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ältere
Ausgaben der Brücke finden Sie im Archiv |
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51. Jahrgang |
Jubiläumsausgabe Februar 2008 |
Nr. 2 |
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Verantwortlicher Herausgeber:
Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet |
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Inhalt:
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Monatsspruch

Jesus Christus spricht:
Alles, was ihr bittet in eurem
Gebet, glaubt nur, dass ihr's empfangt, so wird's euch zuteil werden.
Markus 11,24
Im
griechischen Urtext steht eigentlich: „Glaubt nur, dass ihr's empfangen
habt“. Das heißt, wir können Gott vertrauen, dass wir das, was wir gemäß
seinem Wort erbitten, bereits empfangen haben.
Wenn
uns zum Bespiel jemand sagt, er habe eine bestimmte Summe Geld auf unser
Konto überwiesen, dann wollen wir es diesem Menschen glauben, auch wenn
wir das Geld noch nicht gesehen haben. Aber wie oft werden wir vom
Menschenwort enttäuscht?
Menschenwort ist oft unzuverlässig, Gottes Wort ist dagegen immer
verlässlich. Darum, alles, was wir gemäß dem Wort Gottes erbitten, werden
wir auch empfangen. Sobald wir dem Wort Gottes glauben, können wir mit
Danksagung das in Empfang nehmen, was Gott uns verheißen hat. Leider
lassen wir uns immer wieder von unseren Sinnen oder unseren Gefühlen
beeinflussen und glauben ihnen mehr als dem Wort Gottes. Wir sollten aber
überzeugt sein in unserem Herzen von der Wirklichkeit des Wortes Gottes,
noch bevor es sichtbar wird! Diese Wahrheit können wir anhand des Berichts
über die Auferweckung des Lazarus (Joh. Ev. Kap. 11) nachsehen.
Als
Jesus betete: „Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast“, lag der
tote Lazarus immer noch im Grab. Und doch dankt Jesus schon jetzt Gott
dafür, dass Er ihn erhört hat. Es geht also nicht darum, dass wir uns
tolle Visionen für die Zukunft ausmalen und alles nach unseren
Vorstellungen und Kraft in unserem Leben durchführen. Nur was in Einklang
mit dem Wort Gottes steht werden wir wirklich empfangen. Heute befinden
sich viele Gemeinden in großen Schwierigkeiten, weil sie große Kompromisse
mit der Welt eingegangen sind. Ein gutes Bild dafür sind die sieben
Sendschreiben (Off. 1-3).
Fünf
von sieben Gemeinden werden dort ermahnt. Der toten Gemeinde in Sardes
sagt Jesus klar: „Denke nun daran, wie du empfangen und gehört hast, und
bewahre es und tue Buße!“ (Off. 3,3).
Aus
den sieben Sendschreiben wird deutlich, dass Gott heute die erweckten
Gemeinden will! Die Gemeinden der ersten Liebe, die nicht Kompromisse mit
der Welt eingehen, die erfüllt sind mit geistlichem Leben, sich in Geduld
und Ausharren üben und in inniger Gemeinschaft mit ihrem Herrn stehen. Der
Todesschlaf vieler Gemeinden heute äußert sich darin, dass viele
Gemeindemitglieder nicht aktiv am Gemeindeleben teilnehmen. Wie anders
würde aber diese kranke Welt aussehen, wenn wir alle in unseren Gemeinden
aufwachen würden, um unseren Auftrag in dieser Welt zu erfüllen?
Wir
Christen in Europa müssen endlich aufwachen! Nicht erst dann, wenn die
Posaune Gottes erschallt.
Darius Tomczak
Was ich der Gemeinde sagen möchte
Liebe
Leser,
ab und zu schmökere ich in den alten Brücken.
Man findet diese Ausgaben auf unserer Homepage unter der Adresse:
www.ev-kirche-eupen-neumoresnet.org/gemeindebriefe/bruecke.htm.
Klaus Wolf hat sie in mühevoller Kleinarbeit einzeln gescannt und somit
allen Internetbenutzern zugänglich gemacht.
Beim Lesen der alten Ausgaben stelle ich fest, das die Brücke so eine Art
Spiegel der Gemeinde ist. Sie spiegelt Gedanken, Ideen und Aktivitäten der
Gemeinde wider. Und sie ist mit der Zeit so auch zu einer Chronik der
Gemeinde geworden. Wenn man dann in die vergangenen Ausgaben blickt, kann
man feststellen, dass vieles sich geändert hat. Heute verwendet man zum
Beispiel viel mehr Bilder und Zeichen als früher. Andererseits gibt es
auch viele Dinge, die heute noch genau so aktuell sind wie früher.
Beispielsweise die Frage: Wie können wir unsere Gemeinde zu einer
Gemeinschaft von Christen machen, die Menschen mit dem Evangelium in
Berührung bringt. Oder wie können wir unsere Konfirmanden und unsere
Jugend begeistern?
In all den Jahren kann man aber auch erkennen, wie Gottes unsichtbare
treue Hand unsere Gemeinde geleitet und geführt hat. Das macht mich
dankbar und auch zuversichtlich. Denn Vergangenheit, Gegenwart und Zukunft
der Gemeinde liegen in Gottes Hand. Ich wünsche mir für die Brücke zu
ihrem runden Geburtstag, dass sie nach wie vor eine Brücke bleibt, dass
durch sie Menschen von Gottes Wort hören. Und dass sie ein Brief bleibt,
auf den man sich freut und den man gerne liest.
Ihr Pfr. Martin Schuler
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Liebe Leserinnen / liebe Leser der BRÜCKE,
vor langer Zeit hat mit ein Pfarrer einmal gebeichtet, dass die
schwierigste Seite an seinem Amt die Erfahrung sei, dass Gott mit
seinen Werken sehr oft sehr viel Geduld habe. Er als Pfarrer erlebe
es nicht selten, dass die Werke Gottes erst nach vielen Jahren
Früchte tragen würden. Möge es unserem BRÜCKE - Team nicht so gehen,
wie jenem Pfarrer. Denn wir suchen kurzfristig personelle
Verstärkung. Es ist die wichtige Stelle des Vertriebs der BRÜCKE zu
besetzen. Zu den Aufgaben gehören die Kooperation mit unserer
Druckerei und die Organisation der Verteilung über die Post und die
Gemeindewege.
BITTE HELFEN SIE UNS DURCH
IHRE MITARBEIT!
Vielen Dank! Ihr Hans Thom (redaktionelle Leitung der BRÜCKE)
Kontakt finden Sie über Pfarrer Martin Schuler, Telefon 087 - 630
485. |
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DAS
LIED DES MONATS: EG 98 - Korn, das ist der Erde, in den Tod
versinkt.

Der Text dieses Liedes nimmt Bezug auf Joh. 12, 24 man lese auch Joh.
3.16, 4.9, Röm. 5.5 Ps. 18.2. Gottes Liebe wächst auf im Gestrüpp
und den Dornen der Welt, also ein allegorisches Bild für das
„Weltliche“. Das Korn, welches in die Erde versenkt wird, ist auch
Symbol für die Auferstehung des Menschen, so wie das Korn in die
Erde gelegt und als Weizen neu entsteht, so wird auch der Mensch,
der zur Erde zurückkehrt, durch Gott auferweckt und zum ewigen Leben
neu geboren. Die Melodie dieses Liedes stammt aus dem 15. Jh. aus
Frankreich, war ursprünglich ein Noël, also ein Weihnachtslied. Der
originelle Text zum diesen Lied stammt von John Macleod Camphell. Er
war Domherr in Canterbury, der deutsche Text ist von Jürgen Henckys,
er war Pfarrer in Brandenburg und Professor für praktische Theologie
an der Humboldt Universität in Berlin. Die Melodie steht in der
klassischen ABA Form und umfasst den Tonraum einer Sexte, die Tonart
ist phrygisch. |
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An die
Gemeinde,
auf diesem Wege
möchten wir uns herzlichst
bei unseren beiden
Pfarrern, dem Chor und
allen Gemeindegliedern
bedanken, die zum Gelingen
des Festgottesdienstes zu
unserer Goldhochzeit beigetragen
haben. Danken möchten wir
auch für die Glückwünsche,
Geschenke und Aufmerksamkeiten!
Hildegard
und
Heinz Verheyen |
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Musik und Gottesdienst am 17.02. in Eupen:
J. S. Bach: Sonate A-dur für Violine und obligates Cembalo, und
Arcangelo Corelli: La Folia Variatione. M. Gotzen Violine, J. Fleu Cembalo
Sonntag 17.02. Konzert um 16.00 Uhr
in der Friedenskirche,
Orgel Konzert mit H. G. Reinertz, er spielt den Orgelzyklus: Via
crucis des schwedischen Komponisten Hilding Carlsson. Der Komponist hat in
diesem Werk versucht, die Stationen des Kreuzweges musikalisch
darzustellen, sowohl formal als auch gefühlsmäßig. Carlsson ist in
Skandinavien ein gefragter Komponist und ein Dirigent. Dieses ist das
erste Konzert einer zweiteiligen Reihe mit dem Thema der skandinavischen
Musik zur Passion. Das zweite Konzert dieser Reihe bestreitet J. Fleu. Er
spielt am 16.03. (Palmsonntag) den Zyklus „Die sieben letzten Worte“ des
dänischen Komponisten Otto Malling.

Am 02. März 2008
um 10.40 Uhr in der Friedenskirche Eupen
Musik Plus Gottesdienst:
An diesem Sonntag ist das Blechbläser Ensemble des Kirchenkreises Jüllich
zu Gast. Es wird zusammen mit J. Fleu Choralgebundene und freie
Kompositionen für Blechbläser und Orgel aufführen. Die Choralgebundenen
Werke sind alles Lieder von Paul Gerhard.
Ganz herzliche Einladung! |

GÜNTER GÖRING
1957 - 1964
„Wir haben der
Zeitschrift den Namen „Die Brücke“ gegeben aus der Überzeugung heraus,
dass ein Evangelisches Monatsblatt in einer Diasporagemeinde gerade diese
Aufgabe hat: Brücke zu sein. Eine Brücke von dem Gott her, der mit seinem
Wort, durch seinen Sohn den Menschen anredet. Darum stellen wir obenan die
Frage nach Gottes Wort, werden uns immer neu bemühen, es zu verstehen und
auszulegen. Von diesem Wort wollen wir die Antwort erwarten auf die
Fragen, die uns bewegen, welcherart sie auch seien. Einen Brückenschlag
wollen wir aber auch unternehmen zu all denen, welche verstreut im Lande
wohnen und Glieder unserer Gemeinde sind. Wir können uns nur sehr selten
sehen und uns noch seltener einmal alle miteinander versammeln.“
Aus dem
Vorwort zur ersten Ausgabe im Februar 1958 von Günter Göring.
Foto von
1961.
WOLFGANG
REHBEIN
1964 - 1967
Und jeden Monat
geben wir eine Gemeindezeitung heraus, die heißt „BRÜCKE“, sagte mit
Günter Göring. Auf Mont Rigi war das, wo er meine Frau und mich bei
unserem zweiten Gespräch wegen der Bewerbung davon überzeugte, dass unsere
Zukunft Eupen - Neu Moresnet heißt. In einer Zeit, als ich als rheinischer
Pfarrer noch nicht mal daran gedacht hatte, eine Gemeindezeitung zu
planen, hat mich seine Initiative sehr beeindruckt.
Als ich die
Arbeit dann übernahm, war die BRÜCKE schon sieben Jahre alt! Gerne
erinnern wir uns daran, dass meine Frau Inge sich so einbringen konnte mit
ihrer künstlerischen Begabung. Die Originaldruckvorlagen ihrer
Linolschnitte haben wir bis heute aufbewahrt. Und wir haben sie in diesen
Tagen noch mal zur Hand genommen. Und dann erinnere ich mich gerne an die
Zusammenarbeit mit den Gemeinden deutscher Sprache in Brüssel, Lüttich,
Antwerpen und in der Borinage - eben die „BRÜCKE“!
Foto von 2005
ROLF
LANDER
1968 - 1971
Als ich im
Februar 68 die Redaktion für dreieinhalb Jahre übernommen habe, tat ich
dies aus Pflichtgefühl und weil Not am Mann war. Für mich war die Brücke,
damals wie heute, ein lebensnotwendiges Mittel um den Zusammenhalt der
Gemeinde zu gewährleisten und ihr als Sprachrohr und Informationsblatt zu
dienen. Mit der Zeit wurde es mir sogar eine Freude mich etwas
schriftstellerisch zu betätigen und interessante Artikel aus nah und fern
zusammen zu suchen. Neben den zwölf Leitartikeln die ich selber
geschrieben habe, konnte ich der Leserschaft eine Reihe von Themen mit
damals schon brisantem Inhalt präsentieren: "Die Prophetie wird
Geschichte", die Debatten zur Tauffrage oder die Polemik um die
Frauenordination. Nun freue ich mich, dass die Brücke sich aus dem
Teenageralter zu meiner Zeit, in eine temperamentvolle, hübsche und etwas
fülliger gewordene Dame entwickelt hat (es heißt ja "die" Brücke). So Gott
will, und diesmal als schon etwas älterer Herr, hoffe ihr auch in Zukunft
noch einige Dienste erweisen zu können.
Foto von 2005
HANS-RUEDI
AMANN
1971 - 1982
Anfang der 70er
Jahre verteuerten sich die Druckkosten so sehr, dass Verwaltungsrat und
Presbyterium sich überlegten, die Herausgabe der „Brücke“ zu beenden.
Heftige Diskussionen folgten, und nach intensivem Suchen konnte Herr
Lander mit der Druckerei J. Aldenhoff in Gemmenich eine günstige Lösung
finden. Zudem leisteten wir als verantwortliche Herausgeber der „Brücke“
fortan unseren Beitrag zur Kostensenkung, indem wir jeweils ein
druckfertiges Manuskript erstellten und termingemäß zum Drucker brachten.
Dank der vielen einsatzfreudigen Mitarbeiter, ist die „Brücke“ nun 50
Jahre alt geworden.
HERZLICHEN
GLÜCKWUNSCH.
Pfarrer Hans-Ruedi Amann
Foto von 1982
WILHELM
FLÜCKIGER
1982 - 1983
Gelobt sei der
Herr täglich. Gott legt uns eine Last auf; aber er hilft uns auch (Psalm
68.20).
In einer ganz
besonderen Weise durften wir diese Aussage erfahren, als Pfr. Amann im
Juli 1982 die Gemeinde verließ. Damals lastete eine sehr große Aufgabe und
Verantwortung auf uns. Neben dem Religionsunterricht galt es, die
Gottesdienste sowie alle anderen Aktivitäten der Gemeinde zu planen und zu
organisieren. Wo niemand gefunden wurde, wurde selber Hand angelegt. Das
war nicht einfach. Bei der Gestaltung und dem Versand der Brücke hat
Rosmarie viel mitgeholfen. Allen freiwilligen Helfern, die uns damals
unterstützten, gilt ein herzliches Dankeschön. Doch vor allem wollen wir
Gott danken, der uns in dieser schweren Zeit durchgetragen hat. Durch
seine Leitung haben wir in Axel Fabian einen guten Nachfolger gefunden dem
wir im November 1983 die Verantwortung übergeben konnten.
R.
& W. Flückiger
Foto von 1994
AXEL
FABIAN
1983 - 1988
Herzlichen
Glückwunsch zum Jubiläum der „Brücke“. Spontane Erinnerungen während
meiner Amtszeit: Zuerst erfolgte das Gestalten und die Suche der Texte
bzw. Angaben. Anschließend das gemeinsame Falten mit Fr. Janssen, Fr.
Peißen und Hr. und Fr. Flückiger im Gemeindesaal.
Aktuelle
Nachrichten aus der belgischen Kirche wurden von Rolf Lander verfasst.
Während diesen Jahren wurde das „Brücke-Symbol“ verändert. Sogar ein
Wettbewerb wurde ausgeschrieben, den ein junger Mann gewann. Auch die
„Buchseite“ gestaltet von Fr. Vogel folgte in dieser Zeit.
Wie wichtig war
doch für die Gemeindemitglieder die letzte Seite mit den Angaben unter
„Freud und Leid“! Eine besondere Erinnerung sind auch die Fahrten zur
Druckerei nach Gemmenich zu Hr. Aldenhoff, welche häufig in letzter Minute
statt fanden.
Foto von 2005

JÜRGEN ULLMANN
1989 - 2004
Von Februar
1989 bis August 2004 war ich der verantwortlicher Herausgeber der BRÜCKE.
Die technischen Möglichkeiten waren am Anfang noch sehr gering. In den
ersten Jahren schrieb ich die Texte mit einem C64, dem Vorläufer des
heutigen PC. Die mit einem Nadeldrucker ausgedruckten Texte brachte ich
zusammen mit Fotos und Bildern zur Druckerei Aldenhoff in Gemmenich. Dort
wurden die Texte erneut abgeschrieben und die Bilder hinzugefügt. Die
Gestaltung der Seiten übernahm Herr Aldenhoff selbst. Wenn die fertigen
BRÜCKEN von der Druckerei abgeholt worden waren, wurden sie während der
Bibelstunde gefaltet und mit Banderolen versehen, auf die wir die
Adressenetiketten und die Briefmarken klebten. Unser Küster, Herr Janssen,
brachte sie dann zur Post. Im Laufe der Jahre wurde durch den technischen
Fortschritt die Prozedur erleichtert. Nach und nach kaufte ich mir neue
Geräte: einen leistungsfähigen PC mit einem Tintenstrahldrucker, Scanner,
Digitalkamera, CD-Brenner. Viele Stunden verbrachte ich damit, mich in ein
Publisher-Programm einzuarbeiten, mit dem ich das Layout der BRÜCKE selbst
gestalten konnte. Ich fand es spannend, die Möglichkeiten des digitale
Zeitalters nach und nach kennen zu lernen und anzuwenden. Es war für mich
schon fast ein historischer Augenblick, als ich die erste druckfertige
BRÜCKE, auf eine CD gebrannt, in der Druckerei abliefern konnte, wo sie
Herr Aldenhoff direkt auf seinen PC übernehmen und in professioneller
Qualität ausdrucken konnte.
Pfr. Jürgen Ullmann
Foto von 1994
MARTIN
SCHULER
2004
Als im Jahr 2004 Pfarrer Jürgen Ullmann in den
Schuldienst wechselte, wurde mir die Aufgabe übertragen, die Brücke
herauszugeben. Bis her arbeitete mein Kollege die Brücke von der
Konzeption über den Inhalt bis hin zum Layout selbständig aus. Mir
hingegen war wichtig, dass die Aufgabe des Gemeindebriefes auf mehrere
Schultern verteilt wurde, dass sich also eine ganze Gruppe um die Brücke
kümmern sollte. Eine Gruppe bildete sich, die Ideen wurden gesammelt, und
die Brücke wurde ähnlich wie ein Haus renoviert, umgebaut und angebaut.
Die Seitenzahl verdoppelte sich. Bedingt durch meine Krankheit im Jahr
2006 und durch den Stress, den die Herausgabe einer Zeitung mit sich
bringt, gab ich die Verantwortung der Brücke in andere Hände.
An unserem Gemeindebrief ist mir nach wie vor
wichtig, dass er eine Brücke bilden soll zwischen dem Kern des
Gemeindelebens einerseits und denjenigen, die zwar unserer Gemeinde
angehören, aber nicht am Gemeindeleben beteiligt sind andererseits, so
dass sie nicht ganz die Verbindung zur Kirche verlieren. Schön ist es
auch, wenn wir viele Freunde unserer Gemeinde, die auch etwas weiter weg
wohnen, mit der Brücke grüßen können.
Foto von 2004
GERTIE &
HERIBERT SCHMIDBAUER
2004 - 2007
...September
2004: Wir übernehmen die Arbeiten „rund“ um die Brücke. Wesentliche
Veränderungen: ein Team ist für die Redaktionsarbeiten zuständig. Folgende
Personen arbeiten mit: M. Schuler, J. Fleu, R. Nyssen, G.
& H. Schmidbauer, U. Knittel. Der Umfang der
Brücke wird auf 8 Seiten erweitert.
.... Februar
2006: Sabine Plumanns entwirft ein neues Logo, das auch gut angenommen
wird. Personell verändert sich, dass M. Schuler den Bereich Herausgeber an
K. Wolf abgibt, K. Hilpert arbeitet teilweise im Redaktionsteam mit. Für
uns persönlich fällt im Herbst 2006 die Entscheidung, den gesamten Bereich
abzugeben da wir vermehrt private Betreuungsaufgaben übernehmen. Eine
interessante, spannende Zeit ist im Mai 2007 beendet, letzte Ausgabe unter
unserer Regie.
G.
& H. Schmidbauer
Foto von 2005

Hans Thom
ab 2007
Als ich im Juni 2007, einem Aufruf in der Brücke folgend, zum
redaktionellen Leiter berufen wurde, war ich erstaunt, wie kreativ und
vielseitig das BRÜCKE – Team war (und es bis heute geblieben ist) und wie
gut die Abläufe eingespielt und die Aufgaben verteilt waren. Gemeinsam
haben wir unsere redaktionellen Arbeiten optimiert, indem wir ein
internetbasiertes Redaktionsforum einrichteten, in welchem jeder Artikel
eingestellt und dann von allen Forumsmitgliedern diskutiert und korrigiert
wird, bevor er druckreif ist. Zu den Neuerungen zählt auch die im Juli
2007 erstmals erschienene Kolumne „Stein des Anstoßes“, die in der
Gemeinde für viel Diskussionsstoff sorgte. Seit November wird die BRÜCKE
alle zwei Monate durch eine Jugendseite bereichert, die von den
Jungredakteurinnen Nina und Jana betreut wird. Zum Ende des Jahres 2007
haben wir die Auflagenzahl der BRÜCKE auf 650 Stück erhöht. Wir danken
allen Lesern, dass sie treue BRÜCKE – Leser sind. Wir hoffen, dass es uns
weiterhin gelingen wird, die vielen Möglichkeiten, die das Wort BRÜCKE in
sich vereint, zu Papier zu bringen und damit nicht nur die Stärkung
unserer Diasporagemeinde zu bewirken, sondern auch den ökumenischen
Brückenschlag zu anderen Gläubigen zu üben. Vielleicht stimmt es ja, die
Menschen bauen oft zu viele Mauern und zu wenig Brücken. Nun, hier ist
eine Brücke, die wir bauen!
Hans Thom
Foto von 2007
KLAUS
WOLF
Vielleicht
kennt ja der eine oder andere den folgenden Spruch: Die Geschichte soll
nicht das Gedächtnis beschweren, sondern den Verstand erleuchten.
Auch eine
christliche Gemeinde ist vor Fehlern nicht geschützt. Damit Fehler sich
aber nicht wiederholen und wir aus Fehlern lernen können, ist es wichtig,
die eigene Geschichte zu kennen. Dies war der Grund für mich, alle
Brückeausgaben (ab Januar/Februar 1958) und noch ältere Mitteilungsblätter
(ab Oktober 1946) ins Internet zu stellen. Sie finden Sie auf unserer
Homepage unter dem Link
http://www.ev-kirche-eupen-neumoresnet.org/brueckearchiv.htm. Tauchen
Sie doch einfach mal in unsere Geschichte ein. Sie ist nicht nur
lehrreich, sondern auch spannend und informativ.
Klaus Wolf
Foto von 2001 |
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Die
50er Jahre
Meine allerersten Gedanken gehen natürlich zurück auf „DAS“ Ereignis
schlechthin in unserer Kirchengemeinde, die sich damals noch „Evangelische
Kirchengemeinde Eupen-Neu-Moresnet-Malmédy-St.Vith“ nannte und der
damalige Pfarrer Günther Göring das Gemeindeblatt „Die Brücke“ aus der
Taufe hob.
Für mich selber war das Jahr 1958 auch von nicht geringer Bedeutung, denn
ich habe in diesem Jahr den Bund der Ehe geschlossen. Für unsere Gemeinde
ist dies nur insofern von Belang, da meine Frau eine Weile die Eupener
Jungschar geleitet hat; bis zu ihrer Pensionierung evangelischen
Religionsunterricht erteilte und zeitweise die Lehrerschaft im Distrikt
Lüttich vertreten hat.
1958 war auch das Jahr der internationalen Weltausstellung in Brüssel,
besser bekannt unter dem Namen „EXPO 58“. Das ganze Land fieberte im „Exporausch“,
und auch in Eupen gab es Fahnenschmuck, und den Bahnhof hatte man speziell
für dieses Ereignis renoviert.
Fast alle Länder und internationalen Organisationen, die Rang und Namen
hatten, waren mit einem Pavillon vertreten. So auch die Protestantischen
Kirchen mit einem Gemeinschaftsstand in der Größe
einer mittleren Kirche (siehe Foto).

In meiner Eigenschaft als Ansichtskartenverleger habe ich dort unter
anderem für diesen Pavillon eine Großbildkarte geliefert und konnte mit
dem Direktor, Pfarrer Fagel, recht gute und freundschaftliche Kontakte
knüpfen.
Einen bemerkenswerten Umbau verzeichnete man im Juni 1958 im Pfarrhaus in
Eupen, wo die Trennungsmauer zwischen den beiden Räumen im Parterre
abgebrochen und durch einen Rollladen ersetzt wurde. Da man diesen
Rollladen fast nie benutzt hat, wurde er bei einer späteren Renovierung
wieder entfernt.
Die Brücke kostete damals umgerechnet 1,80 Euro im Jahresabonnement und
wurde an ca. 260 Adressen versandt.
Rolf Lander
In den 50ziger Jahren fuhren wir mit der Jugendgruppe und Pfr. Höner nach
Brüssel zu einem Jugendtreffen. Zwei von unseren Jungen standen plötzlich
auf und verkündeten sehr weltmännisch:
„Wir gehen jetzt zum Speisewagen ein Bierchen trinken - bis gleich.“
Als die beiden nach längerer Zeit nicht mehr auftauchten, schickte mich
der Pfarrer, um nachzusehen, wo sie denn blieben. Im Speisewagen fand ich
sie nicht, und als ich etwas weiter ging, traute ich meinen Augen kaum: Da
waren die beiden in der Speisewagenküche am Spülen und Geschirr
abtrocknen. Nach der Frage:
„Was ist denn mit euch los?“
kam die etwas kleinlaute Antwort:
„Wir hatten uns ein Bier bestellt und der Kellner hat dann noch zwei
Stück Kuchen auf den Tisch gestellt. Den haben wir gegessen, weil wir
meinten, er gehöre zum Bier. Er war aber nicht einbegriffen, und wie es
ans Zahlen ging, hatten wir gerade genug fürs Bier. Als wir sagten, wir
gehen bei unseren Freunden vorne im Zug Geld holen, meinte der Kellner:
Das könnte euch wohl so passen und dann abhauen. Nichts da, es wird jetzt
erst abgearbeitet.“
Bei unserer Rückkehr war das Gelächter groß und unsere beiden Helden
bekamen ziemlich rote Ohren. Nun, die Sache mit dem Lippenstift betraf
mich selber. Neben mir saß ein großes etwas molliges Mädchen unserer
Gruppe. Sie hatte sich extra fein gemacht und trug tolle Nylonstrümpfe,
denn zu der Zeit gab es noch keine Jeans. Plötzlich, oh Graus lief eine
Laufmasche los, und geistesgegenwärtig schnappte sie sich ihren
Lippenstift, schmierte tüchtig davon an das Ende der Laufmasche, um sie so
zu stoppen, was auch gelang. Bei dem ganzen Gerüttel im Zug bin ich wohl
mit meiner Hose an ihr Bein gekommen. (bitte keine Hintergedanken) Als
meine Mutter mich bei meiner Rückkehr am Abend fragte:
„Wie kommt der Lippenstift an deine Hose?“
Da habe ich ihr natürlich wortgetreu erklärt, wie sich alles zugetragen
hatte. Aber so ein ungläubiges Gesicht habe ich bei meiner Mutter in
meinem ganzen Leben nie mehr gesehen.
Rolf Lander

Foto aus den 50iger Jahren: Überschwemmung vor der Friedenskirche in
Eupen.
ALS DIE GLOCKEN ELEKTRISCH WURDEN.
Im Mitteilungsblatt unserer Gemeinde vom Dezember 1951 ist Folgendes zu
lesen:
„Zu Versuchszwecken werden die Glocken der evangelischen Kirche
wahrscheinlich zu ungewohnter Stunde erklingen. Mögen wir uns dann darüber
freuen, wenn wir dann denken, dass man in unserer Kirche an der Arbeit
ist“.
Seit die evangelische Kirche in Eupen reparaturbedürftig ist, vermisst man
schmerzlich die mächtigen Glockentöne, die zum Gottesdienst rufen.
Irgendwie lauscht man nach ihrem Klang, der schon von weitem zum Kirchgang
ruft. Wie groß wird die Freude sein, wenn sie sonntags wieder rufen:
„Komm, komm, der Herr wartet auf dich, denn er will dich erquicken“. Nicht
immer konnte das Glockengeläut mit einem Knopfdruck in Gang gesetzt
werden. Im Gegenteil, es erforderte harten körperlichen Einsatz von Seiten
des Küsters an jedem Sonntagmorgen. Die dicken Seile, an denen mit aller
Kraft gezogen werden musste, waren noch lange in der Kirche zu sehen. Erst
in den fünfziger Jahren des vorigen Jahrhunderts hatte das Fitnesstraining
des jeweiligen Küsters ein Ende. Seine Erleichterung darüber kann man noch
nachvollziehen. Unter dem damaligen Pfarrer Höner wurden die Glocken der
Friedenskirche „elektrisch“. Natürlich freute sich – neben dem Küster-
auch die ganze Gemeinde. Das wurde dann gebührend gefeiert mit einem ganz
besonders festlichen Gottesdienst. Danach traf man sich im Pfarrhaus zu „
Speis und Trank“. Dankesreden wurden gehalten und Gebete gesprochen. Der
Kirchenchor hatte zu dieser Gelegenheit passende Lieder eingeübt und
erfreute alle. Die Frauengruppe übernahm natürlich „Speis und Trank“, die
Jugendgruppe hatte ein Theaterstück von Hans Sachs geprobt und spielte mit
Hingabe. Es war ein schöner, festlicher Tag, der lange in der Erinnerung
der Gemeinde geblieben ist.
RN
Die
60er Jahre
EIN GEMEINDEAUSFLUG MIT HINDERNISSEN
Schon früh am Morgen trafen zahlreiche Gemeindeglieder ein, um mit einem
Omnibus gemeinsam nach Antwerpen zu fahren. Alles lief zunächst nach Plan:
Zoobesuch, Besichtigung einer Diamantenschleiferei, Spaziergang an den
Quais des Hafens entlang. Einigen wurde es etwas mulmig zumute, als man
durch den Fußgängertunnel auf das andere Ufer der Schelde ging. Man hörte,
wie oben die Motoren der Schiffe röhrten. Als dann ein Gemeindeglied ein
Späßchen machte und augenzwinkernd sagte:
„Hoffentlich kratzen die nicht mit dem Rumpf an der Tunneldecke, sonst
wird es hier etwas feucht.“
Da lief eine Person, die diese Art von Humor nicht verstand, so schnell
sie konnte wieder nach draußen.
Müde setzte man sich gegen Abend wieder in den Bus und freute sich auf zu
Hause. Doch irgendwo mitten auf dem Land blieb der Bus stehen. Die Hälfte
der Gruppe entschloss sich, das nächste Dorf zu suchen, um von dort Hilfe
zu rufen und machte sich auf den Weg. Der andere Teil blieb müde im
dunklen Bus zurück. Irgendwann fand die erste Gruppe dann ein Dorf und
dort gab es sogar einen Busunternehmer mit einem nagelneuen Bus, der sich
bereit erklärte, die Eupener nach Hause zu bringen. Glücklich und
zufrieden stieg die Gruppe ein. Doch oh Schreck, als sie zum Bus kam, der
in Panne lag, fehlte die zweite Gruppe. Entsetzt rief eine Teilnehmerin:
„Wo ist mein Mann?“ Man fand sie schließlich auf einer
Polizeiwache. Zufällig war Polizei vorbeigekommen, die misstrauisch
geworden, den Rest der Gruppe mitnahm.
Schließlich kam man gegen 2.30 Uhr in der Frühe in Eupen an der Kirche an.
Die
70er Jahre
TRADITIONELLE UND MODERNE KÜCHE
Eine große Gruppe aus Brüssel hatte sich angemeldet, um anlässlich eines
Ausfluges die Schwestergemeinde in Eupen zu besuchen. Man beschloss, die
Leute mit einer leckeren Gemüsesuppe zu beköstigen. Einige Frauen taten
sich am Vortag zusammen. Man holte vom Metzger Knochen, die ausgekocht
wurden, putzte und schnippelte liebevoll Möhren, Kohlrabi und sonstiges
Gemüse klein, kochte es und beim Probieren stellte man fest, dass man
wirklich eine leckere Gemüsesuppe gekocht hatte, mit der man sich nicht
blamierte. Doch die folgende Nacht war gewittrig und schwül, die leckere
Suppe begann zu gären und war bis zum Morgen ungenießbar geworden.
Nun war guter Rat teuer. Was tun, ohne Suppe?
Kurzerhand fragte man alle Bekannten, ob jemand irgend etwas für eine
Suppe spenden konnte. Aus unterschiedlichen Küchen einiger Gemeindeglieder
wurden Suppenpäckchen mit allerlei verschiedenen Geschmacksrichtungen
gespendet.
Jemand opferte eine Büchse mit Würstchen. All das rührte man zusammen und
erhitzte es.
Fazit: Die Brüsseler beim Abschied: „Das war aber eine leckere Suppe.
Noch nie aßen wir solch eine leckere Suppe. Gibt es dafür ein Rezept?“
WOHIN MIT DEM BAUSCHUTT?
In den 70er Jahren formierte sich der Frauenkreis neu. Eine Gruppe mit
jüngeren Frauen wollte die Finanzen der Gemeinde durch Verkauf von
Basteleien verbessern.
Das Startkapital in Höhe von 500 bef. (also ca. 12,50 Euro) erhielt man
durch eine Spende von Metzgerei Krott: ein gekochtes Schweineschwänzchen.
Man organisierte eine Verlosung, und der erste und einzige Preis war
dieses leckere Schwänzchen. Nun brauchten die Frauen nur noch einen
geeigneten Raum. Zwei Räume in dem kleinen Nachbarhaus (Hookstraße. 38)
standen leer. Aber jeder für sich war zu winzig. Also beschloss man, aus
zwei Zimmern ein größeres zu machen. Vier bis sechs Frauen nahmen
tatkräftig Hämmer in die Hand und klopften die trennende Mauer klein. Aber
oh weh: wohin mit dem Bauschutt? Eine Baustelle auf der gegenüberliegenden
Seite der Straße brachte die Lösung. Heimlich, wenn es dunkel geworden
war, trug man den Schutt Tüte für Tüte hinweg und man war den Mauerrest
los.
Nun musste nur noch tapeziert werden, und der neue Raum wurde in der
Karnevalszeit bei Heringsalat und Brötchen in jahreszeitlicher Verkleidung
gefeiert. Es gab nur noch ein Problem vorneweg. Man hatte den Ofen zu heiß
geschürt, so dass die Wand mit nassen Putzlappen wieder gekühlt werden
musste.
Die
80er Jahre
DER KÜSTER BLEIBT IM TURM STECKEN
Bekanntlich ist ja der Turm der Johanneskirche in Neu-Moresnet sehr klein
und beschaulich. Die beiden Glocken darin füllen fast den ganzen Platz
aus. Aber auch Glocken wollen gepflegt sein. Einmal mussten sie neu
gestrichen werden.
Der Eupener Küster leistete bereitwillig dem Kelmiser Küster Amtshilfe. Er
kroch in den kleinen Turm und strich fein säuberlich mit Menningfarbe die
alte Glocke. Als er damit fertig war, wollte er wieder nach unten steigen,
doch nun steckte er fest. Beim besten Willen kam er nicht mehr weiter.
Schließlich kam ihm der geniale Gedanke, alles abzulegen, was ihn dick
machte. Er begann mit der Jacke, dann folgten Hemd, Hose und Unterhemd.
Fast in Adamstracht stand er glücklich und befreit dann unten.
Die
90er Jahre
EIN KAMEL IN DER KIRCHE
In den 90iger Jahren hielt eine große Erfindung Einzug in die Gemeinde.
Die Luxuslimousine unter den Küchengeräten, ein Alleskönner in der Küche.
Der Thermomix.
Die Helferinnen für den Kindergottesdienst träumten schon lange davon,
einmal für die Kinder eine richtig große Weihnachtskrippe zu erschaffen.
Und man stellte fest, dass man mit dem Thermomix auch hervorragend gutes
Pappmaschee herstellen konnte. Nun röhrte die Maschine im Eupener
Pfarrhaus bis ein Esel, ein Schaf, Maria und Joseph und sogar auch ein
großes Kamel erschaffen war.
Man malte die Figuren an und stellte sie in der Adventszeit in der Kirche
auf.
Manche Besucher, die im Halbdunkel die Kirche betraten, erschraken.
„Huch, wie kommt ein Kamel in die Kirche.“
Die
2000er Jahre
EINBRUCH IM PFARRHAUS
Wenn sich Gruppen im Pfarrhaus treffen, bleibt die Tür meist ein wenig
geöffnet stehen, bis alle sich eingefunden haben. So auch kürzlich, als
das Brückeredaktionsteam sich treffen wollte. Ein fremder Mann betrat das
Pfarrhaus, blickte in den Pfarrsaal, grüßte Rosi Nyssen, die bereits auf
die anderen wartete und verschwand wieder.
Im Dunkeln schlich er sich in die Pfarrwohnung und suchte in den Schränken
nach Wertgegenständen. Nichts ahnend ging Frau Tomczak nach oben und
ertappte den Dieb. Sie rief ihren Mann zur Hilfe. Der hielt ihn fest, bis
die Polizei eintraf und ihn festnahm.
INTERVIEWS MIT EHEMALIGEN KONFIRMANDEN
INTERVIEW MIT ROLF LANDER
Mia und Diana: Herr Lander, es ist ja schon eine Weile her seit Sie
zur Konfirmation gegangen sind, wann war das denn?
HL: In der Tat sehr lange, und zwar zu Pfingsten 1951. Wir waren damals zu
sechst, ein außergewöhnlich starker Jahrgang, sonst war es schon mal ein
Konfirmand oder zwei, es gab auch Jahre ohne einen einzigen Konfirmanden.
Mia und Diana: Wie ging das damals vor sich?
HL: Wir mussten vor dem Presbyterium einige Tage vorher eine mündliche
Prüfung ablegen. Wir hatten aber alle nicht viel gelernt, und es war eine
mittlere Blamage. Wir bekamen alle rote Köpfe, inklusive Pfarrer, und als
der Kirchmeister Herr Scholten meinte, lassen wir es mal dabei bewenden,
viel uns allen ein Stein vom Herzen.
Mia und Diana: Und die Konfirmation selber, war das anders als
heute?
HL: Nun, es gab eigentlich keinen großen Unterschied zu der Form von
heute, außer natürlich der Kleidermode. Jeans waren noch nicht erfunden,
wir Jungens erschienen im neuen Anzug mit langen Hosen und Schlips, das
Haar voll Brillantine und die Mädchen meist im schwarzen Samtkleid mit
Dauerwellen und den ersten Nylonstrümpfen. Alles war sehr feierlich, wir
gingen einzeln vor den Altar, knieten nieder, wurden eingesegnet und
bekamen ein Bild mit einem Konfirmationsspruch. Es war eine
Federzeichnung, die Kreuzigungsszene von Dürer, und kein so buntes
modernes Bild wie heute.
Auch erwartete ich damals, dass etwas ganz „Heiliges“ geschehen würde,
aber es passierte überhaupt nichts. Erst zwei Jahre später habe ich als
Gast in Lüttich an einer Konfirmation teilgenommen. Dort habe ich mich
dann für den Glauben und ein Leben mit unserem Herrn entschieden.
Mia und Diana: Feierten Sie mit Ihrer Familie zu Hause?
HL: Nein, wir waren mit der ganzen Familie in einem Restaurant im Venn.
Ein alter Onkel sagte nach dem Essen: „Der Jung ist jetzt konfirmiert, da
kann er auch mal ne anständige Zigarre rauchen“. Ich bekam ein enormes
Exemplar verpasst, und der Onkel meinte, ich müsste kräftig daran ziehen,
damit sie nicht ausgeht.
Mein Vater fing an zu schimpfen und meine Mutter fiel fast in Ohnmacht,
nur die Oma freute sich, dass endlich was passieren würde. Nach einigem
Paffen und Ziehen wurde es mir gelb und grün vor den Augen, und ich rannte
an die frische Luft. Etwas beschämt kam ich nach einer Weile wieder ins
Lokal; zum Glück sagte keiner was. Aber von diesem Tag an wurde ich
zeitlebens aktiver Nichtraucher, was ich meinem alten weisen Onkel
verdanke.
Mia und Diana: Vielen Dank Herr Lander für dieses Interview.
Mia und Diana
INTERVIEW MIT HORST KEMPER
Nina und Jana: Herr Kemper, in welchem Jahr war denn Ihre
Konfirmation?
H. Kemper: Ich habe meine Konfirmation im Jahre 1968 gemacht.
Nina und Jana: Wie viele Konfirmanden waren Sie?
H. Kemper: Wir waren ungefähr zwanzig Konfirmanden.
Nina und Jana: Was fanden Sie an Ihrer Konfirmandenzeit besonders
schön?
H. Kemper: Es war eine sehr schöne und intensive Zeit, in der wir als
Jugendliche viel Spaß hatten.
Nina und Jana: Haben Sie Ihrem Pfarrer auch manchmal Streiche
gespielt?
H. Kemper: Nein, das war nicht möglich, da unser Pfarrer nach kurzer Zeit
nach Deutschland gegangen ist und wir einen Hilfspfarrer bekommen haben.
Nina und Jana: Wie oft mussten Sie zum Gottesdienst?
H. Kemper: Eigentlich jeden Sonntag.
Nina und Jana: Vielen Dank Herr Kemper für dieses Gespräch.
Nina und Jana
INTERVIEW MIT CHRISTA SCHNEIDER
Nina und Jana: Frau Schneider, in welchem Jahr war denn Ihre
Konfirmation?
Fr. Schneider: Das war im Jahr 1961.
Nina und Jana: Wie viele Konfirmanden waren Sie?
Fr. Schneider: Wir waren vier.
Nina und Jana: Was fanden Sie an Ihrer Konfirmandenzeit besonders
schön?
Fr. Schneider: Wir haben viel von der Bibel und dem Katechismus gelernt.
Wovon ich auch wenig vergessen habe und, dass wir uns jede Woche getroffen
haben.
Nina und Jana: Was mussten Sie damals auswendig können?
Fr. Schneider: Den ganzen Katechismus von Martin Luther, Psalmen, die
Liturgie vom Gottesdienst, und am Ende hatten wir dann eine Prüfung.
Nina und Jana: Was bedeutete die Konfirmation damals für Sie?
Fr. Schneider: Ich habe meine Beziehung zu Gott gefestigt, mich vor der
Gemeinde bekehrt und während der Konfirmandenzeit mein Leben an Gott
übergeben.
Nina und Jana: Vielen Dank, dass Sie unsere Fragen beantwortet
haben.
Nina und Jana |
Das neue Brücke-Logo

Ecole Supérieur des Arts
Saint-Luc Liège,
Oktober 2005.
Es ist Freitag Nachmittag und wie an „fast“ jedem Freitag Nachmittag
in diesem Jahr, sitze ich im Druck-Unterricht von Monsieur Huls.
Der Kurs ist lang, schwerverdaulich, aber nicht uninteressant!
 |
|
Februar'06 - Die Erstausgabe mit
neuem Brücke-Layout |
|
Na ja... genug der Einleitung, ich soll schließlich noch etwas zu unserem
neuen Logo erzählen! Aber genau an jenem Freitag Nachmittag, in diesem
feuchten Klassenraum, entstand im Rahmen eines Uni-Projekts, die Idee zum
neuem Brücke-Logo und Layout.
Ich könnte nun viel herum philosophieren, welche symbolische Bedeutung der
geschwungene Schriftzug der Brücke hat oder andere Elemente des Logos.
Aber das, was ich zu diesem Zeitpunkt erreichen wollte, war das Ziel, das
Logo sowie das gesamte Layout klarer, strukturierter und dennoch lebhaft
zu gestalten.
Die Idee war es, den Gemeindebrief ins 21. Jahrhundert zu bringen, und
das, ohne den ursprünglichen Charakter der Brücke zu verletzen. Ich hoffe,
dies ist mir damals gelungen!
Mit freundlichen Grüßen
Eure Layoutin Sabine
300 jähriges Jubiläum
Unsere Gemeinde feierte im Jahr 2007 die 300 Jahre des evangelischen
Pfarrhauses in Eupen. Das altehrwürdige, historische Pfarrhaus an der
Hookstraße mit dem kleinen Vorgarten ist nicht nur der Wohnsitz und
Arbeitsplatz des Eupener Pfarrers, sondern auch ein Treffpunk für alle
Gemeindemitglieder und Freunde der Gemeinde. Da dieses Pfarrhaus ein
offenes Haus für alle Menschen sein will, gab es im letzten Jahr für alle
Interessierten die Möglichkeit, an der Ausstellung im Pfarrhaus
teilzunehmen.

Prof. Dr. A. Minke, der sich intensiv mit der Geschichte der evangelischen
und katholischen Christen in Eupen befasst hat, hat einen Ausbauplan des
alten Pfarrhauses, mehrere Handschriften, wie auch alte Karten und Bibeln
aus dem Staatsarchiv zusammengetragen.
Auf
den Ausstellungswänden konnte man seine wertvolle Arbeit zur Geschichte
des Protestantismus in Eupen während sechs Wochen bewundern, und auf die
Fragen aller Interessierten ging er am 20. Oktober während der Führung
durch die beiden Pfarrhäuser (evangelisch und katholisch) ein.

Auch die Geschichte zum Ursprung und zur Überlieferung der Bibel bis in
die heutige Zeit, wurde auf der 3. Etage unseres Pfarrhauses ausführlich
beschrieben. In mehreren Glasvitrinen im Gemeindesaal waren viele
Originaldokumente zu bewundern, und auf der 3. Etage konnte man in den
alten Bibeln selber nachforschen.
Missionale 2008
Zwischen 3000
und 4000 Menschen kommen alljährlich im Frühjahr in der Köln-Messe
zusammen: Menschen aus ganz unterschiedlichen Kirchen und Freikirchen,
Gemeinden, Gruppen und Kreisen. „Ermutigung zu missionarischer
Gemeindearbeit“ ist das Generalthema: Also Ermutigung dazu, die Frohe
Botschaft von der freien Gnade Gottes auszurichten an alles Volk.
Missionale will Mut machen und Anregungen geben, Menschen einzuladen und
zu gewinnen für die Sache mit Gott. Seit mehr als einem Vierteljahrhundert
gibt es Missionale. Zu Beginn wird gemeinsam gesungen und bei einer
Bibelarbeit auf Gottes Wort gehört (Stunde der Besinnung). Nach einem
Kaffeetrinken (Stunde der Begegnung) laden verschiedene Seminare und
Workshops zu einer Tiefenbohrung im Bereich des christlichen
Glaubens ein (Stunde der Ermutigung). Ein gemeinsamer Gottesdienst
schließt den Tag ab.
Parallel zum
Programm für die Erwachsenen gibt es seit einigen Jahren einen Kinder- und
einen Jugendtreff. Das Programm wird vorbereitet und verantwortet von
einem ehrenamtlichen Trägerkreis. Missionale lebt von der Unterstützung
vieler freiwilliger Helferinnen und Helfer - auch von der Unterstützung
durch Spenden. 2008 steht das Treffen von Christen aus Kirchen und
Freikirchen unter dem Motto „geliebt“.
Neben einem
Gottesdienst wird es wieder zahlreiche Angebote geben.
Ein Bus fährt
in Kelmis, am Samstag den 23. Februar 08, um 10.30 Uhr in der Nähe vom
Pfarrhaus los. In Eupen ist um 11.00 Uhr Abfahrt beim Werthplatz. Der
Unkostenbeitrag für die Busfahrt beträgt 15.00 Euro für Erwachsene und
5.00 Euro für Jugendliche.
Mehr Infos gibt es unter:
http://www.ekir.de/missionale/ |
Stein
des Anstoßes
WÜRSTE IN DER FASTENZEIT oder SIEBEN
WOCHEN OHNE?
Die
Daten sind immer noch klar, seit mehr als 1000 Jahren. Aschermittwoch
punkt Mitternacht beginnt die Fastenzeit und endet nach 46 Tagen am
Ostersamstag um 18 Uhr.
Und
auch die Spielregeln sind klar: in dieser Zeit gibt’s nur eine volle
Mahlzeit am Tag und vielleicht noch zwei kleine Stärkungen. In der
gesteigerten Form können die Frommen auch abstinent leben ohne Alkohol und
Fleisch und der Superlativ ist der Verzicht auf Sex. Längst verstaubt,
überholt, reformiert werden Sie jetzt vielleicht sagen. Das ist doch schon
seit fast 500 Jahren kein Thema mehr für uns Protestanten.
Erinnern wir uns: Am 9. März 1522 findet im Haus des Buchdruckers
Christoph Froschauer ein demonstratives Wurstessen statt, demonstrativ,
weil Wurst in der Fastenzeit gegessen wurde. Damals wurden zwei
geräucherte Würste klein geschnitten und unter die anwesenden Bürger von
Zürich verteilt. Diesem ersten Verstoß gegen das Fastengebot folgten in
den darauf folgenden Tagen weitere. Das löste einen Sturm der Entrüstung
aus, dem der Reformator Huldrych (Ulrich) Zwingli wenige Tage deutlich
entgegen tritt. Er schrieb: Von allen menschlichen Geboten und Ordnungen
sind die Christenmenschen freigestellt, menschlichen Geboten ist nicht
unbedingter Gehorsam zu leisten. Weil das Fastengebot keine göttliche
Autorität hat, muss man dem Fastengebot keine Folge leisten. Dürfen wir
Protestanten nun beim Fasten mitmachen, oder nicht?
Kurz
und einfach gesagt: Willst du gerne fasten, dann tue es! Willst du dabei
z.B. auf Fleisch verzichten, dann iss auch kein Fleisch! Lass aber jedem
Christen die freie Wahl! Martin Luther zum Beispiel hat gefastet, das
Fasten als „Gutes Werk“ aber abgelehnt: Der Mensch werde nicht durch das
Fasten angenehm bei Gott, sondern allein durch die Gnade und allein durch
den Glauben. Trotz allem hat das Fasten in den letzten Jahren bei vielen
eine neue Qualität gewonnen. Sei es nun als freiwillige spirituelle
Erfahrung oder als gesundheitsförderndes Heilfasten. Seitens der
evangelischen Kirche wird in diesem Jahr wieder an die 1983 geborene
Aktion „Sieben Wochen Ohne“ erinnert. Ganz in der Tradition der Wurstesser
von Zürich ist das diesjährige Motto der Aktion provokativ, es lautet
„Verschwendung – 7 Wochen ohne Geiz“. Fasten Sie und verschwenden Sie Zeit
an Ihre Freunde, verschwenden Sie Ihr Geld für eine gute Sache,
verschwenden Sie Liebe, genießen Sie, bleiben Sie genießbar. „7 Wochen
Ohne“ – das heißt: eingeschliffene Gewohnheiten zu durchbrechen, die
Routine des Alltags zu hinterfragen, seinem Leben möglicherweise eine neue
Wendung zu geben oder auch nur wieder zu entdecken, worauf es ankommt.
Liebe
Gemeinde, ich denke mit diesem Verständnis vom Fasten werden wir zu wahren
BRÜCKE(n)bauern.
HT

Als
sich acht junge und jung gebliebene Christen aus Eupen am frühen Morgen
des 1. Dezembers 2007 mit Dutzenden anderen Christen aus der Provinz
Lüttich in Verviers trafen, um gemeinsam eine Glaubensreise zu
unternehmen, spürte man eine erwartungsvolle Atmosphäre.
Nach
einer achtstündigen Fahrt hatten wir unser Ziel, das kleine Dorf Taizé in
Frankreich, erreicht, um die nächsten drei Tage mit etwa dreitausend
jungen Menschen aus ganz Europa an diesem Ort der Begegnung und Besinnung
zu verbringen. Gegründet wurde dieser Ort nach dem Zweiten Weltkrieg von
Frère Roger als erster eheloser protestantischer Männerorden. Er wird bis
heute von seinen Mitbrüdern geleitet, die aus den katholischen,
anglikanischen und verschiedenen evangelischen Kirchen stammen.
Das
ganze Jahr über sind dort Jugendliche aller Konfessionen (auch viele
orthodoxe Christen) anzutreffen, die miteinander die Gottesdienste feiern,
über den christlichen Glauben diskutieren und sich einfach an der
Begegnung der Menschen aus aller Welt erfreuen.
Was
Taizé, unter anderem, in der Welt bekannt gemacht hat, sind die schnell
und leicht zu erlernenden, sich immer wiederholenden Lieder. Die
Gebetsstunden (dreimal am Tag) und Gottesdienste (freitags zur Erinnerung
an den Tod Christi und sonntags zur Erinnerung an die Auferstehung des
Herrn) werden dort hauptsächlich singend verbracht. Die Sprachen der
Lieder sind so vielfältig wie die Länder, aus denen die Jugendlichen
kommen. Also nicht nur Englisch, sondern auch Deutsch, Französisch,
Italienisch, Spanisch, Portugiesisch, Polnisch……….
D. Tomczak |
Wir
haben gefragt: Was ist die Brücke für Sie?
Die
Presbyter: ... Sprachrohr der Gemeinde ... Die Brücke ist für mich
eine Begleitung durch den Tag. Die Monatssprüche auf der Titelseite
begleiten mich den ganzen Monat über.
Bibelkreis: ... eine Informationsquelle bzgl. Terminen, aber auch eine
Plattform, Wissenswertes aus der christlichen Welt weiterzugeben.
Unsere „Ausländer“ (Brasilien): Vielen Dank für Euch und der
Gemeinde, dass wir über die Brücke immer auf dem Laufenden gehalten
werden. Auch ist jede Ausgabe ein Anlass, treu für euch zu beten. Die
Andachten regen mich sehr an; das habe ich ja schon einmal geschrieben.
Und mit den Artikeln bekommt man einen weiten Horizont, von den Liedern
(echt sehr gute Spalte), über aktuelle Themen (...) und Veranstaltungen
(gut, dass Ihr Eheseminare anbietet) bis hin zu den laufenden
Veranstaltungen und Baumaßnahmen.
Bernhard Grupp, Indianermissionar in Brasilien.
Frauenkreis: Ein Stück Hoffnung, jeden Monat neu und natürlich auch
Information, was in der Gemeinde los ist.
Brücketeam: ... immer wieder eine Herausforderung und eine Gabe ...
Krabbelgruppe: …die Brücke ist für mich ein informatives spannendes
Gemeindeblatt. Die Brücke ist für mich: mein monatlicher Terminplaner ...
Büchertisch: ... mal interessant, mal weniger, immer aber ein
Verbindungsglied zur Evangelischen Kirchengemeinde und immer griffbereit,
um Termine nachsehen zu können.
Verwaltungsrat: ... die sehr wichtige und interessante Infoquelle als
Verbindung zur Gemeinde. So erfahre ich etwas über das Leben in der
Gemeinde. Sie ist auch eine Vertiefung ...
Mitarbeiter außerhalb der Gemeinde: ... sie ist für mich…. Mitteilung,
Austausch, nützlich sein, der Allgemeinheit dienen, Ehrenamt und Arbeit,
Korrektur, …. eine etwas andere Gelegenheit mit meiner Mutter zusammen zu
sein bzw. zu arbeiten, …. das Bewusstsein, dass es da jemanden gibt, der
das alles hier auf Erden erschaffen hat.
Pfarrer Martin Schuler: … aus der Brücke entnehme ich oft gute
Gedanken für mich.
Pfarrer Darius Tomczak: … ein missionarisches Angebot um über die
Themen des christlichen Glaubens zu reflektieren und über die
verschiedenen Veranstaltungen in unserer Gemeinde zu berichten mit dem
Ziel allen Christen Mut zu machen sich am Gemeindeleben aktiv zu
beteiligen.
Chor: ... Brückeleser wissen mehr!
Ranger: ... ein Informationskanal für unsere Aktivitäten ... Die
Brücke ist immer sehr informativ. Man weiß, was in der Gemeinde läuft.
Darum möchte ich hier einmal das Brücketeam loben, für all die Arbeit, die
es sich macht. Ich finde auch das Design ist sehr schön geworden und die
Beiträge sind interessant.
Küster Walter Schütt: ... als erstes sind mir die Gottesdiensttermine
wichtig! Aber sie ist auch ein Bezug zur Gemeinde und zeigt mir in was für
einer Gemeinde ich bin.
Konfirmand: ... ich guck‘ mir die Brücke an, wenn sie kommt und schau
nach den Terminen ...
Seniorenkreis: Ich freue mich immer auf die Brücke. Wenn die Zeit
kommt, dann schaue ich immer ganz gespannt in den Briefkasten, ob sie
jetzt da ist. Ich liebe die Brücke und hebe die Ausgaben immer ein ganzes
Jahr lang auf.

Quizz & Fun
 |
|
GOTTESDIENSTE |
|
So
03.02. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst zum Sonntag Estomihi mit Abendmahl + Kigo [S] |
|
|
10.40 Uhr |
Pfarrhaus Eupen |
Gottesdienst zum Sonntag Estomihi mit Abendmahl [S] |
|
So
10.02. |
10.40 Uhr |
Kirche Eupen |
Lobpreisgottesdienst mit Kigo [T] |
|
So
17.02. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst zum Sonntag Reminiscere + Kigo [T] |
|
|
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum Sonntag Reminiscere [T] |
|
So
24.02. |
10.40 Uhr |
Neu-Moresnet |
Lobpreisgottesdienst + Kindergottesdienst [S] |
|
|
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zum Sonntag Oculi [T] |
|
So
02.03. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gottesdienst zum Sonntag Laetare + Kigo [S] |
|
|
10.40 Uhr |
Eupen |
Gottesdienst zu Sonntag Laetare mit einem Blechbläserensemble des
Kirchenkreises Jülich |
|
RADIOANDACHT -
Evangelium in unserer Zeit -
UKW 93,2 + 98,4 MHz |
|
So 17.02. |
07.30 Uhr |
BRF2 |
Pfarrer Martin Schuler |
|
|
18.15 Uhr |
BRF2 |
Wiederholung der Sendung vom Vormittag |
|
HAUSKREISE |
|
Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren |
|
Mo 11.02. |
20.00 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch [T] |
|
Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren |
|
Di 19.02. |
20.15 Uhr |
Raeren |
Bibelgespräch über Jes. 54,7-10 [S] |
|
Hauskreis Hergenrath im Pfarrhaus Neu-Moresnet |
|
Dienstags |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Matthäusevangelium [R] |
|
BIBELSTUNDE |
|
Di
12.02. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Heidelberger Katechismus [T] |
|
Di
19.02. |
19.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Bergpredigt [R] |
|
Di
26.02. |
19.30 Uhr |
Eupen |
Heidelberger Katechismus [T] |
|
Di
04.03. |
19.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Apostelgeschichte [S] |
|
FRAUENFRÜHSTÜCK
(Pfarrhaus) |
|
Mi
06.02. |
09.15 Uhr |
Neu-Moresnet |
Was ist Buße? |
|
Mi
13.02. |
09.15 Uhr |
Eupen |
Vorbereitung zum Weltgebetstag der Frauen |
|
Mi
20.02. |
09.15 Uhr |
Neu-Moresnet |
|
|
Mi
05.03. |
09.15 Uhr |
Neu-Moresnet |
|
|
ELTERN / KIND
SPIELGRUPPE (Pfarrhaus) |
|
Mi 13.02. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
|
|
Mi 27.02. |
09.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
|
|
PRESBYTERIUM |
|
Do
21.02. |
20.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Sitzung |
|
Do
28.02. |
20.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Hauskreis und Gebet |
|
CHOR (Pfarrhaus) |
|
Freitags |
18.45 Uhr |
Eupen |
Chorproben |
|
Fr 29.02. - So 02.03. |
18.45 Uhr |
Nessonvaux |
Chorproben |
|
KONFIRMANDEN |
|
1.
Jahrgangsstufe: |
|
Sa
16.02. |
09.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Wiederkehr Jesu, Kirchenjahr [S] |
|
Sa
23.02. |
10.30 Uhr
11.00 Uhr |
Neu-Moresnet
Eupen |
Gemeinsame Fahrt zur Missionale nach Köln |
|
2. Jahrgangsstufe: |
|
Sa
23.02. |
10.30 Uhr
11.00 Uhr |
Neu-Moresnet
Eupen |
Gemeinsame Fahrt zur Missionale nach Köln |
|
ROYAL RANGER
(Pfadfindergruppen) |
|
Mäuschen
(Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren) |
|
Sa 16.02. |
15.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Teamtreff |
|
Sa 01.03. |
15.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Teamtreff |
|
Delphine
(Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren) |
|
Sa 16.02. |
15.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Teamtreff - Feuer |
|
Sa 01.03. |
15.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Teamtreff - Spiele |
|
Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren) |
|
Sa 16.02. |
15.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Teamtreff |
|
Sa 01.03. |
15.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Teamtreff |
|
Hühner
(Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre) |
|
Sa 16.02. |
18.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Teamtreff |
|
Gecco (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren) |
|
ab 02.02. |
|
|
Karnevalsfreizeit bis 04.02. |
|
Do 14.02. |
18.00 Uhr |
Walhorn |
Teamtreff |
|
Do 28.02. |
18.00 Uhr |
Walhorn |
Teamtreff |
|
GEBET |
|
jeden Do |
18.30 Uhr |
Neu-Moresnet |
Gebet in der
Kirche |
|
BESONDERE
VERANSTALTUNGEN |
|
FAHRT ZUR MISSIONALE NACH KÖLN |
|
Sa
23.02. |
10.30 Uhr
11.00 Uhr |
Neu-Moresnet
Eupen |
Abfahrt (Rückkehr gegen 20.30 Uhr bzw. 21.00 Uhr) |
|
PASSIONSANDACHTEN |
|
Do 21.02. |
19.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz: "Vater vergib ihnen, denn sie
wissen nicht, was sie tun." |
|
Do 28.02. |
19.00 Uhr |
Neu-Moresnet |
Die sieben letzten Worte Jesu am Kreuz: "Amen, ich sage dir: Heute
noch wirst du mit mir im Paradies sein." |
|
Do 06.03. |
19.00 Uhr |
Eupen/Pfarrhaus |
Passionsandacht [T] |
|
FREUDE
& LEID ... |
|
Am
2.12.2007 starb Hildegard Stangen im Alter von 89 Jahren. Sie war
zuletzt wohnhaft in Sundern und wurde am 07.12.07 auf dem
evangelischen Friedhof zu Neu-Moresnet beerdigt.
Am 8.12.2007 starb Frau Magdalena Herbiet im Alter von 82
Jahren. Sie wohnte in Eupen und wurde am 13.12. in Eupen beerdigt. |
|
REDAKTIONSSCHLUSS
FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 08. Februar 2008 |
|
Dienstag, 08. Januar
2008 |
|
ANSPRECHPARTNER |
|
Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721
Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85
Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700
Eupen, Tel.: 087 74.21.95
Teamleiter ROYAL RANGER:
Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15
Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49
Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59
Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.:
0475 86.22.92
Gecco: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever
Tel.: 087 78.72.65 |
EIN HERZLICHES DANKE
für Ihre Spende zur Weihnachtssammlung 2007
Allen, die unserem Aufruf gefolgt sind und sich an der Weihnachtssammlung
beteiligt haben, danken wir herzlich für die Spenden. Ihre Spende sorgt
dafür, dass wir unsere Aktivitäten finanzieren, Menschen in Not etwas
helfen, kleinere Projekte verwirklichen und auch andere christliche Werke
unterstützen können.
Wie
immer kann jeder bei der Gemeindeversammlung, die in diesem Jahr am 1.
Juni stattfinden wird, Einblick in die Abrechnungen haben und Fragen zu
den Ausgaben stellen.
PASSIONSANDACHTEN
Kreuz
und Auferstehung Jesu stehen im Mittelpunkt des christlichen Glaubens.
Sieben Wochen lang, so sieht es die christliche Liturgie vor, bereitet man
sich auf dieses Fest vor. Nicht nur durch Verzicht und Fasten, sondern
auch durch Besinnung. In diesem Jahr wollen wir Ihnen die Möglichkeit
bieten, sich in Passionsandachten auf die sieben letzten Worte Jesu am
Kreuz zu besinnen. Im Anschluss der Andachten, die ähnlich wie die
musikalischen Vespern aufgebaut sind, wird es noch eine Fastensuppe zum
Aufwärmen geben. Die ersten drei Passionsandachten finden in Neu-Moresnet
statt, die letzten drei im Eupener Pfarrhaus.
DER TOD - UND DANN?
Berichte
über Nahtoderlebnisse und andere Erlebnisse zum Thema "Tod" und darüber
hinaus.
Referentin: Diplompsychologin Iris Entz
Frau
Entz führte während ihrer beruflichen Tätigkeit als Psychotherapeutin in
Marburg zahlreiche Gespräche mit Patienten, die für kurze Zeit klinisch
tot waren. Viele erzählten von einer anderen aber sehr realen
Wirklichkeit, die sie erlebt hatten. Frau Entz hat ihre Berichte gesammelt
und ausgewertet. Von dem Schatz ihrer Erkenntnis möchte sie unserer
Kirchengemeinde in einem Vortragsabend etwas weitergeben. Der Vortrag
findet am 13. Februar 2008 um 19.30 Uhr im Pfarrhaus von Neu-Moresnet
statt. Herzliche Einladung an alle Interessierten. Der Eintritt ist frei.
TAUFSEMINAR SAMSTAG 1. MÄRZ 2008
in
Eupen um 15.00 Uhr - 18.00 Uhr
Seminar über Taufe, Kindersegnung und christliche Erziehung mit Pfr.
Martin Schuler.
Am 1.
März 2008 laden wir zu einem gemütlichen Nachmittag ein, bei dem wir uns
mit dem Thema „Taufe, beziehungsweise Kindersegnung“ befassen wollen. Mit
Gesprächen, Erfahrungsberichten und einem Referat wollen wir uns diesem
Thema nähern.
Wir
zeigen Ihnen, welche Bücher Ihnen helfen können, den christlichen Glauben
kindgerecht weiter zu geben. Ganz besonders sind zu dem Taufgespräch
Eltern eingeladen, die in nächster Zeit ein Kind taufen lassen wollen oder
deren Kind getauft worden ist.
Selbstverständlich ist auch jeder andere herzlich willkommen, der sich mit
dem Thema »Taufe« beschäftigen möchte.
Wir
beginnen um 15.00 Uhr im Pfarrhaus Neu-Moresnet. Der Abschluss wird gegen
18.00 Uhr sein. Ihre Babys und Kleinkinder dürfen Sie gerne mitbringen.
Größere Kinder können von unseren Mitarbeitern betreut werden, wenn Sie
diese zuvor bei uns anmelden.
Um
den Nachmittag planen zu können, bitten wir Sie, sich bei einem unserer
Pfarrer anzumelden.
WELTGEBETSTAG DER FRAUEN
Am
Freitag, 07.03., findet in der Eupener Unterstadt anlässlich des
Weltgebetstages der Frauen ökumenisches Beten von Frauen, aber nicht nur
für Frauen statt.
„Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“
Haben
Sie das gewusst? Es gibt drei Guyanas, die nebeneinander an der
lateinamerikanischen Atlantikküste liegen.
Die
Liturgie zum heutigen Weltgebetstag kommt aus der – ganz westlich
gelegenen – Kooperativen Republik Guyana. Sie gehört geschichtlich,
wirtschaftlich und kulturell gesehen zur Karibik und ist bis heute geprägt
durch die Zeit der Kolonialmächte Niederlande, Spanien und England. Neben
wenigen Menschen mit europäischen oder chinesischen Wurzeln sind die nur
ca. 750 000 Guyanerinnen zumeist Afro - Guyanerinnen (31%) und Indo -
Guyanerinnen (43%). Guyana, „Land der vielen Wasser“, hat nur einen 70 km
breiten Küstenstreifen, der landwirtschaftlich genutzt werden kann - vor
allem für Zuckerrohr- und Reisanbau. Dort liegen die meisten Städte, auch
die Hauptstadt Georgetown, in der 170.000 Menschen leben. Das Landesinnere
ist gebirgige Savanne mit tropischem Regenwald – heute noch zu 80%, aber
das ausbeutende Abholzen und damit die Zerstörung einer einmaligen Flora
und Fauna hat schon begonnen. Die indigene Bevölkerung (ca. 9%), die sich
Amerindians nennt, lebt in diesen Gebieten überwiegend von dem, was sie
selbst anbauen. Wenn abgeholzt wird oder Bodenschätze abgebaut werden,
müssen „Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen“ sie weichen – sie haben
zwar Landrechte, aber was „unter der Erde ist“, gehört dem Staat. Guyana
ist nach Haiti das ärmste Land der Karibik, trotz der Bodenschätze Bauxit,
Diamanten und Gold.
Die
Verfasserinnen der Liturgie bringen uns das biblische Buch Hiob näher und
bitten wie Hiob um Gottes Weisheit zur Bewältigung der Probleme in ihrem
Land – u.a. Unterschiede und Spannungen zwischen den verschiedenen Ethnien.
Denn während die von den Briten zur Sklavenarbeit in den
Zuckerrohrplantagen ins Land geholten Afrikaner ihrer Traditionen und
Familien komplett beraubt wurden, konnten die später folgenden indischen
Vertragsarbeiter ihre kulturelle und religiöse Identität bewahren. Die
britische Kolonialmacht und später auch weitere ausländische und
guyanische Mächte haben sich diese Spannungen zu Nutze gemacht. Politische
Parteien sortierten sich nach ethnischer Zugehörigkeit, und ihre Anhänger
kämpften v. a. in den 70er bis 90er Jahren erbittert und gewaltvoll
gegeneinander. Korruption, Gewalt und Intrigen brachten Guyana an den Rand
des Ruins. Viele Menschen wanderten nach Kanada, USA oder England aus, und
heute leben fast mehr Guyanerinnen im Ausland als in der ehemaligen
Heimat. Mit ihren Geldüberweisungen unterstützen sie im Land verbliebene
Verwandte und leisten damit auch einen wichtigen Beitrag zu Guyanas
Wirtschaft. Die aktuelle Regierung bemüht sich um innenpolitische
Stabilität und Wirtschaftswachstum. Neben den ausländischen Investoren
kehren nun auch wieder Ausgewanderte hoffnungsvoll in ihre Heimat zurück.
Gottes Weisheit schenkt neues Verstehen. Die Weltgebetstagsfrauen aus elf
Konfessionen (gut die Hälfte der Bevölkerung sind Christen, 2/3
protestantisch, 1/3 katholisch, die anderen meist Hindus) sind voller
Zuversicht, dass sie mit Gottes Hilfe neue Wege im Zusammenleben ihrer
verschiedenen Bevölkerungsgruppen finden werden. „Gott, lass uns deiner
Weisheit vertrauen und Werkzeuge werden, die unsere Gesellschaft so
umgestalten, wie du sie gewollt hast“, heißt es in ihrer Liturgie. Sie
wollen zupacken wie die tatkräftige Martha und sich wie deren Schwester
Maria vertrauensvoll ganz auf Jesus verlassen. Und Hiob, der im Elend
lebt, ist ein Bruder für leidende Menschen in Guyana und kann ihnen in
seiner Beharrlichkeit neuen Lebensmut schenken. Die Weltgebetstagsfrauen
in Guyana rufen uns weltweit zum Gebet in Ehrfurcht und Vertrauen zu Gott
auf und ermutigen uns zu weisem Tun zum Wohl der Menschen!
SYNODALVERSAMMLUNG 2007
Am
24. November 2007 haben sich die Delegierten aus allen sechs Distrikten
unserer Vereinigten Protestantischen Kirche in Belgien (VPKB), sowie die
gewählten Vertreter spezieller Einrichtungen (z.B. Bildungs- und
Seelsorgeorganisationen) zur Synodalversammlung in Brüssel getroffen.
An
diesem Tag wurde besonders darauf hingewiesen, dass wir trotz unserer
Verschiedenheit auch in einer Einheit leben können.
Alle
Gemeinden innerhalb unserer Kirche sind unter anderem durch das gemeinsame
Glaubensbekenntnis miteinander verbunden. Als Kirche der Minderheit sind
wir vielen Herauforderungen, sowohl von außen wie auch von innen,
ausgesetzt. Dies verlangt von uns immer mehr Kommunikation, Zuhören und
gegenseitigen Respekt. Sind wir bereit zu kämpfen, um zusammen in einer
Kirche weiter zu leben? Diese grundsätzlichen Fragen werden unter anderem
bei der nächsten Synodalversammlung im Frühjahr 2008 angesprochen.
Angekündigt wurde der nächste nationale Kirchentag am 26. April 2008 in
Ostmalle. Wie beim letzten deutschen Kirchentag in Köln lautet das Thema:
„Lebendig, kräftig und schärfer“ (Hebr 4,12).
Zu
dieser Versammlung sind alle eingeladen. Besonders kontrovers wurde über
das Thema Homosexualität diskutiert. Seit mehreren Jahren beschäftigt sich
eine Arbeitsgruppe speziell mit dieser Frage.
Ein
vorgelegtes Dossier wurde debattiert. Parallel zur Synodalversammlung
haben sich auch jüngere Delegierte zur Synode der Jugend getroffen. Sie
wünschen, dass jede Kirchengemeinde einen Jugendverantwortlichen
bezeichnet, damit die Presbyterien den Anliegen der Jugendlichen mehr
Aufmerksamkeit schenken können. Die Jugendlichen verlangen von den
Kirchen, alles zu unternehmen damit die so genannte Erklärung von Accra
(zur Armut der Welt) umgesetzt wird.
T.
Spaniol
aktuelle Geburtstage, wir gratulieren
herzlich:
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Margarete Lang |
in Eupen |
am 5. Februar zu 91 Jahren |
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Helga Snoek |
in Gemmenich |
am 6. Februar zu 70 Jahren |
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Horst Weinert |
in Eupen |
am 9. Februar zu 71 Jahren |
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Irmgard
Pentenrieder |
in Raeren |
am 17. Februar zu 81 Jahren |
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Elly Buchweitz |
in Montzen |
am 26. Februar zu 72 Jahren |
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Waltraud Keim |
in Neu-Moresnet |
am 26. Februar zu 75 Jahren |
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Rosemarie Bock |
in Kelmis |
am 1. März zu 75 Jahren |
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Lieselotte Gehlen |
in Walhorn |
am 1. März zu 81 Jahren |
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Manfred Binger |
in Kettenis |
am 4. März zu 71 Jahren |
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Gottfried Rütten |
in Hergenrath |
am 4. März zu 71 Jahren |
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Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander -
Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen
- Neu-Moresnet -
Redaktionelle Leitung: Hans Thom thom@cecete.de,
Adressenänderungen und Kontakt: Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721
Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -
Korrektorin: Rosi Nyssen;
Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: Aldenhofen - Gemmenich;
Auflage: 700 Stück - Brückekonto:
741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.
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