
DIE BRÜCKE
GEMEINDEBRIEF
DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE
EUPEN -
NEU-MORESNET
Vereinigte Protestantische Kirche in Belgien |
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48. Jahrgang
März 2005
Nr. 3 |
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Verantwortlicher Herausgeber: Pfr.
Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet |
Monatsspruch für März:
So steht's geschrieben, dass Christus leiden wird und auferstehen von den
Toten am dritten Tage; und dass gepredigt wird in seinem Namen Buße zur
Vergebung der Sünden unter allen Völkern.
Lukas 24,46-47 |
Inhalt:
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»Eine
verzweifelte Welt braucht die messianische Erlösung« schrieb der
israelische Rabbiner Shraga Simmons (CFI Nr. 152 S. 5). Damit drückt er
eine tiefe Sehnsucht im Herzen vieler Menschen aus. Auch zur Zeit Jesu
haben sich viele Menschen nach dieser Erlösung gesehnt. Sie wünschten
sich, dass ein von Gott gesandter Mensch kommt, der mit göttlicher
Vollmacht, quasi mit übernatürlicher militärischer Macht, mit Legionen von
Engeln alle Bösewichte beseitigt und Ordnung schafft. So stellten es sich
auch die Jünger Jesu vor. Doch Jesu erklärte ihnen anhand vieler Belege im
Alten Testament, dass Gott zuvor einen ganz anderen Plan hat, wie er die
Welt erlösen will. Gott will das Unheil mit Stumpf und Stiel ausrotten. Er
beschneidet nicht die Triebe der »bösen Pflanze« sondern reißt die Wurzel
aus. Die Wurzel unseres Unheils ist die Rebellion, die Feindschaft, das
Misstrauen des Menschen gegen Gott. Mit Macht und Gewalt lässt sich dieses
Misstrauen nicht bekämpfen. Denn mit Stärke kann man allenfalls den Willen
eines Schwächeren beugen, der dann zähneknirschend tut, was der andere
will. Aber im Herzen bleibt er ein Rebell.
Rebellion kann aber durch Liebe, Milde und Güte überwunden werden. Der
Messias geht diesen schweren Weg der Liebe, der auch Leiden bedeutet: Als
Vertreter Gottes zieht der Messias den ganzen Hass der Menschheit gegen
Gott auf sich. »Wir wollen nicht, dass dieser König über uns sei« und
»kreuzige ihn« schrie das aufgebrachte Volk. Der Christus (=Messias) ist
aber auch der oberste Vertreter der Menschen. Als Repräsentant der
Menschheit zieht er den ganzen Zorn Gottes auf sich. »Mein Gott, mein
Gott, warum hast du mich verlassen« rief Jesus. Und so stirbt Jesus, von
Gottheit und Menschheit verlassen, den grausamen und einsamen Tod am
Kreuz. Dabei gibt er weder seine Liebe zu Gott noch zu den Menschen auf.
Gott akzeptiert dieses Friedensangebot des höchsten Vertreters der
Menschheit und begräbt seinen Zorn am Kreuz, und er schenkt Christus neues
und ewiges Leben: Jesus ist auferstanden und lebt.
Nun ist die Menschheit an der Reihe, das Friedensangebot Gottes zu
akzeptieren. Sie kann Jesus als den König Gottes annehmen und in seinem
Namen Frieden mit Gott schließen. Wer sich mit Jesus verbündet hat,
braucht seine Schuld nicht zu fürchten. Sie ist am Kreuz getilgt. Er muss
lediglich seine Feindschaft gegen Gott aufgeben und seine Lebensrichtung
ändern – weg von Misstrauen und Unmenschlichkeit hin zum Vertrauen auf
Jesus und zu liebevoller Mitmenschlichkeit. Viele Menschen haben dieses
Friedensangebot angenommen und beginnen ihren rebellischen Sinn
aufzugeben, sie schwören Jesus die Treue und gehen den Weg der Liebe.
Unzählige Christen gehen als Botschafter Jesu in alle Welt hinaus und
erzählen allen Menschen von diesem Friedensangebot. Diese Zeit ist die
größte Chance für einen Menschen, sich auf die Seite Jesu, auf die Seite
der messianischen Erlösung zu stellen. Bevor Gott endgültig das
messianische Reich aufgerichtet hat, in der es für Rebellen keinen Platz
mehr geben wird, bekommt jeder Rebell auf der ganzen Welt das Angebot,
sich auf die Seite Jesu zu stellen.
Wie sieht es mit Ihnen aus? Auf welche Seite wollen Sie sich stellen? |
Was ich der Gemeinde sagen wollte

Drei Dinge wollte ich diesmal kurz mitteilen:
1. Ich freue mich außerordentlich, dass in Eupen die Pfarrstelle mit Vikar
Darius Tomczak und seiner Familie besetzt ist. Nicht nur deswegen, weil
mir etwas Arbeit abgenommen wird, sondern weil ich mich auf eine
Zusammenarbeit mit ihm freue und ich mir vorstellen kann, dass er sich in
Eupen sehr gut »vergönnen« wird. Ich danke allen, die mir in dieser Zeit
der »Vakanz« mit Rat und Tat zur Seite gestanden sind.
2. Von der Christlichen Vereinigung der Invaliden und Behinderten wurde
ich um Mithilfe gebeten, eine Kelmiser Sektion neu zu starten. Ein kleiner
Vorstand hat dieser Initiative nun den Namen »Handicaps, Freundschaftsbund
für Behinderte und Nichtbehinderte« gegeben. Diese Gruppe organisiert
Aktionen, in denen Behinderte und Nichtbehinderte gemeinsam etwas
unternehmen. Eine dieser Aktionen wird monatlich im Pfarrhaus Neu-Moresnet
stattfinden. Ein Spieleabend, bei dem verschiedene Gesellschaftsspiele in
kleinen Gruppen durchgeführt werden. Es wäre schön, wenn der eine oder
andere aus unserer Kirchengemeinde auch mal vorbeischauen würde.
3.
Ich möchte Sie herzlich einladen, zur Missionale (Samstag, 12. März 2005,
13.30 bis 19.00 Uhr, Köln Messe, Halle 8, Kongress-Zentrum West, Thema:
Das Beste: Hoffen) mitzufahren. Missionale
ist ein überregionales Treffen von Christen, eine Art kleiner Kirchentag
zum Thema Gemeindebau. Ich persönlich und viele andere aus unserer
Gemeinde haben dort für unsere Gemeinde viele gute Anregungen und nicht
zuletzt frischen Mut bekommen. Wer dort hinfährt und noch Platz im Auto
hat, bzw. wer gerne mitfahren möchte, wende sich an Pfarrer Willy
Flückiger (087/65.99.28)
Pfarrer Martin Schuler
Außergewöhnliche Gemeindeversammlung zur Wahl von Pfarramtskandidat
Dariusz Tomczak
Dariusz Tomczak wurde am 13. Februar mit 83 Ja-Stimmen zum Vikar
gewählt.
Im Grunde genommen ist jeder Gottesdienst eine Art kleine
Gemeindeversammlung. Nur eben eine Versammlung mit Schwerpunkt auf Glauben
und Anbetung. Diesen Sonntag gab es noch eine Versammlung mit einem
zweiten Schwerpunkt: Die Wahl von Vikar Dariusz Tomczak. Bereits in
Neu-Moresnet konnten nach einer kleinen Andacht die Stimmen abgegeben
werden.
In Eupen begrüßte Pfarrer Martin Schuler Florent Spits, der trotz des
winterlichen Schneegestöbers gerade noch rechtzeitig zur
Gemeindeversammlung eingetroffen war.
Florent Spits ist der vom Kirchendistrikt beauftragte Pfarrer, um die 2.
Pfarrstelle zu besetzen. Der eingetroffene Pfarrer rekapitulierte den
bisherigen Hergang der Pfarrstellenbesetzung und erklärte, dass Herr
Tomczak zwei drittel der abgegebenen Stimmen benötige, um seinen Dienst
antreten zu können. Der Kandidat werde in dieser Wahl zunächst als Vikar
gewählt. Dies bedeute, dass Herr Tomczak nach belgischem Kirchenrecht alle
Rechte und Pflichten eines Pfarrers habe, sich aber nach zwei Jahren noch
einmal zur Wahl stellen müsse, um dann ordiniert werden zu können.
Anschließend wurde schriftlich und geheim abgestimmt.
Folgendes
Ergebnis wurde erzielt:
|
Teilnehmer insgesamt: |
95 |
|
Davon Briefwahl: |
40 |
|
Ja-Stimmen: |
83 |
|
Nein-Stimmen: |
5 |
|
Enthaltungen:
|
1 |
|
Ungültige Stimmen: |
6 |
Ausgewertet wurde das Ergebnis von Frau Brigitte Kemper und Klaus Wolf.
Florent Spits gab das Ergebnis bekannt.
Pfarrer Schuler und Pfarrer Spits gratulierten dem Kandidaten zu dem
Ergebnis.
Herr Tomczak seinerseits freute sich über das gute Wahlergebnis und
bedankte sich für das Vertrauen
der Gemeinde. Er nahm die Wahl gerne an und wünschte, dass er seinen
Dienst zur Zufriedenheit der Gemeinde und zur Ehre Gottes ausführen werde.
Wie geht es nun weiter:
Familie Tomczak zog Ende Februar im Eupener Pfarrhaus ein. Der Monat März
dient dann zum Einleben in Eupen. Offiziell beginnt der Dienstantritt
Anfang April. D. Tomczak wird aber bereits im März zwei Predigtdienste
übernehmen. Pfarrer Jürgen Baumgart aus Malmedy wird ihn als „Mentor“
begleiten. Das heißt, dass er monatlich seine Aktivitäten und Erlebnisse
zusammen mit ihm auswertet. Das Presbyterium wird im Auftrag des
Distriktrates ein „cahier des taches“, also eine Aufgabenverteilung für
den neuen Vikar erstellen. Darin werden die Aufgaben und Ziele für die
Vikariatszeit festgelegt.
Weiteres berichten wir in der folgenden Brückeausgabe.
Pfarrer Martin Schuler
|
In demselben Augenblick,
in dem wir uns einer Sünde bewusst werden, dürfen wir sie sofort dem
Herrn bringen. Wir sollen nicht einmal im Jahr große Wäsche waschen,
sondern vielmals kleine.
Corrie ten Boom |
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Neues aus dem
Orgel-Land
In den Wochen
vor Weihnachten arbeiteten täglich 5 Orgelbauer an unserem Instrument in
der Friedenskirche. Sie arbeiteten bis zu 12 Stunden am Tag. Auch ich war
jeden Tag in der Kirche, um zu sehen, wie die Arbeiten verliefen und mit
dem Chef Details zu besprechen. Die Orgelbauer machten am 18. Dezember
Schluss, und dann war es soweit, das erste Register war eingebaut! Es ist
das Register Gemshorn 8’, ein Register aus der Flötenfamilie. Es hat einen
weichen, runden und dennoch volltönigen Klang. Am Schluss des
Gottesdienstes am 1. Weihnachtstag ging ich dann an den Spieltisch und
stellte das erste Register vor. Ich spielte einen Satz aus einer Suite von
Sabatier, einem zeitgenössischen französischen Komponisten. Danach hatten
einige Leute Tränen der Rührung in den Augen, erklang die Orgel doch seit
fast 30 Jahren wieder zum ersten Mal. Das Schlusslied „O du fröhliche“
begleitete ich dann auch an der großen Orgel.
An einigen
Pfeifen tauchten bei der Intonation noch Probleme bei den Stimmlippen auf,
diese mussten in der Orgelbauwerkstatt noch behandelt werden. Wenn diese
Probleme beseitigt sind soll zügig weiter gearbeitet werden, versicherte
mir Herr Schumacher (Chef der Orgelbaufirma Schumacher). Das 2. Manual
soll dann in etwa 4 Wochen fertig sein. Es müssen noch einige große
Pfeifen der Streicherfamilie gebaut werden. Dann beginnt der Einbau der
großen Pfeifen für das 1. Manual. Freuen wir uns darauf! Im Februar wurden
die Arbeiten in der Kirche wieder aufgenommen.
Johannes Fleu
Das Lied des
Monats
Sehr geehrte
Leserinnen und Leser!
Ab dieser Ausgabe der Brücke finden Sie eine neue Rubrik mit dem Titel
„Lied des Monats“. Aus den 4
Wochenliedern eines Monats werde ich eines auswählen und etwas genauer
vorstellen, d.h. eine kurze Textanalyse, Hinweise zur Melodie, sowie etwas
über den Dichter und Komponisten des Liedes. Der Text eines Liedes kann
Lobpreis, Hoffnung, Gebet, Klage, Jubel oder Verkündigung sein. Meistens
werden Lieder nach der Melodie beurteilt, aber die Melodie soll im
allgemeinen den Text charakterisieren. Viele Liedtexte, bzw. Melodien sind
aus persönlichen Lebenssituationen entstanden. Das vorgestellte Lied soll
dann 3 Wochen im Gottesdienst gesungen werden, was auch den Vorteil hat,
dass auf diese Art neue bzw. unbekannte Lieder langsam zum festen
Repertoire des Gemeindegesangs werden.
Johannes Fleu
... März heißt „Wir wollen alle fröhlich sein“ (EKG
82)
1.
Wir wollen alle fröhlich sein / in dieser österlichen Zeit; / denn unser
Heil hat Gott bereit´.
Halleluja, Halleluja, Halleluja, Halleluja, gelobet sei Christus, Marien
Sohn.
2. Es ist erstanden Jesus Christ, / der an dem Kreuz gestorben ist / dem
sei Lob, Ehr zu aller Frist. Halleluja.......
3. Er hat zerstört der Höllen Pfort / und all die Sein´ herausgeführt /
und uns erlöst vom ewgen Tod. Halleluja......
4. Wir singen alle Lob und Preis / dem eingen Gottessohne weis´, / der uns
erkauft das Paradeis. Halleluja....
5. Es freu sich alle Christenheit / und lobe die Dreifaltigkeit / von nun
an bis in Ewigkeit. Halleluja.....
Der Text der 1. Strophe stammt aus einer Handschrift aus dem 13. Jhd. des
Zisterzienserinnen-Klosters Medingen bei Lüneburg, die Strophen 2-5 sind
eine Umdichtung des Hymnus „Resurrexit Dominus“ aus dem 14. Jhd. Die
Melodie erscheint erstmals in einer Handschrift des Klosters Hohenfurt
(Böhmen) 1410. Die jetzige Melodie erschien 1573 in Wittenberg.
Die Melodie umfasst die Dezime, also das Unendliche. Weltumspannend ist
die Oktave: Sie ist in 3 Abschnitte unterteilt und umfasst jeweils die
Quinte und die Sexte. Als Reprise wird dann jeweils am Ende einer Strophe
auf die gleiche Melodie ein Halleluja gesungen.
Die erste Textzeile stellt das Motto des Liedes vor: „Fröhlich sein in der
österlichen Zeit“, Strophe 2 und 3 erläutern den Kern der christlichen
Botschaft: „Jesus ist gestorben und auferstanden, er hat den Tod besiegt“.
Vers 4 und 5 rufen die Gemeinde zum Lob Gottes auf.
Der Um-Dichter der Verse 2 – 5 ist Cyriakus Spangenberg. Er war als
Student Hausgenosse Luthers in Wittenberg, dann Pfarrer in Eisleben. Er
galt als radikaler Lutheraner, wurde mehrfach vertrieben und starb 1604 in
Straßburg. Aus seiner umfangreichen Schriftstellerei sind sein
„Christliches Gesangbüchlein“ und eine große Zahl von Liedpredigten „Cithara
Lutheri (1569)“ bemerkenswert.
Johannes Fleu
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Passionskonzert |
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Zoltan Gardony (1906-1986): 3 Bilder zur Karwoche für
Streicher und Orgel
-
Melchior Hoffmann
(1667-1715): Kantate „Schlage doch gewünschte Stunde“ für Tenor,
Streicher und Campanella
-
Georg Philipp Telemann:
3 Choralbearbeitungen für Streicher und Basso Continuo:
a) Herzlich tut mich verlangen
b) Es wolle Gott uns gnädig sein
c) Es ist gewißlich an der Zeit
-
Johann Rosenmüller
(1620-1684): Kantate „Herr, wenn ich dich habe“ für Sopran,
5stimmige Streicher und Orgel
-
Johann Fischer
(1646-1716): Sonate über den Choral „O Haupt voll Blut und Wunden“
für 5stimmige Streicher und Orgel
-
Johann Rosenmüller (1620-1684): Geistliches Konzert „Es ist
ein köstlich Ding“ für Sopran, Tenor, 5 stimmige Streicher und
Basso Continuo
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Sonntag, den 20.3.05, Evang. Friedenskirche Eupen, 16.00 Uhr

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Ausführende: Parwin Jusofie –Sopran, Peter Pangh –Tenor, Christina
Knittel –Campanella,
Orchester „Musica Sacra“, Orgel, Cembalo und Leitung –Johannes Fleu |
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Gottesdienstordnung
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Sonntag, den 6. März 2005, Laetare - Joh.
6,55-65 |
| Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Gottesdienst
(Pfarrer Martin Schuler) - Parallel im Pfarrhaus Kindergottesdienst |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler) |
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Samstag, den 12. März 2005 |
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Köln |
13.30 Uhr |
Missionale bis ca. 19.00 Uhr |
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Eupen |
19.00 Uhr |
Worship Evening Prayer
(Jugendgottesdienst) (Vikar Dariusz Tomczak) |
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Sonntag, den 13. März 2005, Judica - Thema:
Vergebung |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Lobpreisgottesdienst (Pfarrer Martin Schuler) |
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Samstag, den 19. März 2005 |
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Neu-Moresnet |
19.30 Uhr |
Taufgottesdienst Jugendlicher |
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Sonntag,
den 20. März 2005, Palmarum - Mk 14,3-9 |
| Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Gottesdienst
(Vikar Dariusz Tomczak) - Parallel im Pfarrhaus Kindergottesdienst |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Gottesdienst (Vikar Dariusz Tomczak) |
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Eupen |
16.00 Uhr |
Passionskonzert |
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Freitag,
den 25. März 2005, Karfreitag - Lk 23,33-49 |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Gottesdienst mit Abendmahl (Pfarrer Martin Schuler) |
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Neu-Moresnet |
15.00 Uhr |
Gottesdienst
mit Abendmahl (Pfarrer Martin Schuler) |
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Sonntag,
den 27. März 2005, Ostersonntag (Beginn der Sommerzeit - Uhren um 1
Std. vorstellen) |
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Neu-Moresnet |
09.30 Uhr |
Familiengottesdienst
(Pfarrer Martin Schuler) |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Gottesdienst mit Abendmahl (Vikar Dariusz Tomczak) |
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Sonntag,
den 3. April 2005, Quasimodogeniti - Joh 21,1-14 |
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Neu-Moresnet |
9.30 Uhr |
Gottesdienst
(Pfarrer Martin Schuler) - Parallel im Pfarrhaus Kindergottesdienst |
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Eupen |
10.40 Uhr |
Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler) |
Predigttext bzw. Pfarrer kann sich ändern
Leserbrief
Ökumene
Zur
ökumenischen Bibelstunde am 20. Januar um 20.00 Uhr in Eupen:
Ich freue mich
immer auf diese Zusammenkünfte mit den katholischen Glaubensgeschwistern.
So kam auch in diesem Jahr eine große Runde zusammen. Dechant Schmitz und
Pfr. M. Schuler hatten zu der Bibelstelle aus 1. Korinther 3,11, »Denn
einen anderen Grund kann niemand legen, außer dem, der gelegt ist, welcher
ist Jesus Christus«, eine Vorlage erarbeitet. Wir haben uns sehr intensiv
mit den Aussagen im Kapitel 3 beschäftigt. Einige Teilnehmer berichteten
von ihren praktischen Glaubenserfahrungen. Gerade in dem Bereich, in dem
»katholische« und »evangelische« Christen geheiratet haben.
Ich denke, es
war Gottes Führung, dass wir plötzlich bei der unterschiedlichen Bedeutung
des Abendmahls in beiden Konfessionen waren. Fragen, die gestellt wurden,
fanden ehrliche und offene Antworten. Es war die Freude bei den Anwesenden
zu spüren, sich austauschen zu können. Zwischendurch konnte man hören:
»500 Jahre Trennung können nicht so einfach überwunden werden.«
Für mich ist
wichtig, dass Christen, die sich zu Jesus Christus bekennen und dann, auch
unabhängig von Ritualen, in gottesdienstlichen Abläufen gemeinsam Zeugnis
für den einen Gott, der gestern, heute und in Ewigkeit ist, geben können.
Mein Gebetsanliegen: Lasst uns diese Gemeinschaft im Glauben fördern.
Unser Herr Gott möge uns dazu die Erkenntnis der Notwendigkeit geben.
Gertie Schmidbauer
Passion-Karwoche
Der Palmsonntag-Jubel der Massen beim Einzug in Jerusalem ist verstummt.
Der Leidensweg des Herrn, den er um unserer Sünden willen auf sich
genommen hat, beginnt. Er ist gekennzeichnet durch Verrat, Treulosigkeit,
Hass, Spott, Hohn, unendliches Leid und Schmerzen. Er beginnt im Garten
Gethsemane, führt über den Palast des Herodes, den Kreuzweg, und endet am
Kreuz auf Golgatha. Es ist dunkel am Karsamstag. In einem Eupener
Wohnviertel versammeln sich am Ostersonntag – lange vor Sonnenaufgang –
gläubige Menschen und ziehen schweigend zum Horebberg (Kornei).
Dort erwarten sie den Sonnenaufgang
und grüßen und ehren den auferstandenen Christus. Der Jubelruf: »Denn er
ist wahrhaft auferstanden «, erfüllt uns mit Zuversicht und großer Freude.
RN
Aus dem
Synodalrat
In der letzten Ausgabe der Brücke wurde der neue Präsident des Synodalrats
unserer Kirche, Guy Liagre, vorgestellt. Am 16. Januar ist er offiziell im
Rahmen eines Gottesdienstes in der Museumskirche in Brüssel eingeführt
worden. Mit einer kleinen Delegation hat auch unsere Gemeinde an den
Feierlichkeiten in Brüssel teilgenommen. Dabei konnten wir auch persönlich
den scheidenden Präsidenten, Daniel Vanescote, verabschieden und ihm für
seine bisherige Arbeit danken. Die wenig bekannte Museumskirche war die
Hofkirche des ersten Königs von Belgien. König Leopold I. blieb seinem
protestantischen Glauben treu.
Thomas Spaniol

Weltgebetstag
der Frauen am 4. März 2005
"Lasst uns
Licht sein" heißt das Motto des Weltgebetstages 2005. Die Tonplastik von
Lies Pilgram erinnert an die Geschichte der beiden Königreiche Judo und
Israel (Das zweite Buch Könige, Kapitel 5, 1-15)
Presbyterium
und Verwaltungsrat
Dringend
gesucht: Kandidaten für das Presbyterium und für den Verwaltungsrat
(Jeweils vier
Sitze stehen pro Gremium zur Wahl.)
Als Kandidat
vorgeschlagen werden kann, wer am Wahltag (22. Mai 2005) mindestens 21
Jahre alt ist und seit mindestens einem Jahr der Kirchengemeinde Eupen -
Neu-Moresnet angehört.
Vorschläge
müssen mit drei Unterschriften versehen sein und 4 Wochen vor der Wahl im
Eupener Pfarrhaus abgegeben werden. Die Kandidaten müssen ihre Kandidatur
rechtzeitig abgeben, damit sie noch in der Mai-Ausgabe der BRÜCKE
veröffentlicht werden kann. Sie müssen gastweise an einer Sitzung des
Verwaltungsrates bzw. Presbyteriums teilgenommen haben.
Die Listen mit
den Namen der wahlberechtigten Gemeindeglieder werden in unseren Kirchen
ausgelegt. Prüfen Sie bitte nach, ob Ihr Name aufgeführt ist. Wenn Sie an
der Wahl teilnehmen wollen, müssen sie auf der Wählerliste neben ihrem
Namen unterzeichnen.
Der Erfahrung
nach sollte man für die Arbeit im Presbyterium für folgende innerliche
Voraussetzungen bereit sein:
-
Bereit sein, sich von Gottes Wort
und seinem Geist leiten zu lassen
-
Bereit sein, größeren
Herausforderungen zu begegnen
-
Bereit sein, viel Zeit und Kraft
zu investieren
-
Bereit sein, die Gemeinde mit all
ihren Schwächen und Stärken zu lieben.
Pfarrer Martin Schuler
Lobpreisseminar
Vom 23-24.04.05 findet in Eupen ein Lobpreisseminar statt. Wir treffen uns
am Freitag um 19.00 Uhr im Pfarrhaus zum Kennenlernen, Austausch, Anbetung
und Gebet. Am 24.04.05 beginnen wir um 9.15 Uhr. Für Mittag- und
Abendessen ist gesorgt. Die Unkosten hierfür betragen 10,00 Euro. Abends
um 20.00 Uhr findet ein Anbetungsabend statt, zu dem alle ganz herzlich
eingeladen sind.
Wer an dem Seminar teilnehmen möchte, sollte sich bis spätestens 3.4.05
bei Elisabeth Recker, Tel: 087/65.26.49 angemeldet haben.
Kinder und Jugendliche
Kindergottesdienst:
Neu-Moresnet: Am 6, 20.
März, und 3. April um
9.30 Uhr in Neu-Moresnet.
Royal Rangers:
Starter (Mäuschen):
Stefanie Plumanns: 087/31.66.15
Kundschafter Mädchen (Delphine):
Elisabeth Recker: 087/65.26.49
Treffen: jeden
Samstag um 14:30 bis 16:30 Uhr im Pfarrhaus Neu-Moresnet
05.03.
Waldnachmittag für alle Kundschafter mit Workshops zur
Prüfungsvorbereitung
19.03. Prüfung ablegen
Kundschafter Jungen (Polarwölfe):
Dania Neff: 087/78.72.65
Hühner:
Miriam Manderfeld: 0049-170/202 10 92
Treffen: jeden Donnerstag um 17.00 Uhr Pfarrhaus Eupen
Falken:
Alexander Kever; Tel.: 087/78.72.65
Stefanie Plumanns: 087/31.66.15
Konfirmandenunterricht:
1. Jahrgangsstufe: von 9.00 bis 13.00 Uhr:
Samstag 19.März 2005 in Eupen
Gesprächskreise
Atempause:
um 20.00 Uhr im Pfarrhaus Neu-Moresnet am Montag, 14. März
Bibelstunde:
Eupen: Am 8. und 22. März (Pfr. Schuler) um 19.30 Uhr ;
Neu-Moresnet: Am 1. März (Pfr. Schuler), 15. März (Pfr. Rolffs).
Bibelgesprächskreis in Raeren:
Dienstag, den 15. März um 20.15 Uhr - Pfr. Schuler; Tel.: 087/63.04.85.
Hauskreis in Hergenrath:
Dienstags ab 9.15 Uhr nach Absprache; Fam. Rolffs,
Tel.: 087/65.78.59.
Bibelfrühstück in Moresnet:
Montags
ab 9.30 Uhr nach Absprache bei Fam. Schmidbauer; Info: Tel.: 087/78.67.97.
Weitere Veranstaltungen
Frauenkreis:
Neu-Moresnet
jeweils um 9.15 Uhr:
2. März.:
Vorbereitung auf den Weltgebetstag
16. März:
"Passion - Ostern"
Eupen:
4. März, 19.45.: Betanienraum: Weltgebetstag
9. März:
"Lebensbilder"
Info:
Frau Flückiger, Tel.: 087/65.99.28.
Chor:
Probe: Freitags im März, 18.45 Uhr in Eupen
Rundfunk:
»Evangelium in unserer Zeit« (BRF 2, UKW - 93,2 und 98,4 MHz): Am 20.
Februar um 7.30 Uhr und 18.15 Uhr.

Wir
gratulieren ...
Frau Rosemarie Bock in Kelmis am 1.3.: 72 Jahre
Frau Lieselotte Gehlen in Walhorn am 1.3.: 78 Jahre
Frau Hedwig Müller in Moresnet am 8.3.: 79 Jahre
Frau Waltraud Handschur in Eynatten am 10.3.: 75 Jahre
Frau Elisabeth Offermann in Eupen am 12.3.: 87 Jahre
Frau Ingrid Dupont in Eupen am 13.3.: 78 Jahre
Herr Helmut Schmidt in Hergenrath am 15.3.: 78 Jahre
Frau Thekla Hoven in Moresnet am 22.3.: 83 Jahre
Herr Günther Martinius in Lontzen am 1.4.: 84 Jahre
Frau Anna Dauby in Raeren am 2.4.: 85 Jahre
Herrn Paul Müller in Eynatten am 3.4.: 73 Jahre
Herr Lothar Dietzel in Hergenrath am 3.4.: 77 Jahre |
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Herausgeber:
Evangelische Kirchengemeinde Eupen / Neu-Moresnet
Redaktion: Pfr.
Martin Schuler, Neu-Moresnet, Hasardstraße. 8, Tel.: 087/63.04.85;
Abonnemente und
Adressänderungen: B-4721 Neu-Moresnet, Hasardstraße 8 - Konten: Gemeindekredit Nr
091-0013624-73
PSK Nr
000-0836488-57 Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Druck: Aldenhoff -
Gemmenich |
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