ältere Ausgaben der Brücke finden Sie im Archiv

50. Jahrgang

Mai 2007

Nr. 5

Verantwortlicher Herausgeber: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet

Inhalt:

Monatsspruch Mai 2007 / Was ich der Gemeinde sagen möchte / Pfingsten / Der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag

Monatsspruch Mai 2007:

Alle Zungen sollen bekennen, dass Jesus Christus der Herr ist, zur Ehre Gottes, des Vaters.

(Philipper 2,11)


In Goethes „Faust“ fragt Margarete Dr. Faust: „Nun sag, wie hast du’s mit der Religion?“ Faust mag diese Frage nicht und will sich mit den Worten: „Lass das,
mein Kind! Du fühlst, ich bin dir gut.“ der so genannten Gretchenfrage entwinden. Doch Margarete bohrt weiter bis Faust antwortet: Misshör mich nicht, du holdes Angesicht! Wer darf ihn nennen? Und wer bekennen? […] und wenn du ganz in dem Gefühle selig bist, nenn es dann, wie du willst, nenn’s Glück! Herz! Liebe! Gott. Ich habe keinen Namen.“ Der Dichter bringt hier eine Scheu zum Ausdruck die man bei vielen Menschen beobachten kann. Es scheint irgendwie unangenehm zu sein die Gottheit, das Glück, die Liebe mit dem Namen Jesus Christus zu verbinden.

Vielleicht, weil Jesus sich selbst entäußert hat und Sklavengestalt annahm. Denn am Kreuz sah man nicht viel von Glück, von Herz und von Liebe. Man sah nur einen, der mitten unter zwei Verbrechern hingerichtet wurde und menschlichen Machenschaften zum Opfer fiel. Prophetisch wird Jesus am Kreuz so beschrieben:

„Er war weder stattlich noch schön. Nein, wir fanden ihn unansehnlich, er gefiel uns nicht! Er wurde verachtet, von allen gemieden. Von Krankheit und Schmerzen war er gezeichnet. Man konnte seinen Anblick kaum ertragen. Wir wollten nichts von ihm wissen, ja, wir haben ihn sogar verachtet.“ (Jes 53, 2+3).

Jesus steht dafür, dass man durch Demut zur Ehre gelangt, durch Leiden und Sterben Gottes Reich geboren wird, dass der Herr des Universums freiwillig den niedrigsten Platz eingenommen hat. Und an dieser Stelle wird es vielen Menschen peinlich sich zu Jesus zu bekennen. Schließlich bekennt man sich lieber zu jemanden, der ein tolles Auto fährt und eine hohe Position innehat, als zu jemandem, der auf einem Esel kommt, und der von vielen bedeutenden Persönlichkeiten verachtet wird.

Die Seite des Erniedrigten ist aber nur eine Seite von Jesus. Die Glaubensseite sieht noch mehr: Sie sieht in Jesus den Herrn des Lebens, der den Tod besiegt hat. Den Herrn vor dem sich alle einmal beugen werden. Der Christushymnus im Philipperbrief sagt voraus, dass Gott der Vater dafür sorgen wird, dass einmal alle Zungen bekennen werden, dass Jesus Christus der Herr ist.

„Bekennen“ könnte man auch wiedergeben mit dem Ausdruck: „das gleiche sagen wie“. Der Vater im Himmel hat Jesus Christus erhöht und ihn über alle Namen gesetzt. Feierlich spricht er aus: „Jesus ist der Herr“. Wer nun das gleiche sagt, wie der Vater, der bekennt sich zu Jesus Christus. Und damit ehrt man Gott. Denn man gibt ihm Recht und stimmt seiner Wahl für den Herrn der Herren zu. Dr. Faust fragt: „Wer darf ihn nennen, wer darf ihn bekennen?“ - Der Hymnus würde antworten: Alle! denn es werden einmal alle Zungen bekennen. Alle, denn damit kann jeder Gott den Vater ehren. Je eher wir uns zu ihm bekennen, um so besser!

Euer, Martin Schuler


Liebe Brüder und Schwester in Jesus Christus,

Herzlichen Dank für Euer Vertrauen und Eure Wahl meiner Person zum Pfarrer der evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet.

Wir freuen uns sehr, dass wir den Dienst im Eupener Pfarramt fortsetzen dürfen. Das Wahlergebnis ermutigt uns, dass wir hier nicht allein sind. Es ist mir Bestätigung für die Arbeit, die ich in den letzten zwei Jahren getan habe und ist mir Motivation für die Arbeit in der Zukunft. Gerne möchten wir für Kontinuität im Gemeindeleben stehen, gerne möchten wir uns aber auch für nötige Veränderungen einsetzen. Ein anderer werde ich durch die Wahl nicht werden, neu bin nicht ich, aber neugierig wie es weiter gehen wird. Zum Anfang meines Dienstes werde ich mich wohl für die Entwicklung unserer Gemeindeordnung voll einsetzen können, die in der gebotenen Kürze die geistliche Ausrichtung unserer Gemeinde verdeutlichen sollte.

Ich lade Euch alle herzlich ein, am Sonntag den 6. Mai 2007 an der Gemeindeversammlung im Eupener Pfarrhaus teilzunehmen, bei der unsere Mitarbeiter über ihren Dienst des vergangenen Jahres berichten werden.

Hier erfahren wir, wofür wir unsere Spenden im letzten Jahr verwendet haben. Den konfirmierenden
Jugendlichen wünsche ich ein schönes und erlebnisreiches Konfirmationsfest im Kreis ihrer Familien und Freunden wie auch den Gottes Segen für ihren zukünftigen Glaubensweg innerhalb der Gemeinde Jesu. Und ich wünsche uns allen, insbesondere dem Kollegen Pfarrer M. Schuler gesegnete, fröhliche und erholsame Pfingsten zur Ehre Gottes.

Euer, Darius Tomczak mit Familie


Pfingsten

Oh, dass ich tausend Zungen hätte und einen tausendfacher Mund«. So beginnt ein Kirchenlied, geschrieben von Johann Mentzer. Wie gut passt dieser Liedanfang zum Pfingstfest. Er drückt so recht das damalige Pfingstgeschehen aus. Die Jünger Jesu wurden vom Geist Gottes erfüllt und konnten plötzlich in allen siebzig Sprachen der damaligen Welt reden und sie verstehen. Sie verbreiteten die Botschaft von Jesu Leben und Sterben in aller Welt. Sie erreicht noch heute alle Christen.

Das Judentum gedachte seit dem ersten Jahrhundert nach Christi besonders der Gabe des Gesetzes am Berg Sinai. Da es sieben Wochen nach dem Passahfest (50. Tag) gefeiert wurde, erhielt es nach dem griechischen Wort für fünfzig (pentekoste = 50. Tag) die Bezeichnung Pfingsten.

Ein Fest – über die kirchliche Bedeutung hinaus – der Erneuerung; in früheren Zeiten auch der Kleidung, die zum Kirchgang stolz getragen wurde. Pfingsten ist auch die Zeit der Ausflüge in die Natur mit geschmückten Pferdewagen. In den 40er Jahren des vorigen Jahrhunderts fanden Schulwanderungen mit Rucksack, Wasserflasche und liebevoll geschmierten Broten (auf ins Freie) regelmäßig um die Pfingstzeit statt. Von manchen Schülern wurden sie geschätzt, von andern war dies »stundenlange Gelatsche« verpönt. Immerhin »latschten« die Lehrkräfte munter mit. Diese Wanderungen brachten manchen denkfaulen Schüler zu nicht zu verachtenden Erkenntnissen, die im weiteren Lebenslauf dann zu Pfingsten im Innern lebendig wurden.

RN


Der 31. Deutsche Evangelische Kirchentag in Köln

„Lebendig und kräftig und schärfer“

3000 Veranstaltungen an fünf Tagen, rund eine Million Besucher, 50.000 Mitwirkende: Das ist der Deutsche Evangelische Kirchentag. Der Kirchentag ist aber viel mehr. Er ist eine riesige Plattform für kritische Debatten zu den brennenden Themen unserer Zeit. Und er ist ein fröhliches Festival für jede und jeden. Und genau das wird er auch in Köln vom 6. bis zum 10. Juni 2007 wieder sein.

Hauptveranstaltungsort wird die Messe im Kölner Stadtteil Deutz sein. Direkt daneben auf dem Gelände des Tanzbrunnens wird es ein Jugendzentrum geben. Aber auch in der Innenstadt auf der anderen Rheinseite wird sich der Kirchentag in zahlreichen Kirchen und auf Open-Air-Bühnen präsentieren. Startschuss werden drei zentrale Eröffnungsgottesdienste am 6. Juni um 17.30 Uhr sein, bevor die gastgebenden Kirchengemeinden zum Abend der Begegnung rechts und links an den Ufern des Rheins einladen.

Bei diesem Abend der Begegnung (Mittwoch Abend, 6. Juni) wird auch unsere Kirchengemeinde als Euregiogemeinde mitwirken:

Zum einen mit einem Stand, bei dem wir Eupener Schokolade mit einem Bibelwort verschenken.

Zum anderen auf einer der Bühnen mit unserem Puppenteam Lucy und Co. Sie führen den Tanz „I will follow him“ um 19.40 Uhr auf.

Der Abend der Begegnung wird sehr feierlich mit einem Posaunenbläser Klangteppich (6.000 Bläser) und einem Lichtermeer am Rhein ausklingen.

Wir organisieren für die Mitwirkenden und Interessierten unserer Gemeinde eine Mitfahrgelegenheit zum Abend der Begegnung.

Wer dabei sein möchte, melde sich bitte bei Pfr. Martin Schuler Tel: 087/ 63 04 85. Es können höchstens 21 Personen mitfahren. Abfahrt ab Eynatten / Autobahnauffahrt um 16.00 Uhr.

Mehr Informationen gibt es im Internet unter www.kirchentag.de.

Gedanken zu dem Lied 157 / Musik-Plus Gottesdienst / Die Konfirmation / Konfirmationsgottesdienst

Gedanken zu dem Lied 157:

DAS LIED DES MONATS MAI: EKG 157 SCHMÜCKE DICH, O LIEBE SEELE

Dieses Abendmahllied passt gut in den Monat Mai, da wir hier unsere Konfirmation feiern.

Der Text sagt, dass wir uns vorbereiten, ja sogar schmücken sollen, da Jesus uns als Gast einlädt, Jesus ist das Brot des Lebens, das nie endet (Strophe 4: „Der Mensch hungert nach diesem Brote“). Das Brot des Lebens nützt / dient dem Menschen und indem wir es annehmen preisen wir Gott. Der Komponist der Melodie ist Johann Krüger (Paul Gerhards Hauskomponist). Die Melodie besteht aus drei Teilen. Der textbezogene Höhepunkt der Melodie wird im zweiten Teil („jetzt zu Gaste laden“) erreicht. Bach nutzte die Melodie und den Text als Grundlage für die Kantate 180 zum 20. Sonntag nach Trinitatis. Händel als ersten Choral in seiner Brockespassion mit instrumentalen Zwischenspielen, was eine ungeheure Wirkung hat.

Ein Musikkritiker schrieb zu einer Aufführung von Händels Brockespassion, beim Hören des Chorals war
ihm, als ob er im Dunklen vor einer Kathedrale steht, plötzlich öffnet sich die Türe und man betritt mit diesem Choralsatz eine lichtdurchflutete Kirche. Die Orgelkomponisten der Romantik (z.B. Brahms und Reger) schätzten diese Melodie sehr.

JF


Musik-Plus Gottesdienst

am 20. Mai um 10.40 Uhr in Eupen

In diesem Gottesdienst ist die Altistin Angela Schweitzer zu Gast. Sie ist eine professionelle Sängerin mit einem Hochschulabschluss im Fach Gesang.

Im Gottesdienst sind folgende Werke zu hören:

  • J.S. Bach: Kantate 54 Widerstehet doch der Sünde

  • J.M. Bach: Geistliches Konzert: Auf lasst uns den Herren loben.

  • J.Ph. Krieger: Singt fröhlich unserem Gotte.

Sie wird vom Orchester Musica Sacra begleitet. Für diesen Gottesdienst kommt die Sängerin extra aus Köln angereist.

Herzliche Einladung an die ganze Gemeinde.


Die Konfirmation

ein Schritt ins Erwachsenenleben – mehr als nur Blazer und Bluse

Die Konfirmation gehört neben Hochzeit und Taufe zu den gefragtesten Angeboten der evangelischen Kirche. Auch in unserer Gemeinde gehen in diesem Jahr wieder 18 Mädchen und Jungen am Pfingstsonntag zur Konfirmation.

Vielleicht fragen sich viele Jugendliche, die sich in diesem Jahr zum Konfirmandenunterricht anmelden möchten, was denn genau bei der Konfirmation geschieht und wo die Ursprünge dieses Festes liegen.

Mit der Konfirmation legen die etwa 15jährigen ein öffentliches Bekenntnis zum Christentum ab (in unserer Gemeinde geschieht das bei der Bekenntnisfeier) und werden in die Gemeinde aufgenommen. In einem Festgottesdienst wird ihnen die Hand aufgelegt, der Segen und ein persönliches Wort aus der Bibel zugesprochen.

Den Konfirmationsspruch haben sich einige Konfirmanden sogar selbst ausgewählt. Vor der Konfirmation wird zwei Jahre lang ein spezieller Unterricht erteilt. Mit der Konfirmation bestätigen die Jugendlichen ihre eigene Taufe, bei der noch die Paten stellvertretend für sie das Bekenntnis abgelegt haben. Jetzt dürfen sie selbst Taufpate werden und offiziell am Abendmahl in jeder evangelischen Kirche teilnehmen.

Begründet hat die Konfirmation der reformatorische Theologe Martin Bucer (1491-1551). Er führte sie als kirchliche Amtshandlung erstmals 1539 in Hessen ein. Doch erst im Pietismus des 18. Jahrhunderts, der die persönliche Frömmigkeit betonte, wurde die Konfirmation populär. Seit dem 19. Jahrhundert  ist sie allgemein üblich.

GS


Konfirmationsgottesdienst

am 27. Mai um 10.00 Uhr

In diesem Jahr lassen sich 18 Jugendliche und junge Erwachsene konfirmieren. Bedingt durch die große Anzahl sollte man sich darauf einstellen, dass die Kirche sehr voll sein wird. Darum wollen wir die Gemeinde darauf hinweisen, dass auch in Neu-Moresnet ein Pfingstgottesdienst stattfinden wird.

Zur Konfirmation 2007 sind zugelassen:

Braxein, Luca; Clooth, Alexander; Conrath, Max; Cooper, Stephanie; Dobe, Katharina; Egerding, Verena; Egerding, Adrian; Fowler, Magdalena; Kersten, Friederike; Maasen, Christiane; Meurer, Carina; Recker, Melanie; Röschmann, Marion; Ruess, Delphin; Schmidt, Patricia; Schneider, Jens; Szeczyk, Fabian; Ullmann, Nathanael

Kandidat für das Presbyterium / Gratulation / Rückblick und Ausblick / Das Interview

Kandidat für das Presbyterium

Michael Wegener

Kandidat für die Presbyteriumswahl am 6. Mai 2007 stellt sich vor:

Mein Name ist Michael Wegener. Ich bin 36 Jahre alt, verheiratet, 1 Tochter.

Ich wohne in Raeren und arbeite als Lehrer.

Seit meiner Kinder- und Jugendzeit haben sich meine Aufgaben in der Gemeinde immer wieder verändert. Heute sehe ich mich eher zuständig für das geistliche Wachstum und die Gemeinschaft mit unseren Glaubensgeschwistern. Nachdem ich von mehreren Personen angesprochen wurde, stelle ich mich nun gerne zur Verfügung.

Michael Wegener


Gratulation

Liebe Gemeinde,

wir gratulieren Darius Tomczak zu seiner Wahl und Berufung in das Eupener Pfarramt. Wir wünschen ihm und seiner Familie eine gute Zeit in dieser Gemeinde und Gottes Segen für sein weiteres Wirken.

Das Presbyterium der evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Rückblick und Ausblick

Im Jahre 2000 wurde das Pfarramt Neu-Moresnet staatlich als zweite Pfarrstelle anerkannt. Das bedeutete für die Gemeinde, dass sie anstelle eines Hilfspfarrers einen zweiten Pfarrer einstellen konnte. So wechselte Pfarrer Schuler von seiner Haupttätigkeit als Religionslehrer in das Pfarramt Neu-Moresnet.

Nach dem Weggang von Pfarrer Ullmann übernahm Pfarrer Schuler die Aufgaben eines "Erstpfarrers". Der Titel "Erstpfarrer" ist eine vom belgischen Staat verliehene Dienstbezeichnung, die an einen Pfarrer einer Gemeinde mit zwei oder mehreren Pfarrern verliehen wird. Dies geschieht aufgrund ihrer Mitgliederzahl.

Was nun unsere Kirche (VPKB) betrifft, so stehen alle Pfarrer bis hin zum Synodalpräsidenten auf der gleichen kollegialen Stufe.

An der Bezeichnung "Erstpfarrer" hängt ein höheres Gehalt, in Anlehnung an die katholische Kirche und ihre Hierarchie. Der Staat wollte damit die katholische Kirche nicht bevorzugen und uns Protestanten auch entgegen kommen. Er konnte ja nicht sagen "der besser besoldete Pfarrer" und hat das Gehalt an den in der Gemeinde zuerst amtierenden Pfarrer geknüpft.

Auf Gemeindeebene ist das Presbyterium, dem von Amts wegen der oder die Pfarrer angehören, die Leitung der Gemeinde. Die Presbyter stellen die Pfarrer ein und betrauen sie mit ihren Aufgaben:

Gottesdienste, Amtshandlungen, Seelsorge usw..

Was bedeutet das für die Gemeinde?

Beide Pfarrer arbeiten kollegial und gleichberechtigt auf der selben kompetenten Ebene zum Wohle der Gemeinde. Somit können sich die Gemeindemitglieder nun mit all ihren Fragen und Anliegen sowohl an Pfarrer Schuler als auch an Pfarrer Tomczak wenden.

Rolf Lander, Klaus Wolf


Das Interview

mit Louis Sotiaux

Wenn wir in der Brücke, in den Gottesdiensten, oder bei der Gemeindeversammlung auf den Distrikt, die Pfarramtskommission, den Synodalrat hinweisen, dann kann sich in unserer Gemeinde kaum jemand vorstellen, wer sich hinter diesen Begriffen verbirgt.

Damit man diese Menschen - wer sie sind, was sie denken, was sie bewegt, - ein wenig kennen lernen kann, sollen sie in der neuen Themenreihe: „Wer ist wer in der Kirche", etwas vorgestellt werden.

Louis Sotiaux hatte schon verschiedene Funktionen in dem Distriktrat. Der Distriktrat ist so etwas ähnliches wie das Presbyterium für die Aufgaben unseres Kirchendistriktes. Einige Jahre war er die Verwaltung der Distriktkasse inne – seit neuestem ist er unser Sekretär.

Wann und wo sind Sie geboren ?

Am 31. Juli 1939 in Heusy, ganz in der Nähe von Verviers.

Wo leben Sie heute?

In Verviers

Ihre familiäre Situation:

Ich bin verheiratet und habe zwei Söhne.

Was machen Sie besonders gerne?

Ich lese gerne, liebe Spaziergänge, suche Pilze im Wald und ich mag Träumereien.

Welches sind die wichtigsten Stationen in ihrem Leben?

Zuerst das Studium, dann vier Jahre Schifffahrt bei der Handelsmarine. Und dann arbeitete ich 35 Jahre lang bei Owens Corning (diese Firma stellt Verstärkungsmaterialien, Isoliermaterialien und Verbundstoffe her. Anmerkung der Redaktion) zunächst im Wartungsbereich und später in der Konstruktion. Und endlich, seit 10 Jahren bin ich vorpensioniert und nun im Ruhestand.

Welches sind Ihre konfessionellen Wurzeln?

Ich bin reformiert und gehöre zur Gemeinde in Verviers Laoureux

Welches sind ihre Aufgaben in der Kirche?

Ich bin der Vorsitzende unseres Presbyteriums und unseres Verwaltungsrates, dann bin ich der Elektriker der Gemeinde, ich kümmere mich um den Gemeindbrief und nicht zuletzt bin ich Sekretär des Distriktrates. Und nicht zu vergessen: Ich bin Sänger im Kirchenchor Parpaillotte.

Was ist ihre Motivation?

Seit ich im Ruhestand bin, versuche ich mich nützlich zu machen, dort wo ich kann.

Was sind Ihre Ziele?

Ich versuche, so gut ich kann, ein christliches Zeugnis zu geben um mich herum.

Was ist die Kirche für Sie?

Das ist so eine Art von Familie Christi auf der Erde.

Was fällt Ihnen zu »Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet« ein?

Ja, ich schätze besonders den Ausdruck »evangelisch«.

MS

Nachruf / Unser Gemeindeblatt wird 50! / Missionale - Treffen in Köln

NACHRUF

Pfarrer Günter Göring (Pfarrer dieser Gemeinde von 1957 bis 1964)

starb in einem Heim wo er seine letzten Lebensjahre, schwer gezeichnet von einer unheilbaren Krankheit verbrachte.

Er kam aus der damaligen DDR, wo man ihn ohne Probleme heraus gelassen hat, was ja nicht üblich war (wer ohne Erlaubnis die DDR verließ und wurde erwischt kam wegen »Republikflucht« ins Gefängnis). Pfarrer waren dem Regime jedoch ein Dorn im Auge und man war froh wenn man sie los wurde.

Er war einer der Pfarrer der in unseren Gemeinden (damals gehörte noch Malmedy-St.Vith dazu) die tiefgreifendsten Spuren hinterlassen hat, auf deren Fundamenten wir heute noch stehen. Er war auch der erste deutsche Pfarrer nach dem Kriege und trug den vielleicht etwas anrüchigen Namen »Göring« (zum Glück waren die Vornamen nicht identisch). Sein großer Verdienst war die Gründung des Kirchenblatts "DIE BRÜCKE" im Jahre 1958 und ein straffer Aufbau der Gemeinde. Als überzeugter Lutheraner führte er als Erstes eine Liturgie ein und wollte sogar in der Kirche ein Kruzifix aufstellen, was wir ihm aber dann ausreden konnten. Durch zwei seiner reformierten Vorgänger aus der Schweiz, kannten wir ja nur Predigt, Gebet und Gesang in den Gottesdiensten, natürlich auch den Schlusssegen.

Wir mussten uns erst an die Änderungen gewöhnen und manch Gemeindeglied hat das nicht so schnell verkraftet. Später haben sich fast alle daran gewöhnt und wir profitieren heute noch von dieser, im Laufe der Jahre etwas veränderten, Liturgie.

Er war aber nicht nur im kirchlich-geistigem Bereich aktiv, sondern Dank seiner Initiative wurde der damalige Beetsaal in Herbesthal verkauft und mit dem Erlös die Küsterwohnung umgebaut und renoviert und unser Pfarrsaal ausgebaut.

Günter Göring hatte ebenfalls ein sehr großes musikalisches Talent. Er hat einmal bei mir Zuhause ganz spontan am Klavier eine Melodie erfunden, die er dann auf Art von Bach, Mozart und sonstigen Komponisten spielte.

Ein weiterer Höhepunkt war der von ihm organisierte Kirchentag der deutschsprachigen Protestanten aus ganz Belgien. Damals gab es bald in jeder großen Stadt, deutschsprachige evangelische Gemeinden. Die Eupener staunten nicht schlecht, als vom Kirchturm der Friedenskirche eine lange weiße Fahne mit lila Kreuz herunter hing, die er sich bei der Dienststelle des Kirchentags der EKD organisiert hatte. Nun gäbe noch viel zu sagen, aber wer mehr wissen möchte, den verweise ich an unser Archiv, zu finden auf dieser Homepage.

Leider ist später seine Ehe gescheitert, was wir alle sehr bedauert haben, und er ist dann vom Beruf eines Pfarrers ins Unterrichtswesen übergewechselt.

Rolf Lander


Unser Gemeindeblatt wird 50!

Ein halbes Jahrhundert wird die Brücke alt, wenn das Jahr um ist. (Die erste Brücke, die Januar/Februar Ausgabe 1958, erschien am 15. Februar 1958.)

Viele von Ihnen kennen noch Geschichten aus diesen 50 Jahren, oder es existieren noch alte Fotos aus dieser Zeit. Lassen Sie Ihrer Kreativität freien Lauf. Schicken Sie uns Bilder und Anekdoten aus diesen vergangenen 50 Jahren. Wir möchten gern in diesem Jahr ein Sonderexemplar herausbringen mit Ihren eigenen Beiträgen. Also bitte frisch ans Werk. Durchstöbern Sie Ihre Rumpelkammern nach wertvollem Material für eine eigens gestaltete BRÜCKE. Sie können gern Ihre Beiträge in den Pfarrhäusern abgeben, die Anschriften finden Sie auf Seite 5.

Vielen herzlichen Dank, Ihr Redaktionsteam


Missionale - Treffen in Köln

Diejenigen von uns, die im Februar mit in Köln waren, können sicherlich bestätigen, dass es wieder eine sehr gelungene Veranstaltung war. Dort kann man Seminare, Bücherstände besuchen, auch Zeitschriften, Plakate, Traktate sind erhältlich. Teilweise sogar kostenlos.

Am Nachmittag werden Getränke und traditionell Bienenstich und Berliner angeboten, damit jeder die Möglichkeit zu persönlicher Begegnung hat. Die Veranstaltung ist als Dankeschön für Mitarbeiter im Kindergottesdienst, Büchertischbetreuer, Seniorenbetreuer und alle, die ganz einfach an einer christlichen Veranstaltung interessiert sind, gedacht.

Außerdem dient sie der Ermutigung zu missionarischer Gemeindearbeit und soll auch zukünftig kostenlos und ohne Anmeldung stattfinden. Dafür werden natürlich auch Spendengelder benötigt. Für uns ein Grund, an dieser Stelle auf die Bankverbindung hinzuweisen:

Amt für Gemeindenetwicklung und missionarische Dienste Sparkasse Köln Bonn

IBAN: DE44370501980022002133
BIC: COLSDE33

Im nächsten Jahr findet die Missionale übrigens am 23. Februar statt.

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

 So 06.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

kurze Andacht mit anschließender Möglichkeit zur Presbyterwahl

 

10.40 Uhr

Eupen Pfarrhaus

Andacht mit anschließender Wahl und Gemeindeversammlung

So 13.05.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst mit Kindergottesdienst [T]
Mit Verabschiedung der alten und Einsegnung der neuen Presbyter

Do 17.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst - Himmelfahrt [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst - Himmelfahrt [T]

So 20.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst mit Kindergottesdienst [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst [S]

 

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

Bekenntnisfeier [S]

Do 24.05.

19.00 Uhr

Eupen

Musikalischer Vespergottesdienst [T]

So 27.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst - Pfingsten

 

10.00 Uhr

Eupen

Konfirmationsgottesdienst - Pfingsten [T+S]

Sa 02.06.

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

WEP (Jugendgottesdienst)

So 03.06.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst mit Kindergottesdienst  - Trinitatis [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik-Plus Gottesdienst [T] - Trinitatis

RADIOANDACHT

So 20.05.

07.30 Uhr
18.15 Uhr

BRF2

UKW 93,2 und 98,4 MHz [S]
Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 07.05.

20.00 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Mo 04.06.

20.00 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 15.05.

20.15 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath

Dienstags,

09.30 Uhr

Pfarrh. Neu-Moresnet

Matthäusevangelium
am 1. Mai kein Hauskreis

BIBELSTUNDE

Di 01.05.

-

-

Bibelstunde entfällt

Di 08.05.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [T]

Di 15.05.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Bergpredigt [Rolffs]

Di 22.05.

19.30 Uhr

Eupen

Apostelgeschichte [T]

Di 29.05.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK

Mi 02.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

"Ich müsste, ich sollte..." (Teil

Mi 09.05.

09.15 Uhr

Eupen

Sorgen besiegen

Mi 23.05.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Thema: Pfingsten

CHOR

Freitags

 18.45 Uhr

Neu-Moresnet

Chorproben

PRESBYTERIUM

Do 03.05.

 19.30 Uhr

Eupen

Gebet 19.30 Uhr mit anschließender Sitzung ab 20.00 Uhr

Do 24.05.

 20.30 Uhr

Eupen

Konstituierende Sitzung des neuen Presbyteriums

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Sa 19.05.

09.00 Uhr

Eupen

Gebet / Vater unser [S]

2. Jahrgangsstufe:

Sa 12.05.

10.00 Uhr

Eupen

Vorbereitung auf die Konfirmation

Sa 26.05.

10.00 Uhr

Eupen

Vorbereitung auf die Konfirmation

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter): St. Plumanns

Sa 05.05.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Blumentöpfe mitbringen und Waldspiel

Sa 19.05.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Kleiner Ausflug. Infos bei Stefanie

Delphine (Kundschafter Mädchen): E. Recker

Sa 05.05.

15.00 Uhr

Hürtgenwald

Waldtag im Hürtgenwald. Infos sind mit Einladung verteilt worden

Sa 19.05.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Wasser und Schlammspiele

Polarwölfe (Kundschafter Jungen): Jens Stiedenroth

Sa 05.05.

15.00 Uhr

Hürtgenwald

Waldtag im Hürtgenwald. Infos sind mit Einladung verteilt worden

Sa 19.05.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Baseball - bringt Freunde mit!

Hühner (Pfadfinder Mädchen 12 - 14 Jahre): Miriam Manderfeld

Sa 05.05.

15.00 Uhr

Hürtgenwald

Waldtag im Hürtgenwald. Infos sind mit Einladung verteilt worden

Sa 19.05.

18.00 Uhr

Bauwagen Eupen

Nachbesprechung des Waldtages, gemütliches Beisammensein

Platypus: Stefanie Plumanns + Alexander Kever

Do 03.05.

18.00 Uhr

Walhorn

Etwas leckeres kochen und essen

Do 17.05.

18.00 Uhr

Walhorn

Teamtreff mit Überraschung

Fr. 25.05. bis 08.06.

 

Aachen

Pfingstcamp mit Stamm 197
weiter Informationen bei Alexander Kever

Sa 02.06.

14.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtag zum Thema Zelte bauen.
ab 19.00 Uhr: WEP (Jugendgottesdienst - Worship Evening Prayer)

SONSTIGE VERANSTALTUNGEN

Evangelisation mit Beat Abry - Information bei Pfarrer Tomczak
Fahrt zum Kirchentag nach Köln am Mittwoch 6. Juni 2007
Abfahrt: Pfarrhaus Neu-Moresnet: 15.30 Uhr
Abfahrt: Eupen Werthplatz: 16.00 Uhr

FREUD UND LEID ...

Gesegnet wurden...

am 22. April:
Celina Nyssen,
Tochter von Anne und Georges Nyssen-Godolt und
Leon Kever,
Sohn von Dania und Alexander Kever-Neff

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE JUNI-AUSGABE: Di. 8. Mai 2007

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95 , Sprechzeiten: Di 10-12 Uhr und Fr 16-18 Uhr

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0049 170 202.10.92

Platypus: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65

GEMEINDEVERSAMMLUNG

Es hat sich in den vergangenen Jahren bewährt, die Gemeindeversammlung für den ganzen Tag anzusetzen.

Ziel der Gemeindeversammlung ist es, das Leben der Kirchengemeinde im vergangenen Jahr zu reflektieren, sich darüber auszutauschen und die Gremien zu entlasten.

Dies geschieht durch Berichte des Presbyteriums und des Verwaltungsrates. Verschiedene andere Tätigkeitsbereiche der Gemeinde stellen ihre Aktivitäten vor.

Beginn der Gemeindeversammlung ist: 10.00 Uhr, das Ende gegen 17.00 Uhr.

Für das leibliche Wohl wird gesorgt.
Erscheinen Sie zahlreich!

Konzert

mit Werken jüdischer Komponisten. Werke für Chor und Orgel, Violine und Orgel und Orgelsolo.

SONNTAG 6. MAI - Eupen - Friedenskirche 17.00 Uhr

Kompositionen von:

Williams, Mombach, Lewandowski, Hindemith, Milhaud, Mendelssohn, Saqi, Hast.

Ausführende:

Madrigalchor St. Vith,
Oliver Reinertz Violine,
H.G,. Reinertz und J. Fleu Orgel.

Eintritt:
- 5,- Euro (für Erwachsene)
- 4,- Euro (für Studenten, Rentner …)


Verabschiedung der scheidenden und Einsetzung der neuen Presbyter

Am 13. Mai, dem Gottesdienst nach der Gemeindeversammlung, sollen die neuen Presbyter in ihr Amt eingesegnet werden. Gleichzeitig wird den Presbytern, die ihr Mandat nicht verlängert haben, für ihren Einsatz und ihre Mühe gedankt.


Wir suchen eine Person...

die wortgewandt ist und die gerne Verantwortung in Form eine(s/r) Redaktionsleiter(s/in) in unserem Brücke-Team übernehmen würde! Wenn Sie sich angesprochen fühlen, dann melden sie sich bitte bei unserer redaktionellen Leitung. (Gertie Schmidbauer, Tel. 087/78.67.97)

Ihr Redaktionsteam


GEBURTSTAGE MAI 2007, wir gratulieren:

Anneliese Schorkops

in Seraing

am 03. Mai zu 83 Jahren

Waltraut Busse

in Kelmis

am 03. Mai zu 87 Jahren

Willy Janssen

in Eupen

am 10. Mai zu 76 Jahren

Brigitte Grünheid

in Wahlhorn

am 10. Mai zu 71 Jahren

Heinz Unger

in Hergenrath

am 18. Mai zu 72 Jahren

Emmy Kirschfink

in Kelmis

am 24. Mai zu 74 Jahren

Helga Peters

in Eupen

am 29. Mai zu 77 Jahren

Impressum - Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet,  Hasardstraße. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Verantwortung: Klaus Wolf -  Redaktionelle Leitung: Gertie Schmidbauer, Layout: Sabine Plumanns, George Nyssen; Redaktionelle Beratung: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: Aldenhoff - Gemmenich; Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

Home ] Nach oben ]

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: webmaster@ev-Kirche-Eupen-NeuMoresnet.org 
Stand: 07. Mai 2010