DIE BRÜCKE

GEMEINDEBRIEF DER EVANGELISCHEN KIRCHENGEMEINDE

EUPEN - NEU-MORESNET

Vereinigte Protestantische Kirche in Belgien

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48. Jahrgang                                     Februar 2005                                            Nr. 2

Verantwortlicher Herausgeber: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet

Monatsspruch für Februar:

Freut euch aber, dass eure Namen im Himmel geschrieben sind.

Lukas 10,20

Inhalt:

Jahreslosung 2005

Jesus Christus spricht: Ich habe für dich gebeten, dass dein Glaube nicht aufhöre. Lukas 22,32.

Lange Zeit waren die Jünger mit Jesus unterwegs gewesen. Sie hatten in dieser Zeit sehr viel erlebt und gelernt. Mit eigenen Augen sahen sie, wie Jesus Wunder wirkte, wie er die Menschen heilte, wie er durch sein Wort Gebundene befreite, ja sogar aus dem Tod auferweckte. Einmal liefen viele seiner Anhänger von Jesus weg und er fragte die Zwölf: »Wollt ihr auch weggehen?«  Da antwortete ihm Simon Petrus: »Herr wohin sollen wir gehen? Du hast Worte des ewigen Lebens; und wir haben geglaubt und erkannt: Du bist der Heilige Gottes.« (Joh 6,67ff) Das war der Glaube des Petrus. Er vertraute darauf, dass das, was Jesus sagte wahr war und das, was er tat, im Sinne des Vaters im Himmel war. Er vertraute darauf, dass Jesus ihm ein Leben im Sinne Gottes schenkte.

Nun war der Vorabend von Jesu Tod gekommen. Jesus hatte vorausgesagt, dass er sterben müsse und er wusste, dass angesichts der massiven Anfeindung im sichtbaren wie im unsichtbaren Bereich, Petrus ebenso wie die anderen Jünger versagen würde. Er sagte: »Petrus, ich sage dir: Noch ehe morgen früh der Hahn kräht, wirst du dreimal geleugnet haben, dass du mich kennst.« (Lk 22,33).

Hätte Jesus nicht besser beten sollen: »Vater hilf Petrus, dass er standhaft zu meiner Freundschaft steht bis in den Tod?«

Petrus wäre später dann wahrscheinlich sehr stolz geworden. Er hätte sich etwas auf sich selbst eingebildet und sich als den Superjünger bezeichnet, weil er standhaft geblieben war. Und bei der nächsten Gelegenheit wäre er dann doch umgefallen (vgl. Gal 2,11ff).

Jesus aber bat: »dass dein Glaube nicht aufhöre.« Das will sagen:

  • Der Glaube ist wichtiger als alle Leistung, die wir für Jesus bringen können. Ein Mensch kann viel für Gott tun, aber wenn er damit sich nur vor Gott hervortun und brüsten will, dann hat Gott keine Freude daran.

  • Der Glaube ist der Schlüssel zur Gnade Gottes: Jesus ging den schweren Weg ans Kreuz für seine Jünger und für alle, die an ihn glauben. Er hat das nicht für perfekte Menschen getan, sondern für die Schwachen, die Strauchelnden, »die Armen im Geiste« . Jesus war bereit zu vergeben. Doch es hätte
    Petrus nichts genützt, wenn er nicht darauf vertraut hätte, dass Jesus vergibt. Judas dagegen sah nur auf sich und seinen Verrat – nicht mehr auf Jesus und darum fand er keinen Ausweg mehr und verzweifelte. Der Glaube trug Petrus durch die Stunde der Verzweiflung hin zur Vergebung.

  • Der Glaube ist der Schlüssel zum Leben: Wir leben in einer Welt, in der im Augenblick noch wenig von Gottes Reich sichtbar und erkennbar ist. Diese Welt erschließt sich nur dem, der auf Jesus vertraut. Aber wer darauf vertraut, der findet darin Leben, Sinn und Erfüllung. Das gilt für Petrus, aber auch für alle, die Jesus nachfolgen wollen: Bei Jesus finden wir die Worte des ewigen Lebens. Möge deswegen auch unser Glaube in diesem Jahr wachsen und nicht aufhören. 

Was ich der Gemeinde sagen wollte / Gedanken zum neuen Jahr/ Sieben Wochen Ohne / Buchempfehlung

Was ich der Gemeinde sagen wollte

Als Kind kam es schon hier und da mal vor, wenn ich mit meinen Brüdern raufte, dass
ich einen Fausthieb in die obere Magengegend abbekam. Dann blieb mir die Luft weg. So fühlte ich mich, als Florent Spits, der Pfarrer, der vom Distriktrat mit der Pfarrstellenbesetzung betraut ist, am Abend vor dem 12. Dezember anrief und mir mitteilte, dass wir die Wahl von Darius Tomczak nicht durchführen dürften. Mir blieb die Luft weg, und ich konnte es einfach nicht fassen.

Ich war so enttäuscht, weil ich mich darauf gefreut hatte, bald wieder einen Kollegen zu haben und weil ich mich innerlich darauf eingestellt hatte, ab Februar nicht mehr die Verantwortung des Pfarramtes alleine tragen zu müssen.

Vor allem tat mir auch Herr Tomczak und seine Familie leid, die sich innerlich und äußerlich auf einen Umzug Ende des Jahres eingestellt hatten. Und nicht zuletzt musste ich der Gemeinde etwas erklären, was ich selber nicht verstehen konnte.

Am anderen Morgen stand ich dann vor der Gemeinde. Es war sehr still in der vollen Kirche, als wir die neue Sachlage erklärten. Ich bin unserer Gemeinde sehr dankbar, dass uns großes Verständnis und Mitgefühl entgegengebracht wurde.

Vor allem war ich auch sehr dankbar, dass Herr Tomczak, so sehr er auch betroffen war, seine Kandidatur nicht zurückzog. Inzwischen haben sich die Dinge zum Guten gewandelt. Am 8. Januar traf sich der Synodalrat erneut und hat nun Herrn Tomczak als geeigneten Kandidaten für die freie Pfarrstelle unserer Gemeinde akzeptiert. Pfarrer Florent Spits hat uns nun grünes Licht gegeben, dass die Wahl, nachdem sie vier Wochen hintereinander in den Gottesdiensten abgekündigt wurde, am 13. Februar 200% um 12.15 (im Anschluss an den Gottesdienst) stattfinden kann.

Pfarrer Martin Schuler


Gedanken zum neuen Jahr

Unsere guten Vorsätze für 2005 sind nicht mehr so ganz frisch in unserem Innern. Doch sie sind noch, etwas schwächer schon, vorhanden. Wollen wir uns noch einen Augenblick bedenken, bevor wir mit Gottes Hilfe in das neue Jahr gehen?

Wir heutigen Menschen sind zum großen Teil so selbstsicher, von uns und unserer Tüchtigkeit eingenommen. Erfolgsgewohnt finden wir es ganz selbstverständlich, dass uns fast alles glückt. Sei es im beruflichen oder privaten Bereich: Nur mit Mut und Selbstvertrauen darauf zu, dann stellt sich der Erfolg schon ein.

Wie ungeduldig, ja lieblos und anmaßend reagieren wir, wenn wir einmal mit weniger »Tüchtigen« konfrontiert werden. »Hilf dir selbst, dann hilft dir Gott«, so sagen wir es schon unseren Kindern. In gewisser Hinsicht ist das nicht einmal verkehrt. Aber eben doch nur in gewisser Hinsicht. Wir heute so Diesseitigen vergessen allzu oft den Herrn auch zu bitten, seinen Segen auf unsere Unternehmungen herabzuflehen. Warum denn? Es geht doch auch so sehr gut! Zum Bitten und Beten gehört Stille, Zeit, und diese haben wir doch nicht. Manchmal geht es tatsächlich lange Jahre auf diese Weise ganz gut weiter.

Doch Gott lässt sich nicht so leicht beiseite schieben. Wir sind SEIN, und das bekommen wir dann mit aller Deutlichkeit zu spüren. Und hier sei klar gesagt: zu unserem Besten! Ein plötzlicher Todesfall, eine schwere Krankheit, die Gefährdung unseres (so selbstverständlichen) täglichen Brotes, und wir spüren plötzlich, wie wenig wir ohne göttliche Hilfe vermögen. All unsere gepriesene »Tüchtigkeit« vermag dann nichts mehr. Wir müssen demütig werden und erkennen: Unsere Hilfe steht im Namen des Herrn.

RN


Sieben Wochen Ohne

In diesem Jahr steht »7 Wochen Ohne«, die Fastenaktion der evangelischen Kirche, unter dem Motto »Lichtblicke«. In einer Zeit von Verzagtheit und Mutlosigkeit geht es darum, wieder neu Hoffnung zu schöpfen und Perspektiven zu entwickeln. Es geht um den Lichtstreif am Horizont, der frischen Mut gibt, die Dinge neu anzugehen. Dafür bietet gerade die Fastenzeit eine Chance. Verzichten Sie in dieser Zeit auf festgefahrene Gewohnheiten, nehmen Sie sich Zeit für die wirklich wesentlichen Dinge des Lebens und tanken Sie wieder auf.

»7 Wochen Ohne« denn weniger kann mehr sein …

Seit mehr als 20 Jahren lädt die Fastenaktion »7 Wochen Ohne« dazu ein, die Zeit von Aschermittwoch bis Ostersamstag bewusst zu erleben und zu gestalten. Heute nehmen an der Aktion rund zwei Millionen Christen teil. Die einen, indem sie auf Essen oder Genussmittel verzichten. Andere wollen sich erneut auf die wesentlichen Dinge des Lebens besinnen und ihren Alltagstrott durchbrechen. Verzicht eröffnet neue Einsichten, macht den Weg frei für neue Zugänge zur eigenen Spiritualität und zum Nächsten.

www.7-wochen-ohne.de


Buchempfehlung

Peter Hahne - Schluss mit lustig - Das Ende der Spaßgesellschaft

Ein brisantes, brandaktuelles Thema, das aufrüttelt. Das Terrordrama von New York sieht der TV-Moderator und Bestsellerautor Peter Hahne als Einschnitt in Weltgeschichte und Zeitgeist. Der 11. September 2001 sei das Ende der Spaßgesellschaft und der Beginn einer neuen Suche nach alten Werten. Welche Werte sind es, die tragen, Halt geben und die es zu verteidigen gilt?

Peter Hahne liefert eine packende Zeitanalyse und fordert die Rückkehr zu stabilen Werten, zur Erneuerung unserer labilen Gesellschaft. Ohne Erinnerung an unsere Herkunft gibt es keine Zukunft. Nur eine »Gesellschaft mit begründeter Hoffnung« hat eine Überlebenschance. Dazu brauchen wir mehr Vorbilder als Vorschriften, und Werte nicht als bloße Worte, sondern als gelebte Begegnung. Hahnes Fazit: Holt Gott zurück in die Politik!


Lieber Gott,

lass die schlimmen Kriege aufhören, wo viele Menschen und Kinder sterben.

Bitte schaff Hunger und Durst aus der Welt!

Lass die Kriminalität aufhören … zum Beispiel den Missbrauch von Kindern!

Bitte, lass die schlimmen Attentate in der Welt aufhören!

Und lass die Arbeitslosigkeit aus der Welt verschwinden!

Wenn es dich nicht gäbe, dann gäbe es uns auch nicht.

Amen

Paul und Jendryk

gesehen in der Trinitatis-Kirche zu Berlin

Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

Gottesdienstordnung

Sonntag, den 6. Februar 2005, Estomihi - Lk 10,38-42

  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler) - Parallel im Pfarrhaus Kindergottesdienst
  Eupen

10.40 Uhr

Musik-Plus-Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler)

Sonntag, den 13. Februar 2005, Invocavit - Thema: Ein Gott der alles weiß

  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Andacht (Pfarrer Martin Schuler)
  Eupen

10.40 Uhr

Lobpreisgottesdienst (Pfarrer Martin Schuler)
 

12.15 Uhr

außergewöhnliche Gemeindeversammlung zur Wahl von Pfarramtskandidat Dariusz Tomczak

    Sonntag, den 20. Februar 2005, Reminiscere - Mt 12,38-42
  Neu-Moresnet

09.30 Uhr

Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler) - Parallel im Pfarrhaus Kindergottesdienst
  Eupen

10.40 Uhr

Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler)
    Samstag, den 26. Februar 2005 - Mk 12,41-44
  Neu-Moresnet

18.30 Uhr

Lobpreisgottesdienst (Pfarrer Dariusz Tomczak)
Sonntag, den 27. Februar 2005, Oculi - Mk 12,41-44
  Eynatten

 09.00 Uhr

Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler)
  Eupen

10.40 Uhr

Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler)
Sonntag, den 6. März 2005, Laetare - Joh 6,55-65
  Neu-Moresnet

9.30 Uhr

Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler) - Parallel im Pfarrhaus Kindergottesdienst
  Eupen

10.40 Uhr

Gottesdienst (Pfarrer Martin Schuler)

Bekanntmachung

Für den 13. Februar beruft das Presbyterium eine außergewöhnliche Gemeindeversammlung ein, damit Dariusz Tomczak als 2. Pfarrer gewählt werden kann. Die Wahlen finden in Neu-Moresnet und Eupen im Anschluss an den Gottesdiensten statt. Jedes Mitglied der Kirchengemeinde ist herzlich eingeladen, sich an der Wahl zu beteiligen.

Die Listen mit den Namen der wahlberechtigten Gemeindeglieder liegen in unseren Kirchen aus. Prüfen Sie bitte nach, ob Ihr Name aufgeführt ist.

Briefwahl ist möglich. Wenden Sie sich in diesem Fall an Pfarrer Schuler.


Festliche Barockmusik in voller Kirche

Bei schönem Winterwetter fanden am Sonntag, den 19.12.2004 viele Menschen den Weg in die Friedenskirche in Eupen, um dem Weihnachtskonzert unseres Ensembles Musica Sacra zu lauschen.

Das Konzert stand unter dem Motto Festliche Barockmusik und brachte Musik der bekanntesten Komponisten des Barocks, nämlich von Johann Sebastian Bach, Georg Philipp Telemann und Georg Friedrich Händel, zu Gehör.

Nach zwei kurzen Begrüßungen durch Presbyter Herrn Lander und Pfarrer Schuler wurde das Konzert durch drei Stücke für Orgel und Trompete eröffnet, von denen bei zweien der Komponist nicht mehr bekannt ist. Für diese Stücke war der Trompeter Ulrich Koch, ein alter Raerener, extra aus Frankfurt gekommen.

Es folgte ein Stück von J.S. Bach für zwei Klaviere und Orchester. Solisten waren Johannes Fleu und Stefan Pitz, der an der Musikakademie Eupen Klavier studiert und schon am Concour André Modeste Grèty teilgenommen hat. Die beiden spielen seit knapp 2 Jahren zusammen und das Konzert stellte den vorläufigen Höhepunkt dieser Zusammenarbeit dar, der mit lebhaftem Applaus belohnt wurde.

Ein Konzert von G.Ph. Telemann für Querflöte, Blockflöte und Streicher schloss sich an. Das Besondere an diesem Konzert ist, wie Johannes Fleu vorher erklärte, das es unter den Hunderten von Stücken, die Telemann komponierte, das einzige ist, das speziell für Block- und Querflöte geschrieben wurde. Es verlangt, wie Johannes Fleu betonte, von den Flötistinnen, Christina Knittel und Regina Tillmann besonderes Können und wie der Applaus zeigte, hat sich das viele Proben gelohnt.

Abschließend wurden mehrere Arien und Duette aus G.F. Händels ‚Judas Maccabäus‘ im Wechsel bzw. gemeinsam von Parwin Jusofie und Peter Pangh vorgetragen. Begleitet wurden sie dabei wiederum von den Streichern und der Querflötistin. Auch dieser Vortrag wurde mit viel Applaus bedacht.

Mitglieder des Ensembles Musica Sacra sind neben Johannes Fleu Martin Gotzen (1. Geige) und Peter Jax (Cello), die ebenso wie Regina Tillmann nicht nur bei Musica Sacra, sondern auch im Jungen Sinfonieorchester Aachen spielen. Der Bratschist Jochen Kaub ist unter anderem auch im Kirchenchor von Hauset aktiv. Die jüngsten Musiker sind Conrad Knittel, der auch im Jugendsinfonieorchester Aachen spielt und Stefan Mommer, ein Enkel des großen Eupener Komponisten Willy Mommer. Beide studieren an der Musikakademie Eupen Violine und spielen in den Kammerorchestern der Akademie.

Die Kirche war fast bis auf den letzten Platz gefüllt. Am Schluss des Konzertes gab es sehr viel Applaus. Als Zugabe spielte Johannes Fleu noch eine Sonate von W.A. Mozart zu der Stefan Pitz noch eine von Edvard Grieg komponierte zweite Stimme spielte. Wie Johannes Fleu sagte, hörte man Mozart mit den Ohren des Romantikers Grieg.

Ulrich Knittel


Die Musiker des Ensembles Musica Sacra, vorne von links: Stefan Mommer, Regina Tillmann, Johannes Fleu, Parwin Jusofie, dahinter von links Christina Knittel, Stefan Pitz, Martin Gotzen, Peter Jax, Conrad Knittel, Peter Pangh, Jochen Kaub.


Silvesterfeier

Der Silvesterabend begann mit einem Gottesdienst in der Johanneskirche Neu-Moresnet. Vor dem Abendessen im Gemeindehaus gab es einen kleinen Umtrunk, und für die Kinder (im Alter von eins bis
zehn Jahren) fanden Luftballonspiele statt.

Das Buffet wurde eröffnet, und alle konnten sich an leckeren Gerichten und köstlichem Nachtisch erfreuen. Dabei gab es Zeit für viele schöne Gespräche.

Nach lustigen Spielen, Musik und Tanz war es schon Mitternacht! Einen Augenblick später wurde auf das neue Jahr angestoßen. Die Kinder hatten besonderen Spaß mit den Wunderkerzen. Dann läuteten die Kirchenglocken, und wer wollte, konnte an einer Neujahrsandacht teilnehmen.


Weltgebetstag der Frauen am 4. März 2005

 

 

 

 

 

 

Der Weltgebetstag wird seit über 100 Jahren auf der ganzen Welt gefeiert, und für 2005 kommt er uns ganz nah: aus Polen.

Das Motto fußt auf Jesu Zuspruch aus der Bergpredigt: Ihr seid das Licht der Welt. Es gilt weltweit für die Christinnen aller Konfessionen in über 170 Ländern. Zweifellos ist das Leben der 38 Millionen Einwohner Polens mehr geprägt von christlichen Traditionen, als jedes andere Land Europas. Das gilt nicht nur für die 90 bis 96% Katholiken – auch die Orthodoxen, Protestanten und Mitglieder anderer christlicher Kirchen sind in ihrem Leben sehr stark religiös geprägt. Gegen alle Erwartung hat sich seit Jahren eine tragfähige Ökumene »in des Papstes eigenem Land« entwickelt. Und so konnten Frauen aus neun verschiedenen Konfessionen eine gemeinsame Basis finden und die neue Liturgie und das Begleitmaterial schreiben.

Polinnen und Polen sind aufgrund ihrer wechselvollen Geschichte besonders sensibel. Zwischen 1772 und 1795 wird Polen dreimal zwischen Russland, Preußen und Österreich zerrissen und zerteilt. Bis 1918 verschwand es für gut 120 Jahre von der Landkarte und musste versuchen, mit der Parole »Noch ist Polen nicht verloren« in den Köpfen und Herzen weiter zu leben. Tapferer Freiheitswille, Nationalstolz und ihr christlicher Glaube hielten die Kräfte wach, um 1918 einen unabhängigen polnischen Staat ausrufen zu können.

Weitere Informationen zu Land und Leuten erteilt Frau ERWIG beim Frauen-Frühstückstreffen am 2. März um 9.30 Uhr im Pfarrhaus in Neu-Moresnet.

Die ökumenische Gebetsstunde findet in diesem Jahr am 4. März um 19.45 Uhr im Bethanienraum neben der Nikolauskirche in Eupen statt.

Herzliche Einladung an alle!


Fahrdienst für den Organisten

An jedem 1. und 3. Sonntag im Monat sucht Johannes Fleu einen Chauffeur, der ihn von Eupen nach Neu-Moresnet zum Gottesdienst fährt. Bitte bei Herrn Fleu unter 087/76.68.96 melden.

Wir bedanken uns ganz herzlich für Ihre Mithilfe.


Kinder und Jugendliche

Kindergottesdienst:
Neu-Moresnet: Am 6, 20. Februar, und 6. März um 9.30 Uhr

Royal Rangers:

Starter (Mäuschen):
Stefanie Plumanns: 087/31.66.15
Kundschafter Mädchen (Delphine):
Elisabeth Recker: 087/65.26.49
Kundschafter Jungen (Polarwölfe):
Dania Neff: 087/78.72.65
Nächstes Treffen: 19. Februar 2005,14.30 - 16.30 Uhr Pfarrhaus Neu-Moresnet
Hühner:
Miriam Manderfeld: 0049-170/202 10 92
Treffen: jeden Donnerstag um 17.00 Uhr Pfarrhaus Eupen
Falken:
Alexander Kever; Tel.: 087/78.72.65
Stefanie Plumanns: 087/31.66.15
Veranstaltungen:
04. - 07 .Februar: Dicke Birken
12.Februar: Keller im Pfarrhaus Eupen 20.00 Uhr
19.Februar: Pfarrhaus Neu-Moresnet 17.00 - 19.00 Uhr
26. u. 27.Februar: Mitarbeiterwochenende

Konfirmandenunterricht:

1. Jahrgangsstufe: von 9.00 bis 13.00 Uhr: Samstag 19.02.2005 in Neu-Moresnet

Voranzeige:

nächster WEP (Jugendgottesdienst) im März, genaues Datum: Bitte der nächsten BRÜCKE entnehmen


Gesprächskreise

Atempause:

jeweils 20.00 Uhr im Pfarrhaus Neu-Moresnet am Montag, 14. und 28. Februar

Bibelstunde:
Eupen: Am 22. Februar (S) um 19.30 Uhr ;
Neu-Moresnet: Am 1. Februar (S), 15. Februar (B.Rolffs) und am 1. März (S) um 19.30 Uhr.

Bibelgesprächskreis in Raeren:
Dienstag, den 15. Februar um 20.15 Uhr - bei Fam. Schuhmacher, Neustr. 1, Raeren; Info: Pfr. Schuler; Tel.: 087 / 63.04.85.

Hauskreis in Hergenrath:

Donnerstags von 9.15 bis 11.30 Uhr nach Absprache; Info: Fam. Rolffs, Tel.: 087 / 65.78.59.

Bibelfrühstück in Moresnet:

Montags von 9.00 bis 11.00 Uhr nach Absprache bei Fam. Schmidbauer, rue de la Coul 45; Info: Tel.: 087 / 78.67.97.


Weitere Veranstaltungen

Frauenkreis:
Neu-Moresnet
jeweils um 9.15 Uhr:
2. Febr.:
Psalm 38 - »Krankheit + Sünde«
16. Febr.: Psalm 40 - »Hilflosigkeit«
2. März: Vorbereitung für den Weltgebetstag
4. März: Weltgebetstag
Info:
Frau Flückiger, Tel.: 087/ 65.99.28.

Chor:
Probe: Freitags im Februar, 18.45 Uhr in Eupen

Rundfunk:
»Evangelium in unserer Zeit« (BRF 2, UKW - 93,2 und 98,4 MHz): Am 20. Februar um 7.30 Uhr und 18.15 Uhr.


Seniorennachmittag

Mittwoch, 23. Februar um 14.30 im Pfarrhaus in Eupen
Thema: Heiteres und Besinnliches zur Geschichte Belgiens (von G. Martinius)


Wir gratulieren ...

Frau Margarethe Lang in Eupen am 5.2.: 88 Jahre
Herr Horst Wienert in Eupen am 9.2.: 79 Jahre
Frau Irmgard Pentenrieder in Raeren am 17.2.: 78Jahre
Frau Waltraud Keim in Neu-Moresnet am 26.2.: 74 Jahre
Frau Rosemarie Bock in Kelmis am 1.3.: 72 Jahre
Frau Lieselotte Gehlen in Walhorn am 1.3.: 78 Jahre


Vakanzzeit

Während der Vakanzzeit bietet Pfr. Martin Schuler Sprechzeiten im Gemeindehaus in Eupen an: Dienstags um 15.00 Uhr - 18.00 Uhr oder nach telefonischer Vereinbarung (087/63.04.85)

Herausgeber: Evangelische Kirchengemeinde Eupen / Neu-Moresnet

Redaktion: Pfr. Martin Schuler, Neu-Moresnet, Hasardstraße. 8, Tel.: 087/63.04.85;

Abonnemente und Adressänderungen: B-4721 Neu-Moresnet, Hasardstraße 8 - Konten: Gemeindekredit Nr 091-0013624-73

PSK Nr 000-0836488-57 Evangelische Kirchengemeinde Eupen - Druck: Aldenhoff - Gemmenich

 

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Stand: 07. Mai 2010