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52. Jahrgang

März 2009

Nr. 3

Verantwortlicher Herausgeber: Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

 

Monatsspruch März 2009, Was ich der Gemeinde sagen möchte

Monatsspruch März

Du sollst deinen Nächsten lieben wie dich selbst; ich bin der Herr.

3. Mose 19,18


Was lieben die Menschen normalerweise am allermeisten? Unser Monatsspruch geht stillschweigend davon aus, dass man sich selbst mag. Und tatsächlich stimmt das in der Regel auch: Um wen kümmert man sich am meisten? Um sich selbst! Sich selbst pflegt man nach dem Aufstehen, sich selbst bekleidet man, sich selbst gibt man regelmäßig zu essen, sich selbst schenkt man Entspannung und Vergnügungen. Man kämpft für die eigenen Träume, Wünsche und Vorstellungen. Das Selbst bemüht sich bei anderen um einen guten Ruf und Namen, das Selbst achtet darauf, dass man sich keine unnötigen Verletzungen und Schmerzen zufügt. Das Selbst geht meist sehr barmherzig mit sich um. Wer ertappt sich nicht hier und da dabei, wie er sich selbst für etwas entschuldigt, worüber er sich bei anderen ärgert.

Die Selbstliebe wird hier jedoch nicht in Frage gestellt. Manche haben es sich abgewöhnt, sich selbst zu lieben. Sie verachten sich selbst, vernachlässigen sich, nehmen alle Schuld auf sich oder machen ihr Selbst von anderen abhängig. Ein solches Ich kann den Nächsten natürlich nicht richtig lieben. Diese Menschen müssen lernen, zu einem gesunden Selbstwertgefühl zurückzufinden.

Die Bibel legt aber größten Wert darauf, dass die Selbstliebe nicht auf das eigene Ich beschränkt bleibt. Die Liebe muss sich auf die Mitmenschen ausweiten. Das, was man sich selbst gönnt und leistet, was man sich selbst verzeiht, was man für sich selbst möchte, das soll man auch anderen zugestehen. Ja, mehr noch: „Liebe deinen Nächsten“ heißt aktiv werden und sich für den anderen tatkräftig einsetzen. Der barmherzige Samariter, den uns Jesus als Vorbild der Nächstenliebe vor Augen malt, steigt von seinem Reittier, bückt sich zu dem Verwundeten. Er wäscht und verbindet seine Wunden, bringt ihn zur nächsten Herberge, bezahlt für seine Übernachtung. Alles, ohne zu fragen: „Was kommt dabei für mich heraus?“ Nächstenliebe ist Tat und nicht nur eine Art innere Haltung des Wohlwollens.

Wichtig für uns Christen ist die Begründung des größten Gebotes: „… ich bin der HERR“. Eine Selbstliebe ohne Nächstenliebe entthront Gott. Sie macht sich selbst zum Herrn und stellt alles andere, auch Gott, darunter. Mit der Nächstenliebe dagegen ehren wir Gott. Er hat uns Menschen so geschaffen, dass wir für einander einstehen und um einander kümmern sollen. Wenn wir uns als Egomonster oder Affenmenschen nur um die eigene Bedürfnisbefriedigung kümmern, beschmutzen wir das Bild Gottes, nach dem wir geschaffen sind. Wer Gott ehren will, der kümmert sich um seinen Nächsten. Darum: „Lasst uns unsere Nächsten lieben!“

Ihr M. Schuler


Was ich der Gemeinde sagen möchte

„Liebe Leser, Wie häufig lesen Sie Bücher? Es werden viele von Ihnen sicher mir bestätigen, dass das Lesen zu den schönsten Sachen der Welt gehört. Kürzlich erreichte uns ein Dankesbrief vom SCM Shop aus Witten in Deutschland, in dem u. a. folgende Worte zu finden sind: „Da wir wissen, dass die Büchertischarbeit Ihnen einiges an Energie und Zeit abverlangt, möchten wir die Gelegenheit nutzen, um Ihnen ganz persönlich Danke zu sagen für Ihren Einsatz am Reich Gottes. Ohne Ihre Arbeit würden viele Menschen nicht mit der guten Botschaft erreicht werden.“ Diesen Worten möchte ich mich als Bücherfreund anschließen und den Büchertisch im Eupener Pfarrhaus, der seit Jahren treu von Frau Vogel betreut wird, Ihnen herzlichst empfehlen. Das diesjährige Missionale-Treffen findet am Samstag, dem 7. März in Köln statt. Es dauert von 13.30 Uhr bis 19.00 Uhr. Bitte melden Sie sich bei einem der Pfarrer, falls Sie zur Missionale im Bus fahren möchten. Es würde mich sehr freuen, wenn Sie bei der ersten Predigt, die von unserer Praktikantin Frau Schumacher am 8. März im Lobpreisgottesdienst gehalten wird, dabei sein könnten. In diesem Jahr findet vom 29. März bis zum 5. April die Großevangelisation „Pro-Christ“ in unseren Nachbarland statt, die in verschiedene örtliche Veranstaltungen in Deutschland und im europäischen Ausland live übertragen wird. Das Programm besteht aus acht attraktiven Gottesdiensten zu zentralen Themen des Glaubens. Hauptredner ist evangelischer Pfarrer Ulrich Parzany. Seine Predigten haben vielen Menschen geholfen, den Sinn Ihres Lebens neu zu entdecken. Im Norden von DG wird die Live-Übertragung in der Räumlichkeiten der FEG Eupen stattfinden. Weitere Informationen entnehmen Sie bitte dem beigefügten Programm.

Es grüsst Sie alle, Pfr. D. Tomczak

Musik

LIED DES MONATS: EG 342

Der Text dieses Liedes bezieht sich auf Römer 3,21-28. Strophe fünf zitiert Markus 16,16, und die neunte Strophe zitiert Teile des „Vater Unser“ Matthäus 6,9-13. Der Textdichter ist Paul Speratus.

Er predigte auf Luthers Bitte hin in Österreich und Ungarn, war Pfarrer in Iglau, (Mähren), und dann in Ölmütz. Dann wurde er der erste Lutherische Bischof von Pomesanien (Westpreußen). Dieses Lied wurde auch als „Sturmlied“ der Reformation bezeichnet.

Die Melodie ist sehr markant durch die Verminderung des fünften Tones auf dem Wort ‘‘UNS’’. Der Ton hat hier Leittonfunktion. Die Melodie als solche ist wohl weltlichen Ursprungs, welche zum ersten Mal um 1390 in Mainz erscheint, kulturhistorisch gesehen das ausgehende Mittelalter. Speratus unterlegt der Melodie dann seinen Text. Das Lied in seiner geistlichen Form erscheint dann 1523 im ersten reformatorischen Gesangbuch.

Sonntag 15.03. um 10.40 Uhr MUSIK- PLUS GOTTESDIENST EUPEN:

Werke für Violine und Orgel, mit Oliver Reinertz, Violine, und Hans Georg Reinertz, Orgel.


CEMBALOKONZERT

Am Sonntag, 22.03.09 16.00 Uhr

Johannes Fleu spielt auf einer zwei manualigen Sperrhake -Cembalo- Werke von Händel, J. S. Bach, Storace und Seixas.

Dies ist das Auftaktkonzert zum Händeljahr 2009, in dem weltweit unzählige Konzerte mit Werken von und über Händel aufgeführt werden.

Chor und Orgelkonzert

Am Samstag, 18.04.09 18.00 Uhr

Evangelischer Kirchenchor aus Hannover mit 40 Sängerinnen und Sängern werden dieses Konzert zusammen mit unserem Organisten Johannes Fleu gestalten.

ALLE KONZERTE FINDEN IN DER FRIEDENSKIRCHE STATT!


Liebe Gemeinde,

Wir, die Jugendband „ALLES KLAR?!“, die den WEP gestaltet, möchten einen Spendenaufruf starten.

Jeder wird sich spätestens jetzt fragen, wozu braucht eine Jugendband Geld?

Nachdem uns viele, berechtigte, Beschwerden über die Lautstärke unserer Musik und über die Undeutlichkeit dessen was wir singen, zu Ohren gekommen sind, haben wir beschlossen uns eine neue Musikanlage für die Johanneskirche in Neu-Moresnet anzuschaffen.

Es sollte eine Anlage sein mit einem Mischpult, verschiedene Monitorboxen und neue Lautsprecherboxen. Mit dieser neuen Musikanlage können wir die Lautstärke von außen regeln und wir können mit ihr einen guten, nicht verzerrten Klang rüberbringen.

Es sollte auch eine Anlage sein, die von den anderen Musikteams, wie Logoband und Familyband, genutzt werden kann. Das Presbyterium hat zwar unseren Kostenvoranschlag sehr begrüßt, uns aber auch leider mitteilen müssen, dass die Ekklesia Kasse kein Geld für uns zur Verfügung hat. Trotz allem wollen sie uns unterstützen und haben uns einige Ideen vorgeschlagen, wie wir Spenden sammeln können für unsere Musikanlage.

Eine dieser Ideen wollen wir jetzt verwirklichen:

Wir wollen, jung und alt, ganz herzlich zu unserem MINIWEP am 14.03.09 um 17 Uhr in der Johanneskirche in Neu-Moresnet einladen.

In diesem MINIWEP wollen wir die Gelegenheit nutzen, uns noch einmal vorzustellen und wir wollen gemeinsam Gott loben und preisen.

Anschließend findet ein Spaghetti Essen mit einem kleinen Dessert statt. Dort wird unser Kostenvoranschlag erklärt und ausgelegt, so dass jeder ihn sich auch persönlich anschauen kann. Alle Bandmitglieder werden euch für Fragen und Gespräche zur Verfügung stehen.

Mit einer Verlosungsrunde in der 3 Preise gewonnen werden können, wollen wir den Abend ausklingen lassen.

Damit wir die Spaghettis in ausreichender Menge da haben, sollten sie sich spätestens bis zum 08.03.09 bei unseren Pfarrern Martin Schuler oder Dariusz Tomzack anmelden.

Ihre Spenden können sie auf das Ekklesia Konto STICHWORT WEP überweisen oder auch direkt in unser Sparschwein am 14.03.09 abgeben. Vielen Dank!

In diesem Sinne, freuen wir uns euch am 14.03.09 begrüßen zu dürfen.

Die Band „ALLES KLAR?!“
Stefanie Plumanns

Stein der Erbauung / Neues Dekret

Stein der Erbauung

WISSENSCHAFT BELEGT: GEBEN IST SELIGER ALS NEHMEN

Kanadische Studie belegt Zusammenhang zwischen Spenden und Glück „Geben ist seliger als nehmen.“

Dieses Bibelwort (Apostelgeschichte 20,35) ist jetzt auch wissenschaftlich untermauert. Wie das in Washington erscheinende Magazin Science (Wissenschaft) berichtet, hat die kanadische Sozialpsychologin Elizabeth Dunn (Vancouver) in mehreren Studien herausgefunden, dass ein Zusammenhang zwischen persönlichem Glück und dem Weggeben von Geld besteht.

Danach sei die Behauptung, dass Geld glücklich mache, widerlegt. Für das persönliche Glücksgefühl sei nicht entscheidend, wie viel Geld man habe, sondern wie man damit umgehe. Diejenigen, die alles für sich behalten, seien unglücklicher als jene, die einen Teil ihres Geldes oder ihrer Zeit oder ihrer Fähigkeiten für andere aufwenden. Zwar habe sich in früheren Studien gezeigt, so Science, dass Reiche etwas mehr Glück empfinden, aber die Verbindung sei schwach.

Wirtschaftswissenschaftler hätten zum Beispiel Schwierigkeiten zu erklären, warum die US-Bevölkerung mit wachsendem Wohlstand nicht auch glücklicher geworden sei. Möglicherweise gingen die Menschen nicht so mit ihrem Kapital um, dass sie dadurch auf Dauer glücklicher würden.

Wer mehr gibt, wird glücklicher. Dunn hatte Studenten etwas Geld gegeben und ihnen gesagt, wie sie es ausgeben sollten. Diejenigen, die es für andere ausgaben, fühlten sich danach glücklicher als jene, die es für sich selbst verbrauchten.

Ähnlich erging es einer Gruppe von Angestellten, die von ihrer Firma einen unerwarteten Bonus erhielten. Das Glücksgefühl war umso größer je mehr Geld die Versuchspersonen abgaben. Es hing nicht mit der Höhe ihres Einkommens zusammen.

Die Resultate hätten die Untersuchungshypothese stärker bestätigt, als sie sich das hätte träumen lassen, erklärte Dunn. Die Wirkungen des Gebens könne man mit denen körperlicher Ertüchtigung vergleichen. Sie hätten kurz und langfristige Folgen. Wer einmal spende, werde für einen Tag glücklich; wenn es zu einem Lebensstil werde, könne es nachhaltig wirken.

Quelle: idea.de
Eingereicht von Martin Schuler


Neues Dekret

»Historisch«, nannte Ministerpräsident Karl-Heinz Lambertz (SP) am 20. Mai 08 das Dekret für die Verwaltungsräte der Kirchengemeinden, das vom Parlament der Deutschsprachigen Gemeinschaft einstimmig verabschiedet wurde.

Historisch, weil das bisher gültige Staats-Kirchengesetz aus einer Zeit stammt, in der Napoléon Bonaparte noch versuchte, Europa zu erobern. So wurden uralte Gesetzestexte, die bis zum Jahr 1802 zurückreichen, ersetzt.

Seit 2005 dagegen ist die Deutschsprachige Gemeinschaft für die „materielle Organisation und Funktionsweise der anerkannten Kulte“ zuständig. Nun wurde das alte Gesetz „renoviert“.

Beim Entwurf des Dekretes waren auch Dieter Plumanns und Ulrich Knittel als Verwaltungsräte unserer Kirchengemeinde mit Kollegen aus katholischen Pfarreien beteiligt.

Es bleibt dabei, dass die örtlichen Kommunen finanziell das Budget der Kirchengemeinde mitzutragen
haben und somit für deren Haushalt zuständig sind.

Eine wichtige Änderung ist, dass die Kirchen zur Deckung gewisser Kosten einen Investitionsfond anlegen können. Die darin verbuchten Beträge werden nicht bei der Berechnung des jährlichen Gemeindezuschusses berücksichtigt. Außerdem müssen für größere Bautätigkeiten und Renovierungen Mehrjahrespläne erstellt werden.

Eine weitere Änderung beinhaltet, dass der Verwaltungsrat für seine Tätigkeit Spielregeln, also eine Art innere Ordnung aufstellen muss.

Seit dem 1. Januar 2009 ist dieses Dekret nun in Kraft getreten.

Taizé-Treffen in Brüssel / Johannes Calvin

Taizé-Treffen in Brüssel

Zum Jahreswechsel fand in Brüssel ein Taizé- Treffen statt. Ich war das erste Mal bei solchem internationalen Jugendtreffen. Um die Mittagszeit fuhren wir vom Eupener Pfarrhaus Richtung Raeren. Dort trafen wir uns mit einem Dutzend der katholischen Christen aus Ostbelgien. Von dort ging es gemeinsam weiter zu den Toren der Brüssler Messegelände.

Während der Fahrt genossen wir unseren Erfahrungsaustausch. Direkt am Atomium angekommen, trafen wir auf Tausende von den Jugendlichen. Die fröhliche Stimmung unter ihnen trotz der eisigen Temperaturen, beeindruckte mich sehr. In den Messehallen wurden verschiedene Themengruppen angeboten. Wir entschieden uns, die Weltmusik der Chöre christlicher Kirchengemeinden in Brüssel anzuhören. Zur europäischen Metropole passten diese Gesänge besonders gut. Nach dem einfachen, aber schmackhaften Abendessen fing das Abendgebet an. Hier war ich überrascht, Menschen aus unterschiedlichen Nationen und Konfessionen gemeinsam auf Französisch, Niederländisch, Englisch, Deutsch, Polnisch und Russisch singen zu hören. Nach den Gebeten und Gesängen ging es dann weiter zum Fest der Nationen. Leider konnten wir bei diesem Fest nicht bleiben, da wir noch eine kranke Missionarin in Brüssel besuchen wollten. Sie war sehr ermutigt durch unseren Besuch, das Gebet und die Neujahreswünsche.

Unsere Rückfahrt nach Eupen verlief ruhig, war aber länger als geplant. Denn nachdem wir den Brüsseler Ring verlassen hatten, umfing uns Nebel. Dadurch wurde unsere Sicht verkürzt. Doch durch die angepasste Geschwindigkeit konnten wir die Markierungen an der Autobahn noch erkennen und so sicher auch nach Hause kommen. Mir kam der Gedanke, von welcher großen Bedeutung solche „Markierungen“ im Leben eines Christen sind. Wir müssen alle den schmalen Weg im Nebel der Weltgeschichte gehen, aber wenn wir uns am Wort Gottes halten, werden wir sicher ans Ziel kommen. „Wenn ich schaue alleine auf deine Gebote, so werde ich nicht zu Schanden.“ (Psalm 119,6)

Malgorazata Tomczak


In diesem Jahr feiern die reformierten Kirchen der ganzen Welt das 500 jährige Geburtsjahr Calvins.

Neben Luther kann man Calvin als einen der bedeutendsten Reformatoren bezeichnen. Seine Lehre breitete sich schnell in Europa aus und gelangte auch in die ganze Welt. Parallel zum Luthertum erreichte der Calvinismus sehr schnell Frankreich, Schottland und die Vereinigten Niederlande (wozu auch das heutige Belgien gehörte).

In Eupen gab es im 19. Jahrhundert zwei evangelische Gemeinden: die Lutheraner und die Calvinisten (oder auch Reformierte genannt). Ein Pfarrer leitete in Personalunion die beiden Gemeinden. Auf Wunsch des preußischen Königs, Friedrich Willhelm III, vereinigten sich im Jahre 1831 Lutheraner und Reformierte zur „Evangelischen Kirche der Union“. Es wurde daher beschlossen, der zu bauenden Kirche den Namen „Friedenskirche“ zu geben, um die Einheit der beiden Gemeinden zu unterstreichen.

Lebensdaten Calvin:
1509: geboren in Noyon Frankreich.
1533: wendet er sich nach katholischem Studium zur Reformation hin und muss deswegen nach Basel fliehen.
1538: Calvin muss Genf verlassen, er geht ins reformierte Straßburg
1540: Heirat mit der aus Lüttich stammenden Idelette de Bure
1541: Rückkehr nach Genf, wo er zum Lektor der Heiligen Schrift ernannt wird und eine theokratische Regierung errichtet.
1559: Einweihung der Akademie zu Genf, welche Theodore de Beze leitet und an welcher Calvin bis kurz vor seinem Tode unterrichtet.
1564: stirbt Calvin und wird in Genf in aller Stille beerdigt.

Rolf Lander

Blick über den Zaun

USA: TAUSENDE VERPFLICHTEN SICH ZUR TÄGLICHEN NÄCHSTENLIEBE

Inspiriert durch einen kleinen, spontanen Akt der Nächstenliebe eines Pastors aus der Gegend um Chicago wurde eine „Face book group“ namens «365 Club» ins Leben gerufen. Jedes Club-Mitglied verpflichtet sich, im Jahr 2009 Nächstenliebe in 365 Taten umzusetzen.

Seit der Gründung am 2. Januar haben sich über 7000 Menschen der Gruppe angeschlossen, sich gemeinsam also zu über 2,5 Millionen Taten der Nächstenliebe verpflichtet. Täglich kommen etwa 1000 Menschen neu dazu.

Als David Ferguson, Pastor der Community Christian Church in Naperville (Illinois), mit einer Tasse Kaffee in der Hand in ein Kaufhaus ging, witzelte einer der Angestellten: «He, wo bleibt denn mein Kaffee?» Ferguson fragte gleich zurück: «Was möchten Sie denn für einen?» und bot auch den anderen zwei Angestellten spontan an, ein Getränk von Starbucks (Café) zu holen. «Als ich mit ihren Lieblingsgetränken in den Händen zurückkam, hätte man meinen können, sie hätten in der Lotterie gewonnen», schreibt er in seinem Blog. «Sie waren sehr dankbar. Es war ein spaßiger, spontaner Akt der Freundlichkeit.» David Ferguson veröffentlichte seine «Kaffee-Kaufhaus-Story» auf Face book. Kurz darauf hatte sein Freund Scott Couchenour die Idee und gründete den «365 Club».

Eines der ersten Mitglieder, Michelle Thomas, berichtete am 3. Januar von ihrem Akt der Freundlichkeit: Sie wartete bis 02:30 Uhr nachts, dann ging sie mit einem Eimer voll heißen Seifenwassers in das Parkhaus ihres Wohnblocks und suchte das schmutzigste Auto. Sie fand ein dreckiges Auto, wusch und polierte es. An der Windschutzscheibe hinterließ sie eine Karte mit den Worten: «Mache diese Welt zu einem besseren Ort, erzähle es weiter».

Das Motto des «365 Club» lautet: «Kleine Taten, in großer Liebe getan, können die Welt verändern.»

«365 Club» auf Face book: http://www.facebook.com
Quelle: David Ferguson, Jennifer Riley


CHINA unterstützt Megakirche Chinas

Das kommunistische China unterstützt den Bau einer Kirche mit 10000 Sitzplätzen. Auf der anderen Seite werden Hauskirchen misstrauisch betrachtet oder sogar verfolgt.

Quelle: Informationsbrief Nr. 252 von der Bekenntnisbewegung „Kein anderes Evangelium“


Kurz notiert ...

Rolf Lander als Mitglied des Distriktrates (Conseil du District)

Am 15. Januar wurde der Eupener Rolf Lander von der allgemeinen Distriktsversammlung in den Conseil du District gewählt. Der Distriktrat ist ein Rat, der für die 14 Kirchengemeinden des Distriktes Lüttich die vorgesetzte Instanz ist und ein Bindeglied zur Kirchenleitung in Brüssel. Rolf Lander war bereits in früheren Jahren Mitglied des Distriktrates. In den Jahren von 1979-1987 fungierte er als Sekretär und von 1987 bis 1995 als Präsident. Herrn Lander liegen die Belange der Deutschsprachigen Gemeinden (Malmédy und Eupen - Neu-Moresnet) am Herzen.

Kirchturm Friedenskirche in Eupen

Vielen Fußgängern fällt das Gerüst am Turm der Friedenskirche in Eupen schon gar nicht mehr auf, weil sie sich daran gewöhnt haben. Nichts desto Trotz kommen die Vorbereitungen für eine Renovierung langsam aber stetig voran. Nach einer ersten öffentlichen Ausschreibung für dieses Projekt meldete sich kein Architekt. Daraufhin beschloss man, zehn Firmen gezielt anzuschreiben. Auf dieses gezielte Anschreiben meldeten sich zwei Architekturbüros, die sich um die Sanierung des Kirchturms kümmern würden. Nach einer Verhandlung über den Preis der beiden Angebote muss die Firma, die den Auftrag bekommt, möglichst genau, die Kosten für die Sanierung errechnen. Das ausgearbeitete Lastenheft muss dann der Deutschsprachigen Gemeinschaft und den Gemeinden vorgelegt werden. Wird die Deutschsprachige Gemeinschaft das Projekt in den Infrastrukturplan für 2010 setzen, könnte mit den Arbeiten im nächsten Jahr begonnen werden.

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 01.03.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Sonntag Invocavit + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen, Pfarrhaus

Gottesdienst zum Sonntag Invocavit [S]

So 08.03.

10.40 Uhr

Eupen, Kirche

Lobpreisgottesdienst mit Kigo [T]

Sa 14.03.

17.00 Uhr

Kelmis

Jugendgottesdienst mit "alles klar" und anschließendem Spagettiessen

So 15.03.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Sonntag Oculi mit Abendmahl + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen, Kirche

Musikplus Gottesdienst zum Sonntag Oculi mit Abendmahl [S]

So 22.03.

10.40 Uhr

Kelmis

Lobpreisgottesdienst + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Laetare [T]

Sonntag 29.03. Beginn der Sommerzeit

So 29.03.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Sonntag Judica [S]

 

10.40 Uhr

Eupen, Pfarrhaus

Gottesdienst für klein und groß [T]

So 05.04.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Palmsonntag mit Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen, Kirche

Gottesdienst zum Palmsonntag [S]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 15.03.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 02.03.

19.30 Uhr

Raeren

Wölfe im Schafspelz [T]

Mo 06.04.

19.30 Uhr

Raeren

"Wie Lämmer unter Wölfen" [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 17.03.

20.15 Uhr 

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath Pfarrhaus Neu-Moresnet

jeden Di.

09.30 Uhr

Kelmis

Thema noch offen [R]

BIBELSTUNDE

Di 03.03.

19.30 Uhr

Kelmis

Apostelgeschichte [S]

Di 10.03.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 17.03.

19.30 Uhr

Kelmis

Bergpredigt [R]

Di 24.03.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 31.03.

19.30 Uhr

Kelmis

Apostelgeschichte [S]

Di 07.04.

19.30 Uhr

Kelmis

Fußwaschung mit Abendmahl [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 04.03.

09.15 Uhr

Kelmis

Vorbereitung zum Weltgebetstag der Frauen

Mi 11.03.

09.15 Uhr

Eupen

Die Macht des Gebetes

Mi 18.03.

09.15 Uhr

Kelmis

Erlebnisse

Mi 01.04.

09.15 Uhr

Kelmis

Die "linde" Zunge

Presbyterium

Do 05.03.

20.00 Uhr

Eupen

Gemeinsame Sitzung von Verwaltungsrat und Presbyterium

Do 26.03.

20.00 Uhr

Kelmis

Hauskreis

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr

Kelmis 

Chorproben

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Sa 07.03.

10.30 Uhr

Kelmis

Abfahrt zur Missionale nach Köln

 

11.00 Uhr

Eupen

Abfahrt zur Missionale nach Köln

 Sa 21.03.

09.00 Uhr

Kelmis

Konfirmandenunterricht

2. Jahrgangsstufe:

Sa 07.03.

10.30 Uhr

Kelmis

Abfahrt zur Missionale nach Köln

 

11.00 Uhr

Eupen

Abfahrt zur Missionale nach Köln

GEBET

jeden Mi

19.00 Uhr

Kelmis

Gebet in der Kirche für die Kirche

Mi 25.03.

14.30 Uhr

Eupen

Passionszeit

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 07.03.

15-17 Uhr

Kelmis

Überraschung

Sa 21.03.

15-17 Uhr

Kelmis

Geländespiel

27.-29.03.

 

Monschau

Starterfreizeit. Infos bei Stefanie oder Elisabeth

Delphine (Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 07.03.

15-17 Uhr

Kelmis

Überraschung

Sa 21.03.

15-17 Uhr

Kelmis

Windlichter basteln. Bitte Hammer mitbringen.

04.-05.04.

 

 

Hajk. Infos bei Elisabeth, Ruth oder Janina

Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 07.03.

15-17 Uhr

Kelmis

Überraschung

Sa 21.03.

15-17 Uhr

Kelmis

Windlichter basteln. Bitte Hammer mitbringen.

Sa 04.04.

 15-17 Uhr

 Kelmis

Vorbereitung Osternacht

Hühner (Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 07.03.

10.30 Uhr

Kelmis

 Mitfahrmöglichkeit zur Missionale in Köln.

Sa 21.03.

18.00 Uhr

Eupen

 Pantoffeln

Sa 04.04.

18.00 Uhr

Eupen

Teamtreff

Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

Do 12.03.

18-20 Uhr 

Eupen

Teamtreff bei Nathanael

Do 26.03.

18-20 Uhr

Kelmis Pfrhs

Teamtreffen

KONZERTE

So 22.03.

16.00 Uhr

Eupen

Cembalokonzert mit Werken von Händel, Bach, Storace

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

FAHRT ZUR MISSIONALE NACH KÖLN

Fr 06.03.

20.00 Uhr

Eupen, St. Nikolaus

Ökumenisches Gebet von Frauen und nicht für Frauen im Bethanienraum

Mi 25.03.

19.00 Uhr

Eynatten, Kirche

Musikalische Vesper [S]

WELTGEBETSTAG DER FRAUEN

Fr 06.03.

 

Eupen

Ökumenisches Gebet von Frauen und nicht nur für Frauen

FREUD UND LEID

Am 4. Februar starb Frau Christel Händeler geb. Koch zuletzt wohnhaft in Walhorn. Sie wurde am 10. Februar in Eupen beigesetzt.

Am 17. Februar starb Herr Eduard Van Herbruggen im Alter von 71 Jahren. Er wurde am 21.2.09 auf dem evangelischen Friedhof zu Neu-Moresnet beigesetzt.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 12. März 2009

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0475 86.22.92

Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65


Achtung - denken Sie an die Sommerzeit

Bedingt durch die Sommerzeit beginnen die Gottesdienste „praktisch“ eine Stunde früher, weil die Uhren in der Nacht zum 29. März eine Stunde vorgestellt werden.


Gottesdienst für "Große" & "kleine" Menschen

im Eupener Pfarrhaus

Am fünften Sonntag im Monat März, den 29.03.09, möchten wir den Kindern die Möglichkeit geben, sich aktiv am Gottesdienst beteiligen zu lassen. Die Kinder sollen ihre Lieblingsgegenstände von zu Hause in den Gottesdienst mitnehmen. Ihre großen Begleiter sind eingeladen gute Laune und etwas Hunger mitzunehmen. Wir werden um 10.40 Uhr mit dem Gottesdienst beginnen und nach dem gemeinsamen Mittagsessen (Suppe und Stockbrot) um ca. 13.00 Uhr die Feier abschließen.


Verwaltungsrats- und Presbyteriumswahl im Jahr 2009

Am 17. Mai findet voraussichtlich die diesjährige Gemeindeversammlung statt. Turnusgemäß stehen in diesem Jahr auch wieder Presbyteriums- und Verwaltungsratswahlen an.

Wer sich zur Wahl stellen, oder eine Person als Kandidaten vorschlagen möchte, wende sich an einen der Pfarrer.

Zur Wahl selbst: Jedes Gemeindeglied, das an der Wahl teilnehmen möchte, muss sich zuvor in eine Liste, die in den Kirchen ausliegt, eintragen. Wem es nicht möglich ist, sich dort einzutragen, melde sich bei einem der Pfarrer.


Wahlergebnis

 

Ergebnis Eupen

Ergebnis Neu-Moresnet

Ergebnis gesamt

Keine obere Altersbeschränkung für Kandidaten des Presbyteriums

16
Stimmen

94%

14
Stimmen

51,6%

30
Stimmen

68%

Obere Altersbeschränkung ab 75 Jahren für Kandidaten des Presbyteriums

1
Stimme

6%

13
Stimmen

48,2%

14
Stimmen

32%


Ein Witz

In einem Museum bewundert ein ostfriesisches Ehepaar ein Gemälde von Tizian, das die heilige Familie darstellt.

„Die Leute waren doch damals große Snobs!“ meint die Frau abfällig.

„Warum ?“

„Arm wie Kirchenmäuse waren sie, wohnten in einem Stall, und der Ehemann war ein simpler Zimmermann, aber von Tizian musste man sich malen lassen!“


Aktuelle Geburtstage, wir gratulieren herzlich:
Hedwig Müller in Moresnet am 08.03. zu 83 Jahren
Hans-Jürgen Müller in Moresnet am 09.03. zu 70 Jahren
Waltraud Handschur in Eynatten am 10.03. zu 79 Jahren
Ingrid Dupont in Eupen am 13.03. zu 82 Jahren
Helmut Schmidt in Hergenrath am 15.03. zu 82 Jahren
Henriette Niessen in Eupen am 23.03. zu 73 Jahren
Helga Warbeck in Eupen am 24.03. zu 73 Jahren
Rolf Skolaster in Kelmis am 29.03. zu 72 Jahren
Günther Martinius in Lontzen am 01.04. zu 88 Jahren
Anna Dauby in Raeren am 02.04. zu 89 Jahren
Lothar Dietzel in Hergenrath am 03.04. zu 81 Jahren
Eduard Schweitzer in Eynatten am 04.04. zu 76 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -  Korrektorin: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print & mail factory - Aachen - Auflage: 550 Stück - Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 07. Mai 2010