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52. Jahrgang

Mai 2009

Nr. 5

Verantwortlicher Herausgeber: Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

 

Monatsspruch Mai 2009, Was ich der Gemeinde sagen möchte

Monatsspruch Mai

„Wir können‘s ja nicht lassen, von dem zu reden, was wir gesehen und gehört haben.“

Apostelgeschichte 4,20

 


ZUM MONATSSPRUCH

Wenn Kinder etwas hören, was ihnen ganz wichtig ist, dann können sie es nicht für sich behalten. Sie müssen es einfach weiter erzählen. Im Kindergarten kann man dann die abenteuerlichsten Geschichten erfahren. Manchmal ist es den Eltern etwas peinlich, wenn die Kinder Dinge erzählen, die man doch lieber für sich behalten hätte. Aber je mehr man Kinder verbietet irgendetwas zu erzählen, umso wichtiger wird die Sache für sie und sie können es noch weniger für sich behalten.

Ähnlich geht es den beiden Jüngern Petrus und Johannes unmittelbar nach Pfingsten. Sie haben gewaltige Dinge erlebt. Zunächst eine schreckliche Tragödie. Ihr Freund, ihr Lehrer, ihr Anführer, Jesus wurde von einem ihrer Gruppe verraten und auf niederträchtige Art und Weise mit einem Schein des Rechts ermordet. Alles schien nun aus zu sein. Ihr Glaube wurde bis in die Grundfesten erschüttert.

Doch nach drei Tagen geschah für sie etwas Unfassbares. Jesu Grab war leer. Dann begegnete er ihnen als Auferstandener. Vierzig Tage vergingen im Nu. Immer wieder begegnete ihnen Jesus und erklärte ihnen das Geschehen rund um die Auferstehung.

Dann nahm er Abschied von ihnen. Nun hätte man meinen können, dass die Sache mit Jesus ihren Abschluss gefunden hatte. Aber 10 Tage später. Also am 50. Tag nach der Auferstehung („Pentecoste“ also Pfingsten, heißt fünfzig Tage) kam es zu einem weiteren großen Ereignis. Die Kraft Gottes, der Heilige Geist, ergriff die Jünger. Dank des Heiligen Geistes konnten auch sie plötzlich die Dinge tun, die Jesus tun konnte. Die beiden kamen zum Beispiel an einem gelähmten Bettler vorbei, der etwas Kleingeld wünschte. Petrus aber sagte: „Ich kann dir kein Silber und kein Gold geben, aber eines habe ich, schau mich an: Im Namen Jesu sage ich dir: Steh auf.“ Und der Mann konnte gehen.

Mit einer großen Welle an Begeisterung erzählten nun die Nachfolger Jesu überall, dass Jesus lebt und sein Reich bald kommen wird.

Das machte den Behörden Angst. Sie wollten natürlich nicht an Jesus erinnert werden. Schließlich hatten sie ihn zu Unrecht getötet. Außerdem hatten sie gehofft, dass seitens der Anhänger Jesu nach dem kurzen Prozess mit dem Anführer endlich Schluss mit der Sache Jesus wäre. Darum versuchten sie, den beiden Jüngern das Reden von Jesus zu verbieten. „Nehmt diesen Namen nie mehr in den Mund!“ befahlen sie.

Aber kann man jemanden verbieten zu erzählen, was wirklich das ganze Herz erfüllt? Nein, das funktioniert nicht. Und die beiden sagten es ganz offen: „Wir können es nicht lassen, von dem zu erzählen, was wir [mit eigenen Augen und Ohren] gesehen und gehört haben.“ Ein Verbot nützt da gar nichts.

Immer wieder staune ich, wie man durch Jahrhunderte hinweg verhindern wollte, die Botschaft von Jesus zum Schweigen zu bringen. Man versuchte es mit brutalsten Methoden bis hin zu ganz feinem Druck der Verführung und Manipulation. Und doch konnte niemand die Botschaft aufhalten. Voltaire zum Beispiel soll zu seinen Lebzeiten behauptet haben „In 100 Jahren wird es keine Bibel mehr geben!“ Kurze Zeit nach Voltaires Tod kaufte die Genfer Bibelgesellschaft sein Haus. In der Folgezeit gingen Millionen von Bibeln und Bibelteilen durch sein Haus in alle Welt.

Niemand wird die Botschaft von Jesus Christus aufhalten können. Denn der Heilige Geist weht sie in alle Welt durch Menschen, denen sie am Herzen liegt.

Ihr Pfr. Martin Schuler


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Liebe Leser

Herzlichen Dank für Ihr Interesse an unserem Gemeindebrief und für Ihr regelmäßiges Bezahlen des Brücke-Abonnements. Wie viele von Ihnen wissen, habe ich mich in den letzten zwei Jahren viel für die Entwicklung unserer Gemeindeordnung eingesetzt. Bei der letzten Gemeindeversammlung wurde die organisatorische und rechtliche Ausgestaltung unseres Gemeindelebens geregelt. Nun soll in diesem Jahr, bei unserer Gemeindeversammlung am 17. Mai, die geistliche Ausrichtung unserer Gemeinde präsentiert werden. An dieser Stelle möchte ich meinem Kollegen Pfr. Schuler herzlich danken für die gute Zusammenarbeit bei dieser wichtigen Aufgabe.

Im Diakoniebereich arbeitet unsere Gemeinde seit kurzem eng mit den örtlichen Sozialeinrichtungen zusammen. Wenn Sie die bedürftigen Menschen in unserer Gegend finanziell unterstützen möchten, dann sind Sie eingeladen, Essenbons im Wert von 20 € zu spenden. Danke für Ihre Hilfe im Voraus!

Als wir vor vier Jahren nach Eupen kamen, wurde das Pfarrhaus während mehrerer Monate an vielen, aber nicht allen Stellen gründlich renoviert. Nun freuen wir uns als Familie, dass fünf kaputte Fenster in unserer Pfarrwohnung im Frühling ausgewechselt werden. Hier möchte ich ausdrücklich dem Verwaltungsrat danken.

Vor einigen Wochen ist mein Vater im Alter von 63 Jahren beim Radfahren in Polen plötzlich verstorben. Allen Menschen, die während dieser schweren Zeit der Trauer mir und meiner Familie zur Seite gestanden haben, auch dem Presbyterium, möchte ich einen herzlichen Dank sagen.

Den Jugendlichen, die zwei Jahre lang den Konfirmanden-Unterricht besucht haben, wünschen wir ein schönes Fest unter dem Segen Gottes und Ihnen, liebe Leser, schöne und erholsame Pfingsttage.

Es grüsst Sie herzlich
Ihr Pfr. D. Tomczak und Frau

Musik / Jugend

Lied des Monats EG 567: „Am Pfingsttag unter Sturm...“.

Das Lied für den Monat Mai ist EG 567: „Am Pfingsttag unter Sturmgebraus ......“

Dieses Lied erzählt in den Strophen eins bis drei in Reimform die Pfingstgeschichte. Die vierte Strophe ist freie Dichtung. In dieser Strophe wird dazu aufgerufen, an Gott zu glauben, der Jesu auferweckte, und er der einzige ist, der den Menschen retten kann vor dem ewigen Tod.

Der Dichter des Textes, Sigisbert Kraft, war Altkatholischer Bischof des Bistums Bonn und Mitbegründer der Arbeitsgemeinschaft für Ökumenisches Liedgut. Die Melodie ist dem Liede „Erschienen ist der herrliche Tag“ entnommen. Der Komponist war Nicolaus Herman. Er zählt zu den bekannteren Liedkomponisten. In unserem Gesangbuch stehen vierzehn Lieder von ihm.

Sonntag, 24. Mai 2009 um 10.40 Uhr MUSIK- PLUS GOTTESDIENST EUPEN:

Werke für Flöte und Klavier von Händel und Hoffmeister. Nathalie Schnackers, Querflöte, Johannes Fleu, Klavier.


(Und wieder einmal...)

ein Chorwochenende in Nessonvaux

„Kann es tatsächlich sein, dass schon wieder ein Jahr vorbei ist?“ war die Frage, die sich den Chormitgliedern unwillkürlich stellte, als es abermals hieß:“ Koffer packen und ab nach Nessonvaux“.
Und beim Verteilen der Zimmer und Auspacken der Koffer wurde es irgendwie noch deutlicher: Nicht nur wir sind so langsam in die Jahre gekommen (mindestens ¼ der Mitglieder ist bereits seit unglaublichen 30 Jahren dabei!), auch an den Räumlichkeiten geht die Zeit nicht spurlos vorüber. So knackte es nicht nur in unseren Knochen sondern auch ein wenig in Rohren und Gebälk, was für Sänger mit leichtem Schlaf für nächtliche Unterhaltung sorgte.

Doch das konnte der guten Laune und der Begeisterung für das Singen keinen Abbruch tun, hatte unsere Dirigentin Elisabeth doch auch diesmal wieder besonders schöne neue Lieder für uns herausgesucht, die im kommenden Oktober im Rahmen eines Konzertes in Neu- Moresnet dargebracht werden.

Wenn Sie nun neugierig geworden sind, was der Grund unserer Freude am Chorgesang ist und wenn Sie selbst Spaß am Singen haben, dann melden Sie sich doch einfach bei unserer Dirigentin Elisabeth Recker.

Ansonsten freuen wir uns auch über jeden Zuhörer, der uns durch sein Dasein bei dem Konzert oder in den Gottesdiensten unterstützt und motiviert.

Ps. Gut versucht, Alex, aber diesmal hat das mit den 2 kg nicht geklappt!

Kleines Ratespiel!

Wer sind die Chorsänger, die bereits seit 30 Jahren dabei sind???


Konfirmation und Bekenntnisfeier

Den Konfirmationsgottesdienst, der von den Konfirmanden mitgestaltet wird, feiern wir am Pfingstsonntag, dem 31. Mai in der Eupener Friedenskirche.

Der Gottesdienst beginnt bereits um 10.00 Uhr. Er wird von der Lobpreisband und dem Organisten Johannes Fleu musikalisch umrahmt. Da wir den Konfirmanden im Konfirmationsgottesdienst kein Bekenntnis mehr abverlangen möchten, laden wir sie bereits am 21. Mai (Christi Himmelfahrt) zu einer freiwilligen Bekenntnisfeier ein, an der sie freiwillig teilnehmen können. Die Bekenntnisfeier beginnt um 19.30 Uhr in der Johanneskirche.

Wer die Konfirmanden persönlich beglückwünschen möchte und deren Anschrift bedarf, wende sich bitte an Pfr. Martin Schuler.

Konfirmanden 2009:

 
   

Sebastian Clooth

4700 Eupen

Jeanette Dobe

4711 Astenet

Susanne Emmerich

4728 Hergenrath

Lukas Hendges

4700 Eupen

Jessica Jakobides

4701 Kettenis

Nils Nitsch

4721 Neu-Moresnet

Marcel Schippers

4728 Hergenrath

Anna Spaniol

4720 Kelmis

Felix Stockhausen

4850 Montzen

Saskia Van Herbruggen

4720 Kelmis

Christian Chao

4850 Montzen

Stein der Erbauung

Wunder gibt es immer wieder

Hans, sagt meine Frau neulich zu mir, das ist jetzt schon fast 20 Jahre her. Ohne dass ich nachfragen muss, weiß ich sofort, wovon sie redet. Sie denkt an Leipzig, sie denkt an die aufregenden Tage in denen wir uns inmitten der politischen Wehen um die Wiedervereinigung der beiden deutschen Staaten kennen lernten. Das war eine wirklich spannende Zeit für uns und sie ist wirklich schon 20 Jahre her – wie doch die Zeit vergeht!

Nur zu gut erinnere ich mich noch wie heute, es war ein Montag im Oktober 1989, an welchem ich meinen studentischen Drahtesel (Fahrrad) bestieg und die Tür zu Gottschedstrasse öffnete, um zur Hochschule zu fahren. Ich traute meinen Augen nicht, hatte ich in der Lokalpresse eine wichtige Ankündigung verpasst? In allen der Innenstadt nahe gelegenen Seitenstrassen standen Panzer, Mannschaftswagen der Nationalen Volksarmee und jede Menge Uniformierte, ihre Waffen griffbereit.

Erst als ich damals einige Minuten später auf das Portal der kirchlichen Hochschule zusteuerte, wurde mir vollends klar – die sind alle wegen der Montagsdemos hier, die wollen kurzen Prozess mit dem „Wir sind das Volk! – Rufen“ und den kritischen Stimmen auf den Leipziger Strassen machen, die wollen Krieg!

Heute hier und jetzt wissen wir, dass die Demonstrationen von einst in Leipzig und Dresden und Berlin und vielen anderen Städten der DDR sowie die anschließenden Ereignisse wie z.B. der Grenz - Mauerfall, in die Geschichtsbücher der Welt eingegangen sind als die FRIEDLICHE Revolution in Deutschland.

Liebe Leser der Brücke, in wenigen Tagen ist Pfingsten. Der Geburtstag der Kirche, gefeiert im Angedenken an ein Ereignis in der frühchristlichen Gemeinde, bei welchem der Heilige Geist die Sprache und das Denken der Menschen vereinte. Und sie redeten, ein jeder in seiner Sprache, aber alle konnten sich verstehen, so berichtet es die Apostelgeschichte.

Wissen Sie, die Ereignisse vor 20 Jahren in der DDR zeigen mir, wo Menschen an Verständigung und friedlicher Veränderung interessiert sind und gemeinsam dafür eintreten, da sind Wunder möglich. Wunder auf zwischenmenschlicher Ebene und erst Recht mit der Hilfe Gottes. Und das nicht nur im Herbst, sondern zu jeder Zeit. Der Heilige Geist ist allgegenwärtig, er weht überall und bewirkt Wunder. Lassen wir uns doch bewegen, indem wir uns nach ihm, gleich den Windrädern, ausrichten! Bauen wir auf ihn, auch da, wo wir keinen Ausweg mehr sehen oder nicht mehr an eine gutes Ende glauben können!

HT

An die Kritiker.

Nur nicht gleich das Schwert gewetzt und das Beil geschliffen!
Was ihr niemals überschätzt, habt ihr nie begriffen.

(Paul Heyse)

Kandidaten für den Verwaltungsrat

KANDIDATEN FÜR DEN VERWALTUNGSRAT

Liebe Gemeinde,

wie einige von Ihnen wohl wissen, war ich in den letzten 12 Jahren Mitglied des Verwaltungsrates und die meiste Zeit davon auch Rendant (Kassenführer).

Das ist wirklich kein leichtes Amt, und ich hatte mir vorgenommen, wenigstens einmal eine Wahlperiode auszusetzen. Die augenblickliche komplizierte Situation, die durch die Notwendigkeit, den Kirchturm zu reparieren entstanden ist, lässt mich in diesem Entschluss schwankend werden.

Immerhin hat mir mein Aufenthalt in Taiwan - wo ich bis Ende Juli bleiben werde - eine gewisse Atempause gegeben (sogar deutlich länger als ein Jahr, weil Frau Noethlichs das Rendantenamt schon einige Zeit früher übernommen hat). So stelle ich mich also zu Wahl.

Ich werbe jedoch nicht um Ihre Stimme, sondern verspreche lediglich, im Falle der Wahl, mein Bestes zu geben.

Dr. Ulrich Knittel

Liebe Gemeinde,

mein Name ist Alfred Niessen. Ich bin 29 Jahre alt, verheiratet mit Miriam Manderfeld und wohne in Neu-Moresnet. Seit dem Abschluss meines Studiums der Betriebswirtschaftslehre an der RWTH Aachen bin ich im Rechnungswesen eines Versicherungskonzerns in Aachen tätig.

Seit mehreren Jahren bin ich aktiv in dieser Gemeinde tätig, bisher bringe ich vor allem meine musikalische Begeisterung ein. Einige werden mich als Bassist und manchmal auch als Schlagzeuger der Lobpreisband und / oder als Sänger in unserem Chor Nota Bene kennen.

Da ich auch sehr gerne an Verwaltungs- und Projektaufgaben arbeite, könnte ich mir eine Mitarbeit im Verwaltungsrats - Team vorstellen.

Alfred Niessen

Blick über den Zaun

HÄTTEN SIE'S GEWUSST?

Die Menorah, der siebenarmige Leuchter

Am 10. Februar 1949 entschied der vorläufige Rat des Staates Israel, den siebenarmigen Leuchter zum Staatswappen zu erklären. Der Rat hatte zu einem Wettbewerb aufgerufen, und 450 Vorschläge wurden eingereicht. Ausgewählt wurde schließlich die Menorah mit den sieben Sternen, die von den Kunstgraphikern Walisch und Struski entworfen worden war. Die sieben Sterne entstammten einem Vorschlag Theodor Herzls für die Flagge des jüdischen Staates und sollten „die goldenen Stunden des Arbeitstages“ symbolisieren. So sollte im Emblem der „Menorah“ die jüdische Geschichte mit dem modernen sekulären Liberalismus von Theodor Herzls verbunden sein.

Am Berg Sinai beginnt die Geschichte des siebenarmigen Leuchters. Dort gab Gott Mose genaue Anweisungen, wie die Menorah auszusehen hatte. Der Herr zeigte dem Mose auch einen Plan: „Und sieh zu, dass du alles machst nach dem Bilde, das dir auf dem Berg gezeigt ist“ (2. Mose 25, 40). Der Leuchter und sein Zubehör, Lichtscheren und Löschnäpfe waren aus purem Gold gefertigt. Mose setzte ihn in die Stiftshütte „gegenüber dem Tisch an die Seite der Wohnung, nach Süden und setzte die Lampen auf vor dem Herrn, wie ihm der Herr geboten hatte“ (2. Mose 40, 24-25). „Vom Abend bis zum Morgen sollte die Menorah vor dem Herrn brennen, gespeist durch das allerreinste Öl aus zerstoßenen Oliven“ (2. Mose 27, 20).

169 vor Christus plünderte der Seleukiden-Herrscher Antiochus IV. Epiphanes den Jerusalemer Tempel. Er ließ „wegnehmen den goldenen Altar, den Leuchter und alle Geräte, die dazu gehören“ (1. Makkabäer 1, 23). Er ließ den jüdischen Gottesdienst und die Feste Israels abschaffen. Die Bücher des Gesetzes Gottes wurden zerrissen und verbrannt. Das diktatorische Tun, die Unterdrückung des jüdischen Volkes lösten dann den Makkabäer-Aufstand aus.

Der Priester Mattathias, der seiner Gelehrsamkeit wegen hoch angesehen war, weigerte sich, den Fremden und ihre Befehle zum Gottesdienst zu folgen. Er zog mit seinen Söhnen in die Wüste und ließ seinen ganzen Besitz zurück. Viele Einwohner des Landes folgten ihnen und siedelten sich in Höhlen an. Bevor Mattathias starb, betete er für sein Volk und wies seinen Söhnen an, der Fremdherrschaft nicht nachzugeben und den Makkabäus – um seiner Stärke und Tapferkeit willen – als Heerführer zu wählen, die Schmach des Volkes zu tilgen. Der Aufstand war erfolgreich.

Unter der Führung Judas Makkabäus gelang es den Hasmonäern, ihre Feinde zu vertreiben, den Tempel wieder zu weihen, neue Tempelgeräte zu beschaffen und eine neue Menorah aufzustellen. Am fünfundzwanzigsten Tage des Monats „Kislev“ wurden die Lampen auf dem Leuchter wieder angezündet, und man opferte zum ersten Mal auf dem neuen Altar. Judas feierte mit seinen Mitbürgern die Wiedereinrichtung der Opfer im Tempel acht Tage lang, und man dankte und ehrte Gott durch Lobgesänge und Psalmen. Das Symbol dieser Feste der Tempelweihe – hebräisch „Chanukkia“ – ist ein achtarmiger Leuchter, dieser heißt ebenfalls „Chanukkia“. Er steht bis heute im jüdischen Leben als Symbol der Einheit, Treue und Freiheit. Bis zum heutigen Tag ist die Menorah untrennbar mit Israel verbunden.

70 nach Christus eroberte der römische Feldherr Titus Jerusalem und zündete den Tempel an. Der römische Kaiser Vespasian (sein Vater) ließ die Schätze aus dem Tempel im Triumphzug durch Rom tragen, dabei auch den siebenarmigen Leuchter. Die Spur der Historischen Menorah endet in Rom. Sie begleitete das jüdische Volk als Symbol fast 2000 Jahre lang durch die Diaspora, bis sie schließlich am 10. Februar 1949 in das Staatswappen Israels eingegangen ist.

RN


Größen der Reformation

JAN HUS
(1369-1415)

Geboren wurde Hus 1369 in Hussinetz, an der böhmischen - bayrischen Grenze; studierte in Prag und wurde von der engl. Theologie John Wyclifs geprägt; forderte den Laienkelch - Wein beim Abendmahl für alle Christen; wurde in Kostanz vor dem Konzil vom Papst 1414 inhaftiert; 1415 zum Tode verurteilt und verbrannt; mit erhobener Stimme sang Hus auf dem Scheiterhaufen: „Christus, du Sohn des lebendigen Gottes, erbarme dich meiner“, bis er erstickte. Seine Asche wurde in den Rhein gestreut. Er gilt bis heute als einer der wichtigsten Vorreformatoren.

Zitat Jan Hus: „Die Bibel ist ganz wahr und hinreichend zur Seligkeit des Menschengeschlechts ... der Spiegel, durch den wir unser ganzes Leben regulieren müssen ... das Maß, nach dem jeder geistliche Richter zu richten und zu messen habe ... alle religiöse Wahrheit ist in der Schrift enthalten ... Wir können den Teufel nur mit den Waffen überwinden, die auch Christus zu seinem Siege gebrauchte, nämlich mit der Heiligen Schrift. Und das müssen wir vor allem bedenken, dass Christus zum Teufel nicht etwa sagte: ich bin dein Herr, oder ich bin dein Gott, sondern er bekämpfte und besiegte ihn allein mit der Schrift.“

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 03.05.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Sonntag Jubilate + Kigo [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik Plus Gottesdienst zum Sonntag Jubilate [T]

 So 10.05.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst [S]

So 17.05.

09.30 Uhr

Kelmis

Andacht und Wahlen zur Gemeindeleitung [T]

 

10.40 Uhr

Eupen/Pfarrhaus

Andacht und Wahlen zur Gemeindeleitung [T]

 

11.15 Uhr

Eupen/Pfarrhaus

Gemeindeversammlung

Do 21.05.

10.40 Uhr

Eupen/Pfarrhaus

Gottesdienst für Groß und Klein

 

19.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zu Christi Himmelfahrt mit Bekenntnisfeier der Konfirmanden

So 24.05.

10.40 Uhr

Kelmis

Lobpreisgottesdienst + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik Plus Gottesdienst zum Sonntag Exaudi [T]

So 31.05.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Pfingstsonntag mit Abendmahl [T]

 

10.00 Uhr

Eupen

Konfirmationsgottesdienst (Abendmahl nur für Konfirmanden) [S]

So 07.06.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Sonntag Trinitatis + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst mit Einsetzung des Presbyteriums und Verwaltungsrats [S]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 17.05.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 04.05.

19.30 Uhr

Raeren

[T]

Mo 01.06.

19.30 Uhr

Raeren

[T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 19.05.

20.15 Uhr 

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath Pfarrhaus Neu-Moresnet

jeden Di.

09.30 Uhr

Kelmis

Epheserbrief [R]

BIBELSTUNDE

Di 05.05.

19.30 Uhr

Kelmis

Apostelgeschichte [S]

Di 12.05.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [S]

Di 19.05.

19.30 Uhr

Kelmis

Bergpredigt [R]

Di 26.05.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 02.06.

19.30 Uhr

Kelmis

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 06.05.

09.15 Uhr

Kelmis

Engel

Mi 13.05.

09.15 Uhr

Eupen

Thema

Mi 27.05.

09.15 Uhr

Kelmis

Überraschung

Mi 03.06.

17.00 Uhr

Kelmis

Grillen

Presbyterium

Do 07.05.

20.00 Uhr

Eupen

Sitzung

Do 28.05.

20.00 Uhr

Kelmis

Hauskreis

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr

Eupen 

Chorproben

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

 Sa 23.05.

09.00 Uhr

Kelmis

Unterricht

2. Jahrgangsstufe:

Sa 23.05.

10.00 Uhr

Eupen, Kirche

Vorbereitung auf die Konfirmation

Sa 30.05.

10.00 Uhr

Eupen, Kirche

Vorbereitung auf die Konfirmation

GEBET

jeden Mi.

19.00 Uhr

Kelmis

Gebet in der Kirche für die Gemeinde

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 09.05.

15-17 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Sa 23.05.

15-17 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Delphine (Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 09.05.

15-17 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Sa 23.05.

15-17 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 09.05.

15-17 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Sa 23.05.

15-17 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Hühner (Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 09.05.

18-21 Uhr

Eupen

Teamtreffen

Sa 23.05.

18-21 Uhr

Eupen

Teamtreffen

Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

Do 07.05.

18-20 Uhr 

Walhorn

Talk mit Stefanie

Do 21.05.

 

 

Evtl. Fahrt ans Meer

KONZERTE

Mi 06.05.

19.00 Uhr

Walhorn Kirche

Musikalische Vesper [S]

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

So 17.05.

11.15 Uhr

Eupen Pfarrhaus

Gemeindeversammlung

FREUD UND LEID

Am Samstag, den 04. April 2009 ...

wurden in der Johanneskirche Anastasia und Johann Hospital kirchlich getraut.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 08. Mai 2009

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0475 86.22.92

Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15


WAHLEN & GEMEINDEVERSAMMLUNG

Am 17. Mai 09 werden nach einer Andacht in den Kirchen in Neu-Moresnet und Eupen Kandidaten für Presbyterium und Verwaltungsrat gewählt. Als Kandidaten stehen für den Verwaltungsrat zur Wahl: Ulrich Knittel, Regine Noethlichs, Alfred Niessen und Patrick Clooth. Für das Presbyterium stellt sich Rolf Lander zur Wahl.

Um als Gemeindemitglied eine Wahlberechtigung zu erlangen, müssen Sie sich vor der Wahl in eine der in den Kirchen ausliegenden Listen eingetragen haben. Wenn Sie in Ihrer Bewegungsfähigkeit eingeschränkt sind, haben Sie Anrecht auf einen Besuch, so dass Sie sich in die Liste eintragen können. Sie können bei einem unserer Pfarrer Briefwahl beantragen, sofern Sie sich in die Liste eingetragen haben.

Um 11.15 Uhr wird die Gemeindeversammlung im Eupener Pfarrhaus (Hookstr. 40) beginnen. Für das leibliche Wohl ist gesorgt. Die Gemeindeversammlung wird gegen 18.00 Uhr enden. Bei weiteren Fragen wenden Sie sich bitte an Pfr. Schuler.

Tagesordnung der Gemeindeversammlung am 17.05.2009

09.30 Uhr

Andacht Neu-Moresnet mit Wahlen (09.30 Uhr) Tomczak

10.40 Uhr Andacht Eupen Kirche (10.40 Uhr) mit Wahlen Tomczak
11.15 Uhr Beginn der Gemeindeversammlung
Wir beginnen mit der Verlesung des Protokolls 2008 Spaniol
11.45 Uhr Bericht des Verwaltungsrates, einschließlich Entlastung der Kassenführerin Plumanns
12.30 Uhr Bericht des Presbyteriums Schuler
13.00 Uhr Mittagessen
13.45 Uhr Bekanntgabe der Wahlergebnisse Schuler
14.00 Uhr Musica Sacra Fleu
14.15 Uhr Bericht der Pfadfinder Royal Ranger Recker
14.45 Uhr Bericht des Brückeredaktionsteams Thom
15.00 Uhr Bericht des Kindergottesdienstes Schuler
15.15 Uhr Bericht über Distrikt und Kirche Lander, Spaniol
15.45 Uhr Kaffee und Kekse
16.00 Uhr Bericht der Musiker: Chor, Logo, Alles Klar?! Wolf, Plumanns, Flückiger
16.30 Uhr Bericht über Ekklesia, Wahl des neuen Kassenführers Schuler
17.00 Uhr Verschiedene Kreise berichten kurz. Frauenkreis, Hauskreise, Konfirmandenunterricht.
17.30 Uhr Berichte der Pfarrer Tomczak, Schuler
18.00 Uhr Ende

Küster / Küsterin dringend gesucht!

Küster oder Küsterin für die Johanneskirche in Neu-Moresnet gesucht.

Nach wie vor gibt es für die Kirche in Neu-Moresnet keinen Küster / keine Küsterin.

Wichtigste Aufgabe eines Küster / Küsterin ist es , dafür zu sorgen, dass die Kirche für den Gottesdienst vorbereitet ist: Heizung einschalten und die Glocken läuten, die Kerzen und Lichter anzünden, Blumenschmuck bereitstellen, Mikrofon einschalten, Liednummern anschlagen, usw..

Während des Gottesdienstes muss der Küster / Küsterin die Anwesenden zählen und die Kollekte einsammeln und hin und wieder mal für Ruhe sorgen.

Nach dem Gottesdienst gilt es, die Kollekte zu zählen und zu verbuchen sowie alles wieder in Ordnung zu bringen.

Küster / Küsterin sein, ist eine verantwortungsvolle, aber auch sehr schöne Aufgabe.

Küster / Küsterin sein, bedeutet mehr als viele andere Aufgaben in der Gemeinde: DIENEN

Wer ist bereit?


Wanted!
Gesucht!

Lieblingsrezepte für ein Gemeindekochbuch.

Wir bitten Sie, uns Ihre Lieblingsrezepte zukommen zu lassen.

Wer einen PC hat, kann diese direkt an miriam.manderfeld(at) gmx.net mailen. Sie dürfen die Rezepte auch gerne in den Pfarrhäusern abgeben. Fotos der Leckereien sind natürlich auch willkommen.

Der Prototyp des Kochbuches kann beim Sommerfest in Kelmis, am 05.07.09 angeschaut werden.

Dort werden auch Bestellungen für den geplanten Verkauf des Buches entgegen genommen. Wir freuen uns auf Ihre Rezepte und bedanken uns im voraus für Ihre Mitarbeit.

Übrigens, der Erlös aus dem Verkauf der Kochbücher ist für unsere eigene Gemeinde bestimmt.

Die Royal Rangers

* Achtung! Das gezeigte Bild widerspiegelt nicht das zukünftige Layout!


Ein Witz

Unterhalten sich zwei Pfarrer über ihren Religionsunterricht.

„Meine Schüler sind eine echte Plage. Sie wissen gar nichts. Ich habe sie nach den Namen der vier Evangelisten gefragt, und als Antwort kam nur Josef und Nepomuk!“

Meint der Kollege:

„Seien Sie doch froh, dass sie wenigstens zwei gewusst haben!“


Aktuelle Geburtstage, wir gratulieren herzlich:
Anneliese Schorkops in Seraing am 03.05. zu 85 Jahren
Waltraut Busse in Kelmis am 03.05. zu 81 Jahren
Hansruedi Amann in Baelen am 04.05. zu 75 Jahren
Hildegard Heltzel in Hergenrath am 05.05. zu 86 Jahren
Helga Marsovszki in Hergenrath am 07.05. zu 72 Jahren
Willy Janssen in Eupen am 10.05. zu 78 Jahren
Britte Grünheid in Walhorn am 10.05. zu 73 Jahren
Heinz Unger in Hergenrath am 18.05. zu 74 Jahren
Lotte Brückner in Eynatten am 23.05. zu 83 Jahren
Emmy Kirschfink in Kelmis am 24.05. zu 76 Jahren
Helga Peters in Eupen am 29.05. zu 79 Jahren
Renate Brün in Kelmis/Hergenrath am 01.06. zu 73 Jahren
Bernhard Rolffs in Hergenrath am 04.06. zu 80 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -  Korrektorin: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print & mail factory - Aachen - Auflage: 630 Stück - Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 07. Mai 2010