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51. Jahrgang

November 2008

Nr. 11

Verantwortlicher Herausgeber: Rolf Lander - Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet

Inhalt:

 

Monatsspruch November / Was ich der Gemeinde sagen möchte

Monatsspruch November

Wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässt und den Elenden sättigst, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen.

Jesaja 58,10

Paula Modersohn-Becker, „Der Barmherzige Samariter“, (1907)


Liebe Leser,

was geschieht mit dem Menschen im Tod?

Diese Frage wurde für mich sehr aktuell, als eine geliebte Person in meiner Gegenwart starb. Als Christen wissen wir aus der Bibel, im Tod werden wir Gott begegnen. Diese Begegnung bedeutet zugleich das Gericht über unser Leben. Bei diesem Gericht werden, anders als bei manchen Trauerfeiern, keine gefälligen und publikumswirksamen Episoden aus unserer Biographie ausgesucht, sondern auch Dinge gezeigt, die man besser verschweigen möchte. Alles wird offenbar. Und wer nicht im Buch des Lebens gefunden wird, der wird nicht in die Gegenwart Gottes treten dürfen, sondern er wird für immer in den Feuersee geworfen.

Diese Szene aus dem Buch der Offenbarung soll uns die Ehrfurcht einflößen. Es ist sehr wichtig, dass wir verantwortungsvoll vor Gott und Menschen leben und das Wort Gottes ernst nehmen. Und da heißt es: Wenn du den Hungrigen dein Herz finden lässt und den Elenden sättigst, dann wird dein Licht in der Finsternis aufgehen. So wie Gott in Jesus Christus uns geliebt hat, sollen wir nach der Liebe Gottes hungernden Menschen unsere reinen Herzen offenbaren. Wir müssen den Not leidenden Menschen helfen, indem wir ihre Bedürfnisse stillen und sagen, dass Jesus das Brot des Lebens ist - für uns alle. Gott erwartet von uns, dass wir andere lieben, und die Liebe bringt Taten mit sich. Möchten Sie vielleicht den Kindern in armen Verhältnissen zu Weihnachten eine Freude bereiten, dann lade ich Sie ein, an einer Geschenkverschickungs-Aktion teilzunehmen. Unsere Gemeinde beteiligt sich in diesem Jahr wieder an dem Projekt „Weihnachten im Schuhkarton“. Dazu brauchen Sie einen Schuhkarton, den Sie mit Geschenkpapier bekleben können. Solchen Karton füllen Sie einfach mit Geschenken z. B mit Spielsachen, Hygieneartikeln, Bekleidung, Schulsachen, oder Süßigkeiten. Anschließend kleben Sie darauf ein Etikett für die Altersgruppe und bringen Sie so einen Karton in eins von den beiden Pfarrhäusern. Ich wünsche Ihnen viel Freude beim Packen und beim Abgeben von unserem Reichtum an Kinder, die fast nichts haben. Vergessen Sie nicht, Christus hat keine Hände außer den unseren. Gott segne Ihre Hände!

Ihr Pfr. D. Tomczak


Was ich der Gemeinde sagen möchte

In letzter Zeit machte ich mir - wie viele andere - Gedanken zu den Turbulenzen auf den weltweiten Börsen. Immer wieder versuche ich das Ganze zu verstehen. Ich begreife vor allem nicht, wo plötzlich das viele, viele Geld hingegangen sein soll.

Beträge in riesiger Milliardenhöhe scheinen wie vom Erdboden verschwunden zu sein. Wenn ich zum Bäcker gehe und mir ein paar Brötchen bestelle und dies
gleich im Voraus bezahle, dann weiß ich, dass dieses Geld beim Bäcker liegt. Und falls ich die bestellten Brötchen doch nicht bekommen sollte, kann ich den Bäcker fragen, was mit dem Geld passiert ist und kann ihn bei Veruntreuung gegebenenfalls auch zur Rechenschaft ziehen.

Was aber ist mit den Banken, die mit dem vielen gesparten Geld gearbeitet haben, das nun verschwunden ist?

Da kommen mir Worte Jesu in den Sinn. Jesus sagt, dass Reichtum betrügerisch ist. Der Mammon, das ist Jesu Bezeichnung für die unsichtbare Macht, die hinter dem Geld steckt, spiegelt den Menschen ein gesichertes, glückliches Leben vor.

Aber die Wahrheit ist, dass Mammon sie betrügt. Wie wahr! Geld beherrscht in der Regel uns Menschen und nicht wir das Geld und darum kann es auch so plötzlich verschwinden.

Mir ist bewusst, dass auch unter unseren Lesern einige Geld verloren haben. Geld, für das sie hart gearbeitet und das sie mühsam und sparsam erworben haben.

Darum möchte ich unseren Lesern, und nicht nur denjenigen, die vom Mammon betrogen wurden, sondern auch den anderen, die ohnehin nicht sehr vom Geld verwöhnt sind, mit einem anderen Wort Jesu Mut machen:

„Darum sage ich euch: Sorgt nicht um euer Leben, was ihr essen und trinken werdet; auch nicht um euren Leib, was ihr anziehen werdet. Ist nicht das Leben mehr als die Nahrung und der Leib mehr als die Kleidung? Seht die Vögel unter dem Himmel an: sie säen nicht, sie ernten nicht, sie sammeln nicht in die Scheunen; und euer himmlischer Vater ernährt sie doch. Seid ihr denn nicht viel mehr als sie?“ Mt. 6,25.

Wenn sich herausgestellt hat, dass Jesu Worte über Mammon wahr sind, warum sollen seine Worte nicht auch über die Güte des himmlischen Vaters wahr sein!

Ihr Pfr. M. Schuler

Musik / Ist Geben besser als Nehmen?

Musik

Das Lied für den Monat November ist EG 150 - Jerusalem, du hoch gebaute Stadt

Der Text des Liedes ist eng mit dem 21.Kapitel der Offenbarung verbunden, besonders Vers 1, sowie 12-
22.

Das neue Jerusalem wird allen verheißen, die sich in der Nachfolge von Christus begeben. Im Text des Liedes wird die große Freude über den Einzug in das himmlische Jerusalem mit Jubelklang, Instrumenten und Chören beschrieben. Das Leben nach dem Tod, bei Gott, wird gepriesen. Die Orgelbearbeitungen zu diesem Lied stammen überwiegend aus der Zeit der Romantik, also eine Zeit, als man sich der Antike, besonders zum antiken Griechenland hingezogen fühlte. Die christliche Variante ist die Rückwendung zum Paradies, wie es aus vielen Texten der Zeit hervorgeht. In dieser Zeit entdeckte man auch wieder Miltons ‚Das verlorene Paradies‘. Die Melodie des Liedes steht in strahlendem C Dur, beginnt mit einem Dreiklang, also dem Motiv, was den Königen im Allgemeinen zugeordnet wurde. Die Septime in den 5 letzten Takten verstärkt noch mal den hymnischen Charakter des Liedes. Der gesamte Text strahlt Zuversicht und Freude aus.

JF

Sonntag 16.11. um 10.40 Uhr MUSIK- PLUS GOTTESDIENST EUPEN:

J.S. Bach Konzert D Dur für Klavier und Orchester mit dem Ensemble Musica Sacra und Johannes Fleu - Klavier


Alle Konzerte finden in der Friedenskirche statt!

Sonntag 30.11. (1. Advent) - Orgelkonzert - 16.00 Uhr
Werke der Romantik. An der historischen Walcker -Orgel: Johannes Fleu

Sonntag 07.12. (2. Advent) - Konzert - 16.00 Uhr
Kammermusik für Horn, Flöte, Violine und Klavier: Werke von Saint Säens, Kauky, Lortzing, Beethoven.

Ausführende: Mitglieder des Ensembles Musica Sacra und Johannes Fleu - Klavier

Sonntag 07.12. (2. Advent) - Konzert - 19.00 Uhr
Konzert mit dem Männerquartett Eupen im Rahmen: Weihnachten in der Stadt.

Samstag 13.12. - Konzert - 17.00 Uhr
Weihnachtliche Chor und Orgelmusik mit dem Marienchor Eupen und Johannes Fleu - Orgel

Sonntag 14.12. (3. Advent) - Konzert - 16.00 Uhr
Orgelkonzert mit dem Preisträger des polnischen nationalen Orgelwettbewerbs.

Sonntag 21.12. (4. Advent) - Konzert - 16.00 Uhr
Barocke Chor und Orgelmusik mit Musica Viva , Musica Sacra und Studierenden der Musikakademie Eupen. Gesamtleitung Hans Georg Reinerz.


Ist Geben besser als Nehmen?

Eine kanadische Studie belegt Zusammenhang zwischen Spenden und Glück

„Geben ist seliger als nehmen.“ Dieses Bibelwort (Apostelgeschichte 20,35) scheint jetzt auch wissenschaftlich untermauert. Wie das in Washington erscheinende Magazin Science (Wissenschaft) berichtet, hat die kanadische Sozialpsychologin, Elizabeth Dunn (Vancouver), in mehreren Studien herausgefunden, dass ein Zusammenhang zwischen persönlichem Glück und dem Weggeben von Geld besteht. E. Dunn hatte Studenten etwas Geld gegeben und ihnen gesagt, wie sie es ausgeben sollten. Diejenigen, die es für andere ausgaben, fühlten sich danach glücklicher als jene, die es für sich selbst verbrauchten. Ähnlich erging es einer Gruppe von Angestellten, die von ihrer Firma einen unerwarteten Bonus erhielten. Das Glücksgefühl war umso größer je mehr Geld die Versuchspersonen
abgaben. Es hing nicht mit der Höhe ihres Einkommens zusammen. Die Resultate hätten die Untersuchungshypothese stärker bestätigt, als sie sich das hätte träumen lassen, erklärte Dunn. Die Wirkungen des Gebens könne man mit denen körperlicher Ertüchtigung vergleichen. Sie hätten kurz- und langfristige Folgen. Wer einmal spende, werde für einen Tag glücklich; wenn es zu einem Lebensstil werde, könne es nachhaltig wirken.

Stein des Anstoßes / Erstaunlich ruhiges Wochenende

Stein des Anstoßes

THEMA: TOD

Wenn ein Kind geboren wird, schicken wir voller Freude jede Art von Wünschen.

Und wenn ein Mensch gestorben ist? Dann sitzen wir wie erstarrt da! Kennen Sie das auch? Diese Hilflosigkeit, nicht die richtigen oder gar keine Worte zu finden? Warum ist das eigentlich so?

Die beiden Pole Geburt und Tod gehören doch zusammen. Und dennoch wird unser Lebensweg von einer immer stärker werdenden medialen Kommunikation durch Internet, Print- und TV - Werbung bestimmt. Noch schlanker, faltenfreier, perfekter gestylt, brüllt es von allen Seiten. Wir lassen uns in dieser Hinsicht viel überstülpen.

Und im Bereich Krankheit / Tod? Da wird vieles verbannt hinter eine Wand von Medikamenten, medizinischen Möglichkeiten. Derer gibt es heute unendlich viele, bis hin zu Ersatzteillagern in Form von Kindern, die dann für ihre kranken Geschwister parat sind - grausig ist das!

Ist unser Erstarren, unsere Angst deshalb so komplex, weil wir die uns zugesagten göttlichen Versprechungen aus unserem Leben ausblenden? Wir beten doch im Glaubensbekenntnis, ich glaube ... an die Auferstehung der Toten und das ewige Leben. Das ist eine tröstende Zusage.

Wir leben hier in dieser Welt eine gewisse Zeit, danach gehen wir in eine andere Welt. Und dann haben wir das ewige Leben.

Einen Einblick in diese Welt bekommen wir durch die Offenbarung des Johannes. Ich habe vor einigen Monaten, nachdem ich unseren Enkel auf seinem Weg von dieser in die andere Welt mit begleitet habe, in mein Notizbuch geschrieben: „Welch‘ eine wohltuende Erfahrung! Die Gewissheit, er ist jetzt beim Herrn, hat mich immer wieder getröstet und die Angst vor dem Tod als etwas Unberechenbarem löst sich dadurch auf.“

Den Verlust eines geliebten Menschen können wir allerdings wohl nur in kleinen Häppchen verdauen.

G.S.


Erstaunlich ruhiges Wochenende

mit Konfirmanden in Nessonvaux

Zur Zugfahrt trafen sich die „Konfis“ auf dem Bahnhof in Welkenraedt. Die Jugendlichen des ersten Jahrgangs waren noch etwas bange. Sie kannten die anderen ja noch nicht. Aber alle, auch die des zweiten Jahres, waren aufgeregt und gespannt auf die drei Tage in der protestantischen Jugendherberge in Nessonvaux. (Centre protestant de Nessonvaux). Der rote Bummelzug brachte die Gruppe mit einem Mal umsteigen zu dem Ziel, das zwischen Verviers und Lüttich liegt.

Angekommen diskutierten die Jugendlichen über die Zimmeraufteilung, bezogen ihre Betten und ließen sich, wie das ganze Wochenende über, von den beiden Küchenfeen Elfie Dahlmanns und Uschi Reger verwöhnen. Nach ein paar Kennenlernspielen schloss der Tag mit einer Nachtwanderung.

Für eine Freizeit mit Konfirmanden sehr außergewöhnlich, schliefen alle sehr schnell ein.

Auch noch am Morgen, als die Betreuerinnen und Betreuer die Zimmer betraten, um eine kleine Morgenandacht zu halten, schlummerten alle noch tief und fest. Die Gruppe befasste sich mit dem Thema „Kirchengemeinde“. Gemeinde wird in der Bibel mit einer Familie, mit einem Acker, mit einem Tempel, mit einem königlichen Priestervolk und einem Leib mit vielen Gliedern veranschaulicht. Auch die Geschichte der Leute von Swabedeboo diente zu Verdeutlichung, was es bedeutet, füreinander in der Gemeinde da zu sein.

In den Arbeitsgruppen wurde versucht, praktisch etwas für die Gemeinde zu tun. Nur eine Person konnte sich dafür begeistern den vorliegenden Artikel für den Gemeindebrief zu schreiben. Die anderen wollten lieber im Graphikatelier etwas über Fotografieren für die Titelbilder der Brücke und
einem Anspielatelier für den Gottesdienst etwas einüben.

Der zweite Tag endete mit einem bunten Abend. Am Sonntag gab es noch einen Gottesdienst, bei dem alle mitwirkten. Statt der Abkündigungen schaute die Gruppe dann noch gemeinsam die geknipsten digitalen Bilder an.

Zuletzt noch ein Abschiedsfoto (siehe Bild) und dann musste schon gepackt und geputzt werden. Bald tauchten die ersten Eltern auf und holten die fröhlichen und doch etwas müden Jugendlichen wieder ab.

Debora Recker und MS

Schmerzen

Schmerzen „Wer nie sein Brot mit Tränen aß, wer nie die kummervollen Nächte an seinem Bette weinet saß, der kennt euch nicht ihr himmlischen Mächte“. So schrieb die preußische Königin Luise.

Aus dem Geschichtsunterricht ist es uns bekannt; und man ahnte damals schon, dass es sich dabei nicht um Schülerkummer handelte. Auch ist es wohl eher um seelisches Leid gegangen, als sie den Ausspruch prägte. Herzenskummer ist uns allen schon widerfahren. Er kann manchmal gewiss die Nachtruhe rauben. Ein Gebet gibt oft genug den Seelenfrieden oder zeigt einen Ausweg.

Eine schwere Krankheit mit schlimmen, quälenden Schmerzen ist nicht so einfach zu beheben. Es fängt manchmal ganz harmlos an, Schmerztabletten stillen den Schmerz, doch er kommt wieder, quält plötzlich Tag und Nacht. Ein Arztbesuch ist dringend nötig. Hat der Arzt sofort die richtige Diagnose parat, kommt Erleichterung auf.

Doch wie oft sind bei schwererem Leiden viele Wege zu verschiedenen „Medizinmännern“ nötig, ehe man das richtige – manchmal vernichtende – Resultat in Händen hält. Inzwischen werden die Nächte zur Hölle, die Gebete zum Herrn um Hilfe werden verzweifelter, mutloser, dringender.

Doch wer sich mit Gott verbunden weiß, hat eine Kraftquelle in seinem Leben. Er kann IHM im Gebet ganz konkret sagen, was ihn bewegt, kann sich getrost IHM überlassen und Hilfe erfahren in aller Not.

Dafür sei Gott Dank für alle Zeit.

RN

Die Schriftrollen von Qumran

Im September 1952 untersuchten einige Beduinen die Höhlen direkt gegenüber der uralten Qumranruine. Zwar waren die alten Eingänge noch zu sehen,

aber das Regenwasser der Jahrtausende hatte die Zugänge in den Wadi Qumran hinuntergespült. So trieben die Beduinen von oben durch das weiche Mergelgestein einen neuen Eingang in die Höhle. Als sie im Innern fast einen Meter des Bodenniveaus abgetragen hatten, machten sie eine unglaubliche Entdeckung. Fast 600 (!) Schriftrollen fielen ihnen in die Hände.

Erinnern wir uns: Fünf Jahre vorher waren in der ersten Höhle sieben Rollen entdeckt worden. Diesmal hatten die Beduinen aber eine ganze antike Bibliothek vor sich mit 600 Rollen.

Mit diesem Fund standen die Archäologen und Theologen, die diesen Fund sichten und auswerten sollten, vor einer riesigen Herausforderung.

Das größte Puzzle der Welt

Um die gewaltige Menge des Materials aus Höhle IV zu sichten und zu identifizieren, wurden alle Fragmente auf meterlangen Tischen im sog. „Rollensaal“ des Rockefeller Museums in Ost-Jerusalem ausgebreitet. Da es keine jordanischen Wissenschaftler gab, die in der Lage gewesen wären jüdische
Dokumente zu bearbeiten, wurde eine sechsköpfige internationale Forschergruppe 1952 ins Leben gerufen. Sie sollten sich mit dem wohl größten „wissenschaftlichen“ Puzzle der Welt beschäftigen.

Zu dem Team gehörte neben Spezialisten aus Frankreich, England, Polen und den USA auch der deutsche Universitätsprofessor Dr. Claus-Hunno Hunzinger.

Damit sich unsere Leserinnen und Leser eine Vorstellung von der schwierigen Arbeit an den Rollenfragmenten machen können, zieht Prof. Hunzinger folgenden Vergleich:

„Nehmen Sie 600 Hefte einer Illustrierten-Zeitschrift, zerreißen Sie diese in kleinste Fetzen, mischen Sie alles gründlich und - das ist das Schlimmste - verbrennen Sie 80% der Fragmente. Aus dem Rest rekonstruieren Sie die Hefte und deren Inhalt. Genau das war unsere Arbeit an den Fragmenten. Die Arbeit war mühsam und ging nur schrittweise voran. Und doch ließ sich in sorgfältiger Kleinarbeit das Material nach den verschiedenen Schreiberhänden auseinander sortieren, Zusammengehöriges zusammenfügen und der Inhalt der so ermittelten Handschrift bestimmen.“

In dieser Zeit der wissenschaftlichen Auswertung behaupteten Romanschreiber, die sich selbst als Wissenschaftler bezeichneten, die Theorie, dass man die Qumrantexte absichtlich verschließe, weil darin Dinge stünden, welche die römische Kirche lieber verschweigen wolle. (z.B. „Verschlusssache Jesus“ von Michael Baigent und Richard Leigh). Obwohl diese Thesen wissenschaftlich nicht haltbar sind, finden sie immer großes Interesse in der Öffentlichkeit.

Insgesamt 11 Höhlen wurden bis 1956 entdeckt mit den Überresten von fast 900 Schriftrollen. Nur 11 der Qumran-Rollen sind mehr oder weniger vollständig erhalten, ...

Fortsetzung folgt...

Alexander Schick - © www.bibelausstellung.de


Aus der Gemeinde - Für die Gemeinde

GOTTESDIENSTE

So 02.11.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 24. Sonntag nach Trinitatis + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 24. Sonntag nach Trinitatis mit Pfr. Schippers und einem Handglockenchor [S]

So 09.11.

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst mit Kigo und Einführung der neuen Konfirmanden [T]

Sa 15.11.

11.30 Uhr

Neu-Moresnet

Ökumenischer Gottesdienst mit Gebet für König und Land [T]

So 16.11.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum vorletzten Sonntag im Kirchenjahr + Kigo [T]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum vorletzten Sonntag im Kirchenjahr  [S]

So 23.11.

10.40 Uhr

Neu-Moresnet/Pfarrsaal

Gottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Abendmahl [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Lobpreisgottesdienst zum Ewigkeitssonntag mit Abendmahl [T]

So 30.11.

 

Neu-Moresnet

Kein Gottesdienst in Neu-Moresnet, da Adventsfeier in Eupen

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 1. Advent mit Abendmahl [S]

 

12.00 Uhr

Eupen, Pfarrhaus

Adventsfeier

 

16.00 Uhr

Eupen, Kirche

Orgelkonzert mit Werken von J.S. Bach, D. Buxtehude und anderen

So 07.12.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Gottesdienst zum 2. Advent + Kigo [S]

 

10.40 Uhr

Eupen

Gottesdienst zum 2. Advent [S]

RADIOANDACHT - Evangelium in unserer Zeit - UKW 93,2 MHz

So 16.11.

07.30 Uhr

BRF2

Pfarrer Martin Schuler

 

18.15 Uhr

BRF2

Wiederholung der Sendung vom Vormittag

HAUSKREISE

Hauskreis Wellach Schossenter Str. 4, Raeren

Mo 03.11.

19.30 Uhr

Raeren

Bibelgespräch [T]

Hauskreis Raeren bei Familie Schumacher, Neustr. 1, Raeren

Di 18.11.

20.15 Uhr 

Raeren

Bibelgespräch [S]

Hauskreis Hergenrath im Pfarrhaus Neu-Moresnet

jeden Di.

09.30 Uhr

Neu-Moresnet

Hebräerbrief [R]

BIBELSTUNDE

Di 04.11.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte mit katholischer Bibelgruppe Hergenrath zu Gast [S]

Di 11.11.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 18.11.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Bergpredigt [R]

Di 25.11.

19.30 Uhr

Eupen

Matthäusevangelium [T]

Di 01.12.

19.30 Uhr

Neu-Moresnet

Apostelgeschichte [S]

FRAUENFRÜHSTÜCK (Pfarrhaus)

Mi 05.11.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Gottes Sprachrohr sein

Mi 12.11.

09.15 Uhr

Eupen

Buß- und Bettag

Mi 19.11.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Jakobusbrief

Mi 03.12.

09.15 Uhr

Neu-Moresnet

Loben und Klagen

Presbyterium

Do 06.11.

20.00 Uhr

Eupen

Sitzung

Do 27.11.

20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Hauskreis: Thema Buße

ELTERN / KIND SPIELGRUPPE (Pfarrhaus)

jeden Di.

15.30 Uhr

Neu-Moresnet

Spielen und Basteln mit Kindern
Am 11. November findet keine Spielgruppe statt.

CHOR (Pfarrhaus)

Freitags

19.15 Uhr

Neu-Moresnet

Chorproben (außer am 21.11.)

KONFIRMANDEN

1. Jahrgangsstufe:

29.11.

09.00 Uhr

Eupen

[T]

2. Jahrgangsstufe:

22.11.

09.00 Uhr

Neu-Moresnet

Musik in der Gemeinde (mit Logoteam) [S]

ROYAL RANGER (Pfadfindergruppen)

Mäuschen (Starter = Jungen und Mädchen von 5-8 Jahren)

Sa 08.11.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Waldspiel (bitte wetterfeste Kleidung mitbringen)

Sa 22.11.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Basteln

Sa 06.12.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Nikolausrallye

Delphine (Kundschafter = Mädchen von 9-12 Jahren)

Sa 08.11.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Teamtreffen

Sa 22.11.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Prüfungen und Abzeichen

Sa 06.12.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Nikolausrallye

Polarwölfe (Kundschafter = Jungen von 9-12 Jahren)

Sa 22.11.

14.00 Uhr

Neu-Moresnet

Geocatching (Beginn kann sich ändern)

Fr 28.11.

18.00 Uhr

Neu-Moresnet

Team- und Filmeabend

Sa 06.12.

15.00 Uhr

Neu-Moresnet

Wichteln und Plätzchenbacken

Hühner (Pfadfinder = Mädchen 12 - 14 Jahre)

Sa 08.11.

18.00 Uhr

Eupen

Teamtreff im Bauwagen

Sa 22.11.

18.00 Uhr

Eupen

Teamtreff im Bauwagen

Geckos (Pfadranger Mädchen und Jungen ab 15 Jahren)

Do 20.11.

18.00 Uhr

Walhorn

Woken

Do 04.12.

18.00 Uhr 

 Kelmis

Vorbereitung der Nikolausrallye

GEBET

jeden Do

19.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gebet in der Kirche

SENIOREN

Mi 26.11.

14.30 Uhr

Neu-Moresnet

Vorweihnachtliches und Eindrücke aus dem Baltikum

KONZERTE

Do 20.11.

19.00 Uhr

Hauset, kath. Kirche

Auslegung zum Magnificat

BESONDERE VERANSTALTUNGEN

GEBETSNACHT ZUM BUSS- UND BETTAG

Mi 19.11.

ab 20.00 Uhr

Neu-Moresnet

Gemeinsames Gebet

FREUD UND LEID

Am 17.09. wurde Sebastion Clooth aus Eupen in der Soor zu Eupen getauft.

Am 28.09. wurde Niklas Steier, Sohn von Stefanie Steier und Lars Betsch in der Johanneskirche getauft.

REDAKTIONSSCHLUSS FÜR DIE NÄCHSTE AUSGABE: 08. Dezember 2008

ANSPRECHPARTNER

Pfarrer Martin Schuler, Hasardstr. 8, 4721 Neu-Moresnet, Tel.: 087 63.04.85

Pfarrer Darius Tomczak, Hookstr. 40, 4700 Eupen, Tel.: 087 74.21.95

Teamleiter ROYAL RANGER:

Starter (Mäuschen): Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15

Kundschafter Mädchen (Delphine): Elisabeth Recker Tel.: 087 65.26.49

Kundschafter Jungen (Polarwölfe): Jens Stiedenroth Tel.: 087 65.61.59

Hühner: Charlotte Knittel Tel.: 087 65.93.79, Miriam Manderfeld Tel.: 0475 86.22.92

Geckos: Stefanie Plumanns Tel.: 087 31.66.15, Alexander Kever Tel.: 087 78.72.65

Vorigen Monat feierten wir das Erntedankfest in den Gotteshäusern.

Leider litt es in Eupen unter dem autofreien Sonntag. Nur wenige, die möglicherweise nicht so weit von der Innenstadt entfernt wohnen, fanden den Weg zur Kirche. Außerdem waren wohl auch einige nach Moresnet ausgewichen, denn dort herrschte fast Platzmangel. Es lohnte sich auf jeden Fall, denn der Kirchenraum, von Frauen aus der Mittwochsgruppe mit Blättern, Zweigen und Herbststräußen schön geschmückt, vermittelte schon am Eingang Erntedank-Atmosphäre.

Pfarrer Flückiger fand die richtigen Worte zu diesem Tag, nachdem die Kinder ihre Gaben in Körbchen zum Altar gebracht hatten. Gitarrenklang und Gesang wurden von der Gruppe FAMILY zum Mitsingen für die Gemeinde geboten. Lucie und ihre Mitspieler brachten, wie immer, die dem Thema angepasste heitere Note in den Gottesdienst…

Ein schönes, erhebendes Erntedankfest.

Gott zum Dank und zur Ehre.

RN

Ökumenischer Gottesdienst mit Gebet für Land und König

„So ermahne ich nun, dass man vor allen Dingen tue Bitte, Gebet, Fürbitte und Danksagung für alle Menschen, für die Könige und für alle Obrigkeit, damit wir ein ruhiges und stilles Leben führen können in aller Frömmigkeit und Ehrbarkeit.“

So schreibt Paulus an seinen Freund Timotheus (1. Tim 2,2).

In diesem Sinne soll am 15.11.08. um 11.30 Uhr, dem Tag der Dynastie, ein ökumenischer Gottesdienst in der Johanneskirche stattfinden.

J. Fleu wird das Programm musikalisch umrahmen und im Anschluss lädt die Dynastische Bewegung zu einem Umtrunk in deren Vereinslokal „Ratskeller“ ein.

Adventsfeier der Gemeinde

Inzwischen ist es schon fast Tradition geworden, dass die Kirchengemeinde am 1. Advent eine kleine Feier veranstaltet.

Sie beginnt am 30.11. mit dem Gottesdienst um 10.40 Uhr in der Eupener Friedenskirche.

Anschließend gibt es ein Mittagessen im Pfarrhaus, Basteln für Kinder, Kaffee, Plätzchen, Kuchen, Frau Vogel präsentiert mit ihrem Büchertisch gute Ideen für Weihnachtsgeschenke und ab 16.00 Uhr wird J. Fleu in der Kirche ein Adventkonzert geben.

Herzliche Einladung an alle Gemeindeglieder.

Gebetsnacht zum Buß- und Bettag

Vor wenigen Jahren wurde in Deutschland der Buß- und Bettag abgeschafft. Man wollte Kosten sparen. Viele Christen bedauern diesen Schritt. Statt es zu bedauern wollen wir die Initiative ergreifen und dennoch beten.

Darum herzliche Einladung zum Gebet am 19.11. in Neu-Moresnet.

Das Gebet beginnt um 20.00 Uhr. Zwischen den Gebeten wird immer wieder gesungen und Gedankenanstöße vorgelesen.

Mit einem Abendmahl und Frühstück am Morgen endet die Gebetsnacht. Es steht jedem offen auch zu
verschiedenen Uhrzeiten zu kommen und zu gehen.

Ein Witz

„Mama, warum heißen meine Zähne eigentlich Milchzähne?“, fragt die kleine Julia.

„Weil du so viel Milch trinkst“. -

„Ach so, dann heißen Papas Zähne also Bierzähne!“


Aktuelle Geburtstage, wir gratulieren herzlich:

Rudi Nyssen

in Eupen am 09.11. zu 85 Jahren
Marianne Kohl-Bischoff in Hergenrath am 12.11. zu 78 Jahren
Horst Handschur in Eynatten am 12.11. zu 78 Jahren
Juliane Becker in Eynatten am 12.11. zu 72 Jahren
Lieselotte Klemm in Lontzen am 14.11. zu 84 Jahren
Ingrid Goss in Eynatten am 21.11. zu 73 Jahren
Hildegard Jahn in Eynatten am 24.11. zu 75 Jahren
Erika Dethier in Hauset am 25.11. zu 78 Jahren
Ralf Sommerlath De Toledo in Kettenis am 26.11. zu 70 Jahren
Irene Lorenz in Eupen am 28.11. zu 85 Jahren
Gisela Dupont in Gemmenich am 01.12. zu 83 Jahren
Ernst Bührlen in Eynatten am 03.12. zu 71 Jahren

Impressum - Verantwortlicher Herausgeber: (Presbyter) Rolf Lander - Verleger: Presbyterium der Evangelischen Kirchengemeinde Eupen - Neu-Moresnet - Redaktionelle Leitung: Hans Thom thom@cecete.de, Adressenänderungen und Kontakt: Pfr. Martin Schuler, Hasardstr. 8, B-4721 Neu-Moresnet - Layout: Sabine Plumanns -  Korrektorin: Rosi Nyssen; Verantwortlich für Musik: Johannes Fleu; Druck: print & mail factory - Aachen - Auflage: 650 Stück - Brückekonto: 741-1187533-18; IBAN BE50.7411.1875.3318 BIC: KREDBEBB.

 

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Stand: 19. November 2008