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49. Jahrgang                                                 April 2006                                                 Nr. 4

Verantwortlicher Herausgeber: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet

Inhalt:

Monatsspruch April / Was ich der Gemeinde sagen möchte / Sucht / Ostern

Monatsspruch April:

Und er ist die Versöhnung für unsere Sünden, nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

(1. Johannes 2,2)

Er ist die Versöhnung für unsere Sünden.

Versöhnung meint im griechischen Urtext Sühneopfer.

Der Kernpunkt des christlichen Glaubens ist die Tatsache, dass Gott Mensch wurde und sich opferte, damit der sündige Mensch gerettet wird. Die Sünde des Menschen ist so groß, dass sie nur auf zwei Arten gesühnt werden kann. Entweder der Mensch leidet dafür, indem er für ewig von Gott getrennt ist, oder der unendliche Gott leidet anstelle des Menschen. Und das tat Gott, als er in der Person Jesus in die Welt kam und freiwillig seinen Leib am Kreuz opferte. Gott selbst ging durch das menschliche Leiden, um die sündigen Menschen zu erlösen. Auf der Grundlage des Todes Jesu wird jeder Mensch, der an das Werk Christi glaubt, von seiner Sünde freigesprochen. Seine
Schuld ist getilgt, und die Gemeinschaft zwischen ihm und Gott ist wieder hergestellt.

Durch den Tod Jesu Christi wurde der Zustand der Menschheit vollkommen verändert. Christus ist das bleibende Sühneopfer. Seine Versöhnung ist umfassend:

Nicht allein aber für die unseren, sondern auch für die der ganzen Welt.

Für Welt steht im Griechischen Kosmos, und das ist wirklich umfassend zu verstehen. Sein Sterben hat nicht nur das Problem der persönlichen Sünden gelöst, sondern auch das Problem der „sündigen Natur“. Jesus Christus starb für unsere Sünden (1. Kor. 15,3), aber er starb auch „der Sünde“, also der Welt (Röm 6,10). Er hat „die Sünde im Fleische verdammt“ (Röm 8,3). Welch eine Befreiung! Die Auferstehung Jesu bestätigte die Herrlichkeit seiner Person und die absolute Gültigkeit seiner Erlösung (Röm 4,25). Durch die Auferstehung wurde Jesus Christus das Haupt der Gemeinde, die sein Leib ist (Eph 1,20-22). Zu Ehren des großen Ereignisses der Auferstehung wurde der erste Tag der Woche ausgesondert, um die neue Schöpfung in Jesus Christus zu feiern.

Wie wunderbar ist es deshalb, an jedem Sonntag im Gottesdienst unserem Herrn zu danken, dass Er Haupt seiner Gemeinde ist. Leider machen es sich manche Gläubige nicht bewusst, dass sie etwas Wertvolles geworden sind, und sie neigen dazu, den Tag des Herrn zu vernachlässigen.

Unser Leben soll Gott verherrlichen, auch heute noch fragt der Herr jeden, der an ihn glaubt:

„Hast du mich lieb?“

M. Grünewald: Isenheimer Altarbild

Das ist die große Frage. Lassen Sie sich also von Gott gebrauchen!

Pfarrvikar Darius Tomczak


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Bald ist Ostern.

Die Nachricht, dass Jesus durch das Kreuz und die Auferstehung den Tod und alle lebensfeindlichen, zerstörerischen Mächte besiegt hat, bringt mich immer wieder zum Staunen und löst Freude aus.

Es ist auch eine frohe Botschaft für diejenigen, die in einer Sucht gefangen sind. Denn wenn jemand helfen und befreien kann, dann der Auferstandene. Hilfreich für Menschen, die sich von Jesus befreien lassen wollen, können zwölf Schritte sein, die im Grundsatz von den anonymen Alkoholikern entwickelt wurden:

  1. Zugeben, dass man abhängig ist und aus eigener Kraft mit dem Problem nicht fertig wird.

  2. Jesus vertrauen, dass er die Macht hat, zu heilen.

  3. Den Entschluss fassen, den Willen und das Leben ganz Gott anzuvertrauen.

  4. Eine gründliche und furchtlose Inventur mit seinem Leben machen.

  5. Gott und den anderen Menschen die Fehler unverhüllt zugeben.

  6. Bereit sein, die Charakterfehler von Gott beseitigen zu lassen.

  7. Demütig darum bitten, dass Gott die Mängel nimmt.

  8. Sich Rechenschaft ablegen, wo man andere verletzt hat.

  9. Wenn es möglich ist, den zugefügten Schaden wieder gutmachen.

  10. Dranbleiben und feinfühlig werden.

  11. Immer wieder im Gebet Gott suchen und von ihm neue Weisung und Kraft bekommen.

  12. Wenn möglich anderen Menschen durch die gewonnene Erfahrung helfen.

Insofern wünsche ich jedem , der in diesen Tagen sich im Verzicht übt oder von einer Sucht loskommen möchte, viel Erfolg und Gottes Beistand.

Pfr. Martin Schuler


Sucht

Vor kurzem zeigte die Musikakademie der Deutschsprachigen Gemeinschaft ein Schauspiel über die Sucht, in die man verfallen kann – fast ohne Ausweg. Die Schauspieler waren in der Mehrzahl Jugendliche. Folgerichtig und beklemmend wurde der Weg eines Mädchens vom Anfang (Neugier auf die »leichte« Droge) bis zum bitteren Ende (körperlicher Verfall und Einstieg in die Prostitution) von den jungen Leuten auf die Bühne gebracht.

Ein Thema, des Nachdenkens und des Innehaltens wert. Vor allen Dingen sollte es massiv der Jugend nahe gebracht werden, denn nach dem Einstieg in die Sucht ist der Ausstieg schwer, oft unmöglich.

Was ist eine Sucht? Wo fängt sie an? Bei einigen Gläsern Bier im Teenageralter, bei einigen Zigaretten, weil man nicht »außen vor« sein will?

Genau da kann sie anfangen, wenn Probleme in der Schule oder im Familienkreis hinzu kommen und keiner da ist, mit dem man über die Schwierigkeiten reden kann. Fast unmerklich und schleichend kann sie ein junges oder älteres Leben vernichten. Sehr wichtig ist dann der in der Familie und Gemeinde gelebte Glaube an Gott und an Jesus Christus. Er zeigt die wirklichen Werte des Lebens. Nicht immer sind es Drogen oder Alkohol, die zur Sucht führen. Fast alles kann, übermäßig erfahren, süchtig machen. Die Liebe zu einem anderen Menschen zum Beispiel. Sie kann so ausarten, abhängig machen, dass dann in der Zeitung die Meldung erschreckt: Ein Vater brachte seine Familie um, weil seine Frau ihn verlassen wollte. Zu erwähnen wäre da noch die Spielsucht, die schon manchem den finanziellen Ruin gebracht hat. Der vergangene Karneval hat gezeigt, wie sehr gerade Minderjährige durch Alkohol gefährdet sind, denn manch einer von ihnen musste im Krankenhaus behandelt werden.

Man kann nur immer beten: Herr bewahre unser Herz vor solchen Auswüchsen und stehe den Menschen bei.

RN


Ostern

Ostern rückt immer näher und damit auch die verschiedenen Osterbräuche.

Der bekannteste ist sicher das Osterei. Die Sitte des Ostereiverschenkens ist erstmals 1553 belegt worden. Da in der Fastenzeit keine Eier gegessen werden durften, die Hühner aber weiterhin ihre Arbeit taten, hatte man zu Ostern einen Überschuss an Eiern. Was lag also näher, als diese zu verschenken? Das Ei ist ein Symbol für das Leben (=Christus), das aus der harten Schale (= Grab) hervordringt. Die kunstvolle Verzierung ist 1615 erwähnt worden.

Ebenfalls symbolisiert die Osterkerze den Sieg des Auferstandenen über Tod und Sterben. Wie Jesus Licht und Leben bringt, so bringt die Osterkerze Licht in die Osternacht. Denn das Licht gilt als Zeichen des Lebens. Im christlichen Glauben ist die Osterkerze im 4. Jahrhundert nach Christus entstanden. Bereits zur Zeit von Kaiser Konstantin wurde in Jerusalem das Licht der Osterkerze an alle Kirchenbesucher weitergegeben.

Nicht überall kommt der Osterhase zu Ostern. In Westfalen brachte der Fuchs die Ostereier. Manche Forscher gehen davon aus, dass sich der Hase vom Osterlamm her ableitet. Das Osterlamm entstand aus dem Ritual der Juden, zum Passahfest ein Lamm zu schlachten und zu verspeisen. Das Lamm wurde zum Gedenken an den Auszug aus Ägypten geschlachtet. Für uns Christen gilt Jesus, der zu dem Zeitpunkt starb, da die Passahlämmer geschlachtet wurden, als das Lamm Gottes, das der Welt Sünde hinweg trägt. Das französische Wort für Ostern (pâques) leitet sich von Passah ab. Das germanische Wort für Ostern dagegen könnte vom Namen der Frühlingsgöttin Eostre stammen oder auch von dem Wort aust, das Ost heißt.

Ostern wäre dann das Fest, das aus dem Osten kommt. Auch in anderen Ländern gibt es Bräuche, die sich an die Evangelien anlehnen. So machen in Finnland die Kinder auf den Straßen Lärm und Krach und beenden damit die stille Karwoche. Eine Woche zuvor schlägt man dort Freunde und Bekannte mit einer Birkenrute. Es erinnert an die Palmwedel, mit denen Jesus in Jerusalem empfangen wurde.

K. Hilpert + MS

Gedanken zu dem Passionslied: O Haupt voll Blut und Wunden / Das Lied des Monats

Gedanken zu dem Passionslied: O Haupt voll Blut und Wunden

Als prägnantes Beispiel für ein durch naturalistische Schilderung zur Kontemplation anregendes Passionslied gilt der lateinische Hymnus „ad membra jesu nostri“ von Arnulf von Löwen.

Für die Breitenwirkung im 17. Jahrhundert spricht die Tatsache, dass Buxtehude den Originaltext in lateinischer Sprache vertonte und jeweils einen Text aus dem Alten Testament voransetzte. Bedeutende Dichter des 17. Jahrhunderts haben den lateinischen Text verdeutscht.

So kennen wir Bearbeitungen von Gryphius, Fleming, Silesius und Spee, um nur die wichtigsten zu nennen. Die bekannteste und von Bach sehr geschätzte Nachdichtung stammt von Paul Gerhard. Der Gegensatz von Christi ‚Schönheit’ vor der Passion (in Anlehnung Hoheslied, 4) und seinem geschlagenen, verwundeten Antlitz, während der Passion ist ein im barocken Passionslied bevorzugtes Thema. Im vorliegenden Lied besonders in den Strophen 1-3. In Bachs Matthäuspassion werden fünf Strophen verwendet, ebenfalls in seiner Markuspassion verwendet er Strophen des Liedes als Anregung für nachfolgende Betrachtungen in Arien.

Ein anderer Aspekt des Begriffes ‚Haupt’ liegt uns in der Osterkantate BWV 31 vor. Hier ist es nicht das geschlagene Haupt, sondern es heißt über den Auferstandenen: Und die Zukunft der Erlösten: „Der Herr war tot, und siehe, er lebt wieder, lebt unser Haupt, so leben auch die Glieder.“

Johannes Fleu


Das Lied des Monats

Das Lied des Monats April ist Lied Nr. 75:

„Christ ist erstanden“.

Die Noten und den Text entnehmen Sie bitte dem
Gesangbuch.

Dieses Lied zählt zu den ältesten Osterliedern der Evangelischen Kirche. Seit Luther wurde es in jedem Gottesdienst der Osterzeit gesungen. Die Melodie stammt aus dem 12. Jahrhundert und erschien zum ersten Mal um 1160 in Salzburg. Der Text ist die Kernaussage des Christentums. Beschlossen wird er mit einem 3fachen Halleluja und der Bitte „Herr erbarme dich“. Joh. Fleu


CD Tipp

Gute Komposition zum Thema Ostern: J. S. Bach: Osteroratorium, G.F. Händel, La Resurrezione; A. M. Brunckhorst: Die Ostergeschichte.

Warum Europa eine neue Reformation braucht / Brennt deines Nachbars Wand...

Warum Europa eine neue Reformation braucht

Jeff Fountain, der europäische Missionsdirektor von „Jugend mit einer Mission“ reist zurzeit durch verschiedene europäische Länder mit der Frage: „Brauchen wir heute wirklich eine neue Reformation?“ Dabei beobachtete er, je mehr er westwärts in das Herz der Reformation reist, umso mehr findet er eine höhere Lebensqualität, mehr Wirtschaft und bessere Infrastruktur. Er verweist auch auf eine internationale Liste der Korruption, die in aufsteigender Reihenfolge geordnet ist (je höher der Platz, desto weniger Korruption).

Dort sieht man, dass Länder, die direkt oder indirekt von der Reformation geprägt worden sind, weniger unter Korruption leiden. Während beispielsweise Moldawien an 88. Stelle steht, nimmt Deutschland Platz 16 und die Schweiz Platz 7 ein. „Moldawien ist eine der ärmsten Nationen in Europa,
trotz reichem Ackerland,“ sagt Fountain. „Wagen und Pferd sind die gebräuchlichsten Transportmittel. Mehr als die Hälfte der Männer haben ihre Frauen und Familien verlassen, um in Moskau zu arbeiten. Welchen Wert, welche Veränderung im Denken würde es brauchen, um Moldawien zu verändern, um eine ehrliche Regierung, eine robuste Wirtschaft, produktive Landwirtschaft und gesunde Familien zu bekommen?“

„Die Wahrheit ist,“ meint Fountain, „dass durch die Reformation viele Nationen mit ähnlichen Vorzeichen von Armut und Korruption verändert wurden – durch das Wiederfinden der Anweisungen Gottes für die Beziehungen auf allen Ebenen wie Familie und Gemeinschaft – regional und national.

Die im Denken der Reformation verankerten Fundamente für die Rahmenbedingungen der Völker, der Regierung, des Gesetzes, der Gerechtigkeit und der menschlichen Würde, die evangelische Arbeitsmoral, die davon ausgeht, dass alles zur Verherrlichung Gottes getan wird, […] trägt zur Bildung und Formung einer modernen westlichen Gesellschaft bei.“

„Sogar noch heute, nach Jahrzehnten von Weltlichkeit, genießt ein großer Teil Europas die Frucht der Frucht der Frucht der Reformation“ führt Fountain aus. „Doch ohne Wiederbelebung der reformatorischen Werte wird die europäische Gesellschaft zunehmend verdorren wie abgeschnittene Blumen.“

Fountain ist überzeugt, dass „die Bibel uns den Rahmen geben kann für die sozialen Reformen, die Europa zu Beginn des 21. Jahrhunderts benötigt.“

Aus: Joel News Ministries, Ausgabe 5/2006 (Quelle: www.ywameurope.org)


"Brennt deines Nachbars Wand, so gilt's auch Dir"!

Dieses Sprichwort nach dem römischen Dichter Horaz erinnert uns, zuweilen unseren Blick auch auf unseren Nachbarn zu richten, denn »ein guter Nachbar ist besser als ein Bruder in der Ferne«!

Darum sollten wir Evangelischen in der Gemeinde Eupen - Neu-Moresnet nicht nur unser Interesse für die eigene Gemeinde, sondern von Zeit zu Zeit auch für unsere östliche Nachbargemeinde Aachen im Auge behalten.

Annakirche zu AachenDenn zur Zeit »brennt unseres Nachbars Wand« bzw. es riecht dort ein wenig »brenzlich«, wie wir aus der heutigen (08.03.) Aachener Zeitung erfahren haben.

Danach sollen in der evangelischen Großgemeinde Aachen mit ihren ca. 32.000 Gemeindegliedern (gegenüber ca. 133.000 Katholiken und ca. 80.000 »Sonstigen«/Andersgläubigen) 5 von 12 Gotteshäusern geschlossen werden, – um verkauft oder vermietet zu werden, steht noch nicht fest. Die notwendigen Sparmaßnahmen der Evangelischen Gemeinde zwingen zur sachlichen »Verschlankung« des Gemeindeetats, – wobei bewusst auf »betriebsbedingte Kündigungen« von Gemeindeangestellten und Mitarbeiter/innen in den Gemeindebereichen »Aachen-Mitte«, »-Süd«/»-West« und »-Nord« zunächst verzichtet werden soll.

Die Verantwortung für diese einschneidenden Entscheidungen trägt das Gesamtpresbyterium, dem entsandte Vertreter aus 4 Bereichspresbyterien sowie aus 5 »Bevollmächtigten Fachausschüssen« angehören. Die Leitung der vielfältigen Gemeindeaufgaben für die sehr unterschiedlichen Stadtteilverhältnisse geschieht in diesen drei Entscheidungsorganen: Gesamtpresbyterium, Bereichspresbyterien und »Bevollmächtigten Fachausschüssen«. Letztere sind für die Arbeitsbereiche Kirchenmusik, Jugendarbeit und Schule, Diakonie, Öffentlichkeitsarbeit und Erwachsenenbildung, Ökumene, Mission und Entwicklungsdienst zuständig.

Daraus wird ein wenig die breit gefächerte Aufgabenstellung bzw. die vielfältige Herausforderung der Evangelischen Kirchengemeinde Aachen in dem konfessionell wie kulturell lebendigen Leben der Stadt
Aachen erkennbar. Die flexible Reaktion der evangelischen Gesamtgemeinde auf die zeitbedingten Entwicklungen und Veränderungen in Aachen hat den dreimaligen Anstoß zur Strukturveränderung der Gemeinde, d.h. zur Zusammenfassung und Kräftebündelung der ehemals 4 selbständigen Evangelischen Kirchengemeinden in Aachen gegeben – und zwar 1987, 1998 und 2004.

Dieser begrenzte nachbarschaftliche »Blick über den Zaun« bzw. die Grenze nach Aachen kann uns in der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet zum eigenen »Einblick« verhelfen, – zu sehen, wo es bei uns in der Nachbarschaft bzw. in der Gemeinde »brennt«!

B. Rolffs

Der Werdegang einer »Brücke«

Das Brücke-Team: vl. Heribert Schmidbauer, Rosi Nyssen, Gertie Schmidbauer, Pfr. Martin Schuler, Ulrich Knittel
ohne Foto: Johannes Fleu, Katrin Hilpert u. Sabine Plumanns

Nach dem Ausscheiden Pfarrer Ullmanns bestand die dringende Aufgabe, »die Brücke«, die bisher von
Pfarrer Ullmann fast im Alleingang fertig gestellt wurde, so schnell wie möglich in neue Hände zu geben, da sie ja monatlich erscheinen musste. Es ergab sich nun die Gelegenheit, den Gemeindebrief im Team herauszugeben unter Pfarrer Schulers Verantwortung.

Mit frischem Mut und einer guten Portion Neugier machte man sich ans Werk. Wichtig war die Entscheidung, von vier Zeitungsseiten auf acht Seiten zu erweitern. Es galt Themen zu finden, die einem Gemeindebrief angemessen sein, aber auch das Interesse der Leser wecken sollten. Man traf sich zweimal monatlich. Zuerst wurden Themen vorgeschlagen, dann beratschlagt und nach gemeinsamer Abstimmung angenommen oder verworfen. Man hoffte noch ein wenig auf Vorschläge und Leserbriefe aus der Gemeinde. Nun, zunächst blieb alles ziemlich still.

Die technische Frage musste als nächste bewältigt werden. Nacheinander wurden die einzelnen Seiten bearbeitet, das »Gerippe« unseres Blattes hergestellt. Immer in der Hoffnung, dass es dem Leser gefallen möge.

Dann kam die wichtigste, arbeitsintensivste Aufgabe, die H. Schmidbauer übernahm, die technische Verwirklichung: das Layout herzustellen. Dies ist viel Arbeit. Zu entscheiden ist, welche Schrifttypen verwendet werden müssen, wie der Text auf den Seiten verteilt werden soll.

Heribert Schmidbauer am PC

Die zweite monatliche Zusammenkunft brachte schon den im Rohbau konzipierten Gemeindebrief. Er wurde zur Korrektur gegeben, Termine mussten eingehalten, eventuelle Änderungen ausgeführt werden. Letztendlich kam dann die Druckerei zum Zuge sowie anschließend die Verteilung und der Versand.

Unter anderem hatte dann das Brücketeam schon den Vorentwurf für die nächste Ausgabe erarbeitet. Da alle den Ehrgeiz besaßen, die Arbeiten so gut und so richtig wie möglich zu erledigen, wurde H. Schmidbauer mehrere Male zu ganztägigen Fortbildungen nach Düsseldorf entsandt.

RN


Aufruf zum Brückeabonnement!!!

Liebe Leser, nachdem Sie nun anschaulich nachvollziehen können, wie unser Gemeindebrief entsteht, wollen wir nicht verheimlichen, dass alles seinen Preis hat: Papier, Porto, Druckkosten, Adressenetiketten. Wir bitten Sie deshalb auch in diesem Jahr, den Betrag von 7,50 EUR bzw. 15,00 EUR für diejenigen, die 2005 noch nicht bezahlt hatten, auf unser Brücke-Konto zu überweisen; dankbar sind wir auch für jede Spende.

In Belgien können Sie das beiliegende Überweisungsformular verwenden.
IBAN: BE50.7411.1875.3318 und BIC: KREDBEBB für deutsche Abonnenten.

GS


Wir würden gerne Ihre Meinung erfahren?

Wie Sie aus unserem Bericht (s. oben) erfahren konnten, bemühen wir uns redlich, um einen guten Gemeindebrief zu machen. Wir würden auch gerne erfahren, wie Ihnen das neue Logo gefällt. Wir würden uns sehr über Ihre Mitarbeit freuen. Schreiben Sie uns einfach.

HS

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 02.04.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum Sonntag Judica (+Kigo) [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik Plus Gottesdienst [S]

So 09.04.

10.40 Uhr

Eupen

Palmsonntag - Lobpreisgottesdienst [T]

Fr 14.04.

10.40 Uhr

Eupen

Passionsgottesdienst mit Abendmahl [S]

 

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Passionsgottesdienst mit Abendmahl [S]

 

19.00 Uhr

Eupen

Passionsgottesdienst mit Chor und Logoband [S]

So 16.04.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Familiengottesdienst zum Osterfest [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Osterfest mit Abendmahl [T]

So 23.04.

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Quasimodogeniti [T]

 

10.40 Uhr

Neu-Moresnet

Lobpreisgottesdienst (+Kigo) [S]

So 30.04.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum Sonntag Misericordias Domini (+Kigo) [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Misericordias Domini [T]

So 07.05.

10.00 Uhr

Eupen-Pfarrhaus

Andacht vor der Gemeindeversammlung zum Sonntag Jubilate

RADIOANDACHT

So 16.04.

07.30 Uhr
18.15 Uhr

BRF2

UKW 93,2 und 98,4 MHz [S]
Wiederholung der Sendung vom Vormittag

ATEMPAUSE

Mo 24.04.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Besinnung, Entspannung, Stille, Gebet [Heck-Böckler]

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 03.04.

20.00 Uhr

Raeren

Bibelgespräch über Hebr. 9,26-28 [S]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 11.04.

20.15 Uhr

Raeren

Bibelgespräch (4. Mose 21,4-9) [S]

Hauskreis Hergenrath bei Familie Rolffs, Bertholfstr. 19, Hergenrath

Dienstags

09.15 Uhr

Hergenrath

Matthäusevangelium

BIBELSTUNDE

Di 04.04.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Abraham [Flückiger]

Di 18.04.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Jesus Sirach [Rolffs]

Di 25.04.

19.30 Uhr

Eupen

Abraham [Flückiger]

CHOR

Freitags

18.45 Uhr

Eupen

Chorprobe

Karfreitag

19.00 Uhr

Eupen

Passionsgottesdienst

FRAUENFRÜHSTÜCK

Mi 05.04.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Osterandacht mit Brunch

Mi 19.04.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet [S]

Mi 03.05.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Karten basteln 

SENIOREN

Mi 12.04.

14.30 Uhr

Eupen

Seniorennachmittag

PRESBYTERIUM

Do 20.04.

19.30 Uhr
20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet
Sitzung

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Sa 22.04.

09.00 Uhr

Neu-Moresnet

[S]

2. Jahrgangsstufe:

Sa 29.04.

09.00 Uhr

Eupen

Vorbereitung auf die Konfirmation [T+S]

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter): St. Plumanns

Sa

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

 

Delphine (Kundschafter Mädchen): E. Recker

  Sa

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

 

Polarwölfe (Kundschafter Jungen): Christian Neff

  Sa

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

 

Hühner (Pfadfinder Mädchen): Dania Neff

  Do

17.30 Uhr 

 Eupen

Die Verantwortlichen bitten unbedingt um Anmeldung, da die Planung sich flexibel verändern kann!

Falken (Pfadranger Jungen und Mädchen): St. Plumanns

  April

 

 

Teamtreff nach Absprache

SONSTIGE VERANSTALTUNGEN

Sa 01.04.

10.30 Uhr

Neu-Moresnet

Abfahrt mit dem Omnibus zur Missionale Treffpunkt Pfarrhaus

Sa 01.04.

11.00 Uhr

Eupen

Abfahrt zur Missionale  - Treffpunkt Pfarrhaus

So 02.04.

19.00 Uhr

Eupen

Musica cantica - Konzert in der Friedenskirche

So 07.05.

10.00 Uhr

Eupen

Gemeindeversammlung!

AMTSHANDLUNGEN

Frau Inge Massonet, Kelmis, starb am 20.02.2006 im Alter von 75 Jahren. Die kirchliche Trauerfeier fand am 24.02.2006 in der Neu-Moresneter Johanneskirche statt.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR MAIAUSGABE: Fr. 10. April

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Vikar Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

- Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

- Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

- Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Christian Neff Tel.: 087 65.64.05

- Hühner: Dania Neff Tel.: 087 78.72.65, Miriam Manderfeld Tel.: 0049 170 202.10.92

- Falken (Pfadranger): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

MusikPlus-Gottesdienst

Festlicher MusikPlus-Gottesdienst am Sonntag, den 02. April in Eupen um 10.40 Uhr von Giulio Mussi (Venedig1620):
2 Canzone für 2 Posaunen und Orgel
2 Canzone für Sopranblockflöte, Violine, Posaune und Orgel
Canzona für Sopranblockflöte, Posaune und Orgel

Ausführende werden im Gottesdienst bekannt gegeben.

Musica cantica

Am 2. April 19.00 Uhr Musica cantica in Eupen, Friedenskirche

Hausabendmahl

Wer aus gesundheitlichen Gründen nicht mehr an den Gottesdiensten teilnehmen kann und gerade in der Karwoche gerne Abendmahl feiern möchte, der kann von einem der Pfarrer besucht werden und Zuhause das Abendmahl empfangen.

Bitte melden bei Pfr. M. Schuler Tel.: 087/63.04.85

Familiengottesdienst zu Ostern

in Neu-Moresnet mit Lucy:

Wie in jedem Jahr wird es auch dieses Jahr zu Ostern in Neu-Moresnet einen Familiengottesdienst geben. Am 16.04. um 9.30 Uhr in dem Gottesdienst wartet die Puppe Lucy (s. im Bild mit Ruth Flückiger) schon gespannt auf euch Kinder.

In Eupen wird um 10.40 Uhr ein traditioneller Gottesdienst mit Abendmahl angeboten. Damit Eupener Familien nicht zu kurz kommen, wird es dort im Juni einen Familiengottesdienst geben.

Der Termin wird noch rechtzeitig bekannt gegeben.

Vormerken

Gemeindeversammlung am 7. Mai 2006 in Eupen

Im vergangenem Jahr bewährte es sich, mit der Gemeindeversammlung bereits am Vormittag zu beginnen. Um gleich durchstarten zu können, soll eine Andacht im Pfarrhaus um 10.00 Uhr stattfinden. (Kein Gottesdienst in Neu-Moresnet)

Seniorennachmittag

Organisatorisch war ein Termin für den Seniorennachmittag nur in der Karwoche möglich. Darum soll das Thema dieses Nachmittags „die Karwoche“ sein: Was haben die Jünger in dieser letzten Woche alles mit Jesus erlebt? Sie wurden Zeugen vom Wankelmut der Massen. Zuerst hörten sie: „Hosianna, gelobt sei der, der da kommt“ dann: „Kreuzige ihn!“. Sie sahen, wie sich der Kampf Jesu gegen sichtbare und unsichtbare Gegner immer mehr zuspitzte und erlebten eine scheinbare Niederlage, die der größte Sieg war. Herzliche Einladung an alle Senioren über 60.

Wir möchten noch darauf hinweisen, bitte recht zahlreich zu erscheinen, da wir mit Ihnen gerne den nächsten Seniorenausflug planen möchten.

GEBURTSTAGE April 2006, wir gratulieren

Günther Martinius

Lontzen

am 01. April zu 85 Jahren

Anna Dauby

Raeren

am 01. April zu 86 Jahren

Lothar Diezel

Hergenrath

am 10. April zu 78 Jahren

Paul Müller

Eynatten

am 12. April zu 74 Jahren

Elsa Ramke

Kelmis

am 13. April zu 77 Jahren

Annemarie Faber

Kelmis

am 15. April zu 83 Jahren

Inge Marie Kletz-Suhr

Raeren

am 22. April zu 83 Jahren

Else Kaufmann

Kelmis

am 23. April zu 87 Jahren

Esther Göbels

Eupen

am 29. April zu 78 Jahren

Gertraud Wotschke Höpfner

Moresnet

am 08. April zu 70 Jahren

Ingrid Beerbaum

Herbesthal

am 22. April zu 73 Jahren

Anneliese Schorkopfs

Seraing

am 23. Mai zu 82 Jahren

Waltraut Busse

Kelmis

am 29. Mai zu 78 Jahren

Impressum - Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet,  Hasardstraße. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Redaktion: Verantwortlich: Pfr. Martin Schuler, Layout: Heribert Schmidbauer, Sabine Plumanns; Redaktionelle Beratung: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: Aldenhoff - Gemmenich; Brückekonto: 741-1187531-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 07. Mai 2010