigentlich dieser Gedanke für uns Christen?
Ich sehe das Volk Israel grundsätzlich als den älteren Bruder der
Christenheit an. Wir finden unsere Wurzeln in der Tat im alten Testament,
und der Gott Abrahams, Isaaks und Jakobs ist ja auch unser Gott.
Wir sind also ein Zweig aus dem Stamm Israel. Leider sind im Laufe der
Zeit die Juden in ihrer Gesamtheit als die Sündenböcke dargestellt worden
und haben seit 2000 Jahren die furchtbarsten Verfolgungen erleiden müssen.
Seit dem frühesten Mittelalter hat es Pogrome in allen Schattierungen
gegeben, die einen Höhepunkt im Holocaust erreichten.
Die christlichen Kirchen, allen voran die Römischkatholische - mit ihrer
Inquisition - hat den Juden viel Leid zugefügt. In ihr ist auch die
Aussage entstanden: Juden = Gottesmörder. Diese Theorie der Verurteilung
eines ganzen Volkes, über fast 2000 Jahre hinweg, beginnt sich erst seit
einigen Jahrzehnten langsam aufzulösen.
Schlussendlich waren es ja die Römer, die Jesus gekreuzigt haben, und ohne
Einwilligung von Pontius Pilatus hätte es keine Kreuzigung gegeben.
Gewiss war es die damalige jüdische Obrigkeit, die eine Hinrichtung Jesu
verlangte und eine Volksmenge von zwei bis dreitausend Menschen –
historisch überliefert – anwesend war. Es waren niemals „die Juden“, die
heute wie damals in der Mehrzahl dem religiösen Geschehen eher
gleichgültig gegenüber stehen und auch zu Jesu Zeiten, standen. Frage: Wer
würde heute noch die Römer beschuldigen oder z.B. „die Deutschen“ in ihrer
Gesamtheit für die Morde in den Konzentrationslagern zur Nazizeit?

Nun dürfen wir Protestanten uns auch nicht auf das hohe Ross setzen.
Martin Luther wurde vor etlichen Jahren als so genannter
„Schreibtischtäter“ in einer Fernsehserie zitiert. Man basierte sich dort
auf eine Publikation „Wider die Juden und ihre Lügen“. Und im Hetzblatt
der SA „Der Stürmer“ konnte man in der Tat lesen: „Schon Martin Luther
sagte…“ Zur Ehrenrettung der Katholiken war es zuerst der Papst Johannes
XXlll, der öffentlich für die Verfolgungen der Juden durch seine Kirche um
Verzeihung bat und später Johannes Paul II, der nach Israel reiste und an
der Klagemauer im Gebet und einer hinterlassenen Botschaft in der Mauer
ebenfalls um Vergebung nachsuchte.
Von offizieller evangelischer Seite hat man da eigentlich nicht so sehr
viel gehört. Es mag vielleicht auch daran liegen, dass wir Protestanten
keine so kompakte Masse bilden, und wenn irgendeine Landes- oder
Freikirche eine Aktion für Israel begeht, es gar nicht so sehr auffällt.
Was nun die Medien in aller Welt betrifft, sind sie, nach meiner
Erfahrung, leider mehrheitlich Israelfeindlich, und viele Lügen werden
ohne Kontrolle einfach übernommen.
Werden diese Lügen dann als solche eindeutig entlarvt, erfolgt entweder
gar kein Dementi oder einige Zeilen Kleingedrucktes auf Seite 8 oder 10.
Das Thema „Israel“ ist so weitläufig, und ich habe heute nur einen ganz
kleinen Aspekt zu Papier gebracht. Es gibt noch viele andere Meinungen und
Ergänzungen.
Um sich aber nun ein ausgewogenes und neutrales Bild aus erster Hand zu
machen, empfehle ich die Internetseite:
www.israelnetz.com.
Shalom, Rolf Lander |
31ter Evangelischer Kirchentag in Köln
 Grossen
Anklang gab es beim Stand unserer Gemeinde mit 1500 gratis verteilten
Schokoladenriegeln. Viele Menschen konnten feststellen, dass es in Belgien
deutschsprachige Protestanten gibt und Deutsch die offizielle dritte
Landessprache ist.
Der Slogan des Kirchentages auf das Wort Gottes bezogen: „LEBENDIG,
KRÄFTIG UND SCHÄRFER“ mit dem Haifisch als Symbol, erregte viel
Aufmerksamkeit.
Unsere Schwestergemeinde aus Seraing Haut mit den Pfarrern Quenon und
Spitz waren auch mit einem Stand vertreten, wo der auftretende Sänger
Claude Arthur einen Höhepunkt des Abends bildete.
An vielen Stellen war für das leibliche Wohl gesorgt, so gab es bei
unseren niederländischen Freunden Käsebrötchen und frische Matjesheringe
und bei den Waldensern, den italienischen Protestanten, feinste garnierte
Aperitifteller.
Auf den riesigen Parks und Plätzen war alles sehr sauber, was vielleicht
daran lag, dass für die Teller und Becher 2,50 € Kaution bezahlt werden
musste, die man nach dem Verzehr anstandslos zurück erhielt.

Beeindruckend war nach dem Marsch über die Rheinbrücke der Besuch im
Kölner Dom. So viele Protestanten, man sah es an den orange Halstüchern,
waren sicher noch nicht zur gleichen Zeit im Dom versammelt gewesen.
Auf vielen Plätzen gab es Bühnen mit Jugendchören, und auch unsere Jugend
hat mit Originalität beigetragen, indem ein Puppenhandspiel des „Sister
Act“ aufgeführt wurde.
Einen ganz besonderen Besuch erhielten wir auf unserem Stand von Dr. Guy
Liagre, den Präsidenten des Synodalrats, in Begleitung vom Euregiopfarrer
Dr. Coelefeld.

Pfr. Darius Tomczak, Synodalpräsident der VPKB Pfr. Dr. Guy Liagre,
Euregiopfarrer Dr. Coelefeld, Pfr. Martin Schuler
Für die meisten Protestanten aus einer kleinen Diasporagemeinde war es ein
überwältigendes Ereignis, so viele tausende Evangelische versammelt zu
sehen.
Rolf Lander
Stein des Anstoßes
Ein Leserbrief von Darius Tomczak
Liebe Leser,
In den vergangenen Tagen wurde ich von einigen Gemeindemitgliedern
angesprochen, ob es gut sei, wenn die Bischöfin der Evangelischen
Landeskirche Hannovers, trotz ihrer angekündigten Scheidung, weiterhin in
ihrem Amt bleibt. Viele von uns haben erfahren, dass diese tapfere Frau
erst vor kurzem ein schweres Krebsleiden überstand. Nun scheitert sie an
ihrer Ehe, schade. 26 Jahre war sie mit ihrem Mann, ebenfalls einen
Theologen, verheiratet, der sich liebevoll wie sie um die Familie
kümmerte. Obwohl sie es war, welche die Scheidung einreichte, und nicht
ihr Mann, kann sie weiter problemlos in ihrem Amt bleiben. Die Tragödie
für ihre vier Töchter darf dabei nicht vergessen werden.
Da in Markus 10,2-12 Jesus öffentlich sagt, dass die Trennung einer Ehe
nicht dem Willen Gottes für die Schöpfung entspricht, bin ich der Meinung,
dass jede Scheidung im Grunde ein Ehebruch ist. Diese Frau verdreht darum
das Neue Testament, wenn sie ihre Scheidung mit der Bibel zu rechtfertigen
sucht (BILD vom 11.5.2007) denn alle Schriften des Neuen Testaments
verneinen ausdrücklich die Scheidung, und die Bibel enthält an zentraler
Stelle das Gebot „Du sollst nicht ehebrechen“. Weiß sie nicht, dass nach
dem Neuen Testament der Vorsteher einer Gemeinde nicht geschieden sein
darf (1Tim 3,2), dass Gott die Scheidung hasst (Mal 2,14) und dass die
Ehebrecher das Reich Gottes nicht erben werden (1Kor 6,9-10, Gal 5,19-21
Eph 5,5)?
Durch ihre Entscheidung setzt nun die „Bischöfin“ (die biblischen Aussagen
im Neuen Testament schließen das Bischofsamt für eine Frau aus) einen
Maßstab für die gesamte protestantische Kirche und prägt durch ihre
Handlung viele christliche Familien und nicht zuletzt die eigenen Kinder.
Es ist inzwischen statistisch zweifelsfrei belegt, dass Kinder aus
geschiedenen Ehen später selbst eher zur Scheidung neigen als Kinder aus
vollständigen Ehen. In unserem Nachbarland Deutschland durchgeführte
Untersuchungen belegen, dass Kinder aus geschiedenen Ehen vermehrt unter
Depressionen leiden und mehr Lernschwierigkeiten als Kinder aus intakten
Familien haben.
Angst veranlasst viele Scheidungskinder den falschen Partner zu wählen, zu
rasch aufzugeben, wenn Probleme auftauchen oder sich überhaupt nicht auf
die Beziehung einzulassen. Für die Kinder ist sehr oft die Trennung und
Scheidung wesentlich schlimmer und folgenschwerer, als die vorangegangene
schlechte Ehe, schreibt die Scheidungsforscherin Judith S. Wallerstein
(Scheidungsfolgen - Die Kinder tragen die Last: Eine Langzeitstudie über
25 Jahre. Münster: Votum, 2002).
Und die Scheidungsforscherin Barbara D. Whiethead stellt fest: „Während
man früher vertrat, dass Streit in der Ehe viel verheerendere Folgen für
Kinder hat als eine Trennung oder Scheidung, weiß man heute, dass es
umgekehrt ist“ (The Personal and Social Costs of Divorce, Grand Rapids:
Eerdmans, 2002).
Die Ehe ist und war nie das Paradies, trotzdem ist sie eine Ordnung in
einer gefallenen Menschheit zur Erfüllung des Schöpfungswillen Gottes. Nun
will die diese Frau weiterhin Trauungen schließen und den Eheleuten dabei
das Treueversprechen auf Lebenszeit abnehmen, das lautet: „Ich will dir
beistehen in guten wie in schlechten Zeiten, bis dass der Tod uns
scheidet.“
Darum empfinde ich es sehr merkwürdig, dass diese Frau, die ein so hohes
Amt bekleidet, sich nicht an die Worte hält, die sie einmal vor Gott,
ihrem Mann und der Gemeinde gegeben hat. Wie viele Menschen haben mehr
Leid erfahren als sie und sind trotzdem zusammen geblieben.
Darum ist mein Wunsch und Gebet, dass diese Frau ihr Leitungsamt
niederlegt, für ihre Ehe kämpft und die Scheidung abwendet, denn die
Versöhnung und Vergebung soll das Leben einer gläubigen Frau kennzeichnen
(Lk 11,4; Epheser 4,32).
Ihr Darius Tomczak |
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GOTTESDIENSTE |
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So 01.07. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst
mit Abendmahl; Kindergottesdienst im Pfarrhaus [S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst
mit Abendmahl [S] |
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So 08.07. |
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst [S] |
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So 15.07. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst [T] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst [T] |
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So 22.07. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst [T] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst
[T] |
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Sa 28.07. |
18.30 Uhr |
Eupen |
Lobpreisgottesdienst |
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So 29.07. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst
[T] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst [T] |
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So 05.08. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst
[T] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst [T] |
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So 12.08. |
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst (Israelsonntag) [S] |
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So 19.08. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst
mit Abendmahl [S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst mit Abendmahl [S] |
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So 26.08. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst
[S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst [S] |
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So 02.09. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst
mit Abendmahl [S] |
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10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst mit Abendmahl [S] |
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RADIOANDACHT -
Evangelium in unserer Zeit
UKW 93,2 + 98,4 MHz |
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So 15.07. |
07.30 Uhr |
BRF2 |
Thema: Drei
und doch eins [S] |
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So 15.07. |
18.15 Uhr |
BRF2 |
Wiederholung der Sendung vom Vormittag |
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So 19.08. |
07.30 Uhr |
BRF2 |
Thema: Über
den Segen [S] |
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HAUSKREISE |
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Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren |
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Mo 02.07. |
20.00 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch [S] |
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Mo 06.08. |
20.00 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch [S] |
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Mo 03.09. |
20.00 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch [T] |
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Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren |
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Dienstags |
20.15 Uhr |
Raeren |
Im August
nach Absprache [S] |
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BIBELSTUNDE |
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Di 17.07. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Apostelgeschichte [T] |
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Di 07.08. |
19.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Apostelgeschichte [S] |
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FRAUENFRÜHSTÜCK |
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Im Juli und August treffen die Frauen sich nach
Absprache.
Das erste offizielle Treffen findet wieder am ersten Mittwoch im
September in Kelmis statt. |
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CHOR |
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Ferien - Im Juli und August
finden keine Proben statt. |
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PRESBYTERIUM |
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Fr 31.09. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Klausursitzung |
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Sa 01.09. |
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- |
Sitzung |
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KONFIRMANDEN |
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1.
Jahrgangsstufe: |
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Mi 12.09. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Vorstellung
des Programms mit Eltern [S] |
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ROYAL RANGER
(Pfadfindergruppen) |
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Mäuschen
(Starter): St. Plumanns |
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Sa 01.09. |
15.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Vorbereitung
für die Starterfreizeit |
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07.-09.09. |
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- |
Freizeit der
Mäuschen |
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Delphine
(Kundschafter Mädchen): E. Recker |
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Treffen nach
Vereinbarung |
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Polarwölfe (Kundschafter Jungen): Jens Stiedenroth |
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Treffen nach
Vereinbarung |
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Hühner
(Pfadfinder Mädchen 12 - 14 Jahre): Miriam Manderfeld |
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Sa 01.09. |
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Treffen nach
Vereinbarung |
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Platypus: Stefanie Plumanns + Alexander Kever |
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Fr 24.08. Sa 05.08. |
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Kelmis |
Kinderbetreuung bei der "Fête de Wallonie" |
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SONSTIGE
VERANSTALTUNGEN |
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Kindergottesdienst in Eupen
Am 1. Sonntag im Monat...
können Ihre Kinder während des Gottesdienstes im Eupener Pfarrhaus
von Pfarrfrau Tomczak betreut werden (bitte telefonisch Ihr Kind 3
Tage vorher anmelden)
Am 2. Sonntag im Monat...
findet der Kindergottesdienst in der Sakristei der Friedenskirche
statt (außer in den Sommermonaten Juli und August). |
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FREUD UND LEID ... |
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Getauft
wurden am ...
3. Juni 2007: Jorinna und Clara Borggrefe Kinder von Thomas
Banakonandek und Heike Borggrefe in der Johanneskirche zu
Neu-Moresnet.
Geheiratet haben am ...
2. Juni Wolfgang Grote und seine Lebensgefährtin in der Eupener
Friedenskirche |
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REDAKTIONSSCHLUSS
FÜR DIE SEPTEMBER-AUSGABE: Di. 7. AUGUST 2007 |
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ANSPRECHPARTNER |
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Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721
Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85
Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700
Eupen, Tel.: 087 74.21.95
Teamleiter ROYAL RANGER:
Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15
Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49
Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59
Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0049 170 202.10.92
Platypus: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever
Tel.: 087 78.72.65 |
Hans Thom - Neuer Redaktioneller Leiter der Brücke
„Schau
doch mal, da ist wieder diese Anzeige …“ sagte meine Frau beim Lesen der
Maiausgabe zu mir … ein redaktioneller Leiter für die BRÜCKE wird gesucht,
immer noch …
Liebe
Gemeinde,
was
sind gute Vorsätze, wenn es bei den Vorsätzen bleibt? Also los, sagte ich
mir, nur denken, es müsse etwas geschehen, das reicht nicht aus, ich muss
aktiv werden! Die redaktionelle Leitung der BRÜCKE zu übernehmen, hätte
viel mit meiner beruflichen Tätigkeit gemeinsam – ich helfe mit, Projekte
zu steuern und zu organisieren.
Deshalb möchte ich meine Talente in das Leben unserer Gemeinde einbringen
und dafür Sorge tragen, dass die BRÜCKE auch zukünftig eine lebendige und
informative Gazette für die eine Gemeinde Eupen – Neu Moresnet bleibt.
Geboren wurde ich im August 1965 im Anhaltiner Magdeburg. Dort wurde ich
in der evangelischen Matthäusgemeinde getauft und konfirmiert. Erlernt
habe ich den Beruf des Maschinenbauers.
Das
Studium der evangelischen Theologie folgte, führte aber im Zuge der
Wiedervereinigung von Deutschland Ost und West nicht zu einer
Gemeindeanstellung.
Anschließend studierte ich das Bauwesen, was seither meine Berufstätigkeit
prägt.
Im
Jahr 2001 sind meine Frau und ich, nach einem langen Weg von Leipzig über
Köln und Aachen, nach Moresnet gezogen. Wir haben eine Tochter und
erwarten im Oktober einen Sohn.
Die
Verse von Matthäus 6,25f „Sorget nicht um euer Leben“ besitzen eine tiefe
Bedeutung für mich und begleiten mich jeden Tag. Sie geben mir Kraft und
tiefes Gottvertrauen. So ist mir auch nicht Bange um die BRÜCKE. Gott
gebe, dass durch den einen Geist die sich in einem jeden von uns
offenbarten Gaben zu gemeinsamen Nutzen fügen. Viele Gaben – ein Geist.
Viele Glieder – ein Leib (1. Kor. 12).
Seit
Anfang Juni bin ich nun im Redaktionsteam der Brücke. Ich sehe die
vielfältigen Talente und ich freue mich, dass sie im Dienst der Gemeinde
eingesetzt werden.
Bitte
unterstützt uns bei unserer Tätigkeit durch Eure Rückmeldungen, durch Eure
Ideen, durch Euer Lob ebenso wie durch Eure Kritik. BRINGT EUCH EIN IN
EURE BRÜCKE!
Euer
Hans Thom
Das neue Presbyterium
Die
Kirchengemeinde wählte im Mai das neue Presbyterium. Im Folgenden sind die
Zuständigkeitsbereiche der Mitglieder des neuen Presbyteriums aufgelistet.
In diesen Bereichen sind sie auch die Ansprechpartner für die jeweiligen
Gruppen.
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Rosmarie Flückiger, Moresneter Str. 73, 4720 Kelmis, Tel: 087/65 99
28
Organisatorische Aufgaben, Gemeindeentwicklung, Kindergottesdienst
und Konfirmanden, Senioren. |
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Dania Kever, Kelmiser Heide 25, 4721 Neu-Moresnet, Tel: 087/ 78 72
65
Royal Ranger, WEP, Logo, Chor.
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Rolf Lander, Olengraben 35, 4700 Eupen, Tel: 0495/53 24 42
Medien, Kirche, Distrikt, Euregio, Verantwortlicher Herausgeber der
Brücke
Presbyterbüro (zuständig für kurzfristige Entscheidungen). |
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Ulrike Maassen, Kirchbuschweg 36, 4711 Walhorn, Tel: 087/63 22 76
Organisatorische Aufgaben |
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Annette Ochs, Thimstr. 38, 4720 Kelmis, Tel: 087/65 39 08
Mahndienst (Erinnert an die Durchführung gefasster Beschlüsse),
Gebet |
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Gisela Plumanns, Kirchstr. 9, 4720 Kelmis: Tel 087/ 65 86 08
Organisatorische Aufgaben, Gemeindeentwicklung, Presbyterbüro |
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Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel: 087/ 63 04 85
Vorsitz, Sitzungsleitung, Distrikt und Kirche, pfarramtliche
Aufgaben.
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Thomas Spaniol, Privatstr. 44, 4720 Kelmis, Tel: 087/31 22 05
Schriftführer, Distrikt, Vertretung in der Synode |
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Darisz Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel: 087/ 74 21 95
Stellvertretender Vorsitz, Sitzungsleitung, Diakonie, Senioren,
pfarramtliche Aufgaben.
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Neues von den Frauen
Wenn
in der Jahresmitte die Schulkinder seufzend im Prüfungsstress stehen, ist
auch die Zeit für unsere Frauengruppe gekommen, die jährliche Ausfahrt zu
planen. Es stellt sich immer die Frage: wohin fahren wir, was unternehmen
wir dort? Manchmal sind die Meinungen doch etwas konträr, aber meistens
einigen wir uns letztendlich doch. Vorfreude bei uns Frauen, Stress für
unsere Gisela, denn sie organisiert das Ganze. Die Ziele sind immer
interessant; und fröhlich machen wir uns dann auf den Weg. Dankbar dem
Herrn, einen schönen Tag ohne Pflichten erleben zu dürfen. Natürlich auch
einen großen Dank an Gisela. In diesem Jahr hatten wir Grund, Gott
besonderen Dank zu sagen, denn einige von unseren Frauen waren nach
Genesung von schwerer Krankheit wieder dabei. Unsere innigen Bitten und
Gebete wurden von unserem Herrn gnädig erhört.
Ein Rückblick findet üblicherweise am Ende eines verflossenen Jahres
statt. Warum soll man nicht schon kurz vor den großen Ferien einmal
innehalten, um alle Ereignisse, Erlebnisse der vergangenen Monate Revue
passieren zu lassen. Schöne Zusammenkünfte haben wir erleben dürfen. Es
wurden interessante, gute Themen behandelt und gemeinsam besprochen. Da
hat manche von uns entdeckt, wie viele gute und auch weniger gute Gedanken
und Wünsche in unseren Herzen wohnen. Das rüttelt auf, macht einsichtig
und hellwach. Letztlich hatten wir zweimal Themen, die uns manches in
unserem täglichen Leben mit anderen Augen sehen ließen. Das eine hieß:
„Ich müsste, ich sollte“. Erstaunlich, was wir alles „müssten und
sollten“, und doch so wenig tun. Es wurde uns klar, was Gott eigentlich
von uns als Christen erwartet, wenn es um das „Müssen“ und „Sollen“ geht.
Bei einem nächsten Treffen hieß es: „Sorgen besiegen“. „Sorgen drücken
einen Menschen nieder“, schrieb schon König Salomon. Sorgen lenken vom
Guten ab, das Gott uns gegeben hat und verhindern, dass wir uns freuen und
das geschenkte Leben auskosten. Wir müssen lernen, mehr ein Mensch des
Augenblicks zu sein. Der Herr möchte, dass wir im Heute leben und alles zu
seiner Zeit tun, dass wir uns auf das Gute, das er uns schenkt,
konzentrieren.
Dieser Text beschäftigte uns sehr. Jede hatte etwas dazu anzumerken. Die
verschiedenen Ansichten der Frauen brachten uns manches Problem näher.
An diesem Tag fiel es schwer, zur rechten Zeit ein Ende zu finden. So
gehen wir nun in ein weiteres Halbjahr und würden uns freuen, „Sie“ und
gerade „Sie“ bei uns begrüßen zu dürfen.
R.N.
Konfirmation
Am
27. Mai ließen sich folgende 18 Jugendliche und junge Erwachsene
konfirmieren:

Braxein, Luca -
Königin Fabiola Str. 6, 4700 Kelmis,
Clooth, Alexander -
Nispert 74, 4700 Eupen,
Conrath, Max -
Bauweg 81, 4700 Kelmis,
Cooper, Stephanie -
Kreuzstr. 22, 4711 Walhorn,
Dobe, Katharina -
Hochstr. 23, 4711 Walhorn,
Egerding, Verena -
Atherstr. 23, 4728 Hergenrath,
Egerding, Adrian -
Atherstr. 23, 4728 Hergenrath,
Fowler, Magdalena -
Malmedyer Str. 189, 4700 Eupen,
Kersten, Friederike -
Langenbend 10, 4701 Kettenis,
Maassen, Christiane -
Kirschbuschweg 36, 4711 Walhorn,
Meurer, Carina -
Am Tüljebach 6, 4720 Kelmis,
Recker, Melanie -
Brandehövel 15, 4720 Kelmis,
Röschmann, Marion -
Gustav Demoulin 3a, 4850 Montzen,
Ruess, Delphin -
Place Communale 15, 4850 Montzen,
Schmidt, Patricia -
Horster Park 55, 4731 Lichtenbusch,
Schneider, Jens -
Hüttenprivatweg 12, 4700 Eupen,
Szeczyk, Fabian -
Avenue de wandre 12, 4650 Herve,
Ullmann, Nathanael -
Birkenweg 22a, 4700 Eupen
Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

Jugendliche, die im Jahr 93/94 zur Welt kamen, können ab September mit dem
neuen Konfirmandenkurs beginnen.
Möglichkeit zur Anmeldung besteht beim ersten Informationsabend am
Mittwochabend, dem 12. September um 19.30 Uhr im Eupener Pfarrhaus.
Der Unterricht beginnt am 29. September in Neu-Moresnet um 9.00 Uhr. Auch
an diesem Tag kann man sich noch anmelden.
Musik-Plus Gottesdienst
am
2. September um 10.40 Uhr in Eupen.
Antonin Dvorak, Sonate Op. 100 für Violine und Klavier: Stefan Mommer
Violine und Johannes Fleu Klavier.
Spielgruppe
ELTERN-KIND-SPIELGRUPPE
in unserer Gemeinde
Ich
bin Anne Godolt, Kindergärtnerin und Mutter von einer kleinen Tochter.
Mein Anliegen ist es , den Familien Anregungen für den Familienalltag zu
geben und für Eltern und Kinder eine Oase der Begegnung zu schaffen.
Auf
dem 2-stündigem Programm stehen Basteln, Kochen Spielen drinnen und
draußen, sowie kleine Fingerspiele oder Puppenspiele. Beginnen möchte ich
im September 2007 im Pfarrhaus Neu-Moresnet.
Ich
freue mich über Anmeldungen unter der Telnr. 087/ 65 21 57 oder per e-mail
unter: anne_godolt@hotmail.com.
Urlaub der Pfarrer
Dariusz
Tomczak
hat
mit seiner Familie den Urlaub in zwei Abschnitte geteilt. Einmal von 25.
Juni bis 08. Juli und dann noch einmal im August vom 6. bis 25. August.
Martin Schuler
wird
in der Zeit von 9. Juli bis 5. August in Ferien sein.
GEBURTSTAGE JULI / AUGUST 2007, wir gratulieren:
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Gideon van der Veer |
Eupen |
am 01. Juli zu 88 Jahren |
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Johann Völl |
Montzen |
am 02. Juli zu 77 Jahren |
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Heinz Verheyen |
Baelen |
am 05. Juli zu 70 Jahren |
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Inge Lorenz |
Eupen |
am 06. Juli zu 75 Jahren |
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Gertrud Schlichtmann |
Eupen |
am 11. Juli zu 87 Jahren |
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Edith Janssen |
Eupen |
am 11. Juli zu 76 Jahren |
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Hans Fritsch |
Eupen |
am 13. Juli zu 82 Jahren |
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Christa Mader |
Raeren |
am 17. Juli zu 71 Jahren |
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Dora Heydasch |
Raeren |
am 20. Juli zu 83 Jahren |
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Marcel Heuschen |
Eupen |
am 22. Juli zu 85 Jahren |
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Eberhard Ujma |
Hauset |
am 24. Juli zu 71 Jahren |
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Elfriede Rolffs |
Hergenrath |
am 27. Juli zu 81 Jahren |
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Ellengart Parplies |
Baelen |
am 27. Juli zu 72 Jahren |
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Erhard Rößler |
Raeren |
am 05. August zu 79 Jahren |
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Josef Jahn |
Eynatten |
am 07. August zu 75 Jahren |
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Annedoris Konopka |
Baelen |
am 09. August zu 73 Jahren |
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Verena von Asten |
Eupen |
am 10. August zu 75 Jahren |
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Rosemarie Nyssen |
Kettenis |
am 13. August zu 77 Jahren |
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Rolf Lander |
Eupen |
am 22. August zu 72 Jahren |
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Elfriede Vanderheiden |
Eupen |
am 25. August zu 83 Jahren |
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Wilhelm Flückiger |
Kelmis |
am 27. August zu 74 Jahren |
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Peter Westphal |
Raeren |
am 06. September zu 73 Jahren |
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Impressum - Herausgeber: Presbyterium der Evangelische Kirchengemeinde Eupen
- Neu-Moresnet, Hasardstraße. 8, B-4721 Neu-Moresnet -
Verantwortung: Rolf Lander - Redaktionelle Leitung: Hans Thom,
Adressenänderung:Martin Schuler, Layout: Sabine Plumanns,
George Nyssen;
Redaktionelle Beratung: Rosi Nyssen;
Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: Aldenhoff - Gemmenich;
Brückekonto:
741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.
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