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53. Jahrgang

Februar 2010

Nr. 2

Verantwortlicher Herausgeber: Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

Monatsspruch Februar / Was ich der Gemeinde sagen möchte /
Was ich dazu sagen möchte

Monatsspruch Februar

Die Armen werden niemals ganz aus deinem Land verschwinden. Darum mache ich dir zur Pflicht: Du sollst deinem Not leidenden und armen Bruder, der in deinem Land lebt, deine Hand öffnen.

(5. Mose 15, 11)


ZUM MONATSSPRUCH

Liebe Leser,

Täglich stürmen erschreckende Nachrichten von Not, Elend, Armut und Ungerechtigkeit auf uns herein. Das schwere Erdbeben mit den Tausenden Toten in Haiti, einem Karibik-Staat mit neun Millionen Einwohnern, hat uns Christen in Europa tief betroffen. Denn diese Katastrophe trifft vor allem die Ärmsten der Armen dieser Welt.

Nun stellt sich die Frage, wer sind die Armen und wer sind die Reichen. Falls sich in unserem Kühlschrank Essen befindet, wir angezogen sind, ein Dach über dem Kopf haben und ein Bett zum hinlegen, so gehören wir zu 25% der Reichen dieser Welt. Und falls wir ein Konto bei der Bank haben und etwas Geld im Portemonnaie so gehören wir zu den 8% der Reichsten der Reichen dieser Welt.

Und darum sind wir verpflichtet nach unseren besten Kräften und entsprechend unseres Vermögens dazu beizutragen, dass das Los der Armen und Bedürftigen dieser Welt erleichtert wird. Gott hat seine Hand für uns geöffnet und uns nach dem Zweiten Weltkrieg reichlich beschenkt.

Es ist bekannt, dass in Ländern, die sich um gute Regierungsführung bemühen, weniger Armut gibt. Eine bessere Verteilung der Güter könnte Armut dieser Welt lindern. Aus unserem Reichtum sollen wir weitergeben und unser Herz vor den Armen dieser Welt nicht verschließen.

Heinrich Böll, einer der bedeutendsten deutschen Schriftsteller der Nachkriegszeit, hat vor einem halben Jahrhundert in seiner Schrift „Was halten Sie vom Christentum?“ folgendes geschrieben: „Ich glaube an Christus, und ich glaube, dass Millionen Christen auf dieser Erde das Antlitz dieser Erde verändern könnten. Und ich empfehle es der Nachdenklichkeit und Vorstellungskraft der Zeitgenossen, sich eine Welt vorzustellen, auf der es Christus nicht gegeben hätte. Ich glaube, dass eine Welt ohne Christus selbst die Atheisten zu Adventisten machen würde.“ (Quelle: Eine Welt ohne Christus, List Taschenbücher 105. München 1957.)

Die Ursachen der weltweiten Armut sind zum größten Teil auf das Werk der gottlosen Menschen zurückzuführen. Darum möchte ich Sie ermutigen, dass Gottes Liebe und Barmherzigkeit Sie als Christ besonders prägen möge und dass Sie zum Segensträger für viele arme Menschen dieser Welt (auch in Haiti) in diesem Jahr werden können.

Ihr Pfr. D. Tomczak


Was ich der Gemeinde sagen möchte

Liebe Gemeinde,

in dem Lied „Die güldne Sonne“ von Paul Gerhard heißt es: „Mein Haupt und Glieder, die lagen darnieder; aber nun steh ich, bin munter und fröhlich, schaue den Himmel mit meinem Gesicht.“

Ähnlich erging es mir, als ich kurz nach Weihnachten operiert und ein Lymphknoten entfernt wurde. Die OP verlief nach Auskunft der Ärzte reibungslos. Doch nach dem Eingriff waren selbst kleine Bewegungen schwierig. Ich hatte zwar keine großen Schmerzen, doch selbst ein kleines Hüsteln tat weh. Doch nun werde ich so langsam wieder munter und fröhlich.

Ich freue mich, dass der Befund nichts beunruhigendes zu Tage brachte. Nun muss ich noch vier Wochen zur Kur und komme Mitte Februar zurück. Ich danke Gott, dass er mich bewahrt hat und allen, die uns betend in dieser Zeit unterstützt haben.

MS


Was ich dazu sagen möchte ...

Meine Gedanken zur Monatslosung Januar 2010

„Du sollst den Herrn, deinen Gott, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft.“ (5. Mose 6, 5)

Beim Lesen des Monatsspruches fragte ich mich sofort, wie kann das gehen? Wie kann man auf „Befehl“ lieben? Du sollst! Was sollen wir nicht alles!

Eine gute Mutter, Frau, Schwester, Tochter sein; eine gute Arbeit machen, die Bedürfnisse anderer erkennen und, und, und …

Und dann erinnere ich mich wieder, Gott liebt mich und möchte mit mir gehen und ich denke daran:

„Es heißt das einer mit mir geht, das Leben kennt und mich versteht.“

Also muss ich vertrauen. Zunächst darauf vertrauen, dass auch dieser Ratschlag richtig ist und dann überlege ich weiter, wie ich das kann.

“ ..., lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft“.

Mit dem Herzen und der Seele zu lieben, scheint verständlich. Jeder, der das Glück hatte, schon einmal geliebt zu haben, hat erfahren, dass der Andere einem durch Gespräche und gemeinsame Erlebnisse näher kommt. Dass sich die Beziehung und die Liebe verändern können, dass sich die Beziehung weiter vertieft. Bezogen auf Gott erkenne ich wieder einmal mehr, dass ich im Gespräch mit Gott bleiben möchte und ihn im Gebet bitte, dass er mich bitte weiterhin begleiten möge. Doch oft nehme ich mir nicht die Zeit und Ruhe für ein ausführliches Gebet.

“ …, lieben mit ganzem Herzen, mit ganzer Seele und mit ganzer Kraft“.

Mit ganzer Kraft? Also mit voller Kraft, und das, wo ich doch noch so vieles soll. Doch darum geht es hier meiner Meinung nach nicht. Sondern es geht darum, ob ich will. Denn, wenn ich etwas wirklich will, setze ich auch meine ganze Kraft dafür ein und so wird mir gerade klar, warum ich Gott mit ganzer Kraft lieben soll. Denn man muss dranbleiben, um eine gute und liebevolle Beziehung zu führen. Im Gespräch bleiben, im Gespräch mit Gott bleiben.

Und so wünsche ich Ihnen und mir die Kraft, Zeit und Ruhe im Gespräch mit Gott zu bleiben.

Ihre Felicitas Thom

ZUR PERSON:

wohnt in Moresnet, ist verheiratet und Mutter von zwei Kindern, berufstätig als promovierte Biologin in Aachen, Mitarbeit im Kindergottesdienstkreis unserer Gemeinde.

Musik / Jugend

Musik

Lied des Monats: EG 421:

Verleih uns Frieden gnädiglich ...
(lat. de pacem domine)

Herr Gott zu unseren Zeiten,
es ist ja doch kein anderer nicht,
der für uns könnte streiten,
denn du unser Gott alleine.

Dieses Lied zählt zu den ältesten Liedern der Kirche. Es stammt aus dem 9. Jahrhundert und entstand aus der Antiphon: Da pacem Domine. Die Umdichtung ins Deutsche und die Melodie stammen von Martin Luther. Der Text des Liedes hat nichts von seiner Aktualität eingebüßt, wie zu Luthers Zeiten sind wir weltweit von Kriegen umgeben. Unzählige Menschen leiden wegen der Gewinnsucht und der Machtgier der oberen Stände, ganz wie zu Luthers Zeiten.

Darum sollte das Gebet zu Gott um Frieden für uns zur täglichen Pflicht werden. JF

Musik- Plus Gottesdienst am 07.02.2010 in Eupen:
Werke für Blockflöte und Cembalo von G. F. Händel, Christina Knittel, Blockflöte, Johannes Fleu, Cembalo.

Musik - Plus Gottesdienst am 07.03.2010 in Eupen:
Werke für Violine und Klavier von G. F Händel und Sigismund Binder, Martin Gotzen, Violine, Johannes Fleu, Klavier.


Jugend

OPOSSUMS,
NUN AUCH BEI UNS ZUHAUSE

Wie aus dem Lexikon zu erfahren ist, sind die Opossums (Didelphis) im eigentlichen Sinn eine Gattung der Beutelratten. In einem allgemeineren Sinne werden alle Beutelratten und nicht nur Angehörige dieser Gattung als Opossums bezeichnet. Das Verbreitungsgebiet der Gattung erstreckt sich vom südlichen Kanada über die USA bis ins mittlere Argentinien. Nun gibt es sie auch bei uns - in unserer Gemeinde.

Klar sollte jedoch sein, dass es sich bei unseren Opossums nicht um Beutelratten handelt. Vielmehr nennt sich unsere neue Rangergruppe so. Sie ist aus den Geckos hervorgegangen, was seine Ursache in der Umstrukturierung der Pfadfindergruppen unserer Gemeinde hat. Die Opossums leitet Joelle Sparla. Offen bleibt die Frage, warum gerade der Name „Opossums“?

Wir denken, dass hier eine Figur aus dem Animationsfilm ICE AGE 3 Pate gestanden haben könnte.

HT

Alles, was Atem hat, lobe Gott - Weltgebetstag der Frauen

Alles, was Atem hat, lobe Gott

Weltgebetstag der Frauen am 05. März 2010

Aus Kamerun, einem zentralafrikanischen Land, etwa so groß wie Schweden, kommt die Liturgie zum Weltgebetstag (WGT) 2010.

Die Republik nennt sich selbst „Afrika im Kleinen“. Das Land mit seiner 400 km langen Atlantikküste und einer Ausdehnung bis zum Tschadsee im Norden ist eine Brücke zwischen West- und Zentralafrika. Kamerun hat alles: schwarze Vulkansandstrände, noch ursprünglichen Regenwald, Wasserfälle, Mangrovensümpfe, Hochgebirge, Seen, Savanne und Sahelzone.

Dazu mehr als 200 verschiedene Ethnien und Sprachen. Offiziell spricht man entweder Englisch (20%) oder Französisch (80%).

Gut 18 Millionen Menschen leben in Kamerun, 50% sind christlich (halb und halb kath. und ev.) geprägt, 40% gehören animistischen Naturreligionen an, 20 % sind Moslems.

Hexerei und Zauberei sind Phänomene, die landesweit vorkommen. Anders als im übrigen Afrika ist Kamerun relativ stabil: Es gibt kaum religiöse oder ethnische Konflikte. Ein schlimmes Übel aber ist die Korruption im zwischen Arm und Reich tief gespaltenen Land.

Land der Camarões (Krabben) nannten im 15. Jahrhundert portugiesische Seefahrer und Entdecker Kamerun. Von 1884 bis 1918 nannte das Deutsche Reich die Region „Deutsches Schutzgebiet“, brachte u. a. Straßen und Schulen ins Land und „deutsche Bananen“ nach Berlin. Ab 1919 stand Kamerun unter Mandat des Völkerbundes und blieb bis zur Unabhängigkeit 1960/61 unter England und Frankreich aufgeteilt. Von Beginn an ist die Republik Kamerun eher eine Fassadendemokratie. Präsident Paul Biya regiert seit 1982 zunehmend selbstherrlich…

Die Reichtümer des Landes wie Holz, Bodenschätze, Öl, Kaffee und Bananen bringen nur wenigen Menschen Gewinn: Über die Hälfte lebt unter der Armutsgrenze. Immerhin haben 79% lesen und schreiben gelernt (Mädchen deutlich weniger), aber wer gut ausgebildet ist, sucht eine Chance im Ausland – nicht nur als Fußballer.

In den großen Städten wie der Hauptstadt Yaoundé und der Handelsmetropole Douala, wo Frauen ihre Produkte als „Bayam-Sellam“ vermarkten und junge Männer mit Mopedtaxis versuchen, Geld zu verdienen, gibt es viel Gewalt und Rechtsunsicherheit.

Alles, was Atem hat, lobe Gott? Was gibt es denn da zu loben und zu preisen im alltäglichen Leben in Kamerun?

Außer der wunderbaren Landschaft wohl wenig. Aber darum geht es den Weltgebetstagsfrauen ja auch gar nicht. Sie wollen Gott loben, der ihnen das Leben geschenkt hat, den Atem, mit dem sie immer wieder neu Hoffnung schöpfen können und Kraft finden, für Veränderungen zum Guten. Afrikanische und erst recht christliche Menschen jammern nicht. Sie können sich freuen aus tiefstem Herzen über alle Probleme hinweg, denn sie fühlen sich geborgen in der Liebe Gottes.

Am Weltgebetstag wollen sie alle Welt mitreißen in einen großen Freudentanz zum Lobe Gottes.

Renate Kirsch

Diakonieschecks in unserer Gemeinde /
Die neuen Vorsätze für 2010

Diakonieschecks in unserer Gemeinde

 

Margaret Sedgwick

 

Stephanie Lischke

 

 

Wer anderen Gemeindemitgliedern unentgeltlich seine Hilfe anbieten oder aber selbst Hilfe in Anspruch nehmen möchte, kann dies mittels unserer Diakonieschecks tun.

Entsprechende Schecks sind ab sofort verfügbar für die Rubrik „ich biete“ oder „ich suche“. Der Scheck-Aussteller trägt die gewünschte Tätigkeit ein, den Umfang (der eher gering bleiben sollte), ggfs. Anmerkungen sowie seinen Namen.

Erhältlich sind die Scheckvordrucke entweder in Eupen bei Stephanie Lischke (Kontakt: stephanie-lischke@ev-kirche-eupen-neumoresnet.org) oder in Kelmis bei Margaret Sedgwick (Kontakt: Tel. 087/657438). Der Aushang der ausgefüllten Schecks erfolgt dann in den Kirchen von Eupen und Neu-Moresnet.

In der Bibel ist die Diakonie bereits in der Urgemeinde erwähnt, z.B. die Unterstützung bedürftiger Gemeindemitglieder in Apg. 2 Verse 44-46.

Paulus beschreibt die Diakonie als Erfüllung des Gesetzes Christi in Gal. 6, 2: „Einer trage des andern Last, so werdet ihr das Gesetz Christi erfüllen“ und Jesus selbst sagt „Was ihr getan habt einem von diesen meinen geringsten Brüdern, das habt ihr mir getan“ (Matth. 25-40).

Es wäre schön, wenn viele Gemeindemitglieder kleine, einfache Hilfstätigkeiten, z.B. handwerklicher Art, Haushaltstätigkeiten, Fahrdienste, Einkäufe, PC-Hilfe, Kinderbetreuung etc., anbieten würden, damit unser Dienst – der ein gegenseitiges Geben und Nehmen sein soll - aufgebaut werden kann.

Stephanie Lischke


Die neuen Vorsätze für 2010

Liebe Leser(innen) der Brücke, vielleicht haben Sie sich für das Jahr 2010 etwas vorgenommen, möglicherweise wollen Sie ein persönliches Ziel erreichen, vielleicht mit einer Gewohnheit brechen,
vielleicht einen speziellen Neuanfang wagen. Jeder Jahresanfang scheint prädestiniert zu sein, um Änderungen anzukünden und zu beginnen.

Sie werden feststellen, dass auch unsere Gemeindezeitung BRÜCKE mit einigen Änderungen aufwarten wird. Nachdem wir Ihnen im Jahr 2009 auf der Seite eins Scherenschnitte passend zu den Monatssprüchen vorstellten, werden wir in diesem Jahr wieder Fotos abbilden. Fotos von den Erlebnissen unsere Rangergruppen aus den letzten Jahren. Wir vom Brücketeam waren bei der Durchsicht der Bilder sehr erstaunt, wie umfangreich und vielseitig die in Bilder gefassten Erlebnisse sind – seien Sie gespannt.

Auf Seite acht der Brückenausgaben im Jahr 2009 haben wir Ihnen Größen der Reformation vorgestellt. In diesem Jahr wollen wir Ihnen unter der Rubrik „Haben Sie das gewusst?“ Einblicke und Hintergründe zu Themen unserer christlichen Religion bieten, die Sie sicherlich bereits kennen und womöglich als selbstverständlich hinnehmen, die aber oft ein Geheimnis in sich bergen, das wir lüften. Wir berichten in dieser BRÜCKE - Ausgabe über Hintergründe zu den Herrnhuter Losungen. In den folgenden Ausgaben werden wir u.a. auf die Frage eingehen, warum Moses auf einigen Bildern Hörner trägt und was es mit Matth. 5,39 „wenn Dir einer auf die Rechte schlägt, dann halt’ ihm auch die Linke hin“ in Wirklichkeit auf sich hat. Bleiben Sie uns auch in 2010 gewogen und Gott befohlen.

HT

Haben Sie das gewusst? / Belgier wollen Kreuze verbieten

Haben Sie das gewusst?

Losungen 2010

Kurz vor Weihnachten kam es wieder – das Losungsheft für das nächste Jahr – auch in diesem Jahr hatte der Einkauf im Internet wieder tadellos funktioniert. Beim ersten Durchblättern dieses kleinen Gebetbuches für jeden Tag des Jahres las ich, dass die Losungen nun bereits zum 280. Mal von der Herrnhuter Brüdergemeine (Sitz in der Oberlausitz - Deutschland) publiziert werden. Haben Sie sich schon mal gefragt, wie man und wer die Bibelverse und Sprüche auswählt? Das geschieht nach dem Zufallsprinzip. Es wird etwa zweieinhalb Jahre im Voraus aus einer 1.829 alttestamentliche Sprüche umfassenden Sammlung für jeden Tag des Jahres ein Losungsvers gezogen. Diesem Losungsvers wird ein Wort aus dem Neuen Testament zugeordnet. Beide Bibelworte (Losung und Lehrtext) werden mit einem Liedvers oder einem Gebet ergänzt. Die erste Losungsziehung fand 1728 statt und wird noch heute federführend von den Mitgliedern der Herrnhuter Brüdergemeine durchgeführt. Mittlerweise erscheinen die Losungen in ca. 50 Sprachen und sind längst auch im Internet und auf CD – Rom verfügbar. Weitere Informationen und Hinweise zur Bestellung finden Sie unter http://www.losungen.de.

HT


Belgier wollen Kreuze verbieten

Kreuze auf Friedhöfen: In Belgien könnte das bald verboten sein. In Belgien könnten Kreuze auf Friedhöfen bald verboten sein. Das zumindest fordert ein neuer Gesetzesentwurf. Demnach sollen religiöse Symbole künftig aus öffentlichen Einrichtungen verbannt werden.

Belgische Politiker debattieren derzeit über die Trennung von Staat und Kirche. Sollte der geplante Gesetzesentwurf in Kraft treten, könnte das bedeuten, dass Kreuze von Friedhöfen verbannt werden. Sie dürften dann nicht mehr an zentraler Stelle oder im Eingang, beispielsweise als Gedenkkreuz oder
Friedhofssymbol, stehen. Das berichtet die Tageszeitung „Die Welt“. Demnach sollen nur noch Kreuze
auf individuellen Gräbern zugelassen sein.

Weitere Folgen könnten sein, dass öffentliche Angestellte keine Kopftücher oder andere religiöse Zeichen mehr tragen dürfen.

Marienbilder und Kruzifixe wären dann in öffentlichen Gebäuden verboten. Zudem soll das „Te Deum“, das Lied „Großer Gott wir loben Dich“, in der Brüsseler Kathedrale zum Nationalfeiertag am 21. Juli nicht mehr gesungen werden. Immerhin: Kirchen dürften ihre Kreuze auf der Spitze behalten, wenn es zu dem Gesetz kommt. Sie gelten als Privatbesitz.

Schwierig könnte es für Geistliche werden, die bisher aus Staatsgeldern bezahlt wurden. Laut der Tageszeitung „Nürnberger Nachrichten“ wäre das nach neuem Gesetz unzulässig.

Alle großen Parteien sind für den Entwurf. Den Vorschlag zum Gesetzesentwurf machten die französischsprachigen Sozialisten. Sie werden von den flämischen Liberalen unterstützt. Alle großen Parteien mit Ausnahme der flämischen Christdemokraten und Sozialisten haben sich für den Gesetzentwurf ausgesprochen, der eine vollständige Trennung von Staat und Kirche vorsieht.

Es ist völlig offen, wie das Parlament abstimmen wird.

Als Grund für die Attacke auf die Religionsgemeinschaften sehen die „Nürnberger Nachrichten“ nicht
etwa eine wachsende Entchristlichung der belgischen Gesellschaft, sondern die immer lauter werdende Ablehnung der Islamisierung durch die Landsleute mit Einwanderungshintergrund. Ähnlich wie kürzlich in der Schweiz wünschten viele ein Verbot muslimischer Symbole. Die Konsequenz daraus könnte auch die Christen treffen.

MS

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 07.02.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Sonntag Sexagesimae + Kigo [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik-Plus Gottesdienst zum Sonntag Sexagesimae [T]

So 14.02.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst mit Kigo [T]

So 21.02.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Sonntag Invocavit mit Abendmahl + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Invocavit mit Abendmahl [S]

So 28.02.

10.40 Uhr

Kelmis

Lobpreisgottesdienst + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Reminiscere [T]

So 07.03.

09.30 Uhr

Kelmis

Gottesdienst zum Sonntag Oculi + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musikplus Gottesdienst zum Sonntag Oculi [S]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 21.02.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Pützhaag 10, Raeren

Mo 01.02.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Mo 01.03.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustraße 1, Raeren

Di 16.02.

20.15 Uhr 

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath Pfarrhaus Neu-Moresnet

jeden Di.

09.30 Uhr 

Kelmis

Offenbarung des Johannes [R]

BIBELSTUNDE

Di 02.02.

19.30 Uhr

Kelmis

Thema noch offen []

Di 09.02.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 16.02.

19.30 Uhr

Kelmis

Johannesevangelium [R]

Di 23.02.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 02.03.

19.30 Uhr

Kelmis

Thema noch offen [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 03.02.

09.15 Uhr

Kelmis

Philipperbrief (3, 1-14)

Mi 10.02.

09.15 Uhr

Eupen

Thema mit Pfr. Tomczak

Mi 17.02.

09.15 Uhr

Kelmis

Philipperbrief (3, 15-21)

Mi 03.03.

09.15 Uhr

Kelmis

Einführung in das Thema für den Weltgebetstag der Frauen durch Frau E. Erwig

PRESBYTERIUM

Do 04.02.

20.00 Uhr

Kelmis

Sitzung

Do 25.02.

20.00 Uhr

Kelmis

Hauskreis und Gebet

Do 05.03.

20.00 Uhr

Eupen

Gemeinsame Sitzung mit Verwaltungsrat

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr 

Eupen, Pfarrhaus

Chorproben

KONFIRMANDEN

Konfirmanden 1.Jahrgang:

Sa 27.02.

09.00 Uhr

Kelmis

Unterricht Gruppe A [S]

 

14.00 Uhr

Kelmis

Unterricht Gruppe B [S]

Konfirmanden 2.Jahrgang:

Sa 27.02.

09.00 Uhr

Eupen

Unterricht [T] 

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

PFADFINDER MÄUSCHEN (Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 06.02.

15.00 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Sa 20.02.

15.00 Uhr

Kelmis

Informationen folgen intern

PFADFINDER DELPHINE (Kundschafter Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 06.02.

18.00 Uhr

Eupen

Spezial-Essen

Sa 20.02.

18.00 Uhr

Eupen

Infos folgen

PFARDFINDER POLARWÖLFE (Kundschafter Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 06.02.

15.00 Uhr

Kelmis

Teamtreffen

Sa 20.02.

15.00 Uhr

Kelmis

Infos folgen

PFADFINDER HÜHNER (Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 06.02.

18.00 Uhr

Eupen

Spezial-Essen

Sa 20.02.

18.00 Uhr

Eupen

Infos folgen

PFADRANGER OPOSSUMS (Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

Sa 14.02.

17.00 Uhr  

Ort noch offen

Teamtreffen

Sa 28.02.

17.00 Uhr  

Ort noch offen

Teamtreffen

GEBET

jeden Mi.

19.00 Uhr

Kelmis

Gebet in der Kirche

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

Fr 05.03.

19.30 Uhr

Eupen

Ökumenisches Gebet von Frauen und nicht nur für Frauen

So 14.03.

17.00 Uhr

Eupen

Konzert Musica Cantica in der Friedenskirche

FREUD & LEID

Am 27.12.09 wurde in der Johanneskirche zu Neu-Moresnet Christian Clooth, Sohn der Eheleute Patrick und Renate Clooth – Dehesselles getauft.

Am 26.11.09 starb Henry Rombach im Alter von 66 Jahren. Seine Asche wurde am 01.12.09 nach einer Trauerfeier in der Johanneskirche zu Neu-Moresnet auf dem evangelischen Friedhof verstreut.

Am 23.12.09 starb Frau Inge Kletz-Suhr im Alter von 86 Jahren. Ihre Asche wurde auf dem evangelischen Friedhof zu Neu-Moresnet nach einer Trauerfeier am 18.01.2010 verstreut.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 13. Februar 2010

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0475 86.22.92

Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15 + Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65


Missionale

Die diesjährige Missionale findet in Köln statt am 13. März 2010. GS


Weltgebetstag der Frauen

In über 170 Ländern weltweit wird jährlich am ersten Freitag im März der Weltgebetstag gefeiert (siehe auch Artikel weiter oben).

Vor Ort gestalten Frauen aus verschiedenen christlichen Konfessionen in ökumenischer Zusammenarbeit den Gottesdienst. Dieses Jahr findet er bei uns am 05. März 2010 um 19.30 Uhr in der Pfarrkirche Eupen-Kettenis statt. Wir laden herzlich dazu ein.

Beim Frauen-Frühstückstreffen am 3. März um 09.15 Uhr in Neu-Moresnet wird Frau EDELGARD ERWIG
mit einem DIA-Vortrag eine Vorabinformation über Land und Leute geben und uns auf den Weltgebetstag einstimmen.

Der Frauen - Frühstücks - Kreis lädt dazu herzlich ein und bittet um kurze Anmeldung bis zum 01. März bei Rosmarie Flückiger Tel.: 087/659928 oder Gisela Plumanns Tel.: 087/353448.


Ein herzliches Danke an alle Spender!

In den vergangenen Monaten sind zahlreiche Spenden für die Belange unserer eigenen Gemeinde eingegangen. Im Namen des Presbyteriums und des Ekklesiavorstandes danken wir allen herzlich für die Spende. Es macht uns immer wieder froh, wenn für die Arbeit in der Gemeinde genügend finanzielle Mittel vorhanden sind. Gott segne Sie für Ihre Spende!

MS


Jahresausflug der Frauen

Die Frauen vom Frauenfrühstuck haben ihren jährlichen Ausflug auf Mitte Juni festgelegt. Es soll diesmal ein Wochenende in Collmar-Straßburg sein. Dazu möchten wir Frauen unserer Gemeinde herzlich einladen, mit uns zu reisen.

Anmeldungen erbitten wir so schnell wie möglich vorzunehmen. Danke!

Ansprechpartnerin: Gisela Plumanns (Tel: 087/353448)

RN


Brücke Abonnement: 10,- Euro

Wie in jedem Jahr möchten wir Sie zum Jahresanfang an die Begleichung Ihres Brücke - Abonnements
erinnern. Auch wenn die meisten Aufgaben auf dem Weg der BRÜCKE - Erstellung durch ehrenamtliches Engagement erledigt werden, so ist die BRÜCKE doch gänzlich ohne finanzielle Aufwendungen nicht zu realisieren.

Allein der Druck und das Porto kosten für jede Ausgabe mehrere Hundert - Euro.

Vielen Dank!

Freunde der evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet:

KBC 741-1187531-16
IBAN: BE72.7411.1875.3116
BIC: KREDBEBB


Ein Witz

Im Rahmen seiner Pfarrerausbildung musste unser Pastor einen Gottesdienst in einer ihm nicht vertrauten Kirche halten.

Unbewusst suchte er etwas, um sich festzuhalten und fand einen Bolzen, der in die Kanzel hineinragte. Während des  Gottesdienstes spielte er die meiste Zeit damit herum. Zu seiner großen Erleichterung schien die kleine Gemeinde höchst aufmerksam.

Nach dem Gottesdienst kam einer der jungen Diakone auf ihn zu und meinte, er habe sich gut gehalten, angesichts seiner Nervosität. „Woher wussten Sie, dass ich nervös war?“, fragte er.

„Nun“, antwortete der Diakon, „während der gesamten Predigt drehte sich das an die Kanzel gedübelte Kreuz wie ein Propeller!“

wir gratulieren herzlich:

Geburtstage

Brigitta Schmits in Hauset am 01.02. zu 71 Jahren
Inge Welschhoff in Hergenrath am 02.02. zu 74 Jahren
Margarethe Lang in Eupen am 05.02. zu 93 Jahren
Gisela Ulrich in Hergenrath am 06.02. zu 71 Jahren
Helga Snoek in Gemmenich am 06.02. zu 72 Jahren
Heidi Amann in Baelen am 13.02. zu 74 Jahren
Sandor Marsovszki in Hergenrath am 23.02. zu 73 Jahren
Elly Buchweitz in Montzen am 25.02. zu 74 Jahren
Waltraud Keim in Neu-Moresnet am 26.02. zu 78 Jahren
Rosemarie Bock in Kelmis am 01.03. zu 77 Jahren
Gottfried Rütten in Hergenrath am 04.03. zu 73 Jahren
Manfred Binger in Kettenis am 04.03. zu 73 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: H. Thom & S. Plumanns -  Korrektoren: Rosi und Peter Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: ENSE GmbH - Aachen - Auflage: 650 Stück
 Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

Senden Sie E-Mail mit Fragen oder Kommentaren zu dieser Website an: webmaster@ev-Kirche-Eupen-NeuMoresnet.org 
Stand: 01. Februar 2010