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50. Jahrgang

April 2007

Nr. 4

Verantwortlicher Herausgeber: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet

Inhalt:

Monatsspruch April 2007 / Was ich der Gemeinde sagen möchte / Ostern

Monatsspruch April 2007:

Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn.

(Römer 14,8)


Am Karfreitag hatten die Jünger Jesu versagt. Sie liefen davon als Jesus von den Soldaten im Garten Gethsemane gefangen genommen wurde. Sie
begleiteten ihren toten Meister nicht einmal zu seiner Ruhestätte. Und obwohl Jesus wie ein Verbrecher am Kreuz von Golgatha starb, wurde er wie ein Jude begraben.

Josef aus Arithmäa und Nikodemus, zwei Mitglieder des Hohen Rats brachten den Leichnam Jesu in Josefs eigene Grabstätte. Nikodemus besorgte noch rechtzeitig Myrrhe und Aloe. Doch die Einbalsamierung am Karfreitag war nur vorläufig. Jesus starb am Nachmittag, aber bereits am frühen Abend begann der jüdische Sabbat. Und wie wir wissen, darf am Sabbat kein Jude arbeiten. Die endgültige Einbalsamierung war wegen des angebrochenen Sabbats nicht mehr möglich.

Die Frauen wollten also am ersten Tag der Woche nach Jesu Grab sehen. Sie kauften wohlriechende Öle, um den toten Jesus zu salben. Das, was Josef und Nikodemus am Freitagnachmittag begonnen hatten, wollten die Frauen am Sonntagmorgen fachgerecht beenden. Es waren Frauen und Mütter, die eine gute Beziehung zu Jesus hatten. Denn Jesus hatte allen diesen Frauen geholfen. Er war Lehrer von ihren Söhnen. Deshalb gingen diese Frauen zum Grab Jesu. Sie wollten seinen Leichnam salben. Sie wollten möglichst lange seinen Leichnam vor der Verwesung schützen. Sie wollten Jesu Leichnam konservieren. Auch der tote Jesus war für diese Frauen noch wichtig. Die Frauen wussten, dass Jesus tot war.

Doch am Grab erlebten sie eine große Überraschung: der Stein war weggewälzt, die Grabkammer leer, der Leichnam nicht aufzufinden. Sollte er gestohlen worden sein? Darüber sind die Frauen bekümmert, bis zwei Männer „mit glänzenden Kleidern“ ihnen die seltsame Szene erklären: „Was sucht ihr den Lebenden bei den Toten? Er ist nicht hier, er ist auferstanden.“

Mit dieser unerwarteten frohen Botschaft machen sich die Frauen rasch auf den Weg, um sie den Jüngern mitzuteilen. Sie ernten jedoch Unglauben bei den Jüngern Jesu. Für die Jünger bedurfte es erst weiterer Erlebnisse, um der Osterbotschaft Glauben zu schenken: Der auferstandene Jesus erscheint zuerst dem Petrus, danach den Apostel und später mehr als fünfhundert Brüdern auf einmal.

Jesus ist wahrhaftig von den Toten auferstanden.

Das übersteigt unser menschliches Denken. Jesus war tot. Jetzt ist er am Leben. Die Gebeine von großen Religionsstiftern liegen immer noch in der Erde. Das Grab Mohammeds ist belegt! Das Grab Buddhas ist belegt! Das Grab Konfuzius ist belegt! Doch das Grab Jesu ist leer!

Darum ist die Auferstehung Jesu so einzigartig für die ganze Menschheit. Die Bibel spricht nicht vom Leben als Zyklus. Das tun die anderen Religionen. Sie reden nämlich von Seelenwanderung. Viele schwärmen von Reinkarnation.

Der Christ lebt dagegen in der Hoffnung, die sich in der Ewigkeit erfüllt. In jedem von uns steckt der gemeinsame Kern, die Hoffnung, die alle Christen teilen und die der Apostel Paulus kurz und knapp in unserem Monatsspruch auf den Punkt bringt: Ob wir leben oder ob wir sterben, wir gehören dem Herrn (Römer 14,8b). Damit ist alles gesagt. Wir gehören zu Christus und stehen damit weit über dem, was uns voneinander trennen kann: über den letzten Feind des Menschen, über den Tod.

Der Tod kann durch den Glauben an die Auferstehung Jesu überwunden werden. Wenn wir das Osterfest feiern, sollten wir bedenken, dass das Leben hier auf der Erde nicht das Letzte ist. Das Leben hier auf der Erde ist immer nur das Vorletzte. Das Letzte kommt erst nach dem Tod. Und bei diesem Letzten werden wir auferstehen, die einen zum ewigen Leben und die anderen zum Gericht und zur ewigen Verdammnis.

Ein frohes Osterfest und gesegnete Feiertage wünscht Ihnen,

Ihr Darius Tomczak


1. »Christus ist auferstanden!« Ich grüße Sie in dieser Aprilausgabe mit dem alten Ostergruß der Kirche. Möge doch jeder von uns, immer deutlicher erkennen, welch großen Sieg Jesus errungen hat. Der Tod und alle Verderbensmächte sind besiegt.

»Halleluja«, würde man in der Bibel sagen – wir Menschen von heute: »Großartig!«

2. Unser Gemeindebrief »DIE BRÜCKE« hat eine große Schwester. Sie nennt sich MOSAIQUE und ist das offizielle Mitteilungsblatt unserer Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien und gleichzeitig etwas wie ein christliches Magazin. Leider ist MOSAIQUE nur auf französisch geschrieben. Kürzlich waren Jacqueline und Marc Lombart in der Distriktsversammlung zu Gast, um für das MOSAIQUE zu werben. Dabei deuteten die beiden an, dass es doch wünschenswert wäre, wenn aus unserer Kirchengemeinde noch mehrere Personen auch das Mosaik abonnieren würden.

Da ein Einzelabonnement wesentlich teurer ist als eine Sammelbestellung, werden in Zukunft in unseren Kirchen Exemplare zum Preis von einem Euro ausliegen. So braucht niemand ein teures Einzelabonnement zu bezahlen und kann dennoch jeden Monat auf ein Exemplar zurückgreifen. Ich möchte jeden ermuntern, der ein wenig französisch versteht, sich mal eine Ausgabe anzuschauen und mitzunehmen.

3. Wir haben ein neues Sorgenkind. Der Turm der Friedenskirche in Eupen. Vor wenigen Wochen fiel ein kleiner Stein knapp an einer Fußgängerin vorbei. Der Verwaltungsrat benachrichtigte sofort die Stadt Eupen und der Gehsteig um die Kirche wurde gesperrt. Wenig später fiel noch ein recht großer Brocken herunter. Ein Sachverständiger, der mit einer Hebebühne von der Eupener Feuerwehr sich die Stellen genauer anschaute, meinte, dass dringend Handlungsbedarf bestehe, um den Turm außen zu sanieren. Ein Schutzdach wurde erstellt, dass man unbesorgt wieder zur Kirchen gehen kann. Wie es nun weitergeht, wird sich in nächster Zeit entscheiden.

Ihr Martin Schuler


Ostern

Jubelnd begrüßen die Beter auf dem »Horusberg« (Closei) am Ostermorgen die Sonne mit den Worten: „Er ist auferstanden, er ist wahrhaft auferstanden“.

Noch im Dunkeln haben sie sich in aller Stille versammelt, um dem Herrn mit der aufgehenden Sonne zu huldigen. Es ist jedes Jahr am Ostersonntag ein beeindruckendes Bild. So sind ganz unterschiedliche Traditionen gewachsen das Osterfest angemessen und voll Freude über die Auferstehung Jesu zu feiern.

In der Eifel werden Osterfeuer angezündet. An anderen Orten lässt man brennende Reifen den Berg hinunterrollen. Ältere erinnern sich noch an das Ostereierkicken mit Freunden, mit denen man sich traf: Dessen Ei gekickt war, musste es hergeben. Da gab es schon mal Tränen, denn der Eiervorrat war nicht unerschöpflich.

Für mich als Kind war Ostern immer mit grünenden Wiesen, Frühlingsblumen, feierlichem Glockengeläut und knallbunten neuen Bällen verbunden.

Am Nachmittag traf man sich mit Freundinnen an einer großen glatten Hauswand. Jede hatte einen neuen, großen, bunten Ball bekommen, und dann wurde mit Begeisterung »Abzählen« gespielt: Kopf, Brust, Arm usw..

Auch das war Ostern, ein frohes Fest zur Ehre des Auferstandenen.

RN

Gedanken zu dem Lied 86 / Musik-Plus Gottesdienst / Konzert

Gedanken zu dem Lied 86: Auf, auf mein Herz mit Freuden

  1. Er war ins Grab gesenket,/ der Feind trieb groß Geschrei; / eh ers vermeint und denket, / ist Christus wieder frei / und ruft Viktoria, / schwingt fröhlich hier und da / sein Fähnlein als ein
    Held, / der Feld und Mut behält.

  2. Das ist mir anzuschauen / ein rechtes Freudenspiel; / nun soll mir nicht mehr grauen / vor allem, was mir will / entnehmen meinen Mut / zu samt dem edlen Gut, / so mir durch Jesum Christ / aus Lieb erworben ist.

  3. Die Höll und ihre Rotten / die krümmen mir kein Haar; / der Sünden kann ich spotten, / bleib
    allzeit ohn Gefahr. / Der Tod mit seiner Macht / wird nichts bei mir geacht’: / er bleibt ein totes Bild, / und wär er noch so wild.

  4. Die Welt ist mir ein Lachen / mit ihrem großen Zorn, / sie zürnt und kann nichts machen, / all Arbeit ist verlorn. / Die Trübsal trübt mir nicht / mein Herz und Angesicht, / das Unglück ist mein Glück, / die Nacht mein Sonnenblick.

  5. Ich hang und bleib auch hangen / an Christo als ein Glied; / wo mein Haupt durch ist gangen, / da nimmt er mich auch mit. / Er reißet durch den Tod, / durch Welt, durch Sünd, durch Not, / er reißet durch die Höll, / ich bin stets sein Gesell.

  6. Er dringt zum Saal der Ehren, / ich folg ihm immer nach / und darf mich gar nicht kehren / an’ einzig Ungemach. / Es tobe, was da kann, / mein Haupt nimmt sich mein an, / mein Heiland ist mein Schild, / der alles Toben stillt.

  7. Er bringt mich an die Pforten, / die in den Himmel führt, / daran mit güldnen Worten / der Reim gelesen wird: / »Wer dort wird mit verhöhnt, / wird hier auch mit gekrönt; / wer dort mit sterben geht, / wird hier auch mit erhöht.«  PAUL GERHARDT

Paul GerhardtDer Text dieses Liedes stammt von Paul Gerhardt. Er besagt, dass alle Katastrophen der Welt, das Geschrei der Feinde Christi nicht die Auferstehung Jesu verhindern konnten. Wichtig für den Christen ist der Glaube an die Auferstehung und der Textdichter bezeugt dies mit emphatischer Freude und Gewissheit.

Das Lied steht im 6/4 Takt, was damals sehr ungewöhnlich für einen Choral war. Der Komponist der Melodie, Johann Crüger, griff einen italienischen Tanzrythmus auf und führte die damals sich im Kirchenlied erst langsam durchsetzende Dur-Moll Tonalität in einer solchen modulatorischen Vielfalt durch, dass diese Melodie von der Gemeinde wohl als sehr anspruchvoll empfunden wurde.

Mit einigen Figuren imitiert die Melodie Worte der ersten Textstrophe (Nimm wahr, gelegt, gen Himmel), bleibt aber mit ihrem Balettocharakter (Freude) und ihren Modulationen (Verwandlung von Tod in Leben) auf den Charakter des ganzen Liedes bezogen.

Johannes Fleu


Musik-Plus Gottesdienst

in Eupen: 1. April 10.40 Uhr

Michael Altenburg: 2 Intraden für 2 Violinen, Blockflöte, 2 Violas, Cello und Posaune.
Paul Luethemanns: Instrumentalphantasie über „Oh Welt, ich muss dich lassen.“
Paul Peuerl: Suite Nr. 2 für Streicher und Basso Continuo


Konzert in der Friedenskirche in Eupen

Am 6. Mai: 17.00 Uhr

Werke jüdischer Komponisten für Chor und Orgel sowie Orgelsolo.

Kompositionen von: Lewandowski, Mendelssohn, Hindemith, Milhaut.

Musica Viva unter der Leitung von: Hans Georg Reinertz
Oliver Reinertz – Violine
Johannes Fleu - Orgel

Vorstellung der Kandidaten zur Wahl in das Presbyterium

Rosmarie FlückigerMein Name ist Rosmarie Flückiger

(Jahrgang 1940).

Es ist nun gut 42 Jahre her, seit ich nach Belgien in diese Gemeinde kam. In dieser Zeit, welche oft nicht einfach war, lag mir die Gemeindearbeit immer sehr am Herzen. In all den Jahren habe ich gerne und mit Freude mitgearbeitet.

Nun wurde ich gefragt, ob ich bereit wäre, mich für die Presbyterwahl aufzustellen. Es war keine einfache Entscheidung! Da es mir gesundheitlich noch recht gut geht, stelle ich mich, so Gott will, für dieses Amt zur Verfügung.

Rosmarie Flückiger


Wolfgang GroteMein Name ist Wolfgang Grote,

wohnhaft in Eupen;

ich bin 43 Jahre und gebürtig aus Eupen.

Ich wurde in der Friedenskirche getauft und konfirmiert.

Zur Zeit bin ich noch ledig, werde aber meine Lebensgefährtin am 02. Juni 2007 in der Friedenskirche heiraten.

Beschäftigt bin ich als Handelskaufmann bei einem Zulieferbetrieb der Telekommunikation. Von meinen Eltern wurde ich im christlichen Glauben erzogen und bekenne mich heute selbst als praktizierender Christ.

Wolfgang Grote


Thomas SpaniolLiebe Gemeinde,

seit über drei Jahren lebe ich mit meiner Frau Jane und unseren (mittlerweile) vier Kindern in Kelmis. Wir fühlen uns von Gott hierher geführt.

Von Beruf bin ich akademischer Oberrat an der RWTH Aachen.

Für unsere Gemeinde ist mir wichtig, dass Gottes Wort hier gelebt wird und wir stets zusammenhalten. Das Miteinander der Generationen liegt mir dabei besonders am Herzen.

Seit zwei Jahren bin ich für die Gemeinde in unserem Distrikt Lüttich und in der Synodalversammlung tätig. Gerne werde ich mich mehr für die Gemeinde engagieren.

Thomas Spaniol


Annette OchsMein Name ist Annette Ochs,

ich bin 44 Jahre alt, allein erziehend und habe einen 14jährigen Sohn. Als Krankenschwester bin ich halbtags tätig. 1996 habe ich mich aus Begeisterung zu JESUS CHRISTUS bekehrt. Seit 2002 gehöre ich der Gemeinde an. In Höhen und besonders in Tiefen hat der HERR mir gezeigt, wer ich bin: Ein von ihm geliebtes Kind. Ich darf so kommen, wie ich bin, in meiner Unvollkommenheit.

Der Gedanke, mich mit dem Amt des Presbyters auseinanderzusetzen, entstand am 13. Januar 2007, ausgelöst durch eine Bibelstelle. Während eines Mitarbeitertreffens wurde die Frage einer eventuellen Kandidatur in mir lauter. Nach gut 2 Tagen bekam ich ein klares JA dazu und empfand große Freude und Frieden.

Mein Bestreben ist, das was Gott mich auf dem Weg bis hierher gelehrt hat und noch lehren wird, gemeinsam mit meinen Geschwistern in Rat und Tat weitergeben. In Anlehnung an sein Wort und seine
unergründbare Liebe in und durch JESUS CHRISTUS.

Offen zu sein, Neues in neuen Bereichen zu lernen, uns gemeinsam darauf vorbereiten zu lassen, für das, was Gott uns schenken will und wird.

In Freude und Spannung stehe ich für dieses Amt zur Verfügung, aus Liebe zu unserem HERRN und seiner Gemeinde, in der auch ich ein Teil sein darf.

Annette Ochs


Seit längerer Zeit...

versuche ich im Presbyterium meiner Gemeinde zu dienen.

Es waren gute und weniger gute Zeiten. Doch diese Zeit brachte auch meinem persönlichen Glaubensleben eine tiefe geistliche Bereicherung, die ich im Nachhinein nicht mehr missen wollte. So manche schlaflose Nacht wurde überstanden, da ich oft nach den Sitzungen noch weiter arbeitete.

Doch wichtig ist für mich nur eines, sensibel für Gottes Stimme zu werden. Denn nicht mein Wille soll geschehen, sondern der Wille unseres Vaters im Himmel.

Ich möchte weiter lernen, dass Gott all unsere Beschlüsse und Entscheidungen leiten und lenken möge.
Meine egoistischen Ziele und Gedanken sollen in den Hintergrund treten, auf das sein Wille erfüllt wird. Und dies ist ein sehr schwieriger Lernprozess für jeden Christen in unserer Gemeinde.

Ich möchte einfach mit, ein Vorreiter für meine Geschwister in der Hingabe zu unserem Vater im Himmel werden.

Ulrike Maassen


Liebe Gemeinde,

Zu den kommenden Wahlen am 6. Mai 2007, möchte ich mich mit dem Vers aus 1. Samuel 12,24: „Ehrt den Herrn, und dient ihm treu von ganzem Herzen! Vergesst nie, wie viel er schon für euch getan hat!“ wieder zur Verfügung stellen.

Da ich schon mehrere Jahre dabei bin und manche Höhen und Tiefen miterlebt habe, durfte ich immer wieder Gottes Gnade erfahren – er ist treu!

Ich danke dem Herrn für alles, was ich lernen durfte und für alle Bewahrungen.

In den letzen Jahren, habe ich mich fürs Frauenfrühstück und für die Gemeinschaft der Mitarbeiter eingesetzt. Der gemeinsame Austausch in familiärer Atmosphäre, liegt mir sehr am Herzen, denn nur dort wo man sich angenommen fühlt, geht man gerne hin. Jesus lädt uns ein, Gemeinschaft mit ihm zu haben in unserer Gemeinde. Hier wünsche ich mir, dass unsere Gemeinde immer mehr eine Oase der Liebe und Annahme wird, wo einer den anderen in Jesu Name dient.

Euere Gisela Plumanns

Weltgebetstag der Frauen / Der Wert einer Brücke

Weltgebetstag der Frauen

zum 20. Mal in Eupen

»Unter Gottes Zelt vereint«, lautete das Motto des diesjährigen Weltgebetstages.

Frauen aus den verschiedenen Kirchengemeinden Eupens und Umgebung trafen sich in diesem Jahr in der Eupener Friedenskirche.

Hinter einer Absperrung am Haupteingang bat Willy Janssen, der Küster der Friedenskirche, die Gäste, die Kirche durch den Hintereingang zu betreten. Tags zuvor hatte nämlich ein Steinmetz den Zustand des Kirchturmes untersucht und warnte die Verantwortlichen vor weiterem Steinschlag. Der Hintereingang war sicherer.

Steinschlag hätte man unter einem Zelt nicht fürchten müssen, dennoch fühlten sich die Frauen in der Kirche vereint, unkompliziert vereint wie in einem Zelt.

„20 Jahre lang beten die Eupener Frauen gemeinsam jeweils am ersten Freitag im März“, berichtet Frau Dorothea Vogel, eine der Gründungsmütter und Mitverantwortliche der Initiative. „Damals hat unser Pfarrer Axel Fabian zusammen mit evangelischen und römisch-katholischen Frauen diese Gebetsbewegung begonnen,“ sagt sie mit etwas Stolz.

In der ersten viertel Stunde wurden die Lieder geübt. Denn Frauen aus Paraguay hatten die Liturgie zusammengestellt und die vorgeschlagenen Lieder und Liedrufe stammten aus diesem Land. Ungewöhnlich für unsere Ohren aber dennoch schön. Musik verbindet bekanntlich. Dann begann der eigentliche Gottesdienst. In mehreren gelesenen Beiträgen wurde über das Land und die Lage der Frauen in Paraguay informiert. Pfr. M. Schuler erinnerte in der Predigt daran, dass wir Menschen gerufen sind, enge Gemeinschaft mit Gott zu pflegen. So vertraulich wie in einem Zelt. Liebe üben und ein friedliches Miteinander pflegen seien die Grundübungen, um sich auf die ewige Gemeinschaft mit ihm vorzubereiten.

Die Fürbittengebete galten vor allem den Frauen aus Paraguay. Nach dem Gottesdienst luden die Gastgeberinnen noch zu einem kleinen Empfang ein. Der Grundtenor des Abends war: „Das, was uns vereint, ist größer, als das, was uns trennt. Mit solchen Gebetsabenden sind wir auf dem richtigen Weg hin zu einem geschwisterlichen Miteinander der Konfessionen.“

„Einen fröhlichen Geber hat Gott lieb“, ermunterte Frau Vogel die Anwesenden, als die Kollekte eingesammelt wurde, die dann die stolze Summe von 410,— Euro erbrachte und wie immer an das belgische Weltgebetstagskomitee - z. H. v. Frau Laurent-van Pachterbeke - überwiesen wurde.


Der Wert einer Brücke

Im Oktober nahm ich – vertretungsweise – an einer Weiterbildung zum Thema »Gemeindebrief« teil. Dabei wurden vom Kursleiter, der eine Art Werbeagentur leitet, Daten zu den Kosten für die professionelle Herstellung eines Newsletters, vergleichbar einem Gemeindebrief, gegeben. So kostet allein die Entwicklung des Konzepts, d.h. die Zusammenstellung der Ideen, wie der Gemeindebrief aussehen soll, was wo zu finden ist und welche graphischen Elemente und Schrifttypen benutzt werden, knapp 4500,00 Euro.

Die redaktionelle Leistung für jede einzelne Ausgabe der Brücke, gegenwärtig 8 Seiten, ist mit rund 3200 Euro (400 Euro pro Seite) anzusetzen, und die Umsetzung in eine druckbare Vorlage noch einmal mit rund 800 Euro. Für die Bildredaktion wären noch einmal wenigstens 300 Euro zu berechnen und für das Korrekturlesen und die Beseitigung der entdeckten Fehler nochmals 230. Das Redaktionsteam erbringt somit Leistungen für Redaktion und Gestaltung im Wert von 4530 Euro, das sind ohne Druckkosten, Versandt und Vertrieb (also Führung der Adressenkartei, Verwaltung der Beiträge etc.) etwa 9 Euro pro Heft, mehr als das Jahresabonnement gegenwärtig kostet.

Also zögern Sie nicht, zahlen Sie Ihren Jahresbeitrag sofort, Sie machen ein tolles Geschäft!

Ihre Jahresbeiträge zahlen Sie bitte ein auf folgendes Kto.:

IBAN: BE50.7411.1875.3318
BIC: KREDBEBB

U. Knittel

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 01.04.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst + Kindergottesdienst im Pfarrhaus [S] - Palmarum

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik-Plus Gottesdienst  [S]

Fr 06.04.

10.40 Uhr

Eupen

Passionsgottesdienst mit Abendmahl [S] - Karfreitag

 

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Passionsgottesdienst mit Abendmahl [S]

So 08.04.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Familiengottesdienst zum Osterfest mit Abendmahl [S] - Ostern

 

10.40 Uhr

Eupen

Ostergottesdienst mit Abendmahl [T]

So 15.04.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst mit Kindergottesdienst [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst [T]

So 22.04.

10.40 Uhr

Neu-Moresnet

Lobpreisgottesdienst + Kindergottesdienst im Pfarrhaus [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst [Pfarrer Rolffs]

Do 26.04.

19.00 Uhr

Kirche Membach

Musikalische Vesper

Sa 28.04.

19.00 Uhr

Raeren Bergsch. Hof

Ökumenischer Gottesdienst mit anschließendem Gospelkonzert

So 29.04.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst [T]

 So 06.05.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

kurze Andacht mit anschließender Möglichkeit zur Presbyterwahl

 

10.40 Uhr

Eupen Pfarrhaus

Andacht mit anschließender Wahl und Gemeindeversammlung

RADIOANDACHT

So 15.04.

07.30 Uhr
18.15 Uhr

BRF2

UKW 93,2 und 98,4 MHz [S]
Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 02.04.

20.00 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Mo 07.05.

20.00 Uhr

Raeren

Bibelgespräch

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 17.04.

20.15 Uhr

Raeren

Bibelgespräch über 1. Mose 1 [S]

Hauskreis Hergenrath

Dienstags,

09.30 Uhr

Pfarrh. Neu-Moresnet

Matthäusevangelium [E. Rolffs] 
am 10. April kein Hauskreis

BIBELSTUNDE

Di 03.04.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Passionsandacht [S]

Di 17.04.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Bergpredigt [Rolffs]

Di 24.04.

19.30 Uhr

Eupen

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK

Mi 11.04.

09.30 Uhr

Eupen

Diskussion und geselliger Austausch

Mi 18.04.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

»Ich müsste, ich sollte doch...«

Mi 02.05.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Thema noch offen

CHOR

Freitags

 18.45 Uhr

Eupen

Chorproben

PRESBYTERIUM

Do 19.04.

 19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet mit anschließender Sitzung ab 20.00 Uhr

Do 26.04.

 20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet, Besinnung, Austausch

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Sa 21.04.

09.00 Uhr

Eupen

Gebet / Vater unser [S]

2. Jahrgangsstufe:

Sa 28.04.

10.00 Uhr

Eupen

Vorbereitung auf die Konfirmation [T]

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter): St. Plumanns

Sa 21.04.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Wetterfeste Kleidung anziehen

Delphine (Kundschafter Mädchen): E. Recker

Sa 07.04.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Überraschung

Sa 21.04.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Vorbereitung für den Waldtag

Polarwölfe (Kundschafter Jungen): Jens Stiedenroth

Sa 21.04.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Vorbereitung für den Waldtag

Hühner (Pfadfinder Mädchen 12 - 14 Jahre): Miriam Manderfeld

Sa 07.04.

 

Eupen

Osternacht. Bitte anmelden.

Sa 21.04.

15 Uhr

Neu-Moresnet

Vorbereitung für den Waldtag

29.+30.04.

19-21 Uhr

Ruppichterroth

Liliencamp. Bitte anmelden bei A. Kever

Platypus: Stefanie Plumanns + Alexander Kever (Jugendliche ab 15 Jahren)

Sa 07.04.

15-22 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtag. Werkzeug, Sicherheit und Feuer. Anschließend Grillen.

Do 19.04.

18.00 Uhr

Neu-Moresnet

Spieleabend und Logbuchprüfungen

29.+30.04.

19-21 Uhr

Ruppichterroth

Liliencamp. Bitte anmelden bei A. Kever

Do 03.05.

18 Uhr

Wahlhorn

Teamtreff bei St. Plumanns

FREUD UND LEID ...

Getauft wurden...
Am 3. März 2007 in Neu-Moresnet Verena und Adrian Egerding aus Hergenrath.

Es starben am...
09. Januar: Herr Horst aus Eupen im Alter von 62 Jahren.
11. Februar: Heinz Zillich aus Aachen im Alter von 88 Jahren. Seine Urne wurde am 01. März auf dem Gemeindefriedhof in Kelmis beigesetzt.
19. Februar: Frau Sonja Roels aus Membach im Alter von 77 Jahren.
04. März: Volker Diebschlag aus Baelen im Alter von 63 Jahren.
14. März: unser ehemaliger Pfarrer Günter Göring. Nachruf erfolgt in der Maibrücke.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR MAI-AUSGABE: Di. 3. April 2007

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Vikar Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95 , Sprechzeiten: Di 10-12 Uhr und Fr 16-18 Uhr

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0049 170 202.10.92

Platypus: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65

Wahlergebnis zur Wahl

für die Pfarrstelle in Eupen

vom Sonntag, den 18. März 2007

Abgegebene Stimmen: 125
Ja: 94
Nein: 31

Mit 75,2% der Stimmen wurde Vikar D. Tomczak in das Pfarramt Eupen berufen. In das Dankgebet unseres Vikars stimmen wir mit einem freudigen Glückwunsch ein.

Die Redaktion


Ostergottesdienste

Wie in jedem Jahr wird der Ostergottesdienst in Neu-Moresnet als Familiengottesdienst gefeiert und wird musikalisch von Familie Recker begleitet. In Eupen wird das Lobpreisteam den Ostergottesdienst mitgestalten. Dabei wird ein Anspiel des ehemals in Eupen tätigen Pfarrers Rehbein aufgeführt werden.


Hausabendmahl

Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Gottesdiensten teilnehmen kann und gerade in der Karwoche gerne Abendmahl feiern möchte, der kann von einem der Pfarrer besucht werden und zuhause das Abendmahl empfangen.

Bitte melden bei Pfr. M. Schuler - Tel: 087 / 63.04.85


Eltern-Kind Spielgruppe

für Kinder von 0-3 Jahren in Neu-Moresnet

Ich möchte für mich und meine Tochter (z. Zt. 4 Monate) eine christliche Spielgruppe gründen. Wer Lust hat mit seinem Kind mit uns zu backen, basteln und zu spielen, kann sich bei mir melden.

Starten soll die Spielgruppe nach den Sommerferien, im September 2007.

Kontaktperson: Anne Godolt-Nyssen (Tel. 087/ 65.21.57)

GEBURTSTAGE APRIL 2007, wir gratulieren:

Günter Martinius

in Lontzen

am 01. April zu 86 Jahren

Anna Daubty

in Raeren

am 01. April zu 87 Jahren

Paul Müller

in Eynatten

am 04. April zu 75 Jahren

Lothar Diezel

in Hergenrath

am 04. April zu 79 Jahren

Elsa Ramke

in Kelmis

am 08. April zu 78 Jahren

Annemarie Faber

in Kelmis

am 10. April zu 84 Jahren

Inge Marie Kletz-Suhr

in Raeren

am 12. April zu 84 Jahren

Rose Kraemer

in Eupen

am 13. April zu 92 Jahren

Else Kaufmann

in Kelmis

am 15. April zu 88 Jahren

Ester Göbels

in Eupen

am 23. April zu 79 Jahren

Gertraud Höpfner

in Moresnet

am 29. März zu 71 Jahren

Ingried Beerbaum

in Herbesthal

am 01. April zu 74 Jahren

Anneliese Schorkops

in Seraing

am 02. Mai zu 83 Jahren

Waltraud Busse

in Kelmis

am 03. Mai zu 79 Jahren

Impressum - Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet,  Hasardstraße. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Verantwortung: Klaus Wolf - Redaktion: Redaktionelle Leitung und Adressänderung: Gertie Schmidbauer, Layout: Heribert Schmidbauer, Sabine Plumanns; Redaktionelle Beratung: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: Aldenhoff - Gemmenich; Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: webmaster@ev-Kirche-Eupen-NeuMoresnet.org 
Stand: 07. Mai 2010