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Bundescamp 2005Das Bundescamp 2005 der Royal Rangers Deutschland war in vieler Hinsicht ein Camp der Superlative. Es fand vom 29.7 bis zum 5.8. auf dem Gelände der Familien-Kommunität Siloha, in Neu-Frankenroda, Thüringen, dem geografischen Mittelpunkt Deutschlands statt.
Der jüngste Ranger Über 10.000 Rangers hatten sich angemeldet, darunter Gäste aus vielen Ländern. Über 300 Dixiklos wurden aufgestellt. Mehr als 30.000 Stangen Holz und etliche Kilometer Seil wurden in die Lagerbauten investiert. Das Campgelände maß ca. 43 Hektar. Die Bibel wurde von 8.000 Rangern in einer viertel Stunde abgeschrieben (Weltrekord). Täglich wurde Essen LKWweise herangeschafft. Das Bundescamp war die weltweit größte Rangerveranstaltung und das größte Pfadfindercamp in Deutschland überhaupt. Und das ist nur die Spitze des Eisbergs...
Das Hauptthema hieß Entscheidung. Die auf die Altersstufen zugeschnittenen Teamandachten und Bibelarbeiten, sowie jede Menge Lobpreis und Gesang, und nicht zuletzt die genialen Veranstaltungen im Amphitheater - ja es wurde extra ein Amphitheater für 10.000 Leute aufgebaut - sorgten für den nötigen geistlichen Input und viel Freude mit dem Herrn.
Thematisch ging es um die Zeit der frühen Christengemeinden, was sich auch in der Organisationsstruktur widerspiegelte. Das Camp war in vier Erdteile eingeteilt: Europa, Kleinasien, Nordafrika & Mittelmeer, Orient. Der Stamm Eupen - Neu-Moresnet war zusammen mit der ganzen Region W3 in der Campstadt Lutetia im Erdteil Europa untergebracht. Dort durften wir die Zeit der frühen Christen in »gallischer« Umgebung stilecht umsetzen. Pro Erdteil gab es einen Basar auf dem an vier Tagen Workshops angeboten wurden, insgesamt über 200. Auf dem Vorcamp und auch noch danach wurde fleißig an den großen Campbauten getüftelt, welche als Beitrag für den Tor- oder Baumeisterwettbewerb galten.
Zu diesen Wettbewerben gestaltete natürlich auch Lutetia ihre Beiträge, welche hauptsächlich von den Pfadrangern (den 15-17jährigen) und Juniorleitern aufgebaut wurden. Der Eifelturm war tatsächlich das höchste Bauwerk auf dem Camp, das ohne Kran gebaut wurde. Der Triumphbogen, oder die Hundefutterpackung, wie er von seinen Erbauern genannt wurde, erreichte leider keinen der ersten Plätze im Torwettbewerb, aber unsere Notre Dame-Nachbildung schaffte es dann doch auf den dritten Platz des Baumeisterwettbewerbes.
Notre Dame Unterm Strich heißt das: Das Bundescamp war eine großartige und beeindruckende Veranstaltung in Gottes Gegenwart. Weitere Infos bei den Rangerleitern. Marcus Schenk |
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