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49. Jahrgang

Juli/August 2006 

Nr. 7/8

Verantwortlicher Herausgeber: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet

Inhalt:

Monatsspruch Juli und August /Was ich der Gemeinde sagen möchte / Prüfungen

Monatsspruch Juli:

Jesus Christus spricht: Wer zu mir kommt, den werde ich nicht abweisen.

(Johannes 6,37)

Monatsspruch August:

Jesus Christus spricht: Ich bin gekommen, damit sie das Leben und volle Genüge haben sollen.

(Johannes 10,10)

Es ist kein Wein mehr da“ (Joh 2,3) rief Maria verzweifelt ihrem Sohn Jesus zu. Die äußerst peinliche Situation war eingetreten, dass bei einem großen Fest das Hauptgetränk plötzlich zur Neige gegangen war. In ihrer Verzweiflung kam Maria zu Jesus und bat ihn um Hilfe. Anfänglich gab Jesus eine abweisende Antwort, doch Maria vertraute darauf, dass Jesus helfen würde und wartete geduldig auf seine Hilfe. Und tatsächlich gab es den besten Wein, den es wohl je auf einer Hochzeit gegeben hatte in Hülle und Fülle.

„Gedenke an mich, wenn du in dein Königreich kommst!“ Lk 23,42 bat einer der Terroristen, der mit Jesus gekreuzigt wurde. Auch er wurde nicht abgewiesen und er bekam die Zusage, in das Königreich Gottes eintreten zu dürfen. Was die Menschen, die zu Jesus kommen und ihn um seine Hilfe bitten verbindet, ist ihr Glaube. Sie vertrauen darauf, dass Jesus ihnen wirklich helfen kann und will. Manchmal reagierte Jesus abweisend, ja fast sogar beleidigend. „Es ist nicht gut, dass man den Kindern das Brot wegnimmt und es den Hunden gibt“ Mk 7,27 sagte er zu einer griechisch stämmigen Frau.

Trotzdem vertraute sie darauf, dass er hilft. Manchmal mussten die Freunde Jesus eine Katastrophe, wie zum Beispiel den Tod des Lazarus, durchleiden, bis sie die Hilfe Jesu erlebten, trotzdem kündigten sie ihm nicht die Freundschaft.

Doch zuletzt schenkte er allen auf ihre Art „das Leben und volle Genüge.“ Vom Wein beim Hochzeitsfest angefangen über die Gesundheit der Angehörigen bis hin zum ewigen Leben des begnadigten Verbrechers.

Nur einer, der reiche Jüngling, ging wieder traurig von Jesus weg. Er war zwar begeistert zu Jesus gekommen und schmeichelte ihm, doch er konnte sich nicht durchringen, ihm nachzufolgen. Er blieb lieber bei seinem irdischen Reichtum zurück.

Wenn man die beiden Losungen miteinander verbindet, kann man zwei Bewegungen erkennen. Die eine Bewegung: Jesus kommt auf uns zu. Wenn Jesus nicht gekommen wäre, dann könnten wir ihn nie finden. Doch andererseits erwartet Jesus auch Bewegung von uns, dass wir uns aufmachen, ihn suchen und zu ihm kommen. Heute ist er dort zu finden, wo zwei oder drei in seinem Namen versammelt sind. Zum Gebet, zum Hören auf sein Wort, zum Abendmahl, im Gottesdienst. Er hat zugesagt, dort zu sein. Dorthin können wir gehen, um zu ihm zu kommen.

Darum lade ich Sie herzlich ein, gerade die Zeit der beiden Sommermonate, die bekanntlich etwas entspannter sind, zu nutzen, um zu Jesus zu kommen. Mögen Sie dabei „das Leben und volle Genüge“ finden.

Ihr Martin Schuler


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Liebe Leser, der Sommer ist für die meisten Menschen Urlaubszeit. Das ganze Jahr über hat man gearbeitet, nun endlich will man ausspannen. Gott ist der Schöpfer des ganzen Universums, und in seiner Hand liegt es auch, ob unsere Arbeit reicht, um sich die Ferien zu gönnen oder eben nicht. Ja, wir sollen tüchtig sein und dürfen uns freuen, wenn wir uns die Ferien leisten können. Aber wir sollen nicht selbstherrlich sein und Gott dabei vergessen. Jesus hat im 14. Kap. des Joh. Ev. gesagt, dass er eine himmlische Stätte für uns herrichten wird. Wenn ich einmal sterbe und vor den Richterstuhl Gottes treten werde, wird Jesus da sein und sagen: „Ich habe bereits alle Schulden für diese Person bezahlt. Sie kann mit mir ins Paradies gehen.“ Ich freue mich darauf. Aber ich lebe auch gerne hier auf der Erde. Ich freue mich auch auf meinen Urlaub in diesem Sommer, obwohl wir noch nicht wissen, wohin wir mit dem kleinen Baby fahren sollen.

An dieser Stelle danken wir Ihnen für die vielen Glückwünsche und Geschenke zur Geburt unserer Daria. Vergelt’s Gott! Ich hoffe, dass ich während des Urlaubs mehr Zeit haben werde für unsere kleine Tochter. Das bereitet mir schon jetzt sehr viel Freude.

Auf jeden Fall wünsche ich Ihnen gute Ferien.

Es grüßt Sie herzlich

Darius Tomczak


Prüfungen

Die großen Schulferien kündigen sich jährlich mit einer Reihe Schulausflügen an. Nicht immer finden sie Zustimmung bei Schülern und Lehrern. Für die Kinder ist es mit Bildung verbunden, denn Reisen soll ja bilden, und für die Lehrer eine große Verantwortung für einen Autobus voller kleinerer oder größerer Kinder. Vor den Ferien ist aber noch die Hürde der Jahresendprüfungen zu nehmen. Für viele Schulpflichtige eine wirkliche Prüfung: Die Kinder seufzen und jammern, die Eltern plagen sich mit der Frage herum: schaffen sie es dieses Jahr? In christlichen Familien ist das Gebet um gutes Gelingen eine wirkliche, auch von den Prüflingen erhoffte Hilfe. Manches Stoßgebet geht zum Herrn. Nicht nur Schulprüfungen kehren jährlich wieder. Im täglichen Leben und auch im Miteinander unter den Menschen wird es oft klar, dass dieses oder jenes, was quält und drückt, eine Prüfung ist, die nur mit Gottes barmherziger Hilfe bestanden werden kann. Gut für den, der das Gebet um Hilfe kennt und anwendet. Auch in der schweren Krankheit – die einem den Mut nehmen will, die eine große Prüfung für den Betroffenen ist – hilft letztlich nur die innige Bitte an Gott um Hilfe und Genesung. Ganz sicher ist, dass der Herr zuhört, rettet und hilft. Darum lasst uns immer wieder darum bitten, dass die Prüfungen, seien es große oder kleine, sich in ein befreiendes »Hab’ Dank Herr« umwandeln.

Das tägliche Bibellesen wird mit der Zeit zum Bedürfnis, um mit Gott und seinem Sohn zu reden; zu danken für alle Gnade, die oft ganz unverdient geschenkt wird. Das Bitten um Hilfe bei seelischen und körperlichen Leiden gibt schon Mut und Kraft. Der Dank des Betenden an Gott den Vater und seinen Sohn Jesus Christus kann schon Trost und Hilfe sein.

Rosi Nyssen


BETEN heißt, sich aus der Welt der Angst machen und zum Vater gehen.
BETEN heißt, sehen, wie die Tür aufgeht.
BETEN heißt, seinen Kopf neigen, dass der Vater seine Hand darauf legen kann.
BETEN heißt sagen: Vater, ich wollte doch nur zu dir.

Friedrich von Bodelschwingh

Gedanken zu dem Lied 506: Lebenssonne, deren Strahlen / Kinderecke

Gedanken zu dem Lied 506: Lebenssonne, deren Strahlen

  1. Lass in deinem Licht mich wandeln, / O du heller Morgenstern. / Lehr mich, dass ich recht zu handeln / aus dem Wort des Lebens lern; / und gleichwie du für und für / bist des Vaters Bild und Zier, / also lass, Herr, deine Strahlen / in mir auch dein Bildnis malen.

  2. Wohne, herrsche, leuchte, heile! / Dir, dir räum ich Herz und Mut. / Leuchte mir als Feuersäule, / fülle mich mit Licht und Glut. / Eine Sonne wärmt die Welt, / eine Sonne mir gefällt; / ohne dieses Licht des Lebens / lebt ich in der Welt vergebens.
     

Der Text dieses Liedes zeigt uns Gott als Lebenssonne, als Licht, welches unser Leben erleuchten soll. Ohne dieses Licht, also Gott, ist unser Leben in Dunkelheit, also wertlos. Für diesen Gedanken gebraucht der Dichter kraftvolle Metaphern.

Der Textdichter ist Friedrich Adolf Lampe. 1683 in Detmold geboren, kurzer Pfarrdienst in niederrheinischen Gemeinden, dann Pfarrer in Bremen in St. Stephan und Ansgar. 1720 – 1727 Prof. der Theologie in Utrecht, ab 1727 wieder in Bremen, dort gestorben 1729.

Die Melodie ist dem Choral „Freu dich sehr o meine Seele“ entnommen, ursprünglich ein Volkslied des 15. Jhd.. Als geistliches Lied ist es erstmals 1551 in Genf nachgewiesen und hat sich von da an bis heute in allen evang. Gesangbüchern gehalten. Als Thema für Orgelvariationen war diese Melodie besonders in der Barockzeit sehr beliebt (z.Bsp. Pachebel, Böhm).

Johannes Fleu


Kinderecke

Die Speisung der Hungrigen

»Hoooruck!«
Leinen los! Jesus und seine Jünger segeln mit einem Schiff auf die andere Seite des Sees Genezareth. Dort wollen sie einen ruhigen Tag verbringen. Jesus möchte alleine sein um nachzudenken. Doch was für ein Jubel empfängt sie, als sie am anderen Ufer landen! Viele Menschen wollen Jesus sehen. Sie wollen ihn sprechen hören und nah bei ihm sein. Aus ist es mit der Ruhe! Aber Jesus sieht, dass die Menschen ihn brauchen. Er spricht zu ihnen von Gott und einer neuen, besseren Zeit. Er nährt ihre Seele. Dabei versammeln sich immer mehr Leute.

Am späten Nachmittag machen sich die Jünger plötzlich Sorgen: »Jesus, wie sollen denn die vielen Menschen heute Abend hier essen? Wir haben doch nur fünf Brote und zwei Fische dabei!« Jesus beruhigt sie: »Sagt den Leuten, sie sollen sich in kleinen Gruppen zusammensetzen!« Doch die wundern sich auch: »Wie sollen wir bloß satt werden?!« Tatsächlich, es sind 5000 Menschen! Da nimmt
Jesus die fünf Brote und zwei Fische und teilt sie aus. Er verteilt und verteilt – und da geschieht ein Wunder! Brot und Fische gehen nicht aus. Jeder wird satt! Und am Ende sind sogar noch einige Körbe voller Brot übrig! Wie gut Gott für uns sorgt.

Nach Markus 6, 30-44

Wer hat es bequemer? Der Kaffee oder der Tee?

Der Kaffee, er kann sich setzten, aber der Tee muss ziehen.

Welches Tier läuft auf dem Kopf?

Der Floh!


Tischgebet

Gott, du Quell alles Guten, du Spender der Wohltaten, lass uns dankbar essen und trinken, damit wir die Kraft erhalten, Gutes zu tun. Bleibe bei uns, Vater. Amen

Aus Angola

Nationaler Kirchentag der VPKB 2006 / Lasst uns kommen und feiern...

Nationaler Kirchentag der VPKB 2006

Am 25.Mai (Christi Himmelfahrt) konnte dieses Treffen der evangelischen Kirche, organisiert durch den Distrikt Lüttich, einen großen Erfolg verbuchen.

Der Gottesdienst war sehr gut besucht

In der polytechnischen Schule in Seraing trafen sich über 1200 Personen, unter anderem in Anwesenheit von Provinzgouverneur Michel Foret und unserem Synodalratspräsidenten Dr. Guy Liagre.

Auch die deutschsprachigen protestantischen Gemeinden des Distrikts waren gut vertreten.

Auch Musica Sacra erfreute die Anwesenden

Neben Musica Sacra, welche unter Leitung von Johannes Fleu den Gottesdienst musikalisch begleitete, haben mehr als 30 Akteure den Gottesdienst mitgestaltet.

Am Mittag musste das Essen in zwei Etappen in den Schulrestaurants ausgegeben werden, und der große Andrang der Essensbonausgabe konnte nach einigen anfänglichen Problemen gemeistert werden. Die Jugendlichen spielten trotz etwas Regen im großen Schulhof begeistert Fußball.

Die Kinder wurden von einem Clown betreut

28 Ausstellungsstände in der Galerie oberhalb des Festsaales wurden gut besucht. Dort waren der Bibellesebund, die Heilsarmee, die Jugendzentren von Nessonvaux und Amougies, die Freunde Israels, die Lepramission, Solidarite Protestante und viele mehr vertreten.

Das Konzert mit Didier Laloy am Nachmittag fand ebenfalls großen Anklang.

Jacques Hostetter und Ferdinand Dehousse

Die beiden Hauptorganisatoren, Distriktpräsident Jacques Hostetter und Pfr. Georges Quenon, konnten denn auch sehr zufrieden auf diesen Tag zurückblicken.

Aktive Mitarbeiter aus unserer Gemeinde waren wie erwähnt, Musica Sacra, ferner Martina Pieper und Thomas Spaniol bei der Betreuung der kleineren Kinder und Rolf Lander beim Empfang der Gäste.

Rolf Lander


Lasst uns kommen und feiern, denn der Herr ist ein wunderbarer Gott

So haben wir es am 17. Juni auf dem Kirchplatz der Pfarre St. Nikolaus in Eupen erlebt. Es war bunt, es war fröhlich, viele Menschen schlenderten an der Kirche vorbei, die beiden Jugendbands von Lighthouse

Michael Frings und
Vikar Darius Tomczak
(die Initiatoren des Festes)
bei der Begrüßung;

im Hintergrund:
die Jugendband
von Lighthouse
 

und unser WEP-Team boten uns die Gelegenheit, unter freiem Himmel unsern Herrn zu preisen.

Das WEP-Team beim Lobpreis

Die Pfarrer der katholischen Pfarrgemeinden, angeführt vom Dechanten Helmut Schmitz aus Eupen, traten gegen die evangelischen Pfarrer unter der Obhut von Vikar Darius Tomczak beim Torwandschießen an.

John Jupe und Dechant Helmut Schmitz beim Torwandschießen

Nach einem spannenden Wettkampf konnten die evangelischen Pfarrer letztendlich mehr Punkte verbuchen.

Schminken war bei den Kindern sehr beliebt

Die Kinder konnten sich schminken lassen, ganz entzückend, wenn sie hinterher in ihren selbst gewählten Masken stolz umherspazierten. Spezialitäten wurden angeboten von den drei teilnehmenden Gemeinden. Die Lighthouse Christliches Zentrum Gemeinde bot indonesische Leckereien an, die Wackersdorfer Immanuel Gemeinde deftige bayrische Spezialitäten und unsere Gemeinde typisches aus belgischer Küche. Viele Gesichter, die einem sonst nur während der ökumenischen Woche begegnen, fielen mir auf. Ein biblisches Theaterstück wurde präsentiert. Grußworte gesprochen u. a. von der Kulturministerin Frau Weykmanns und Erzbischof Kyr Petro aus der Ukrainischen orthodoxen Kirche.

Erzbischof Kyr Petro aus der Ukrainischen Autokaphalen Orthodoxen Kirche im Gespräch mit D. Tomczak

Mehr als einmal habe ich mich an diesem Nachmittag gefragt: ob es so wohl auch im Paradies aussehen mag?

Der Gottesdienst am Sonntag war auch gut besucht

John Jupe predigte am Sonntag im Gottesdienst zu dem Thema: »Gott will mit uns reden«; und Lucy machte es ihm vor.

Wir sollten noch viele Gelegenheiten nutzen, um in einer solchen Vielfalt in Eintracht vor unserem Herrn stehen zu können. Halleluja!!

Gertie Schmidbauer


Das Wagnis des Glaubens

»Selig, die nicht sehen und doch glauben.«

Mit diesem Satz wirft Jesus Thomas vor, sich nicht mit den Glaubenserfahrungen der anderen eingelassen zu haben. Ungläubig ist nach Jesus also, wer meint, schon immer gewusst zu haben, was der richtige Glaube ist. Wer darum unfähig wird, seinen Blick zu erweitern und seinen Gesichtspunkt notfalls zu ändern. Gläubig hingegen ist, wer sich durch die Glaubenserfahrungen anderer herausfordern lässt und damit bei sich selber einen Prozess einleitet, der ihn zum stets neu Glaubenden macht. Wir brauchen die Kirche als eine Gemeinschaft von Menschen, die ... miteinander Erfahrungen austauschen.

... Wir Christen wirken ... durch unsere Lebensweise.

Helmut Krug

Chorausflug in die Schweiz / Das wahre Sakrileg

Chorausflug in die Schweiz

»Das Haus am Bord« oder »Das Geheimnis der gelben Eier«

Endlich war es wieder so weit, einige wackere Chorsänger unserer Gemeinde machten sich auf in die ferne Schweiz, um während des langen Wochenendes zu Himmelfahrt im „Haus am Bord“ zu proben und eine schöne Zeit miteinander zu haben.

Schon der Anblick dieses aus dem Jahre 1689 stammenden Chalets, das umgeben von Bergen direkt über dem smaragdblauen Walensee liegt, ließ uns das Herz höher schlagen, haben wir doch im Laufe der Jahre dort viele schöne Stunden miteinander verbracht.

Und während Belgien in dieser Zeit von Sturm und Regen geschüttelt wurde, genossen wir bei Sonne und einigen Wolken die Fahrten mit dem Sessellift und das Wandern in den herrlichen Bergen, von denen wir mit der Sommerrodelbahn und Riesenrollern in atemberaubendem Tempo wieder herab fuhren. Was für ein Spaß!

Viel zu schnell gingen die Tage vorbei, und mit Wehmut packten wir am Sonntagmorgen unsere Koffer, nicht wissend, ob wir noch einmal die Gelegenheit haben werden in dieses Haus - mit seinem Charme und den nur 1,90 m hohen Decken in den oberen Etagen - die Balken nicht mitgerechnet - zurück zu kehren, da es zum Verkauf angeboten wird und trotz eifrigen Nachrechnens, unsere gemeinsamen Ersparnissen leider nicht ausreichen es zu erwerben.

Ich will aber nicht versäumen, für meine Mitsänger das Geheimnis der gelben Eier zu lüften. Da unsere Köchin Melanie Flückiger mit Entsetzen feststellen musste, dass ihr lieber Schwager Dieter keine weißen Eier isst und alle Sänger bereits hungrig am Frühstückstisch saßen, suchten wir verzweifelt nach einer Lösung und hofften, mit einigen Zwiebelschalen im Kochwasser die schneeweißen Eier in braune „verwandeln“ zu können; das Resultat waren aber knatschgelbe Eier, die allerseits erst misstrauisch betrachtet, dann aber doch mit großem Appetit gegessen wurden, auch von unserem lieben Dieter.

Brigitte Kemper


Das wahre Sakrileg

Der Israel- & Qumranexperte Alexander Schick (Leiter einer der größten Bibelausstellungen Europas – www.bibelausstellung.de) landete mit seinem neuen Buch »Das wahre Sakrileg – Die verborgenen Hintergründe des Da-Vinci-Codes« einen Bestseller, über den die Buchbranche momentan nur staunt.

In seinem Buch »Das wahre Sakrileg«  räumt Alexander Schick mit den Phantastereien Dan Brown‘s auf!

Bereits 4 Tage nach Erscheinen landete »Das wahre Sakrileg« auf Platz 33 der offiziellen Bestsellerliste. Es war der dritthöchste Neueinstieg eines Sachbuches in die Bestsellerliste und gilt als die Überraschung in der Buchwelt. In der Pfingstwoche hat das Buch sage und schreibe 20 Plätze übersprungen und ist auf Platz 13 zu finden. Nach nur drei Wochen musste bereits die 2. Auflage gedruckt werden. Begeistert feierte die Presse die wissenschaftliche Klarstellung zu dem Megaseller »Sakrileg«.

Alexander Schick beschäftigt sich in seinem Bericht mit folgenden Fragen:

1. War Jesus mit Maria Magdalena verheiratet?
2. Enthalten die Qumrantexte Geheiminformationen über Jesus?
3. Hält der Vatikan die Qumrantexte unter Verschluss?
4. Wurde unter Kaiser Konstantin die Bibel verfälscht?
5. Sitzt im »Letzten Abendmahl « Maria neben Jesus?
6. Bedroht Petrus die vermeintliche Maria mit einem Messer?

Der ganze Bericht kann beim Pfarrhaus in Eupen angefragt werden.

Weitere ausführliche Informationen und Argumente im Internet unter www.sakrilegbetrug.de sowie in dem Buch: Alexander Schick (mit Michael Welte u.a.), »Das wahre Sakrileg. Die verborgenen Hintergründe des Da-Vinci-Codes – Das Geheimnis hinter Dan Browns Weltbestseller«, Knaur 2006, ISBN
3426779552, 7.95 €

Zum Autor:

Alexander Schick (geb. 1962) ist Wissenschaftspublizist und Fachmann für alte Bibel- und Handschriftenfunde. Zu seinem Expertengebiet gehören u.a. die Entdeckungen von Qumran und die Schriftrollen vom Toten Meer. Er war u. a. Berater für das ZDF im Rahmen der Reihe Terra-X für die Dokumentation »Brennpunkt Qumran«; Prominentenexperte auf der MS EUROPA. Leiter einer der größten Qumran und Bibelausstellungen Europas (www.bibelausstellung.de). U. a. Autor von »Das wahre Sakrileg – die verborgenen Hintergründe des Da Vinci Codes« (Knaur 2006); »Faszination Qumran – Wissenschaftskrimi, Forscherstreit und wahre Bedeutung der Schriftrollen vom Toten Meer« (Berneck 1999).

Copyright: © Alexander Schick / www.sakrileg-betrug.de & A. Schick / M. Welte »Das wahre Sakrileg – Die verborgenen Hintergründe des Da-Vinci-Codes« ( Knaur 2006).

Für alle diejenigen, die noch eine Sommerlektüre suchen, ist das unsere Sachbuchempfehlung.

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 02.07.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 3. Sonntag nach Trinitatis [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 3. Sonntag nach Trinitatis [T]

So 09.07.

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Thema Biblische Weisheit [Rolffs]

So 16.07.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 5. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 5. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl [T]

So 23.07.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 6. Sonntag nach Trinitatis [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 6. Sonntag nach Trinitatis [T]

So 30.07.

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 7. Sonntag nach Trinitatis [?]

So 06.08.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 8. Sonntag nach Trinitatis [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 8. Sonntag nach Trinitatis [T]

 So 13.08.

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 9. Sonntag nach Trinitatis [Lander]

So 20.08.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 10. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 10. Sonntag nach Trinitatis mit Abendmahl [T]

So 27.08.

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 11. Sonntag nach Trinitatis [S]

So 03.09.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 12. Sonntag nach Trinitatis [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

MusikPlus-Gottesdienst [S]

BITTE ACHTEN SIE GANZ BESONDERS AUF DIE ABKÜNDIGUNGEN!

RADIOANDACHT

So 23.07.

07.30 Uhr
18.15 Uhr

BRF2

UKW 93,2 und 98,4 MHz
Wiederholung der Sendung vom Vormittag

So 20.08.

07.30 Uhr
18.15 Uhr

BRF2

UKW 93,2 und 98,4 MHz
Wiederholung der Sendung vom Vormittag

ATEMPAUSE

Juli und August

 

 

keine Atempause

HAUSKREISE

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 22.08.

20.15 Uhr

Raeren

Bibelgespräch über Gal 2,16-20 [S]

BIBELSTUNDE

Di 15.08.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK

In den Ferien treffen sich die Teilnehmer des Frauenkreises spontan nach telefonischer Absprache.

CHOR

Juli

 

 

nach Absprache

August

 

 

Urlaub

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter): St. Plumanns

nach Absprache

 

 

 

Delphine (Kundschafter Mädchen): E. Recker

nach Absprache

 

 

 

Polarwölfe (Kundschafter Jungen): Christian Neff

nach Absprache

 

 

 

Hühner (Pfadfinder Mädchen): Dania Neff

  Do

17.30 Uhr 

 Eupen

Die Verantwortlichen bitten unbedingt um Anmeldung, da die Planung sich flexibel verändern kann!

Falken (Pfadranger Jungen und Mädchen): St. Plumanns

  29. bis 30.07.

 

 

Teamwochenende

SONSTIGE VERANSTALTUNGEN

Fr 28.07.

19.30 Uhr

Eupen

Bosnienabend mit Reinhold Harms

FREUDE...

Getauft wurde...

am 3. Juni in der Johanneskirche in Neu-Moresnet: Leonie Irene Marianne Thom aus Moresnet

Getraut wurde ökumenisch...

am 3. Juni in der katholischen Kirche in Kelmis: Ellis und Jens van Herbruggen

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR SEPTEMBER-AUSGABE: Di. 08.08.06

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Vikar Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95 , Sprechzeiten: Di 10-12 Uhr und Fr 16-18 Uhr

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Christian Neff Tel.: 087 65.64.05

Hühner: Dania Neff Tel.: 087 78.72.65, Miriam Manderfeld Tel.: 0049 170 202.10.92

Falken (Pfadranger): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

URLAUBSSEGEN

Gott schenke dir vor der Abfahrt guten und erholsamen Schlaf, damit du ausgeruht und ausgeglichen loskommst!

Er verkürze dir die Wartezeit beim Check-In mit den ersten schönen Begegnungen mit fremden Menschen, netten Gesprächen und guten Witzen!

Er schicke dir einen Engel, der dir hilft, den schweren Koffer in die Gepäckablage zu wuchten und der fragt: »Kann ich sonst noch was helfen?« – auch in einer fremden Sprache!

Wenn es dir am Urlaubsort zu heiß wird, lenke er deinen Fuß um eine unbekannte Ecke in einen kleinen schattigen Hinterhof voller Hibiskus, Oleander und Stockrosen, in dem du dich erholen kannst!

Er begeistere dich für Museumsbesuche oder gegebenenfalls für Gesellschaftsspiele, damit du und die deinen auch Regentage gut überstehen können!

Er lasse die Wolken aufreißen, wenn du auf einem Gipfel stehst, damit sich der Aufstieg allein wegen der Fernsicht schon gelohnt hat!

Er schenke dir das Gefühl, erfüllt, zufrieden und gut erholt zu sein.

So segne Gott deine Ferienzeit!

Uwe Crone

UNSERE KONFIRMANDEN 2006

J. Colyer, F. Jansohn, M. Malcherek, A. Konopka, D. Müller, J. Düdder, Y. Lemmens, L. Hansen, A.+R. Haselbach, L. Klever, J. Gereke, J. Klinge, Pfr. W. Flückiger und Vikar D. Tomczak

Die Prüfungen haben diese jungen Menschen bereits abgelegt, mögen sie weiterhin mit unserem Herrn gehen.

Gertie Schmidbauer

DER KURS FÜR DIE NEUEN KONFIRMANDEN...

... beginnt am 23. September. Zuvor können sich interessierte Eltern und Jugendliche am 13. September in Neu-Moresnet (Pfarrhaus) um 19.30 Uhr über den Ablauf und die Inhalte des Konfirmandenunterrichtes informieren.

Die Jugendlichen sollten mindestens im Jahr 1993 geboren sein, um teilzunehmen. Anmelden kann man
sich bei diesem Elternabend oder spätestens bei der ersten Unterrichtseinheit.

GOTTESDIENST ZUM THEMA: WEISHEIT DER BIBEL

Zwei Jahre lang wurde in der Bibelstunde das Thema „Biblische Weisheit im Rahmen von Jesus Sirach“ mit Pfarrer Rolffs durchgenommen. Jeden 3. Dienstag im Monat arbeitete man ein Kapitel durch. Nun wird Pfarrer Rolffs in einem Gottesdienst das Thema für die ganze Gemeinde noch einmal zusammenfassen und abschließen.

Herzlich Willkommen am 9. Juli um 10.40 in Eupen.

OSTBELGISCHER ORGELSOMMER

Sonntag, 2.07.06 um 18.00 Uhr - Friedenskirche Eupen

- Eröffnungskonzert des »Ostbelgischen Orgelsommers«
- Gastorganist ist Richard Townend aus London und der Boy Choir London.

Auch der Jugendchor Eupen unter der Leitung von Hans Georg Reinertz wird an diesem Konzert teilnehmen. Das Programm enthält Chor und Orgelmusik aus verschiedenen Epochen.

MUSIK-PLUS-GOTTESDIENST

ist am 3.09.06 in der Eupener Friedenskirche um 10.40 Uhr.

Auf dem Programm steht Blockflötenmusik von James Hook und Henry Purcell.

KINDERGOTTESDIENST IN EUPEN

findet immer im Pfarrhaus statt. Die Eltern werden gebeten, die Kinder ab 10.30 Uhr abzugeben.

BOSNIENABEND MIT MISSIONAR REINHOLD HARMS

Auch in diesem Jahr haben wir wieder Gelegenheit, Missionar Reinhold Harms aus Bosnien bei uns zu haben. Er wird aus seinem Arbeitsbereich mit den Sinti und Roma berichten. Ein Vortrag mit Bildmaterial steht ebenfalls zur Verfügung.

Eine herzliche Einladung ergeht hiermit an alle, am 28. Juli um 19.30 Uhr im Eupener Pfarrhaus vorbeizuschauen, um sich die tägliche Arbeit dort vermitteln zu lassen.

Eintritt ist frei.

FERIEN VON PFARRVIKAR TOMCZAK

Pfarrvikar Tomczak wird vom 7. August bis zum 3. September Sommerferien haben.

DIENSTAUSFALL VON PFARRER SCHULER

Pfr. Schuler wird voraussichtlich bis 13. August keine Gottesdienste halten. Wenn es sein Gesundheitszustand erlaubt, wird er aber bereits Anfang August telefonisch und für Gespräche erreichbar sein.

GEBURTSTAGE Juli/August 2006, wir gratulieren:

Gideon van der Veer

Eupen

am 01. Juli zu 87 Jahren

Johann Völl

Monzen

am 02. Juli zu 76 Jahren

Inge Lorenz

Eupen

am 06. Juli zu 74 Jahren

Gertrud Schlichtmann

Eupen

am 11. Juli zu 86 Jahren

Edith Janssen

Eupen

am 11. Juli zu 75 Jahren

Hans Fritsch

Eupen

am 13. Juli zu 81 Jahren

Christa Mader

Raeren

am 17. Juli zu 70 Jahren

Dora Heydasch

Raeren

am 20. Juli zu 82 Jahren

Marcel Heuschen

Eupen

am 22. Juli zu 84 Jahren

Eberhard Ujma

Hauset

am 24. Juli zu 70 Jahren

Elfriede Rolffs

Hergenrath

am 27. Juli zu 79 Jahren

Ellengart Parplies

Baelen

am 27. Juli zu 71 Jahren

Erhard Rößler

Raeren

am 05. August zu 78 Jahren

Eva Rotheut

Eupen

am 07. August zu 79 Jahren

Josef Jahn

Eynatten

am 07. August zu 74 Jahren

Annedoris Konopka

Baelen

am 09. August zu 72 Jahren

Verena von Asten

Eupen

am 10. August zu 74 Jahren

Rosemarie Nyssen

Kettenis

am 13. August zu 76 Jahren

Rolf Lander

Eupen

am 22. August zu 71 Jahren

Elfriede Vanderheiden

Eupen

am 25. August zu 82 Jahren

Wilhelm Flückiger

Kelmis

am 27. August zu 73 Jahren

Luise Frieda Brügmann

Eupen

am 01. September zu 93 Jahren

Peter Westhal

Raeren

am 06. September zu 72 Jahren

WITZECKE

Der größte Fehler

Vier Geistliche sitzen nach getaner Arbeit am Montag zusammen. »Wisst ihr,« sagt der eine, »wir sind doch wirklich gute Freunde. Vielleicht nutzen wir die Gelegenheit einmal, um uns über unsere Probleme auszusprechen.« Alle nicken zustimmend.

»Lasst mich euch anvertrauen, dass ich zuviel trinke.«, bekennt der erste. Die anderen drei seufzen.

Der zweite: »Da du, lieber Bruder, so ehrlich zu uns warst, wage ich zu gestehen, dass ich der Spielleidenschaft fröne. Mich hat sogar schon der Wunsch heimgesucht, Geld aus dem Opferstock zu nehmen.«

Wieder seufzen die anderen drei. Darauf sagt der dritte: »Liebe Brüder, ich bin ganz und gar durcheinander, ich habe Zuneigung zu einer Frau in meiner Gemeinde gefasst - und sie ist sogar verheiratet.«

Die anderen drei seufzen wieder. Schließlich soll der vierte auch sein größtes Problem äußern, doch er sträubt sich noch. Die anderen drei reden ihm aber gut zu: »Mach dir keine Gedanken, dein Problem ist bei uns gut aufgehoben. Wir sind verschwiegen und werden niemandem etwas sagen.«

»Nun ja, ich weiß nicht, wie ich es ausdrücken soll, aber mein Problem ist: Ich bin eine furchtbare Klatschtante und kann kein Geheimnis für mich behalten...«

von Klaus Wolf eingesandt

Impressum - Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet,  Hasardstraße. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Verantwortung: Klaus Wolf - Redaktion: Redaktionelle Leitung: Gertie Schmidbauer, Layout: Heribert Schmidbauer; Redaktionelle Beratung: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: Aldenhoff - Gemmenich; Brückekonto: 741-1187531-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 07. Mai 2010