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51. Jahrgang

Mai 2008

Nr. 5

Verantwortlicher Herausgeber: Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

 

Monatsspruch / Was ich der Gemeinde sagen möchte

Monatsspruch

Ich will nicht nur im Geist beten, sondern auch mit dem Verstand.

1. Korinther 14,15

In diesem Monat feiern wir das Pfingstfest. Es heißt darüber in der Apostelgeschichte: „Zum Beginn des jüdischen Pfingstfestes waren alle Jünger wieder beieinander. Plötzlich kam vom Himmel her ein Brausen wie von einem gewaltigen Sturm und erfüllte das ganze Haus, in dem sie sich versammelt hatten. Zugleich sahen sie etwas wie züngelndes Feuer, das sich auf jedem Einzelnen von ihnen niederließ. So wurden sie alle mit dem Heiligen Geist erfüllt und redeten in fremden Sprachen, jeder so, wie der Geist es ihm eingab (Apg. 2, 1-4).

Die ersten Christen erlebten an Pfingsten, wie Gott in Gestalt des Heiligen Geistes so spürbar und erlebbar wurde, dass sie wiedergeben konnten, was er ihnen gerade sagte. Er erfüllte sie, dass sie direkt alles sofort umsetzen konnten, was Gott wollte.

Ihre Zunge, ihr Mund wurden direktes Werkzeug des Heiligen Geistes, so dass man diese Art der Sprache auch Zungenrede nennt.

Im Negativen kennen viele Menschen das Phänomen, dass sie plötzlich von etwas ergriffen werden. Bei Wutausbrüchen zum Beispiel. Man gerät vor Zorn oder Wut ganz außer sich, dass man Dinge sagt, die man bei klarem Verstand nie und nimmer sagen würde.

Seit Pfingsten ist es auch im positiven Sinne möglich, außer sich zu sein. Christen, die offen für den Geist Christi sind, können in anderen Sprachen beten, die sie bei klarem Verstand selbst nicht verstehen. Und diese Erfahrung ist für sie nichts Bedrohliches, wie man das eventuell erlebt, wenn man vom Zorn erfasst wird. Im Gegenteil, Christen, die diese Gabe haben, erleben dieses Beten als ausgesprochen wohltuend, erfrischend, heilend. Man fühlt sich zu Gott emporgehoben, wenn man ihn mit himmlischen Sprachen loben kann.

Leider waren manche Christen in Gemeinden wie Korinth so begeistert von dieser Form des Betens im Geist, dass sie auf andere herabsahen oder es gar nicht mehr für nötig hielten, verständlich zu beten. Darum musste Paulus sie etwas bremsen und ermahnen: „Strebt nach der Liebe!“ (1. Kor. 14, 1) sagt er. Und Liebe bedeutet, dass auch alle anderen, die mit im Gottesdienst sind, verstehen sollen, was gebetet wird. Wenn jemand in einer fremden Sprache betete, so sollte es wenigstens übersetzt und verständlich gemacht werden.

Heute ist diese Art des „Betens im Geist“ in traditionellen Kirchen fast verschwunden. Man könnte meinen, man habe die Worte von Paulus so verstanden: „Ich will nicht mehr im Geist beten, sondern nur noch im Verstand.“ Aber diese Auslegung geht zu weit. Paulus selbst, der wünscht, dass alle Christen in Korinth in Zungen reden können, schreibt: „Hindert keinen daran „in Zungen zu beten“ (1. Kor. 14,39).

Es wäre schön, wenn wir wieder das ausgewogene Maß finden könnten, dass es so wird, wie die Apostel es sich vorgestellt hatten, dass in allem Gott gelobt wird: Lob Gottes mit Leib, Seele (zur Seele gehört der Verstand) und Geist zur Erbauung des Einzelnen und der ganzen Gemeinde.

Ihr Pfr. M. Schuler


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Liebe Leser!

Als Christen feiern wir bald Pfingsten, die Herabsendung des Heiligen Geistes auf die Apostel und somit die Geburtstunde der urchristlichen Gemeinde. Leider wollen immer weniger EU-Bürger mit dem Christentum etwas zu tun haben. Der Heilige Geist weht nur noch schwach über die Dürre des entkirchlichten bzw. säkularisierten Europas. Wenige Europäer haben Vertrauen in eine ihrer christlichen
Kirchen, so z.B. im dereinst ganz und gar evangelischen Ostdeutschland gehört nur jeder fünfte Bürger einer christlichen Kirche an. In dem Maße, in dem Europa zur politischen und wirtschaftlichen Einheit geschlossen wird, wendet sich bewusst und entschieden die europäische Gesellschaft vom christlichen Glauben ab.

In einer Studie, die im Auftrag der Europäischen Kommission von „TNS Opinion & Social“ durchgeführt wurde, gaben 72 Prozent der Belgier an, dass der Glaube für sie nichts bedeutet. Nur wenige Menschen beten im unseren Land zu Gott. Die in unserem Kirchengemeindegebiet circa fünf Prozent lebenden Protestanten beteiligen sich regelmäßig und aktiv am kirchlichen Leben. Die Mehrheit bleibt auf Distanz und ruft bei Bedarf den kirchlichen Service ab (Taufe, Konfirmation, Trauung und Beerdigung). Angesichts dieser Zahlen stellt sich die Frage: Sind wir heute vom Heiligen Geist verlassen? Ist nun die Zeit der Kirche nach dem urchristlichen Aufbruch nur eine Zeit des Zerfalls und der Auflösung? Was wäre der erste Schritt, damit das Neutestamentliche wieder gilt: Wir sterben, und siehe, wir leben! Und unsere Gemeinde wieder „lebendig“ wird? Was muss geschehen?

Ich denke, alle Gemeinden sollten Buße tun, damit wir mit der Fülle des Heiligen Geistes beschenkt werden können. Nicht die Wissensvermittlung, sondern die Gewissensweckung sollte von den Kanzeln gepredigt werden. Nicht das Gerede vom „lieben Gott“, sondern die Ehrfurcht Gottes und echte Nachfolge Christi ist entscheidend. Der Schritt zur Basisgemeinde wird uns vor der Katastrophe „der billigen Gnade“ retten. Ecclesia semper reformanda (d.h. die Kirche muss immer wieder reformiert werden).

Es grüßt Sie herzlich

Ihr Pfr. D. Tomczak

Musik / Konfirmation 2008

MUSIK

DAS LIED DES MONATS: EG 437

Das Monatslied für Mai ist EG 437 „Die helle Sonn` leucht` jetzt herfür“.

Der Text dieses Liedes ist ein Danklied an Gott, dass er uns sicher durch die Nacht geführt hat. (Allegorisch gesprochen sind die Nacht und die Dunkelheit ein Zeichen des Bösen und der Sünde).

Deshalb können wir auch am Morgen fröhlich aufstehen. Gleichzeitig wird die Bitte geäußert, dass Gott uns auch am Tage behüte und uns Kraft gebe gegen die Sünde zu stehen.

Der Text stammt von Nikolaus Herman, einem sehr fleißigen Textdichter des 17. Jh. Auch komponierte er Melodien zu eigenen Texten.

Der Komponist dieses Liedes ist Melchior Vulpius. Er war unter anderem Stadtkantor in Weimar. Er schuf viele Melodien zu Kirchenliedern (Melodien und Chorsätze in seiner Sammlung „Kirchen-Gesäng und geistliche Lieder 1604“). Sein berühmtestes Werk ist die Vertonung der sonntäglichen Evangeliensprüche durch das ganze Jahr, eine sehr imposante Sammlung, die auch heute noch von den Kammerchören gerne gesungen wird.

Die Tonart des Liedes ist C-dur, hier aber nicht als strahlende Tonart, sondern mehr intim. Dies liegt an der Melodieführung, die aus vier Teilen besteht. Die Melodie orientiert sich an der italienischen Canzonette des frühen 17. Jahrhundert.

JF

BRASSBANDSOUND VON POP BIS KLASSIK

Die Brassband FEG Thayngen Wilchingen kommt aus der Schweiz. Damals und auch Heute ist es Zweck und Ziel der Band, Gott zu loben, den Gemeinden zu dienen und Menschen durch die Musik Freude zu bereiten.

Wir begrüßen die Band am 01. Mai zu einem geistlichen Konzert herzlich in Eupen. An alle eine herzliche Einladung!


KONFIRMATION 2008

am 11. Mai in der Friedenskirche Eupen

Die Konfirmanden 2008 sind:

Jennifer Benoit, Pascale Braxein, Christian Chao, Max & Tom Haselbach, Henner Klinge, Adriana & Angelo Konopka, Jana Sauer, Yannik Sparrer, Henry Stecklum, Niklas Stiedenroth, Nina Stommen, Yannik Van Herbruggen, Philip Verkerk, Mario & Patrick Wendt, Felix Wimmer

Nachruf Walter Schütt / Brücken

 
Walter H. F. Schütt

09.08.1964 - 22.04.2008

Seit dem Jahr 2000 war Herr W. Schütt Küster in der evangelischen Johanneskirche zu Kelmis/Neu-Moresnet und im Vorstand des Freundeskreises der Kirchengemeinde.

Voller Engagement und Liebe nahm er seine Ämter treu und gewissenhaft wahr. Es lag ihm am Herzen, die Gottesdienstbesucher, freundlich zu empfangen und würdige Gottesdienste zu feiern. Auf seine Initiative hin wurde in Kelmis/Neu-Moresnet „Kirchenkaffee“ angeboten. Liebevoll bot er nach den Gottesdiensten jedem, der wollte, eine Tasse an. Seine Tätigkeit sah er als einen Dienst für Gott.

Wir sprechen seinen Eltern, Brüdern und Kollegen unser tiefstes Mitgefühl aus.

Pfr. Schuler, Pfr. Tomczak, das Presbyterium und der Verwaltungsrat im Namen der evangelischen Kirchengemeinde Eupen / Neu-Moresnet.


BRÜCKEN

„Über sieben Brücken muss ich gehen, sieben dunkle Jahre überstehen“ singt Peter Maffay.

In unserer Welt verbinden unzählige Brücken zwei Ufer oder überspannen Täler und Autobahnen. Manche sind berühmte Wunder der Technik, wie die Brücke des „Viaduc de Millau“ in Südfrankreich, die höher ist als der Eifelturm. Die Brücke „Pont d’Avignon“ ist überall bekannt durch das Lied „Sur le pont d’Avignon“. Aus alter Zeit gibt es das mächtige Bauwerk „Pont du Gard“, ebenfalls in Südfrankreich, – der bekannteste römische Aquädukt –.

So kann man in der Aufzählung fortfahren. Als Beispiele lassen wir es dabei bewenden.

Brücken können verbinden, aber auch auf eine schmerzliche Weise trennen, wenn sie nicht überquert werden wollen, weil dieses ein Aufgeben des eigenen Standpunktes bedeuten würde.

Da hilft oft jene Glaubensbrücke, die sich in Christus zwischen Gott und den Menschen spannt. Eine Erlösung ist es, wenn man sie schließlich doch nach inneren Kämpfen begeht, um zum Frieden mit sich selbst und seinem Nächsten zu finden. Brücken bauen zwischen Gott und den Menschen – und von Mensch zu Mensch – ist die nicht immer einfache Aufgabe von uns Christen. Wir können sie auch einreißen, hinter uns abbrechen, nicht mehr begehbar machen. Ein schlimmes Bild, wenn sie in Teile zerstört im reißenden Strom liegt. Über so eine Ruine klettern zu müssen, den Absturz immer vor Augen, um in den Kriegstagen das rettende, friedliche, jenseitige Ufer zu erreichen, hat in mir eine besondere Beziehung zu Brücken geschaffen. Seitdem sind mir Brücken immer viel mehr als nur ein Weg hinüber zum anderen Ufer.

Die schönste Brücke ist der Regenbogen – in allen Farben leuchtend – der uns alle überspannt. Gott schickte ihn am Ende der Sintflut als Zeichen der Versöhnung. Und wird nicht auch in einer Umarmung bei Trauer oder Wiedersehensfreude eine feste Brücke sichtbar?

RN

Küsteramt in Eupen / Orgelmusik in der Johanneskirche / Aus unserer Geschichte

Küsteramt in Eupen

Seit einiger Zeit wird man in Eupen am Eingang der Kirche von einer Dame begrüßt. Frau Martina Pieper, ihres Zeichens Religionslehrerin ist unsere neue Küsterin.

Sie sieht ihr Amt nicht nur als ein dienendes bei den Gottesdiensten, sondern auch als ein Amt des Liebesdienstes gegenüber ihren Mitchristen. So hat sie sich in ihr Amt recht gut eingelebt und bemüht sich auch mit Kaffee und Plätzchen, die Gottesdienstbesucher bei guter Laune zu halten.

Wir dürfen uns nun doppelt freuen, denn Willi Janssen ist immer noch im Hintergrund, sozusagen die „Graue Eminenz“, sieht nach dem Rechten in Gebäude und Garten und springt ein, wenn Not am Mann- pardon Not an Frau und Martina mal verhindert ist. So sind wir auch, was das Küsteramt anbelangt, gut versehen - besser könnte es nicht sein.

Rolf Lander


Pfarrer Urs Höner

Aus unserer Geschichte

Fortsetzung Teil 3

In derselben Sitzung wurde dann eine Kommission gewählt, die die Aufgabe bekam, die Statuten einer neuen Verfassung für diese Kirchgemeinde auszuarbeiten. Deren Vorschlag sollte dann wiederum
von den einzelnen Presbyterien genehmigt werden und endlich der Gemeinde zur Abstimmung unterbreitet werden, um so einen konkreten Vorschlag an die Regierung zu schicken.

Dieser Beschluss wurde gefasst, um erstens die Beziehungen mit dem Staat endgültig zu regeln, zweitens den Verwaltungsapparat zu vereinfachen und
drittens die innere Zusammengehörigkeit der Protestanten in den Ostkantonen zu fördern.

Um die Zusammengehörigkeit zu demonstrieren beschloss man, zum ersten Mal eine gemeinsame Weihnachtsfeier am 23. Dezember 1951 zu veranstalten.

Für Verkehrsmittel wurde gesorgt, so dass niemand auf eigene Kosten fahren musste.

Im Rückblick schreibt Pfarrer Urs Höner:

Mit großer Freude schauen wir zurück auf diese Weihnachtsfeier. Wir waren wie eine große Familie, und wir durften einmal spüren, dass es noch Protestanten gibt und dass Gemeinschaft nicht bloß ein leeres Wort ist. Es war einfach eine Freude, die Autobusse anrollen zu sehen, die unsere lieben Glaubensgenossen aus Malmédy - St. Vith, Gemmenich, Moresnet und Herbesthal herbeiführten. Wie schön klangen die Weihnachtslieder in der bis auf den letzten Platz besetzten Kirche! Möge die Botschaft von Weihnachten, die uns an diesem Tage von den Kindern verkündigt wurde, in Versen und im Spiel von der „Hirtin“ das Jahr hindurch freundlich begleiten.

Am 17. November 1951 fand der erste Gemeindeabend statt. Pfarrer Urs Höner schreibt im Mitteilungsblatt November 1951:

Der Gedanke, einen Gemeindeabend durchzuführen, hängt zusammen mit den Jahreszahlen, die am linken Sockel unserer Kirche eingehauen sind: 1851-1854. Am 30. Oktober waren es 100 Jahre, seit dem der Grundstein zu unserer Kirche an der Klötzerbahn gelegt worden ist. Am Gemeindeabend wollen wir in Dankbarkeit jener gedenken, die zum Gelingen des Werkes Kraft, Zeit und Geld geopfert haben. Auf dem Programm des Gemeindeabends steht deshalb auch ein kurzer Vortrag über die geschichtliche Entwicklung unserer Gemeinde. Unsere Jugendgruppe wird ein kleines Spiel vorführen, das den Titel trägt: „Die Abrechnung“. Den Höhepunkt des Abends wird jedoch ein Vortrag unseres holländischen Freundes Pfr. Henkel, bilden, an den wir uns noch gut erinnern von der Synode her. Ein gemütlicher Teil wird dem ersten sich anschließen, wobei neben Kaffee und Kuchen die Musik nicht fehlen soll.

Im Dezember 1951 bekam die Friedenskirche in Eupen ein elektrisches Geläut. Das Jubiläumsjahr (Grundsteinlegung der Friedenskirche) wurde damit „klangvoll“ abgeschlossen.

Fortsetzung in der Brückeausgabe Juni.

Klaus Wolf


Endlich wieder volle Orgelmusik in der Johanneskirche

Mit einem hellblauen Lieferwagen rückte Herr Müller, Inhaber eines Musikhauses, aus dem kleinen Eifelstädtchen Daun an. Es war gar nicht so einfach, die Orgel auf die Empore zu hieven. Zwei Arbeiter des technischen Dienstes der Gemeinde Kelmis wurden zur Hilfe gerufen.

Gemeinsam baute man einen Kran zwischen den Bänken. Endlich stand sie dann oben. Eine schöne Sakralorgel der Firma Viscount mit zwei Manualen, 38 Registern und einem sehr überzeugend klingenden Orgelklang. Nun ist auch in Kelmis/Neu-Moresnet in den Gottesdiensten wieder Orgelklang zu hören.

Der besondere Dank der Kirchengemeinde gilt allen, die sich für dieses Projekt eingesetzt oder einen finanziellen Beitrag geleistet haben. Es wird in absehbarer Zeit ein kleines Eröffnungskonzert geben und nochmals um eine Spende zur Restfinanzierung gebeten.

RN

Ökumenische Gedanken aus protestantischen Sicht

Die Ökumene zwischen Katholiken und Protestanten hat als solche eigentlich erst richtig mit dem Papst Johannes XXIII und seinem 1962 einberufenen Zweiten Vatikanischen Konzil begonnen. Hier sei nicht die Rede von der Ökumene zwischen verschiedenen christlichen Denominationen, die damals (1948) mit der Gründung des Ökumenischen Weltrates der Kirchen begonnen hat und an welche die römisch-katholische Kirche lediglich Beobachter entsendet, ohne Mitglied zu sein.

Wir können zu Anfang feststellen: Gegner der Ökumene gibt es in beiden Lagern. Auf katholischer Seite sehen wir das heute noch besonders in Ländern, in denen der Katholizismus seit jeher eine absolute Mehrheit bildete, wie in Polen, Spanien und in Südamerika, wo bis vor einiger Zeit noch Protestanten diskriminiert wurden. Ferner haben wir auch ganz in unserer Nähe, in dem kleinen Eifeldorf Steffeshausen, Anhänger des exkommunizierten Bischofs Lefebvre, die uns Protestanten als zu bekehrende Irrlehrer betrachten.

Nach der Reformation wurde durch einen spanischen Adligen namens, Ignaz von Loyola, 1540 der Jesuitenorden gegründet, um „Häretiker“ zu bekämpfen und in der katholischen Kirche mit den internen Missständen aufzuräumen. Berüchtigt waren aber auch im Mittelalter die durch die Jesuiten inszenierten Hexenprozesse mit Verbrennung bei lebendigem Leibe. Wegen ihrer oft extremen Methoden, ihre offiziöse Devise war, „Der Zweck heiligt die Mittel“ und dem Einmischen in politische Angelegenheiten, wurde dieser Orden in einigen Ländern zeitweise verboten, so z.B. bis 1973 in der Schweiz.

In der heutigen Zeit hat der Orden wieder eine gewisse Respektabilität erreicht und befasst sich vor allem mit Mission, Ausbildung, Flüchtlingsbetreuung und katholischem Unterricht.

Was nun den leidigen Krieg in Nordirland zwischen Katholiken und Protestanten betrifft, ist er in letzter Zeit abgeklungen und hat einem Waffenstillstand und Friedensgesprächen Platz gemacht. Diese Auseinandersetzung hatte ja hauptsächlich eine historische und soziale Ursache: auf der einen Seite die wohlhabenden Besitzer und Royalisten (Anglikaner), von England unterstützt, und auf der anderen Seite die ärmere Bevölkerung, Republikaner (Katholiken) von Irland unterstützt.

Aber auch auf protestantischer Seite gibt es gewisse Personen und Gemeinschaften, vornehmlich in Freikirchen, die heute noch in der römisch-katholischen Kirche die Stadt auf den sieben Hügeln der Offenbarung = Rom und den Papst in Verbindung mit der Zahl 666 sehen. Dies bewegt sie vor allem, unter den Katholiken zu missionieren.

Trotz all diesen Dingen dürfen wir uns jedoch als Christen freuen, weil seit 1962 schon enorm viel erreicht wurde und an vielen Orten, vor allem an der Basis ein brüderliches „Miteinander“ entstanden ist. Fast überall, wo es in einer Stadt Katholiken und Protestanten gibt, finden über die alljährliche, ökumenische Gebetswoche hinaus, Kontakte und gemeinsame Manifestationen statt.

Dennoch dürfen wir die Ökumene nicht emotional und euphorisch angehen, sondern nüchtern und pragmatisch. Interessant dürfte es auch sein zu wissen, dass wir uns in den wichtigsten Glaubensgrundlagen einig sind: Den Glauben an Gott den Vater, den Sohn und den Heiligen Geist (die Dreieinigkeit), den Opfertod Jesu Christi am Kreuz zur Vergebung aller unserer Sünden, die daraus resultierende Rechtfertigungslehre, die Anerkennung der Bibel als Gottes Wort, das Apostolische Glaubensbekenntnis und das Vaterunser.

Dennoch gibt es bei uns Protestanten zwei wichtige Punkte, die uns noch trennen und mit denen wir nicht einverstanden sein können, genau wie dies auch auf katholischer Seite der Fall uns gegenüber sein mag.

  1. Da unsere protestantischen Kirchen demokratisch von unten nach oben organisiert sind, ist für uns das Papsttum, in seiner heutigen Form mit der im 19.Jahrhundert eingeführten Unfehlbarkeitserklärung des Papstes bezüglich der Kirchenlehre, unannehmbar.

  2. Die extreme Marien- und Heiligenverehrung (Statuen und Figuren) lehnen wir als im Widerspruch zur Schrift, ab. Praktiken wie Weihwasser- und Weihrauchgebrauch, sakrale Gewänder, Wallfahrten, Monstranz, Allerheiligstes in Kirchen usw. sehen wir als katholische Sitten und Gebräuche an, die in etwa auf das Alte Testament zurückzuführen sind. Theologisch betrachten wir diese als andersartig, aber nicht als großes Hindernis gegenüber der Ökumene.

Jahrhunderte lang hat man auf beiden Seiten das Trennende heraus gestrichen. Diese Tendenz ist erfreulicher Weise in die entgegen gesetzte Richtung umgeschlagen, und Dinge, die uns einen werden nun mehr und mehr in den Vordergrund gerückt. Das etwas unselige Dokument, Dominus Jesus, in welchem die katholische Kirche, unseren Herrn Jesus Christus sozusagen für sich patentiert und urheberrechtlich schützt, bedeutet ja, dass sie nach wie vor in ihren Augen die „alleinseligmachende“ Kirche ist und bleiben will. Dieses Dokument hat die Ökumene leider sehr zurückgeworfen und traf auch auf katholischer Seite vielerorts auf Unverständnis. So bemüht man sich jetzt an der Basis auf beiden Seiten dieses Problem in brüderlicher Liebe zu umgehen und als peinlichen Ausrutscher mehr oder weniger totzuschweigen.

Um für dieses Dokument, welches von Johannes Paul II publiziert und sehr wahrscheinlich von dem damaligen Kardinal Ratzinger, dem heutigen Papst Benedikt XVI, ins Leben gerufen wurde, eine Erklärung zu finden, könnte man zu folgender Schlussfolgerung kommen:

Nach gegenseitiger Anerkennung in der Rechtfertigungslehre musste der etwas verärgerte, konservative Flügel der katholischen Kirche mit dem Dokument Dominus Jesus besänftigt werden. Auch die Möglichkeit der Rückkehr zur lateinischen Sprache in den katholischen Gottesdiensten dürfte in dieselbe Richtung zielen. Nun aber ist zum Glück die ökumenische Bewegung an der Basis nicht mehr aufzuhalten, und viele katholische und evangelische Christen sehen sich als Brüder und Schwestern der einen Kirche Jesu Christi. Dies obgleich äußere organisatorische, strukturelle und theologische Probleme und Verschiedenheiten noch nicht gelöst sind. Der Papst, die römische Kurie und die protestantischen Kirchenleitungen täten gut daran, diesen Tatsachen ins Auge zu sehen und weitere positive Schritte auf die Einheit hin zu unternehmen, bevor wir von den Sekten, dem Atheismus und dem Islam, langsam aber sicher, vielleicht nicht ganz von der Bildfläche, aber doch in die Ecke gedrängt werden.

Rolf Lander

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

Do 01.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

kurze Andacht [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zu Himmelfahrt [T]

 

19.00 Uhr

Eupen

geistliches Brasskonzert

Sa 03.05.

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

WEP Jugendgottesdienst mit Bekenntnisfeier der Konfirmanden

So 04.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum Sonntag Exaudi mit Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Exaudi [S]

So 11.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum Pfingstfest mit Abendmahl

 

10.00 Uhr

Eupen

Konfirmation [T+S]

So 18.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum Sonntag Trinitatis [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Trinitatis mit Abendmahl [T]

So 25.05.

10.40 Uhr

Neu-Moresnet

Lobpreisgottesdienst zum Thema biblische Propheten [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 1. Sonntag nach Trinitatis [T]

So 01.06.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Andacht

 

10.40 Uhr

Eupen, Pfarrhaus

Andacht vor der Gemeindeversammlung

 

11.00 Uhr

Eupen, Pfarrhaus

Gemeindeversammlung

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 18.05.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 05.05.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

 

 

 

kein Hauskreis im Mai

Hauskreis Hergenrath im Pfarrhaus Neu-Moresnet

Dienstags

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Johannesbriefe [R]

BIBELSTUNDE

Di 06.05.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

Di 13.05.

19.30 Uhr

Eupen

Heidelberger Katechismus [T]

Di 20.05.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Bergpredigt [R]

Di 27.05.

19.30 Uhr

Eupen

Heidelberger Katechismus [T]

Di 03.06.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 07.05.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Thema Verheißung 

Mi 14.05.

09.15 Uhr

Eupen

Bibelarbeit

Mi 21.05.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Oma's Wahnsinn

Mi 04.06.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Themen 

ELTERN / KIND SPIELGRUPPE (Pfarrhaus)

Mi 14.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

 

Mi 28.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

 

PRESBYTERIUM

Do 08.05.

19.30 Uhr

Eupen

Gebet Sitzung

Do 29.05.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Supervision

VERWALTUNGSRAT

Mi 14.05.

20.00 Uhr

Eupen

Verwaltungsratssitzung

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr

Neu-Moresnet

Chorproben

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Sa 24.05.

09.00 Uhr

Eupen

Gebet [S]

2. Jahrgangsstufe:

Sa 03.05.

10.00 Uhr

Eupen, Kirche

Vorbereitung auf die Konfirmation

Sa 03.05.

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

Bekenntnisfeier im WEP

So 11.05.

10.00 Uhr

Eupen

Konfirmation

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 10.05.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Sa 24.05.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Delphine (Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 10.05.

09.30 Uhr 

Neu-Moresnet

Waldtag

Sa 24.05.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Waldspiel

Sa 07.06.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Wir basteln

Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 10.05.

09.30 Uhr 

Neu-Moresnet

Waldtag

Sa 07.06.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Orientierungslauf

Hühner (Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 10.05.

09.30 Uhr 

Neu-Moresnet

Waldtag

Sa 24.05.

18.00 Uhr

Eupen

Prüfungen und Spiele

Sa 07.06.

n.V. 

Aachen

Tierpark Drimborner Wald

Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

Do 08.05.

18.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Do 22.05.

18.00 Uhr

Walhorn

Teamtreff

Fr 06.06.

18.00 Uhr

Walhorn

Teamtreff

GEBET

jeden Do

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet in der Kirche

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

So 11.05.

10.00 Uhr

Eupen

Konfirmation

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE

Mittwoch, 14. Mai 2008

LEID

Am 25. März starb Gertrud Schlichtmann, geb. Hülswitt im Alter von 87 Jahren. Sie war zuletzt wohnhaft in Düsseldorf und wurde am 3. April 2008 in ihrer Wahlheimat Moresnet nach einer Trauerfeier in der Johanneskirche beigesetzt.

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0475 86.22.92

Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65

FORTSETZUNG DER AUSSERGEWÖHNLICHEN GEMEINDEVERSAMMLUNG

am Sonntag 12. Mai 2008 um 14 Uhr im Pfarrhaus Neu-Moresnet

Fortsetzung der Diskussion um die Gemeindeordnung. Der aktuelle Entwurf liegt in den Kirchen zur Einsicht und zur Mitnahme als Kopie aus.


HERZLICHE EINLADUNG zur GEMEINDEVERSAMMLUNG

am Sonntag, den 1. Juni 2008 um 11.00 Uhr im Pfarrhaus Eupen

TAGESORDNUNG:

Andacht Neu-Moresnet (9.30 Uhr)
Andacht Eupen Pfarrhaus (10.40 Uhr)

Beginn der Versammlung 11.00 Uhr
Verlesung des Protokolls 2007;
Bericht des Verwaltungsrates, einschließlich Entlastung des Rendanten;
Bericht des Presbyteriums Abstimmung über die Gemeindeordnung;
Mittagessen (13.00 Uhr);
Bericht der Pfadfinder Royal Ranger;
Bericht des Brückeredaktionsteams;
Bericht des Kindergottesdienstes;
Bericht über Distrikt und Kirche;
Kaffee und Kekse (15.00 Uhr);
Bericht der Musiker: Chor, Logo, WEP und Musica Sacra;
Bericht über Ekklesia, inklusive Entlastung des Kassenführers;
verschiedene Kreise berichten kurz. u.a. Frauenkreis, Hauskreise, Konfirmandenunterricht.

Ende gegen 17.00 Uhr


WENN TRÄUME WAHR WERDEN...

lange habe ich davon geträumt und dafür gebetet, dass wir den Kindergottesdienst in Kelmis in drei Gruppen aufteilen können. Der Traum wurde wahr und es haben sich Mitarbeiter für die dritte Gruppe gefunden. Im April 2008 konnte die Gruppe für Kinder von null bis drei Jahren starten. Das gibt unserem bisherigen Team von drei Mitarbeiterinnen die Möglichkeit, die Gruppen vier bis sieben Jahre und acht bis zwölf Jahre noch besser ihrem Alter entsprechend zu gestalten. Darauf freuen wir uns, denn unsere Kinder sind uns wichtig.

Vielleicht gibt es noch Leute in der Gemeinde, die uns bei dieser Aufgabe helfen möchten? Interessierte dürfen gerne mal reinschnuppern und sich bei Pfr. Martin Schuler melden.

Ruth Flückiger


VORANZEIGE

Musik plus Gottesdienst - Am 18. Mai 2008 in der Eupener Friedenskirche um 10.40 Uhr

J.B. Vanhal: Klavierquartett G-dur mit Martin Gotzen-Violine, Konrad Knittel-Viola, Sophie Redondo-Violoncello und Johannes Fleu-Klavier.

Konfirmation

Der Gottesdienst mit der Feier des Heiligen Abendmahls für die Konfirmanden beginnt um 10.00 Uhr und endet gegen 12.00 Uhr.

Am 3. Mai können die Konfirmanden im Rahmen des Jugendgottesdienstes WEP ihr persönliches Bekenntnis zu Jesus Christus abgeben.

Vom 15. bis 21. Mai wird Pfr. Schuler zu einer Weiterbildung gehen.
Ansprechpartner in allen pfarramtlichen Angelegenheiten ist in dieser Zeit Pfr. Tomczak.


LIEBE LESERINNEN UND LESER,

die Kontoverbindung für Spenden im Zusammenhang mit der Reparatur des Eupener Kirchturmes der Friedenskirche lautet:

IBAN: BE92741003449923
BIC: KREDBEBB

KBC 741-0034499-23


Aktuelle Geburtstage, wir gratulieren herzlich:

Anneliese Schorkops

in Seraing

am 3. Mai  zu 84 Jahren

Waltraud Busse

in Kelmis

am 3. Mai zu 80 Jahren

Helga Marsovszki

in Hergenrath

am 7. Mai zu 71 Jahren

Willy Janssen

in Eupen

am 10. Mai zu 77 Jahren

Britte Grünheid

in Walhorn

am 10. Mai zu 72 Jahren

Heinz Unger

in Hergenrath

am 18. Mai zu 73 Jahren

Emmy Kirschfink

in Kelmis

am 24. Mai zu 75 Jahren

Helga Peters

in Eupen

am 29. Mai zu 78 Jahren

Renate Brün

in Kelmis

am 2. Juni zu 72 Jahren

Bernhard Rolffs

in Hergenrath

am 4. Juni zu 79 Jahren

Heinz Weisskopf

in Neu-Moresnet

am 9. Juni zu 84 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom thom@cecete.de, Adressenänderungen und Kontakt: Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -  Korrektorin: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print & mail factory - Aachen - Auflage: 650 Stück - Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 07. Mai 2010