GEMEINDEBRIEF DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE

EUPEN - NEU-MORESNET

Vereinigte Protestantische Kirche in Belgien

ältere Ausgaben der Brücke finden Sie im Archiv

48. Jahrgang                                               April 2005                                               Nr. 4

Verantwortlicher Herausgeber: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet

Inhalt:

Gastfreundschaft

Kennen Sie Lot, den Neffen Abrahams? Wenn man ihn nach unseren »frommen« Maßstäben beurteilen würde, käme er bestimmt nicht all zu gut weg. Er war ja etwas geldgierig. Und um des lieben Geldes willen war er bereit, viele Kompromisse mit einer gottlosen Welt einzugehen. Außerdem war er ein wankelmütiger Typ. Er ließ sich zum Beispiel von seinen Töchtern mit Alkohol abfüllen und im betrunkenen Zustand verführen. Er konnte einfach nicht richtig nein sagen.

Ich staunte nicht schlecht, als ich entdeckte, dass ausgerechnet dieser Lot eine der größten Auszeichnungen in der Bibel bekommt. Er wird »gerecht« genannt. Nur sehr wenig Menschen der Bibel haben diese Auszeichnung erhalten (2. Petr. 2,7).

Warum?

Lot war gastfreundlich. Zwei fremde Männer kamen in seine Stadt, und Lot war der einzige, der bereit war, sie zu Hause aufzunehmen und sie zu schützen. Für ihn waren es Fremde. In Wirklichkeit aber waren es Engel.

Als Jesus zur Welt kam, standen seine Eltern vor verschlossenen Türen. Niemand wollte den armen Leuten eine Unterkunft geben. Ein verschlossenes Haus kann ein Anzeichen für ein Herz sein, das sich Gott gegenüber verschlossen hat. Wer aber bereit ist, sein Haus zu öffnen, weil er dankbar ist selbst eine Unterkunft zu haben, und wer damit anderen Unterschlupf bietet, der lässt in Gottes Augen die göttliche Wirklichkeit zu sich hinein.

Ich weiß, dass man mit Gastfreundschaft ein Risiko eingeht. Ein Bekannter von mir ließ einmal einen Tramper bei sich übernachten und als Dank für seine Gastfreundschaft und Hilfe wurde ihm die Spiegelreflexkamera gestohlen. Von den Menschen, die wir beherbergen, sollten wir nicht allzu viel an Dankbarkeit erwarten, sondern von Gott. Menschen sind in der Regel vergesslich für das Gute, das man an ihnen tut. Aber bei Gott ist es umgekehrt. Er vergisst in der Regel schnell das Schlechte, sobald es bereinigt ist. Dafür kann er sich eine Ewigkeit lang an das Gute erinnern, das wir getan haben. Besonders gerne erinnert er sich an unsere Gastfreundschaft, die rechnet er uns besonders hoch an.

Darum lassen Sie uns dies tief einprägen:

»Gastfrei zu sein vergesst nicht!«


Jesus selbst sagt

»Wer einen Propheten aufnimmt, weil es ein Prophet ist, der wird den Lohn eines Propheten empfangen. Wer einen Gerechten aufnimmt, weil es ein Gerechter ist, der wird den Lohn eines Gerechten empfangen. Und wer einem dieser Geringen auch nur einen Becher kalten Wassers zu trinken gibt, weil es ein Jünger ist, wahrlich, ich sage euch: Es wird ihm nicht unbelohnt bleiben.« (Mt. 10,41)


Gastfreundschaft und offene Türen einer protestantischen Kirchengemeinde in Lüttich

Jeden Montag um 14.00 Uhr öffnet die Kirchengemeinde Lambert-le-Beque ihre Türen für bedürftige Menschen der Stadt. Als wir ankamen saß bereits eine Gruppe ehrenamtlicher Mitarbeiter – besser gesagt Mitarbeiterinnen – um einen Tisch, um Käsebrote-, Marmelade-, Schoko- und Leberwurstbrote zu schmieren. »Leberwurst dürft ihr nicht allen anbieten,« sagte man uns. »Moslems dürfen nämlich kein Schweinefleisch essen.« Jemand hatte auch eine leckere Lauchsuppe vorbereitet, und aus der Küche dampfte der Kaffee. Um Punkt 14.00 Uhr ließ man die Leute, die bereits draußen auf der Straße warteten, herein. Sie strömten an die Tische und wir bedienten sie mit einem Servierwagen.


Denise Müller, Yannik Lemmens (Konfirmanden)

Es war schön zu sehen, dass die Leute hier nicht nur abgespeist wurden: Sie konnten sich die Haare von einer Friseuse schneiden lassen, die ihren freien Montag für diesen Dienst »opfert«. Wer etwas zum Anziehen benötigt, kann sich von den Kleiderspenden etwas Passendes heraussuchen, es gibt Gelegenheit, in einem kleinen Büro Rat zu suchen oder ein seelsorgerliches Gespräch zu führen. Die Menschen, die am Rand des Existenzminimums leben, manche von ihnen sind obdachlos, fühlen sich hier wie in einem Café. Als sie schon lange satt waren, blieben sie im Warmen sitzen, um noch gemütlich miteinander zu plaudern. Selbst die vierbeinigen Freunde der Armen durften mitkommen. Madame Malherbe, die langjährige Präsidentin der »Entraide protestante«, wie sich der Verein nennt, der sich um die Armenspeisung kümmert, zwinkerte uns zu und zeigte auf eine Plastiktüte mit einer großen Dose Hundefutter und meinte: »Un cadeau« – ein Geschenk für einen der vierbeinigen Freunde. Pastor Vincent Tonnon, der uns das Prinzip des Vereins erklärte, sagte: »Hier gibt es alles umsonst, wir tun es für die Armen aus Liebe.«

Als wir uns verabschiedeten, dankte uns Frau Malherbe für unsere Anwesenheit. Und sie fügte hinzu: »Wieder einmal hat Gott heute alles schön zusammengefügt.« Und uns schien, als stamme das Prinzip
des Vereins: »Alles umsonst – alles aus Liebe« direkt aus dem Herzen Gottes.

N.B. Ekklesia, der Freundeskreis der evangelischen Kirchengmeinde Eupen / Neu-Moresnet unterstützte im vergangenen Jahr die Entraide Protestante mit einer Spende


Monatsspruch April:

»Gastfrei zu sein, vergesst nicht; denn dadurch haben einige ohne ihr Wissen Engel beherbergt.«

Hebräer 13,2

Was ich der Gemeinde sagen wollte / Boykott - eine christliche Tugend?

Was ich der Gemeinde sagen wollte

Renovierung Brücke

Vor einem halben Jahr begann ein neues Team die Brücke herauszugeben. Das heißt, das Redaktionshaus wurde praktisch von einer neuen Familie bezogen. Diese neue Familie hat eigene Vorstellungen, wie sie ihre Räume (Seiten) gestaltet. Neue Ideen kamen hinzu. Einige von uns fuhren zu Fortbildungen der Evangelischen Kirche im Rheinland. Dort bekamen wir viele Anregungen und Tipps. Ein eigener Rhythmus von Redaktionssitzungen musste gefunden werden. Als besonders schwierig empfinde ich das Computerprogramm. Es arbeitet meiner Ansicht nach sehr eigenwillig und weigert sich oft, die Dokumente so zu präsentieren, wie wir sie gerne hätten. In der Korrekturphase muss dann alles immer sehr schnell gehen, und wenn man dann das druckfrische Exemplar vor Augen hat, dann springt mir ins Auge, was wir vergessen haben oder anders hätten gestalten sollen. Eine Renovation lässt sich wie in einem gewöhnlichen Altbau nicht ohne Staub, Improvisation und Gelassenheit verwirklichen.

In diesem Sinne bitte ich Sie um Verständnis für unseren Renovierungsprozess.

Pfarrer Martin Schuler


Boykott - eine Christliche Tugend?

Vor einigen Tagen hat mich eine Nachricht erreicht, die ich als so unglaublich aufgenommen habe, dass ich sie kaum glauben konnte.

Da ruft also der Ökumenische Rat der Kirchen zum Boykott gegen Produkte jüdischer Siedler aus den so genannten palästinensischen Gebieten auf. Man mag der Siedlerpolitik in Israel wie auch immer gegenüberstehen – ein Boykottaufruf durch Christen ist in meinen Augen nicht nur naiv, dumm, unangebracht, sondern auch beschämend.

Warum?

Einen wirkungsvollen Boykott durchzuführen ist in der Praxis eher unrealisierbar wenn nicht gar unmöglich. Denn niemals werden sich alle Menschen daran beteiligen, und die Produkte, die man boykottieren will, kommen früher oder später über Umwege doch auf den Weltmarkt. Also dumm und naiv.

Als vor einiger Zeit ein belgischer Minister zum Boykott gegen Österreich aufgerufen hatte, weil dort mit einer Beteiligung von Rechtsaußen die Regierung gebildet wurde, hat eine Antwerpener Schule ihre geplante Schneeklasse in Österreich abgesagt. Was wäre nun, wenn der Heimbesitzer für diese Schneeklasse ein eingefleischter Sozialist und in Opposition mit seiner Regierung steht? Oder der Sachertortenhersteller, den man boykottierte, ein überlebender Jude aus Dachau ist? Leider haben damals auch Christen aus unserer Kirche zum Boykott aufgerufen. Bei allem Verständnis für einen gerechtfertigten Protest, ein Boykott trifft meistens die falschen oder den kleinen Mann, der mit der Sache nichts zu tun hat. Also unangebracht.

Beschämend ist nun, dass sich der größte Verband christlicher Kirchen in einen Konflikt einmischt, wo er besser geschwiegen hätte. Die Regierung Israels hat nun mehrheitlich beschlossen, den Gazastreifen zu evakuieren, und es zeichnet sich nach der Ära Arafat zwischen Israel und den Palästinensern ein hoffnungsvoller Friedensprozess ab. Wir Christen müssten eigentlich nach 2000 Jahren Judenverfolgung, Diskriminierung, Kreuzzügen, Inquisition, Pogromen und Holocaust für die Juden Partei ergreifen. Das Mindeste wäre Neutralität und kein Boykottaufruf gegen welche Juden auch immer, wie es der Ökumenische Rat der Kirchen nun getan hat. Ich hoffe, dass sich unsere Kirche nicht hinter diesen Beschluss stellt.

Rolf Lander


Das Lied des Monats / Preise für 2 Mitglieder von »Musica Sacra«

Das Lied des Monats

... April heißt: "Der Herr ist mein getreuer Hirt" (EKG 178)

2. Zum reinen Wasser er mich weist, / das mich erquickt so gute, / das ist sein werter Heilger Geist, / der mich macht wohlgemute; / er führet mich auf rechter Straß / in seim Gebot ohn Unterlaß / um seines Namens willen.

3. Ob ich wandert im finstern Tal, / fürcht ich doch kein Unglücke / in Leid, Verfolgung und Trübsal, / in dieser Welte Tücke: / denn du bist bei mir stetiglich, / dein Stab und Stecken trösten mich, / auf dein Wort ich mich lasse.

4. Du b’reitest vor mir einen Tisch / vor mein’ Feind’ allenthalben, / machst mein Herz unverzaget frisch; / mein Haupt tust du mir salben / mit deinem Geist, der Freuden Öl, / und schenkest voll ein meiner Seel / deiner geistlichen Freuden.

5. Gutes und viel Barmherzigkeit / folgen mir nach im Leben, / und ich werd bleiben allezeit / im Haus des Herren eben / auf Erd in der christlichen Gmein, / und nach dem Tode werd ich sein / bei Christus, meinem Herrn.

Der Text ist identisch mit dem 23. Psalm, allerdings hat der Textdichter noch einige Zeilen eingefügt.
Das Lied zählt zu der großen Gruppe der Psalmlieder. Diese Gruppe ist im EKG sehr stark vertreten. In den meisten Büchern der Bibel offenbart sich Gott dem Menschen, er spricht zu ihm, er leitet, straft und tröstet ihn. In den Psalmen hören wir das Echo, das die Stimme Gottes im Menschen weckt. Der Mensch antwortet seinem Schöpfer; er bringt seinen Glauben, seine Dankbarkeit, seine Anbetung, seinen Schmerz, seine Reue, sein Gebet zum Ausdruck. Die Psalmen fassen in Worte, was uns so schwer fällt auszudrücken: die Regungen und Gefühle, den Seelenzustand des Gläubigen. Psalm 23 ist wohl der bekannteste Psalm überhaupt. Er zeigt Gott als guten Hirten (eine parallele Stelle findet sich im Johannes Evangelium Joh. 10,12-16). Der Text des Liedes (des Psalms) drückt volle Zuversicht aus, auch durch die dunklen Stunden unseres Lebens wird Gott uns sicher geleiten. Dieser Psalm sollte uns begleiten wie das tägliche Brot.

Die Melodie stammt von Johann Walter. Sie steht in der phrygischen Tonart, welche eine der 8 Kirchentonarten ist. Der Laie wird dies als Molltonart empfinden, aber es ist kein reines Moll. Die Dur-Moll-Tonalität hat sich aus den Kirchentonarten später entwickelt. Die Melodie zeigt eine stetige Auf und Ab-Bewegung, ist aber trotzdem nicht schwer zu singen.

Johann Walter, der Komponist der Melodie wird auch der Ur-Kantor der Evangelischen Kirche genannt. Er lebte von 1496 bis 1570, besuchte die Lateinschulen in Torgau und Rochlitz und dann die Universität in Leipzig. Er schloss sich früh der Reformation an und war zeitlebens ein überzeugter Anhänger Luthers. Er gab mehrere Gesangbücher heraus. Seine musikgeschichtliche Bedeutung liegt in der Begründung einer eigenständigen deutschsprachigen Kirchenmusik für den lutherischen Gottesdienst. Er knüpft an den Tenorliedsatz seiner Zeit an, den er einerseits zum meist 4stimmigen zur Homophonie tendierenden, andererseits zum polyphon entfalteten 5-6stimmigen Satz weiterentwickelte.

Walter gilt auch als Begründer einer stadtbürgerlichen Musikpflege in Verbindung mit der vornehmlich für den Gottesdienst verpflichtenden Schulmusik.

Johannes Fleu


Preise für 2 Mitglieder von »Musica Sacra«

Conrad Knittel

Stefan Mommer

Conrad Knittel und Stefan Mommer, die beiden jüngsten Mitglieder des Ensembles »Musica Sacra« erhielten Ende Januar jeder einen Preis der Musikakademie Eupen:

  • Conrad Knittel im Fach Kammermusik

  • Stefan Mommer im Fach Notenlehre

Alle Musiker von Musica Sacra und der Organist Johannes Fleu gratulieren ihnen dazu ganz herzlich.


Voranzeigen

Samstag, den 30. April 2005, 16.00 Uhr, Friedenskirche Eupen - Musik zur Vesperzeit:

Werke von Georg Philipp Telemann: Blockflötensonaten, Fugen und scherzhafte Oden.

Ausführende: Christina Knittel Blockflöten, Peter Pangh Tenor und Joh. Fleu Cembalo

Sonntag, den 1. Mai 2005, 10.40 Uhr, Friedenskirche Eupen - Musik-Plus-Gottesdienst:

Joh. Christian Bach: Concerto FDur für Orgel und Streicher

Georg Friedrich Händel: Sinfonia BDur aus »Salomon«

Joh. Pachelbel: Kanon und Gigue für 3 Violinen und B.C.

Ausführende: Orchester »Musica Sacra«

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

Terminkalender

Datum

Uhrzeit

Ort

Art der Veranstaltung

Leiter

Fr. 1.4.

18.45

Eupen

Pfarrhaus, Chorprobe

 

Sa. 2.4.

16.00-18.00

RR-Falken: Teamtreffen

 

So. 3.4.

9.30

Neu-Moresnet

Gottesdienst am Sonntag Quasimodogeniti mit Abendmahl + Mandolinenkonzert in Neu-Moresnet

Kein Kindergottesdienst

Predigttext: Johannes 21, 1-14

Pfarrer M. Schuler

10.40

Eupen

Mo. 4.4.

       

Di. 5.4.

9.15

Hergenrath

Hauskreis nach Absprache (Tel. 087/65.78.59)

Frau Rolffs

Mi. 6.4.

       

Do. 7.4.

       

Fr. 8.4.

   

keine Chorprobe

 

Sa. 9.4.

       

So. 10.4.

10.40

Eupen

Lobpreisgottesdienst am Sonntag Misericordias Domini

Thema: Ein Gott, der die Dinge im Griff hat

Vikar D. Tomczak

Mo. 11.4.

20.00

Neu-Moresnet

Pfarrhaus: Atempause

Frau Heck-Böckler

Di. 12.4.

9.15

Hergenrath

Hauskreis nach Absprache (Tel. 087/65.78.59)

Frau Rolffs

Eupen

Pfarrhaus, Bibelstunde

Vikar D. Tomczak

Mi. 13.4.

9.30

Eupen

Pfarrhaus, Frauenkreis Thema: Zielgerichtet leben

 

Do. 14.4.

     

Fr. 15.4.

18.45

Eupen

Pfarrhaus, Chorprobe

 

Sa. 16.4.

9.00-12.00

Neu-Moresnet

Pfarrhaus, Konfirmandenunterricht für die 2. Jahrgangsstufe

Pfarrer M. Schuler

14.30

RR-Starter Mäuschen

RR-Delphine: Teamtreffen/Geländespiel

17.00

RR-Falken: Teamtreffen

So. 17.4.

7.30 u. 18.15

BRF2

(UKW 93,2 und 98,4 MHz) Rundfunksendung: Evangelium in unserer Zeit

 

9.30

Neu-Moresnet

Gottesdienst am Sonntag Jubilate

Predigt: Johannes 16,16-23

Vikar D. Tomczak

10.40

Eupen

8.30-18.00

Abfahrt in Neu-Moresnet

Kinderdistrikttag

Pfarrer M. Schuler

Mo. 18.4.

       

Di. 19.4.

9.15

Hergenrath

Hauskreis nach Absprache (Tel. 087/65.78.59)

Frau Rolffs

19.30

Neu-Moresnet

Pfarrhaus: Bibelstunde (Jesus Sirach)

Vikar D. T.

20.15

Raeren

bei Frau Wellach: Bibelgesprächskreis

Pfarrer M. S.

Mi. 20.4.

19.15

Neu-Moresnet

Pfarrhaus: Frauenkreis Thema: Wenn ich mein Leben betrachte

 

Do. 21.4.

       

Fr. 22.-24.4.

Bad Münstereifel

RR-Starter Mäuschen: Freizeit

Info: Stefanie Plumanns

Fr. 22.4

19.00

Eupen

Pfarrhaus: Lobpreisseminar mit Lobpreisband der Vineyard Bern - Info: Elisabeth Recker, Tel. 087/65.26.49

 

 

Sa. 23.4

ab 9.00

Eupen

20.00

Lobpreisgottesdienst mit Lobpreisband der Vineyard Bern

9.00-13.00

Neu-Moresnet

Pfarrhaus, Konfirmandenunterricht für die 1. Jahrgangsstufe

Pfarrer M. Schuler

So. 24.4.

9.00

Eynatten

Gottesdienst am Sonntag Cantate

Predigttext: Mt. 21, 14-17 (18-22)

Pfarrer M. Schuler

10.40

Neu-Moresnet

Mo. 25.4.

       

Di. 26.4.

9.15

Hergenrath

Hauskreis nach Absprache (Tel. 087/65.78.59)

Frau Rollfs

19.30

Eupen

Pfarrhaus, Bibelstunde

Pfarrer M. S.

Mi. 27.4. 15.00-17.00

Neu-Moresnet

Pfarrhaus, Seniorennachmittag, Thema: Dia-Vortrag: Arbeiten unter Straßenkinder in Nord-Thailand

Pfarrer M. S.

Vikar D. T.

Do. 28.4. 20.00

Neu-Moresnet

Pfarrhaus, Presbyteriumssitzung

 
Fr. 29.4. 18.45

Eupen

Pfarrhaus, Chorprobe

 

Sa. 30.4.

14.30

Neu-Moresnet

RR-Starter Mäuschen

Delphine: Teamtreffen/Basteln für Muttertag

 

17.00

Falken: Teamtreffen

16.00

Eupen

Friedenskirche, Musik zur Vesperzeit (siehe weiter oben)

Johannes Fleu

So. 1.5.

9.30

Neu-Moresnet

Gottesdienst am Sonntag Rogate (Predigttext: Lk 11, 5-13) mit Kindergottesdienst im Pfarrhaus

Pfarrer M. Schuler

Eupen

Musik Plus-Gottesdienst (siehe weiter oben)

 

Team / Treffen

Leiter

Telefonnr.

Royal-Ranger-Stern

Starter Mäuschen

Stefanie Plumanns

087/31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine)

jeden Samstag von 14.30 bis 16.30 im Pfarrhaus in Neu-Moresnet

Elisabeth Recker

087/65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe)

Dania Neff

087/78.72.65

Hühner

nach Programm, in der Regel Donnerstags, 17.00 Uhr im Pfarrhaus Eupen.

Dania Neff

Miriam Manderfeld

087/78.72.65

0049/1702021092

Falken

Alexander Kever

087/78.72.65

Kandidat für das Presbyterium

Ich heiße Rolf Lander. Mit 69 Jahren kann ich im wahrsten Sinne des Wortes als »Ältester« kandidieren. Meine »Laufbahn« in der Kirche begann ich mit 17 Jahren als Jugendverantwortlicher.

Nach meiner Heirat 1958 wurde ich sehr bald ins Presbyterium gewählt (zu Zeiten von Pfr. Göring) und vertrat unsere Gemeinde in der Synode unserer Kirche. Lange Jahre war ich Sekretär im Distriktrat. Von 1987-1995 Distriktpräsident. Ich kenne die VPKB (Vereinigte protestantische Kirche in Belgien) sehr gut und möchte meine langjährige Erfahrung in den Dienst unserer Gemeinde stellen.

Ich sah und sehe mein Engagement in der Gemeinde als ein Vorrecht an, Gott für seine Liebe zu danken.

Rolf Lander

Kandidat für den Verwaltungsrat

Mein Name ist Paul-Gerhard Schippers. Ich bin 54 Jahre alt, verheiratet und habe drei nette Kinder und einen Hund. Wir gehören seit ungefähr sechs Jahren zu der evangelischen Kirchengemeinde Eupen / Neu-Moresnet. Als Kind eines Missionars stamme ich aus einer recht kirchlichen Familie. Die Freuden und Nöte einer Kirchengemeinde sind mir recht gut vertraut. Beruflich bin ich seit 26 Jahren im Rechnungswesen und Forderungsmanagement bei der Aachen Münchener Versicherung tätig. So kann ich mir von meiner beruflichen Voraussetzung her gut vorstellen unserer Kirchengemeinde im Verwaltungsrat helfen zu können.

Aufruf zum Brückeabonnement!!!

Liebe Leserinnen und Leser,

leider ist die Veröffentlichung unseres Monatsblattes, »Die Brücke« nicht kostenlos. Das Papier, das Porto, die Adressenetiketten und auch der Druck müssen bezahlt werden. Wir bitten Sie deshalb auch dieses Jahr, den Betrag von 7,50 Euro auf unser Brücken-Konto zu überweisen. In Belgien können Sie das beiliegende Überweisungsformular verwenden.

IBAN: BE50.7411.1875.3318
und BIC: KREDBEBB für deutsche Abonnenten.

Herzliche Einladung zum Kinderdistrikttag 2005

Kinderdistrikttag 2004

Wie in jedem Jahr gibt es auch 2005 wieder ein Kinderdistrikttag. Dieses Jahr treffen sich die Kinder
der verschiedenen protestantischen Gemeinden unseres Distriktes im Schloss von Dahlem (Autobahnausfahrt Blegny). Es erwartet sie ein ereignisreicher Tag mit verschiedenen Liedern, Ateliers und einem großen Spiel am Nachmittag. Auch ein Clown wird die Kinder belustigen.

Wer mitfahren möchte, der wende sich an Pfarrer M. Schuler (087/63 04 85).

Die Kinder sollen selbst ihre Verpflegung, sowie bei Regen, Stiefel und regenfeste Kleidung und einen Unkostenbeitrag von einem Euro mitbringen.

Weltgebetstag der Frauen

Jährlich kommen weltweit Frauen verschiedener Konfessionen zusammen, um miteinander und füreinander zu beten. Unter dem Motto: »Lasst uns Licht sein«, haben polnische Frauen verschiedener
Konfessionen die Liturgie für den diesjährigen Tag erarbeitet.

Am 4. März trafen sich die hiesigen Frauen in Sankt Nikolaus, um sich durch ihr Gebet in einer Gottesdienstfeier in ihren Anliegen zu unterstützen. Unsere Gemeinde war durch eine größere Gruppe vertreten. Zu Beginn bekamen alle am Eingang eine kleine Kerze überreicht. Nach der Begrüßung mit Brot und Salz – die in Polen Symbole für Gastlichkeit und Freundschaft sind – teilten alle Brot miteinander. Danach folgte die Lesung Matthäus 5,13-16 und Matthäus 6,22-23. Von allen gemeinsam wurden Lieder gesungen und vorgegebene Texte von verschiedenen Frauen gelesen.

Nach Schuldbekenntnis und Bitte um Vergebung folgte die Lesung: »Lasst uns Licht sein«. Die Sprecherinnen entzündeten ihre Kerze an der großen Kerze und gaben das Licht weiter. Niemand soll im Dunkel bleiben. Nach Schlussgebet und Segen bot ein anschließender Umtrunk Gelegenheit miteinander ins Gespräch zu kommen.

RN

Wir gratulieren ...

Herrn Günther Martinius in Lontzen am 1.4.: zu 84 Jahre
Frau Anna Dauby in Raeren am 2.4.: zu 85 Jahre
Herrn Paul Müller in Eynatten am 3.4.: zu 73 Jahre
Herrn Lothar Dietzel in Hergenrath am 3.4.: zu 77 Jahre
Herrn Eduard Schweitzer in Eynatten am 4.4.: zu 72 Jahre
Frau Elsa Ramke in Kelmis am 5.4.: zu 76 Jahre
Frau Annemarie Faber in Kelmis am 7.4.: zu 82 Jahre
Frau Inge Marie Kletz-Suhr in Raeren am 9.4.: zu 82 Jahre
Frau Else Kaufmann in Kelmis am 12.4.: zu 86 Jahre
Frau Esther Göbels in Eupen am 14.4.: zu 77 Jahre
Frau Ingrid Beerbaum in Herbesthal am 27.4.: zu 72 Jahre
Frau Waltraut Busse in Kelmis am 3.5.: zu 77 Jahre
Frau Anneliese Schorkops in Seraing am 3.5.: zu 81 Jahre
Frau Eva-Maria Fiedler in Astenet am 3.5.: zu 88 Jahre

Getauft wurden am 6. März 2005 Simon und Martin Packbier Söhne der Eheleute Packbier-De Ridder aus Eupen.

Es starb Edeltraut Weinert, geb. Dickert am 3. März 2005 im Alter von 83 Jahren.

Mit Bedauern teilen wir der Gemeinde den Tod von

Edelgard Göring

geboren am 3. Januar 1928,
gestorben am 4. März 2005

mit.

Frau Göring starb kurz nach ihrem 77. Geburtstag im Kreis ihrer Kinder. Sie war in unserer Gemeinde sehr beliebt und wir, die sie kannten behalten sie in guter Erinnerung.

Rolf Lander

Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Eupen / Neu-Moresnet

Redaktion: Pfr. Martin Schuler, Neu-Moresnet, Hasardstraße. 8, Tel.: 087/63.04.85;

Abonnemente und Adressänderungen: B-4721 Neu-Moresnet, Hasardstraße 8 - Konten: Gemeindekredit Nr 091-0013624-73

PSK Nr 000-0836488-57 Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Druck: Aldenhoff - Gemmenich

 

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Stand: 07. Mai 2010