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53. Jahrgang

Juni 2010

Nr. 6

Verantwortlicher Herausgeber: Pfarrer Martin Schuler
Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

Monatsspruch Juni / Was ich dazu sagen möchte

Monatsspruch Juni

Suchet mich,
so werdet ihr
leben.

Amos 5,4

Rangercamp 2005 in Dänemark


ZUM MONATSSPRUCH

Der Autor unseres Monatsspruches „Gott spricht: Suchet mich, so werdet ihr leben.” gehört zu den so genannten „kleinen Propheten“ im Alten Testament.

Sein Name ist Amos und bedeutet „Lastträger“. Er lebte im achten Jahrhundert vor Christus.

In dieser Zeit war das gelobte Land der Hebräer in zwei Staaten geteilt, nämlich den Nordstaat Israel und den Südstaat Juda. Amos stammte aus dem Südreich, aus der Stadt Tekoa in der Nähe von Jerusalem. Er tritt aber im Nordreich im Jahr ca. 750 v. Ch. auf, da dort unter dem König Jerobeam II. das Land zwar eine äußerliche Blütezeit erlebte, diese jedoch mit Ausbeutung und Unterdrückung an vielen armen Menschen verbunden war.

Amos prangert deshalb die korrupten und ungerechten Zustände bei den Reichen an: Bestechung, Trunkenheit, sexuelle Ausschweifung, veräußerlichte Religion. Der fremde Prophet stößt mit dieser Botschaft auf erbitterten Widerstand.

Vor allem die Priester stellen sich gegen ihn und melden seine Umkehrpredigten dem König.

Doch Amos lässt sich davon nicht erschrecken und bietet den Priestern des Königs die Stirn. Er beruft sich auf seinen Auftrag vom HERRN und kündigt das Gericht Gottes für jeden im Lande an, der nicht umkehren wird: „Suchet mich, so werdet ihr leben“ (5, 4).

Die meisten Israeliten kehren jedoch nicht um, und so wird im Jahr 722 v. Chr. die Hauptstadt Samaria erobert und die Menschen vom Nordreich nach Syrien, Assyrien und Babylonien verschleppt. Auf diese Weise gingen die zehn Stämme Israels unter den fremden Nationen verloren, und einige übrig gebliebene Menschen vermischten sich mit den Nachbarvölkern.

An dieser Stelle würden vielleicht manche von Ihnen sagen: „Das war lange her und was hat dieses biblische Wort mit uns heute zu tun?“. Nun, dieses Wort will uns helfen, der Wahrheit ins Auge zu schauen, damit auch wir als Volk Gottes in diesem Teil der entchristlichten Welt nicht verloren gehen. Dieses Wort will uns fragen: Welchen Platz hat Gott in meinem Leben? Den ersten, zweiten, zehnten? Leben empfängt, wer sucht. Und wenn wir vom Herzen Gott ehrlich suchen, dann wird Gott uns das Leben schenken. Das Leben in seinem Sohn Jesus Christus. Jesus spricht: Ich bin der Weg, die Wahrheit und das Leben. Niemand kommt zum Vater als durch mich. Und wenn Jesus in unsere Herzen
kommt, dann können wir handeln wie Jesus. Und darum geht es im christlichen Glauben. Die anderen so zu lieben, wie Gott uns in Jesus Christus geliebt hat.

Ihr Pfarrer Dariusz Tomczak


Was ich dazu sagen möchte

Es schrieb uns Martina Pieper zum Monatsspruch Juni:

Unsere Seele soll leben, jetzt und nach unserem irdischen Leben. Wie und wo können wir ihn suchen? Dies mag für manch einen Christen selbstverständlich sein. Mir sind aber Menschen begegnet, die Gott finden wollten und nicht wussten, wie sie es anstellen sollten, oder die die Bibel lasen und sie nicht verstanden. Hier ist das Herz gefragt, das heißt die Liebe. Gott ist nichts Anderes als die Liebe.

Glücklich bin ich nur, wenn ich mich unter anderem von der Ichsucht, von der Habsucht , von der Zukunftsangst, von den Sorgen, von der Anklage, von der Verachtung, von der Überheblichkeit, von der Anteilnahmslosigkeit entferne. Immer wieder können wir feststellen, dass der Mensch Machtausübung sucht in allen Lebensbereichen, in der Familie, in der Schule, im Beruf. Welch eine Genugtuung für den einen, welch ein Leid für den anderen. Jesus unser König, kam aber als Diener, er wusch uns die Füße. Hier ist die Antwort, SO SEIN WIE ER. Der Meister DIENT seinen Schülern. ER kniet. Hier ist er zu finden, in der Demut.

Dienen können wir sogar im Alltagsstress, ein Kind das weint, wahrnehmen, einen stillen Menschen lieb ansprechen, einem traurigen Menschen Mut zusprechen, versuchen mein Gegenüber zu verstehen,
es ihm nicht übel nehmen, denn ich bin genauso unvollkommen, meinen Bruder, meine Schwester schätzen.

Wir sind so „Mensch“ und Gott wünscht sich, dass wir heilig werden, so wie er. Gott bittet uns, ihn zu suchen, weil er weiß, dass wir unvollkommen sind. Er möchte dass wir uns bemühen, danach streben in seiner Liebe zu leben. Und sollten wir vom Pferd fallen, wie der Paulus, so sagt Jesus: doch nun steh auf und geh. APG 9.6. Er hat den Petrus nach seiner Verleugnung auch noch geliebt.

Wir sollen uns auf den Weg machen, in der Liebe, fallen wir, dann gilt nur noch aufstehen, Staub abwischen, und weitermachen.

Martina Pieper

ANGABEN ZUR PERSON: Küsterin in Eupen, Religionslehrerin, Mutter von vier Kindern, ein Enkel, lebt in Baelen.

Gerne können auch Sie für die Rubrik, "Was Sie dazu sagen möchte", einen Artikel schreiben und in der Brücke veröffentlichen lassen! Wir freuen uns auf Ihre Meinung! HT

Musik / Jugend

Musik

Lied des Monats: EG 477, „Nun ruhen alle Wälder...“

Da wir nun in der Jahreszeit mit den längsten Tagen sind, können wir auch am späten Abend ein Abendlied singen. Eines der bekanntesten ist das Lied von Paul Gerhard: Nun ruhen alle Wälder.

Das Lied beginnt mit dem Übergang des Tages in die Nacht. In den Folgestrophen werden Betrachtung und Gebet als Übergang des Menschen in die Ruhe der Nacht und in den Schutz Gottes entfaltet. Der Liedanfang assoziiert Stellen aus der Äneis und aus dem Buch Jesaja. In der ersten Strophe wird von „Sinnen“ gesprochen, dies ist auf den poetischen, musikalischen Vorgang zu beziehen. Abendliches Betrachten und Beten geschieht als Singen, dies setzt therapeutische Kräfte frei, das Lied ist angelegt zwischen Himmel und Erde, es ist ein Loslassen von allem irdischen und ein Hoffen auf das Ankommen Gottes. Der meditative Grundtext des Liedes ist mit den theologisch geistlichen Aussagen und der poetischen Gestaltung verbunden. In den einzelnen Strophen wird ein Leitbegriff einem andern konsequent gegenübergestellt. Strophe

1: Welt- Schöpfer,
2: Sonne- Jesus,
3: Sterne- Mensch vor Gott,
4: Kleider- neues Kleid des Glaubens,
5: Ende der Tagesarbeit- Befrei uns vom Erdenelend,
6: Bett- Grab,
7: Auge des Menschen- Auge Gottes.

In der letzten Strophe wird auch der Lieben, der Nachbarn gedacht. Das ganze Lied ist ein großes Fürbittengebet. Gerhards Hauskomponist nahm als Lehnmelodie die Weise: Innsbruck ich muss dich lassen, von Heinrich Isaak (1450 - 1507), was dem Text hier gut entgegen kam. Der Originaltext des Liedes bei Isaak ist ein Liebeslied. Die Melodie ist also nicht von J. S. Bach, wie viele meinen, von ihm wurden verschiedene Sätze des Liedes komponiert. JF


Vorankündigung

Am Samstag, 10.07.2010, um 18.00 Uhr in der Friedenskirche Eupen:

Konzert des Ensembles Gospel und Bibel. In diesem Konzert werden auch viele elektronische Instrumente mitwirken. Genaue Angaben entnehmen Sie bitte der Presse und den Handzetteln, die ausgelegt werden. JF


Schönes Wetter - Schöne Konfirmation

Fünf Konfirmandinnen und ein Konfirmand wurden am Pfingstsonntag (23. Mai 2010) in der Eupener Friedenskirche konfirmiert. Der Kirchenchor Nota bene, die Logoband, der Organist J. Fleu und eine Konfirmandin umrahmten musikalisch den feierlichen Gottesdienst. Die Konfirmanden führten die Geschichte vom „Verlorenen Sohn“ aus dem Lukasevangelium in einem kleinen Anspiel auf. Pfarrer Tomczak fand dazu nachdenkliche Worte. Verlorene Töchter, verlorene Söhne, sind das nicht wir alle? Gilt nicht jedem der Ruf, umzudenken und umzukehren zu Gott?

Herr Dr. Thomas Spaniol sprach als Vertreter des Presbyteriums zu den jungen Leuten. Ähnlich wie ein Fußball aus vielen verschiedenen „Flicken“ zusammengesetzt sei, so sei auch die Gemeinde eine von Gott zusammengesetzte Gemeinschaft. Wichtig für das Christsein sei das Miteinander.

Nach ungefähr anderthalb Stunden endete der Gottesdienst und die Familienfeiern fanden bei herrlichem Wetter oft auch draußen statt.

Eine Gottesdienstbesucherin äußerte sich einen Tag später ungefähr so: „Wir hatten an diesem Tag schönes Wetter. Und ebenso schön war der Gottesdienst.“ MS

Israel 2010 - Ein Reisebericht / Wettbewerb

Israel 2010 - Ein Reisebericht

Teil 1/2

Ankunft am frühen Nachmittag auf Ben Gurion, dem internationalen Flughafen Israels.

Nach 38 Jahren bin ich wieder in dem Land, das ich schon seit der Schulzeit liebe, nachdem ich mich für einen Aufsatz zum Thema „Kleines Land im Nahen Osten“ entschieden hatte.

Es hat sich einiges verändert, Israel ist grüner geworden. Mir war noch die endlose graubraune Landschaft in Erinnerung.

Mit dem Taxi fuhren wir nach Tel Aviv – Frühlingshügel – in unser Quartier im jemenitischen Viertel. Meine Tochter Inga & ich. Ein gemütliches Zimmer war für 10 Tage unser Domizil. Direkt „nebenan“ der orientalische, sehr sehenswerte Carmel-Markt. Orientalisch, bunt farbenfroh, geruchsstark, einfach umwerfend. Keine fünf Gehminuten entfernt der Mittelmeerstrand, eine grenzenlose Weite, Surfer, soweit das Auge reicht. Dort ist das Paradies der Wassersportfreunde. Unsere Tage waren gefüllt mit Besuchen in Jerusalem, dreimal, jeder möchte diese Stadt sehen. Allein die 3000jährige Geschichte wäre sehenswert, aber die Kontraste sind der Clou. Jerusalem baut gerade eine sehr futuristische Straßenbahn. Mitten in dieser Stadt eine riesige Baustelle, sich mühsam vorwärtsschlängelnde, häufig hupende Autofahrer (die wohl einzige Möglichkeit des Durchkommens). Viel weniger Straßenschilder als bei uns, keinen Unfall haben wir in den 10 Tagen gesehen, liegt das an den vielen Betern überall in der Stadt. Orthodoxe Juden mit Kaftan, Schläfenlocken und – nein nicht den Talmud in der Hand – sondern das Mobiltelefon am Ohr. Mir ging durch den Kopf, selbst die hat es schon erwischt. Auf dem Ölberg stehen wir und schauen uns die Stadtmauer an, vor uns der 3000jährige jüdische Friedhof, dort werden gerade Grabplatten restauriert. Plötzlich ein kleiner Zugang, an uralten, zum Teil aus dem ersten Jahrhundert stammenden Olivenbäumen, über gelblich brauen Sand gehen wir, sind im Garten Gethsemane. Der Besuch der Altstadt, überdachte kleine Gässchen, verwinkelt, wie aus einem Märchen, die meisten Läden geöffnet, buntes Treiben, farbenfroh, facettenreich. Wir stehen plötzlich in der Via Dolorosa – Straße des Schmerzes – Pilgergruppen begegnen uns. Plötzlich erlebst du Bibel zum Anfassen. Du gehst den Weg, den auch Jesus ging. Vor dem Zugang zur Klagemauer dann Kontrollen, die Sicherheit der Bevölkerung hat Priorität. Ein Blick zum Tempelberg auf die goldene Kuppel des Felsendoms, die schon sehr verwitterte silberne El-Aqsa Moschee. Hinüber gehen wir nicht, da Nichtmuslimen der Zugang zu den Moscheen verwehrt wird. Durch das christliche Viertel mit lutherischer Erlöserkirche, Grabeskirche – 30 Kapellen auf mehreren Stockwerden, das armenische und jüdische Viertel streifen wir, stehen plötzlich vor der Hurva-Synagoge, sie war 1949 von den Jordaniern zerstört worden, eingeweiht am 15. März 2010. Originalgetreu wieder aufgebaut, die Kuppel kontrastreich gegen den sonnenblauen Himmel. In einer typischen Altstadtbude machen wir Rast, Fellafel, diese köstliche Teigtasche mit Gemüse und den fleischlosen Talern, ein Wasser dazu – sollte man in Israel immer dabei haben.

G. Schmidbauer
Fortsetzung in der nächsten BRÜCKE


Wettbewerb

Liebe Gemeindemitglieder, ob groß oder klein,

die Fassade der Johanneskirche in Neu-Moresnet wird demnächst per Sandstrahler gereinigt und neu versiegelt. Leider kann es dabei passieren, dass sich Ziegelsteine lösen. Der Verwaltungsrat bittet die Gemeinde für diese Ziegelsteine selbst aufzukommen. Darum wollen wir Ziegelstein - Patenschaften zum Preis von fünf Euro verkaufen.

Als Dank würden wir gerne jedem eine Urkunde aushändigen, auf der die Anzahl seiner gesponserten Steine für immer festgehalten ist. Diese Urkunde muss aber noch entworfen werden! Also ran an die Stifte oder Computer: Malt bzw. gestaltet eine Urkunde! Wer eine künstlerische Ader hat und gerne malt, photographiert oder gestaltet, entwerfe doch bitte solch eine Urkunde und reiche sie uns ein.

Hauptgewinn: Wir verwenden deinen Entwurf für alle Spender und DU bekommst von uns die allererste Patenschaft und eine Flasche alkoholfreien Kindersekt (Kidibul) geschenkt.

Bitte reiche deinen Entwurf entweder in Papierform im Pfarrhaus ein oder als Email an die genannte Adresse:

Ev. Kirchengemeinde Eupen/ Neu-Moresnet
z. Hd. Dania Kever-Neff
Hasardstr. 8
4721 Kelmis
Email : dania.neff()gmx.net

Einsendeschluss ist der 15. Juli 2010. Dania Kever-Neff

Distriktkindertag 2010 - Kelmis

Mit „Bonjour“ und „bienvenue“ wurden die Gäste aus den französischsprachigen Gemeinden begrüßt. Ungefähr 30 deutsch- und französischsprachige Kinder des Kirchendistriktes Lüttich trafen sich bei schönem und warmen Wetter am letzten Sonntag vor der langen „Kälteperiode“ zu einem gemeinsamen Kinderdistrikttag. Etwas schüchtern betraten die Kinder und ihre Betreuer die Eingangshalle des Cesar Frank Athenäums in Kelmis. Was würde sie erwarten? Einige verstanden die Sprache nicht. Sie waren auf die Übersetzer angewiesen. Zunächst machten sich alle – Deutschsprachige und Französischsprachige - ein kleines Namensschild. So konnte jeder mit Namen angesprochen werden. Das lockerte die Atmosphäre sofort etwas auf. Die Handpuppe Lucy, in unserer Gemeinde durch Familiengottesdienste bekannt, begrüßte die Kinder zusammen mit Pfarrer Schuler.

Gemeinsam sang man deutsche und französische Lieder mit einfacher Melodie. Lucy und ihr Handpuppenteam erklärten in ihrem Anspiel, dass Wasser nicht nur etwas zum Plantschen und Herumspritzen ist, sondern auch etwas sehr Wertvolles. In afrikanischen Ländern müssten Kinder oft kilometerweit gehen, um Wasser zu holen. Pfarrer Schuler predigte über eine Verheißung aus dem Jesajabuch: „Denn ich will Wasser gießen auf das Durstige und Ströme auf das Dürre: ich will meinen Geist auf deine Kinder gießen.“ (Jes 44, 3). Gemeinsame Spiele machten Appetit zum Mittagessen. Zuvor wuschen sich die Kinder ihre Hände nach äthiopisch-afrikanischer Art – Wasser sparend. Eine Schöpfkelle Wasser wurde über einem Waschzuber über den Händen ausgegossen, dann konnten sich die Kinder die angefeuchteten Hände mit etwas Seife einreiben und anschließend mit einer Kelle Wasser abspülen. Die Kinder sollten erkennen, dass man mit Wasser sparsam umgehen kann. Zu den mitgebrachten Butterbroten servierten die Frauen des Frauenfrühstückskreises unserer Gemeinde leckere Suppen (Gemüse und Tomatensuppe).

Für das Nachmittagsprogramm hatten die Royal Ranger einen Stationenlauf (Rallye) organisiert. In verschiedenen Stationen mussten die Kinder ihre Geschicklichkeit, Klugheit und oft ihren Teamgeist unter Beweis stellen.

Zum Abschluss bekamen alle noch ein kleines Proviantpäckchen mit auf den Weg nach Hause und Pfarrer Tomczak sprach mit allen ein Abschlussgebet. Mit einem fröhlichen Adieu – Gott befohlen verabschiedeten sich die Gäste.

Alle Beteiligten erlebten diesen gemeinsamen Tag als einen sehr harmonischen und schönen Tag. Darum an dieser Stelle hier ein großes Dankeschön allen, die mit geholfen und zum Gelingen des Tages beigetragen haben. MS


NIEMALS

WONACH DU SEHNLICH AUSGESCHAUT,
ES WURDE DIR BESCHIEDEN.
DU TRIUMPHIERST UND JUBELST LAUT:
»JETZT HAB ICH ENDLICH FRIEDEN!«

ACH, FREUNDCHEN, REDE NICHT SO WILD,
BEZÄHME DEINE ZUNGE!
EIN JEDER WUNSCH, WENN ER ERFÜLLT,
KRIEGT AUGENBLICKLICH JUNGE.

WILHELM BUSCH, SCHEIN UND SEIN.
NACHGELASSENE GEDICHTE, 1909

Die orthodoxe Gemeinde in Eupen

Es war ein sehr großes Privileg für mich, am festlichen Gottesdienst in der ehemaligen Franziskanerkirche am Eupener Garnstock Mitte November 2009 teilzunehmen. Denn dort habe ich zum ersten Mal einen orthodoxen Gottesdienst hautnah erlebt, der auch jetzt regelmäßig an diesem Ort gefeiert wird.

Pfarrer der orthodoxen Gemeinde in Eupen links, mittig der Bischof von Belgien.

Dank der Gastfreundschaft der Römisch Katholischen Kirche von Ostbelgien und dem Dechant Helmut Schmitz sowie den Bürgermeistern von Baelen und Eupen wie auch dem Ministerpräsident Herrn Karl - Heinz Lambertz ist die orthodox - christliche Identität in unserer Gegend noch präsenter geworden. Die orthodoxen Christen in Eupen werden vom Priester Aurel Popescu seit 2009 betreut, der ursprünglich aus dem Land Rumänien kommt. Seine Gemeindemitglieder kommen aus den verschieden Sprachen und Kulturen und sind ein Beispiel für die lebhafte Ökumene unter den orthodoxen Schwestern und Brüdern. Vor seinem Kommen wurde die Gemeinde vom Vater Constantin Miron aus Brühl in Deutschland geleitet. Er ist der Gründer und war die treibende Kraft dieser Gemeinde, die unter dem Segen von Metropolit Panteleimon im Januar 2005 für alle orthodoxen Gläubigen der Region gegründet wurde. Ich habe auch das Privileg gehabt, im ältesten christlichen Kloster der Welt gewesen zu sein, das ist das Katharinenkloster auf der Halbinsel Sinai. Dort wird seit eineinhalb Jahrtausenden ununterbrochen die orthodoxe Liturgie gelesen und gesungen. Und wie Vieles dort wie auch in Eupen kann einfach nicht mit Worten beschrieben werden. Denn das, was für einige Menschen wie ein „primitiver Kult“ aussehen mag, hat für die anderen Menschen etwas Göttliches an sich. Die gesungenen Lieder im orthodoxen Gottesdienst sind lang, aber sehr schön, und nur derjenige, der sie gehört hat, kann sich ein eigenes Bild davon machen. Die orthodoxen Kirchen bilden nach den katholischen und evangelischen Christen die drittgrößte christliche Glaubensrichtung der Welt. Sie betonen den Wert der Einheit des Christentums und sind im ökumenischen Rat der Kirchen zahlreich vertreten. An der Spitze im jeweiligen Land steht der Patriarch oder Metropolit (Erzbischof), dem die Priester und Diakone unterstellt sind. Die Weihe können nur Männer empfangen. Priester und Diakone dürfen verheiratet sein, lediglich Bischöfe sind zum Zölibat verpflichtet. In der Theologie sind die orthodoxen Christen den evangelischen in gewissen Punkten näher als den katholischen Christen, da sie den Begriff der Transsubstantiation in der Eucharistie ablehnen und die Marienlehre nicht dogmatisieren. Der Gründer der ökumenischen Gemeinschaft in „Taizé“ in Frankreich, der aus der Schweiz stammende Roger Schutz, trug maßgeblich dazu bei, dass auf einem Weg der Versöhnung die Interkommunion zwischen orthodoxen, katholischen und evangelischen Christen bei vielen Taizébesuchern mittlerweile die Regel ist. Erlauben Sie mir, dass ich Worte aus Taizé wiedergebe: „Ein Austausch der Gaben zwischen den verschiedenen christlichen Traditionen hat bereits begonnen. Wir bemerken in Taizé, dass durch das gemeinsame Gebet und in der persönlichen Begegnung sich die gegenseitige Wertschätzung vertieft und sich ein solcher Austausch auf ganz natürliche Weise ergibt. Bestimmte Aspekte des Geheimnisses des Glaubens wurden von der einen oder anderen christlichen Tradition stärker herausgestellt. Die Christen der Ostkirche legten den Schwerpunkt stets auf die Auferstehung Christi, von der die Welt bereits verklärt wird. Konnten nicht deshalb in den vergangenen Jahrhunderten viele von ihnen jahrzehntelanges Leiden durchstehen? Die Ostkirche bewahrte die Lehre der Kirchenväter mit tiefer Treue. Das Mönchtum, das sie dem Westen schenkte,
hauchte der ganzen Kirche kontemplatives Leben ein. Könnten sich die Christen der westlichen Welt noch weiter diesen Schätzen öffnen? Die Christen der Reformation haben einige Wirklichkeiten des Evangeliums deutlich unterstrichen: Gott schenkt seine Liebe ohne Gegenleistung; er kommt durch sein Wort und begegnet jedem Menschen, der es hört und es in die Tat umsetzt; das einfache Vertrauen des Glaubens führt zur Freiheit der Kinder Gottes; gemeinsames Singen verinnerlicht Gottes Wort. Sind diese Werte nicht für alle Christen wesentlich? Die katholische Kirche hat die Universalität der Gemeinschaft in Christus im Lauf der Geschichte sichtbar bewahrt. Sie suchte unablässig ein Gleichgewicht zwischen der Ortskirche und der Universalkirche. Die eine kann nicht ohne die andere bestehen. Ein Dienstamt der Gemeinschaft auf allen Ebenen half die Einmütigkeit im Glauben aufrechtzuerhalten. Könnten nicht alle Getauften im allmählichen Verständnis dieses Dienstamts weitergehen? Jenseits der Konfessionen ist es dringend geboten, dass sich der Austausch der Gaben zwischen den Erdteilen vertieft. Die Christen in Europa beispielsweise, haben viel von den Kirchen der anderen Erdteile zu empfangen. Als Gegengabe für all das, was diese Kirchen von Europa erhalten haben, können sie heute Frische in das Evangelium bringen. Die Zeugen und Märtyrer Christi nehmen uns auf den Weg zu einer einzigen Gemeinschaft mit. Sie nähren unsere Hoffnung und unsere Entschlossenheit, die sichtbare Einheit unter allen Christen zu suchen.“ (http://www.taize.fr)

DT

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 06.06.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Andacht zum Sonntag Trinitatis [S]

 

10.40 Uhr

Eupen/Pfrhaus

Andacht [S]

 

11.00 Uhr

Eupen

Gemeindeversammlung

So 13.06.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst [T]

So 20.06.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 3. So n. Trinitatis mit Abendmahl + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 3. So n. Trinitatis mit Abendmahl [S]

So 27.06.

10.40 Uhr

Neu-Moresnet

Lobpreisgottesdienst [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 4. So n. Trinitatis [T]

So 04.07.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 5. So. nach Trinitatis [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 5. So. nach Trinitatis [S]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 20.06.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Pützhaag 10, Raeren

Mo 07.06.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Mo 05.07.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustraße 1, Raeren

Di 15.06.

20.15 Uhr 

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath Pfarrhaus Neu-Moresnet

jeden Di.

09.30 Uhr 

Neu-Moresnet

Offenbarung des Johannes [R]

BIBELSTUNDE

Di 01.06.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

2. Buch Mose [S]

Di 08.06.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 15.06.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Johannesevangelium [R]

Di 22.06.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 29.06.

19.30 Uhr

Eupen

Andacht und gemütliches Beisammensein. Treffpunkt Pfarrhaus Eupen [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 02.06.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Erzväter- und müttergeschichten

Mi 09.06.

09.30 Uhr

Eupen

Elsaß - Vorbereitung des Ausfluges

Mi 16.06.

 

-

Kein Frauenfrühstück

25.27.06.

 

-

Ausflug ins Elsaß

PRESBYTERIUM

Do 10.06.

20.00 Uhr

Eupen

Sitzung

Do 24.06.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet, Hauskreis

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr 

Eupen, Pfarrhaus

Chorproben

So 04.07.

 

 

Chorausflug

KONFIRMANDEN

Konfirmanden 1.Jahrgang:

Sa 26.06.

09.00 Uhr

Neu-Moresnet

Prüfung. Gruppe A+B zusammen [S]

Konfirmanden 2.Jahrgang:

Sa 26.06.

11.00 Uhr

Eupen

Nachtreff [T]

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

PFADFINDER MÄUSCHEN (Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 05.06.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreffen

PFADFINDER DELPHINE (Kundschafter Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 05.06.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Prüfungen ablegen. Logbuch mitbringen.

Sa 26.06.

15.00 Uhr 

Neu-Moresnet

Rangerpizza, Wasserschlacht.

PFADFINDER POLARWÖLFE (Kundschafter Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 05.06.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreffen

Sa 26.06.

15.00 Uhr 

Neu-Moresnet

Teamtreffen

PFADFINDER HÜHNER (Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 05.06.

18.00 Uhr

Eupen

Teamtreffen

Sa 26.06.

18.00 Uhr

Eupen

Teamtreffen

PFADRANGER OPOSSUMS (Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

 

 

 

Termine nach Vereinbarung

SENIOREN

Mi 23.06.

14.00 Uhr 14.30 Uhr

Neu-Moresnet
Eupen

Treffpunkt und Abfahrt zu einem Ausflug nach Limburg (Dolhain),
mit Kaffeetrinken und Stadtführung.

GEBET

jeden Mi.

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet in der Kirche

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

So 06.06.

11.00 Uhr

Eupen/Pfarrhaus

Gemeindeversammlung

Mo 14.06.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Treffen aller Hauskreise der Gemeinde (Einladung erfolgt an die Verantwortlichen der Hauskreise)

FREUDE & LEID

Am 25.03.2010 starb Herr Bodo Oelker, zuletzt wohnhaft in Kettenis im Alter von 71 Jahren. Die Trauerfeier fand in Eupen statt.

Am 15.05.2010 starb Herr Hans-Jürgen Müller aus Moresnet Chapelle. Die Trauerfeier fand am 21. Mai in der Johanneskirche in Neu-Moresnet statt.

Am 22.05.2010 wurden kirchlich getraut Frau Nele Maleyka (geborene Schulz) und Herr Klaus Maleyka. In diesem Gottesdienst wurde auch deren Kind Merle Selma getauft.

Am Pfingstsonntag, den 23.05.2010 wurde Anton Villa, Sohn von Claudia und Pierre Villa, wohnhaft in Raeren, getauft.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 15. Juni 2010

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Brücke - Redaktionsteam, H. Thom

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Miriam Manderfeld Tel.: 0475 - 86.22.92

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Markus Schenk

Pfadfinder Mädchen (Hühner): Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Ruth Haselbach Tel.: 087 55.26.23

Pfadfinder Mädchen (Opossums): Joelle Sparla


Küster(in) gesucht

Nach wie vor sucht die evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet für die Johanneskirche in Neu-Moresnet eine Küsterin oder einen Küster beziehungsweise ein Küsterehepaar.

Inzwischen wird die Suche dringlicher, da Willy und Rosmarie Flückiger, die übergangsweise die Verantwortung für die Küsteraufgaben übernommen hatten, nun definitiv diesen Dienst nach den Sommerferien beenden. Interessenten können sich an die Pfarrer wenden.


Gemeindeversammlung

Bereits in der Mai - Ausgabe veröffentlichte die Brücke die Tagesordnung der Gemeindeversammlung.
Alle interessierten Gemeindemitglieder sind herzlich eingeladen an dieser Versammlung am 06. Juni teilzunehmen. Begonnen wird um 10.40 Uhr im Pfarrhaus mit einer Andacht, und sie endet erfahrungsgemäß zwischen 17.00 und 18.00 Uhr. MS


Neuer Konfirmandenlehrgang

Der neue Kurs für die Konfirmation 2012 beginnt wie jedes Jahr im September. Ein Einführungsabend für Eltern und Jugendliche findet am Mittwoch, den 15. September um 19.30 Uhr im Pfarrhaus von Eupen (Hookstr. 40) statt. An diesem Abend besteht die Möglichkeit, sich zum Konfirmandenunterricht anzumelden.

Jugendliche sollten möglichst 13 Jahre alt sein oder in diesem Jahr noch werden (Jahrgang 1996/97).
Ältere Jugendliche können gerne auch noch mitmachen. Dieser Konfirmandenkurs endet mit der Konfirmation an Pfingsten 2012 (27. Mai). Bei Fragen wenden Sie sich bitte an Pfr. D. Tomczak (Tel. 087/ 74 21 95). MS


Urlaub der Pfarrer

Pfarrer Tomczak wird sich von 06. bis 20. Juli 2010 im Urlaub aufhalten und Pfarrer Schuler von 27. Juli bis 24. August. Einer der beiden Pfarrer wird also in den beiden Ferienmonaten immer ansprechbar sein. MS


Konzerte zum Musikmarathon in der Friedenskirche

Wie immer, wenn in die Eupener Innenstadt durch den „Musikmarathon“ mit Musik gefüllt ist, so finden auch in der Friedenskirche Konzerte statt. Dieses Jahr, am 27. Juni, werden drei Kammerkonzerte mit klassischer Musik in unserer Kirche aufgeführt. Einzelheiten zu Uhrzeit, Programm und Interpreten können Sie der lokalen Presse entnehmen. MS


Auflösung SUCHBILD:

Es sind neun Tiere versteckt:

Schildkröte, Biene,
Fisch, Ente, Vogel,
Schlange, Schmetterling,
Hahn, Maus


Ein Witz

Der Kölner Kardinal stirbt. Er vermacht seinen Papagei dem Papst. Dieser Papagei hatte morgens die Angewohnheit zu sagen: „Guten Morgen, Eminenz“.

Wie sein Käfig nun im Arbeitszimmer des Papstes steht, macht er genau das gleiche. Jeden Morgen: „Guten Morgen, Eminenz.“

Der ganze Vatikan ist entrüstet, dass der Papagei nicht „Guten Morgen, Eure Heiligkeit“ sagt. Sie probieren alles Mögliche, um dem Papagei den neuen Spruch beizubringen - vergebens.

Schließlich meint ein Berater des Papstes: „Morgen in der Früh gehst Du in vollem Ornat mit Mitra, Hirtenstab, prunkvollem Messgewand usw. ins Arbeitszimmer, dann ist der Papagei sicher so voller Ehrfurcht, dass er „Heiligkeit“ sagen wird.“

Gesagt, getan, am nächsten Morgen schleppt sich der Papst voll behangen mit kirchlichem Klunker ins Arbeitszimmer. Der Papagei scheint zuerst etwas verwirrt zu sein. Dann ruft er: „Kölle Alaaf, Kölle Alaaf!“

wir gratulieren herzlich:

Geburtstage

Bernhard Rolffs in Hergenrath am 04.06. zu 81 Jahren
Verena Duddeck in Membach am 08.06. zu 75 Jahren
Heinz Weisskopf in Neu-Moresnet am 09.06. zu 86 Jahren
Helga Küchen in Kettenis am 16.06. zu 77 Jahren
Helga Jahnke in Kelmis am 16.06. zu 74 Jahren
Charlotte Sommerlath in Kettenis am 17.06. zu 73 Jahren
Eckhard Kempken in Hauset am 18.06. zu 70 Jahren
Johanna Rost in Neu-Moresnet am 25.06. zu 94 Jahren
Erika Schiffers in Eupen am 27.06. zu 75 Jahren
Wilhelmine Bitter in Neu-Moresnet am 29.06. zu 81 Jahren
Elisabeth Charlier in Walhorn am 30.06. zu 94 Jahren
Ilse Laschet in Eupen am 30.06. zu 90 Jahren
Gideon Van der Veer in Eupen am 01.07. zu 91 Jahren
Matthias Völl in Montzen am 02.07. zu 80 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: Pfarrer Martin Schuler - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung & Kontakt: Hans Thom, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: H. Thom -  Korrektoren: Rosi & Peter Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: ENSE GmbH - Aachen - Auflage: 650 Stück
 Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 25. Mai 2010