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52. Jahrgang

Juni 2009

Nr. 6

Verantwortlicher Herausgeber: Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

 

Monatsspruch Juni 2009, Was ich der Gemeinde sagen möchte

Monatsspruch Juni

„Wahrhaftig, jetzt begreife ich, dass Gott nicht auf die Person sieht, sondern dass ihm in jedem Volk willkommen ist, wer ihn fürchtet und tut, was recht ist.“

Apostelgeschichte 10,34-35

 


ZUM MONATSSPRUCH

Mit dieser befreienden Botschaft, die zugleich unser Monatsspruch ist, wendet sich der Apostel Petrus an einen viel gehassten Mann. Es ist der Hauptmann Kornelius, Mitglied der italienischen Kohorte, einem Teil der römischen Besatzungsmacht im jüdischen Land. Kornelius ist von Geburt aus ein Heide. Er ist aber zugleich auch ein gottesfürchtiger Mann. Und weil er ein gottesfürchtiger Mann ist, ist er Gott angenehm. Der Lehrer meines großen Ethik-Lehrers, Martin Werner, hat einmal geschrieben: das Entscheidende ist die Ehrfurcht vor Gott. Egal wo jemand herkommt, oder was für eine Vergangenheit er hat, Gott nimmt jeden Menschen an, wenn er ihn fürchtet. Wer dagegen die Ehrfurcht vor Gott aufgibt, egal ob er die Realität Gottes verharmlost oder gar leugnet, verstrickt sich in Sünde.

Bedenken wir, mit Ehrfurcht meint der Apostel nicht Angst haben, sondern größtmögliche Ehrfurcht, nämlich Ehrfurcht vor dem Anderssein – dem heiligen Gott. Es geht also um Achtung und Aufmerksamkeit dem gegenüber, was Gott will. Und nicht darum, dass wir Gott zu außerordentlichem
Eingreifen herausfordern und ihn so in unsere menschlichen Pläne einzuspannen versuchen. Heute fehlt es leider nicht an Versuchen, den „lieben Gott“ möglichst klein zu machen. Ja, geradezu in unserer postmodernen Zeit wird es immer öfters getan.

Vor einiger Zeit wurde die „Bibel in gerechter Sprache“ auf deutsch herausgegeben. Diese Bibel wurde hauptsächlich von Bibelwissenschaftlerinnen aus den Ursprachen übersetzt. Ausgehend von der feministischen Theologie fragten die Übersetzerinnen, wäre es nicht besser zu sagen: statt Vater im Himmel – Mutter im Himmel? War der Satz in der Bibel nicht zeitgebunden: das Weib fürchte den Mann? Sollte man nicht lieber sagen: statt das Weib fürchte den Mann, der Mann fürchte das Weib?

Sind wir nicht zum großen Teil schon dahin gelangt? So werden menschliche Wünsche und Projekte in das Wort Gott hineingelegt, und die Bibel wird unserer postmodernen Zeit angepasst. Als biblisch-reformatorische Christen müssen wir dieser matriachalistischen Versuchung klar entgegen stehen.

Hier ist unsere Erfurcht vor Gott und vor seinem ewigen Wort gefragt. Und diese ehrfürchtige Begegnung mit dem Allmächtigen wünsche ich Ihnen von ganzem Herzen,

Ihr Pfr. D. Tomczak


Was ich der Gemeinde sagen möchte

In dieser Brückeausgabe möchte ich Sie ganz besonders zum Gemeindefest Anfang Juli einladen.

Im Alten Testament lesen wir, wie wichtig Feste für Gott sind. Mindestens dreimal im Jahr sollte das Volk Gottes zusammenkommen.

Wozu dient so ein Fest?

Ein Fest bewirkt, dass man entspannen und feiern kann. Ferien und Feiern haben denselben sprachlichen Ursprung. Der Alltag mit seinen Sorgen und vielen Aufgaben wird zurück gestellt. Man macht eine Zäsur. Ohne Feste wird das Leben eintönig und langweilig.

Ein Fest dient auch, um das Bewusstsein der Zusammengehörigkeit zu stärken. Das fängt bei Familienfesten an. Gerade, wenn ein runder Geburtstag oder sonst irgendetwas Wichtiges in einer Familie gefeiert wird, kommen Schwestern und Brüder, Eltern, Kinder und Kindeskinder mal wieder zusammen. Man spürt, dass man zusammengehört, dass die anderen einem wichtig sind und es viele wichtige Dinge gibt, die man gemeinsam hat.

Darum musste auch das Volk Gottes immer wieder zusammenkommen. So dass jene, die ganz im Norden wohnten, nicht vergaßen, dass es ihresgleichen auch noch unten im Süden gab. Sie sollten wissen, dass sie als Volk Gottes eine gemeinsame Familie sind und sich Gott wie ein Familienvater freut, wenn sie zusammenkommen.

Ähnlich, so denke ich, sollten wir als Gemeinde dieses Gemeindefest nutzen, um mal wieder zusammenzukommen und festzustellen, dass wir zusammen gehören. Nicht nur, damit die Gemeindeglieder aus dem Norden – sprich Kelmis und Plombières mit denen aus dem Süden wie z.B. Membach und Eupen gemütlich miteinander plaudern.

Wichtig ist es, dass die verschiedenen Gruppen der Gemeinde zusammenkommen. Jung und Alt – von Musica Sacra, über den Nota Bene Chor, bis zum Logoteam und der „Alles klar?!“ - Band, Bibelstunde, Frauenfrühstück und Hauskreise, Rangergruppen und Kindergottesdienst, Brücketeam, Presbyterium, Verwaltungsrat u.s.w.. Man kennt sich vielleicht nur von der Brücke her. Beim Gemeindefest gibt es die Möglichkeit, einmal direkt Kontakt zu knüpfen.

Der Gottesdienst und das Programm werden dem entsprechend recht bunt sein, weil alle etwas beitragen sollen. In diesem Sinne lade ich Sie ganz herzlich zu diesem bunten Gemeindefest zu Beginn der Ferien ein und ich hoffe, man sieht sich!

Ihr Pfarrer M. Schuler

Musik / Royal Ranger

Lied des Monats EG 283: Herr der du vormals hast das Land...“.

Dem Text dieses Liedes liegt Psalm 85 zugrunde. Dieser Text zählt zu den so genannten „Segenpsalmen“.

Segen heißt das Heil Gottes in irdischer und geistlicher Hinsicht. Segnen in Beziehung auf Gott, Anbeten und Preisen (vergleiche 1. Kor. 10, 12).

Segnen in Beziehung auf Menschen, das Heil Gottes zusagen. Gottes Segenszusage ist ein Handeln.

Der Textdichter ist Paul Gerhard.

Die Melodie stammt von Wolfgang Dachstein, er war Organist in Straßburg am dortigen Münster und danach Organist an der Leipziger Thomaskirche.

Mendelssohn hat die erste und fünfte Strophe als große Chorfuge am Schluss des zweiten Teils seines Oratoriums ELIAS vertont. Wenn man diesen monumentalen Satz hört, dann entdeckt man die Kraft, die hinter diesem Text steht. Er benutzt die gleiche Tonart wie im Lied (G-Dur). In dieser Tonart werden gerne Texte vertont, die Ruhe und Friede ausdrücken.

Am Sonntag, den 28. Juni finden in unserer Kirche drei Konzerte mit Kammermusik des 19. und 20. Jahrhunderts statt.

Diese Konzerte finden im Rahmen des Eupener Musikmarathons statt.

Konzerte, die im Rahmen des Musikmarathons in der Friedenskirche stattfinden:

15.00 - 15.45 Uhr

Musik für Flöte und Klavier.
Werke von Reinecke, Poulenc, Messiaen, Copland.
Anne Davids aus Brüssel, Flöte, Stefan Pitz , Klavier.

16.45 - 17.30 Uhr

Paul Pankert Trio.
Zeitgenössische Werke für zwei Violinen und Cembalo
und das preisgekrönte Werk von Paul Pankert.

18.45 - 19.30 Uhr

Jazz mit Mathilde Renault und Jonas Knutson.


Minicamp der Royal Rangers

in Irrel vom 01. bis 03.05.2009

Am 1. Mai starteten wir mit 12 Kids und sieben Begleitern Richtung Irrel. Freundlicherweise hatte Herr Haselbach uns seinen Transporter zur Verfügung gestellt, so dass alles nötige Material wie Zelte, Kocher, Töpfe, Kühlschrank.... problemlos transportiert werden konnte. Nochmals herzlichen Dank dafür.

In Irrel packten alle beim Auspacken und Zeltaufbau mit an. Nach einer Stärkung – danke Alex - ging es ans Wandern und Geocachen. Das ist eine Art Schatzsuche mit GPS-Geräten. Karsten (vom Aachener Stamm) hat uns da wunderbar unterstützt und zudem noch die Aufgabe des Sanitäters übernommen.

Die Landschaft war traumhaft schön. Viele Felsen spornten zum Klettern an, was auch fleißig ausprobiert wurde.

Am Abend gab‘s eine Andacht von Markus und zum Ausklang des Tages wurden Pfadfinderlieder gesungen. Nach einer kurzen Nacht erwachten wir im Nebel, der sich aber im Laufe des Vormittags lichtete. Gestärkt durch Frühstück und Andacht ging es wieder zum Geocachen. Beide Caches wurden gefunden und alle konnten sich ins Logbuch eintragen. Abends hielt Markus eine Andacht am Ratslagerfeuer.

Am Sonntag mussten alle Zelte abgebaut und alles Material wieder in den Transporter verpackt werden. Es war eine tolle Zeit, bei schönem Wetter in wunderbarer Landschaft.

Ein großes Danke an alle Leiter, vor allem aber an GOTT!

Elisabeth Recker

Ein Stein der ins Rollen kommen soll / Wanted! Gesucht!

Ein Stein der ins Rollen kommen soll

Diakonische Schecks

Manche Christen wünschen hier und da ihre Gaben und ihre Zeit anderen zur Verfügung stellen zu können. Sie würden gerne, wie Jesus uns auffordert, anderen dienen. Im schlichten Sinn des Wortes. Auf der anderen Seite gibt es Menschen, die dringend Hilfe bräuchten. Aber wie kann man die beiden
verknüpfen?

Folgendes wollen wir versuchen. Auf kleinen „Diakonieschecks“ trägt man ein, was man gut kann oder gerne macht. Zum Beispiel gibt es jemand, der gut mit dem PC umzugehen vermag, der kann dann: „Computerhilfe – bei einem PC Problem“ anbieten. Jemand hat ein Auto und hat Zeit, mal zu fahren, der kann sich melden mit: „Fahrdienst – für zwei Stunden“. Das sind nur Beispiele. Es gibt eine Fülle von vielen verschiedenen Möglichkeiten, wie jemand anderen dienen kann oder vielleicht auch nur eine kleine Freude machen kann.

Außerdem kann man auf den Schecks vermerken, wenn man Hilfe benötigt. Die ausgefüllten „Diakonieschecks“ werden in den Gottesdiensten eingesammelt und dann ausgewertet. Auf einer Tafel im Eingangsbereich kann man später sehen, was gewünscht und geboten wird. Ein verantwortliche Person wird sich darum kümmern, dass die Schecks eingelöst werden können.

Mit Hilfe der Diakonieschecks kann sich so ein Netzwerk bilden, in welchem die Gemeindeglieder sich gegenseitig helfen und füreinander da sein können.

Es wäre schön, wenn dieser Stein ins Rollen käme.

MS


„Siehe, das ist Gottes Lamm, das der Welt Sünde trägt“
(Joh.1, 29)

Vor ungefähr einem Jahr sahen wir das in grün gehaltene Bild mit Schafen das erste Mal in einem Lädchen in Kelmis und wussten sofort, dass es der ideale Altarschmuck für die Johanneskirche sein würde. Damals hatten wir uns das Antependium (von lat.: ante = vor und pendere = hängen) zunächst gegen eine Leihgebühr für einige Zeit aufhängen dürfen. Da die Resonanz in der Gemeinde aber durchgängig positiv war, haben wir uns in 2009 zum Kauf entschieden.

Anlässlich der Gemeindeversammlung und Wahlen am 17. Mai riefen wir zu Spenden auf. Und es ist kaum zu glauben, fast auf den Cent genau kam der Kaufbetrag von 40,- Euro an diesem Tag zusammen. Dank an alle Geber! „Sein Wort gilt alle Tage bis in Ewigkeit. Denn es steht geschrieben, er ist unser Gott und wir das Volk seiner Weide und Schafe seiner Hand. (Psalm 95, 7).

AA


Wanted! Gesucht!

Lieblingsrezepte für ein Gemeindekochbuch.

Lasst Euch noch mal erinnern an unser geplantes Gemeindekochbuch. Wir suchen immer noch Rezepte, die Ihr uns per Email an miriam.manderfeld add gmx.net senden könnt oder einfach in einem der Pfarrhäuser für uns abgebt.

Der Prototyp des Kochbuches wird zum Gemeindefest am 05.07.2009 vorgestellt. Dann werden auch Bestellungen entgegen genommen. Der Erlös aus dem Verkauf der Kochbücher wird unserer Gemeinde
zugute kommen. Wir freuen uns auf Eure Rezepte und bedanken uns im voraus für Eure Mitarbeit.

Die Royal Rangers

Rückblick Gemeindeversammlung / Neues Element in traditionellen Gottesdiensten

Rückblick Gemeindeversammlung

Am Sonntag, den 17. Mai 2009, fand in Eupen unsere diesjährige Gemeindeversammlung statt.

Besonderes Highlight dieser Versammlung war die Verkündung der Wahlergebnisse zur Mitgliedschaft im Presbyterium und Verwaltungsrat.

Es war ein schöner Sonntag, die Sonne schien - es regnete nicht. Vielleicht auch deshalb waren die Reihen der Teilnehmer stark reduziert. Waren zu den Andachten und den anschließenden Wahlen in den beiden Kirchen (Neu-Moresnet und Eupen) noch viele Gesichter zu sehen, so machte sich in der anschließenden Gemeindeversammlung bei manch einem ein eher langes Gesicht breit, weil es so wenige von den Kirchenbänken auf die Stühle des versammelnden Gemeinderaumes geschafft hatten.

Wie auch in den letzten Jahren lauschten die Anwesenden den Ausführungen je eines Vertreters aus jedem der Gemeindekreise und -gremien. Besonderes Interesse lag in diesem Jahr auf den Konsequenzen der Weltwirtschaftskrise, die auch unsere Gemeinde einen finanziellen Verlust von ca. 7.000,- Euro bescherten. Umso begeisterter nahmen die Anwesenden die frohe Nachricht über eine große Spendenbereitschaft auf, die unserer Jugendband „Alles Klar?!“ die Anschaffung einer alle Ohren begeisternden Musikanlage zu ermöglichen scheint.

Neues tut sich auch im Kindergottesdienstteam. Dort denkt man über erstaunliche Wege nach, wie schon die Kleinen unter uns in den Gottesdienst geführt werden können. Wir dürfen hierzu weiterhin gespannt sein.

Das Brücketeam wartete im Vorfeld der Gemeindeversammlung mit einem Fragebogen für alle Wähler und Besucher auf. Der zweiseitige Bogen wurde von allen sehr eifrig ausgefüllt und wird anhand einer noch zu erstellenden Statistik zeigen, welchen Stellenwert die BRÜCKE in der Gemeinde hat und welches Potential an Verbesserungen und Veränderungen die Befragten sehen. Das Ergebnis werden wir in der BRÜCKE veröffentlichen.

In besonderer Weise erfrischend war auch in diesem Jahr der Rückblick und Ausblick unseres weit bekannten Kantors, Johannes Fleu. Mit einer wohl nur ihm eigenen Leichtigkeit voller Humor und Witz schilderte er sein Engagement für die Musik, das unsere Gemeinde über die Grenzen Belgien hinaus bekannt macht und interessant.

Neben den beispielhaft detaillierter erwähnten Gemeindeaktivitäten seien nun auch die „anderen Engagierten“ genannt: Chor, Frauenkreis, Verwaltungsrat, Presbyterium, Pfarrer, Lobpreisteam, Pfadfinder, Distriktsabgesandte und Ekklesia.

Euch allen vielen Dank für Euer Tun und weiterhin Segen für Euer Wirken.

HT

Wahlergebnisse Presbyterium:

An den Wahlen haben sich 0,5 % unserer Gemeindeseelen beteiligt. Von den in der Wählerliste vermerkten Gemeindegliedern haben 68,5% Ihre Stimme abgegeben.

Frau Noethlichs, Herr Niessen und Herr Lander haben schon die Wahl angenommen. Herzlichen Glückwunsch.

Die Einsegnung der Gewählten findet am 14. Juni statt.

Rolf Lander 74,5% Ja-Stimmen

Wahlergebnisse Verwaltungsrat:

Regine Noethlichs 94,5 % Ja-Stimmen
Alfred Niessen 85,4 % Ja-Stimmen
Patrick Clooth 70,9 % Ja-Stimmen
Dr. Ulrich Knittel 65,4 % Ja-Stimmen

Neues Element in den traditionellen Gottesdiensten

Gedenkt Eurer Lehrer im Glauben

„Gedenkt an eure Lehrer, die euch das Wort Gottes gesagt haben; ihr Ende schaut an und folgt ihrem Glauben nach.“ So heißt es in Hebräer 13,7.
Zu unserem christlichen Glauben gehören Wurzeln. Die Frohe Botschaft von Jesus Christus lief wie ein unauslöschliches Feuer durch die Jahrhunderte hinweg und entfachte immer wieder Menschen. Menschen, die dann aus ihrer Glaubensüberzeugung heraus ihre Zeit prägten und die bis heute Spuren hinterlassen haben.

Darum hat das Presbyterium auf Anregung von Herrn Pfarrer Bernhard Rolffs beschlossen, dieses Zeugnis des Glaubens auch im Gottesdienst zu Wort kommen zu lassen. Alle vierzehn Tage stellen wir ab Juli in den traditionellen Gottesdiensten einen oder eine unserer Glaubensväter und Glaubensmütter kurz vor.

MS

Pfingstgedicht

Sehnend blicke ich nach oben,
Dürstend wie ein
dürres Land;
Halte segnend aufgehoben,
Vater, deine treue Hand!
Kehre wieder,
Geist der Pfingsten,
Senk dich wieder Erdenwärts;
Der du kommst
zu den Geringsten,
Komm auch in mein
müdes Herz!


Pfingstgedicht


Autor:
Friedrich Traub
(1873-1906)

Blick über den Zaun

Größen der Reformation

Philipp Schwartzerdt

Genau so, stelle ich mir einen Intellektuellen vor - lang, blass, gebrechlich, hohe Stirn und lange Nase.

Schon erstaunlich, was der Mann in den 63 Jahren seines Lebens alles erreicht hat. Er war Philosoph, Philologe, Humanist, Theologe, Lehrbuchautor und Dichter. Und über allem war er die rechte Hand Martin Luthers. Besser bekannt dürfte er Ihnen unter seinem griechischen Namen sein - Melanchton (griech. schwarze Erde), den er für seine Verdienste um die griechische Lehrgrammatik 1509 verliehen bekam.

Martin Luther und Philipp Melanchton entdeckten sich in Wittenberg als reformatorisches Team und lernten sich schätzen. Melanchton unterrichtete damals an der Universität Griechisch. An eben der Schlosskirche dieser Universität schlug Martin Luther im Jahr 1517 am Reformationstag (31. Oktober) seine 95 Thesen an und läutete damit den Beginn der Reformation ein.

Melanchton war ein Mann mit ungeheurem Wissen, er war für Luther ein ungemeiner Reichtum und Luther wiederum für Melanchton ein religiöser Lehrer und Freund. Luther gelang es übrigens den arbeitswütigen Professor Melanchton „unter die Haube“ zu bringen, indem er ihn 1520 mit Katharina Krapp verkuppelte.

Der besondere Verdienst Melanchtons liegt sicherlich in seinen intellektuellen Fähigkeiten, die er Luther und damit der Reformation in den Dienst stellte (z.B. Vorbereitung der Leipziger Disputation, Übersetzungshilfen zum Neuen und Alten Testament).

HT


IRAN : Verfolgung verschärft

Im Rahmen der dreijährigen weltweiten Gebetskampagne „Gefährlicher Glaube“ bittet Open Doors dringend für Glaubensgeschwister in der Islamischen Republik Iran zu beten. Der Druck auf die Kirche und ehemalige Muslime hat sich verschärft. Seit Jahren steht der Iran auf Platz 3 der Liste der Länder, in denen Christen am meisten verfolgt werden. Am 5. März wurden in der Hauptstadt Teheran zwei Christinnen verhaftet, ihre Wohnung durchsucht und persönliche Sachen beschlagnahmt. Der Grund ihrer Festnahme ist unbekannt. Mehrere Male wurden die Frauen verhört. Wie Middle East Concern berichtete, sitzen sie im berüchtigten Evin-Gefängnis ein. In einem kurzen Telefonat mit ihren Familien sagten sie, es gehe ihnen körperlich schlecht.

Wie die Nachrichtenagentur IDEA berichtete, wurden jüngst drei ehemalige Muslime zu acht Monaten Gefängnis und weiteren fünf Jahren auf Bewährung verurteilt, weil sie die christliche Botschaft verbreitet und „mit anti-staatlichen Bewegungen“ zusammengearbeitet haben sollen. Seyed Allaedin Hussein, Homayoon Shokouhi (48) und Seyed Amir Hussein Bob-Annari (25) waren 2008 am Flughafen Shiraz auf dem Weg zu einer christlichen Konferenz in Dubai verhaftet worden.

Der Richter warnte die drei davor, das Evangelium weiter zu verbreiten, andernfalls würde ihre Strafe verschärft und sie wegen Abfall vom Islam angeklagt werden, was mit dem Tod bestraft werden kann.

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 07.06.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst mit Abendmahl zum Sonntag Trinitatis + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst mit Abendmahl zum Sonntat Trinitatis [S]

 So 14.06.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst mit Einsetzung der Verwaltungsräte und Presbyter in das neue Mandat [S]

So 21.06.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum 2. Sonntag nach Trinitatis mit Kigo [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 2. Sonntag nach Trinitatis [T]

So 28.06.

10.40 Uhr

Kelmis

Lobpreisgottesdienst + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 3. Sonntag nach Trinitatis [T]

So 05.07.

10.00 Uhr

Kelmis

Bunter traditioneller, Familienlobpreisgottesdienst zum Gemeindefest [S]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 21.06.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 08.06.

19.30 Uhr

Raeren

[T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 23.06.

20.15 Uhr 

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath Pfarrhaus Neu-Moresnet

jeden Di.

09.30 Uhr

Kelmis

Offenbarung des Johannes [R]

BIBELSTUNDE

Di 02.06.

19.30 Uhr

Kelmis

Esther [S]

Di 09.06.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 16.06.

19.30 Uhr

Kelmis

Johannesevangelium [R]

Di 23.06.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 30.06.

19.30 Uhr

Kelmis

Grillen [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 03.06.

17.00 Uhr

Kelmis

Grillen

Mi 10.06.

09.30 Uhr

Eupen

Von Wittenberg bis Eisenach (I. Kaub)

Mi 17.06.

09.15 Uhr

Kelmis

Rückblick, Ausblick - Ferien

Presbyterium

Do 11.06.

20.00 Uhr

Kelmis

Sitzung

Do 25.06.

20.00 Uhr

Kelmis

Hauskreis

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr

Eupen 

Chorproben

KONFIRMANDEN

1. Jahrgang:

 Sa 13.06.

09.00 Uhr

Eupen

Unterricht

Nachtreffen der Konfirmanden Jahrgang 07-09:

Sa 20.06.

17.00 Uhr

Kelmis

Nachtreff, Bilder anschauen, Album basteln ...

GEBET

jeden Mi.

19.00 Uhr

Kelmis

Gebet für die Gemeinde

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 20.06.

15-17 Uhr

Kelmis

Lagerfeuer

Delphine (Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 06.06.

15-17 Uhr

Kelmis

Basteln

Sa 20.06.

15-17 Uhr

Kelmis

Lagerfeuer

Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 06.06.

15-17 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Sa 20.06.

15-17 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Hühner (Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 06.06.

18-21 Uhr

Eupen

Ausbildungspaket

Sa 20.06.

18-21 Uhr

Eupen

Hausschuhe fertig stellen, Vorbereitung fürs Sommerfest

Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

Do 25.06.

  

Membach

Teamtreffen bei Ruth Haselbach

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

Gemeindefest

So 05.07.

ab 10.00 Uhr

Kelmis

Frohes und buntes Gemeindefest zum Ferienbeginn

Musikalische Vesper

Mi 10.06.

19.00 Uhr

Kettenis Kirche

Musikalische Vesper [T]

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 10. Juni 2009

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0475 86.22.92

Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65


Gemeindesommerfest 2009

Unter dem Motto „GEMEINSCHAFT“ laden wir, die Royal Rangers, alle Gemeindemitglieder sowie eure Familien, Freunde und Interessierte zum diesjährigen Sommerfest ein.

Starten werden wir am 05.07.2009 um 10.00 Uhr mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche zu Neu-Moresnet. Dieser Gottesdienst wird durch die unterschiedlichen Gruppen unserer Gemeinde mitgestaltet, um euch einen lebendigen Überblick über unsere bunte Gemeinschaft zu geben. Ab 12.00 Uhr besteht, gegen einen kleinen Unkostenbeitrag, die Möglichkeit, ein Mittagessen zu erhalten, dessen Verdauung ab 14.00 Uhr mit fröhlichen Spielen und anderen Aktivitäten gefördert wird. Ab 16.00 Uhr gilt es dann, sich bei Kaffee und Kuchen sowie angeregten Gesprächen zu erholen.

Wir freuen uns bereits jetzt auf ein bereicherndes Miteinander in entspannter Atmosphäre in Gottes Gegenwart. Die Erlöse aus den verschiedenen Angeboten kommen in vollem Umfang unserer Gemeinde zugute. Gerne gesehen sind auch Interessierte außerhalb der Gemeinde und Eure Freunde – herzlich sind auch sie zu unserem diesjährigen Fest eingeladen. Informative Flyer werden ab Anfang Juni in den beiden Pfarrhäusern ausliegen.

Die Royal Rangers


Anmeldung zum Konfirmandenunterricht

Der neue Kurs für die Konfirmation beginnt wie jedes Jahr im September. Ein Einführungsabend für Eltern und Jugendliche findet am Mittwoch den 09. September um 19.30 Uhr im Pfarrhaus von Neu-Moresnet statt. An diesem Abend besteht die Möglichkeit, sich zum Konfirmandenunterricht anzumelden. Jugendliche sollten möglichst 13 Jahre alt sein oder in diesem Jahr noch werden (Jahrgang 1995/96).

Ältere Jugendliche können gerne auch noch mitmachen. Dieser Konfirmandenkurs endet mit der Konfirmation an Pfingsten 2011 (12. Juni). Bitte beachten Sie, dass dieses Jahr die Konfirmandenfreizeit bereits Ende September stattfinden wird.

Bei Fragen wenden Sie sich bitte an: Pfr. M. Schuler (Tel. 087/ 63 04 85)


Fahrt nach Eschweiler

Auch in diesem Jahr sind wir wieder eingeladen, nach Eschweiler in die dortige Friedenskirche zu fahren und gemeinsam mit der Gemeinde von Pfr. Schippers (Bruder von Paul Gerhard Schippers) einen Gottesdienst zu feiern.

Wer dabei sein möchte, wende sich bitte an: Pfr. M. Schuler (Tel 087/ 63 04 85).


Abwesenheit von Pfarrer Dariusz Tomczak:

30. Juni bis 18. Juli und 14. August bis 19. August (Urlaub)
26. August bis 29 August (Deutsch-Belgische Begegnungstagung)


Ein Witz!

Der Pfarrer fragt im Unterricht:

„Was muss man tun, um in den Himmel zu kommen?“

Meldet sich ein Konfirmand:

„Sterben!“

Rätsel

Es werden Wörter gesucht, die man den linken anfügen sowie den rechten voraussetzen kann,
sodass aus dieser Kombination neue sinnvolle Wörter entstehen. Die Anfangswörter der Mittelbuchstaben ergeben die Schlusslösung.

Laut ... Kette, Schmiede … Hütte,
Wahl … Duell, Gewitter … Wurm,
… Wein … Gurke, Haar … Haut,
Ober … Mond,
Schaden … Mann,
Geld … Strecke, Haft … Lauf.

Lösung in der nächsten Brücke-Ausgabe


wir gratulieren herzlich:

Geburtstage

Verena Duddeck in Membach am 08.06. zu 73 Jahren
Heinz Weisskopf in Neu-Moresnet am 09.06. zu 85 Jahren
Helga Küchen in Kettenis am 16.06. zu 76 Jahren
Helga Jahnke in Kelmis am 16.06. zu 73 Jahren
Charlotte Sommerlath in Kettenis am 17.06. zu 72 Jahren
Wolfgang Elfrath in Eynatten am 19.06. zu 88 Jahren
Udo Heilmann in Eupen am 21.06. zu 70 Jahren
Johanna Rost in Moresnet am 25.06. zu 93 Jahren
Erika Schiffers in Eupen am 27.06. zu 74 Jahren
Josef Schiffers in Eupen am 27.06. zu 74 Jahren
Wilhelmine Bitter in Neu-Moresnet am 29.06. zu 80 Jahren
Elisabeth Charlier in Walhorn am 30.06. zu 93 Jahren
Ilse Laschet in Eupen am 30.06. zu 89 Jahren
Gideon Van der Veer in Eupen am 01.07. zu 90 Jahren
Matthias Völl in Montzen am 02.07. zu 79 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -  Korrektorin: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print & mail factory - Aachen - Auflage: 650 Stück
 Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 07. Mai 2010