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51. Jahrgang

März 2008

Nr. 3

Verantwortlicher Herausgeber: Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

 

Monatsspruch / Was ich der Gemeinde sagen möchte

Monatsspruch

Jesus Christus spricht: Ihr habt nun Traurigkeit; aber ich will euch wieder sehen, und euer Herz soll sich freuen, und eure Freude soll niemand von euch nehmen. (Johannes 16,22).

Johannes 16,22

Verlassen werden, tut weh. Es ist eine der schmerzvollsten Erfahrungen eines Menschen, wenn jemand, den man liebt, plötzlich weg ist.

Ein schüchternes Kind, das zum ersten Mal allein im Kindergarten bleiben muss, klammert sich verzweifelt an seine Mutter, schreit, weint, schluchzt. Es will bei Mama bleiben. Ein junger Erwachsener, der zum ersten Mal in seinem Leben so richtig Liebeskummer hat, will nur eines: Den anderen wieder bei sich haben.

Und die schlimmste Form von Trennung ist, wenn man am Grab eines lieben Menschen stehen muss. Man fühlt sich so elend, so verlassen, so traurig, so ohnmächtig und schwach. Und man kann gar nichts daran ändern. Man ist verlassen worden.

Jesus kündigt seinen Freunden an, dass er sie verlassen wird. Er warnt sie vor und bereitet sie auf seinen Tod am Kreuz vor. Er sagt voraus, dass sie dies als einen schlimmen Schmerz erleben werden. Keiner halte diesen Trennungsschmerz für ein kleines Wehwehchen. Nach dem Motto: Ist ja nicht weiter schlimm, denn Jesus kommt doch sowieso gleich wieder. „Ihr habt nun Traurigkeit“ sagt Jesus und vergleicht einen Satz zuvor diese Traurigkeit mit den Schmerzen einer Geburt. Ähnliches, was eine Frau während einer Geburt an Angst und Schmerzen durchleiden muss, ähnlich werden die Jünger das Kreuz Jesu erleben und die dunklen Stunden, in denen er nicht bei ihnen ist.

Man könnte nun viel darüber spekulieren, warum Gott uns Menschen, die er doch liebt, Schmerzen zumutet. Ich möchte mich hier auf einen Grund beschränken:

Ohne den Schmerz einer Trennung, ohne Abnabelung kann es keine Reife geben. Ebenso wie ein Baby, um groß werden zu können, den warmen, gemütlichen Mutterleib verlassen muss, ebenso muss auch ein Christ, wenn er wirklich reif werden will, durch Nöte, Zweifel und innere Schmerzen gehen. Jeder Christ kommt, wie Jesus übrigens selbst, in dunkle Stunden. Er gelangt an einen Tiefpunkt an dem er fragt: „Gott, wo bist du – warum hast du mich verlassen?“

Aber gerade dann, wenn dieser Schmerz durchlitten ist, dann bricht man durch und gelangt auf eine neue Ebene der Beziehung mit Gott. Nachdem man Gottes Nähe zutiefst vermisst hat, nachdem man eine Durststrecke zurückgelegt hat, kann man seine Nähe und Gegenwart viel mehr schätzen und lieben. Diese neue Ebene der Beziehung umschreibt Jesus hier so: „Ich will euch wieder sehen und euer Herz soll sich freuen.“ Es ist eine Freude, die nicht mehr getrübt werden kann.

Jeder, der diese Zeit des Verlassenseins noch nicht kennen gelernt hat, sollte sich im Klaren sein, dass Jesus mit diesem Monatsspruch auch uns vorwarnen könnte. Jeder Christ wird solche Zeiten früher oder später durchleiden müssen. Aber dieser Satz kann auch jeden trösten, der gerade solch eine Durststrecke durchleidet. Dann kann man sich daran festhalten und hoffen: Meine Not ist nicht das Ende, sondern nur der Weg, um auf eine höhere Ebene der Beziehung mit Gott zu kommen. Auf das Ende kommt es an und das heißt: „Euer Herz soll sich freuen und eure Freude soll niemand von euch nehmen.“

Ihr Pfr. M. Schuler


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Liebe Leser der Brücke!

In der letzen Ausgabe haben unsere Hobbyredakteure Ihnen ein interessantes Gemeindeblatt geboten.

Sie haben in den fünfzig Jahren der Brücke recherchiert und eine gute Arbeit getan. Ich hoffe, dass sie durch die Auswahl an Themen Ihr Leseinteresse geweckt haben. Ich würde mich freuen, wenn Sie unsere Zeitung aber nicht nur lesen, sondern darin auch Ihre eigene Meinung zum Ausdruck bringen, indem sie uns einen Leserbrief schicken und so Ihr Interesse an unserer Gemeinde bekunden.

Ich lade Sie bereits heute zu unseren Passionsandachten, Karfreitag- und Ostergottesdiensten herzlich ein. Lassen Sie die Botschaft der Bibel wieder zu ihrem Recht kommen, indem Sie Ihren Kindern weitersagen worum es an Ostern wirklich geht. Drängen Sie den Osterhasen bewusst beiseite. Kaum ein Ereignis bietet soviel Anlass zur Fröhlichkeit wie Ostern. Geben Sie Ihren Kindern diese Chance!

Jesus hat mit seiner Auferstehung den Beweis angetreten, dass er der Sieger über die Macht der Sünde und des Todes ist. Und so wie Jesus wieder auferstand, wird es auch denen gehen, die an ihn glauben. Jesus sagt das selbst - lesen Sie es nach im Johannes Evangelium Kap. 6 Vers 40.

In diesem Sinne wünsche ich Ihnen frohe Ostern und schöne Feiertage, und ich freue mich auf einen interaktiven Gedankenaustausch in den nächsten Ausgaben unseres Gemeindeblattes.

Ihr Pfr. D. Tomczak

Musik

DAS LIED DES MONATS: EG 99

Christ ist erstanden von der Marter alle. / Des soll‘n wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein: Kyrieleis! *

Wär‘ er nicht erstanden, Wär‘ die Welt vergangen; Seit dass er erstanden ist, Loben wir den Vater Jesu Christ. Kyrieleis!

Halleluja, Halleluja, Halleluja! Des soll‘n wir alle froh sein, Christ will unser Trost sein: Kyrieleis!

Dieses Lied zählt zu den ältesten Osterliedern der Kirche. Es zählt zu den leisen, also volkstümlichen Liedern des Mittelalters, dessen volkstümliche Strophen jeweils mit dem Ruf „Kyrie Eleison“ (abgekürzt „Kyrieleis“) enden.

Der Text beinhaltet die Quintessenz der christlichen Botschaft. Dem Organisten dient die Melodie oft als Grundlage für choralgebundene Improvisationen.

Luther veröffentlichte den Text 1529 erstmals in Wittenberg. JF

Termine

Sonntag, 2. März, 10.40 Uhr Eupen
Musik plus Gottesdienst

Musik für Blechbläser, Pauken und Orgel.
Choralgebundene Werke über Paul Gerhard Lieder, und freie Kompositionen.
Ausführende: Bläserkreis des Ev. Kirchenkreises Jülich und Johannes Fleu, Orgel.

Orgelkonzert, Sonntag, 16. März
16.00 Uhr Friedenskirche Eupen

Johannes Fleu spielt auf der historischen
Walker Orgel die Kompositionen
„Die sieben letzten Worte“
des dänischen Komponisten Otto Malling.

Der Komponist versucht in diesen Charakterstücken die entsprechenden Bibelstellen unmittelbar auszudrücken, sowohl formal als auch gefühlsmäßig. Bei diesem Konzert wird einer der Pfarrer jeweils überleitende Worte zum jeweiligen Bibeltext sprechen. Herzliche Einladung an alle! JF

Stein des Anstoßes

Ostern, das größte Fest der Christen

Es sind nur noch wenige Wochen bis Ostern, so verkünden es uns jetzt verstärkt die Medien in ihren Angeboten. Wir lesen es, sehen es und hören es, Angebote jeglicher Art und ...

für jeden ist etwas dabei. Seien es billige Osterhasen, Ostereier, Tischschmuck, Sonderreiseangebote der Freizeitbranche oder gar die verlockenden, besonders angepriesenen Terrassenmöbel. Vergessen dürfen wir natürlich auch auf keinen Fall die besondere, elegante Kleidung zum Osterfest und für die Frühlingszeit, die uns mit strahlenden Hochglanzbildern zum Kaufen einladen will.

Aber Moment Mal, was haben denn diese Dinge mit Ostern zu tun? Im Religionsunterricht lernte ich einst, Ostern ist das größte und höchste Fest der Christenheit. Auch Bruchstücke wie ... da werdet ihr ganz neu, sind mir aus dem Unterricht noch in Erinnerung.

Es bedarf schon ganz schöner akrobatischer Gedankenleistung, um die Sonderangebote aus der Gartenabteilung mit dem von Sünden befreienden Kreuzestod Jesu auf eine Reihe zu bekommen.

Das müssen wir auch nicht. Es ist nun einmal eine Tatsache, dass viele unserer Mitmenschen auf Werte wie Besitz und Geld ihr Leben ausrichten.

Jahre nach meinem Religionsunterricht bekam ich in Jerusalem - wir waren während des christlichen Osterfestes einmal dort - Nachhilfeunterricht zum Anfassen. Es war alles so zum Greifen nah, was vor zweitausend Jahren geschehen war! Da wurde mir noch klarer, die Kreuzigung war ja nicht der Schlusspunkt, denn Jesus is7t am dritten Tag auferstanden von den Toten. Das ist uns überliefert, es steht so in der Heiligen Schrift. Deshalb sprechen wir, wenn wir unseren christlichen Glauben bekennen, im letzten Absatz des Glaubensbekenntnisses: Ich glaube an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben, Amen.

Das steht doch nicht einfach so da, wir sprechen diese Worte, weil sie uns eine Gewissheit sind und uns froh machen. Darüber nämlich, dass Jesus Christus mitten unter uns ist, um einen Platz in unserem Herzen einnehmen zu können.

Dietrich Bonhoeffer hat kurz vor seiner Hinrichtung durch die Nazis gesagt:

Das ist das Ende, für mich aber der Anfang! Der Anfang eines Lebens in der Ewigkeit mit unserem Herrn.

Gegen diese Verheißung sind alle irdischen Sonderangebote erbärmlich. So sehe ich das zumindest. Und wie sehen Sie‘s?

G. Schmidbauer

Kirchenschlüssel an Katholiken

Schlüssel für die Schwestergemeinde

An Ostern 2008 feiert die römisch katholische Pfarre in Kelmis ihren 150. Geburtstag. Dann soll auch ihre Kirche in neuem Glanz erstrahlen.

Zuvor braucht es aber zwei Monate, bis sie innen neu gestrichen ist. In dieser Zeit können dort keine Gottesdienste stattfinden. Und so feiern die römisch katholischen Christen ihre Werktagsmessen vorübergehend in der evangelischen Johanneskirche.

Beim ökumenischen Gottesdienst anlässlich der Gebetswoche zur Einheit der Christen in Neu-Moresnet übergab Pfarrer Schuler „leihweise“ den Schlüssel der evangelischen Kirche dem katholischen Priester Erich Altdorf.

Pfarrer Schuler (links) und Pastor Altdorf (rechts)

Pfarrer Altdorf war angesichts dieser Geste sehr erfreut. „Das ist so etwas wie ein Schlüssel des Himmels“ urteilte er, denn Gott freue sich, wenn Christen einander näher kämen. Der evangelische Geistliche aber entgegnete, dass es sich nicht um einen Schlüssel des Himmels handeln könne, denn er klemme ein wenig. Man müsse vorsichtig damit ein wenig im Schloss spielen, damit sich die Tür öffne. Es sei eben wie der ökumenische Dialog selbst: „Da geht auch nicht immer alles auf Anhieb auf“.

Eine Gruppe der katholischen Gemeinde bedankte sich bereits schriftlich für die Gastfreundschaft der Protestanten: Aus ihrem Brief hier ein Auszug:

„In dieser Gebetswoche zur Einheit der Christen hat unsere Gemeinschaft von „Glaube und Licht“ sich entschlossen, der protestantischen Gemeinschaft im Gebet zu gedenken. Wir bedanken uns hiermit ebenfalls für die freundliche Übergabe Eurer Kirche während der Renovierung unserer Kirche. Mögen wir zusammen im Namen Jesus Christus weiterhin beten und uns schätzen“.

Aus unserer Geschichte

Pfarrer Urs Höner / Steckbrief:

Pfarrer Urs Höner, gebürtig aus Zürich, wurde am 23. Februar 1919 geboren und 1944 ordiniert. Von 1944 bis 1945 war er Vikar in Zollikon und Bassendorf und anschließend bis 1946 Verweser in Zürich-Oerlikon.

Von 1946 bis 1953 war er Pfarrer unserer Gemeinde.

Da die Gemeinden erst durch Kgl. Gesetz am 22. März 1960 getrennt wurden, war Pfarrer Urs Höner für  die gesamte Ostkantone Eupen - Neu-Moresnet - Malmédy und St. Vith zuständig.

Nachdem Pfarrer Urs Höner unsere Gemeinde 1953 verlassen hatte, ging er nach Bassersdorf, wo er bis 1957 als Pfarrhelfer tätig war. Von 1957 bis 1968 war er Pfarrer in Egg, von 1968 bis 1969 Pfarrer in Dübendorf-Schwerzenbach und von 1970 bis 1984 Pfarrer in Dübendorf.

1963 wurde er Dekan des Kapitels Uster und bekleidete dieses Amt bis 1982. Verwesereien und Vikariate im Kanton Zürich von 1985 bis 1993.


Sein Wirken in unserer Gemeinde:

1946 kam Pfarrer Urs Höner mit seiner Frau in unsere Gemeinde. Der 2. Weltkrieg war erst ein Jahr beendet und nachdem der Krieg und die Nachkriegszeit nur Ruinen hinterlassen hatten, war es Pfarrer Urs Höners Aufgabe, nun das Gemeindeleben wieder sichtbar zu machen und zu beleben. 

Acht Jahre diente er der Gemeinde und baute die Gemeinde mit Gottes Hilfe Schritt für Schritt wieder auf. Im Oktober 1946 erschien das erste Mitteilungsblatt. In seiner Amtszeit wurde die Frauenhilfe wieder belebt, ein Kirchenchor und die Jugendgruppe gegründet und der Kindergottesdienst ins Leben gerufen. Ab Juni 1950 stand sogar für Jung und Alt eine Gemeindebücherei zur Verfügung.

Gottesdienste fanden zwei Mal im Monat in Eupen und Neu-Moresnet und ein Mal im Monat in Herbesthal und Malmédy statt.

Besonders am Herzen lag Pfarrer Urs Höner die Verkündigung des Wortes Gottes. "Nie habe er eine Predigt gehalten, ohne vorher auf die Knie zu gehen", das schreibt Pfarrer Urs Höner in seinem Abschiedsbrief im Januar 1954.

So war es auch verständlich, dass er als erstes eine Bibelstunde ins Leben rief, die in den Anfangsjahren zweimal im Monat stattfand. Zusätzlich fanden auch ein Leseabend für ältere und ein Leseabend für jüngere Gemeindeglieder statt.

Am 9. Juli 1947 kamen auf Initiative von Frau Höner die Frauen der Gemeinde zusammen, um den Frauenverein neu zu gründen, der sich anfangs zweimal im Monat und ab Oktober 1947 sogar wöchentlich traf. Für Unbemittelten wurde gestrickt und genäht und für die Weihnachtsbescherung der Kinder wurden alle möglichen netten Dinge und nützlichen Kleinigkeiten gemacht. Später organisierten die Frauen auch den Gemeindeausflug.

Fortsetzung in der Brückeausgabe April.

KW

Blick über den Zaun

Interview mit dem aktuellen Präsidenten des Kirchendistriktes Lüttich Simon Paradowski

Präsident des Kirchendistriktes Lüttich - Simon ParadowskiEin paar biographische Fragen:

•Geboren wann und wo?

Ich bin am 4. August 1943 in Jemeppe sur Meuse, das gehört heute zu Seraing, geboren.

• Wohnhaft?

Ich wohne nun in Flemalle (Rue huit mai 40 in 4400 Flemalle).

• Familienstand?

Ich bin das vierte und jüngste Kind von Eltern, die 1928 aus Polen ausgewandert sind. Ich bin seit dem 15.04.1967 verheiratet. Meine Frau, Anne Marie, wird ab dem 1. Januar 2008 in den Ruhestand gehen. Wir haben eine Tochter (Pascale), die 38 Jahre alt ist und zwei Enkelkinder (Loic und Simon mit 11 und 7 Jahren).

• Wichtige Stationen Ihres Lebens:

  1. Im Alter von 17 Jahren entdeckte ich den christlichen Glauben protestantischer Prägung während eines Aufenthaltes in Nessonvau mit einer Jugendgruppe des CVJM.

  2. Mein Eintritt in den Militärdienst der belgischen Marine am 1. Oktober 1965.

  3. Mein Einritt ins Berufsleben am 1. Januar 1967 sowie ins Eheleben drei Monate später.

  4. Am 12 August 1969 spielte ich praktisch zwei Rollen gleichzeitig. Ich war bei der Bestattung meiner Mutter und dann gleich im Kreissaal bei der Geburt meiner Tochter Pascale.

  5. Meine Reise zu meinen Wurzeln nach Polen 1973. Ich suchte meine Wurzeln durch das Treffen mit Mitgliedern meiner Familie und durch meinen Aufenthalt. Besonders beeindruckt hat mich das Geburtshaus meiner Mutter. Zuvor war es nicht möglich dort hinzureisen, wegen der politischen Umstände der damaligen Zeit - Eiserner Vorhang - des kommunistischen Regimes.

• Konfessionelle Wurzeln:

Ich bin in der katholischen Kirche getauft worden. Mit drei Jahren und neun Monaten verlor ich meinen Papa, und ich wurde groß bei einer Mutter, die zu jung Witwe geworden war in einem Glauben an einen mächtigen und beeindruckenden Jesus Christus.

Dagegen fühlte ich mich wie ein kleiner Junge. Es wurde mir aber auch geschenkt, dass sich das Bild weiterentwickelte in einem Geist der Liebe, der Geduld, der Toleranz und des Stehvermögens.

Meine Wahl für den protestantischen Glauben im Alter von 17 Jahren reifte heran dank der Möglichkeit, in einem offenen und verständlichen Dialog Gott und seinem Sohn Jesus Christus zu begegnen. Dieser Dialog wurde durch das Lesen und des Studiums der Bibel ermöglicht.

Ich wurde übrigens auch bereichert, als ich die Geschichte des europäischen Protestantismus entdeckte mit seinen beeindruckenden Persönlichkeiten. Insbesondere von Luther und Calvin und nicht zuletzt auch von Albert Schweitzer.

Ich bin also Protestant aus tiefster innerer Überzeugung und nicht aus Tradition.

• Welche Aufgaben müssen Sie als Distriktspräsident wahrnehmen? Was sind Ihre Ziele?

Die Aufgaben sind vielfältig und verschiedener Art. Ihr Erfolg verlangt hohen Einsatz, eine klare Definition und eine Gruppe von Mitarbeitern, die mit dahinter stehen. Das heißt, ich brauche die
Unterstützung der Distriktsversammlung (Treffen der Vertreter der Ortsgemeinden auf Distriktsebene) und die Mitarbeit des Distriktsrates.

a) Ich achte darauf, dass der Protestantismus auf Ebene des Distriktes in Erscheinung tritt. Sowohl auf sichtbarer Ebene wie auf schriftlicher Ebene.
b) Ich versuche den verborgenen Reichtum der Potentiale, der in der Unterschiedlichkeit unserer Gemeinden liegt, miteinander zu verbinden und versuche Treffen zustande zu bringen, dass die aktiven Mitglieder der verschiedenen Gemeinden mit den verschiedenen Organen unserer Kirche in Verbindung treten, so dass die Aktivitäten des Protestantismus wieder mehr ins Bewusstsein rücken und im Alltag der Gesellschaft wahrgenommen werden.
Mit dieser Zielrichtung habe ich kürzlich im Distriktsrat meinen Wunsch geäußert, im Rahmen des Distriktes und mit der Hilfe von allen folgendes Programm zu beginnen:

a) Ein Treffen mit jedem Presbyterium zu vereinbaren, um es kennen zu lernen und zuzuhören.
b) Einen Tag der Weiterbildung für alle Mitglieder der Presbyterien und Verwaltungsräte zu organisieren. Dieser Tag sollte auch mit Hilfe der SPEP (Weiterbildungsorganisation unserer Kirche) in Zukunft durchgeführt werden.
c) Ein Treffen des Austausches und der Fortbildung für alle Rendanten zu organisieren.
d) Ein Treffen mit allen Religionslehrern (sowohl Primar als auch Sekundar) vereinbaren.
e) Einen Tag der Weiterbildung und des Informationsaustausches der diakonischen Dienste unseres Distriktes organisieren.
f) Einen Tag der Begegnung und der Fortbildung für alle Seelsorger in Kliniken, Altersheimen und Gefängnissen, die im Distrikt tätig sind, organisieren.
g) Ein regelmäßiges Treffen mit den Pfarrern des Distriktes einrichten.

• Was machen Sie besonders gerne?

In Kontakt mit dem Anderen treten, aufmerksam sein und unermüdlich suchen nach dem Reichtum, der in den unterschiedlichen Formen liegt, eigentlich im Menschen selbst, in der Welt, ja, die durch Jenen in uns zur Verfügung gestellt wurde.

• Die Kirche ist für Sie …. ?

Unter anderem ist sie Wahrnehmung, das heißt einerseits Übereinstimmungspunkt von Männern und Frauen, die Gott suchen und die ihren Glauben erbauen wollen. Kirche ist aber auch andererseits der privilegierte Ort, bei dem Menschen gemeinsam den Reichtum des Wortes studieren.

Gleichermaßen ist Kirche der Ort, der die Christen verbindet, die angeregt durch die Werke des Glaubens und begünstigt durch die Ermutigung von jeder und jedem ihren Weg zum Vater mit der Hilfe Jesu Christi beginnen.

MS

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 02.03.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum Sonntag Laetare + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zu Sonntag Laetare mit einem Blechbläserensemble des Kirchenkreises Jülich [S]

Do 06.03.

19.00 Uhr

Eupen

Passionsandacht [T]

So 09.03.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst mit Kigo [T]

Do 13.03.

19.00 Uhr

Eupen

Passionsandacht [T]

So 16.03.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum Palmsonntag + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Palmsonntag [S]

Do 20.03.

19.00 Uhr

Eupen

Passionsandacht [T]

Fr 21.03.

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zu Karfreitag mit Abendmahl [S]

 

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zu Karfreitag mit Abendmahl [S]

Sa 22.03.

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

WEP Jugendgottesdienst

So 23.03.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Oster-Familiengottesdienst mit Abendmahl [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Ostergottesdienst mit Abendmahl [T]

So 30.03.

10.40 Uhr

Neu-Moresnet

Lobpreisgottesdienst (Prophet Samuel) [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Quasimodogeniti [T]

So 06.04.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum Sonntag Misericordias Domini mit Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Misericordias Domini [S]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 + 98,4 MHz

So 16.03.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 03.03.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 18.03.

20.15 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath im Pfarrhaus Neu-Moresnet

Dienstags

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Matthäusevangelium [R]

BIBELSTUNDE

Di 04.03.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

Di 11.03.

19.30 Uhr

Eupen

Heidelberger Katechismus [T]

Di 18.03.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Bergpredigt [R]

Di 01.04.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 05.03.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Bibelarbeit über 1. Korinther 15 (Ostern)

Mi 12.03.

09.15 Uhr

Eupen

Die Macht des Gebetes

Mi 19.03.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

 Basteln

Mi 02.04.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

 Abendmahl

ELTERN / KIND SPIELGRUPPE (Pfarrhaus)

Mi 12.03.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

 

PRESBYTERIUM

Do 13.03.

20.00 Uhr

Eupen

Gemeinsame Sitzung von Verwaltungsrat und Presbyterium

Do 03.04.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Supervison

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr

Neu-Moresnet

Chorproben (am 14. Frauenchorprobe)

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Sa 15.03.

09.00 Uhr

Eupen

Heiliger Geist / Abendmahl [S]

2. Jahrgangsstufe:

11. bis 13.04

 

Eupen, Haus Stockem

Konfirmandenwochenende; Vorbereitung auf die Konfirmation

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 01.03.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Sa 15.03.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Sa 29.03.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Delphine (Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 01.03.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Sa 15.03.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Sa 29.03.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 01.03.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Sa 15.03.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Sa 29.03.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreff

Hühner (Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 15.03.

18.00 Uhr

 

Teamtreff

Sa 29.03.

18.00 Uhr

 

Teamtreff

Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

Do 22.03.

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gemeinsamer Gottesdienstbesuch WEP Jugendgottesdienst

Do 27.03.

17.30 Uhr

Neu-Moresnet

Geländespiel

GEBET

jeden Do

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet in der Kirche

SENIOREN

Mi 26.03.

14.30 Uhr

Eupen

Nachmittag mit Pfarrer Pizzini

KONZERTE

So 16.03.

16.00 Uhr

Eupen

Orgelkonzert mit Johannes Fleu
Otto Malling: Die 7 letzten Worte Jesu am Kreuz.

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

WELTGEBETSTAG DER FRAUEN

Fr 07.03.

19.30 Uhr

Eupen Unterstadt

Ökumenisches Gebet von Frauen und nicht nur für Frauen

TAUFSEMINAR

Sa 01.03.

15.00 Uhr

Eupen

Seminar über Taufe, Kindersegnung und christliche Erziehung (bis ca. 18.00 Uhr) [S]

PASSIONSANDACHTEN

Do 06.03.

19.00 Uhr

Eupen

[T]

Do 13.03.

19.00 Uhr

Eupen

[T]

Do 20.03.

19.00 Uhr

Eupen

[T]

FREUDE & LEID ...

Am 27. Januar starb Frau Marion Kerff im Alter von 76 Jahren. Sie wurde am 30.01. in Eupen beerdigt.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE

Dienstag, 08. März 2008

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0475 86.22.92

Gecko: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65

EUPENER GOTTESDIENSTE

Im März finden die Eupener Gottesdienste wieder alle in der Kirche statt.


HAUSABENDMAHL

Vor allem ältere evangelische Christen sind gewohnt, an Karfreitag das Abendmahl zu feiern. Wer aus gesundheitlichen Gründen verhindert sein sollte, an den Gottesdiensten teilzunehmen und dennoch das Abendmahl möchte, melde sich bei einem der Pfarrer. Sie werden gerne auch ins Haus kommen und im kleinen Kreis das Mahl des Herrn feiern.


An Ostern wird die Handpuppe Lucy mit ihren Freunden den Gottesdienst bereichern.

Der Gottesdienst beginnt um 9.30 Uhr.

Während des Abendmahls werden die Kinder beaufsichtigt.

Herzliche Einladung an alle Familien mit Kindern und an alle, die Gottesdienste mit Lucy gerne mögen.


WELTGEBETSTAG DER FRAUEN AM FREITAG, 07. MÄRZ 2008

Foto:
Weltgebetstag 2007:
D. Vogel
übergibt die
Weltgebetstagskerze
an den
Frauen der
Unterstadt.

Freitag, 07. März Weltgebetstag der Frauen in der Josephskirche (Unterstadt Eupen) um 19.30 Uhr

Thema: Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen.

Die Liturgie wurde von den Frauen aus Guyana zusammengestellt, dementsprechend wird auch die Situation der Frauen und der Kirche in diesem kleinen südamerikanischen Land zur Sprache kommen.


ZUSCHRIFT

Liebes Brücketeam,

ich wollte Euch zu der Jubiläumsausgabe gratulieren. Sie hat mir von vorne bis hinten gut gefallen, besonders die Streifzüge durch die verschiedenen Jahrzehnte und dass die verschiedenen redaktionellen Leiter zu Wort kamen. Besonders nett fand ich auch, noch mal die verschiedenen Logos zu sehen, das hatte was Nostalgisches.

Also noch mal vielen Dank für eine rundum gelungene Ausgabe und Gottes Segen weiterhin für Eure Zusammenarbeit. Ma. W.


AUFLÖSUNG QUIZ

  1. Das Detail befindet sich in der Friedenskirche in Eupen. Es ist gleich mehrfach zu finden, nämlich an fast jeder Kirchenbank am Mittelgang. Vielen Dank an Heribert Schmidbauer, der dieses Detail für uns fotografiert hat.

  2. Es sind genau 2280 Smarties in dem Glas. Vielen Dank an Rosi und Rudi, die beiden haben die Smarties ausgezählt.
    Dank auch an Rolf, der das tolle Glas gespendet und an Peter der das Foto gemacht hat.

  3. Das Lösungswort lautet „PENTEKOSTE“, was auf Griechisch den fünfzigsten Tag nach Ostern meint, also das Pfingstfest. Vielen Dank an das Team der BRÜCKE, es hat sich die sicher nicht ganz einfachen Fragen zum Lösungswort ausgedacht.


aktuelle Geburtstage, wir gratulieren herzlich:

Rosemarie Bock

in Kelmis

am 1. März zu 75 Jahren

Liselotte Gehlen

in Walhorn

am 1. März zu 81 Jahren

Manfred Binger

in Kettenis

am 4. März zu 71 Jahren

Gottfried Rütten

in Hergenrath

am 4. März zu 71 Jahren

Hedwig Müller

in Moresnet

am 8. März zu 82 Jahren

Waltraud Handschur

in Eynatten

am 10. März zu 78 Jahren

Elisabeth Offermann

in Eupen

am 12. März zu 90 Jahren

Ingrid Dupont

in Eupen

am 13. März zu 81 Jahren

Helmut Schmidt

in Hergenrath

am 15. März zu 81 Jahren

Henriette Niessen

in Eupen

am 23. März zu 72 Jahren

Rolf Skolaser

in Kelmis

am 29. März zu 72 Jahren

Günter Martinius

in Lontzen

am 1. April zu 87 Jahren

Anna Dauby

in Raeren

am 2. April zu 88 Jahren

Paul Müller

in Eynatten

am 3. April zu 76 Jahren

Lothar Diezel

in Hergenrath

am 3. April zu 80 Jahren

Elsa Ramke

in Kelmis

am 5. April zu 79 Jahren

Annemarie Faber

in Kelmis

am 7. April zu 85 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom thom@cecete.de, Adressenänderungen und Kontakt: Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -  Korrektorin: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: Aldenhofen - Gemmenich; Auflage: 600 Stück - Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 07. Mai 2010