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50. Jahrgang

März 2007

Nr. 3

Verantwortlicher Herausgeber: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet

Inhalt:

Monatsspruch März 2007 / Was ich der Gemeinde sagen möchte

Monatsspruch März 2007:

Ich bin überzeugt, dass dieser Zeit Leiden nicht ins Gewicht fallen gegenüber der Herrlichkeit, die an uns offenbart werden soll.

(Römer 8,18)


Bei diesem Wort habe ich eine alte Waage vor Augen. So wie man sie früher noch ab und zu in den Geschäften sah. Auf der einen Seite sehe ich das unendliche Leid, das manche Menschen erleiden müssen und die unendlich schwere Last, die manchen aufgebürdet ist.

Kürzlich zum Beispiel las ich einen Lebensbericht von Peter Loth. Peter Loth kam als Kind eines deutschen Vaters und einer jüdischen Mutter 1943 im KZ Stutthof in der Nähe von Danzig zur Welt. Die Mutter konnte den Sohn durch glückliche Umstände einer polnischen Frau anvertrauen, die liebevoll für ihn sorgte. Doch nach dem Krieg wurde er der Frau entrissen und in ein Waisenhaus gesteckt, denn man hielt ihn für das Kind eines Deutschen. In dem Waisenhaus war der Hass gegen die Deutschen so groß, dass man allen Zorn an den Kleinen ausließ. In dem Waisenhaus fehlte es an allem, die Knaben wurden tags zur Arbeit gezwungen und nachts missbraucht. Peter Loth erlebte wie ein Mädchen, das seine Spielkameradin war, vor seinen Augen erschossen wurde. (Quelle: Jesus.ch, Peter Loth, „Hass und Misshandlung überlebt“).

Bei solchen Berichten frage ich mich: Wie kann solch unsägliches Leid jemals aufgewogen werden?

Peter Loth erlebte auch nach seiner Befreiung viel Schlimmes, und sein Leben wurde immer trister. Glücklicherweise fand er zum Glauben an Jesus. Langsam und Stück für Stück heilte Gottes Geist seine Wunden. Er konnte vergeben und ist heute ein Botschafter der Versöhnung geworden. Dank Gottes Gnade kann er heute leben und auch anderen Menschen helfen. Aber wiegt dies all das Leid auf, das er erlitten hat?

Der Apostel Paulus, der ebenfalls viel Schlimmes erlitten hat, ist überzeugt, dass einmal die andere Seite der Waagschale aufgewogen wird. Was dort hinkommt, ist noch unsichtbar. Es wird noch offenbar, das heißt, es muss erst noch zum Vorschein kommen. Aber eines ist für Paulus sicher. Wenn Gott das Seine auf die andere Seite der Waagschale legen wird, dann wird all das Leid aufgewogen sein. Ja, mehr noch. Dann wird das Erlittene überhaupt nicht mehr ins Gewicht fallen. Es wird gemessen an dem, was Gott vergilt, leichter sein als ein Staubkörnchen.

Heute fragt man sich: Wie kann das Leid jemals aufgewogen werden – in Gottes Reich wird man sich fragen: Womit habe ich diese Herrlichkeit, diesen Frieden, diese Schönheit, diese ewige Freude je verdient.

Jesus sagt: Glücklich sind, die da Leid tragen, denn sie sollen getröstet werden.

Martin Schuler


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Zwei Jahre, die eine gute Zeit waren

Liebe Gemeinde, die zwei Jahre, die ich als Vikar mit Euch erleben durfte, bleiben für mich als die Zeit der neuen und meist bereichernden Begegnungen mit vielen neuen Gesichtern und Charakteren aus der Stadt und Region. Ihr habt uns als Familie herzlich aufgenommen, schon beim Umzug habt ihr uns tatkräftig mitgeholfen.

In Eurer Gemeinde ist es mir ermöglicht worden die zentralen Handlungskompetenzen anzueignen, die zu einer professionellen Führung des Pfarramtes notwendig sind, wofür ich Euch sehr dankbar bin. Viele gute Erfahrungen habe ich bei Euch gesammelt, seien es Gottesdienste oder Seelsorgegespräche, seien es Konfirmandenstunden oder Seniorennachmittage.

Aber auch Erinnerungen an schwierige Stunden, die wir gemeinsam bei unseren Mitarbeiter-Sitzungen durchgestanden haben, sind mir wichtig geworden. Zwei Jahre, die eine gute Zeit waren. Eine Zeit des Suchens, Findens und Lernens für mich. Eure Unterstützung für uns als Familie hat unser Vertrauen auf das Wort Gottes gestärkt. Viele scheinbar trostlose Situationen, wie die schwere Erkrankung von Pfr. Schuler oder von der Frau des Küsters, haben wir gemeinsam überstanden.

Dafür danke ich Euch auf diesem Wege noch einmal ganz herzlich für alle Eure Gebete. Ich danke Gott, dass ich in Eurer Gemeinde mein Vikariat beenden kann und freue mich auf die Begegnung mit Euch am 18. März 2007. Bleibt behütet und in Gottes Segen und Liebe geborgen!

Eurer Vikar Darius Tomczak


Die glücklichsten Menschen sind nicht die, die am meisten haben, sondern die, die am meisten danken können.

W. J. Oehler

Gedanken zu dem Lied 293 / Konzert - Musikalische Vesper - Musik-Plus Gottesdienst

Gedanken zu dem Lied 293

"JESU MEINE FREUDE"

  1. Unter deinem Schirmen / bin ich vor den Stürmen / aller Feinde frei. / Lass den Satan wettern, / lass die Welt erzittern, / mir steht Jesus bei. / Ob es jetzt / gleich kracht und blitzt, / ob gleich Sünd und Hölle schrecken, / Jesus will mich decken.

  2. Trotz dem alten Drachen, / Trotz dem Todesrachen, / Trotz der Furcht dazu! / Tobe, Welt, und springe; / ich steh hier und singe / in gar sichrer Ruh. / Gottes Macht / hält mich in acht, / Erd und Abgrund muss verstummen, / ob sie noch so brummen.

  3. Weg mit allen Schätzen; / du bist mein Ergötzen, / Jesu, meine Lust. / Weg, ihr eitlen Ehren, / ich mag euch nicht hören, / bleibt mir unbewusst! / Elend, Not, / Kreuz, Schmach und Tod / soll mich, ob ich viel muss leiden, / nicht von Jesu scheiden.

  4. Gute Nacht, o Wesen, / das die Welt erlesen, / mir gefällst du nicht. / Gute Nacht, ihr Sünden, / bleibet weit dahinten, / kommt nicht mehr ans Licht! / Gute Nacht, / du Stolz und Pracht; / dir sei ganz, du Lasterleben, / gute Nacht gegeben.

  5. Weicht, ihr Trauergeister, / denn mein Freudenmeister, / Jesus, tritt herein. / Denen, die Gott lieben, / muss auch ihr Betrüben / lauter Freude sein. / Duld ich schon / hier Spott und Hohn, / dennoch bleibst du auch im Leide, / Jesu, meine Freude.

Der Text des Liedes spricht von der Geborgenheit in Gottes Liebe. Wenn der Mensch an diese Liebe glaubt, dann ist er gegen alle Übel der Welt abgesichert. Der Dichter des Textes - Johann Franck – schildert dies mit drastischen barocken Metaphern. J. S. Bach hat diesen Text in einer fast 30 Minuten dauernden Motette musikalisch sehr dramatisch gedeutet. Auch als Vorlage für Orgelkompositionen erfreut sich die Melodie großer Beliebtheit, in der Romantik wurden ganze Sonaten über diese Melodie komponiert. Und zeitgenössische Komponisten haben diese Melodie im Jazz-Stil als Choralvorspiel bearbeitet. Das Lied hat bis heute seinen festen Platz im EKG.

Der Komponist der Melodie ist Johann Crüger (1598-1662). Er war Kantor an St. Nicolai in Berlin, also der Kirche, wo später Paul Gerhard Pfarrer wurde (wir feiern dieses Jahr Gerhards 400. Geburtstag).
Von Crüger stehen im aktuellen EKG 20 Lieder. Der Dichter des Textes Johann Franck war Rechtsanwalt, später Ratsherr und Bürgermeister in seiner Geburtsstadt Guben (Niederlausitz).

Johannes Fleu


Konzert - Musikalische Vesper - Musik-Plus Gottesdienst

Chor nota bene - Chorkonzert

am 17. März 2007 in der Johanneskirche Neu-Moresnet zum Thema Zeit.

Wir erwarten Sie in der Johanneskirche in Neu-Moresnet (Hasardstr. 8) um 20.00 Uhr.

Eintritt frei.

Musikalische Vesper am 22. März um 19.00 Uhr in der Eupener
Friedenskirche

Die musikalische Vesper am 22. März steht ganz im Zeichen der Passionszeit. Es werden Texte von Immanuel Schmitt aus seinem Roman »Das Pilatusevangelium « vorgestellt. Darin wird der leidende Jesus aus der Sicht eines der jüdisch-christlichen Überlieferung abseits stehenden Menschen beschrieben. Musikalisch wird die Vesper von folgenden Werken umrahmt:

  • Camillo Schumann, Präludium und Fuge über das Thema: »Befiel du deine Wege« für Violine und Orgel in amoll.

  • Rheinberger: Pastorale für Violine und Orgel in D-Dur.

  • Alfred Grundmann: »Gib dich zufrieden« Orgelchoral in h-moll

  • Paul Claußnitzer: »Herzliebster Jesu, was hast du verbrochen.« Orgelchoral in f-moll.

Wir freuen uns über zahlreiche Besucher.

Musik-Plus Gottesdienst

in Eupen am 04. März 2007 um 10.40 Uhr

Werke für Querflöte, Blockflöte und Cembalo von Johann Ludwig Krebs und Johann Joachim Quantz.


Unser Angebot für Kinder und Jugendliche von 5 bis 10 Jahren

B E N J A M I N

begleitet die Kinder durchs christliche Leben: in ihrem Glauben und ihrer Gemeinde:

Jahresabonnement:

für Belgien: 41,30€
für Deutschland: 32,40€

Synodalversammlung der VPKB / Fastenzeit / Inga Rumpf - Nachgefragt /Brückemitarbeiter gesucht

Synodalversammlung der VPKB

Die Resultate der Synodaltagung vom November 2006 liegen nun vor.

Nachfolgend hier einige Entscheidungen die getroffen wurden:

Der Kirchentag, der alle zwei Jahre stattfindet, soll 2008 durch den Distrikt ABL (Antwerpen Brabant Limburg) organisiert werden. Das Thema liegt jedoch noch nicht fest.

Die Kontaktstelle »Sexueller Missbrauch« soll durch den Punkt »Häusliche Gewalt« erweitert werden.

Die ungarische Kirchengemeinde in Brüssel wird als vollwertiges Mitglied in die VPKB aufgenommen.

Die Presbyterien/Verwaltungsräte haben dafür zu sorgen, dass die Pfarrhäuser beim Einzug eines neuen Pfarrers gänzlich in Ordnung sind. Eine Ortsbesichtigung muss schriftlich festgehalten und von beiden Parteien unterschrieben werden. Eine Kopie ist an die Zentralverwaltung in Brüssel zu senden. Wo kein Pfarrhaus besteht, soll der Pfarrer möglichst in der Nähe der Kirche wohnen- aber auf jeden Fall innerhalb der Kirchengemeinde.

Die Synodalversammlung fordert den Synodalrat auf, mit der Pfarramtskommission weitere Überlegungen bezüglich der Laienprediger zu treffen und der nächsten Synodalversammlung konkrete Vorschläge zu unterbreiten.

DAS BÜRO DER SYNODALVERSAMMLUNG 2007-2008 SETZT SICH WIE FOLGT ZUSAMMEN:

  • Moderator: J.Cl Thienpont

  • Vicemoderatoren: J.Temmerman (Nl) J. Lombart (Fr)

In den Synodalrat wurden gewählt:

  • Vice Präsident (Fr): Ferdi Dehousse

  • Schatzmeister: Dirk Hartkamp

  • Mitglied für den Distrikt Osthennegau: B. Dernoncourt

  • Mitglied für den Distrikt Lüttich: Jacques Hostetter

  • Mitglied für den Distrikt OWVL: J.C. de Beun

  • Mitglied für den Distrikt ABL: A.Vercruysse (Ersatzmitglied.)

Georges Quenon wurde zum Präsidenten der Pfarramtskommission und Rolf Lander als Mitglied in den Rat der Weisen gewählt.

DISTRIKT LÜTTICH

Durch die Synodalwahlen hat es nun auch einige Verschiebungen im Distrikt gegeben.

Neuer Distriktpräsident wird Pfr. Luigi Davi aus Herstal.
Mitglied im Rat werden Louis Sotiaux aus Verviers und Georges Quenon aus Seraing.
Philippe Gombeer wird der neue Moderator des Distriks.

Rolf Lander


Die Fastenzeit

Vielleicht haben Sie sich, liebe Leser, auch schon mal gefragt, wie ist das eigentlich mit der Fastenzeit. Hier einige Informationen dazu.

Die Fastenzeit ist eine Zeit, in der von einer Religion das Fasten vorgeschrieben oder vorgeschlagen wird. Im Christentum ist es ein Merkmal der katholischen Tradition, die sowohl im römischen Katholizismus als auch in der Orthodoxie und im Protestantismus in unterschiedlichem Maß ausgeprägt ist.

 In der Fastenzeit wurde das Starkbier erfunden

Der Begriff Fastenzeit wird für die vorösterliche Bußzeit verwendet. Sie beginnt am Aschermittwoch und endet in der Osternacht, dem Vorabend des Ostersonntags. In dieser Zeit sind ebenfalls 40 Tage Fastenzeit vorgesehen, wobei die Sonntage seit der Synode von Benevent (1091) nicht mehr dazu gerechnet werden.

Im christlichen Festkalender geht die österliche Fastenzeit (Quadragesima) dem Osterfest voran, das durch das Konzil von Nicäa 325 auf den ersten Sonntag nach dem Frühlingsvollmond festgesetzt wurde. Ostern ist deshalb ein beweglicher Festtermin, der auf die Zeit zwischen den 22. März und 25. April (Ostergrenzen) fallen kann. Der Termin der Fastenzeit ist »beweglich« und definiert sich im Verhältnis zu Ostern durch die Länge der Fastenzeit.

An Ostern gedenken die christlichen Kirchen der Auferstehung Jesu von Nazareth vom Tod, wie sie durch die Bibel überliefert wird; es ist das höchste und wichtigste Fest der Christen.

Ostern gehört zu den beweglichen Festen, deren Datum jedes Jahr anders ist. Alle beweglichen christlichen Feiertage werden vom Ostersonntag aus berechnet. Der Ostersonntag ist der erste Sonntag nach dem ersten Frühlingsvollmond (Vollmond, damit es an Karfreitag nie mehr eine Sonnenfinsternis geben kann).

Auch Fisch wird gerne mit der Fastenzeit in Verbindung gebracht

Das Osterdatum wurde vermutlich, Erzbischof Athanasius folgend, auf dem Konzil von Nizäa im Jahre 325 auf den ersten Sonntag festgelegt, der dem ersten Vollmond im Frühling (der so genannten Ostergrenze) folgt.

Die Berechnung des Osterdatums ist folglich direkt an die Bestimmung der Vollmonde geknüpft. Dazu wird nicht der nach heutigem Wissensstand exakt bestimmbare astronomische Vollmond, sondern traditionell der Mondkalender herangezogen.

Verfasser unbekannt


INGA RUMPF

Nachgefragt

WAS BEDEUTET FÜR SIE VERZICHT, FRAU RUMPF?

Inga Rumpf - Musikerin

Es mag paradox klingen, doch für mich bedeutet Verzicht oftmals eine Steigerung der Intensität - einer Intensität des (Er-)lebens, die erst durch das bewusste Weglassen der zahllosen überflüssigen Dinge um einen herum erzielt wird.

Verzicht in Form von Konsumverweigerung ist dabei nur eine Facette unseres Alltags. In der Fastenzeit etwa wird der Verzicht auf Alkohol und Tabak angemahnt, die so genannten Genussmittel.

Mein höchster Genuss aber ist das Leben selbst. Und darauf kann und will ich nicht verzichten, genauso wenig wie auf die wichtigsten Menschen: meine Freunde!


Dringend - Brückemitarbeiter gesucht

Da wir auch zukünftig eine Brücke-Zeitung herausgeben möchten, benötigen wir auf das dringendste Mitarbeiter.

Und zwar für den Bereich Layout, sowie auch jemanden, der organisieren kann, Sitzungen einberufen etc.. Vielleicht hat jemand im Freundeskreis Freunde oder Verwandte mit diesen Fähigkeiten, auch wenn diejenigen nicht zu dieser Kirchengemeinde gehören.

Alle die, die ihre Gaben für diese Dienste einsetzen möchten, mögen sich bitte bei uns melden unter:
087/78.67.97 G. Schmidbauer

Das Interview mit Ferdinand Dehousse / Wahl des 2. Pfarrers / Bibel.TV

Das Interview mit Ferdinand Dehousse

Wenn wir in der Brücke, in den Gottesdiensten, oder bei der Gemeindeversammlung auf den Distrikt, die Pfarramtskommission, den Synodalrat hinweisen, dann kann sich in unserer Gemeinde kaum jemand vorstellen, wer sich hinter diesen Begriffen verbirgt. Damit man diese Menschen - wer sie sind, was sie denken, was sie bewegt, - ein wenig kennen lernen kann, sollen sie in der neuen Themenreihe: „Wer ist wer in der Kirche, etwas vorgestellt werden.

Ferdinand Dehousse ist seit November 2006 stellvertretender Synodalpräsident der Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien. Unsere Gemeinde kannte ihn in seiner Funktion als Distriktpräsident des Kirchendistriktes Lüttich.

Antworten, auf Fragen der Brückeredaktion:

Geboren wann und wo?

Am 2. August 1950 in Lüttich.

Wohnhaft?

In Nessonvaux, das liegt zwischen Lüttich und Verviers.

Familienstand:

Ich bin seit 1978 mit Dominique Hendrick verheiratet. Dominique gehört der römisch katholischen Konfession an und engagiert sich in ihrer Gemeinde. Wir bilden also ein interkonfessionelles Paar. Wenn wir es schaffen wechseln wir ab, gemeinsam einmal hier, einmal dort zum Gottesdienst zu gehen.

(Also mal in die protestantische Gemeinde von Lüttich Lambert-le-bègue, das andere Mal in die katholische Pfarre Francois de Sales in Lüttich).

Wir haben zwei Kinder. Sarah ist 24 Jahre alt. Sie ist Sozialassistentin und wird in diesem Jahr einen akademischen Abschluss in Erziehungswissenschaften an der Universität von Mons / Hennegau machen. David ist 22 Jahre alt und studiert im vierten Jahr Architektur an der St. Luc Universität in Lüttich.

Wichtige Stationen Ihres Lebens:

Ich habe mit 16 Jahren eine Ausbildung gemacht, um Jugendliche in unserer Kirche zu betreuen. Ich denke, dass sich in diesen Jahren bei mir ein Engagement gebildet hat, das sich mit meinem Glauben verbindet.

Auch unsere Heirat ist ebenfalls ein prägender Wendepunkt in meinem Leben gewesen.

Konfessionelle Wurzeln:

Protestantisch: Meine Mutter stammt aus Holland, sie hat die Gemeinde von Lambert-le-Bègue von Beginn ihrer Heirat an besucht. Mein Vater war ebenfalls in dieser Gemeinde viele Jahre engagiert.

Was bewegt Sie, sich in der Kirche zu engagieren?

Wenn man Glauben hat, so scheint es mir offensichtlich, versucht man ein wenig von der Freude, die man dadurch empfangen hat, weiterzugeben. Diesen Reichtum des Glaubens mitzuteilen gibt uns einen außergewöhnlichen Lebenssinn.

Was sind Ihre Ziele?

Ich möchte dafür sorgen, dass Zeugnis und das Engagement in der Kirche angekurbelt und erleichtert wird. Ich versuche niemanden zu bekehren und ich achte streng darauf, die Freiheit der Wahl eines jeden einzelnen zu respektieren. Aber wenn meine Lebensweise einen anderen berührt oder eine Fragestellung bei ihm hervorruft, warum nicht? Dies beginnt bereits, wenn man sich über den Sinn des Lebens Gedanken macht.

In der Kirche versuche ich die Qualität der Kommunikation durch Zuhören zu verbessern. Es ist mir außerdem wichtig, dass unsere Aktionen und Überlegungen in der Kirche miteinander zusammenhängen.

Die Kirche ist für Sie …?

Eine Organisation, die von Frauen und Männern verwaltet wird und insofern unvollkommen ist. Aber sie ist auch der Ort, wo Frauen und Männer sich auf den Herrn berufen und sich versammeln und sein Wort hören und ihn loben.

Was machen Sie besonders gerne?

Mein Engagement in der Kirche lässt mir nicht viel Zeit. Hier und da halte ich gerne unser Haus in Schuss und ich kümmere mich um den Garten.

Die Brückeredaktion bedankt sich für das Interview. MS


Wahl des 2. Pfarrers

... des 2. Pfarrers am 18. März 2007 im Anschluss an die Gottesdienste in Neu-Moresnet (9.30 Uhr und Eupen 10.40 Uhr).

Pfarrvikar Tomczak bewirbt sich, nachdem er nun erfolgreich sein Vikariat in unserer Gemeinde beendet hat und von der Synode als „berufbar“ bezeichnet wurde, für die 2. Pfarrstelle der Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet.

Nun muss die ganze Gemeinde seiner Bewerbung zustimmen. Dies ist in geheimer Wahl erforderlich.

Zur Wahl gibt es noch folgendes bekannt zu geben:

1. Wahlberechtigung:

Jedes Mitglied der Kirchengemeinde, das konfirmiert oder über 18 Jahre alt ist, kann sich an der Wahl beteiligen, wenn es sich in die ausliegenden Wahllisten eingetragen hat. Diese Wahllisten liegen in den Kirchen beziehungsweise auch in den Pfarrhäusern aus und man kann sich dort eintragen. Sollte es jemandem nicht möglich sein, sich in diese Listen einzutragen, dann kann man sich bei einem der Pfarrer melden. Er wird Sie dann persönlich besuchen und Ihnen die Möglichkeit geben, sich einzutragen. (Diese Listen gelten auch noch für die Wahl des Presbyteriums am 6. Mai).

2. Briefwahl:

Wem es nicht möglich ist am 18. März persönlich zur Wahl zu erscheinen, kann Briefwahl beantragen. Die Unterlagen dafür erhalten Sie bei Pfarrer Martin Schuler (Tel 087/ 63 04 85) oder Pfarrvikar Tomczak (087/ 74 21 95).

3. Wahlleitung:

Konsulenzpfarrer Florent Spits wird der Wahl vorstehen.

4. Gültige Stimme:

Auf den Wahlzetteln kann man Ja oder Nein ankreuzen. Kommentare, andere Namen, oder auch der Name des Wählers machen den Stimmzettel ungültig.


sendete mit 2,6 Millionen Euro Einnahmen kostendeckend

(jesus.de / epd) -

Der christliche Fernsehsender Bibel TV hat im vergangenen Jahr Einnahmen von 2,6 Millionen Euro erzielt. Damit habe der Sender ausgeglichen wirtschaften können, erklärte Geschäftsführer Henning Röhl … in Hamburg. Insbesondere das Spendenaufkommen sei 2006 um 52 Prozent auf 2,08 Millionen Euro gestiegen.

Knapp 17.000 Spender hätten Beträge zwischen einem und 30.000 Euro überwiesen. Laut Röhl ist Bibel TV damit »der einzige Fernsehsender in Deutschland, der direkt von seinen Zuschauern finanziert« wird.

Röhl zufolge bleibt es auch im kommenden Jahr bei der ökumenischen Ausrichtung des Programms. Das Senderteam mit knapp 20 Mitarbeitern wolle die Inhalte der Bibel mittels Spielfilmen, Dokumentationen, Musik, Kinderprogrammen, Talksendungen und Magazinen für die Zuschauer lebendig machen.

Der christliche Standpunkt sei dabei immer eindeutig, betonte Röhl: »Wir diskutieren nicht über das Christentum. Wir bekennen uns dazu!«

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

Fr 02.03.

19.30 Uhr

Eupen

Weltgebetstag der Frauen

Sa 03.03.

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

WEP

So 04.03.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst + Kindergottesdienst im Pfarrhaus

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik-Plus Gottesdienst

So 11.03.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst

So 18.03.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst + Kindergottesdienst im Pfarrhaus + Wahlmöglichkeit zur Besetzung der 2. Pfarrstelle

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst + Wahlmöglichkeit zur Besetzung der 2. Pfarrstelle

Do 22.03.

19.00 Uhr

Eupen

Musikalischer Vespergottesdienst

ACHTUNG!

BEGINN DER SOMMERZEIT

ACHTUNG!

Uhren bitte um 1 Stunde vorstellen!

So 25.03.

10.40 Uhr

Neu-Moresnet

Lobpreisgottesdienst + Kindergottesdienst im Pfarrhaus

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst

So 01.04.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst + Kindergottesdienst im Pfarrhaus

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst

RADIOANDACHT

So 18.03.

07.30 Uhr
18.15 Uhr

BRF2

UKW 93,2 und 98,4 MHz [S]
Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 05.03.

20.00 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [S]

Mo 02.04.

20.00 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 27.03.

20.15 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath

Dienstags

09.30 Uhr

Pfarrhaus NM

Matthäus Evangelium [E. Rolffs]

Tankstelle (Hauskreis für Jugendliche und junge Erwachsene)

Mi 07.03.

18.00 Uhr

Pfarrhaus Eupen

Offenbarung [T]

Mi 21.03.

18.30 Uhr

Pfarrhaus NM

Offenbarung [S]

BIBELSTUNDE

Di 06.03.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [T]

Di 13.03.

19.30 Uhr

Eupen

Apostelgeschichte [S]

Di 20.03.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Bergpredigt [Rolffs]

Di 27.03.

19.30 Uhr

Eupen

Apostelgeschichte [T]

Di 03.04.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK

Mi 07.03.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

»Wie ist Sünde?«

Mi 14.03.

09.30 Uhr

Eupen

»Bekennen«

Mi 21.03.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Thema

Mi 04.04.

-

-

fällt aus

SENIORENNACHMITTAG

Mi 28.03.

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

Film: »Indianer- Hospital in Peru« vorgeführt von Pfr. Flückiger

CHOR

Fr 02.03.

 

 

keine Chorprobe

Fr 09.03.

18.45 Uhr

Neu-Moresnet

Chorprobe

Sa 10.03.

14.00 - 18.00 Uhr

Neu-Moresnet

Sonderprobe

Fr 16.03.

18.45 Uhr

Neu-Moresnet

Chorprobe

Sa 17.03.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Chorkonzert zum Thema »Zeit«

Fr 23.03.

 18.45 Uhr

Eupen

Chorprobe

Fr 30.03.

 18.45 Uhr

Eupen

Generalversammlung

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Sa 17.03.

09.00 Uhr

Neu-Moresnet  

Heiliger Geist und Abendmahl [S]

2. Jahrgangsstufe:

Sa 24.03.

08.45 Uhr

Eupen

Auf den Spuren der Väter »Der Geusenweg« [T]

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter): St. Plumanns

Sa 10.03.

15-17 Uhr

Neu-Moresnet

Die große Olympiade

Sa 24.03.

15-17 Uhr

Neu-Moresnet

Basteln

Delphine (Kundschafter Mädchen): E. Recker

Sa 10.03.

15-17 Uhr

Neu-Moresnet

Basteln mit Ruth

Sa 24.03.

15-17 Uhr

Neu-Moresnet

Wir bemalen T-Shirts

Polarwölfe (Kundschafter Jungen): Jens Stiedenroth

Sa 10.03.

15-17 Uhr

Neu-Moresnet

Geländespiel

Sa 24.03.

15-17 Uhr

Neu-Moresnet

Banner basteln

Hühner (Pfadfinder Mädchen 12 - 14 Jahre): Miriam Manderfeld

Sa 03.03.

19-21 Uhr

Neu-Moresnet

WEP

Sa 10.03.

19-21 Uhr

Eupen

Basteln + eventuell Volleyballturnier

Sa 24.03.

19-21 Uhr

Eupen

Logbuch-Prüfungen

Sa 07.04.

19-21 Uhr

Eupen

Osternacht (nur mit verbindlicher Anmeldung)

die Verantwortlichen bitten unbedingt um Anmeldung, da die Planung sich flexible verändern kann

Nachfolger Pfadranger: Platypus: Stefanie Plumanns + Alexander Kever

Sa 03.03.

19-21 Uhr

Neu-Moresnet

WEP

Do 08.03.

18 Uhr

Wahlhorn

Orientierung

Do 22.03.

18 Uhr

Eupen, Bushof

Geländespiel in Eupen

WELTGEBETSTAG DER FRAUEN

Fr 02.03.

19.30 Uhr

Eupen 

Einüben der Lieder

Fr 02.03.

19.45 Uhr

Eupen 

Beginn der gottesdienstlichen Feier

SONSTIGES

Sa 10.03.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

 Gebetsnacht

FREUD UND LEID ...

Verstoben ist ...

...am 2. Februar 2007 starb Herr Hans Joachim Thomas aus Neu-Moresnet im Alter von 70 Jahren.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR APRIL-AUSGABE: Di. 06. März 2007

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Vikar Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95 , Sprechzeiten: Di 10-12 Uhr und Fr 16-18 Uhr

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0049 170 202.10.92

Platypus: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65

Gebetsnacht

am Samstag 10. März 2007 in der Johanneskirche Neu-Moresnet, ab 20.00 Uhr.

Immer wieder lesen wir in der Bibel von der Aufforderung: »Wachet und betet«. Auch Jesus selbst hat oft nach einem anstrengenden Tag eine ganze Nacht gebetet. Zum Beispiel bevor er aus seinen vielen Nachfolgern die 12 Jünger auswählte.

In der Passionszeit wollen wir als Gemeinde auch einmal solch eine Gebetswache halten. Man muss natürlich nicht die ganze Nacht dabei sein. Aber jeder, dem das Gebet für die Gemeinde und mit der Gemeinde wichtig ist, kann sich daran beteiligen.

Das Gebet wird in jeweils 15 minütigen Abständen wechseln. 15 Minuten Lobpreisliedern, 15 Minuten Bekenntnis, 15 Minuten Dank, 15 Minuten Fürbitte und 15 Minuten Stille.

Es werden auch formulierte Gebete ausliegen.

GEBURTSTAGE MÄRZ 2007, wir gratulieren:

Rosemarie Bock

in Kelmis

am 01. März zu 74 Jahren

Liselotte Gehlen

in Walhorn

am 01. März zu 80 Jahren

Manfred Binger

in Kettenis

am 04. März zu 70 Jahren

Gottfried Rütten

in Hergenrath

am 04. März zu 70 Jahren

Hedwig Müller

in Moresnet

am 08. März zu 81 Jahren

Waltraud Handschur

in Eynatten

am 10. März zu 77 Jahren

Elisabeth Offermann

in Eupen

am 12. März zu 89 Jahren

Ingrid Dupont

in Eupen

am 13. März zu 80 Jahren

Helmut Schmidt

in Hergenrath

am 15. März zu 80 Jahren

Henriette Niessen

in Eupen

am 23. März zu 71 Jahren

Rolf Skolaster

in Kelmis

am 29. März zu 71 Jahren

Günter Martinius

in Lontzen

am 01. April zu 86 Jahren

Anna Dauby

in Raeren

am 02. April zu 87 Jahren

Paul Müller

in Eynatten

am 03. April zu 75 Jahren

Lothar Diezel

in Hergenrath

am 03. April zu 79 Jahren

Elsa Ramke

in Kelmis

am 05. April zu 78 Jahren

Annemarie Faber

in Kelmis

am 07. April zu 84 Jahren

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Stand: 07. Mai 2010