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49. Jahrgang                                                 Februar 2006                                                 Nr. 2

Verantwortlicher Herausgeber: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet

Inhalt:

Jahreslosung 2006

Gott spricht:

"Ich lasse dich nicht fallen und verlasse dich nicht." Josua 1,5b

Karneval, was ist das? / Karneval der rheinischen Art / Monatsspruch Februar

"Karneval" was ist das? Und wieso haben manche evangelische Christen ein gespaltenes Verhältnis zum Karneval?

Evangelische Christen haben ein gespaltenes Verhältnis zum Karneval.

Wie kommt das?

Die Ursprünge dieses Festes reichen bis in die Antike zurück. Die Römer feierten um die Wintersonnwende ein Fest zu Ehren ihres Gottes Saturn. Das Fest war verbunden mit einem öffentlichen Gelage, zu dem jedermann aus jeder Gesellschaftsschicht eingeladen war. Sklaven und Herren tauschten zeitweise die Rollen, feierten und saßen gemeinsam bei Tische, tranken und aßen nach Herzenslust, konnten jedes freie Wort wagen und überschütteten sich mit kleinen Rosen.

Bei den Kelten wurden die Wintergeister vertrieben. Im Mittelalter machte man sich vor Beginn der Fastenzeit über kirchliche Rituale lustig. Man kürte eine falschen Papst und auch einen Kinderbischof (Karnevalsprinz). In Gestalt von Prozessionen (Umzüge) wurden die Bewohner der Städte am Fest beteiligt. Und während der eigentlichen Karnevalstage feierte man Narren- oder Eselsmessen (Kappensitzungen). Die Kirche duldete dieses „Fest der verkehrten Welt“, weil es die Sinnlosigkeit und Vergänglichkeit eines gottlosen Lebens veranschaulichte.

„Kann ein ernsthafter Christ, bei diesem Treiben mit heidnischer Herkunft mitmachen?“

„Nein!“ antworteten die Reformatoren und schafften sowohl die Fastenzeit, als auch den Karneval ab. Darum vergaß man in evangelischen Gegenden das Faschingstreiben. Erst in jüngster Zeit mit wachsender Mobilität etablierte sich der Karneval wieder fast überall. Heute sind viele Christen der Meinung, dass Feiern, Späße machen und Lebensfreude zum Christ sein dazugehören und man im Sinne der „Freiheit eines Christenmenschen“ auch beim Karneval ruhig mitmachen kann. Ich persönlich kann mich für Karneval nicht begeistern. Ich fühle mich unwohl, wenn Heiliges verspottet wird und das Treiben so ausartet, dass langjährig gewachsene Beziehungen zerstört werden. Ich halte es aber auch für falsch mit dem moralischen Zeigefinger anderen die Freude am Feiern madig zu machen. Man sollte vielmehr in dieser Zeit besonders für unseren jungen Leute beten, dass sie moralisch wie körperlich bewahrt bleiben und zum Quell der echten Lebensfreude finden: Jesus.


Karneval der rheinischen Art ...

... den habe ich eigentlich erst in Düren erlebt. Wir wurden damals von Freunden mitgenommen, haben uns dann zu viert recht nett amüsiert. Ich selbst fand zwar nicht gerade Gefallen an der betont auf „Tuchfühlung“ gehenden Männerwelt; die ständigen Versuche, die Frauen abzuknutschen, widerten mich regelrecht an, aber ich hatte meinen Ehemann dabei und somit auch männlichem Schutz. Der Abend oder besser gesagt die anbrechende Nacht gingen soweit harmonisch zu Ende. Am Aschermittwoch wurden wir von unseren Freunden zum Umtrunk in die Stammkneipe mitgenommen. Das Gespräch mit dem Pastor hat uns sehr gefallen, das Aschekreuz- im wahrsten Sinnen des Wortes- denn er nahm die Zigarettenasche, kannten wir nicht. So lernten wir viel dazu an diesem Abend. Allerdings hat mich sehr verblüfft, dass gerade die kusswütigsten, anbandelungsfreudigsten Männer eben auch die Distanziertesten waren. Selbst unser „Guten Tag“ wurde nicht erwidert. Also diente dieser Klientel der Karneval nur dazu, sich eine Frau zu angeln, die man einen Tag später nicht mehr kannte. Ich habe mich zu der Zeit gar nicht als Christin angesehen, aber das war der Punkt , wo ich sagte, mit mir nicht.

Unsere Kinder haben in späteren Jahren noch die Umzüge angeschaut, wir haben sie auch dabei begleitet. Für mich galt und gilt die Devise, was ich heute tue, muss ich auch noch morgen vor meinem Gewissen gut heißen können.

Gertie Schmidbauer


Monatsspruch Februar

Die Gott lieben, sollen sein, wie die Sonne, die aufgeht in ihre Pracht. Richter 5,31

An Gott glauben bedeutet vor allem Gott lieben. Gott will nicht unsere Religion, sondern unsere Liebe. Wenn ich jemanden liebe, möchte ich viel von ihm erfahren und suche seine Gemeinschaft. So soll das auch in unserem christlichen Glaubensleben sein.

Durch Gebet, durch Bibellesen, durch Anbetung, durch Gottesdienst und durch Liebeswerke können wir Gott zeigen, dass wir IHN lieben.

Diese Liebe wird eine Ausstrahlung bewirken. Ich bin überzeugt, sobald wir unsere Beziehung zu Jesus Christus vertiefen, werden wir zu Menschen, die strahlen wie die Sonne in ihrer Pracht. Wir werden dadurch auch Neugierde der Menschen um uns herum wecken. Ich möchte Ihnen die Geschichte vom Pater Kolbe erzählen:

Im Konzentrationslager Auschwitz, in dem Kolbe gefangen war, entfloh einer der Gefangenen. Nach den strengen Lagerregeln galt daraufhin: „Zehn für einen!“ Der Nazikapo schrie erbarmungslos: „Wenn der Verschwundene bis zum Abend nicht aufgetaucht ist, werden zehn an seiner Stelle sterben!“ Am Abend wählten die Naziwächter zehn Männer von den Gefangenen aus, die sterben sollten. Darunter ein Familienvater. Er bat, verschont zu werden. Pater Kolbe, der in der ersten Reihe stand, trat mutig und entschlossen hervor und ging zum Erstaunen aller auf den Offizier zu, der das Kommando führte. Der Lageroberste schrie ihn an und fragte, wer er sei. „Ich bin ein Priester“, sagte Pater Kolbe freundlich und bat anstelle des Familienvaters bestraft zu werden. Nach einem Moment der Verblüffung schrie der Offizier: „Gehe mit ihnen!“. Pater Kolbe wurde mit den neun anderen abgeführt. Er drehte sich noch einmal um und winkte den anderen in Liebe zu.

Das war das Letzte, was die Gefangenen von ihm gesehen hatten. In den Zellen wichen die Schreie der Verzweiflung und der Gotteslästerungen schon bald den Gesängen zum Herrn. Denn obwohl die Bestraften kaum zu stehen vermochten und kein Essen bekamen, bereitete der Pater sie vor, zu ihrem Gott zu kommen. Bis zuletzt hielt er kurze Predigten, in denen er sie immer wieder aufforderte, nicht aufzugeben.

„Betet! Und bleibt stark!“,
sagte er ihnen.
„Glaubt trotz allem!“

Er selbst litt an TB und hatte nur noch einen Lungenflügel. Nach etwa zehn Tagen kam ein Soldat, um die Leichname zu entfernen. Er fand neun Tote vor.

Pater Kolbe war noch am Leben.
Er strahlte und war voller Licht.

Demütig und mit einem Lächeln hielt der Pater seinen Arm hin, um die Todesspritze zu empfangen. Pater Kolbe bewies die größte Liebe, von der Jesus einmal sprach:

„Es gibt keine größere Liebe, als wenn einer sein Leben für seine Freunde hingibt.“ (Joh. 15,13)

Ich bin überzeugt, wenn wir Liebe in unseren Herzen haben, werden unseren Augen leuchten (vgl. Matth. 6,22) und der Frieden Gottes wird wie ein helles Licht aus uns strahlen.

dt

Das Lied des Monats / Kindergeschichte

Das Lied des Monats Februar
ist EKG 283 „Von Gott will ich nicht lassen“

Das Lied zählt zu den Stammliedern der Reformation.
Thematisch wird die Angst des Menschen und das Vertrauen auf Gott behandelt, auch wenn der Mensch viel „Widerwärtigkeit“ zu erdulden hat, so soll das Vertrauen auf Gott und die Aussicht auf das ewige Leben den Menschen auf Erden schon stärken, und auch dann Gott loben, wenn man meint, es ist alles dunkel um uns.

Die Melodie ist weltlichen Ursprungs und taucht zum ersten Mal 1557 in Lyon auf. Den geistlichen Text dichtete Ludwig Helmbold, der diesen Text der Melodie unterlegte. Helmbold war Superintendent und Pfarrer in Mühlhausen (Thüringen). Die Komponisten Johann Eccard und Joachim a Burck vertonten viele seiner Gedichte.

In der Orgelmusik ist das Lied besonders im Barock viel bearbeitet und vertont worden (Bach, Buxtehude), auch als Grundlage zahlreicher Kantaten diente es.

 

Voranzeige
Sonntag, 5.3.2006 10.40 Uhr Musik-Plus-Gottesdienst in Eupen

  • Julius Joh. Weiland ( -1653): Geistliches Konzert: „Jauchzet Gott alle Lande“

  • Heinrich Schütz (1585-^672): Geistl. Konzert „Bringet her dem Herrn, Ehre seines Namens

  • Kaspar Förster (1616 – 1673): Sonata G-Dur


Bildquelle: Zeitschrift "Für euch! Der Jugendfreund"

Esau läuft das Wasser im
Munde zusammen. Jakob
hat ihm seine Lieblings-
gericht gekocht.

Welcher Weg führt Esau
zum Topf?

Kindergeschichte:

Jakob und Esau

Auf dem Schulhof unterhalten sich zwei Mädchen:

„Ich verkleide mich als eine Prinzessin."
"Und ich mich als Pipi Langstrumpf."

Sie überlegen, was sie anziehen, eine Krone, eine rote Perücke und ein schönes, goldbesticktes Kleid. Und dann träumt man davon, einmal jemand ganz anderer zu sein. Jemand, der schön ist und der bewundert wird, oder jemand, der so viel Blödsinn machen kann, wie er will, ohne, dass die Erwachsenen ihm reinreden wollen.

Jakob wollte auch ein ganz anderer sein. Er wollte der Erbe sein, er wollte der Erstgeborene sein. Und darum verkleidete er sich in seinen Bruder Esau. Esau war sehr behaart, darum klebte Jakob Wolle auf seine Haut, um so auszusehen wie Esau. Und so verkleidet ging er zu seinem fast blinden Vater. Dort tat so, als ob er der große Bruder wäre und ergaunerte sich damit den Segen seines Vaters. Jakob handelte sich damit viele Schwierigkeiten ein. Es kann lustig sein, einmal einen anderen zu spielen, doch wenn man sich immer eine Maske auflegt und ein anderer sein will, dann kommt man in große Schwierigkeiten – wie Jakob.

Du kannst die Geschichte von Jakob und Esau nachlesen im 1. Buch Mose Kapitel 27.

Pfarrer Martin Schuler

Rückblick 2005 / Ich hab mir was zu sagen

Rückblick 2005

Das Jahr hat sich wieder einmal gerundet. Dankbar schauen wir zurück, wenn es uns Gutes gebracht hat. Wir dürfen auch einmal prüfen, ob wir unseren Nächsten »Gutes« gebracht haben. Haben wir den christlichen Auftrag der Nächstenliebe, der Hilfe, des Beistandes immer erfüllt? Hat sich nicht doch manchmal die Bequemlichkeit in unser Wollen geschlichen: Andere sind auch noch da zum Handeln! Somit ist der richtige Vorsatz für das neue Jahr schon gestellt: Nicht nur für sich, auch für andere da sein.

2005 hat für unsere Gemeinde einige Neuerungen gebracht, auch Schönes, Erfreuliches, Festliches. Wir konnten, gelobt sei Gott, in Darius Tomczak einen neuen Hirten für die verwaiste Eupener Pfarre begrüßen. Im Mai standen Neuwahlen an, die einige Verschiebungen in den Pfarrverwaltungen brachten. Die Continental Singers erfreuten uns mit ihrem Charme und frischem Singen. Aber dann, oh Schreck, wurde Pfarrer Schuler ernsthaft krank und verbrachte einige Wochen im Krankenhaus. Unsere Gebete waren immer bei ihm, und er kehrte gesund heim.

Gelobt sei der Herr! Das Brücke-Team konnte auf ein Jahr der -Versuche zurück blicken, die Brücke »lesergerecht« zu gestalten. Im Nachsommer standen große Festlichkeiten in unserer Gemeinde an, bei der erhebliche organisatorische Aufgaben für die Helfer und Helferinnen bewältigt werden mussten: Wir konnten das 150-jährige unserer Friedenskirche feiern. Gleichzeitig ließ Johannes Fleu unsere Orgel – nach langer Neugestaltung und fast 40jährigem Schweigen – neu erklingen. Manch älteres Gemeindeglied zerdrückte eine heimliche Träne bei diesen Klängen.

So ging das Jahr zu Ende. Fazit: Möge im neuen Jahr der Herr uns allen so gnädig sein wie im vergangenen.

Rosi Niessen


"Ich hab mir was zu sagen"

Hallo ihr,

ich habe eine komische Angewohnheit, ich rede mit mir selbst. Auch laut. Dann bekam ich schon nette Kommentare wie: „Hast du eigentlich keinen Frisör, dem du das sagen kannst?“ oder: „Rede lieber mit Gott, da kommt mehr bei rum“. Aber das tue ich ja sowieso. Finden Sie Selbstgespräche auch schlimm oder dass ich nicht mehr richtig ticke, wie mein Kumpel sagt?

Gruß von Heiko

Hallo Heiko,

ich habe drei gute Nachrichten für dich. Erstens: Du »tickst« richtig, denn im Stillen, in Gedanken, redet jeder mit sich! Und zweitens: Selbstgespräche sind sogar biblisch. Aber nun mal der Reihe nach.

Warum machen wir das?

Im Selbstgespräch hören wir unsere Dialogstimme. D. h., es findet eine interne Auseinandersetzung statt. Mancher redet mit sich, weil ihm das Gegenüber fehlt; da ist niemand, der zuhört und mitdenkt. Andere reden in beängstigenden Situationen mit sich und machen sich so Mut, geben sich eine beruhigende Geräuschkulisse (wie Pfeifen oder Singen im Keller und im Wald). Wenn wir mit uns zufrieden sind, loben wir uns selbst, wenn wir vor schweren Situationen stehen, sprechen wir uns Mut zu („Ich schaff das“), nach einem Streit kommentieren wir („Mit mir nicht, macht doch euren Kram alleine“), oder wir senden andere ich-Botschaften („Ich Dummkopf, warum ...“). Auch Angst vor realen Begegnungen ist eine Ursache.

Das gute alte Tagebuch

Ja, auch das ist primär ein Selbstgespräch, eine Reflexion mit sich über das Erlebte. Manche nutzen ihr Tagebuch zugleich als Botschaft an Gott, also als Gebetshilfe.

Auch in der Bibel?

Der so genannte »reiche Kornbauer« führt einen Dialog mit sich (Luk 12), ebenso der »Verlorene Sohn« (Luk 15): „Er ging in sich“ und sagte zu sich: „Ich will zu meinem Vater gehen ...“ Selbstgespräche werden in der Bibel oft »Reden im Herzen« genannt. In Ps 4,5 findet sich eine direkte Aufforderung zum Gespräch mit sich: „Zürnet ihr, so sündiget nicht; redet in eurem Herzen auf eurem Lager und seid stille“.

Ob solche Botschaften an sich selbst laut oder leise, in Gedanken, ablaufen, das spielt eine untergeordnete Rolle. Auf keinen Fall bedeuten laute Selbstgespräche, einen »Tick« zu haben.

Hör dein Tonband ab

„Interessante Selbstgespräche setzen einen klugen Partner voraus“, sagte mal jemand. D. h., Selbstgespräche sind kein sinnloses Geschwätz einer naiven Person, sondern aussagekräftige Botschaften. Denn wie wir denken, so leben wir. D. h., negative Gedanken führen oft in einen negativen (Verhaltens-)Kreislauf. Weil unseren Selbstgesprächen oft eine negative Situation (Ärger, Unzufriedenheit, Streit ...) zugrunde liegt, ist es wichtig, dieses »Tonband«, unseren stillen Monolog, einmal geistig laut zu stellen und abzuhören:

  • Was sage ich mir?

  • Bin ich mit mir unzufrieden?

  • Wem möchte ich eigentlich etwas mitteilen?

  • Welches Ziel würde ich gern erreichen?

  • Rechne ich im Sillen mit anderen ab?

  • Steigere ich mich durch Selbstgespräche in etwas rein?

  • Pflege ich mein Selbstmitleid?

  • Wie gehe ich mit meinen Gefühlen um?

  • Wäre es nicht hilfreicher, mit anderen darüber zu sprechen?

  • Wer bietet sich an, wem vertraue ich?

  • Beziehe ich Gott in das ein, was mich bewegt?

Also, Heiko, hör gut hin, was du dir zu sagen hast. Oder schreib’s dir mal auf. Und geh dem mal nach. Es ist befreiend, wenn zwischen inneren Botschaften und dem, was und wie wir leben, keine Diskrepanz besteht.

Die dritte gute Nachricht habe ich nicht vergessen, sie kommt von Gott. Er hat dich lieb, so wie du bist, und freut sich über jedes Gespräch, das du mit ihm führst.

Harald Petersen
Eingereicht vom Frauenkreis
Quelle: "MeinGlaube24"

Bauarbeiten an den Pfarrhäusern / Roetgen - Unsere Nachbargemeinde im Südosten

Bauarbeiten an den Pfarrhäusern

Mit dem Ausscheiden von Pfarrer Jürgen Ullman ergab sich Ende 2004/Anfang 2005 die Notwendigkeit, das Pfarrhaus an der Hookstraße zu renovieren. Dies wurde zum Teil in großartiger Eigenleistung vollbracht (Abreißen der Tapeten, Anstrich der Wohnung), zum Teil mit professioneller Hilfe (Anstrich der Heizkörper und Türen, Einsetzen und Reparatur der Fenster). Die gemeinsame Arbeit an drei Tagen zeigte, zu welchen Leistungen unsere Gemeinde in der Lage ist; zeigte aber auch eine gewisse Beschränktheit unserer Ressourcen (nicht jeder kann mehr als 1-2 Tage für Bauarbeiten erübrigen). Immerhin waren die Arbeiten in der Wohnung praktisch fertig, als Vikar Darius Tomczak im März  einzog (zumal der Vikar als geschickte Handwerker selbst die Böden verlegte).

Im Pfarrhaus Neu Moresnet kam es im Frühjahr zu einem Wasserschaden, der die Gelegenheit bot, das Pfarrhaus endlich mit einem angemessenen Badezimmer zu versehen.

Da die Arbeiten selbst bei großer Eigenleistung erhebliche Kosten verursachten, bat der Verwaltungsrat die Gemeinden um ein zinsfreies Darlehen von 80.000 Euro, von denen aber nur gut 60.000 Euro tatsächlich gezahlt wurden. Dieser zinslose Kredit sollte mit dem Erlös des Verkaufs eines Grundstücks am Kaperberg zurückgezahlt werden - was dann im Dezember auch glücklicherweise der Fall war. (Hier sollte einmal erwähnt werden, dass der Verkauf des Grundstücks einen riesigen bürokratischen Aufwand mit sich brachte, um den sich Dieter Plumanns fast im Alleingang kümmerte. So mussten u. a. Genehmigungen von allen sieben Gemeinden, die unsere Kirchengemeinde unterstützen, sowie von der Kirchenleitung und der Deutschsprachigen Gemeinschaft eingeholt werden. Danke Dieter!)

Nachdem die wichtigsten Arbeiten erledigt waren, ging es erst einmal etwas gemächlicher weiter. Dennoch waren Ende des Jahres auch im 2. Stock des Hauses fast alle Räume renoviert und zum Teil auch schon eingeräumt. Und dass, obwohl uns immer klarer wurde, dass wir für die Koordinierung solch umfangreicher Arbeiten nur schlecht gerüstet waren.

Eine ganz besondere Aktion war das Verputzen der Decke des Kellers im Pfarrhaus durch den Schwager von Vikar Tomczak. Der Keller hatte uns große Sorgen bereitet, da die Kostenvoranschläge 30.000 Euro leicht überstiegen und damit die Renovierung des Kellers praktisch so teuer würde, wie alle anderen Baumaßnahmen zusammen. Zwar entfiel eine Vertiefung des Kellers, so dass große Menschen weiterhin gelegentlich den Kopf einziehen müssen, aber es zeigte sich, dass sich der Fußboden insgesamt in einem guten Zustand befindet, nachdem einige Stellen ausgebessert wurden. Um ein nicht verschiebbares Familienfest im Keller abhalten zu können, haben zwei tapfere Ehemänner den Keller auch noch rasch gestrichen, wofür ihnen an dieser Stelle auch noch einmal ausdrücklich gedankt sei!

Schließlich wurden im Dezember im Nachbarhaus, das von unserem Organisten Johannes Fleu bewohnt wird, die Fenster erneuert. Bislang hatte das Haus noch keine Doppelverglasung, was die Heizkosten unangenehm in die Höhe trieb. Zudem hoffen wir, dass Johannes Fleu durch die Doppelverglasung etwas besser vor der Lärmbelästigung - die besonders bei Volksfesten auf dem Werthplatz wohl erheblich ist, geschützt wird.

Alles in allem wurden rund 56.000 Euro in die Pfarrhäuser und das Nachbarhaus investiert.

Wollen wir hoffen, dass uns diese Arbeiten in der Zukunft zum Segen werden. Abschließend möchte ich noch einmal all denen danken,

die die Arbeiten auf die eine oder andere Weise unterstützt habend, deren Namen hier zu nennen sich allein schon deswegen verbietet, weil einige so still und bescheiden gearbeitet haben, dass ihr Beitrag mir gar nicht bekannt ist! Ohne sie wären wir nicht da, wo wir heute sind!

Ulrich Knittel


Roetgen - Unsere Nachbargemeinde im Südosten

Als 1566 eine Delegation protestantischer Adliger der Statthalterin Margarethe von Parma eine Bittschrift übergab, wurden sie von den Beratern am Hof abfällig als "Geusen" (=Bettler) bezeichnet.

Dies wurde darauf zum gängigen Namen der evangelischen Christen in Belgien und auch unserer Gegend.

Darum nannte man auch in Roetgen den Engel auf dem Kirchturm der evangelischen Kirchengemeinde den: "Geusendaniel"

Dieser Engel bläst die Posaune als Zeichen des Sieges für das Evangelium. Über viele Jahre mussten sich die evangelischen Christen in Roetgen als kleine und auch finanziell nicht gerade wohlhabende Gemeinde innerhalb einer mehrheitlich römisch-katholischen Bevölkerung behaupten. Vielleicht flößte ihnen der strahlende Engel auf dem Kirchturm neuen Mut zu angesichts der kleinen Schar, die sich unter dem Dach versammelte.

Jedenfalls sind die Früchte der Bewährung bis heute ein hohes ehrenamtliches Engagement. Zum Leben der Gemeinde gehören nicht nur der Frauen- und Müttertreff sowie die Frauenhilfe, sondern auch die Chorgruppen: Der Kirchenchor und der Posaunenchor, die mit Chorälen, Liedsätzen und modernen Arrangements schon manchen Gottesdienst verschönert haben, aber auch bei dörflichen Festen mitwirken.

Die Kirche in Roetgen wurde von 1778 bis 1782 als barocke Saalkirche errichtet. Wie es einer reformierten Kirche entspricht, ist sie außen und innen schmucklos. Sie beeindruckt aber durch ihre klare Architektur. Das Innere der Kirche ist als kreisförmiger Raum konzipiert. Um den Abendmahltisch und um die Kanzel versammeln sich die Gemeindeglieder so, dass sie einander ansehen können.

"Auf dem Tisch liegt bei uns die Bibel – das Wort Gottes und wir lesen drin", sagt Pfarrer Wolfgang Köhne. Darin sieht er das Herzstück und die Identität der Gemeinde. Dem Hören auf das Wort Gottes folgt je nach Sachlage diakonisches und politisches Engagement. So kümmerte sich die Gemeinde um die Betreuung von Flüchtlingen und ist heute in der Hospizarbeit engagiert. Die Konzentration auf Gottes Wort verleiht einer Gemeinde Standfestigkeit, so dass man nicht bei jeder theologischen Modeströmung mitmachen muss, so der Pfarrer.

Auf die Frage, wie man es denn mit dem Karneval halte, erklärte Pfarrer Köhne, dass früher die Gemeindeglieder aus Prinzip nicht zum Karneval gegangen seien. Doch heute hätte sich der Karneval zu einem Fest des ganzen Dorfes entwickelt. Jeder könne hingehen. Man beteilige sich nicht aktiv wie die katholische Schwestergemeinde. Dort gebe es eine kirchliche Karnevalsgruppe, am Fettdonnerstag eine Mönnemesse und am Aschermittwoch eine Heringsmesse und der Kollege sei auch schon mal Karnevalsprinz gewesen.

Am Karneval persönlich schätzt er, dass dies noch die wenigen Tage seien, bei denen noch so richtig von Herzen gefeiert werde.

Dies dürfe man den Leuten nicht madig machen.

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 05.02.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 5. Sonntag nach Epiphanias (+Kigo) [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musikalischer Gottesdienst mit Cossi Waiters [S]

So 12.02.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst [T]

Sa 18.02.

19.00 Uhr

Kelmis

WEP-Worship Evening with Prayer

So 19.02.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst Sexagesimae mit Abendmahl (+Kigo) [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst Sexagesimae mit lutherischen Abendmahl (+Kigo) [S]

So 26.02.

10.40 Uhr

Neu-Moresnet

Lobpreisgottesdienst [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum Sonntag Estomihi [T]

So 05.03.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum Sonntag Invocavit (+Kigo) [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Musik-Plus-Gottesdienst [S]

RADIOANDACHT

So 19.02.

07.30 Uhr
18.00 Uhr

BRF2

UKW 93,2 und 98,4 MHz [S]

ATEMPAUSE

Mo 13.02.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Entspannung, Stille und Gebet [Heck-Böckler]

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 06.02.

20.00 Uhr

Raeren

Bibelgespräch

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 21.02.

20.15 Uhr

Raeren

Bibelgespräch (2. Kor. 6,1-10) [S]

Hauskreis Hergenrath bei Familie Rolffs, Bertholfstr. 19, Hergenrath

Dienstags

09.15 Uhr

Hergenrath

Matthäusevangelium

BIBELSTUNDE

Di 07.02.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Vortrag über Perureise [Flückiger]

Di 14.02.

19.30 Uhr

Eupen

Vortrag mit Dr. L. Tanganagba

Di 21.02.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Jesus Sirach [Rolffs]

Di 28.02.

 

 

Bibelstunde entfällt

Di 07.03.

 19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

CHOR

Freitags

18.45 Uhr

Eupen

Chorprobe

FRAUENFRÜHSTÜCK

Mi 01.02.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Die Auferstehung der Toten [S]

Mi 08.02.

09.15 Uhr

Eupen

Josua

Mi 15.02.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet

Mi 01.03.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Vorbereitung auf den Weltgebetstag der Frauen

SENIOREN

Mi 22.02.

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

Vortrag über Perureise [Flückiger]

PRESBYTERIUM

Do 09.02.

19.30 Uhr
20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet
Sitzung

GEBET IN DER FRIEDENSKIRCHE

Freitags

20.00 Uhr

Eupen

100 Minuten Gebet für den Herrn [T]

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

Sa 18.02.

09.00 Uhr

Eupen

Wenn Jesus wiederkommt [S]

Sa 11.03.

09.00 Uhr

Neu-Moresnet

Achtung! Termin wurde vom 25. auf den 11.3. verlegt

2. Jahrgangsstufe:

Sa 18.02.

18.00 Uhr

Eupen

Party Keller

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter): St. Plumanns

Sa 11.02.

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreffen

Delphine (Kundschafter Mädchen): E. Recker

  Sa 11.02.

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreffen

Polarwölfe (Kundschafter Jungen): Christian Neff

  Sa 11.02.

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreffen

Hühner (Pfadfinder Mädchen): Dania Neff

  im Februar

 

 

nach Absprache

Falken (Pfadranger Jungen und Mädchen): St. Plumanns

  Sa 18.02.

 

 

Siehe WEP

  Sa 04.03.

 

 

Nach Absprache

SONSTIGE VERANSTALTUNGEN

Sa 04.02.

18.00 Uhr

 

Information und Planung einer Polenreise im August [T]

Fr 03.03.

20.00 Uhr

Eupen-Kettenis

Weltgebetstag der Frauen - Thema: Zeichen der Zeit (Näheres in der Märzausgabe)

AMTSHANDLUNGEN

Der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet sind beigetreten:

Frau Almut und Herr Raimond Lagasse, Eupen am 3.12.

Herr H. Schmidbauer, Moresnet am 31.12.

Familie Jakobides: Erika aus Pakistan und Herbert aus Deutschland, ihre Kinder: Jessica, Jennifer, Jolene.

Frau Lisa Blozys aus Hamburg

Frau Christine Kirst mit ihrem 9-jährigen Sohn Mark aus Bremerhaven.

Kirchlich getraut wurden:

am 3.12. wurden Almut und Raimond Lagasse

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR MÄRZAUSGABE: So 12. Februar

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Vikar Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

- Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

- Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

- Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Christian Neff Tel.: 087 65.64.05

- Hühner: Dania Neff Tel.: 087 78.72.65, Miriam Manderfeld Tel.: 0049 170 202.10.92

- Falken (Pfadranger): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Gottesdienst mit Cossi Waiters

Am Sonntag, dem 5. Februar wird der Eupener Gottesdienst mit dem Gospelsänger und Liedermacher Cossi Waiters gestaltet.

Im Anschluss nach dem Gottesdienst wird er für Interessierte noch ein Konzert geben. Cossi Waiters, der indianische, irische und wallonische Vorfahren hat, möchte mit seiner Musik von der Liebe Gottes weitererzählen und andererseits auf menschliche Nöte aufmerksam machen. Die Kollekte an diesem Sonntag soll für ihn bestimmt sein. Weiter Informationen unter: www.cossi-waiters.com.

Freundliche Einladung zu einem Diavortrag über Peru

Von verschiedenen Seiten wurden wir gefragt, ob wir über unsere Perureise berichten würden. Gerne kommen wir diesen Wünschen entgegen. Wir haben ca. 540 Bilder zusammengestellt. Es ist ein fantastisches Land mit vielen Gegensätzen. Von der Hauptstadt Lima an der Küste, bis hinauf in die kahlen oder steppenartigen Hochebenen welche über 3.000 Meter liegen -- dem Titicacasee mit seinen Inseln, den Pässen, die über 4000m ansteigen, den wunderbaren im Hintergrund liegenden Schneebergen, die Inkafestung Machupicchu, von Schnee und Eis bis zum Tropenwald. Die Missionsstation der SIM im Hinterland mit 36 Grad Hitze, all das findet man in diesem Land.

Jedermann ist herzlich eingeladen.
Rosmarie und Willy Flückiger

Wann: Am Dienstag dem 7. Februar um 19.30 Uhr im Pfarrhaus in Neu-Moresnet

Polenabend

Am 4. Februar 2006 um 18.00 Uhr findet im evangelischen Pfarrhaus in Eupen die Veranstaltung "Polen Abend" statt. Der Abend wird von Pfarrvikar Darius Tomczak und seiner Ehefrau Malgorzata Tomczak organisiert, die auch für den kulinarischen Rahmen sorgen wird. Die Gäste werden die polnischen Spezialitäten kosten und sich dabei einen schönen Film über Polen in Form einer Leinwandpräsentation anschauen.

Bei dieser Feier werden Sie auch Gelegenheit haben, sich für die Studienreise des Pfarrvikars nach Masuren / Polen im August 2006 einzuschreiben.

Alle, die Interesse für das Land Polen und seine Menschen haben, sind ganz herzlich eingeladen, teilzunehmen.

Vikar Darius Tomczak

Abendmahl nach Lutherischer Liturgie

Nach dem Wunsch mehrerer Gemeindemitglieder wird am 19.2. in Eupen das Abendmahl nach dem Ablauf gefeiert, wie man ihn von traditionell lutherischen Kirchen her gewohnt ist. Das heißt, dass einige liturgische Elemente gesungen werden. Die Gottesdienstbesucher werden ein Ablaufblatt ausgehändigt bekommen.

Weitere Veranstaltungen

DR. LÉOPOLD TANGANAGBA SANGBI,
AFRIKANISCHER PHILOSOPH UND THEOLOGE.

Am 14. Februar 2006 um 19.30 Uhr findet im ev. Pfarrhaus Eupen ein Vortrag mit Doktor Tanganagba statt. Doktor Tanganagba ist 1965 in Kinshasa ( D e m o k r a t i s c h e Republik Kongo) geboren. Nach einem Philosophie-Studium im Kongo studierte er Theologie in Deutschland. 2002 promovierte er in Theologie an der rheinischen Friedrich-Wilhelm Universität Bonn. Seit 2003 lebt er mit seiner Familie in Eupen und arbeitet als Lehrer an der Pater Damian Schule. Er ist auch Mitarbeiter des BRF2 für die Sendung „Wort in den Tag“.

Veröffentlichungen u. a: Hunger treibt den Fuchs heraus: über den Zusammenbruch der Demokratischen Republik Kongo (Der Spiegel, 1997), Afrikanische Theologie: Spannung zwischen Inkulturation und Befreiung (Wort und Antwort, 1998). Neue Forschung über: Entwicklungsphilosophie, politische Theologie und Weltreligionen (Buddhismus, Christentum, Hinduismus, Islam und Judentum).

Jeder ist zu diesem Vortrag ganz herzlich eingeladen.

Vikar Darius Tomczak

GEBURTSTAGE FEBRUAR 2006

Lang Margarethe

Gülcherstr. 47

4700 Eupen

1917-02-05

Wienert Horst

Monschauer Str. 62

4700 Eupen

1926-02-09

Van Schingen Anneliese

Burgundstr. 5

4700 Eupen

1922-02-14

Pentenrieder Irmgard

Pfaustr. 7

4730 Raeren

1927-02-17

Buchweitz Elly

Rue des Lupins 8B

4850 Montzen

1936-02-25

Keim Waltraud

Dr. Molly-Str. 25

4721 Neu-Moresnet

1931-02-26

Gehlen Lieselotte

Lindenweg 10

4711 Walhorn

1927-03-01

Bock Rosemarie

Belle-Vue 42

4720 Kelmis

1933-03-01

Impressum - Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet,  Hasardstraße. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Redaktion: Verantwortlich: Pfr. Martin Schuler, Layout Sabine Plumanns; Redaktionelle Beratung: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: Aldenhoff - Gemmenich; Brückekonto: 741-1187531-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 07. Mai 2010